Österreich
Feldkircher Verleumdungsblase geplatzt
Heute wurde der Diözese Feldkirch ein längst angekündigter Bericht über medial hochgespielte Vorwürfe gegen den dortigen Bischof zugeschickt. Aber der Schaden ist bereits angerichtet.
Bischof Elmar Fischer
Bischof Elmar Fischer
(kreuz.net, Feldkirch) Der Bericht des Innsbrucker Psychiaters Hartmann Hinterhuber über Gewaltvorwürfe gegen Bischof Elmar Fischer (74) von Feldkirch ist heute per Post eingetroffen.

Das berichtete die österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’. Die Diözese Feldkirch bestätigte die Meldung vor der Nachrichtenagentur ‘APA’.

Bischof Fischer wird voraussichtlich noch in dieser Woche in einer Aussendung Stellung beziehen.

Nach Angaben der ‘Presse’ ist der Bericht ungefähr zehn Seiten lang. Über den Inhalt hat die Zeitung nichts erfahren können.

Vermutlich handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Behauptungen, die viel zu lange zurückliegen, als daß sie ernsthaft überprüft werden könnten.

Nur eines wurde an die ‘Presse’ gespielt: Hinterhuber empfiehlt dem Bischof, nicht zurückzutreten.

„Dafür werden die Vorwürfe offenbar als nicht gravierend genug erachtet“ – schreibt das Blatt.

In der Vergangenheit hatten kirchenfeindliche Medien absurde Vorwürfe gegen den Bischof verbreitet. Unter anderem soll er einem Schüler durch Box-Schläge eine Rippe gebrochen haben.

Dennoch wird Bischof Fischer „voraussichtlich“ vor die Kameras kriechen und sich bei den Verleumdungs- Journalisten dafür entschuldigen, daß er Schüler körperlich „attackiert“ habe.

Bisher hat der Bischof die Gewaltvorwürfe ausdrücklich bestritten. In einem jüngsten Hirtenbrief war nur von harmlosen Ohrfeigen die Rede, die damals zu den normalen Mitteln der Erziehung gehörten.

Sollte sich der Bischof darum für „Attacken“ gegen Schüler entschuldigen, würde er sich als Lügner hinstellen.
      
5 Lesermeinungen
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#5   klausvonjaus   20:58:32 | Mittwoch, 2. Juni 2010
DA NENNT SICH EINER …
… BIENENSIRUP … IST LINKS, DUMM, SCHWUL … UND HÄLT SEINEN AFTER FÜR EIN GESCHLECHTSORGAN …
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#4   lux in tenebris   21:00:35 | Montag, 31. Mai 2010
Oh man…
…dass diesen deutsch-österreichischen Bischofsmeuchelmördern nix anderes einfällt, als ihren Opfern Ohrfeigen und Sexskandale anzudichten. Höchst fantasielos, durchsichtig und ermüdend. Schlage vor, zur Abwechslung muss jetzt aber auch mal ein liberaler Bischof oder Kardinal den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden. Sonst fängt der Pöbel noch an zu Gähnen! ;-) :)3
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#3   clarissa colonia   20:55:35 | Montag, 31. Mai 2010
Spannend, spannend, …
… daß die Redaktion auch ihr eigenes publizistisches Verhalten gelegentlich kritisch beleuchtet:
„Vermutlich handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Behauptungen,“ die viel zu vage sind, „als daß sie ernsthaft überprüft werden könnten.“
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#2   Vineta   19:59:08 | Montag, 31. Mai 2010
NUR? HARMLOS? NORMAL?
In einem jüngsten Hirtenbrief war NUR von HARMLOSEN Ohrfeigen die Rede, die damals zu den NORMALEN Mitteln der Erziehung gehörten.
Ohrfeigen mögen vor Jahrzehnten den Rang eines NORMALEN Erziehungsmittels gehabt haben in Familien mit einem halben oder ganzen Dutzend Kinder, in Volksschulklassen mit 50-70 Kindern.
Doch bereits in den auch nicht gerade kleinen Klassen in den Staatlichen Gymnasien der 1950er und 1960er Jahre waren sie nicht üblich.
Anscheinend aber noch in den kirchlichen Gymnasien, wo leider AUSGERECHNET Priester (bar jeglichen Wissens über den großen Erzieher Don Bosco) sich nicht genierten zu meinen, bei der religiösen Unterweisung die Liebe zu Gott und zum Christentum uninteressierten Kindern eingeprügeln zu können und zu sollen . Und daß offenbar solche Priester es bis zum Bischof bringen konnten, ist eine weitere Note in diesem klerikal-episkopalen Trauerspiel.
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#1   RRR   19:37:05 | Montag, 31. Mai 2010
Absurd?
In der Vergangenheit hatten kirchenfeindliche Medien absurde Vorwürfe gegen den Bischof verbreitet. Unter anderem soll er einem Schüler durch Box-Schläge eine Rippe gebrochen haben.
Was daran „absurd“ sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist denkbar (Logik, Ontologie und Metaphysik 1. Semester – sowohl neuscholastisch als auch nachkonziliar, das ändert nix), es ist für einen erwachsenen Mann gegenüber Kindern durchaus physisch möglich, mithin ist es nicht absurd.
Ob es allerdings wahr ist, das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es nicht absurd ist.
Aber die „Redaktion“ hat im 1. Semester Philosophie wohl gepennt.
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