Wien
Jetzt schießen die Verschwörungsgeschichten ins Kraut
In der von den Bischöfen unterstützten Schlammschlacht gegen die Kirche hat ein Schmiermagazin einen angeblichen Brief des früheren Wiener Kardinals zugespielt bekommen. Doch die Sache reimt sich nicht zusammen.
Grab von Kardinal Groer im Zisterzienserinnenkloster Marienfeld in Niederösterreich
Grab von Kardinal Groer im Zisterzienserinnenkloster Marienfeld in Niederösterreich
© Herwig Reidlinger, CC
(kreuz.net, Wien) Der frühere Wiener Kardinal Hans Hermann Groër († 2003) sei vom Vatikan „zum Schweigen“ verpflichtet worden.

Mit dieser Behauptung trat heute das österreichische Straßenmagazin ‘profil’ mit einer Pressemeldung an die Öffentlichkeit.

Das Kirchenkampf-Magazin zitiert aus einem bisher unbekannten handschriftlichen Privatbrief des Kardinals an einen Freund. Das Schreiben soll angeblich im Mai 1998 verfaßt worden sein und konnte nicht auf seine Echtheit überprüft werden.

Damals befand sich der bereits emeritierte Kardinal in einem Frauenkloster im deutschen Bundesland Sachsen.

Das Magazin gibt an, den Brief über den kirchenfeindlichen Verein ‘Wir sind Kirche’ erhalten zu haben. Diese wiederum bekam ihn angeblich von der Witwe des besagten Freundes des Kardinals.

In dem von ‘profil’ zitierten Text heißt es mysteriös: „Durch ein heiliges Silentium, ‘secretum’ lange verpflichtet, veröffentlichte ich eine mir vorgelegte Erklärung, fühlte aber, daß viele sie nicht als genügend finden würden, wie das auch mit den drei ‘Erklärungen’ von 1995 war.“

In dem Zitat wird der Vatikan nicht erwähnt. Es ist auch unklar, was mit „heiliges Silentium“ gemeint sein soll.

Das Zitat bezieht sich vermutlich auf Kardinal Groërs Erklärung aus dem Jahr 1998. Darin bat er um Vergebung, „wenn ich Schuld auf mich geladen habe“.

In seinem Brief erwähnte der Kardinal ferner, „Tausende“ Briefe erhalten zu haben. Er habe Krankheit und Übersiedlungen sowie das, „was die Medien Fall Groer zu benennen pfleg(t)en“, überstehen müssen.

Bis heute ungeklärt

Der sogenannte „Fall Groër“ begann am 27. März 1995 mit Anschuldigungen eines sozial gestrandeten, ehemaligen Schülers des Kardinals im Schmiermagazin ‘profil’.

Kardinal Groer dementierte die Vorwürfen und hüllte sich danach in Schweigen.

Am 6. April 1995 trat er als Vorsitzender der Bischofskonferenz zurück.

Am 13. April ernannte Johannes Paul II. als Koadjutor von Wien den damaligen altliberalen Wiener Weihbischof Christoph Schönborn.

Am 14. September nahm der Vatikan den Rücktritt von Kardinal Groër an.

Im Februar 1998 fielen Kardinal Schönborn, der mittlerweile emeritierte Erzbischof von Salzburg, Mons. Georg Eder, der ebenfalls emeritierte Bischof Johann Weber von Graz-Seckau und der damalige Bischof Egon Kapellari von Gurk-Klagenfurt dem Wiener Kardinal in den Rücken.

Sie erklärten vor Journalisten, „zur moralischen Gewißheit“ gekommen zu sein, daß die Vorwürfe gegen Kardinal Groër „im Wesentlichen zutreffen“.

Allerdings erklärten die vier Anklägerbischöfe nicht, auf welche Vorwürfe sie sich bezogen.

Daraufhin veröffentlichte die Nuntiatur in Wien im April 1998 die in dem Zitat erwähnte öffentliche Erklärung von Kardinal Groër.

Anonym, nicht nachprüfbar und ein großer Haken

Das Magazin publizierte auch eine anonyme und somit nicht verifizierbare Anschuldigung eines angeblichen „langjährigen Ex-Angestellten der Erzdiözese Wien“.

Dieser behauptet, daß der Vatikan und die Bischofskonferenz schon vor den Angriffen gegen Kardinal Groër über bestimmte Vorkommnisse informiert war.

Der rätselhafte Angestellte war – so ‘profil’ – von 1973 bis 1993 vorwiegend für Seligsprechungsverfahren zuständig.

Ihm wurde angeblich zu Unrecht eine Abfertigung vorenthalten. Dabei sei er auch genötigt worden, eine Verzichtserklärung auf sozialrechtliche Ansprüche zu unterschreiben:

„Man hat mir gedroht, daß ich sonst auch die Lehrbefugnis als Religionslehrer verlieren würde“ – legt das Magazin der anonymen Gestalt in den Mund.

Der Anonyme habe daraufhin den damaligen Kardinal brieflich erpreßt und ihm gedroht, die „Vorkommnisse in Hollabrun vor dreißig Jahren“ bekanntzumachen.

Daraufhin sei Geld von dem Privatkonto des Kardinals überwiesen worden.

Die anonyme Geschichte hat einen fatalen Haken. So erklärt, ‘profil’, daß eine Kopie des Schreibens damals auch an die Nuntiatur und „an die Glaubenskongregation“ gegangen sei.

Doch diese war damals nicht für Mißbrauchsfälle zuständig.

Ein langjähriger Mitarbeiter einer erzdiözesanen Kurie hätte gewußt, daß er die Kopie des Briefes an die Vatikanische Bischofskongregation hätte schicken müssen.
      
25 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#26   Christussucher   12:21:25 | Freitag, 30. Dezember 2011
das gerade auf +net gegen anonyme Quellen gewettert wird find ich spassig. das meiste hier Veröffentlichte geschieht anonym oder unter falschenm Namen.
Redaktion benachrichtigen
#25   Kurpfälzer   18:19:27 | Freitag, 11. Juni 2010
Typisch
Anonym, unbestimmt, verjährt: Das sind die typischen Attribute …
Redaktion benachrichtigen
#24   devmann   15:28:24 | Montag, 7. Juni 2010
Irrtum
Dass der Artikelschreiber die Realität des anonymen Angestellten der ED Wien in Frage stellt, ist ein Irrtum. Der ehemalige Angestellte existiert wirklich, ich kenne seinen wirklichen Namen und ich kenne die Geschichte, von der Profil berichtet. Der besagte Mann hat sie mir vor 8 Jahren etwa mit dem gleichen Inhalt wie im Profil berichtet, persönlich erzählt.
Aber es ist typisch kreuz.net, dass der Wahrheitsgehalt eines Profilberichtes prinzipiell in Frage gestellt wird!
Redaktion benachrichtigen
#23   Cara23   20:48:54 | Sonntag, 6. Juni 2010
Super Artikel
So ist es…Daher muss die Neuevangelisierung stärker betrieben werden.
Redaktion benachrichtigen
#22   APOPHIS †   18:53:20 | Sonntag, 6. Juni 2010
Referenz!
Schmiermagazin – Straßenmagazin –…
Mit … net. stets gut informiert?
Herrn Maier wurde von seiner Frau erzählt, ihre Raumpflegerin Frau Schulze behauptet, dass sie von ihrer Tochter erfuhr, dass dem Ehemann ihrer Tochter von dessen Onkel verraten wurde, dass der Postzusteller des Onkels ihm einen anonymen Brief zustellte in dem zu lesen war, … net. sei überhaupt keine seriöse o^/ Webseite.
Redaktion benachrichtigen
#21   engelhardt †   17:45:21 | Sonntag, 6. Juni 2010
Latein
Es ist auch unklar, was mit „heiliges Silentium“ gemeint sein soll.
Das heisst „heiliges Schweigen“ uebersetzt. Ein Blick in’s Latein-Woerterbuch haette genuegt.
Haupt-und Sonderschulniveau, wie ublich. Kein Wunder, dass der Autor ein Fremdwort fuer „mysterioes“ haelt, wenn’s fuer mehr als den Grundschulabschluss nicht gelangt hat.
Redaktion benachrichtigen
#20   Chris   12:51:46 | Sonntag, 6. Juni 2010
Schönborn hat ein massives Problem
Seine Glaubwürdigkeit! Er bzw. über profil will sich jetzt rein waschen. Das geht am besten über einen Toten, den man nicht mehr befragen kann.
Die Glaubwürdigkeit von kirchlichen Mitarbeitern habe ich noch jüngst im Fall Schick in Erinnerung, wo sich alles als seltsamer Irrtum entpuppte.
Schönborn hat in Österreich einen Stein im Wege gelegt, an den Rom auch n Zukunft zu knacken hat. Die mitarbeiter der Dizöse bestimmen, wer Bischof wird und Rom hat sich dem zu fügen. Das ist das Werk Schönborns!!!
Redaktion benachrichtigen
#19   klausvonjaus   12:07:16 | Sonntag, 6. Juni 2010
AUCH DAS NOCH, ULTRA NENNT SICH JETZT JOSEF …
… KAPIERST DU NICHT, DASS HIER NAZIS NICHT WILLKOMMEN SIND ? DU HOMO-NAZI …
Redaktion benachrichtigen
#18   Josef_G   11:48:27 | Sonntag, 6. Juni 2010
Der Fall Groër hat etwas mit der Ablehnung der Holocaust-Zwangsreligion zu tun
Der in Gesinnungshaft einsitzende Freiheitskämpfer Wolfgang Fröhlich hat ihn 1995(?) in Sachen Holocaust angeschrieben.
In seiner Antwort sagte Groër eine Untersuchung der Thematik „Holocaust“ zu.
Darauf hin hat die Verleumdungskampagne gegen ihn angefangen.
S. meinen Beitrag (meinen Lesernamen anklicken) vom
Montag, 10. Mai 2010 14:20
Redaktion benachrichtigen
#17   klausvonjaus   10:52:56 | Sonntag, 6. Juni 2010
DIAKONUS, UNSER HOCH VEREHRTER
… EVANGELIKALER … ERES UN MARICON ?
Redaktion benachrichtigen
#16   lux in tenebris   09:28:36 | Sonntag, 6. Juni 2010
Es fragt sich…
…warum Schönborn und sein Diözesanblatt „profil“ die „Causa Groer“ so massiv aufwärmen. Sollen mit diesen windigen Hexenmärchen erst Sodano und dann die Glaubenskongregation, zuletzt der Papst und der Vatikan als Ganzes in Misskredit gebracht werden? Benutzt somit Schönborn seine ollen „EswareinmaleinböserKardinal-Gewißheiten“, um sich als aufklärerischer Gegenpapst zu positionieren? Oder wird er unter einer Gegenpäpstin Margot doch nur im Bett des neuen „Glaubens“wächters und somit als Teil ihres versoffenen, sektiererischen WirsindKircheSpeibenBleibenWeltethos-Hofstaates enden, der, gemäß der neuen Glücksmoral, die Pille als wahrhaft erlösendes Gottesgeschenk anbetet. o^/
Redaktion benachrichtigen
#15   diakonus   09:12:20 | Sonntag, 6. Juni 2010
wahrhaftig christlich!
… DREI KLAFTER HOLZ … EIN KANISTER BENZIN … EIN STREICHHOLZ …
Das ist genau der Ton, den ich mir in einem Forum erhoffe, in dem gläubige Katholiken schreiben!
Muchissimas gracias, Dios benediga ustedes!
Redaktion benachrichtigen
#14   Reusse-Bub   08:02:31 | Sonntag, 6. Juni 2010
@Kristall…
Werte(r/s) Kristall,
gehe ich recht in der Annahme, daß Ihr Stil und Ton mir gegenüber als Paradigma dafür dienen kann, was man sich unter „katholisch“ vorzustellen hat?
Immer noch hochachtungsvoll
De Reusse-Bub
Redaktion benachrichtigen
#13   klausvonjaus   03:17:34 | Sonntag, 6. Juni 2010
HOMO-PERVERSE MÜSSEN GEHEILT WERDEN
… DREI KLAFTER HOLZ … EIN KANISTER BENZIN … EIN STREICHHOLZ …
Redaktion benachrichtigen
#11   Reusse-Bub   00:32:29 | Sonntag, 6. Juni 2010
@Kristall…
Werte(r/s) Kristall,
noch darf in annehmen, daß Sie weder im Namen der Redaktion noch im Namen der Mehrheit der Poster dieses Forum Ihre Äußerungen tätigen.
In einem katholischen Forum erwarte ich allerdings einen anderen Umgangston. Von daher fände ich es keineswegs abwegig, würden sie sich eines solchen angemessenen Stiles befleißigen.
Verwundert bleibe ich dennoch
De Reusse-Bub
Redaktion benachrichtigen
#10   kristall   00:14:12 | Sonntag, 6. Juni 2010
reussa bua!!!
spar dir deine förmlichkeiten : subjekt :-! :-[ :)3
Redaktion benachrichtigen
#9   Reusse-Bub   00:02:38 | Sonntag, 6. Juni 2010
@Kristall…
Nochverehrte(r) Kristall,
immer wieder muß ich über die kaum mehr zu überbietende Sachlichkeit Ihrer Diskussionsbeiträge staunen. Danke, daß Sie einen so eminenten Beitrag leisten, damit andere diesen Intenauftritt richtig schätzen und einordnen können.
Mit vorzüglicher Hochachtung
De Reusse-Bub
Redaktion benachrichtigen
#8   kristall   22:52:07 | Samstag, 5. Juni 2010
aliatus
du bist nicht mehr als ein flatus :-! :-O :-P :-D :-[ :-# :)3
Redaktion benachrichtigen
#7   Aliatus   22:47:19 | Samstag, 5. Juni 2010
Und nochmal: Die homosexuellen Redakteure
Das Problem des hier vorgetragnen Spiels, daß Kretins wie Kristall und auf andrem Schutzniveau Leute wie der Puppenstubendemokrat Sefirot auf gleicher Höhe spielen dürfen, homosexuelle Sexualsadisten wie Ultra/Elijahu oder der bedauernswerte Pubertätssäufer brandenburgis, ist Gegenstand des bösen Komposits.
Die Redaktion von kreuz.net setzt sich zusammen aus Homosexuellen, die ihre Triebabfuhr öffentlich feiern. Das ist dumm, schlecht und abstoßend.
Beweis meiner These liefert die Referenz der Inhalte, die bspw. „Kristall“, „homosex-ist-schwer-gestört“ etc. benevolent publiziert haben. Die Liste ist offen nach unten.
Damit ist aber auch sicher zu wissen, daß die Redaktion dem Bösen zuarbeitet.
Sicher zu wissen: Wer kreuz.net für katholisch hält, verfehlt sich schwer gegen die Hl. Kirche und ihr Haupt (wer handkommuniziert auch).
Freundlich
Ali
Redaktion benachrichtigen
#6   AnnaAndreasTeresaSebastian   20:52:07 | Samstag, 5. Juni 2010
Lieber Kristall,
liebe GRüße und einen schönen Abend. Ich freue mich, Dich zu sehen. Du bist einfach mein liebster Freund, den ich mag und dem ich vertraue.
Redaktion benachrichtigen
#5   Reusse-Bub   20:45:25 | Samstag, 5. Juni 2010
@Kristall…
Werte(r) Kristall,
wenn Sie sich schon erdreisten, mich zu duzen (was übrigens nicht auf eine gute Kinderstube schließen läßt), dann sollten Sie wenigstens die Höflichkeit besitzen, meinen Namen korrekt zu schreiben (was eine Form des Anstandes wäre, die Ihnen, wie ich hoffe, nicht allzu fremd ist), selbst wenn Sie den Namen nicht verstehen können oder wollen.
Mit freundlichem Gruß
De Reusse-Bub
Redaktion benachrichtigen
#4   kristall   20:40:27 | Samstag, 5. Juni 2010
ich duze dich!!!weil es dir zusteht !!!
reussa bua!!! :-! :-[ O:O :-D :)3
Redaktion benachrichtigen
#3   Reusse-Bub   20:34:40 | Samstag, 5. Juni 2010
@Kristall…
Verehrte(r) Kristall
Ich bin erstaunt, über Ihre ausgesprochen sachliche Argumentation. Gleichwohl wüßte ich nicht, daß wir uns Duzen.
Mit freundlichem Gruß
De Reusse-Bub
Redaktion benachrichtigen
#2   kristall   20:02:44 | Samstag, 5. Juni 2010
reusse bua
versteh,dein schwachsinn langweilt!!! :-! :-[ :)3
Redaktion benachrichtigen
#1   Reusse-Bub   19:55:37 | Samstag, 5. Juni 2010
Verschwörungstheorien
Beim besten Willen kann ich bislang nur ein Medium entdecken, daß immer und immer wieder die verschiedensten Verschwörungstheorien kolportiert, und das ist kreuz.net. Vgl. neben der Causa Groer auch Mixa, Haas, Krenn u.v.m.
So wünsche ich also in den nächsten Stunden viel Freude beim Fabulieren.
De Reusse-Bub
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Kardinal SchönbornBlauer Brief aus Rom WienDen Rebellen hat der Mut verlassen WienEin sehr merkwürdiger Jubiläums-Artikel WienDer Walzer von Kardinal Schönborn WienWird der Wiener Erzbischof den Dekan der Kardinäle zu Fall bringen? WienDie österreichischen Bischöfe denken wie ‘Wir sind Kirche’ WienEnglischsprachige Medien enttarnen den Wiener Kardinal WienIst der Wiener Kardinal gerade dabei, sich zu klonen? WienKardinal Schönborn als Führer der Altliberalen WienWie es euch gefällt: Einmal Medjugorje – einmal Männerliebe WienDie Katholiken sind wütend, Herr Kardinal WienWiener Kardinal beim Amoklaufen WienDer Wiener Kardinal und seine kirchenfeindlichen Freunde WienKeine Diskriminierung der Homos – und der Wahrheit WienZölibat doch nicht in Frage gestellt?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net