Wien
Ein sehr merkwürdiger Jubiläums-Artikel
Infames aus Kardinal Schönborns Agentur. Mit dem Segen des Wiener Intrigen-Erzbischofs sägt die offizielle ‘Katholische Presseagentur Österreichs’ zum frohen Anlaß am Stuhl des Bischofs von Feldkirch. Ein Kommentar.
Die 'kathpress' kolportiert zum fünfjähigen Bischofsjubiläum von Mons. Elmar Fischer unbeweisbare Gewaltvorwürfe.
Die ‘kathpress’ kolportiert zum fünfjähigen Bischofsjubiläum von Mons. Elmar Fischer unbeweisbare Gewaltvorwürfe.
(kreuz.net) Er scheint zunächst harmlos zu sein, der Artikel, den die ‘Katholische Presseagentur Österreichs’ – kurz ‘kathpress’ – heute unter dem frommen Titel „Elmar Fischer seit fünf Jahren Bischof von Feldkirch“ veröffentlicht hat.

Der aus sieben Abschnitten bestehende Text plätschert mit Geburtsdatum, Innsbrucker Theologiestudium und Priesterweihe daher. Die üblichen Daten halt.

In der österreichischen Bischofskonferenz sei Mons. Fischer „für die Mesner“ zuständig – erfährt man.

Dann weitere Berufsdaten: Vikar, Pfarrprovisor, Doktorat, Rektor des diözesanen Studieninternates ‘Marianum’ in Bregenz.

Der Artikel ist ein Abklatsch dessen, was man auf ‘Wikipedia’ oder in einem Nachruf lesen kann.

Doch plötzlich wechselt die Musik. In den letzten drei, ausführlichen Abschnitte fällt es dem Leser wie Schuppen von den Augen:

„Zuletzt wurden gegen Bischof Fischer Gewaltvorwürfe erhoben“ – heißt es da. Zuletzt? Heißt das, daß wir schon am Ende sind?

Jetzt beeilt sich der anonyme Jubiläumsartikel, unbewiesene und unbeweisbare Vorwürfe des antikirchlichen Straßenmagazins ‘profil’ des langen und breiten gegen den Bischof auszubreiten.

Mit großer Detailkenntnis werden angebliche Vorfälle ausgebreitet, die sich vor fast fünfzig Jahren zugetragen haben sollen.

Sie sind nach jedem rechtsstaatlichen Maßstab und aus gutem Grund verjährt – weil sie nämlich niemand überprüfen kann.

Der Artikel geilt sich an den Gerüchten hoch.

Vor dreißig bis vierzig Jahren soll der Bischof einem Schüler „eine Rippe gebrochen“ haben, weil dieser in einem „Disput über Scheidungsfragen“ eine „andere Position“ eingenommen habe.

Was will der Artikel damit sagen? Daß Scheidung gut ist? Oder das Verteidiger des Ehebandes grundsätzlich gewalttätig sind?

Wo sind die Röntgenbilder? Sogar „eine Ohrfeige“ habe der Bischof einem Schüler verpaßt.

Es fehlt nur der vierte Abschnitt, wo gesagt wird, daß Mons. Fischer auch Kinder abgetrieben hat.

Das würde ihn zweifellos wieder mit der modernen Gesellschaft, den Antikirchen-Medien, dem verständnisvollen Wiener Abtreibungskardinal und seiner Nachrichtenagentur versöhnen.

Der hinterlistige Jubiläumsbericht endet mit dem Satz: „Ein Abschlußbericht ist noch ausständig.“

Wäre der – überhaupt – nicht schon lange fällig gewesen?

Anfang Mai rechnete die Diözese Feldkirch noch mit dem Erscheinen des Berichtes „in einer oder zwei Wochen“.

Doch jetzt ist bald ein Monat vergangen.

Richtig! Dem Abschlußbericht – eher Abschußbericht – kam die Mißbrauchs-Schlammschlacht gegen Bischof Walter Mixa in die Quere.

Mitte Mai wäre medientechnisch kein guter Augenblick gewesen, um einen zweiten Bischof medial platt zu walzen.

Intrigen müssen gut geplant sein.
      
8 Lesermeinungen
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#9   klausvonjaus   01:05:17 | Montag, 31. Mai 2010
GERECHTIGKEIT …
… UND SCHEITERHAUFEN … DAS FORDERE ICH …
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#8   Lästermäulchen †   22:15:12 | Samstag, 29. Mai 2010
Fischer wird fallen!
Da hilft kein Jammern auf kreuz.net.
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#7   Siegfried   21:47:55 | Freitag, 28. Mai 2010
Was ist mit den deutschsprachigen Bischöfen eigentlich los?
Die Vorsitzenden der BK, on Österreich Schönborn, in Deutschland z.Zt. in der Öffentlichkeit Zollitsch der Gesetzgebende aber weiterhin Lehmann, betreiben ein Spiel der der gespaltenen, schlangenähnlichen Zunge.
1. Für die Öffentlichkeit wollen sie für die Ortsbischöfe mehr Rechte, mehr Mitspracherechte erzwingen. Sie beenden jedes vom Heiligen Stuhl begründete theologische Handeln, so das seit über zwei Jahren angeordnete, jedoch nicht vorgenommen einheitliche Übersetzen der Wandlungsworte in den Ausgaben der Muttersprache. Hier kann jede Enzyklika ubd jede Anweisung zitiert werden:
2. Im internen beschneiden diese sogenannten Vorsitzenden, ohne Regierungsrecht in anderen Diözesenm jedem Bischof das Recht seine Diözese zu leiten, und als Hirte, Priester und Lehrer auf dem Weg zu Gott in der Einheit mit dem Nachfolger des Heiligen Petrus zu führen.
3. Sie ordnen an, sie legen fest. Alle Abstimungen erfolgen nach dem Lehmännischen-Prinzip, Es liegt vor, die von mir benannte Arbeitsgruppe schlägt vor, hat jemand etwas dagegen, ich sehe keinen Widerspruch, dann ist es so beschlossen.
4. Gnade Gott dem Bischof, der seinen bischöflichen Aufgaben gerecht werden möchte, Dieser Hirte war die längste Zeit Bischof.
Bitten wir Gott um die Bekehrung der Bischöfe und Priester. Der Heilige Geist stärke den Nachfolger des Apostelfürsten Petrus,, daß er alle diese Wahlgruppen, für den Klerus und die Laien aufhebt, dies ist die innerkirchliche Kampfplattform, um so die Mission zu ermöglichen…
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#6   bassman   21:19:05 | Freitag, 28. Mai 2010
These
Wenn jetzt jemande schreiben würde: Schönborn hat auch geprügelt!! Dann würde man doch hier bestimmt lesen: Was anderes war auch von den altliberalen V2-Mietlingen nicht zu erwarten!! ;-)
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#5   wickerl   19:48:09 | Freitag, 28. Mai 2010
falsch
Es fehlt nur der vierte Abschnitt, wo gesagt wird, daß Mons. Fischer auch Kinder abgetrieben hat.
Das würde ihn zweifellos wieder mit der modernen Gesellschaft, den Antikirchen-Medien, dem verständnisvollen Wiener Abtreibungskardinal und seiner Nachrichtenagentur versöhnen.
Das ist falsch was Kreuznet schreibt, Bischof Krenn musste wegen behaupteter homosexueller Ereignisse abtreten, für ihn hat Schönborn noch das vorkonziliare Kirchenrecht angewendet, und auch Bischof Mixa werden derartige angebliche Saunabesuche zum Vorwurf gemacht, so auch in der aktuellen Nummer des Stern, wo eine ganzseitige Kirchenhetze von einem gewissen Jörges zu lesen ist.
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#4   Sefirot   19:40:37 | Freitag, 28. Mai 2010
Und die Lüge hat ein kurzes Bein,
nicht wahr, Herr Goebbels…? :-$
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#3   Rose im Kreuz   19:24:49 | Freitag, 28. Mai 2010
Zu Schönborns Amtsjubiläum:
Der linksliberale Gutmensch ist der Weg der Kirche, die ordinären Stalinisten und der schwule Klerus sind die Angebeteten, das Glaubenswissen beider total vernichtet, der Katholizismus hat sich dem Satanischen ergeben, der neue Katholizismus bringt Irrwege auf den Weg (kein Zölibat, Frauenpriestertum, weg von Rom etc.), die Kirche ist ein marxistischer Service-Club des Satans, die neue Kirche führt weg von Christus und hin zu einem zeitgemäßen und selbstgefälligen Homo-Klerus, der sich alleine durch substanzloses Mitläufertum auszeichnet.
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#2   Cara23   18:53:01 | Freitag, 28. Mai 2010
Lügen
Lügen haben kurze Beine…Das sieht man auch grad bei den Vorwürfen gegen Bischof Mixa.
Die Wahrheit kommt immer an’s Licht, es ist nur eine Frage der Zeit.
Ich wünsche Bischof Mixa und allen Personen, die zu unrecht beschuldigt werden, viel Kraft diese schwere Zeit zu überstehen.
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