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Alle Liturgien sind ähnlich – der Novus Ordo ist etwas anders + Klinik wird Moschee + Kathedrale neben dem Eiffelturm? + Mutter bei der Seligsprechung ihres Sohnes + Schön wär’s: Die Katholiken sind wie Hunde
Alle Liturgien sind ähnlich – der Novus Ordo ist etwas anders

Vatikan. Gestern abend besuchte Benedikt XVI. während seiner Zypernreise die maronitische Kathedrale in der Hauptstadt Nikosia. Er sprach dabei über die maronitische Liturgie: „Unser geistiger Gottesdienst, der in vielen Sprachen, an vielen Orten und in einer schönen Vielfalt von Liturgien dargebracht wird, ist Ausdruck der einen Stimme des Volkes Gottes.“

Klinik wird Moschee

Schweiz. Der siebenköpfige Stadtrat von Lugano hat bewilligt, eine Klinik in eine Moschee umzubauen. Die Muselmanen haben fast ein Jahr auf die Entscheidung gewartet. Zwei Stadträte der rechtsgerichteten Partei ‘Lega dei Ticinesi’ stimmten gegen die Bewilligung. Ihr offizieller Grund war unter anderem ein angeblich drohendes Verkehrschaos. Die übrigen Stadträte sahen keine inhaltlichen oder juristischen Argumente gegen die Umnutzung.

Kathedrale neben dem Eiffelturm?

Rußland. Neben dem Eiffelturm in Paris soll eine russische Kathedrale entstehen. Das berichtete die britische Tageszeitung ‘Times’. Präsident Nicolas Sarkozy habe der russischen Regierung nach massivem Drängen erlaubt, neben dem Eiffelturm eine orthodoxe Kathedrale zu bauen. Es soll eine goldfarbene Kirche mit prunkvollen Zwiebeltürmen entstehen, die der Basilius-Kathedrale in Moskau nachempfunden ist.

Mutter bei der Seligsprechung ihres Sohnes

Polen. Am Sonntag wurde in Warschau der Märtyrerpriester und polnische Nationalheld, Hw. Jerzy Popiełuszko († 1984), seliggesprochen. Dessen Mutter nahm wenige Tage nach ihrem 100. Geburtstag an der Seligsprechung teil. Sie kam mit Gehstock und Kopftuch zum Mikrophon und betete den Rosenkranz vor. Hw. Popieluszko war der bekannteste Freiheitskämpfer der antikommunistischen, katholischen Gewerkschaft ‘Solidarnosc’.

Schön wär’s: Die Katholiken sind wie Hunde

„Die Katholiken vertragen sich unter sich nicht, aber sie halten immer zusammen, wenn es gegen einen Protestanten geht. Sie sind einer Meute Hunden gleich, die sich untereinander beißen, aber sobald sich ein Hirsch zeigt, sogleich einig sind und in Massen auf ihn losgehen.“

Der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe († 1832) in einem Brief vom 7. April 1829 an seinen Freund Johann Peter Eckermann.
      
20 Lesermeinungen
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#20   klausvonjaus   03:16:05 | Mittwoch, 9. Juni 2010
HA HA HI HI
EINE WELT DIE AUF NICHTS ANDEREM ALS DEN GESETZEN DER PHYSIK BASIERT, IST NICHT ERKLÄRBAR, WEIL DANN AUCH DIE GESETZE DER KAUSALITÄT GELTEN UND ES SINN-NOTWENDIGERWEISE EIN ERSTES KAUSALES EREIGNIS FÜR DIE SCHAFFUNG DER MATERIE GEBEN MUSSTE. ABER: VON NICHTS, KOMMT NICHTS.
Na also …
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#19   vitrivius2010   22:27:36 | Montag, 7. Juni 2010
Goethe war weder Protestant noch aufgeklärt
Er war ein Homo-Perverser Freimaurer der seinen After für ein Geschlechtsorgan hielt. Nachdem er seinen Irrtum bemerkte war es schon zu spät, sein After war kaputt.
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#18   Leo Miles   22:24:37 | Montag, 7. Juni 2010
Der „aufgeklärte“
Goethe lobte auch die Sharia und hielt sich längere Zeit im Nahen Osten auf. Er wollte auch nicht gegen Napoleon kämpfen. Ein „aufgeklärter“ Protestant kann halt grundsätzlich mit allen gut, außer mit der Kirche Jesu Christi.
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#17   Eschatologe †   17:24:43 | Montag, 7. Juni 2010
Festtage – Auch ist es unser Werk, die Festtage aufzuheben, wir sagen:
Was nützt dies? Es sind ja Tage der Üppigkeit und der Verschwendung; es ist ja besser, diese Tage werden abgestellt. Viele würden an diesen Tagen ihre Andacht machen, dem Gottesdienste beiwohnen, und zögen die Barmherzigkeit des Allerhöchsten herab. Wir gewinnen viel dabei. Wir greifen hauptsächlich die Großen an; wenn wir diese haben, so folgen ihnen die Kleinen nach. Auch sagen wir ihnen: Es ist alles natürlich; der Teufel hat keinen Einfluß, besonders aber auf körperliche Dinge. Sie bedenken nicht, was für eine Gewalt sie in ihrer Weihung’ empfangen haben, auch was ihre Mutter, die Kirche, jederzeit geglaubt und getan hat; auch was sie für Kraft den Dingen beilegen, welche sie segnen. Sie sollten es doch aus der Wirkung erkennen, welche solche Sachen hervorbringen, wenn sie mit Glauben und Vertrauen, mit einem demütigen Gebet und mit bereuendem Herzen gebraucht werden. Auch sagen wir: Der Teufel ist an die Kette gebunden, er kann ja nichts machen. Weißt du, wie wir gebunden sind? Damit wir unsere Raserei an den Menschen nicht nach unserer Wut ausüben können. Aber nach dem großen Tage können wir unsere Wut schön ausüben. Gebunden sind wir nicht, daß wir euch nicht an Seel und Leib versuchen und anfechten können. Weißt du, warum derjenige, welcher ob uns ist, dies zugelassen hat? Wie könnte sein Name verherrlicht werden, wenn kein Sieg in seinem Namen gemacht werden könnte? Auch kann Luzifer nicht aus der Hölle, bis zur Zeit des Antichristen.
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#16   Gotthard   15:23:20 | Montag, 7. Juni 2010
@wickerl
Diese kurzfristigen Seligsprechungen halte ich für äußerst bedenklich
gut, dass Deine Meinung nicht maßgeblich ist.
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#15   sanfrancesco   15:18:08 | Montag, 7. Juni 2010
@bejorommer
Seligsprechung bedeutungsloses Spielchen? Ich denke es wird davon abhängen, ob es eindeutig irgendwelches Lobbying gegeben hat oder nicht. Die seligsprechung Jerzy Ps kann man begrüßen, diejenige Kaiser Karls weniger und es ist schlicht und einfach ein Skandal, dass Bischof Oscar Romero nicht seliggesprochen wurde. Das würden auch Christen anderer Konfessionen begrüßen!
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#14   wickerl   11:28:29 | Montag, 7. Juni 2010
entgegen aller Tradition
Diese kurzfristigen Seligsprechungen halte ich für äußerst bedenklich
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#13   SignumSalutis †   11:20:16 | Montag, 7. Juni 2010
Wolle Goethe
Die Katholiken vertragen sich unter sich nicht, und in der Tradi-Szene versucht man das dumme Vorurteil des sonst so pfiffigen Obersten aller Dichter und Denker zu bestätigen – nach Kräften.
Dabei war Wolle Goethe ja in seinem Leben zeitweise dem Katholizismus nahegekommen: auf seiner ersten Romreise hat er sich damit auseinandergesetzt, da er mit dem real vorgefundenen Protestantismus seiner Jugend auch nicht recht klargekommen war. Ging aber eher seinen eigenen (pantheistischen) Weg …
SignSal
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#12   bejorommer   11:17:26 | Montag, 7. Juni 2010
bedeutungslose Spielereien
Ich denke, daß Selig- und Heiligsprechungen für Gott vollkommen Sinn- und wertlos sein dürften und von ihm als reine, bedeutungslose, menschliche Spielereien gesehen werden.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#11   Vogel   10:55:12 | Montag, 7. Juni 2010
Selig
Selig wirst Du, wenn Du kein Anstoß an JESUS findet.
Selig wirst Du, wenn Du nichts siehst, und doch glaubst…
usw.
Warum muß man eigentlich von Menschen selig gesprochen werden, wo doch JESUS eindeutig gesagt hat,
wann und wie man selig wird.
Für mich ist Seligkeit ähnlich wie Zufriedenheit.
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#10   kairos_03   10:53:11 | Montag, 7. Juni 2010
@ redaktion
„Unser geistiger Gottesdienst, der in vielen Sprachen, an vielen Orten und in einer schönen Vielfalt von Liturgien dargebracht wird, ist Ausdruck der einen Stimme des Volkes Gottes.“
Ich sehe nicht, wo in der Aussage des Papstes die Überschrift der Kreuzritter Alle Liturgien sind ähnlich – der Novus Ordo ist etwas anders gedeckt wäre.
Meine Damen und Herren, bitte nicht immer diese Interpretationen. Das passt nicht. Zur Vielfalt der Liturgien zählt auch der NOM, das sollte Ihnen nicht entgangen sein.
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#9   vitrivius2010   10:18:17 | Montag, 7. Juni 2010
Das lauteste Gebell
Kommt vom dümmsten Hund. Gelle Franzi?
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#8   FranzvPaul   10:17:04 | Montag, 7. Juni 2010
der Dampfplauderer schon wieder!
:-D vitrivius2010: Genie und Wahnsinn oder
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#7   vitrivius2010   10:05:05 | Montag, 7. Juni 2010
Genie und Wahnsinn oder
die Normalität des kleinen Geistes. Mythos und Wahrheit oder die Banalität großer Gedanken. Domenico, auch du mein Bruder?
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#6   Domenico Tuttisanti   10:00:00 | Montag, 7. Juni 2010
vitri:
Dass auch ein Goethe doof sein kann, ist ungemein beruhigend.
…beruhigend – für Doofe? :-D
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#5   bejorommer   09:58:28 | Montag, 7. Juni 2010
Selig- und Heiligsprechungen
Was soll man von Selig- und Heiligsprechungen halten?
Da stellt sich die Frage, wie Gott wohl zu derartigen Akten stehen mag? Ob und welche Bedeutung sie für ihn und damit auch für den oder die Betreffenden haben könnten?
Im Verhältnis zu Gott, ist und bleibt doch aber auch ein Papst immer noch ein eintagsfliegengleicher, winziger Mensch, wie jeder andere und ob man, bei derartigen Dingen, den Größen- und Standesunterschied Gott und winziger Mensch vielleicht nicht ein wenig zu sehr verkennt?
Erste Voraussetzung für derartige Akte ist eine entsprechende Lobby, die in der Regel auch die erforderlichen Wunder besorgt. In Ermangelung dieser Lobby können, auch noch so fromme Christen und Katholiken, meist nicht zu derartigen Ehren kommen.
Der Selig- und Heiligsprechung von diesem Papst sind doch aber auch die von ihm Verschuldeten Aidserkrankungen und Toten, die auf sein, mit nichts zu begründendes unsinnges Kondomverbot zurückzuführen sind, nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden.
Da Selig- und Heiligsprechungen gewaltige, gewagte Akte, jedoch ohne die geringste Garantie von oben sind, stellt sich die Frage, ob man amtskirchlich, vor allem auch der Glaubwürdigkeit wegen, nicht mehr Respekt vor der Größe Gottes beweisen und nicht so selbstherrlich über Gott verfügen sollte, indem man ihm fragliche Heilige, an die Seite zu drücken versucht.
Ob derartige Akte für Gott und den Betreffenden nicht vollkommen sinn- und wertlos sein dürften?
J. Berens
(als einf. denk. Kath…
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#4   vitrivius2010   09:57:02 | Montag, 7. Juni 2010
Der Katholiken-Mensch
Interessant. Es gibt also Katholiken-Menschen und Protestanten-Menschen und natürlich auch Mars-Menschen. Alle haben selbstverständlich vollkommen unterschiedliche Eigenschaften, sind jeweils eine eigene Spezies. Dass auch ein Goethe doof sein kann, ist ungemein beruhigend.
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#3   orthokathole   09:50:13 | Montag, 7. Juni 2010
@sanfrancesco
Ist das denn nicht unser aller Wunsch?
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#2   Domenico Tuttisanti   09:50:08 | Montag, 7. Juni 2010
sanfrancesco
Dass die Katholiken streitlustig sind, hat sich seit Goethes Zeiten nicht geändert. Dass sie aber – neuerdings – auch Koalitionen mit Nicht-Katholiken suchen, wenn es um innerkatholische Streitpunkte geht, das ist schon bemerkenswert!
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#1   sanfrancesco   09:04:33 | Montag, 7. Juni 2010
Wie ist die letzte Meldung zu verstehen?
„Schön wär’s: Die Katholiken sind wie Hunde
„Die Katholiken vertragen sich unter sich nicht, aber sie halten immer zusammen, wenn es gegen einen Protestanten geht. Sie sind einer Meute Hunden gleich, die sich untereinander beißen, aber sobald sich ein Hirsch zeigt, sogleich einig sind und in Massen auf ihn losgehen.“
Zeigen etwa die Redakteure von kreuz.net ihr wahres Gesicht? Werden die katholiken dazu aufgefordert, einzelne Protestanten zu lynchen?
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