Von Petrus bis Paul VI. hat die Lateinische Kirche denselben Ritus gefeiert. Man kann nicht von Kontinuität mit diesen Päpsten reden, ohne die Messe aller Zeiten selber zu feiern.
Prälat Marini im Interview mit dem Videodienst ‘Rome Reports’
(kreuz.net, Vatikan) Im Moment ist nicht zu erwarten, daß der Papst die Alte Messe feiern wird.
Das
sagte der Päpstliche Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini (45), im Gespräch mit dem römischen Video-Nachrichtendienst
‘Rome Reports’.
Weitere Ausführungen zur Alten Messe machte der Prälat nicht.
Die Aufmerksamkeit des
Papstes für die Liturgie und sein Vorbild würden vielen Priestern helfen, die Bedeutung der Liturgie
wiederzuentdecken.
In der Liturgie werde das Geheimnis der Erlösung Wirklichkeit.
Es sei wichtig, die
Gläubigen auch in der Liturgie zu unterweisen. So könnten sie die Gesten und Symbole der Liturgie verstehen.
Prälat Marini sprach auch über die sogenannte Hermeneutik der Kontinuität.
Im Leben der Kirche gebe
es ein Wachstum. Man könne nicht einfach die Wurzeln – den Reichtum der Geschichte und Tradition – abschneiden.
Der Prälat berichtete ferner, daß er regelmäßig vom Papst Anweisungen für die Liturgie erhält.
Umgekehrt lege sein Büro dem Papst Vorschläge vor: „Er entscheidet, ob er sie annimmt oder nicht.“
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112 Lesermeinungen
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Papst Von diesem schwachen Dialogpapst gar nicht anders zu erwarten. Die Liberalen könnten sich ja aufregen.
Möglicherweise wird jemand auch noch durch die eigentliche Messe geschädigt ? Man weiß ja nie.
Er sollte ganz einfach die „Progressiven“ aus der Amtskirche entfernen, weil sie seit Jahrzehnten die
Kirche zu säkularisieren versuchen. Die Betonung liegt auf versuchen, denn die eine, heilige, katholische
u. apostolische Kirche ist der heilige, mystische Leib Jesu Christi, und kann darum nicht säkularisiert
werden. Diese Pseudo-Geistlichen haben sich längst selbst exkommuniziert, denn sie sind nicht in Christus!
Der Papst wird keine Alte Messe feiern Dieser Papst hat soviel Angst vor den „Progressiven“ in der Kirche,
dass er das sicher nicht tun wird. Ich frage mich überhaupt, was dieser Papst noch im Amt soll ?
weitere NOM-Probleme @Freinsberg Opfer Christi wird in der Messe gegenwärtig. Genügt das nicht? Das
Opfer der Gemeinde sind die ausgesonderten Gaben Brot und Wein, die Leib u8nd Blut Christi werden sollen.
Davon spricht der Kanon, gleich ob vor oder nach den Einsetzungsworten. Nun, der Problemkreis ist lange
nicht ausgeschöpft. Zunächst: Wann wird der römische Kanon im NOM verwendet? Sehr selten. Was geschieht,
wenn der römische Kanon gebetet wird, aber trotzdem vorher die neue Gabenbereitung? Beide sind einander
entgegengesetzt, was die Modernisten selber zugeben. Das ergäbe nach Papst Leos XIII. Sakramentstheologie
eine intentio sacramento adversa. Dann gäbe es noch das Problem der geänderten Wandlungsworte, auch
im „römischen Kanon“, nicht nur das volkssprachliche „für alle“, sondern auch die Verschiebung des „mysterium
fidei“ nach der Wandlung des Weines, was einer lutherisierenden Interpretation Vorschub leistet (das „Geheimnis
des Glaubens“ vollziehe sich demnach nicht während des Aussprechens der Wandlungsworte, sondern erst
bei Akklamation des Glaubens durch die Gemeinde; auch die entfallene anbetende Kniebeuge des Priesters
sofort nach der Wandlung und vor der Elevation deutet in diese Richtung). Die gesonderten Gaben des Opferbrotes
und des Opferweins sind, wie das Offertorium nahelegt, bereits Christus, nur noch nicht wesentlich; Opfer
der Gemeinde nur insofern diese als Glieder des mystischen Leibes mitopfern und mitgeopfert werden, je
nach persönlicher Intention mehr oder weniger wirksam.
@ Lycobates Verweigerte Opfergabe? Verstehe ich nicht. Das Opfer Christi wird in der Messe gegenwärtig.
Genügt das nicht? Das Opfer der Gemeinde sind die ausgesonderten Gaben Brot und Wein, die Leib u8nd Blut
Christi werden sollen. Davon spricht der Kanon, gleich ob vor oder nach den Einsetzungsworten. (Siehe
auch das „Supplices“ = Epiklese.)
#106 Mary Cruz 20:43:19 | Donnerstag, 10. Juni 2010
@Sinah: Was nun, Mary? „Der „Konzilspapst“ Johannes Paul XXIII. hat am 16. März 1962 ein Kirchengesetz
erlassen…“ Verhängung der Exkommunikation hierzu ist m.E. kirchenrechtlich nicht möglich. Sie haben
recht, es war Johannes XXIII., der dieses Kirchengesetz erlassen hat. Aber leider beinhaltet es doch eine
Androhung der Exkommunikation bei Nichtbefolgung der Geheimhaltung. de.wikipedia.org/…imen_sollicitationis
Da ein crimen sollicitationis naturgemäß das Beichtgeheimnis tangiert, werden alle am Verfahren Beteiligten
zu höchster Geheimhaltung verpflichtet. Dies betrifft auch den Schriftverkehr. Strafen für einen Bruch
der Geheimhaltung beinhalten die Exkommunikation der Mitglieder des kirchlichen Gerichtshofes, aber nicht
der Opfer und der Zeugen.
#105 Lycobates 18:28:43 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Nisi manducaveritis … @Freinsberg Vielleicht war ich etwas undeutlich. Es gibt hier ja immer Platzmangel.
Ja, Opferung und Annahme des Opfers sind zu unterscheiden, kommen in der Messe aber unfehlbar zustande,
da beide von Gott ausgehen. Die Gemeinde (die Gläubigen) opfert mit bzw. wird mitgeopfert insofern sie
als Glied des mystischen Leibes Christi opfert bzw. geopfert wird. Das eine Opfer und der eine Opferer
ist aber nur der nunmehr verklärte Christus (sein mystischer Leib, Haupt und Glieder). Von späterer
Deutung ist keine Rede. Die Offertoriumsgebete, aus denen ich zitierte, sind in der heutigen Fassung karolingisch,
fußen aber auf identischen Ausdrücken der noch älteren Opferungsgebete wie sie in den Sekreten der
Messen noch jetzt stehen. Ebenso im griechischen Ritus. Etwas anderes, und unerhörtes, ist es, ein auswärtiges,
rein menschliches Ding ohne Bezug auf Kreuzesopfer („fructus terrae et operis manuum hominum“), in den
göttlichen Opfervorgang hineinzubringen. Ein Frevel ohnegleichen. Die frühchristlichen (nicht-sakramentalen)
Agapen (Restbestände davon in der Verteilung nicht-konsekrierten Brotes nach der Messe bei den Griechen)
können nicht herhalten (wie es modernistische Liturgiker möchten), da hier soziale Funktion/Hilfeleistung
an die Gemeindemitglieder und Opferfeier der Gemeinde immer klar (auch zeitlich) unterschieden wurden
und werden. Nein, der NOM trägt das Kainsmal der verweigerten Opfergabe. Ist die Kirchenleere bei den
Konziliaren nicht des Beweises genug? Joh 6,54!
#104 Freinsberg 17:54:48 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Lycobates >>In der katholischen Messe (Ost und West) werden die „immaculata hostia“ und der „calix salutaris“,
die unbefleckte Opfergabe, der Kelch des Heils, Christus selber, geopfert (ähnliche Begriffe im byzantinischen
Ritus).<< Das ist spätere Deutung der Gebetstexte. Der römische Kanon unterscheidet genau zwischen Opfer
(der Gemeinde) und der Verwandlung dieser Opfergabe durch Gott. Siehe das „Quam oblationem“ (eigene Übersetzung,
die des deutschen Messbuchs ist ungenau): „Schenke, o Gott, dieser Opfergabe Segen in Fülle und nimm
sie zu eigen an als wahres Opfer im Geiste, das dir wohlgefällt, damit sie uns werde der Leib und das
Blut deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.“
#103 Lycobates 17:40:27 | Donnerstag, 10. Juni 2010
von Petrus bis 1969 @appius Der Ausdruck „gleicher Ritus“ ist natürlich mißverständlich; gemeint kann
nicht sein der bloße Ritus (formal), deren es mehrere gab und gibt, sondern die zugrundeliegende Theologie,
die sich bei aller Vielfalt der Riten in der Kirche (Ost und West) nie gewandelt hat, und bis 1969 auch
im römischen Ritus unverkürzt galt (und bei Katholiken immer gilt). In der katholischen Messe (Ost und
West) werden die „immaculata hostia“ und der „calix salutaris“, die unbefleckte Opfergabe, der Kelch des
Heils, Christus selber, geopfert (ähnliche Begriffe im byzantinischen Ritus). Im NOM (1969) wird das
„opus manuum hominum“, das Werk von Menschenhand, Feldfrüchte und Wein, „bereitgestellt“ (in der „praeparatio
donorum“). Das präfigurierte Abel-Opfer wird somit durch ein Kainsopfer ersetzt, das Opferlamm (Christus)
durch die Feldfrüchte (Werk von Menschenhand). Die Wandlung erscheint nicht als canon actionis (vom Priester
zu verrichtender Handlungsvorgang, wie sonst immer), sondern als Erzählung eines lediglich vergangenen
Ereignisses (narratio institutionis). Diese Änderungen sind in ihrem Kern häretisch, unvereinbar mit
den Definitionen des Tridentinums, wie bereits Kard. Ottaviani und Bf. Bacci feststellten. Es ist nicht
zu erwarten, daß Hw. Ratzinger, der dieser häretischen Auffassung verschrieben ist, je von diesem Ritus
als dem „ordentlichen“ abrückt, bei aller Kulanz äußeren Formen gegenüber. Damit würde er die raison
d’être der Konzilssekte, die er mitbegründet hat, zunichtemachen…
gleicher Ritus seit Petrus?? Das möchte ich bezweifeln, dass seit Petrus der gleiche Ritus verwendet
wurde. Die Ordnung der Hl. Messe, der Eucharistiefeier, hat sich doch erst im Laufe der Zeit herausgebildet –
freilich mit dem Fixum der Brotbrechung und Wandlung. Was soll denn das alles? somit stehen all die (neueren)
Päpste, die die „alte“ Messe nicht feierten, nicht nur nicht in Kontinuität mit den Päpsten bis Paul
VI., sondern wohl auch nicht mit den Päpsten des 1. 2. 3. Jahrhunderts. Und im Gegenzug stehen die Päpste,
die den Tridentinum verpflichtet waren, wohl auch nicht in Kontinuität mit der Urkrche und deren Liturgie.
„Schön“ für unsere Kirche, dass sie hier Probleme sieht – es gibt tausendmal wichtigeres!
Theologicus Haereticus: nomen est omen! sie wollen bewusst nicht in der Kirche Jesu Christi sein. sie
wollen auch bewusst nichts für ihre Seelenrettung tun! warum wehren sie sich mit händen und füssen
gegen ihr seelenheil? ist das dummheit oder betonkopfdenke mangels besseren wissens? oder schreiben sie
auf kreuz.net nur, weil ihnen sonst niemand auf die schulter klopft und beipflichtet. oder bekommen sie
sonst zu wenig zuspruch?
haeretiker: Warum sind Sie dann überhaupt hier. ruhrgebietler sieht richtig. @rums: „Die Liturgie des
Römischen Ritus kann in zwei Formen gefeiert werden“. Eben nicht! Weil die von Pius V. die einzige, für
alle Zeit festgelegte Form ist. Ihre oft guten Beiträge verraten aber einen irgendwann erfolgenden Kurswechsel:
zu der einen, einzigen Form, die ordentliche, das ist die Tridentinische Messe.
Ruhrgebietler – Sie nerven! Ihre Ausführungen werden immer verworrener! Irgendwie sind Sie entweder naiv,
oder aber Sie wollen bewusst provozieren. Die dritte, für mich wahrscheinlichere Variante: Sie sind ein
religiöser Spinnner. Suchen Sie’s sich aus.
FranzvPaul: es ist für jede hinreichend sich im Stande der Gnade vor Jesus Christus und Gott-Vater zu
sein. Oder sollte hier eine Seele sein, die das anders sieht?! Oder brauchen Sie eine Schulterklopfmaschine,
die Ihnen mitteilte wie gut Sie sind? Gestörtes Ego? ich habe diese weltlichen „zoll“ schon vor jahren
weggeworfen – und es geht mir tatsächlich besser.
#97 FranzvPaul 10:23:41 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Nur mit solchen Provokationen erregt er noch Aufmerksamkeit rums: an r.ruhrgebietler der ratzinger(…)
Ihre Ausdrucksweise hat einen pöbelhaften Jargon und ist unannehmbar.
wickerl – so ist es leider 1962 stellt das jahr des klaren bruches mit der 2000-jährigen Tradition Jesu
Christi dar. Einer Tradition, bei Gott selber Zentrum der Anbetung ist! textlich verbrieft und abgelehnt
wird dies mit dem Jahr 1962! Ganz so, wie die Liebende Gottesmutter und Jungfrau Maria dies in Fatima
verkündet hat! Weswegen das 3. Geheimnis von Fatima nie in seiner Original-Version veröffentlicht wurde
(die Auswirkungen bzw. Aussagen über den Klerus währen vermutlich gravierend!) so hat der Vatican ein
fake-version proklamiert – in der Hoffnung, niemand würde es merken! Aber Schwester Conchita hatte es
bemerkt – gebunden ihre Gelübte konnte sie die verbreitete Fake-Version natürlich nicht mehr verhindern!
auch der Hlg. Vater, der Sr. Conchita kurz vor ihrem Tode besuchte konnte diese verkehrte Schritt nicht
richtig stellen. (ps: werde auch weiterhin nicht auf syntax, stylus, ductus, rs in diesem forum achten!)
extraordinär Dass er das nicht machen wird, glaube ich voll und ganz. Dieser Ritus der letzten 2000 Jahre
ist für ihn ja, es geht nicht mehr geschmackloser, der „ Außerordentliche“ , ich hätte ihn an seiner
Stelle den „ Extraordinären“ genannt.
@rums… und der ratzinger (aka B-XVI) Ihre Ausdrucksweise hat einen pöbelhaften Jargon und ist unannehmbar.
so? was ändert es aber am INHALT? nichts. Gott wird jeden einzelnen im persönlich Gericht zur Rechenschaft
ziehen! nicht nach etikette und lackierten fingernägeln oder Geld/Macht! Die Liturgie des Römischen
Ritus kann in zwei Formen gefeiert werden: Der „moderne Gebrauch“ (usus modernus) verwendet das Missale
Pauls VI. von 1969, und der „ältere Gebrauch“ (usus antiquior) das Missale und die anderen Bücher, die
im Jahr 1962 zugelassen waren. Haben sie das verstanden? Na klar, werte Seele! und darin liegt ja genau
der Fehler! Von Tradition zu schreiben/sprechen und dabei dennoch 1962 als fundament zu sehen ist ja genau
der irrige akt schlechthin! Die halbwegs gescheite trid. Liturgie ist die des Missale VOR 1962! (derer
habe ich z.B. eines…) Haben sie das verstanden?
#92 FranzvPaul 09:29:32 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Journalisten und Pfaffen denken das nicht, was sie sagen. Das wollen sie nur „anbringen“. engelhardt:
Wahnvorstellungen Von Petrus bis Paul VI. hat die Lateinische Kirche denselben Ritus gefeiert. Bezweifelt
noch irgendwer, dass die Seitenbetreiber unter Wahnvorstellungen leiden?
#91 engelhardt † 09:08:32 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Wahnvorstellungen Von Petrus bis Paul VI. hat die Lateinische Kirche denselben Ritus gefeiert. Bezweifelt
noch irgendwer, dass die Seitenbetreiber unter Wahnvorstellungen leiden? Bin mal gespannt, welche Maerchen
uns als naechstes erzaehlt werden.
ernst-nehmen Von Petrus bis Paul VI. hat die Lateinische Kirche denselben Ritus gefeiert. Es haben
sich hier ja schon einige über diese Unsinnigkeit mokiert. Gibt es überhaupt jemanden, der so einen
Artikel ernst nehmen kann?
Psalm 65,10.11.12-13. Du sorgst für das Land und tränkst es; du überschüttest es mit Reichtum. Der
Bach Gottes ist reichlich gefüllt, du schaffst ihnen Korn; so ordnest du alles. Du tränkst die Furchen,
ebnest die Schollen, machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse. Du krönst das Jahr mit deiner
Güte, deinen Spuren folgt άberfluß. In der Steppe prangen die Auen, die Höhen umgürten sich mit Jubel.
@r.ruhrgebietler der ratzinger(…) Ihre Ausdrucksweise hat einen pöbelhaften Jargon und ist unannehmbar.
Die Liturgie des Römischen Ritus kann in zwei Formen gefeiert werden: Der „moderne Gebrauch“ (usus modernus)
verwendet das Missale Pauls VI. von 1969, und der „ältere Gebrauch“ (usus antiquior) das Missale und
die anderen Bücher, die im Jahr 1962 zugelassen waren. Haben sie das verstanden?
der ratzinger wird auf keine fall die ewig gültige trid. Liturgie zelebrieren! als mitkonstrukteur der
ergebnisse des unsägliche II. vat. konzils müsste er sich ja öffentlich gg. seine eigenen unterminierungsarbeiten
stellt – und bekennen, das Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Herr dem alle Ehre gebührt! Das der B-XVI
nie tun!
Was nun, Mary? „Der „Konzilspapst“ Johannes Paul XXIII. hat am 16. März 1962 ein Kirchengesetz erlassen…“
1962: Kann sich dann nur um Johannes XXIII. handeln? Es gab keinen Konzilspapst Johannes Paul XXIII. Verhängung
der Exkommunikation hierzu ist m.E. kirchenrechtlich nicht möglich.
#84 Mary Cruz 00:11:27 | Donnerstag, 10. Juni 2010
@ErnstSchneider: Ja, wenn die Kirche Jesu Christi angegriffen wird. Sie können gern die Kirchenfeinde
kritisieren und alle Pseudo-Katholiken bzw. Pseudo-Christen.
@Einfalt Der Verneiner (Antichrist) ist so schnell, wie die Gedanken der Menschen, wenn man dem Epos folgt.
Tun wir aber nicht. Zum Fußball fällt mir immer nur wieder der Unball ein. Der, wo man nie genau weiß,
wohin er sich von selber bewegt.
@iDJM Freilich ist es aber auch das Sinnbild jener Epoche, den Anstoß wie einen Freistoß zu wahren,
den es zu landen gilt. Tja, gucken Sie mal Fussball-WM, da können Sie wenigstens nichts falsch machen!
@rheno flavia Ich darf hierbei freilich an die Worte von Nikolaus von Kues erinnern, dass ohne einer Verschränkung
nichts verschränkt wird. Die Truppe, von der Sie ausgehen, ist ein Noumen. Nichts weiter, als Priester.
Der Rest ist inneradministraiv und geht den Laien nichts an. Ebensowenig wie der Rest der Privatleben
der Priester, wie ich finde. Zumindest ist dies der Fingerzeig der jungfräulichen Stimme aus Medjugorje,
wenn man den anfänglichen Botschaften Gehör schenken möchte. Freilich ist es aber auch das Sinnbild
jener Epoche, den Anstoß wie einen Freistoß zu wahren, den es zu landen gilt. Statt Pfeil und Bogen,
ein Baahl und ein Thor.
#78 Mary Cruz 00:02:18 | Donnerstag, 10. Juni 2010
@ErnstSchneider: Nicht die kath. Kirche, sondern die Kirchenfeinde. Das sind die „aufgklärten“ 68er-Bischöfe
und Kleriker, die den Katholizismus verachten.
#73 rheno flavia 23:55:52 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Nun, mein liebher iDJM, Sie wollen doch wohl jetzt nicht etwa andeuten, daß Williamson und die Pius-Truppe
gesamtheitlich in Mc 5,9 ff. genannt wird, oder?
@Mary Cruz Die Bischöfe mußten unter Androhung der Exkommunikation einen Eid schwören, dass sie über
Missbrauchsfälle Stillschweigen bewahren müssen. Und das soll in Ordung sein.Da zeigt sich doch wieder
überdeutlich was für ein heuchleriche Organisation die die RKK ist.
@Romulus: Das Kirchengesetz von Johannes Paul XXIII. …Bei dieser ganzen Mißbrauchsgeschichte, die ja
eigentlich die Homosexualisierung des Klerus aller Welt deutlich vor Augen geführt hat, frage ich mich
immer, wie diese ganzen Leute so lange gedeckt worden sind. Da läuft eine Sache von ganz oben. Der „Konzilspapst“
Johannes Paul XXIII. hat am 16. März 1962 ein Kirchengesetz erlassen, das ‘Crimen-sollicitiationis-Dokument,
das an alle Bischöfe weltweit gesandt worden war und 2001 noch von Johannes Paul II. und später von
Benedikt XVI. bestätigt wurde. Die Bischöfe mußten unter Androhung der Exkommunikation einen Eid schwören,
dass sie über Missbrauchsfälle Stillschweigen bewahren müssen.
KONZIL von TRIENT und S I N A H SIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH – lach lach! Das Trienter
Konzil hat beschlossen und nichts darf geändert werden! Die Väter des Konzils würden lachen, auch über
SINAH! Wie kann man und frau nur sooooooooooooooooooooo dummmmmmmmmm sein?
@Omnes Im Moment ist nicht zu erwarten, daß der Papst die Alte Messe feiern wird. Vielleicht auch besser,
wenn der alte Ketzer weiter seinen Tamtam aufführt und die Katholiken das tun läßt was sie immer getan
haben, nolens volens allerdings!
@Coracao Gerne würden sie auch total primitive und dreckige Fotos zeigen… Datt würden die nicht mal
Ihnen zuliebe! Da müssen Sie schon wo anders suchen. Aber, was red ich denn, Sie wissen ohnehin wo!
Primitiv Wie primitiv und lächerlich hier alles ist, ist die Diskussion zu diesem EINEN Thema: Liturgie
von Petrus bis Paul VI., und dann MUSS unbedingt das Thema Sexualität, Homosexualität auch noch nach
ALTER METHODE behandelt werden… Wenn den EWIG GESTRIGEN die Munition ausgeht wegen Liturgie und ihren
Pius-Brüdern, dann wird es SAU-DUMM!!! Gerne würden sie auch total primitive und dreckige Fotos zeigen…
@Mitten drin statt nur dabei Christus sprach zwar aramäisch aber wieso soll er kein Latein gespochen
haben. Das war ja die Sprache der römischen Besatzer. Den ganzen Rest glaube ich nicht.
Alte Messe nie verboten! @Romi: „Vermutlich war dieses MP „Summum pontificum“ und die Rücknahme der Exkommunikation
der Trick, um die FSSPX in ihrer Schärfe abzuschießen.“ Dem Erzfeind ist es obendrein gelungen, daß
die beiden obengenannten „Vergünstigungen“ von der FSSPX als „Bedingung“ eingefädelt wurden. Für den
Papst ein gefundenes F…! Besser hätte es für ihn nicht laufen können! Vorher verwarf und verurteilte
man ein solches Indult. Begründung: Unannehmbar. Ein Verbot der Alten Messe hat es nie gegeben und kann
es auch nicht geben.
Von Petrus bis Paul VI.!?! Und Jesus hat natürlich auch Latein gesprochen. Und Jesus hat seinen Jüngern
beim Reden den Rücken zugewandt. Und Jesus hat sich mit denen beschäftigt, denen es sowieso schon gut
genug ging. …
#61 rheno flavia 22:49:38 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Na, mein werter Romulus, wenn sogar schon Sie der Auffassung sind, es bestünde die ernsthafte Gefahr,
daß die ehrenwerte Bruderschaft bei Ihren römischen Gesprächen Gefahr laufe, auf die katholische Seite
des Tisches gezogen zu werden, kann ja wohl kaum noch was schiefgehen, oder?
Begrifflich liegst du IMHO daneben, du Spinner. keineChancedenPerversen: Es gibt keinen schwulen Sex.
Es gibt Rektal-Unzucht! Sexualität kann nur zwischen Menschen verschiedenen Geschlechts stattfinden.
Was die Homos betreiben, hat viel mit Erregung und son Kram zu tun, also mit Sex. Du kannst das daher
Schwulensex und perversen Sex nennen, sogar unappetitlichen Sex aber mit UnZucht hat es gar nichts zu
tun, nicht einmal im Sinn von schlecht erzogen. Unzucht ist dann eher der Sex mit Verhütungsmitteln.
Es gibt einen Schlaueren! @Brandenb.: „Hat er wohl doch: Er war doch in weimar bei der Una Voce-Versammlung
und hat dort entsprechend zelebriert – oder?“ Zum Schein, geehrter Brandi, bei der Una-Voce-Versammlung!
@Romuli: „Seit Jahr und Tag predige ich, die FSSPX soll aufpassen, dass sie nicht über den Tisch gezogen
wird. Das kann sehr, sehr schnell gehen.“ „Aufpassen“ ist zu wenig – und naiv. Der Teufel ist schlau!
Zu bedenken ist: Das Benedikt-Programm steht fest. An dem ist nicht zu rütteln. o^/ o^/
#58 rheno flavia 22:31:40 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Na, mein lieber romulus, „… Seine fixe Idee ist eine Einheitskirche… „ … Sie glauben wohl auch,
Brudermord befähige zu prophetischer Gabe – oder müssen wir Sie gar für Mons. Gänswein halten, der
wahrscheinlich als einziger die fixen Ideen seines Herrn kennen könnte?
Stimmt! @Leo Miles: „So weit ich weiß, hat das Konzil von Trient festgelegt, daß an diesem nun verbindlich
festgelegten Ritus auch in Zukunft nichts (gravierendes) geändert werden darf“ Ihr Wissen stimmt! Und
es stimmt absolut! Ergänzend: Er darf überhaupt nicht angetastet werden!
Hämmerschen, wo fängst du nun zu hämmern an? Der Babelfisch ist nicht mehr frisch und kommt nur selten
auf den Tisch. Was gäb’s auch groß zu bereden? Der Babelfisch, der kann nicht reden. Versteht sein eigenes
Wort wohl nicht, das er zu sich selber spricht. Man ruft ihn vergebens, er kommt nicht herbei. Ein Babelfisch
eben, im Allerlei. Was macht den Babelfisch wohl frei? Es waren ihrer drei und einer hat’s getan. Babel
Blutrot, Fisch in der Not.
@keinsexvorderehe, Homo-Ernst Gut daß Homounzüchtige in der Regel (wen sie sich nicht welche organisiert
haben) keine Kinder haben. Aber daran arbeitet die Homolobby ja auch schon!
@keineChance Wie ich schon sagt: ICH BEDAUERE DEINE KINDER AUS TIEFSTEM HERZEN. Weiter ist zu einem solchen
Schwachsinn nichts zu sagen! Danke fürs Gespräch.
@Hypathia 1. bei verantwortungsbewußter, christlicher Erziehung ist die Chance, daß das Kind homoperverse
Neigungen verspürt gering. 2. Unbedingt den Freundeskreis des Kindes im Auge behalten! Schlechter Umgang
kann tödlich sein. Gegebenenfalls Schulwechsel oder Umzug. 3. Das kind möglichst vor dem verbercherischen
Sexualkunde (Unzucht-) Unterricht an Schulen schützen!!! 4. Aufpassen bei Fernseh- und Internetkonsum.
Homolobbystische Verbände versuchen auf allen Kanälen die Kinder zu erreichen! (Verharmlosung der Homounzucht
im TVote im Internet). 5. Keinen Zugang zu Schmierblättern wie Bravo usw, die Kinder zur Perversion verführen
wollen! 6. Eventuell christliches Internat. Sollte das Kind durch ausserfamiliäre Quellen homo-unzüchtige
Gedanken haben muss schnell direkt gehandetl werden! Dem kind vertrauensvoll zeigen, welcher Abgund sich
vor ihm auftut. Erneut auf die Positionen der Heiligen Schrift (z.B. Paulus-Briefe) aufmerksam machen.
Das Kind über den widernatürlichen Charackter der Homoperversion aufmerksam machen. Aufzeigen welche
Schande es über sich und seine Familie bringen könnte, sollte es den Neigungen nachgeben. Dabei immer
daran denken, konsequent aber nicht zu harsch zu sein. Homoperverse Gedanken können zig Gründe haben.
Homounzüchtige Handlungen aber müssen auch unter Andrphung und Vollzug von Strafen vermieden werden!
B 16 / @sinah @Brandenburgis / Interessante Entwicklung Seit Jahr und Tag predige ich, die FSSPX soll
aufpassen, dass sie nicht über den Tisch gezogen wird. Das kann sehr, sehr schnell gehen. Vermutlich
war dieses MP „Summum pontificum“ und die Rücknahme der Exkommunikation der Trick, um die FSSPX in ihrer
Schärfe abzuschießen. Dieser Papst ist ein Zögerer und Zauderer, er geht JEDEM OFFENEM Konflikt oder
JEDER Konfrontation aus dem Weg. Das macht er schon seit seinen Tübinger Jahren so. Wenn es gefährlich
wird, zieht er sich aus der Affäre. Er suchte nie die Auseinandersetzung. Und wenn sie zufällig doch
mal zustande kam (siehe Regensburger Rede), wird schnell zurückgerudert. Da war JP2 besser. Der ging
Konflikten nie aus dem Weg. Trotzdem ist der Mann ein Fuchs, mit allen Wassern gewaschen. Er steckt gleichzeitig
mit einem Küng und einem Fellay geistig unter einer Decke. Wie bringt man einen solchen Spagat woh zusammen?
Seine fixe Idee ist eine Einheitskirche mit FSSPX UND Anglikanern. Bei dieser ganzen Mißbrauchsgeschichte,
die ja eigentlich die Homosexualisierung des Klerus aller Welt deutlich vor Augen geführt hat, frage
ich mich immer, wie diese ganzen Leute so lange gedeckt worden sind. Da läuft eine Sache von ganz oben.
#44 rheno flavia 22:04:01 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Wo kämen wir denn da hin, „wenn 13-Jährige perverse Beziehungen haben?“ (… wo das kanonische Eheschließungsalter
für Mädchen doch erst bei vierzehn Jahren liegt [can. 1083 § 1, CIC] …)
@Hypathia Du findest es also gut, wenn 13-Jährige perverse Beziehungen haben?? Ist ja langsam nicht mehr
zu fassen hier! Wer sein Kind liebt, schützt es vor der Homo-Unzucht wie vor allen anderen Üblen! Bei
ersten Anzeichen homoperversen Verhaltens muss rigoros eingeschritten werden! Aus Liebe zum Kind! Du würdest
deine Kinder tatsächlich der Perversion ausliefern, oder?
#40 rheno flavia 21:50:47 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Nun, werter Perversling, Schüttelreime mit „Rettich“ gehen aber anders – doch das ist wohl zu hoch für
Sie: Der Teufel wird Sie zerreißen, wett’ ich, Drum beiß’ ich schell noch in weißen Rettich.
@Hypathia Wie gestört muss man sein, um die Perversion bei kindern und Jugendlichen zu fördern?? Diese
Gören muss man den völlig unfähigen Eltern wegnehmen!
@keineChance Ja, ich habe all deine abstrusen Gedanken gelesen. Aber ich habe auch den Artikel gelesen,
den du verlinkt hast und finde, dass darin sehr schön beschrieben wird, wie sich Jugendliche fühlen.
Und ich wünsche allen Jugendlichen, die sich outen, dass ihre Eltern und Freunde so reagieren, wie in
diesem Artikel www.spiegel.de/…,1518,699292,00.html beschrieben.
Moment mal! „Im Moment ist nicht zu erwarten, daß der Papst die Alte Messe feiern wird.“ „Im Moment“ –
daß wir nicht lachen. Doch die FSSPX wollte von ihrem Schattendasein befreit werden („wir wollen nicht
immer so getrennt bleiben“-Bischof Fe.) und glaubte, den richtigen Moment erhascht zu haben. Dieser Moment
heißt „Ratzinger – Benedikt XVI.“) „Es ist unglaublich! Kardinal Ratzinger macht sich heran an die Enzyklika
Pascendi dominici gregis“, an „Quanta cura“ und an den Syllabus, an die Enzyklika des hl. Papstes Pius
X. im Dekret „Lamentabili“ und an die Entscheidungen der Bibelkommission derselben Zeit. Was der hl. Papst
Pius X. approbiert hat, wird ebenfalls provisorische Verfügung. Sehr schwerwiegend ist das, wenn der
Kardinal sagt: „Diese antimodernistischen Entscheidungen hatten einen sehr großen Dienst geleistet, aber
nachdem sie in ihrer speziellen Determiniertheit in ihrer Zeit ihren pastoralen Dienst geleistet hatten,
SIND SIE JETZT ÜBERHOLT …Unerhört ist das!“ (Erzbischof Lefebvre 10.10.1990 in Albias) „Eine Zeitlang
habe ich geglaubt, daß sich etwas in ihm [Ratzinger] verändert habe, aber im Effekt mußte ich feststellen,
daß alles, was er jetzt machte mit der Absicht geschah, die Gruppe, die wir bilden, zu beseitigen und
uns zum Konzil zurückzuführen. – Das einzige Augenfällige ist, daß der Vatikan mehr Möglichkeiten
hat, gewisse Dinge zu gewähren in der Absicht, die Traditionalisten anzuziehen und sie dann niederzuschlagen
und zum Konzil zurückzuführen.“ (Lefebvre)
Liebe Hypathia, die Sonne geht auf!! Guten Abend! Ja, ich verstehe auch nicht, warum man beleidigen muss.
Ich finde das auch schlimm. Hart diskutieren ist OK, aber Beleidigungen sind so oder so unakzeptabel.
LG Tatsuji
@Hypathia Widerwärtig, obszön und ordinär ist die Homoperversion! Hast du meinen Beitrag über die
minderjährigen lesbisch-perversen gelesen? Hier www.kreuz.net/bookentry.7542.html Da siehst du, was passiert,
wenn wir weiter das Feld der ordinären Homolobby überlassen. Kinder verfallen der Perversion.
Hallo Tatsuji Können Sie mir vielleicht erklären :(3, warum Menschen, die von sich selbst behaupten,
Katholiken zu sein, ständig die obzönsten, ordinärsten und widerwärtigsten Beleidigungen vom Stapel
lassen? Ich finde das sowas zum
#26 rheno flavia 21:05:05 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Nun, mein wrter Perversling, reimen kann ich auch, sogar schüttelreimen – und sogar passend zu Ihren
homoerotischen Phobien: Ich hoff’, zu beißen wagst du nicht, Wenn du an ihm nagst, du Wicht!
#24 rheno flavia 20:56:50 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Spannend, spannend, die katholische Kirche ist eine Dachorganisation aus 23 unterschiedlichen Rituskirchen,
von denen jede mindestens einen, die meisten aber mehrere zugelassene Riten Kennen. Der römische Pontifex
ist Patriarch des Abendlandes und Kleriker einer dieser Rituskirchen mit eigener Hierarchie, die mehrere
Riten kennt. Hat man jemals verlauten hören, daß sich irgendjemand darüber beschwert hätte, daß Antonios
Naguib (koptischer Patriarch von Alexandria), Nasrallah Pierre Sfeir (maronitischer Patriarch von Antiochia),
Ignatius Joseph III. Younan (syrischer Patriarch von Antiochia), Gregor III. Laham (melkitischer Patriarch
von Antiochia), Emmanuel III. Delly (Patriarch von Babylon) oder Nerses Bedros XIX. Tarmouni (Patriarch
von Kilikien) nicht schon längst in diesem oder jenem Ritus zelebriert hat? Daß sich aber irgendwelche
Schwachverständige hier aufspielen, und dies beim römischen Pontifex kritisieren, sagt genug über die
Kritiker – nichts aber über den Pontifex.
#21 rheno flavia 20:32:13 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Nun, soweit mir bekannt, hat der Pontifex auch noch nie im chaldäischen, im byzantinischen im armenischen,
oder im antiochenischen Ritus die Hl. Messe zelebriert, obwohl er dazu als Pontifex der Gesamtkirche berechtigt
wäre. (Nur habe ich darüber noch nie einen Maroniten, Melchiten oder Kopten lamentieren gehört …
nur die Lateiner jammern, weil er sich – soweit bekannt – seit seiner Inthronisation an den Ritus hält,
den er in den vergangenen vierzig Jahren zelebriert hat.)
So weit ich weiß, hat das Konzil von Trient festgelegt, daß an diesem nun verbindlich festgelegten Ritus
auch in Zukunft nichts (gravierendes) geändert werden darf. Die Abschaffung der Opferungsgebete durch
die „neue Messe“ ist z.B. so etwas Gravierendes.
#18 Schnederpelz 20:23:37 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Von Petrus bis Paul VI. hat die Lateinische Kirche denselben Ritus gefeiert. Petrus, der wahrscheinlich
nie in Rom war, soll denselben lateinischen Ritus wie Papst Paul VI gefeiert haben? Edler Stoff, den der
Autor da geraucht hat!
#17 rheno flavia 20:21:16 | Mittwoch, 9. Juni 2010
Das XIX. ökumenische Konzil … hatnichts dergleichen festgelegt, und Pius V. hat im Explicit vom quo
primum allenfalls einen Optativ formuliert: Man möge sich daran halten. (Aber, wers mit dem Latein halt
nicht so hat, muß sich halt an die arbiträre Übersetzung des Piistenvereins halten.)
@Sriz Hat er wohl doch: Er war doch in weimar bei der Una Voce-Versammlung und hat dort entsprechend zelebriert –
oder? @Leo Miles: Sicher, Sie haben völlig recht, nur hat dieser Ritus namentlich in den ersten 500 JAhren
sichelrich erhebliche Wandlungen und Erweiterungen durchgemacht. Es Damals florierten auch viele mehr
oder weniger eigenmächtig gestaltete Riten. Das Konzil von Trient legte dann einen verbindlichen fest,
nämlich den einen, ewig gültigen, der eben auch schon viel älter war.
@Brandeburgis Der Ritus Pauls V. wurde ja nicht von diesem erstmalig „erfunden“. Die Messe Pauls V. ist
durchaus älter. Das Konzil von Trient schrieb zwar nun einen einheitlichen Ritus vor, d.h. aber nicht,
daß dieser Ritus neu gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Es ist im Grunde der älteste, weil original katholisch,
gewesen. Damals florierten auch viele mehr oder weniger eigenmächtig gestaltete Riten. Das Konzil von
Trient legte dann einen verbindlichen fest, nämlich den einen, ewig gültigen, der eben auch schon viel
älter war.
@Brandenburgis Warum hat er dann früher die AM gefeiert? Unter der Annahme, dass Sie den Papst meinen:
Hat er nicht. Das war eine (absichtlich verbreitete?) Falschmeldung. Wurde hier kürzlich diskutiert.