Liturgie
Die Messe ist keine Grillparty
Den bestraft das Leben: Vierzig Jahre zu spät beginnt man jetzt in der Kirche Fehler zu korrigieren, die ihre vernichtende Wirkung schon lange entfaltet haben.
Kardinal Pell am Weltjugendtag
Kardinal Pell am Weltjugendtag
© Pressefoto WYD 2008
(kreuz.net, Sydney) Es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre man bei einem „Grillfest“.

Das sagte Erzbischof George Kardinal Pell von Sydney der Tageszeitung ‘The Australian’.

Kardinal Pell ist Leiter des internationalen Übersetzerkomitees ‘Vox Clara’, das seit fast zehn Jahren an einer Neuübersetzung der englischen Texte der Messe von Paul VI. arbeitet. Diese Arbeiten sind endlich fertig geworden.

Papst Benedikt XVI. hat die neue Übersetzung am Fest Mariä Verkündigung approbiert.

Der neue Meßtext orientiert sich stärker am lateinischen Original. Er wendet sich von der bisher verwendeten Straßensprache ab.

‘The Australian’ beschreibt die Neuübersetzung als einen „kräftigen Schlag in den Kulturkriegen gegen Postmodernismus und Bedeutungslosigkeit zugunsten der strengen Wissenschaft und Sprachepräzision“.

Die nachkonziliaren Reformen hätten in der Praxis zu haarsträubenden Liturgien und zu einer Erosion der Glaubenslehre geführt – muß sogar die Zeitung zugeben.

Kardinal Pell erklärte zum neuen Meßtext, daß die Übersetzer der gegenwärtig verwendeten Texte „ein wenig verlegen schienen“, über Engel, Opfer oder die ewige Jungfräulichkeit zu reden.

Ferner habe die Übersetzung aus den 1970er Jahren Themen wie „Sünde“ oder „Erlösung“ in den Hintergrund treten lassen.

In der Neuübersetzung des englischen Confiteor heißt es darum künftig nicht mehr nur einmal „durch meine Schuld“ sondern wie im lateinischen Original „durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld“.

Für Kardinal Pell besitzt die neue Übersetzung insgesamt eine andere Tonlage: „Sie ist mächtig, würdig und schön.“

Der Kardinal betont auch die katechetische Bedeutung des Textes. Die Neuübersetzung wolle den Glauben und das theologische Verständnis der Kirchgänger fördern – hofft der Kardinal.

Ein theologischer Artikel werde von mehreren hundert Leuten gelesen, ein kirchliches Buch von mehreren Tausend. Doch die englische Messe werde von Millionen jahrzehntelang besucht.

Kardinal Pell erklärt auch die neu verwendete, korrekte Übersetzung der Kelchworte von „für alle“ auf „für viele“.

Christus sei für alle gestorben: „Doch der Einzelne ist – wie die beiden Verbrecher an den Kreuzen neben Christus – frei, Gottes Barmherzigkeit und die ewige Erlösung zu wählen oder abzulehnen.“
      
52 Lesermeinungen
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#53   clarissa colonia   03:11:33 | Dienstag, 15. Juni 2010
Na, wahrscheinlich, mein lieber Vitruvius,
(alias Laurentius) schmissen Sie sich selbst auf den Grill und täten nach der Hälfte der Zeit kund, daß Sie auf der einen Seite bereits gar seien …
(Das nenne ich echten Märtytergeist …)
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#52   vitrivius2010   03:03:30 | Dienstag, 15. Juni 2010
GRILLPARTY Teil 2
Würde gerne eine Grillparty mit Lehmann, Marx, Zollitsch und Losinger veranstalten. Ratet mal wen oder was ich auf den Grill legen würde. :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#51   Kurpfälzer   18:02:37 | Freitag, 11. Juni 2010
Grillparty
Wenn die Medien morgen schreiben, die Messe ist eine Grillparty, bringen die deutschen Bischöfe gleich die Würstchen mit, besonders Liberale fragen nach, welche Würstchen es sein sollen. Wundern würde mich gar nichts mehr.
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#50   Soramonas   16:01:05 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Engels---
…Engels-Messen als Votiv-Messen und charismatische Heilig-Geist Messen gab es schon im Mittelalter.
www.bilderberg.org
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#49   Lycos   08:15:41 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Es ist wirklich interessant für wie gut sich die meisten Menschen heutzutage halten,
da braucht man sich weder durch Beichte oder Nüchternheit auf die Kommunion vorzubereiten, die Messe soll nur noch angenehm und unterhaltend sein, denn Gott hat uns alle lieb.
Auch wenn Gottes Zorn über uns in der Natur, im menschlichen Miteinander, in den Demographien, in der Moralentwicklung –-- immer mehr erkennbar wird, wird das lächelnd und gnadenlos ignoriert.
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#48   klausvonjaus   22:20:18 | Dienstag, 8. Juni 2010
IRREN IST MENSCHLICH ABER …
… JETZT SIND DIE KORREKTUREN FÄLLIG … SOFORT …
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#47   Butters1985   21:56:48 | Dienstag, 8. Juni 2010
@ brummi
Homoperversengottesdienste sind Gott ein Gräuel und dem Satan ein Fest.
na du musst ja öfter mit den 2en telefonieren, dass du so gut bescheid weißt :-D :-D :-D :-D :-D
wenn die messe ne grillparty wäre würd ich auch wieder öfter reinschauen…ich glaub das wär n richtiger magnet :-D
o^/
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#46   Brummi †   20:26:09 | Dienstag, 8. Juni 2010
Eine Messe
ist auch keine Homoperversenparty. Sämtliche Homoperversengottesdienste sind Gott ein Gräuel und dem Satan ein Fest. Messen sind ein Ort der göttlichen Wahrheit. Deshalb muß die Homounzucht auch in der Messe als Sünde bezeichnet werden.
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#45   iDJM †   19:39:21 | Dienstag, 8. Juni 2010
@wickerl
Danke für die Lehre. Jesus wurde gekreuzigt, am Karfreitag. Nach er gestorben war, stieg er hinab ins Reich des Todes, den Limbus. Während jener drei Tage war er im Reich der Toten und führte die Gerechten in den Himmel. War Jesus auch in der Hölle? Ich meine, er hatte die Sünden der ganzen Welt auf sich geladen und mußte vor der göttlichen Gerechtigkeit, die ihm selber vom Vater übertragen worden war, erscheinen. Die Legion, die Jesus in die Schweine fahren lies, die fragten ob er gekommen sei, sie schon vor der Zeit zu quälen. War das eine Information, dass Jesus auch in der Hölle war, die Dämonen zu quälen, so der Limbus doch frei von dämonischer Qual ist. Hieraus ergibt sich die Frage, welchen Unterschied es gemacht hätte, wenn Jesus die Dämonen sogleich in die Hölle zurück geschickt hätte?
Nach dem dritten Tag stand Jesus wieder auf von den Toten. Rechtete er davor mit dem Teufel, den er davor besiegt hatte? Wurde die Qual in der Hölle durch dieses Ereignis des Todes und der Auferstehung gemäß verstärkt, IN der Zeit? Es gibt keinen Hinweis darauf. Bloß Vermutung.
Nach dem dritten Tag stand Er auf von den Toten und lies sich da er wieder rein war, nicht berühren. Kein Rabbi lässt sich anfassen.
Somit ist das Paradies eine Stätte (gewesen) die zumindest zum Zeitpunkt der Kreuzigung noch existierte und wo der Vater nicht zugegen war
Spannend ist die Frage, wo denn das Paradies genau lag. Ich meine geografisch.
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#44   wickerl   16:26:07 | Dienstag, 8. Juni 2010
Himmel und Paradies
@idjm Das Pardies und das Himmelreich ist nicht dasselbe, Adam und Eva waren im Paradies, dort lagerten vor diesem dann die Cherubim mit ihrem Flammenschwert damit Adam und Eva nicht mehr zurückkehren konnten,
am Karfreitag sagte Jesus zum einen Verbrecher, „Amen ich sage dir , heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein“, und meinte damit ganz bestimmt nicht den Himmel, weil dort der Vater ist, und am Sonntag sagte er ja zu Maria von Magdala, wörtlich übersetzt „ will mich nicht anrühren“ weil ich war noch nicht beim Vater.
Somit war Jesus am Ende des Karfreitags im Paradies und nicht im Himmel, denn wäre er im Himmel gewesen, wäre er auch beim Vater gewesen. Somit ist das Paradies eine Stätte (gewesen) die zumindest zum Zeitpunkt der Kreuzigung noch existierte und wo der Vater nicht zugegen war.
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#43   engelhardt †   14:33:55 | Dienstag, 8. Juni 2010
Albern
Das NT ist aus christlicher Sicht in der Tat sehr wörtlich zu nehmen
Hast Du Deine Familie verlassen, um Jesus nachzufolgen?
Liebst Du Deine Feinde?
Vermeidest Du es, in der Oeffentlichkeit zu beten?
Lueg’ doch nicht.
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#42   Antipacelli †   14:10:25 | Dienstag, 8. Juni 2010
@kairos_03: Ohne lesen zu können, dürfte es schwierig sein, sich in einem Weltnetzforum
wie kreuz.net zu betätigen. Insofern gehe ich natürlich davon aus, dass Sie das können!
Die – nicht in Anführungszeichen gesetzte! – Überschrift fasst genau das zusammen, was der australische Scheinkardinal gesagt hat.
Es setzt natürlich die – leider vielen Zeitgenossen abhanden gekommene – Fähigkeit in Analogien zu denken voraus, um die hohe sachliche Verwandtschaft zwischen den beiden Aussagen
„Die Messe ist keine Grillparty“ und „es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre man bei einem ‘Grillfest’“ erkennen zu können.
Vielleicht fehlt es Ihnen auch einfach daran…?! :-]
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#41   monens   13:57:17 | Dienstag, 8. Juni 2010
Längst überfällig
Der modernistische Wildwuchs und seine Hinterlassenschaft durch einen Dickicht an „Neuerungen“ jenseits der heiligen Tradition muss endlich gestoppt werden.
www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
Das allerheiligste Altarsakrament darf nicht länger banalisiert werden.
www.razyboard.com/…07690-5894600-0.html
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#40   kairos_03   13:55:46 | Dienstag, 8. Juni 2010
@ antipacelli
1. habe ich nicht gepoltert
2. Was steht denn in der Überschrift oder glauben Sie, dass ich nicht lesen kann?
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#39   Sefirot   13:15:38 | Dienstag, 8. Juni 2010
Wenn es dienlich ist und der Anspruch
die Wirklichkeit nicht widerlegt,
wird schon einmal ein Auge zugedrückt
wenn ein Glaubender die Bibel wörtlich
glaubt. In der Regel aber bitte nicht…
Das ist immer Spiel mit Feuer…!
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#38   Antipacelli †   13:15:34 | Dienstag, 8. Juni 2010
@scheinheiliger „engelhardt“: Das NT ist aus christlicher Sicht in der Tat sehr wörtlich zu nehmen
und wurde dies von der Kirche Jesu Christi, der römisch-katholischen, auch schon immer.
Und das AT muss im Lichte des NT und der Lehrtradition der kath. Kirche gelesen werden! o^/ :-@
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#37   engelhardt †   13:11:43 | Dienstag, 8. Juni 2010
Antipacelli
Soso, auf einmal ist die Bibel woertlich zu nehmen?
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#36   Antipacelli †   13:08:43 | Dienstag, 8. Juni 2010
@RRR: Und gerade das ist die Anmaßung schlechthin!!!
Der Wortlaut „für alle“ stimmt unzweifelhaft mit einer korrekten Interpretation der Absicht unseres Herrn überein, wie sie im Text ausgedrückt wird.
Was bieten denn die Evangelientexte?
Matthäus 26,27b-28: „Trinkt alle daraus; denn das ist mein ‘Bundesblut’, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“
Markus 14,24b: „Das ist mein ‘Bundesblut’, das für viele vergossen wird.“
Lukas 22,20b: „Dieser Becher ist der Neue Bund(, der) durch mein Blut (besiegelt wird), das für euch vergossen wird.“
Bei Lukas ist sogar nur von „für euch“ die Rede, bei den beiden anderen beiden Synoptikern von „für viele“.
Daraus zu schließen, „für alle“ sei „die Absicht unseres Herrn…, wie sie im Text ausgedrückt wird“, setzt ein gerüttelt Maß an Chuzpe (lt. DUDEN hebräisch-jiddisch für „Unverfrorenheit, Dreistigkeit, Unverschämtheit“) voraus!!! :-[ o^/ :-@
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#35   Sefirot   13:07:25 | Dienstag, 8. Juni 2010
iDJM: Bei mir hat der
Sicherheitsaspekt
absoltue Priorität… :'(
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#34   engelhardt †   13:04:33 | Dienstag, 8. Juni 2010
Unterschlagung
Unterschlagen wird, dass es sich nicht um eine wortgetreue sondern lediglich um eine angeblich „genauere“ Uebersetzung handeln soll.
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#33   iDJM †   12:44:47 | Dienstag, 8. Juni 2010
@Sefirot
Ich tauche eben gerne, setze die Brille auf und sehe nichts als nackte Tatsachen. *lach*
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#32   kristall   12:32:47 | Dienstag, 8. Juni 2010
SEHR GUTER!!!
ARTIKEL!!! VON DER REDAKTION!!! :)3
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#31   Sefirot   12:30:18 | Dienstag, 8. Juni 2010
iDJM: Ein gefüllter Pool ist das wichtigste
nicht nur um hitzioge Gemüter zu kühlen,
wenn es zu einem Brand kommt und die
Gäste wegen übermütigen Alkoholkonsums
gar nicht mehr fähig sind, die Flammen
zu löschen… Da wirkt ein wohlgefüllter Pool
wahre Wunder…! :-D
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#30   iDJM †   12:25:31 | Dienstag, 8. Juni 2010
Zur richtigen Grillparty
gehört ein Pool. ;-) Ich geh dann mal.
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#29   Antipacelli †   12:24:53 | Dienstag, 8. Juni 2010
@kairos03: Erst lesen, dann rumpoltern (oder auch nicht)!!!
in dem Artikel steht nichts von Grillparty
In dem Artikel steht:
Es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre man bei einem „Grillfest“. Das sagte Erzbischof George Kardinal Pell von Sydney der Tageszeitung ‘The Australian’.
:-S
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#28   kairos_03   12:17:58 | Dienstag, 8. Juni 2010
es kann ja sein
dass ich nicht lesen und begreifen kann, aber in dem Artikel steht nichts von Grillparty, wie kommt es dann zu dieser Überschrift. Wer hat denn unterstellt, dass die kath. Messe oder kath. Eucharistiefeier eine Grillparty sei??? Wahrscheinlich ist die Birne der Redaktion heißgelaufen und sie denkt jetzt, dass ers ums Grillen geht.
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#27   iDJM †   11:49:38 | Dienstag, 8. Juni 2010
@Reusse-Bub
Aprobos Tierkunst. Elefanten können malen. Dann können sie auch in den Porzellanladen.
„Ihr dichtes Fell ist dunkelgelb oder braun gefärbt, die Gliedmaßen sind sehr kurz. Der Schwanz ist durch die dicke, stark behaarte Schwanzwurzel charakterisiert…“
Auch diesen Vers im Faust soll man denke ich verkehrt rum lesen:
Natur und Geist – so spricht man nicht zu Christen.
Deshalb verbrennt man Atheisten,
Weil solche Reden höchst gefährlich sind.
Natur ist Sünde, Geist ist Teufel,
Sie hegen zwischen sich den Zweifel,
Ihr missgestaltet Zwitterkind.
Nicht Natur is Sünde, Geist ist Sünde. Selig die geistig armen oder heisst es ursprünglich „die geistlich“ armen? Sie verbergen die Gotteserkenntnis, die Pharisäer taten dies und sie tun es!
„In manchen Regionen … sind sie aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes selten geworden“
Erinnert an den Skorpionking.
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#26   clarissa colonia   11:37:54 | Dienstag, 8. Juni 2010
Liturgische Mißbräuche …?
Mußte nicht Fürstbischof Balduin von Luxemburg 1310 das Würfelspiel auf den Altären verbieten?
Verbot nicht Urban VIII. erst 1636 den Genuß von Tabak beider Hl. Messe?
Da können ein paar Larven und Kostüme in der Kirche ja wohl kaum der Untergang des Abendlandes sein …
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#25   Reusse-Bub   11:32:56 | Dienstag, 8. Juni 2010
@iDJM – Brehms Tierkunde
Na, dann schauen wir dock mal unter „Dickschwanzbeuteratte“ nach:
„Ihr dichtes Fell ist dunkelgelb oder braun gefärbt, die Gliedmaßen sind sehr kurz. Der Schwanz ist durch die dicke, stark behaarte Schwanzwurzel charakterisiert…“
„In manchen Regionen … sind sie aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraumes selten geworden“
spannend sagt
De Reusse-Bub
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#24   Sefirot   11:32:25 | Dienstag, 8. Juni 2010
Vogel: da wäre ja noch vorab zu
klären, wer denn das Amt des Grillmeisters beim Grillfest
einer Pfarrei gültig übernehmen darf.
Schließlich beim Grillenfest einer Pfarrei ja ungenießbares, weil rohes Fleisch, durch
die hellzüngelnden Grillflammen in genießbares, weil dann gegartesFleisch, verwandelt…!!! :-)
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#23   Vogel   11:27:16 | Dienstag, 8. Juni 2010
Grillfest
Wie betet man denn beim Grillfest zu Gott????
Betet man eigentlich mit Jesus zu Gott oder betet man zu Jesus und zu Gott.
Wenn Gott Mensch geworden ist in Jesus, dann müßte doch Jesus jetzt auch noch menschliche Züge im Himmel haben, oder? Er ist doch jetzt auch VATER, SOHN und HEILIGER GEIST…
Die Grillparty findet also nach der Messe statt.
Übrigens sollte auch der Grillmeister den Gottesdienst besuchen…
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#22   FranzvPaul   11:20:03 | Dienstag, 8. Juni 2010
Die „Hoffart“ ist die Sünde, die viele Menschen vom Reich Gottes fern hält.
Fundi: Ewige Erlösung
„Himmel“ als Bild für ewige Erlösung. Gibt es Menschen in der Hölle? Das wird im Katholizismus unterschiedlich gesehen, bis in höchste Ränge.
Der Papst kann den Schlüssel auch für andere als für Katholiken ins „Himmelstor“ hineinstecken, auch wenn da viele Leute verrückt werden.
Der Stolz der Besserwisser, daß es keinen Gott gibt, daß sie auf Gott pfeifen, daß Gott nur ein Märchen für die Dummen wäre, führt zur Einsamkeit nach dem Tod –> nun laßt alle Hoffnung fahren.
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#21   RRR   11:18:58 | Dienstag, 8. Juni 2010
@ Walther
Na wenn Du das Schreiben vollständig gelesen hättest, wüsstest Du auch, dass da sogar ausdrücklich drinsteht, dass „für alle“ theologisch nicht falsch ist, sondern es nur um eine möglichst wortgetreue Übersetzung geht.
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#20   Einfalt   11:13:00 | Dienstag, 8. Juni 2010
@Fundi
Gibt es Menschen in der Hölle? Das wird im Katholizismus unterschiedlich gesehen, bis in höchste Ränge.
Unglaube bis in höchste Ränge. So ises!
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#19   iDJM †   11:11:56 | Dienstag, 8. Juni 2010
@Fundi
Erlösung muß vorerst im Geiste stattfinden können, indem man seine Phantasie zum Schweigen bringt. Der große Lehrmeister, der Heilige Geist flieht vor der Falschheit. Daher dürfen wir unsere Augen nicht davor verschließen.
Gibt es Menschen in der Hölle?
Nein, es gibt Seelen in der Hölle. Das Leben des Menschen endet auf der Welt, wo es begonnen hat Mensch zu sein.
Das wird im Katholizismus unterschiedlich gesehen, bis in höchste Ränge.
Das Himmelreich kommt nicht mit äußerlichen Gebärden. Sagt Jesus.
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#18   Fundi   11:07:17 | Dienstag, 8. Juni 2010
Ewige Erlösung
„Himmel“ als Bild für ewige Erlösung. Gibt es Menschen in der Hölle? Das wird im Katholizismus unterschiedlich gesehen, bis in höchste Ränge.
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#17   iDJM †   11:07:06 | Dienstag, 8. Juni 2010
@Reusse-Bub
In Kanada, wo der kreuz.net server denke ich steht oder stand, sind mehr die Beutelratten beheimatet. Aber nah dran. :-P
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#16   Clemens H. †   11:05:50 | Dienstag, 8. Juni 2010
Die Messe ist keine Grillparty
Ja. Schade. Wäre sie eine, würd ich da auch mal auftauchen.
;-)
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#15   Walther von Stolzing   11:04:09 | Dienstag, 8. Juni 2010
@RRR: Egal ob Anweisung oder Bitte
„für alle“ ist theologisch und philologisch falsch. Der Papst wünschte schon 2006 die längst überfällige Richtigstellung und die dt. Bischöfe verweigern diese.
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#14   Reusse-Bub   11:02:55 | Dienstag, 8. Juni 2010
Zebramangusten
SignumSalutis sei dank, daß er eine wahre Fundgrube für Analogien eröffnet hat. In Wikipedia finden wir zu Zebramangusten:
„Die Zebramanguste (Mungos mungo) ist eine Raubtierart aus der Familie der Mangusten … Sie leben in Gruppen von meist 10 bis 20 Tieren und hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten“
und weiter:
„ … (die) Färbung variiert je nach Verbreitungsgebiet von weißgrau bis dunkelbraun…“
„Treffen zwei Gruppen aufeinander, kann es zu heftigen Kämpfen kommen, bei denen auch Tiere sterben“
„dominante Männchen versuchen, ihre Weibchen zu bewachen“
Staunend grüßt
De Reusse-Bub
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#13   iDJM †   11:02:37 | Dienstag, 8. Juni 2010
@Fundi
Der Papst besitzt die Schlüssel zum Himmelreich. Nun entsteht die Frage danach, ob der Himmel, das Himmelreich und das Paradies ein und dasselbige ist.
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#12   rums   11:00:54 | Dienstag, 8. Juni 2010
@Domenico Tuttisanti
(…)„Vom Papst angewiesen“ sei dies – laut dem Kardinal!
Ist da schon etwas geschehen in Deutschland / in der Schweiz/ in Ösiland den letzten drei Jahren?
Leider wenig!
Und doch, es gibt Priester, ich kenne einen persönlich sehr gut, sie sprechen das „pro multis“ und nicht das „pro omnibus“.
Ich denke, das Ziel ist erkannt, der Weg steinig, egal, am Ende ist es die Wahrheit, die sich in ihrer Pracht zeigt.
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#11   Fundi   11:00:27 | Dienstag, 8. Juni 2010
Ewige Erlösung
Zum Schlußsatz:
Mehrere Kardinäle, zuletzt Murphy-O Connor, bejah(t)en die Allversöhnung oder tendier(t)en zu ihr, wonach letztlich alle Menschen in den Himmel kommen. Das ist das größte Hindernis zur Ökumene mit den (konservativen) Evangelikalen wie auch die Lehren in lumen gentium und Katechismus der katholischen Kirche (§ 841,847,848) wonach etwa Moslems Gott anbeten und Nichtchristen in den Himmel kommen können.
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#10   sriz   10:57:05 | Dienstag, 8. Juni 2010
@SignSal
Selbst der Papst hat ja davor gewarnt, Tradition so zu verstehen, dass man bei 1962 stehen bleibt. Aber das beeindruckt die Piusse und ihre Artverwandten ja nicht im geringsten, wie das meiste, was der Papst sagt.
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#9   RRR   10:56:38 | Dienstag, 8. Juni 2010
@ Domenico
Entscheidend ist der Text selbst und nicht dessen Interpretation durch wen auch immer. Im Text heißt es, die Bischöfe werden gebeten (nicht angewiesen). Es ist also eine Entscheidung der Bischöfe, wie sie vorgehen möchten; es steht ihnen frei, die Bitte zu befolgen oder nicht.
Eine Anweisung sieht anders aus und wird auch auf anderen Rechtswegen übermittelt als durch eine Privatauslegung eines Kardinals.
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#8   iDJM †   10:56:29 | Dienstag, 8. Juni 2010
Und das aus Sydney
Es ist nicht angemessen, bei der Messe zum allmächtigen Gott zu beten, als wäre man bei einem „Grillfest“.
Das muß doch wohl zu denken geben. Ist es australischer Humor? Weit trefflicher, geübter als der Humor der Briten? Oder die selbe Form von Ironie, mit einer Schwärze die dem Schießpulver gleich ist? Bei der Hitze!
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#6   Domenico Tuttisanti   10:49:30 | Dienstag, 8. Juni 2010
Walther: „pro multis“
ob/wann man sich in Deutschland zu einer korrekten Übersetzung durchringt.
Die Rücknahme der Falschübersetzung ist auch für den deutschsprachigen Raum vom Vatikan angeordnet worden. Das war im November 2006. In dem Schreiben von Kardinal Arinze heisst es:
Die Bischofskonferenzen der Länder, in denen derzeit der Wortlaut „für alle“ oder ein Äquivalent dafür im Gebrauch sind, werden daher gebeten, den Gläubigen in den nächsten ein bis zwei Jahren die notwendigen Katechesen über dieses Thema zu halten, um sie für die Einführung einer genauen Übersetzung der Wendung pro multis – zum Beispiel „for many“, „per molti“, etc. – in die Landessprache vorzubereiten. www.kreuz.net/article.4231.html
„Vom Papst angewiesen“ sei dies – laut dem Kardinal!
Ist da schon etwas geschehen in Deutschland / in der Schweiz/ in Ösiland den letzten drei Jahren? :-S
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#5   Walther von Stolzing   10:40:32 | Dienstag, 8. Juni 2010
For many
Die korrekte Übersetzung von „pro multis“ ist zu begrüßen. Bin gespannt, ob/wann man sich in Deutschland zu einer korrekten Übersetzung durchringt.
Am besten jedoch wäre eine Abschaffung des Reißbrett-Missales und die Wiedereiführung des Missales von 1965, das ja SC weitgehend umgesetzt hat.
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#4   wickerl   10:33:19 | Dienstag, 8. Juni 2010
Tornielli
Hoffentlich hat Tornielli recht, dass kardinal Pell noch vor dem Sommer Chef der Bischofskongregation wird, am 1. Juli werden wir es wissen, da hat der Sommer schon begonnen, ich fürchte wir werden kardinal Re noch ein paar Jahre haben
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#3   FranzvPaul   10:24:30 | Dienstag, 8. Juni 2010
Naja, das gilt ja nicht, das ist ja Tradition!
RRR: @ Domenico
Ja und? Im Mittelalter wurden in deutschen Kirchen vor dem Altar und auf den Emporen Osterspiele abgehalten
:-[
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#2   RRR   10:11:40 | Dienstag, 8. Juni 2010
@ Domenico
Ja und? Im Mittelalter wurden in deutschen Kirchen vor dem Altar und auf den Emporen Osterspiele abgehalten – da liefen auch Leute mit Kostümen herum.
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#1   Domenico Tuttisanti   10:00:44 | Dienstag, 8. Juni 2010
Die Messe als Puppet-Show
hatten wir auch schon!
Siehe: >>> hier www.youtube.com/watch?v=rh_nqtp3VrU ! <<<
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