Den bestraft das Leben: Vierzig Jahre zu spät beginnt man jetzt in der Kirche Fehler zu korrigieren, die ihre vernichtende Wirkung schon lange entfaltet haben.
(kreuz.net, Sydney) Es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre
man bei einem „Grillfest“.
Das sagte Erzbischof George Kardinal Pell von Sydney der Tageszeitung ‘The
Australian’.
Kardinal Pell ist Leiter des internationalen Übersetzerkomitees ‘Vox Clara’, das seit fast
zehn Jahren an einer Neuübersetzung der englischen Texte der Messe von Paul VI. arbeitet. Diese Arbeiten
sind endlich fertig geworden.
Papst Benedikt XVI. hat die neue Übersetzung am Fest Mariä Verkündigung
approbiert.
Der neue Meßtext orientiert sich stärker am lateinischen Original. Er wendet sich von der
bisher verwendeten Straßensprache ab.
‘The Australian’ beschreibt die Neuübersetzung als einen „kräftigen
Schlag in den Kulturkriegen gegen Postmodernismus und Bedeutungslosigkeit zugunsten der strengen Wissenschaft
und Sprachepräzision“.
Die nachkonziliaren Reformen hätten in der Praxis zu haarsträubenden Liturgien
und zu einer Erosion der Glaubenslehre geführt – muß sogar die Zeitung zugeben.
Kardinal Pell erklärte
zum neuen Meßtext, daß die Übersetzer der gegenwärtig verwendeten Texte „ein wenig verlegen schienen“,
über Engel, Opfer oder die ewige Jungfräulichkeit zu reden.
Ferner habe die Übersetzung aus den 1970er
Jahren Themen wie „Sünde“ oder „Erlösung“ in den Hintergrund treten lassen.
In der Neuübersetzung
des englischen Confiteor heißt es darum künftig nicht mehr nur einmal „durch meine Schuld“ sondern wie
im lateinischen Original „durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld“.
Für Kardinal
Pell besitzt die neue Übersetzung insgesamt eine andere Tonlage: „Sie ist mächtig, würdig und schön.“
Der Kardinal betont auch die katechetische Bedeutung des Textes. Die Neuübersetzung wolle den Glauben
und das theologische Verständnis der Kirchgänger fördern – hofft der Kardinal.
Ein theologischer Artikel
werde von mehreren hundert Leuten gelesen, ein kirchliches Buch von mehreren Tausend. Doch die englische
Messe werde von Millionen jahrzehntelang besucht.
Kardinal Pell erklärt auch die neu verwendete, korrekte
Übersetzung der Kelchworte von „für alle“ auf „für viele“.
Christus sei für alle gestorben: „Doch
der Einzelne ist – wie die beiden Verbrecher an den Kreuzen neben Christus – frei, Gottes Barmherzigkeit
und die ewige Erlösung zu wählen oder abzulehnen.“
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52 Lesermeinungen
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Na, wahrscheinlich, mein lieber Vitruvius, (alias Laurentius) schmissen Sie sich selbst auf den Grill
und täten nach der Hälfte der Zeit kund, daß Sie auf der einen Seite bereits gar seien … (Das nenne
ich echten Märtytergeist …)
#52 vitrivius2010 03:03:30 | Dienstag, 15. Juni 2010
GRILLPARTY Teil 2 Würde gerne eine Grillparty mit Lehmann, Marx, Zollitsch und Losinger veranstalten.
Ratet mal wen oder was ich auf den Grill legen würde.
Grillparty Wenn die Medien morgen schreiben, die Messe ist eine Grillparty, bringen die deutschen Bischöfe
gleich die Würstchen mit, besonders Liberale fragen nach, welche Würstchen es sein sollen. Wundern würde
mich gar nichts mehr.
Es ist wirklich interessant für wie gut sich die meisten Menschen heutzutage halten, da braucht man sich
weder durch Beichte oder Nüchternheit auf die Kommunion vorzubereiten, die Messe soll nur noch angenehm
und unterhaltend sein, denn Gott hat uns alle lieb. Auch wenn Gottes Zorn über uns in der Natur, im menschlichen
Miteinander, in den Demographien, in der Moralentwicklung –-- immer mehr erkennbar wird, wird das lächelnd
und gnadenlos ignoriert.
@ brummi Homoperversengottesdienste sind Gott ein Gräuel und dem Satan ein Fest. na du musst ja öfter
mit den 2en telefonieren, dass du so gut bescheid weißt wenn die messe ne grillparty wäre würd
ich auch wieder öfter reinschauen…ich glaub das wär n richtiger magnet o^/
Eine Messe ist auch keine Homoperversenparty. Sämtliche Homoperversengottesdienste sind Gott ein Gräuel
und dem Satan ein Fest. Messen sind ein Ort der göttlichen Wahrheit. Deshalb muß die Homounzucht auch
in der Messe als Sünde bezeichnet werden.
@wickerl Danke für die Lehre. Jesus wurde gekreuzigt, am Karfreitag. Nach er gestorben war, stieg er
hinab ins Reich des Todes, den Limbus. Während jener drei Tage war er im Reich der Toten und führte
die Gerechten in den Himmel. War Jesus auch in der Hölle? Ich meine, er hatte die Sünden der ganzen
Welt auf sich geladen und mußte vor der göttlichen Gerechtigkeit, die ihm selber vom Vater übertragen
worden war, erscheinen. Die Legion, die Jesus in die Schweine fahren lies, die fragten ob er gekommen
sei, sie schon vor der Zeit zu quälen. War das eine Information, dass Jesus auch in der Hölle war, die
Dämonen zu quälen, so der Limbus doch frei von dämonischer Qual ist. Hieraus ergibt sich die Frage,
welchen Unterschied es gemacht hätte, wenn Jesus die Dämonen sogleich in die Hölle zurück geschickt
hätte? Nach dem dritten Tag stand Jesus wieder auf von den Toten. Rechtete er davor mit dem Teufel, den
er davor besiegt hatte? Wurde die Qual in der Hölle durch dieses Ereignis des Todes und der Auferstehung
gemäß verstärkt, IN der Zeit? Es gibt keinen Hinweis darauf. Bloß Vermutung. Nach dem dritten Tag
stand Er auf von den Toten und lies sich da er wieder rein war, nicht berühren. Kein Rabbi lässt sich
anfassen. Somit ist das Paradies eine Stätte (gewesen) die zumindest zum Zeitpunkt der Kreuzigung noch
existierte und wo der Vater nicht zugegen war Spannend ist die Frage, wo denn das Paradies genau lag.
Ich meine geografisch.
Himmel und Paradies @idjm Das Pardies und das Himmelreich ist nicht dasselbe, Adam und Eva waren im Paradies,
dort lagerten vor diesem dann die Cherubim mit ihrem Flammenschwert damit Adam und Eva nicht mehr zurückkehren
konnten, am Karfreitag sagte Jesus zum einen Verbrecher, „Amen ich sage dir , heute noch wirst du mit
mir im Paradiese sein“, und meinte damit ganz bestimmt nicht den Himmel, weil dort der Vater ist, und
am Sonntag sagte er ja zu Maria von Magdala, wörtlich übersetzt „ will mich nicht anrühren“ weil ich
war noch nicht beim Vater. Somit war Jesus am Ende des Karfreitags im Paradies und nicht im Himmel, denn
wäre er im Himmel gewesen, wäre er auch beim Vater gewesen. Somit ist das Paradies eine Stätte (gewesen)
die zumindest zum Zeitpunkt der Kreuzigung noch existierte und wo der Vater nicht zugegen war.
#43 engelhardt † 14:33:55 | Dienstag, 8. Juni 2010
Albern Das NT ist aus christlicher Sicht in der Tat sehr wörtlich zu nehmen Hast Du Deine Familie verlassen,
um Jesus nachzufolgen? Liebst Du Deine Feinde? Vermeidest Du es, in der Oeffentlichkeit zu beten? Lueg’
doch nicht.
@kairos_03: Ohne lesen zu können, dürfte es schwierig sein, sich in einem Weltnetzforum wie kreuz.net
zu betätigen. Insofern gehe ich natürlich davon aus, dass Sie das können! Die – nicht in Anführungszeichen
gesetzte! – Überschrift fasst genau das zusammen, was der australische Scheinkardinal gesagt hat. Es
setzt natürlich die – leider vielen Zeitgenossen abhanden gekommene – Fähigkeit in Analogien zu denken
voraus, um die hohe sachliche Verwandtschaft zwischen den beiden Aussagen „Die Messe ist keine Grillparty“
und „es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre man bei einem ‘Grillfest’“
erkennen zu können. Vielleicht fehlt es Ihnen auch einfach daran…?!
Längst überfällig Der modernistische Wildwuchs und seine Hinterlassenschaft durch einen Dickicht an
„Neuerungen“ jenseits der heiligen Tradition muss endlich gestoppt werden. www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
Das allerheiligste Altarsakrament darf nicht länger banalisiert werden. www.razyboard.com/…07690-5894600-0.html
Wenn es dienlich ist und der Anspruch die Wirklichkeit nicht widerlegt, wird schon einmal ein Auge zugedrückt
wenn ein Glaubender die Bibel wörtlich glaubt. In der Regel aber bitte nicht… Das ist immer Spiel mit
Feuer…!
@scheinheiliger „engelhardt“: Das NT ist aus christlicher Sicht in der Tat sehr wörtlich zu nehmen und
wurde dies von der Kirche Jesu Christi, der römisch-katholischen, auch schon immer. Und das AT muss im
Lichte des NT und der Lehrtradition der kath. Kirche gelesen werden! o^/
@RRR: Und gerade das ist die Anmaßung schlechthin!!! Der Wortlaut „für alle“ stimmt unzweifelhaft mit
einer korrekten Interpretation der Absicht unseres Herrn überein, wie sie im Text ausgedrückt wird.
Was bieten denn die Evangelientexte? Matthäus 26,27b-28: „Trinkt alle daraus; denn das ist mein ‘Bundesblut’,
das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“ Markus 14,24b: „Das ist mein ‘Bundesblut’, das
für viele vergossen wird.“ Lukas 22,20b: „Dieser Becher ist der Neue Bund(, der) durch mein Blut (besiegelt
wird), das für euch vergossen wird.“ Bei Lukas ist sogar nur von „für euch“ die Rede, bei den beiden
anderen beiden Synoptikern von „für viele“. Daraus zu schließen, „für alle“ sei „die Absicht unseres
Herrn…, wie sie im Text ausgedrückt wird“, setzt ein gerüttelt Maß an Chuzpe (lt. DUDEN hebräisch-jiddisch
für „Unverfrorenheit, Dreistigkeit, Unverschämtheit“) voraus!!! o^/
iDJM: Ein gefüllter Pool ist das wichtigste nicht nur um hitzioge Gemüter zu kühlen, wenn es zu einem
Brand kommt und die Gäste wegen übermütigen Alkoholkonsums gar nicht mehr fähig sind, die Flammen
zu löschen… Da wirkt ein wohlgefüllter Pool wahre Wunder…!
@kairos03: Erst lesen, dann rumpoltern (oder auch nicht)!!! in dem Artikel steht nichts von Grillparty
In dem Artikel steht: Es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre
man bei einem „Grillfest“. Das sagte Erzbischof George Kardinal Pell von Sydney der Tageszeitung ‘The
Australian’.
es kann ja sein dass ich nicht lesen und begreifen kann, aber in dem Artikel steht nichts von Grillparty,
wie kommt es dann zu dieser Überschrift. Wer hat denn unterstellt, dass die kath. Messe oder kath. Eucharistiefeier
eine Grillparty sei??? Wahrscheinlich ist die Birne der Redaktion heißgelaufen und sie denkt jetzt, dass
ers ums Grillen geht.
@Reusse-Bub Aprobos Tierkunst. Elefanten können malen. Dann können sie auch in den Porzellanladen. „Ihr
dichtes Fell ist dunkelgelb oder braun gefärbt, die Gliedmaßen sind sehr kurz. Der Schwanz ist durch
die dicke, stark behaarte Schwanzwurzel charakterisiert…“ Auch diesen Vers im Faust soll man denke ich
verkehrt rum lesen: Natur und Geist – so spricht man nicht zu Christen. Deshalb verbrennt man Atheisten,
Weil solche Reden höchst gefährlich sind. Natur ist Sünde, Geist ist Teufel, Sie hegen zwischen sich
den Zweifel, Ihr missgestaltet Zwitterkind. Nicht Natur is Sünde, Geist ist Sünde. Selig die geistig
armen oder heisst es ursprünglich „die geistlich“ armen? Sie verbergen die Gotteserkenntnis, die Pharisäer
taten dies und sie tun es! „In manchen Regionen … sind sie aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes
selten geworden“ Erinnert an den Skorpionking.
Liturgische Mißbräuche …? Mußte nicht Fürstbischof Balduin von Luxemburg 1310 das Würfelspiel auf
den Altären verbieten? Verbot nicht Urban VIII. erst 1636 den Genuß von Tabak beider Hl. Messe? Da können
ein paar Larven und Kostüme in der Kirche ja wohl kaum der Untergang des Abendlandes sein …
@iDJM – Brehms Tierkunde Na, dann schauen wir dock mal unter „Dickschwanzbeuteratte“ nach: „Ihr dichtes
Fell ist dunkelgelb oder braun gefärbt, die Gliedmaßen sind sehr kurz. Der Schwanz ist durch die dicke,
stark behaarte Schwanzwurzel charakterisiert…“ „In manchen Regionen … sind sie aufgrund der Zerstörung
ihres Lebensraumes selten geworden“ spannend sagt De Reusse-Bub
Vogel: da wäre ja noch vorab zu klären, wer denn das Amt des Grillmeisters beim Grillfest einer Pfarrei
gültig übernehmen darf. Schließlich beim Grillenfest einer Pfarrei ja ungenießbares, weil rohes Fleisch,
durch die hellzüngelnden Grillflammen in genießbares, weil dann gegartesFleisch, verwandelt…!!!
Grillfest Wie betet man denn beim Grillfest zu Gott???? Betet man eigentlich mit Jesus zu Gott oder betet
man zu Jesus und zu Gott. Wenn Gott Mensch geworden ist in Jesus, dann müßte doch Jesus jetzt auch noch
menschliche Züge im Himmel haben, oder? Er ist doch jetzt auch VATER, SOHN und HEILIGER GEIST… Die
Grillparty findet also nach der Messe statt. Übrigens sollte auch der Grillmeister den Gottesdienst besuchen…
Die „Hoffart“ ist die Sünde, die viele Menschen vom Reich Gottes fern hält. Fundi: Ewige Erlösung „Himmel“
als Bild für ewige Erlösung. Gibt es Menschen in der Hölle? Das wird im Katholizismus unterschiedlich
gesehen, bis in höchste Ränge. Der Papst kann den Schlüssel auch für andere als für Katholiken ins
„Himmelstor“ hineinstecken, auch wenn da viele Leute verrückt werden. Der Stolz der Besserwisser, daß
es keinen Gott gibt, daß sie auf Gott pfeifen, daß Gott nur ein Märchen für die Dummen wäre, führt
zur Einsamkeit nach dem Tod –> nun laßt alle Hoffnung fahren.
@ Walther Na wenn Du das Schreiben vollständig gelesen hättest, wüsstest Du auch, dass da sogar ausdrücklich
drinsteht, dass „für alle“ theologisch nicht falsch ist, sondern es nur um eine möglichst wortgetreue
Übersetzung geht.
@Fundi Erlösung muß vorerst im Geiste stattfinden können, indem man seine Phantasie zum Schweigen bringt.
Der große Lehrmeister, der Heilige Geist flieht vor der Falschheit. Daher dürfen wir unsere Augen nicht
davor verschließen. Gibt es Menschen in der Hölle? Nein, es gibt Seelen in der Hölle. Das Leben des
Menschen endet auf der Welt, wo es begonnen hat Mensch zu sein. Das wird im Katholizismus unterschiedlich
gesehen, bis in höchste Ränge. Das Himmelreich kommt nicht mit äußerlichen Gebärden. Sagt Jesus.
Ewige Erlösung „Himmel“ als Bild für ewige Erlösung. Gibt es Menschen in der Hölle? Das wird im Katholizismus
unterschiedlich gesehen, bis in höchste Ränge.
@RRR: Egal ob Anweisung oder Bitte „für alle“ ist theologisch und philologisch falsch. Der Papst wünschte
schon 2006 die längst überfällige Richtigstellung und die dt. Bischöfe verweigern diese.
Zebramangusten SignumSalutis sei dank, daß er eine wahre Fundgrube für Analogien eröffnet hat. In Wikipedia
finden wir zu Zebramangusten: „Die Zebramanguste (Mungos mungo) ist eine Raubtierart aus der Familie der
Mangusten … Sie leben in Gruppen von meist 10 bis 20 Tieren und hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten“
und weiter: „ … (die) Färbung variiert je nach Verbreitungsgebiet von weißgrau bis dunkelbraun…“
„Treffen zwei Gruppen aufeinander, kann es zu heftigen Kämpfen kommen, bei denen auch Tiere sterben“
„dominante Männchen versuchen, ihre Weibchen zu bewachen“ Staunend grüßt De Reusse-Bub
@Fundi Der Papst besitzt die Schlüssel zum Himmelreich. Nun entsteht die Frage danach, ob der Himmel,
das Himmelreich und das Paradies ein und dasselbige ist.
@Domenico Tuttisanti (…)„Vom Papst angewiesen“ sei dies – laut dem Kardinal! Ist da schon etwas geschehen
in Deutschland / in der Schweiz/ in Ösiland den letzten drei Jahren? Leider wenig! Und doch, es gibt
Priester, ich kenne einen persönlich sehr gut, sie sprechen das „pro multis“ und nicht das „pro omnibus“.
Ich denke, das Ziel ist erkannt, der Weg steinig, egal, am Ende ist es die Wahrheit, die sich in ihrer
Pracht zeigt.
Ewige Erlösung Zum Schlußsatz: Mehrere Kardinäle, zuletzt Murphy-O Connor, bejah(t)en die Allversöhnung
oder tendier(t)en zu ihr, wonach letztlich alle Menschen in den Himmel kommen. Das ist das größte Hindernis
zur Ökumene mit den (konservativen) Evangelikalen wie auch die Lehren in lumen gentium und Katechismus
der katholischen Kirche (§ 841,847,848) wonach etwa Moslems Gott anbeten und Nichtchristen in den Himmel
kommen können.
@SignSal Selbst der Papst hat ja davor gewarnt, Tradition so zu verstehen, dass man bei 1962 stehen bleibt.
Aber das beeindruckt die Piusse und ihre Artverwandten ja nicht im geringsten, wie das meiste, was der
Papst sagt.
@ Domenico Entscheidend ist der Text selbst und nicht dessen Interpretation durch wen auch immer. Im Text
heißt es, die Bischöfe werden gebeten (nicht angewiesen). Es ist also eine Entscheidung der Bischöfe,
wie sie vorgehen möchten; es steht ihnen frei, die Bitte zu befolgen oder nicht. Eine Anweisung sieht
anders aus und wird auch auf anderen Rechtswegen übermittelt als durch eine Privatauslegung eines Kardinals.
Und das aus Sydney Es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre man
bei einem „Grillfest“. Das muß doch wohl zu denken geben. Ist es australischer Humor? Weit trefflicher,
geübter als der Humor der Briten? Oder die selbe Form von Ironie, mit einer Schwärze die dem Schießpulver
gleich ist? Bei der Hitze!
Walther: „pro multis“ ob/wann man sich in Deutschland zu einer korrekten Übersetzung durchringt. Die
Rücknahme der Falschübersetzung ist auch für den deutschsprachigen Raum vom Vatikan angeordnet worden.
Das war im November 2006. In dem Schreiben von Kardinal Arinze heisst es: Die Bischofskonferenzen der
Länder, in denen derzeit der Wortlaut „für alle“ oder ein Äquivalent dafür im Gebrauch sind, werden
daher gebeten, den Gläubigen in den nächsten ein bis zwei Jahren die notwendigen Katechesen über dieses
Thema zu halten, um sie für die Einführung einer genauen Übersetzung der Wendung pro multis – zum Beispiel
„for many“, „per molti“, etc. – in die Landessprache vorzubereiten. www.kreuz.net/article.4231.html „Vom
Papst angewiesen“ sei dies – laut dem Kardinal! Ist da schon etwas geschehen in Deutschland / in der Schweiz/
in Ösiland den letzten drei Jahren?
For many Die korrekte Übersetzung von „pro multis“ ist zu begrüßen. Bin gespannt, ob/wann man sich
in Deutschland zu einer korrekten Übersetzung durchringt. Am besten jedoch wäre eine Abschaffung des
Reißbrett-Missales und die Wiedereiführung des Missales von 1965, das ja SC weitgehend umgesetzt hat.
Tornielli Hoffentlich hat Tornielli recht, dass kardinal Pell noch vor dem Sommer Chef der Bischofskongregation
wird, am 1. Juli werden wir es wissen, da hat der Sommer schon begonnen, ich fürchte wir werden kardinal
Re noch ein paar Jahre haben
Naja, das gilt ja nicht, das ist ja Tradition! RRR: @ Domenico Ja und? Im Mittelalter wurden in deutschen
Kirchen vor dem Altar und auf den Emporen Osterspiele abgehalten
@ Domenico Ja und? Im Mittelalter wurden in deutschen Kirchen vor dem Altar und auf den Emporen Osterspiele
abgehalten – da liefen auch Leute mit Kostümen herum.