Der bischöfliche Gang über öffentlich hingerichtete Leichen muß aufhören
Bei ihrer kopflosen Jagd auf echte und angebliche Mißbraucher sind die medienhörigen deutschen Bischöfe verpflichtet, die Menschenwürde der Beschuldigten zu respektieren.
(kreuz.net) Vorverurteilungen von Bischöfen und Priestern sind heute auf der Tagesordnung.
Das stellte
der deutsche Kirchenrechtler, Hw. Gero P. Weishaupt, in einem Artikel auf dem Portal ‘kathnews.de’ fest.
Neben der öffentlichen Hinrichtung von Bischof Walter Mixa von Augsburg verweist er auf Geistliche in
den Bistümern Würzburg und Aachen, die von ihren eigenen Bischöfen grund- und schuldlos angezeigt wurden.
Der Kirchenrechtler zitiert die Redakteurin einer deutschen Tageszeitung:
„Besonnenheit und Vertrauen
in die eigenen Mitarbeiter wären angebracht, bis sich Anschuldigungen geklärt haben.“
Hw. Weishaupt
betont, daß auch in der Kirche die Unrechtsvermutung zu gelten hat.
Ein Gang zum Staatsanwalt sei nur
dann legitim, wenn sich die Vermutung nach einer gründlichen Voruntersuchung erhärtet hat.
Erst in
der Phase der Untersuchung dürfe ein Kleriker zur Vermeidung von Ärgernis, zum Schutz der Freiheit der
Zeugen und zur Sicherung des Laufs der Gerechtigkeit vom seinem geistlichen Dienst oder von seinen Ämtern
entpflichtet werden.
Hw. Weishaupt warnt aber vor einer unbedachten Vorverurteilung durch eine vorzeitige
Bekanntmachung der Untersuchungen an die Öffentlichkeit – wie das im Fall von Bischof Mixa geschehen
ist.
Solche Vorgänge hätten oft eine irreversible Rufschädigung für den Betroffenen zur Folge: „Das
Recht auf guten Ruf ist in der Würde eines jeden Menschen verankert.“
Der Geistliche erinnert daran,
daß das Kirchenrecht kirchliche Verfehlungen gegen den guten Ruf mit Beugestrafen belegt:
„Exkommunikation,
Interdikt und – für einen Kleriker – Suspension sind mögliche Beugestrafen“ – erklärt er:
„Die unberechtigte
Schädigung des Rufes eines Bischofs kann mit der Exkommunikation geahndet werden.“
Eine unrechtmäßige
Rufschädigung erfolgt nach Hw. Weishaupt, wenn die Öffentlichkeit noch in der Phase der Voruntersuchung
bereits von der Anklage Kenntnis bekommt:
„Eine Wiedergutmachung erweist sich dann als schwierig, der
betroffene Kleriker ist kaum noch in ein kirchliches Amt einsetzbar.“
Die Verantwortlichen in den Bistums-
und Ordensleitungen müßten darum „behutsam, weise und klug“ vorgehen:
Denn: „Eine Zuwiderhandlung mit
der Folge der Rufschädigung der Betroffenen kann auch für Ordinariate kirchenrechtliche Konsequenzen
haben.“
Die Opfer einer kirchlichen Rufschädigung haben – so Hw. Weishaupt – das Recht gegen ein voreiligen
Handelns ihrer Ordinariate und Oberen bei den römischen Instanzen Klage zu erheben.
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38 Lesermeinungen
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#39 klausvonjaus 03:14:40 | Mittwoch, 9. Juni 2010
WAHRHEIT UND UNWAHRHEIT EINE WELT DIE AUF NICHTS ANDEREM ALS DEN GESETZEN DER PHYSIK BASIERT, IST NICHT
ERKLÄRBAR, WEIL DANN AUCH DIE GESETZE DER KAUSALITÄT GELTEN UND ES SINN-NOTWENDIGERWEISE EIN ERSTES
KAUSALES EREIGNIS FÜR DIE SCHAFFUNG DER MATERIE GEBEN MUSSTE. ABER: VON NICHTS, KOMMT NICHTS. Ah ha …
Na gut, ich bin halt allergisch auf halbseidene Denunziationen, „angeblich“ und son Kram aus der Deckung.
Natürlich auch von der Redaktion. Schüttel: @ FranzvPaul hier auf kreuz.net ist es für poster unmöglich,
dem Ruf von Menschen zu schaden. Das besorgt zur Genüge die anonyme Redaktion, die vom „Homokardinal“
oder „Fluchtbischof“ spricht, die aber niemand ernst nimmt. Nicht, daß ich damit die Denunzierten decken
möchte, weil ich von den Umständen nichts weiß – mich stört die verfluchte Unverbindlichkeit, die
danach, im Fall des Scheiterns einen billigen Rückzieher erlaubt: „naja, ich habe mir ja eh ein Hintertürl
offen gelassen“. Aber die Anschuldigung ist immerhin so gestaltet: NUN – WEHR DICH, wenn du noch kannst,
aber irgendwas bleibt an deiner Reputation auf jeden Fall hängen. (Da war doch einmal was?) Typisch Wirtshaus-katholisch! Ein paar fiese Schweine hier (manche von der Redaktion gedeckt), die mir regelmäßig „Homo“ unterstellen
zum Beispiel: wehr dich, wenn du kannst.
#37 klausvonjaus 22:32:56 | Dienstag, 8. Juni 2010
WIDERSPRUCH DIE AUSSENWELT SOLLTE INNERHALB DER KIRCHE NICHTS ZU MELDEN HABEN … KEINE GERICHTE SOLLTEN
SICH ÜBER DIE KIRCHE ERHEBEN DÜRFEN … ABER MIXA MUSS NATÜRLICH REHABILITIERT WERDEN … VON DER KIRCHE …
VOM PAPST … UNSEREM VIZE-CHRISTUS …
Innerkirchliche Kirchenverfolgung Auch in der Alpenrepublik Österreich nimmt, wie man hört, die
innerkirchliche Verfolgung von Priestern zu! Jetzt ist die Zeit gekommen, da mutige Laien ihre Seelsorger
verteidigen sollten, gleichsam wie Löwen ihre Jungen! Und Priester (und Bischöfe), die zu Unrecht vorverurteilt
und abgeschoben werden, sollten durch staatliche Rechtsmittel ihre unrechtmäßigen Ankläger zum Schweigen
bringen! Um der anvertrauten Menschen willen, denen man sie entreißen will!
Die bösen Hirten mit ihrer Polizisten- und Denunzianten-Mentalität tragen mehr Nazi-Ungeist in sich
als der berühmt-berüchtigte Pius-Bischof Williamson in Großbritannien. Sollte Marx Kardinal werden,
dann hat ein deutscher Papst diesen Polizisten und Denunzianten-Ungeist belohnt. Nur eine Entschuldigung
des Münchener Erzbischofs beim Abt von Ettal kann ihn noch „retten“. Sel. Pater Rupert Mayer, bewahre
die Kirche in Deutschland und den deutschen Papst vor dem Ungeist des Polizisten- und Stasitums!
EB Marx @ Schüttel – n’ bißchen platt formuliert, aber was die Rolle des Erzbistum München und Freising
betrifft bezügl. Ettal, im Wesentlichen richtig. SignSal
Besonnenheit und Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter wären angebracht, bis sich Anschuldigungen ge…
Welche Anschuldigung? Die wurden doch alle zurückgestellt?
auwehbomber „Nur durch eine strenge, staatl. gesetzliche Regelung, der auch die Religionen sich zu beugen
haben, wird man die Sache irgendwann in den Griff bekommen können. Josef Berens (als einfacher, selbst
denkender Katholik“ Sach mal, du Kunstfigur, karikierst Du hier die WirsindKirchler ( :)3 ) oder bist
Du wirklich einer von diesen künggedröhnten Kiffer-Katholiken? Dann zeig mir doch mal die strenge staatliche
Gesetzgebung in Sachen Kindesmißbrauch! Soviel ich weiß, ist das Beglotzen, Betatschen und Befummeln
von Minderjährigen in Deutschland nicht einmal eine Straftat, sondern nur ein Delikt. Da muss jemand
schon vorsätzlich ein Kind vergewaltigen und töten, damit er für ein paar Jahre hinter Gitter kommt.
Es sei denn, er hat die richtigen Anwälte und Gutachter, die ihm verminderte Schuldfähigkeit attestieren.
Strenge staatliche Gesetzgebung? Wie viele Vergewaltiger, Kinderschänder und Mörder werden von der
staatlichen Justiz nach kurzer Zeit wieder unter die Menschheit gelassen, wo sie -trotz gegenteiliger
Gutachten- zu Wiederholungstätern werden. Die Bundesjustizministerin selbst ist die unnachgiebigste Verfechterin
dieser liberalen Strafgesetze und deren laxer Anwendung, freilich nur, solange es nicht die katholische
Kirche betrifft.
@ FranzvPaul hier auf kreuz.net ist es für poster unmöglich, dem Ruf von Menschen zu schaden. Das besorgt
zur Genüge die anonyme Redaktion, die vom „Homokardinal“ oder „Fluchtbischof“ spricht, die aber niemand
ernst nimmt. Durch den Anzeige- und Staatsanwalt-Automatismus, den der Trierer Bischof nicht übernahm,
haben sich die bayerischen Bischöfe als BÖSE HIRTEN gezeigt, für die jeder Priester Freiwild der denunzianten
wird. Einen Kardinal Marx kann es daher nicht geben dürfen, weil sonst der Papst selber zum BÖSEN HIRTEN
wird.
Haben Bischöfe das Recht, Priester anzuzeigen? Die Frage ist, ob der von der BDK beschlossene Vorgang,
kirchliche Mitarbeiter bei Verdacht bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, kirchenrechtskonform ist oder
nicht. Das deutsche Recht kennt eine solche Verpflichtung ja nicht. Die Bischöfe als Strafverfolgungsbehörde?
Überall in der Welt eine absurde Vorstellung. Nur in Deutschland nicht! Die italienische Bischofkonferenz
ist der Auffassung, ein solches Vorgehen sei kirchenrechtlich nicht zulässig. Die italienischen Bischöfe
beschränken sich also darauf, sowohl vermutliche Täter als auch vermutliche Opfer im kirchlichen Bereich
dringend zu empfehlen, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu stellen. Sie selbst aber stellen keine Anzeige.
Gälte dieser modus operandi auch in Deutschland, wäre die 3. Phase der Fall Mixa und die verschiedenen
voreilig von Bischöfen erstatteten Anzeigen zu Lasten von unbescholtenen Priester nicht möglich gewesen.
Bei all diesen Fällen wäre eine Schadensersatzklage gegen die bischöflichen Polizisten (nach einem
geflügelten Wort „schlägt in jedem deutschen Brust das Herz eines Polizisten“) den Geschädigten dringend
zu empfehlen.
Gedanken – Ursachenforschung Seltsam ist, daß die Mißbrauchsfälle in religiösen Einrichtungen offenbar
fast nur in katholischen Einrichtungen vorkommen. Da ist der Verdacht doch mehr als naheliegend, daß
dies mit der Verdrängung der ganz normalen, gottgegebenen Sexulaität und so mit der unseligen Menschseinsbeschneidung
Pflichtzölibat zusammen hängen muß. Ganz normale, ganze Männer, ohne die Meschseinsbeschneidung Pflichtzölibat
und mit einer ganz normal gelebten Sexualität, wären sicherlich sexuell ausgeglichener, normaler und
weniger anfällig für den Mißbauch von Jugendlichen, und Gott vielleicht sogar lieber als Priester.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#21 Satyagraha † 13:00:06 | Dienstag, 8. Juni 2010
@ bagalut natürlich nicht. Mensch ist nur wer sich bedingungslos dem Diktat einiger weniger unterwirft.
Der Rest sind Untermenschen. Dr. G. lässt schön grüßen…
Du schädigst den Ruf von Menschen, die NACH DEINER MEINUNG, nicht nachgewiesen, einen Fehler gemacht
haben. Schüttel: @ fvPaul : WARUM Hier aber ist die Veröffentlichung und die Rufschädigung erwiesen.
lux in tenebris: Wenn es nicht so auf der Hand läge… Es kann zwar auf der Hand liegen aber es hat sich
doch gerade in Augsburg herausgestellt, das eben das in die Irre führt. Diese Vernadereien und die entsetzliche
Moral sind so typisch für den Klerus der RKK, daß es mich wundert, daß es überhaupt noch Gläubige
gibt,
zweifler wer über öffentlich hingerichtete leichen schreibt…außerdemkommt es ja drauf an wessen menschenwürde
gemeint…paffen sind ja was anderes als freimaurer, lesben und schwule, frauen etc…vielleicht hat hr.
goebbels ja was erhellendes zum dem thema zu sagen…
Menschenwürde Wenn das Schreibbüro dazu auffordert die Menschenwürde anderer zu achten, hat das in
etwa die gleiche Aussagekraft wie ein Veganer der sich zur Herstellung von Blutwurst äussert.
Wenn es nicht so auf der Hand läge… …dass die Bischöfe und ihre diversen Hintermänner und -frauen
im deutschen Sprachraum die Missbrauchskampagne angezettelt haben und fortwährend weiter anheizen, um
den Zölibat abzuschaffen, Priesterehe, Frauenpriestertum, die neue Glücksmoral sowie das ganze sattsam
bekannte „Glaubensgut“ der WirsindKirche-Sekte allgemeinverbindlich einzuführen, so müßte man schon
sagen, dass es kaum eine Zeit in der Kirchengeschichte gab, wo unfähigere, kleingläubigere, philisterhaftere
Hirten die Geschicke der Kirche lenkten, als heute… Und wie heißt es schön bei Matthäus: „Jedes Reich,
das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist,
wird Bestand haben.“ Fürwahr!
Tatsuij: Sprachlich ist es nicht korrekt… Mea Culpa…! . Dennoch sei mir, ich ersuche darum, die
sprachliche Unkorrektheit gestattet, die ich in vollem Bewusstsein begangen habe, und dass sie nicht als
Sünde vom strengen Richter geahndet wird. Für mich liegt in der Steigerung tot, töter, am tötesten
sehr wohl eine Logik, weniger dagegen in der korrekten Form tot, toter, am totesten… Da kann je nichts
mehr nachkommen. Nachdem Christen doch so gern das Leben feiern… angeblich! Sogar der allgemeine Mahlstrom
ist dem totesten Toten nach meinem Gefühl aus dem Bauch versagt. Woher soll dahin noch Leben kommen…
@ fvPaul : WARUM ist es Rufschädigung, wenn man Bischöfe und generalvikare, die ohne Anhörung der Betroffenen
bei jedem Missbrauchsverdacht sofort Anzeige erstatten und die Staatsanewaltschaft einschalten (wie nicht
nur bei Bischof Mixa geschehen) das nennt, was sie sind: BÖSE HIRTEN.
Ja guck mal einer an… Bei ihrer kopflosen Jagd auf echte und angebliche Mißbraucher sind die medienhörigen
deutschen Bischöfe verpflichtet, die Menschenwürde der Beschuldigten zu respektieren. kreuz.net gibt
zu, dass es echte Missbraucher in der Kirche gibt! Und es fehlt sogar der Hinweis auf deren Homoperversität.
Nicht zu glauben. Der Anfang eines Sinneswandels???
Sefirot hihi, du hast dieses ganze Geschreibsel wieder gut analysiert. :)3 :(3 :(3 Achja, wußtest du
das fundi-chris gestern meinte über mich lästern zu müssen, indem er rausposaunte das ich auf kreuts
zu finden bin.
Ob nicht sogar Abschreiben gekonnt sein will …? „Hw. Weishaupt betont, daß auch in der Kirche die Unrechtsvermutung
zu gelten hat“ … oder entspricht die Aussage vielleicht doch ihrer Aussageabsicht …?
Ist schon ganz gut, wenn Leichen nicht nur tot, sondern töter, am besten sogar am tötesten sind, deshalb
ist es vielleicht gar nicht notwendig, bischöflich und öffentlich darüber hinweg zu gehen… Mein
G*tt Walter, so eine köstliche Sprachverballhornung… das gibt es nur bei kreuz.net. :(3 Danke, tausend
Dank :(3
@Gunsenum Hochverehrter Gunsenum, mitnichten kann ich mich des Eindrucks erwehren, daß Sie hier den Maßstab
einer verdebten, aufklärerisch-freimaurerischen Logik anlegen anstatt sich in den sicheren Hafen der
Tradition zu flüchten in dieser stürmischen Zeit. Hochachtungvoll grüßt De Reusse-Bub
Stolz oder Feigheit?????? Die ganze Sache der Vertuschung wüde entschärft, wenn Herr Ratzinger sich
endlich zu seiner offenbaren nicht geringen Schuld oder Unschuld an der Vertuschung äußern würde. Josef
Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Nojo, und jetzt betreibst du wieder Rufschädigung, oder was ist dein Beitrag sonst? Schüttel: Die Rufschädigung
von Priestern, Ordensleuten und Bischof Mixa
Die Rufschädigung von Priestern, Ordensleuten und Bischof Mixa wurde vom Münchener Erzbischof Marx und
seinem GV Beer auf den Weg gebracht. Dagegen hat schon Abtprimas Notker Wolf Stellung bezogen. Bischof
Marx ist ein böser Hirte mit einem bösen Generalvikar. Man kann nur hoffen, dass er nicht Kardinal wird,
denn böse Hirten sollen der Kirche nicht vorstehen.
Kreuz.nets ulkige Formulierungen! Tote Leichen! Der bischöfliche Gang über öffentlich hingerichtete
Leichen muß aufhören Veruschen sie mal eine Leiche hinzurichten. Das ist wenig effektiv und Leichen
sind schon tot und bedürfen in der Regel keiner Hinrichtung mehr (Formosusbegebenheiten einmal ausgenommen!).
Da hat sich der Autor wohl im Überschwang der Drastik mal wieder verrannt!