18:11:42 | Freitag, 28. Mai 2010
Infames aus Kardinal Schönborns Agentur. Mit dem Segen des Wiener Intrigen-Erzbischofs sägt die offizielle ‘Katholische Presseagentur Österreichs’ zum frohen Anlaß am Stuhl des Bischofs von Feldkirch. Ein Kommentar.

Die ‘kathpress’ kolportiert zum fünfjähigen Bischofsjubiläum von Mons. Elmar Fischer unbeweisbare Gewaltvorwürfe.
(kreuz.net) Er scheint zunächst harmlos zu sein, der Artikel, den die ‘Katholische Presseagentur Österreichs’ –
kurz ‘kathpress’ – heute unter dem frommen Titel „Elmar Fischer seit fünf Jahren Bischof von Feldkirch“
veröffentlicht hat.
Der aus sieben Abschnitten bestehende Text plätschert mit Geburtsdatum, Innsbrucker
Theologiestudium und Priesterweihe daher. Die üblichen Daten halt.
In der österreichischen Bischofskonferenz
sei Mons. Fischer „für die Mesner“ zuständig – erfährt man.
Dann weitere Berufsdaten: Vikar, Pfarrprovisor,
Doktorat, Rektor des diözesanen Studieninternates ‘Marianum’ in Bregenz.
Der Artikel ist ein Abklatsch
dessen, was man auf ‘Wikipedia’ oder in einem Nachruf lesen kann.
Doch plötzlich wechselt die Musik.
In den letzten drei, ausführlichen Abschnitte fällt es dem Leser wie Schuppen von den Augen:
„Zuletzt
wurden gegen Bischof Fischer Gewaltvorwürfe erhoben“ – heißt es da. Zuletzt? Heißt das, daß wir schon
am Ende sind?
Jetzt beeilt sich der anonyme Jubiläumsartikel, unbewiesene und unbeweisbare Vorwürfe
des antikirchlichen Straßenmagazins ‘profil’ des langen und breiten gegen den Bischof auszubreiten.
Mit großer Detailkenntnis werden angebliche Vorfälle ausgebreitet, die sich vor fast fünfzig Jahren
zugetragen haben sollen.
Sie sind nach jedem rechtsstaatlichen Maßstab und aus gutem Grund verjährt –
weil sie nämlich niemand überprüfen kann.
Der Artikel geilt sich an den Gerüchten hoch.
Vor dreißig
bis vierzig Jahren soll der Bischof einem Schüler „eine Rippe gebrochen“ haben, weil dieser in einem
„Disput über Scheidungsfragen“ eine „andere Position“ eingenommen habe.
Was will der Artikel damit sagen?
Daß Scheidung gut ist? Oder das Verteidiger des Ehebandes grundsätzlich gewalttätig sind?
Wo sind
die Röntgenbilder? Sogar „eine Ohrfeige“ habe der Bischof einem Schüler verpaßt.
Es fehlt nur der
vierte Abschnitt, wo gesagt wird, daß Mons. Fischer auch Kinder abgetrieben hat.
Das würde ihn zweifellos
wieder mit der modernen Gesellschaft, den Antikirchen-Medien, dem verständnisvollen Wiener
Abtreibungskardinal
und seiner Nachrichtenagentur versöhnen.
Der hinterlistige Jubiläumsbericht endet mit dem Satz: „Ein
Abschlußbericht ist noch ausständig.“
Wäre der – überhaupt – nicht schon lange fällig gewesen?
Anfang Mai rechnete die Diözese Feldkirch noch mit dem Erscheinen des Berichtes
„in einer oder zwei Wochen“.
Doch jetzt ist bald ein Monat vergangen.
Richtig! Dem Abschlußbericht – eher Abschußbericht – kam
die Mißbrauchs-Schlammschlacht gegen Bischof Walter Mixa in die Quere.
Mitte Mai wäre medientechnisch
kein guter Augenblick gewesen, um einen zweiten Bischof medial platt zu walzen.
Intrigen müssen gut
geplant sein.
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#9
klausvonjaus 01:05:17 | Montag, 31. Mai 2010
#7
Siegfried 21:47:55 | Freitag, 28. Mai 2010
#6
bassman 21:19:05 | Freitag, 28. Mai 2010
#5
wickerl 19:48:09 | Freitag, 28. Mai 2010
#4
Sefirot 19:40:37 | Freitag, 28. Mai 2010
#3
Rose im Kreuz 19:24:49 | Freitag, 28. Mai 2010
#2
Cara23 18:53:01 | Freitag, 28. Mai 2010