Ernennungen
Vertuschung hält an: Bistum Augsburg stemmt sich gegen Aufklärung
Das Augsburger Bistumsblatt hat die Ergebnisse des sogenannten Sonderermittlers zu den haltlosen Veruntreuungsvorwürfen gegen Bischof Walter Mixa abgedruckt. Doch das ist dem Administrator der Diözese gar nicht recht.
Weihbischof Josef Grünwald auf einem Pressebild des Bistums Augsburg
Weihbischof Josef Grünwald auf einem Pressebild des Bistums Augsburg
(kreuz.net, Augsburg) Der Augsburger Diözesanadministrator, Weihbischof Josef Grünwald, hat die Redaktion der bistumseigenen ‘Sonntagszeitung’ kritisiert.

Das berichtete die scharf antikatholische Zeitung ‘Süddeutsche’.

Offenbar haben Funktionäre des Bistums die Kritik des Weihbischofs an das Blatt gespielt.

Mons. Grünwald leitet seit der erschlichenen Emeritierung von Fluchtbischof Walter Mixa das Bistum Augsburg.

Die ‘Sonntagszeitung’ erreicht wöchentlich mehr als 200.000 Leser.

Am letzten Sonntag stellte das Blatt fest, daß auch die Vorwürfe der Veruntreuung von Stiftungsgeldern eines Kinderheims durch Mons. Mixa aus der Luft gegriffen sind.

Doch das hört Mons. Grünwald offenbar nicht gerne. Seine Angriffe wenden sich offensichtlich gegen den Herausgeber der ‘Sonntagszeitung’, Dirk Hermann Voß (50).

Der erfolgreiche Medienmann soll nach dem Willen der antikirchlichen Medienbosse und der Augsburger Diözesan-Intriganten abgesägt werden.

Der sachliche Artikel in der 'Sonntagszeitung'
Der sachliche Artikel in der ‘Sonntagszeitung’
Einheit heißt altliberaler Stechschritt

In seinem Brief an die Redaktion erklärte Weihbischof Grünwald eskalierend, daß die ‘Sonntagszeitung’ mit ihrer „unsachlichen und tendenziösen Berichterstattung“ angeblich eine „Spaltung in der Diözese“ fördere.

Das „kann und darf nicht die Aufgabe der Bistumszeitung sein.“

Der Bericht der ‘Sonntagszeitung’ habe auch im Domkapitel und in der Konferenz der Dekane „große Verwunderung“ ausgelöst – versteckt sich Mons. Grünewald hinter anderen.

Verpuffte Vorwürfe

Der Bericht in der ‘Sonntagszeitung’ deckte auf, daß Bischof Mixa von dem Vorwurf der Veruntreuung entlastet ist.

Es ging dabei um Geldern einer Waisenhausstiftung in Schrobenhausen, wo Bischof Mixa als Pfarrer wirkte. Der spätere Bischof saß auch im Stiftungsrat.

Doch die Mons. Mixa angedichtete rechtswidrige Verwendung von Stiftungsgeldern für Geschenke, hohe Weinrechnungen und private Anschaffungen sind nach dem 39 Seiten starken Berichts des beauftragten Rechtsanwalts Sebastian Knott dem verstorbenen Heimleiter Fred Hasslbauer anzulasten.

In seinem Bericht erklärt der sogenannte Sonderermittler:

„Das entstandene Bild richtet sich dahingehend, daß Herr Hasslbauer durch Gefälligkeiten und Geschenke sich einen Kreis von Unterstützern für seine Person und das Heim schaffte. Hierbei gab er in größtem Umfang Gelder der Waisenhausstifung für Geschenke, Essenseinladungen und dergleichen aus. Sein eigener Konsum von Alkohol war stark überdurchschnittlich.“

Die Ausgaben des Heimleiters seien unauffällig verbucht worden.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft konnte seinerzeit keine Unregelmäßigkeiten feststellen.

Wird der gegenwärtige Pfarrer von Schrobenhausen auch in die Wüste gejagt?

Zum damaligen Pfarrer Mixa erklärt Knott: „Es wird davon ausgegangen, daß weder [Hw.] Herr Dr. Mixa noch [Hw.] Herr Beyer Kenntnis von diesen Vorgängen hatten.“

Hw. Josef Beyer ist gegenwärtig Stadtpfarrer von Schrobenhausen.

Rechtsanwalt Knott urteilte, daß Mons. Mixa und auch seinem Nachfolger, Hw. Beyer, theoretisch eine „unzureichende Kontrolle des Heimleiters“ zum Vorwurf gemacht werden könne.

Zum Ankauf von Kirchengegenständen erklärte der Rechtsanwalt lediglich, daß Pfarrer Mixa ein gotisches Kreuz und einen Teppich aus heutiger Sicht um 14.000 Euro zu teuer eingekauft habe.

Ausdrücklich bemerkte der Rechtsanwalt, daß in keiner Weise von einer „persönlichen Bereicherung“ des späteren Bischofs gesprochen werden kann.
      
27 Lesermeinungen
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#30   klausvonjaus   23:05:13 | Sonntag, 30. Mai 2010
GRÜNWALD …
… GRÜN UND BLAU … HAU DIE SAU …
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#29   Jörg Guttenberger, Köln   20:21:39 | Sonntag, 30. Mai 2010
Bischof Mixa
Es wird Zeit, daß der Augsburger Intrigantenstadel kräftig ausgemistet wird, einschließlich Diözesanadministrator. Augsburg braucht einen genuin konservativen Bischof, der sowohl ein sehr guter Seelsorger ist, aber auch das Durchsetzungsvermögen eines Feldwebels hat.
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#28   hieronymus333   08:17:31 | Sonntag, 30. Mai 2010
Graf von Galen
Das alles sind keine widerwärtigen Typen, sondern Zerrbilder der Kirche von heute.
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#27   Sefirot   00:15:40 | Sonntag, 30. Mai 2010
Der gute alte Graf v. Galen
…will in seinem hohen
Alter auch noch mal
in die Aktualität eingreifen… o^/
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#26   Graf von Galen   21:34:20 | Samstag, 29. Mai 2010
Wider den Rufmord an Bischof Mixa, Weihbischof Josef Grünwald
Es wäre ja eigentlich das Mindeste, daß sich die
Augsburger Kamarilla, die sich des Rufmordes an und
der Denunziation von Bischof Mixa schuldig gemacht
haben, sich dafür öffentlich entschuldigen. Statt
dessen greifen sie auch noch die an, die dieser Pflicht
nachkommen.
Was für widerwärtige Typen !
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#25   hieronymus333   00:39:35 | Samstag, 29. Mai 2010
Weder Grünwald noch Voß, sondern ich
gratuliere hiermit Msgr. Ehler, dem zukünftigen Augsburger Bischof oder doch Prof. Sedelmeier oder der GV von Würzburg, Prälat Beis, Prälat Heigl… In einem Jahr wissen wir mehr, einige Hintermänner dürften damit auch genannt sein.
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#24   kristall   23:42:46 | Freitag, 28. Mai 2010
und ein hund!!!
scheißt auf jörg :-D :-D :-D :-[ :-! >:) :)3
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#23   JunkerJörg   23:33:29 | Freitag, 28. Mai 2010
Asche auf mein Haupt!
Bischof Walter Mixa stand vor dem Altar des Augsburger Doms und sprach: „Herr, wenn du mich hältst für schuldig des Missbrauchs von Jungen und Mädchen, so lasse es regnen Asche auf mein Haupt“ – und kurz darauf wurden sämtliche Flüge gestrichen
:-D
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#20   Jörg Guttenberger, Köln   21:30:10 | Freitag, 28. Mai 2010
Bischof Mixa
Interessant, daß die Wahrheit das Bistum spaltet! An der Wahrheit scheiden sich nun einmal die eister, auch die des Bistums Augsburg!
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#19   Mary Cruz   19:45:35 | Freitag, 28. Mai 2010
Die Feinde der Kirche,
die sich innerhalb der Kirche befinden, sind Säkuralisten die den Katholizismus verachten und deshalb diese Skandale manipulieren, um die Katholiken an den Rand zu drängen.
Benedikt XVI. würde seinem Spitznamen „Rottweiler“ alle Ehre machen, obwohl sein sanftes Auftreten ja dagegen spricht, wenn er die klerikalen Straftäter und ihre Komplizen in den höheren Ämtern der Kirchenhierarchie endlich entfernen würde.
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#18   Sefirot   19:43:50 | Freitag, 28. Mai 2010
keine Chance den P…:
Sie haben wohl wieder eine Menge
verschwitzt, klar bei der Schw…-Fixierung… :-D
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#17   r.ruhrgebietler   15:34:33 | Freitag, 28. Mai 2010
Mietlinge raus
aus der Kirche Jesu Christi!
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#16   Strohsack, heiliger   15:27:23 | Freitag, 28. Mai 2010
Voß ist der Mixa-Absäger!
Wer hat denn Bischof Mixa durch seine unmögliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in diese prekäre Situation gebracht? Kein anderer als der hier so hoch gelobte Dirk Hermann Voß. Und seit Bischof Mixa Voß als letzte Amtshandlung entlassen hat, intrigiert dieser gegen das Bistum und gegen Mixa. Und zwar mit allen Mitteln. Er provoziert mit dem Artikel im Bistumsblatt seinen eigenen Rauswurf – und eine hohe Abfindung zu kassieren. Das Spiel wird von den rechtgläubigen in der Diözese längst durchschaut!
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#15   keineChancedenPerversen   15:25:05 | Freitag, 28. Mai 2010
@Sefirot
Po-pervers?
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#14   Sefirot   15:23:20 | Freitag, 28. Mai 2010
Sonst gegen Aufklärung Donnern und Blöken
und fordern den Sexsualkundeunterricht in den Schulen zu verbieten und hier und heute von Aufklärung in einem Fall schwadronieren, der am Ende wie das Hornberger Schießen ausgehen könnte.
Kreuz. net ist für Aufklärung… :-D und gleichzeitig das Mittelalter einfordern… Selten so gelacht…! o^/
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#13   r.ruhrgebietler   15:14:42 | Freitag, 28. Mai 2010
diese V-II-Lügner!
Diese V-II-Priester brauchen unser Opfer, unser Gebet! Weil sie im Unglauben und in der schweren Sünde liegen. Sie sollen hinausgehen aus dieser Sünde des Unglaubens und sie sollen wieder anbeten vor dem Allerheiligsten Altarssakrament, innig und tief. Heiligmäßige Priester benötigen wir, die in der Dreieinigkeit als Opferpriester am Opferaltar Jesu Christi ein wahrhaft heiliges Opfermahl darbringen. Nur so läßt sich lässt sich das Opfer in den Händen der Priester verwandeln! Die in der hlg. Beichte gut vorbereitete Seele kann dann dann den Leib des Herrn in aller Stille empfangen, in aller Gläubigkeit, inniglich.
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#11   sriz   15:05:15 | Freitag, 28. Mai 2010
gutta cavat…
Gratulation, ihr Redaxe. Eure täglichen Goebbels-Ergüsse beginnen Früchte zu tragen. Jetzt wird dieser Unsägliche bereits von Zuschreibern zur Untermauerung der Argumentation genannt (siehe Guntram weiter unten).
Aber eben, auf dieser Seite erstaunt mich gar nichts mehr.
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#10   r.ruhrgebietler   15:00:41 | Freitag, 28. Mai 2010
mindestens ein frage bleibt
Wie lange haben sie bereits diese Amtskleidung, diese Priesterkleidung, abgelegt? Es war der erste Schritt zum Unglauben.
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#9   monens   14:56:52 | Freitag, 28. Mai 2010
Was ist das Ziel ?
Es ist kaum zu glauben, wie unverfroren von Seiten eines Bistums weiter gegen die Klärung von offenkundigen Falschanschuldigungen opponiert wird. Wer übernimmt dafür die Verantwortung ? Schatten“ankläger“ ? Also offenbar doch die Absicht einer herbeizuredenden „neuen Auslegung“ der kirchlichen Lehre
www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
Die Absicht der schleichenden „Toleranz“ für die Lüge ?
www.razyboard.com/…07667-5846003-0.html
Ist die Theologie in Demut der modernistischen Gesinnung überhaupt noch ein Begriff ?
www.razyboard.com/…07887-5905040-0.html
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#8   Schüttel   14:17:09 | Freitag, 28. Mai 2010
weder männlich, noch weiblich
sondern satanisch-denunziatorisch sind die Gesichtszüge dieses Augsburger Judas-Darstellers.
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#7   keineChancedenPerversen   14:12:23 | Freitag, 28. Mai 2010
Nummer 4
Nummer 4 www2.gruene-jugend.de/…2ee403_7281_full.jpg noch mal.
Ist aber auch der Schwerste! Also Mann oder Frau?
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#6   Strohsack, heiliger   14:08:09 | Freitag, 28. Mai 2010
Voß ist der Mixa-Absäger
Wer hat denn Bischof Mixa durch seine unmögliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in diese prekäre Situation gebracht? Kein anderer als der hier so hoch gelobte Dirk Hermann Voß. Und seit Bischof Mixa Voß als letzte Amtshandlung entlassen hat, intrigiert dieser gegen das Bistum und gegen Mixa. Und zwar mit allen Mitteln. Er provoziert mit dem Artikel im Bistumsblatt seinen eigenen Rauswurf – und eine hohe Abfindung zu kassieren. Das Spiel wird von den rechtgläubigen in der Diözese längst durchschaut!
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#5   mr. cologne †   14:06:03 | Freitag, 28. Mai 2010
chancenlos
das auf Bild 1 bist dann wohl du?
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#4   keineChancedenPerversen   13:45:03 | Freitag, 28. Mai 2010
Geschlechterraten
Mann oder Frau?
Nummer 1 farm4.static.flickr.com/…731_6279e27674_o.jpg
Nummer 2 stars-forever.com/…8-2/00218153_jbh.jpg
Nummer 3 files.nireblog.com/…t/files/mauresmo.jpg
Nummer 4 www2.gruene-jugend.de/…2ee403_7281_full.jpg
Wer alle vier richtig hat, erhält einen Karottentest gratis!
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#3   Prälat   13:37:44 | Freitag, 28. Mai 2010
männlein oder weiblein
ist dieser bischof eigentlich ne frau oder en mann
jedenfalls hat er weiblichere züge ans sein abggeschossener „vorgänger“.
:-D
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#2   Pascal123   13:06:26 | Freitag, 28. Mai 2010
Vorwürfe
So auch nichts dran an Veruntreuung.
Bliebe nur noch die Devisenwäsche und Die Misshandlungsvorwürfe.
Bin mal gespannt was hier gleich wieder los ist bei den Usern die hier lautstark über Mixa geurteilt haben und jetz sagen müssen“ ups stimmt auch nicht“.
Vorverurteilung war hier ja Hobby einiger User und jetzt immer weniger stimmt.
Aber auch dafür dürfte sich eine Ausrede finden, gelle ;-)
Naja mal sehn was draus wird.
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#1   Guntram   12:53:05 | Freitag, 28. Mai 2010
das sieht man mal
wie gut die Nachfolger von Dr. Goebbels die antikirchliche Stimmungsmache und Hetze verinnerlicht haben und unter demokratischem Vorzeichen betreiben.
Die antikatholische Sprache mancher Medien wie Spiegel oder Süddeutsche wird sich wohl kaum von den Hetzblättchen à la Völkischer Beobachter oder Angriff oder Das Schwarze Korps unterscheiden; kein Wunder hat doch mancher Journalisten-Guru angesehener kontemporaner Tageszeitungen das Handwerk in den Redaktionen der tonangebenden Nazi-Hetzblättchen der 30er und 40er erlernt; da geht so manches in Fleisch und blut über, auch wenn die Ausrichtung der meinungsproduzierenden Medien heute anders ist.
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