Modernismus
Diözesaner Schwachsinn
Der nachfolgende Text ist keine Verulkung, sondern entstammt unverändert der Homepage einer deutschen Diözese: „Niemand kann alles und keiner nichts: ‘Damit Gemeinde lebt…'“
(kreuz.net) Als Volk Gottes auf dem Weg haben die Christen die gemeinsame Aufgabe, die Frohe Botschaft weiterzutragen und Gottes Nähe und Liebe zu den Menschen in ihrem Leben spürbar werden zu lassen.

Hiermit ist der Auftrag verbunden, Zeugnis des Glaubens in Kirche und Welt zu geben, um so einen Beitrag für das Kommen des Reiches Gottes zu leisten.

Kirche wächst da, wo Menschen den Geist Jesu leben. Grundlage dabei ist die Geschwisterlichkeit, in der Christen miteinander in Freude lebendige Gemeinde gestalten.

Räte sind wichtiger Bestandteil einer kooperativen Pastoral.

Für das Entstehen und Gelingen einer dialogischen und kooperativen Pastoral sind Strukturen wichtig. Wichtiger Teil dieser kirchlichen Strukturen sind neben dem kirchlichen Amt die unterschiedlichsten Räte, Gremien und Konferenzen.

Strukturen alleine schaffen aber noch kein Leben, denn entscheidend für die Lebendigkeit und Kreativität der Kirche sind die Menschen, die sich für die Mitarbeit in diesen Gremien bereit erklären.

Zahlreiche Christen engagieren sich ehrenamtlich und setzen sich mit wichtigen pastoralen und strukturellen Fragen auseinander. So wirken sie beratend, helfend und vielfach auch beschließend an der Gestaltung kirchlichen Lebens mit.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Schwarzer Graf   18:13:12 | Freitag, 20. Mai 2005
Was ist das Problem?
Hallo, liebe Fundis: Tut mir leid, aber mir ist völlig unverständlich, was bei diesem Text das Problem sein soll. Was sind die inkriminierten Reizwörter: „gemeinsame Aufgabe“, „Geschwisterlichkeit“, „Räte“, „dialogische und kooperative Pastoral“, „nicht Strukturen, sondern Menschen schaffen Leben“, „Christen helfen beratend an der Gestaltung kirchlichen Lebens mit“???
Wenn es das alles sein sollte, dann versteckt euch doch in eurer Schmollecke!
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#7   stern †   09:16:33 | Freitag, 6. Mai 2005
@ juergen Sarkasmus
Hauptsache, man kann seine Voruteile pflegen und alle über einen Kamm scheren.
Vorurteile?
Es sind keine Vorurteile, es sind Fakten.
Nirgendwo auf dieser Welt haben nackte Weiber auf der Strasse vor dem Papst (Johannes Paul dem II) ihre Verwerflichkeit so effektiv demonstriert, wie z.B. in Berlin. Nirgendwo haben diejenigen, die sich auch „katholisch“ nennen, beim ersten Besuch des Papstes (Johannes Paul II) ihm gleich laut und frech die selben albernen Fragen gestellt: warum dürfen Frauen keine Priesterinnen werden und warum dürfen die Priester nicht heiraten? wie in Deutschland. Nirgendwo auf dieser Welt werden Kondome, als Argument, jedes Mal in Gesprächen mit Vertretern der Kirche so primitiv benutzt wie in Deutschland. Als Deutscher kann man sich für diese primitive Mentalität eines Volkes nur schämen.
Die Machtansprüche der Deutschen haben sich seit Luther Reformation nicht geändert – sie haben sich gewandelt. Gestärkt durch die Rassenphilosophie Nietzsches und verwirklicht im II Weltkrieg durch Hitlers Megalomanie, macht sich der Geltungsdrang der Deutschen im Ungehorsam der deutschen Kirche klar bemerkbar. Man muss blind sein, um die Wichtigtuerei der Anwälte der Handkommunion nicht sehen zu können.
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#6   juergen   21:24:34 | Donnerstag, 5. Mai 2005
Vorurteile?
Stern: Spielt eh keine Rolle. Diese Denkweise – wie im Artikel – prägt alle deutschen Bistümer.
Hauptsache, man kann seine Voruteile pflegen und alle über einen Kamm scheren.
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#5   stern †   07:39:09 | Donnerstag, 5. Mai 2005
@ Warum?
juergen:
Warum wird in dem Artikel nicht gesagt, daß es sich um die Hompage der Diözese Mainz handelt?
Spielt eh keine Rolle. Diese Denkweise – wie im Artikel – prägt alle deutschen Bistümer.
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#4   juergen   20:18:25 | Mittwoch, 4. Mai 2005
Warum?
Warum wird in dem Artikel nicht gesagt, daß es sich um die Hompage der Diözese Mainz handelt?
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#3   franco.felice   17:12:29 | Mittwoch, 4. Mai 2005
Räte sind wichtiger „Bestandteil einer kooperativen Pastoral“.
Da bin ich doch konsterniert über diese kreativen Wortschöpfungen; aber – wie denn nun: die oder das Pastoral?
Ich kenne zwar die Pastorelle – nein, das ist nicht die Frau vom Pastor. Die Pastorelle ist – auch wer nicht ein Pastorat kennt, ahnt es schon – nur ein Zwiegespräch zwischen Pastor und Pastorin. Wenn dabei dann kooperiert wird, dürfte das vielleicht ein Pastoral genannt werden. Dann wäre es natürlich Neutrum. Ist also ganz einfach. Nur was die Räte als „wichtiger Bestandteil“ dabei sollen, ist mir nicht so ganz klar.
Aber um das zu erklären haben wir ja wieder die wichtigen Räte im kooperativen Pastoral.
Franco
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#2   Niclaas   14:50:16 | Mittwoch, 4. Mai 2005
Klassischer Fall von Pullover-Christentum
Mein Tip: Der Verfasser war ein Hauptamtlicher (die leben schließlich davon)
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#1   zwobbel   11:46:39 | Mittwoch, 4. Mai 2005
Wenn der Mensch sich selbst erhöht, wird er erniedrigt werden
… entscheidend für die Lebendigkeit und Kreativität der Kirche sind die Menschen, die sich für die Mitarbeit in diesen Gremien bereit erklären.
Es soll wohl mal jemand gegeben haben der hat behauptet: „ ICH BIN der W… die W… und DAS LEBEN! Niemand kommt…“ Und es gibt sogar Leute die beten ihn an.
Tja der kannte noch nicht die klugen Internettexte.
Was hat Gott schon mit dem Leben der Kirche zu tun?
*kopfschüttel*
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