Ein österreichisches Straßenmagazin hat Spekulationen darüber angestellt, warum der Kardinal von Wien sich gegenwärtig nicht nach Rom getraut.
Kardinal Schönborn auf einem Pressebild der Erzdiözese Wien
(kreuz.net) Morgen versammeln sich die Mitglieder der Glaubenskongregation in Rom. Es handelt sich um
fünfzehn Kardinäle, drei Erzbischöfe und zwei Bischöfe.
Einer von ihnen wäre der Wiener Erzbischof,
Christoph Kardinal Schönborn gewesen.
Doch er wird nach Angaben des antikirchlichen österreichischen
Straßenmagazins ‘profil’ nicht an der Sitzung teilnehmen.
Er habe „andere Verpflichtungen“. So besucht
er in Wien eine Buchpräsentation und absolviert dann eine Podiumsdiskussion mit dem kanadischen Philosophen
Charles Taylor (78) zum Thema: „Leben wir in einem säkularen Zeitalter?“
Bedächtiger Kabalist
Das
Straßenmagazin stellt die Frage, warum der Kardinal eine Sitzung der Glaubenskongregation schwänzt,
„um mit einem Philosophen aufzutreten, der zur Zeit als »Permanent Fellow« des ‘Instituts für die Wissenschaft
vom Menschen’ ohnehin in Wien lebt.“
Die Antwort von ‘profil’:
„Kardinal Schönborn hat sich mit provokanten
Aussagen in die Weltpresse katapultiert, wo er seither als mutiger Rebell gefeiert wird – und gleichzeitig
einen Konflikt mit einem der mächtigsten Kardinäle des Vatikan angezettelt.“
Der Wiener Erzbischof
bezichtigte Kardinaldekan Angelo Sodano als Hauptverantwortlichen für das Handeln des Vatikans bei den
Anschuldigungen gegen den inzwischen verstorbenen Wiener Kardinal Hans Hermann Groer († 2003).
Dem „bedächtigen,
konsensfreudigen Dominikaner“ liegt nach ‘profil’ angeblich nichts ferner, als in versteckte Kriege und
halböffentliche Kabale verwickelt zu werden:
„Es kommt ihm also nicht ungelegen, den Kirchenstaat und
die mögliche persönliche Begegnung mit seinen Gegnern vorerst meiden zu können.“
Der Groër- Rückenschuß
Seine Feinde hat sich Kardinal Schönborn nicht erst gestern geschaffen.
Das Straßenmagazin erinnert
an das Jahr 1995, als Kardinal Groër von vier österreichischen Bischöfen – einer von ihnen war der
jetzige Wiener Kardinal – öffentlich verurteilt wurde, ohne daß ein reguläres kirchenrechtliches Verfahren
durchgeführt worden wäre:
„Das ist ein direkter Affront gegen Kardinal Sodano, der den Fall nicht in
der Öffentlichkeit diskutiert sehen will“ – erklärt ‘profil’:
„Von diesem Zeitpunkt an, sagt ein österreichischer
Kircheninsider, sei das Verhältnis zwischen dem Kardinalstaatssekretär und den Österreichern »allerhöchstens
korrekt« gewesen.“
Der Kardinal erhält ein Telephonat aus Rom
Kardinal Sodano ist nach Angaben von
‘profil’ mit dem gegenwärtigen Führungsstil von Benedikt XVI. nicht zufrieden.
Der Papst neige zu einsamen
Entscheidungen, mische sich – angeblich – immer stärker in die Kurie ein und verlasse sich auf Kandidaten,
denen er aus seiner Zeit in der Glaubenskongregation vertraut.
Damit werde der Flügel der vatikanischen
Diplomaten geschwächt.
Kardinal Schönborn hat – so ‘profil’ – die alte Feindschaft mit Kardinal Sodano
bekräftigt – und es sich mit der Kurie verscherzt.
Nach Angaben des Straßenmagazins soll Kardinalstaatssekretär
Tarcisio Bertone dem Wiener Kardinal vorletzte Woche in einem Telephonat dringend empfohlen haben, öffentliche
Anschuldigungen gegenüber anderen Kardinälen zukünftig zu unterlassen.
Das Straßenmagazin machte
die Probe aufs Exempel und erhielt auf Anfrage bei der Wiener Erzdiözese die Antwort, daß sich Kardinal
Schönborn „zu kirchenpolitischen Fragen derzeit überhaupt nicht“ äußere.
Merkwürdig: Taktik von
Kardinal Schönborn wird von ‘profil’ gelobt
Nach Angaben von ‘profil’ erweist sich Kardinal Schönborn
als „taktisch geschickt“:
Einen Gottesdienst zum hochgekochten Mißbrauchsskandal ließ er gemeinsam
mit antikatholischen Mitgliedern von ‘Wir sind Kirche’ organisieren: „Der Kardinal bekannte eindrucksvoll
die Schuld der Kirche“ – schwärmt ‘profil’.
Lob bekommt er von seinen kirchenfeindlichen Freunden trotzdem
nicht.
Erhard Busek, Ex-Vizekanzler und Mitinitiator der aufmüpfigen „Laieninitiative“, charakterisiert
Kardinal Schönborn so:
„Reformer ist er sicher keiner. Er versucht, es allen recht zu machen.“
Email-Adressen der Empfänger
58 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Chris Ich zitiere hier den Duden, 24. Auflage, Seite 914, mittlere Spalte unter Stichwort „schwarzsehen“:
„für deine Zukunft sehe ich schwarz“. Kleingeschrieben wird hier, weil nicht das Substantiv Schwarz gemeint
ist, sondern schwarz in einem übertragenen Sinn verwendet wird. Mich als „Dovmann“ zu bezeichnen und
mich zu beschuldigen, nicht mitdenken zu können, das können Sie sich sparen! Es zeigt übrigens wieder
einmal, dass die Meisten (oder auch meisten – beides ist laut Duden möglich), die hier schreiben, kein
zivilisiertes und schon gar kein christliches Benehmen haben!
ui, ich habe ja gar nicht geschimpft, nur gesagt, was ich von Ihnen halte. Aber stimmt, Tfirst sind sie
nicht, habe ich auch nie im Ernst angenommen. Ihr bösartiges Gerede unter dem Schutzmantel verheuchelter,
windelweicher Mitmenschlichkeit spricht für eine ganz andere Sprachschule :)3
@lux in tenebris Sie können es offensichtlich nicht lassen, andere unflätig zu beschimpfen. Ich bin
übrigens nicht Tfirst, wie kommen Sie darauf? Und ich gebe kein falsches Zeugnis ab! Aber das festzustellen
wird Sie wahrscheinlich von Ihren offensichtlich hasserfüllten Gedanken nicht abbringen. Sie tun mir
in Wahrheit leid, ich bedauere Sie. Und damit beende ich wegen Aussichtslosigkeit den Disput.
ach, doofmann das sind doch nur verbale freundschaftliche klapse unter sandkastenspielern, die ich hier
verteile. sie hingegen legen hier falsches zeugnis ab wider ihrem nächsten, wider eines kardinals der
kirche, wider eines verstorbenen, der sich nicht mehr wehren kann, das nenne ich perfide, gemein, abgrundtief
böse. mich ekelt vor ihnen!
@lux in tenebris Es würde mir nicht einfallen, Sie als doofmann oder als beklopft zu bezeichnen. Darin
zeigt sich der Unterschied zwischen Ihnen und mir. Solch ein Denken und solch eine Ausdrucksweise sind
alles andere als christlich! Es zeugt entweder von einer schlechten Erziehung oder von einer charakterlichen
Schwäche. Ihre Sätze richten sich von selbst!
ui, doofmann „devmann: Auch ich sehe schwarz“ jetzt haben sie sich aber tief ins Glas ihrer Beklopptheit
blicken lassen. Naja, nun wundern mich Ihre hier so weinerlich und wiederholt geäußerten „Tatsachenberichte“
zum „Fall Groer“ auch nicht mehr. Gestatten, dass ich Ihnen nicht glaube, Herr Tfirst. :)3
@ devmann Zurück zu Jesus Christus und seiner wirklichen Botschaft! Abwerfen all dessen, was sich im
Laufe der Kirchengeschichte durch gesellschaftliche Umstände, menschliche Eitelkeit und andere Sünden
angesammelt hat! BRAVO!!! Endlich mal eine vernünftige Stimme in diesem Forum, in dem ja sonst überwiegend
Sektierer, (w)irre Katholibans und Rechtsextremeisten den Namen Gottes in den Dreck ziehen… :(3 :)3
:(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
Auch ich sehe schwarz (schwarz schreibt man hier gemäß Duden klein und nicht groß, schön ebenfalls)
und was ist die Ursache? Weihbischof Krätzl hat ein Buch geschrieben mit dem vielsagenden Titel „Im Sprung
gehemmt“. Der Sprung, zu dem die Kirche im 2. Vatikanum in die moderne Welt angesetzt hat, blieb leider
gehemmt, mittlerweile ist man meiner Meinung sogar zurückgesprungen. Darin liegt eine der wesentlichsten
Ursachen für den derzeitigen Zustand der katholischen Kirche. Wir würden ein 3. Vatikanum brauchen,
das die Reformen des 2. vorantreibt und noch ausweitet. Zurück zu Jesus Christus und seiner wirklichen
Botschaft! Abwerfen all dessen, was sich im Laufe der Kirchengeschichte durch gesellschaftliche Umstände,
menschliche Eitelkeit und andere Sünden angesammelt hat! Nur das kann die heutigen Menschen dem christlichen
Glauben wieder näher bringen. Dafür lohnt es sich zu beten und sich zu engagieren!
Wenn ich Österreich mir anschaue! Wenn ich mir also Österreich so anschaue, dann sehe ich Schwarz, ganz
Schön Schwarz. Und wer ist dafür verantwortlich?
soso podiumsdiskussion Er habe „andere Verpflichtungen“. So besucht er in Wien eine Buchpräsentation
und absolviert dann eine Podiumsdiskussion mit dem kanadischen Philosophen Charles Taylor (78) zum Thema:
„Leben wir in einem säkularen Zeitalter?“ hält er dort auch vor unseren „älteren geschwistern zu denen
gott zuerst gesprochen hat“ und den anhängern des „grossen baumeisters aller welten“ einen schönen vortrag
über den grossen lehrer und philosophen jesus ?
Der Tod kommt mit lauten Schritten Ich glaube, die meisten werden durch die Hand der Unwissenheit sterben,
weil sie die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Es gibt ja auch noch die Wahrheit der Weimarer Republik,
die Wahrheit der Finanzkrise, die Wahrheit des aufgeplatzten Bohrlochs, die Wahrheit der Chemtrails, die
Wahrheit korrumpierter Politiker, die Wahrheit um die Eurozone, die Wahrheit gleichgeschalteter Medien,
welche uns Ersatzdrogen anbieten wie iPad, den Fußballsuicdalen Enke und das iPad. Aber wahrscheinlich
haben Politik, Justiz und Medien sich schon derart in ihrem Lügengestrüpp verfangen, daß sie auf ihre
hauseigene Propaganda hereinfallen. Das ist das Gesetz des Lügners, daß er bald Lüge und Wahrheit nicht
mehr unterscheiden kann. – Und daran werden wir sterben, weil die Masse ihnen nachgefolgt ist! Nicht für
Christus!
@Lästermäulchen ist doch eigentlich eine lustige Vorstellung: Ein allmächtiger Weltschöpfer, der angesichts
ein paar nackter Brüste hörbar einschnappt.
AVE maris stella, DEi Mater alma, atque semper Virgo, felix caeli porta. Sumens illud AVE Gabrielis ore,
funda nos in pace, mutans hEVAe nomen. Solve vincula reis, profer lumen caecis mala nostra pelle, bona
cuncta posce. Monstra te_esse matrem: sumat per te preces, qui pro nobis natus, tulit esse tuus.
der christliche märtyrer ist ein passiver kein aktiver. dh er tötet niemenden sondern lässt sich töten.
für die wahrheit, für christus. selbstverständlich wäre es eine grosse ehre und riesenfreude von gott
berufen zu werden für die wahrheit das leben geben zu dürfen. was gibt es denn schöneres ? na dann
spreng Dich doch in die Luft und werde Märtyrer. Für die Wahrheit und gegen die Unwahrheit. Du findest
schon Menschen die es verdienen für die „Wahrheit“ durch Dich zu sterben.
jeder christ ist berufen zur heiligkeit heilig kann man auf verschiedene wege werden. martyrium ist nur
ein weg von vielen. ob das ein weg ist entscheidet gott nicht die person. viele von den ersten christen
haben die mitbrüder die von den römern umgebracht wurden beneidet da diese zum martyrium auserwählt
wurden und schon bei christus sind. heilig werden kann man aber auch in einer mönchzelle, in der ehe,
beim sühneleiden und opfern etc – es gibt viele wege und ER beruft
na dann spreng Dich doch in die Luft und werde Märtyrer. Für die Wahrheit und gegen die Unwahrheit.
Du findest schon Menschen die es verdienen für die „Wahrheit“ durch Dich zu sterben.
wer für die wahrheit und seine freunde sein leben gibt ist ein heiliger. viele katholische heilige gaben
ihr leben für die wahrheit die der katholische glaube ist. zu sterben für christus fällt vor allen
denen schwer die nicht über das ewige leben informiert sind und dem irrtum anhängen das diesseitige
leben sei alles. von diesem irrtum sind heute viele befallen
ich verstehe LM du lebst und stirbst für deinen Glauben (Schönborn nicht!!) du bist wohl doch besser
bei den Islamisten aufgehoben, dort kannst du sterben für deinen Glauben.
Lästermäulchem wechseln tät ich höchstens zum mayapriester wenn nach einer langen trockenperiode du
die auserwählte bist dem grossen geist genüge zu tun l.g.
Gotteslästerin warum solllte man von der absoluten wahrheit zu einer teilwahrheit wechseln und zweitens
bedeutet umbuch nicht untergang will aber nicht mehr worte an dich verschwenden da ich jetzt nicht duschen
will
schönborn der illoyale klerikale frühstücksdirektor lebt und stirbt nicht für die wahrheit sondern
für seinen ruf beim establishment und der weltpresse. ein diplomat, kein hirte. während er dich angrinst
und die hand reicht zückt er bereits mit der anderen hand den dolch hinterm rücken aber nicht mehr lange,
der Herr wird seine kirche reinigen und die gesellschaft wie wir sie jetzt kennen wird wie ein erbärmlicher
makaberer witz erscheinen
So ein Schmarrn! Rose im Kreuz: Substanzloses Mitläufertum Der linksliberale Gutmensch ist der Weg der
Kirche Schönborns… der sich alleine durch substanzloses Mitläufertum auszeichnet.
Substanzloses Mitläufertum Der linksliberale Gutmensch ist der Weg der Kirche Schönborns, die ordinären
Stalinisten und der schwule Klerus sind die Angebeteten, das Glaubenswissen total vernichtet, der Katholizismus
hat sich dem Satanischen ergeben, der neue Laien-Katholizismus bringt Irrwege auf den Weg (kein Zölibat,
Frauenpriestertum, weg von Rom etc.), die Kirche ist ein marxistischer Service-Club des Satans. Diese
neue Kirche führt weg von Christus und hin zu einem zeitgemäßen und selbstgefälligen Homo-Klerus,
der sich alleine durch substanzloses Mitläufertum auszeichnet.
Predigt von Papst Johannes Paul II. am Heldenplatz, 21.06.1998 „Diese Frage hat Jesus einmal seinen Jüngern
gestellt, die mit ihm unterwegs waren. Auch den Christen auf den Straßen unserer Zeit legt Jesus die
Frage vor: „Für wen halten mich die Leute?“ Wie vor fast zweitausend Jahren in einem versteckten Winkel
der damals bekannten Welt, so scheiden sich auch heute an Jesus die Geister: Die einen billigen ihm die
Fähigkeit prophetischer Rede zu. Andere halten ihn für eine großartige Persönlichkeit, ein Idol, das
Menschen zu fesseln vermag. Wieder andere trauen ihm sogar zu, eine neue Epoche einzuleiten. „Ihr aber,
für wen haltet ihr mich?“ (Lk 9,20) Die Frage kann man nicht neutral beantworten. Sie verlangt eine Grundsatzentscheidung
und geht alle persönlich an. Auch heute stellt Jesus die Frage: Ihr Katholiken Österreichs, ihr Christen
dieses Landes, ihr Bürgerinnen und Bürger, für wen haltet ihr mich? „ stjosef.at/…tbesuch/5papst_d.htm
Johannes Paul II. sagte am Heldenplatz anno dazumal, dass Jesus nicht nur Menschen sucht, die ihm zujubeln.
Dann stellte er die Frage aus dem Herzen Jesu: Für wen halten mich die Leute? – Kard. Schönborn wurde
jedenfalls am Beginn der Seligsprechung viel zugejubelt. Die selige Schwester Restituta hat er im Dom
erst kürzlich verjubelt. Für wen haltet ihr Kardinal Schönborn?
Charles Taylor hat unlängst ein voluminöses Buch über den Säkularismus vorgelegt: „Ein säkulares
Zeitalter www.suhrkamp.de/…es_taylor_58534.html“ Die Frage im Anschluss an dieses Buch wäre u.a., ob
es nicht gegenläufige Entwicklungen gibt. So hat Philip Longman die Wiederkehr von Religiosität und
patriarchalischen Verhältnissen prophezeit angesichts der Tatsache, dass religiös-fundamental Eingestellte
in USA und Europa (hier schon vor allem vertreten durch Muslime!) eine signifikant höhere Zahl von Kindern
haben und ihre Einstellungen auch statistisch messbar an die Kinder „weitergeben“. Da die liberalen Protagonisten
des Säkularismus individualistische Lebensstile fördern und ihr Bevölkerungsanteil wegen reproduktiver
Defizite allmählich schrumpft, untergraben sie ihre eigene Basis, denn sie räumen freiwillig das Feld
für die wachsende Zahl der „Fundamental-Religiösen“ …