15:30:23 | Donnerstag, 27. Mai 2010
Selbst vor Gericht versucht die Kirche, alles zu vertuschen.
Die Haltung der kirchlichen Obrigkeiten diesen Greueln gegenüber ist vollends unverständlich. Ein Bischof entschuldigt vor Gericht sein Nichteinschreiten mit – Güte. Von Dr. Joseph Goebbels.

Die Nazi-Gerichte verurteilten in vier Jahren nur 64 Homo-Priester.
© noyava, CC(kreuz.net) Ein Pfarrer in Baden brachte es fertig, dem seiner kirchlichen Autorität anvertrauten Mädchen
einzureden, sie würde dem Herz-Jesu-Fest eine besondere Weihe geben, wenn es sich gerade zu dieser Zeit
mit ihm einließe.
Dutzendfach sind die Fälle, in denen sich diese vertierten Menschen an Schwerkranken,
Halbidioten und Krüppeln vergingen.
Es ist von hier aus nur ein Schritt bis zu dem Verfahren eines Pfarrers,
der nicht einmal ein im Sterben liegendes Mädchen mit seiner Perversität verschonte.
Von Januar 1933
bis August 1937
wurden in Deutschland 57 Weltpriester und sieben Ordensgeistliche als Homo-Perverse oder
Kinderschänder verurteilt.
Der sadistische Sexualmord im Kloster Manage in Belgien und der Tod eines
dreizehnjährigen Jungen in einem rheinischen Kloster, der von seinen Erziehern im sexuellen Rausch zu
Tode geprügelt wurde, sind die erschütternden Höhepunkte dieser endlosen Serie von scheußlichsten
Verbrechen.
Ich betone dabei ausdrücklich, daß ich mich in diesen Skizzenhaften Angaben nur auf amtliches
Prozeßmaterial stütze, daß ich auch nur einen winzigen Bruchteil dieses Materials zur Kenntnis der
Öffentlichkeit bringen kann und will.
Der Ekel steigt einem hoch, wenn man gezwungen ist, sich beruflich
und amtlich mit diesen Unterlagen zu beschäftigen.
Und nun frage ich das deutsche Volk: Kann man hier
noch von Gottes Gnade reden, oder hat von diesen verbrecherischen Elementen nicht der Teufel selbst Besitz
ergriffen?
Die Haltung der kirchlichen Obrigkeiten diesen Greueln gegenüber ist vollends unverständlich.
Ein Bischof entschuldigt vor Gericht sein Nichteinschreiten mit – Güte.
Das heißt also Güte gegenüber
dem Verbrecher und sittliche Preisgabe von wehrlosen Kindern.
Immer wieder aufs neue sind diese Scheusale
auf ihre Mitmenschen losgelassen worden. Die bischöflichen Aufsichtsbehörden haben angeblich keine Möglichkeit
gehabt, dagegen einzuschreiten.
Aber selbst vor Gericht noch versuchen sie, alles zu vertuschen.
Der
Generalvikar von Mainz verweigert, als es brenzlig wird, die Aussage, bestreitet vorhandene Personalakten,
die dann von der Staatspolizei trotzdem beschlagnahmt werden können.
Der Bischof von Trier will sich
an nichts mehr erinnern können und wird schließlich einer objektiv falschen Aussage unter Eid überführt.
Weniger als 0,26 Prozent
Von den 25.000 Priestern in Deutschland wurden in vier Jahren akribischster Fahndung
von 1933 bis 1937 nur 64 Homo- und Kinderschänder-Priester verurteilt.
Dieser selbe hohe Klerus aber
hat die Möglichkeit, gegen jeden Geistlichen vorzugehen, der auch nur zum heutigen Staat positiv Stellung
nimmt.
Daß beispielsweise ein Abt [Albanus] Schachleitner († 1937) auch nur versucht hat, uns Nationalsozialisten
zu verstehen und unserem Wirken Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, führte sofort zum Verbot der Abhaltung
des Gottesdienstes und der Predigt.
Die bischöflichen Behörden hätten, wenn sie nicht mehr tun konnten,
wenigstens dafür sorgen müssen, daß die ihnen bekannten verbrecherischen Elemente nicht immer von neuem
in andere Pfarreien versetzt wurden.
Muß es nicht jedem deutschen Mann die Zornesröte ins Gesicht treiben,
wenn er sich vorstellt, daß heutige Mädchen und Frauen gehalten sind, zu solchen Sexualverbrechern in
die Beichte zu gehen und ihnen über ihre heiligsten und intimsten Geheimnisse Auskunft zu geben.
Die
Tatsache, daß notorische Sittlichkeitsverbrecher dazu immer wieder aufs neue in Erziehungsanstalten untergebracht
werden, in denen sie ungehindert Jagd auf Jugendlichen machen können, kann nur als eine himmelschreiende
Verantwortungslosigkeit bezeichnet werden.
Wie heuchlerisch und unsinnig wird demgegenüber die von solchen
Elementen erhobene Androhung ewiger Höllenqualen gegenüber einer modernen Körperertüchtigung und Leibeserziehung.
Ich möchte dieses Kapitel nicht schließen, ohne erneut in aller Eindringlichkeit eine scharfe Warnung
an die Kreise zu richten, die es angeht.
Der Verfasser († 1945) ist ein ehemaliger deutscher Minister
für Volksaufklärung und Propaganda. Der Text ist eine Teil seiner Rede vom 28. Mai 1937 in der Deutschlandhalle
in Berlin-Westend.Nächstes Mal: In Deutschland herrscht nicht das Gesetz des Vatikan
8. Selbst vor Gericht versucht die Kirche, alles zu vertuschen.
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