18:49:34 | Montag, 31. Mai 2010
Heute wurde der Diözese Feldkirch ein längst angekündigter Bericht über medial hochgespielte Vorwürfe gegen den dortigen Bischof zugeschickt. Aber der Schaden ist bereits angerichtet.
(kreuz.net, Feldkirch) Der Bericht des Innsbrucker Psychiaters
Hartmann Hinterhuber über Gewaltvorwürfe
gegen Bischof Elmar Fischer (74) von Feldkirch ist heute per Post eingetroffen.
Das berichtete die österreichische
Tageszeitung ‘Die Presse’. Die Diözese Feldkirch bestätigte die Meldung vor der Nachrichtenagentur ‘APA’.
Bischof Fischer wird voraussichtlich noch in dieser Woche in einer Aussendung Stellung beziehen.
Nach
Angaben der ‘Presse’ ist der Bericht ungefähr zehn Seiten lang. Über den Inhalt hat die Zeitung nichts
erfahren können.
Vermutlich handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Behauptungen, die viel zu
lange zurückliegen, als daß sie ernsthaft überprüft werden könnten.
Nur eines wurde an die ‘Presse’
gespielt: Hinterhuber empfiehlt dem Bischof, nicht zurückzutreten.
„Dafür werden die Vorwürfe offenbar
als nicht gravierend genug erachtet“ – schreibt das Blatt.
In der Vergangenheit hatten kirchenfeindliche
Medien absurde Vorwürfe gegen den Bischof verbreitet. Unter anderem soll er einem Schüler durch Box-Schläge
eine Rippe gebrochen haben.
Dennoch wird Bischof Fischer „voraussichtlich“ vor die Kameras kriechen und
sich bei den Verleumdungs- Journalisten dafür entschuldigen, daß er Schüler körperlich „attackiert“
habe.
Bisher hat der Bischof die Gewaltvorwürfe ausdrücklich bestritten. In einem jüngsten Hirtenbrief
war nur von harmlosen Ohrfeigen die Rede, die damals zu den normalen Mitteln der Erziehung gehörten.
Sollte sich der Bischof darum für „Attacken“ gegen Schüler entschuldigen, würde er sich als Lügner
hinstellen.
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#5
klausvonjaus 20:58:32 | Mittwoch, 2. Juni 2010
#4
lux in tenebris 21:00:35 | Montag, 31. Mai 2010
#3
clarissa colonia 20:55:35 | Montag, 31. Mai 2010
#2
Vineta 19:59:08 | Montag, 31. Mai 2010
#1
RRR 19:37:05 | Montag, 31. Mai 2010