Ladenhüter-Bischof bricht eine Lanze für das Diakonat der Frau
Das Bistum Osnabrück ist in Auflösung begriffen. Doch der zuständige Oberhirte hat keine Lust, sich mit seinen wirklichen Problemen zu befassen.
Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück auf einem Pressebild seiner Diözese
(kreuz.net, Osnabrück) Es gebe angeblich die Möglichkeit, Frauen zu Diakoninnen zu weihen.
Das behauptet
der altliberale Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück am Mittwoch im Interview mit der ‘Katholischen
Nachrichtenagentur’.
Der Bischof kommentierte eine Änderung im Kirchenrecht, wonach neugläubige Diakone
nicht mehr am Dienst „des Lehrens, des Heiligens und des Leitens in der Person Christi“ teilnehmen.
Mons.
Bode erklärt, daß Diakone nicht „verkleinerte Priester“ seien – obwohl das wenigstens im Neuen Ritus
eindeutig der Fall ist.
Bei der Änderung des Kirchenrechtes handle es sich um eine „Klärung der Berufsprofile“,
die eine Möglichkeit eröffne, nämlich „den Diakonat der Frau neu in die theologische Diskussion einzubringen“:
„Denn gerade die Eigenständigkeit des Diakonats gegenüber dem priesterlichen Dienst kann Argumente
für die Diakoninnenweihe bieten“ – phantasiert der Bischof
Die Priesterehe bringt keinen geistlichen
Aufbruch
Zum Zölibat sagte der Bischof, daß die Kirche der Diskussion um die Priesterehe nicht ausweichen
könne.
Derzeit herrsche allerdings eine „etwas“ überhitzte Situation:
„Solche wesentlichen Entscheidungen
der Kirche, die auch nicht allein dem Papst unterliegen, kann man nicht unter Druck diskutieren.“
Die
Einführung der Priesterehe müsse ein Konzil vornehmen. Der Zölibat sei so wertvoll, daß seine Abschaffung
die „Rückversicherung durch die Weltkirche“ benötige:
„Wir sollten sehr behutsam an solche Themen herangehen
und nicht in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, als wäre eine Veränderung schon gewollt und
unmittelbar absehbar.“
Ein großes Schiff könne nicht in wenigen Minuten wenden.
Mons. Bode betrachtet
den Zölibat „immer noch“ als angemessene Lebensform für die Priester.
Die Kirche müsse genau bedenken,
was sie habe, wenn sie ihn aufgebe.
Der Bischof bezweifelt, daß ein Aufbruch in der Kirche nur oder
zuerst durch die Einführung der Priesterehe möglich sei.
„Ich möchte aus der Zuspitzung auf diese
eine Frage heraus, weil es im Sinne Jesu um mehr geht: nämlich um eine radikale Wende zum Größeren,
zu Gott.“
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70 Lesermeinungen
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Frau Bussmann Sieh an, sieh an! Sie sind auch wieder vom Tierfriedhof auferstanden? Lassen Sie sich sagen:
Sie verstehen von Theologie ebenso wenig, wie von klerikalen Kopfbedeckungen.
Modernistische „Logik“ gleich „Diakonat der Frau“ Diese absurde Forderung passt in das Gesamtbild jener,
die schon seit Jahren am Bild „einer anderen Kirche“ arbeiten www.razyboard.com/…07667-5843158-0.html
Trostlose, traditonsferne Kirchenbauten erfordern auch dementsprechende Anpassung im Personal
Auch ein Bischof muß nicht in schwerer Zeit dem Zeitgeist hinterherrennen. Die Bischöfe sollten sich
mit ihren Priestern besser wieder auf das Missionieren verlegen und das Schwadronieren den Medien überlassen.
Journalisten – oder was sich dafür hält oder sich so bezeichnet – werden schließlich dafür bezahlt,
wenn sie auch noch so viel Mist erzählen! Und zu kirchlichen Themen ist der verzapfte Unsinn nahezu unbegrenzt.
Davon sollten sich wenigstens die Bischöfe – positiv – abheben. Manchmal aber hat man den Eindruck, dass
sie geradezu mit den Medien, die mit Religion grunsätzlich nichts am Hut haben, sogar noch wetteifern.
Also: Schweigen ist in den meißten Fällen Gold. In den meißten Fällen ist Reden einfach Blech!
Diakonat der Frau mein Gott, was sind die Kirchenmänner langsam in ihren Denk- und Handlungsstrukturen.
Da wird gedacht und gedacht und geredet und geredet und nichts kommt dabei herum. Von Handeln haben die
Herren wohl noch nichts gehört. Statt dessen begutachtet der Papst ganz stolz seine rote Kopfbedeckung,
die ja nur er tragen darf, im Gegensatz zu den anderen, deren Kopfbedeckung schwarz ist. Er sollte mal
darüber nach denken, dass Jesus solche Probleme nicht hatte, denn er trug eine Dornenkrone. Kirche ist
weit von Jesus entfernt und so fällt mir nur ein Quo vadis ecclesia?
#65 klausvonjaus 06:12:26 | Freitag, 11. Juni 2010
MACHTERGREIFUNG 1968 HABEN WELTWEIT HOMO-FASCHISTISCHE SODOMITEN DIE MACHT AN SICH GERISSEN … UND DIE
GRÖSSTE VERFOLGUNG DER WELTGESCHICHTE BEGONNEN … KINDER, PRIESTER, FRAUEN … VOR NIEMANDEM MACHEN
DIESE HOMO-NAZI-BARBAREN HALT
#64 FranzvPaul 23:39:45 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Du hast eine sehr politische Vorstellung von Religion. Das Kind: lateinheini By the way: Wie kann ein
überzeugter Christ heute noch CDU-Mitglied sein? Das Merkel hat übrigens noch immer kein Wort über
Bf. Padoveses Tod verloren. Als wäre die Kirche eine deutsche Partei.
Frauendiakonat und Priesterehe keine Lösung Angesichts der Situation unter jungen Menschen in der kirchlichen
Jugendarbeit, an theologischen Hochschulen und in den Priesterseminaren kann ich mir nicht vorstellen,
dass die Priesterehe den Priestermangel in zufriedenstellendem Maße beheben hilft. Der Zulauf würde
sich in Grenzen halten. Auch der Diakonat der Frau nicht. Ist der gegenwärtige Priestermangel nicht Ausdruck
einer seit jahrzehnten aufziehenden Glaubenskrise in der Gesellschaft, wie es Alterzbischof Braun immer
wieder betonte? Dazu kommt jetzt noch diese aktuelle gewaltige Vertrauenskrise. Allerdings täten mehr
Frauen in den kirchlichen Führungsetagen gut.
@Das Kind Wie schön, dass Du mit Lehmann übereinstimmst. Die Kirche ist in einer Krise. Wann war „sie“
das nicht? Die Kirche hat Anspruch auf Gewissensfreiheit, die sie vertritt und zwar als Gesamtes. Kirchliches
Asyll ist ebenso wenig abgeschafft, wie die Habeas Corpus Akte, mein Kind.
Dieses Foto zeigt überdeutlich: Er hat definitiv Lehmann-Format. Das liegt an der sitzenden Kirche. Man
hastet von einem Gremium zum nächsten, von einem Mittagessen zum nächsten Diner.
nur so … … nebenbei ein paar Infod zu Bibo, für die die es nicht wissen: 1. Er ist einer der Lehmänner.
2. Auf die Frage nach Frauenpriestertum antwortete er bisher standardmäßig: „Wir müssen auf das scheune,
was die Frauen in der Kirche schon erreicht haben …“ Wenn er jetzt weiter geht, muss man schon eine
große Menschenfreundlichkeit besitzen, um nicht zu vermuten, dass sich hier jemand für eine Position
in der DBK empfiehlt. Bibo nächster oder übernächster Vorsizender? Ich würde nicht dagegen wetten.
lateinheini Dann schauen Sie halt weiter das heute Jounal und halten sich für gebildet und informiert.
By the way: Wie kann ein überzeugter Christ heute noch CDU-Mitglied sein? Das Merkel hat übrigens noch
immer kein Wort über Bf. Padoveses Tod verloren.
#58 lateiniheini 21:17:51 | Donnerstag, 10. Juni 2010
@das kind Habe mal deinen Link besucht…ist total zum Kotzen Volksverhetzung, Volksverdummung, Stasiologie,
antichristliche und antidemokratische Hetze… als langjähriges CDU- Mitglied und überzeugtem Christ
bleibt da nur eine Möglichkeit…
Keine Sorge, ich bin jetzt weg und gehe rüber zu fact-fiction.net/. Dort soll es mehr Katholiken geben
als Homo-Schreiber bei kreuz.net. – Gehabt euch wohl.
Samurai, Mission ist keine Masche Gott selbst fängt die Fische. Wir haben nur die Netze des Glaubens
auszwerfen. Die Gebote Gottes und der Kirche sind bekannt. Aber was soll schon daraus werden, wenn selbst
die Hirten die Zehn Gebote nicht befolgen.
IDJM, so ist es. @Das Kind IDJM hat in gewisserweise recht, denn nur „das Netz auswerfen“ reicht nicht,
wenn die Fische nicht „hängen bleiben“ oder „vorbeischwimmen“- und genau da ist wieder meine bereits
an Sie gestellte Frage, wie Sie sich eine Möglichkeit vorstellen, Jugendliche besser „ins Netz (des Glaubens“
zu „locken“ (wobei locken nicht das passende Wort ist.
#50 FranzvPaul 20:04:33 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Nein, die Hauptaufgabe der Kirche sind die Sakramente. Das Kind: Ich sag ja, es klingt nach Wirsing Kirche. –
Trotzdem halte ich die Mission (das Netzauswerfen) für die wichtigste, nein, für die einzige Aufgabe
des Christen. Zuerst einmal muß in dieser Kirche strikt zwischen „Firma“ und „zahlenden Kunden“ unterschieden
werden. Und dann muß diese Firma Ordung schaffen. Dann erst kann überhaupt an Mission gedacht werden.
In was für einen Sauhaufen soll denn einer „eintreten“?
Ich sag ja, es klingt nach Wirsing Kirche. – Trotzdem halte ich die Mission (das Netzauswerfen) für die
wichtigste, nein, für die einzige Aufgabe des Christen.
@ Das Kind Nun, nur authentisch sein reicht wirklich nicht aus, es ist nur ein (!) Aspekt. Zu denken,
wir leben einfach authentisch unseren Glauben, dann kommen irgendwann die Jugendlichen, stellen Fragen
zum Glauben und sind so begeistert, daß sie sich wieder dem christlichen Glauben zuwenden- kann in einzelnen
Fällen klappen, aber als Grundprogramm ist das naiv und definitiv zu wenig.
Franz Paul Sie haben recht: Einfach authentisch sein und den eigenen Glauben leben. Dann landet man automatisch
beim Wichtigsten und Fragen kommen auf, eins ergibt das andere Das klingt nach „Wirsing Kirche“.
@Das Kind: „Ich wette, im Falle einer islamischen Revolution bei uns schneiden sie so einem wie Meurer
als erstem die Kehle durch.“ Gerade das kann ja wohl in diesem Argumentationszusammenhang kein gutes Argument
gegen Meurer sein.
#42 FranzvPaul 18:05:03 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Für deine Scheuklappenwelt reicht das, ja! Das Kind: Samurai Einfach authentisch sein und den eigenen
Glauben leben. Dann landet man automatisch beim Wichtigsten und Fragen kommen auf, eins ergibt das andere.
Samurai Einfach authentisch sein und den eigenen Glauben leben. Dann landet man automatisch beim Wichtigsten
und Fragen kommen auf, eins ergibt das andere. Aber wie kann es sein, das Moslems bei uns leben und noch
nie etwas von Jesus Christus gehört haben, außer in ihrem eklektizistischen Machmerk namens Koran. Wie
haben unzählige Kommissionen, die den „Dialog“ mit dem Islam pflegen, der dann meist dergestalt ist,
daß alles, was den christlichen Glauben ausmacht, unter den Teppich gekehrt wird. Wer aber bekehrt sie?
Wer lehrt sie, dass eine Abkehr von der Irrlehre des Islam heilsnotwendig für sie ist? Dann doch lieber
Kondome verteilen und für Moscheen sammeln. Ich wette, im Falle einer islamischen Revolution bei uns
schneiden sie so einem wie Meurer als erstem die Kehle durch.
#39 FranzvPaul 17:54:11 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Nu saach bloß, der Islam hat DICH verwirrt und verführt? Das Kind: Sehr schön, Samurai Man darf sich
auf den Satan (Islam) nicht einlassen. Überleg dirs noch mal!
@ Das Kind Küng, wer ist das? Im Ernst, von Küng halte ich persönlich genausowenig wie von Anselm Grün.
Aber zurück zum Thema meines Beitrages: Wie kann man Jugendlichen gegenüber die Sache angehen- wie bereits
erwähnt: Einfach weitermachen ist genauso illusorisch wie ein „Wir bieten denen eine tridentinische Messe,
wenn die erst mal gekommen sind,dann werden die die Schönheit des Glaubens erleben!“.
Sehr schön, Samurai Nichts gegen Verkündigung. Aber dann bitte die Frohe Botschaft und nicht so Küngsche
Allgemeinplätze, die das Bild des Christentums gerade auch bei Moslems entstellen. Man darf sich auf
den Satan (Islam) nicht einlassen.
Job: Wichtig ist der Regenbogen im Hintergrund, der passt gut zum Kollar. Grandios finde ich auch den
Satz: „Es geht um Respekt, Würde und Erfolg“. Das hätten Bushido und seine totschlagenden Plagiatoren
in den Ghettos unserer Städte auch nicht besser sagen können. Und Hw. Meurer sammelt weiter eifrig Geld
für die Islamisierung seines Viertels und unserer Gesellschaft. Ist halt ein Cleverle: Heute ein abtrünniger
Katholik, kann er morgen vielleicht noch als humanistischer Imam seine Kohle verdienen.
@engelhardt (…)Ich vergebe Dir, obwohl Du nicht bereust.(…) Hatte nicht darum gebeten. Machen Sie
sich bitte keine Hoffnungen in meine persönliche Hall of Fame einzugehen. Das soll mir Dein Jesus mal
nachmachen! Nicht nötig – Unser Herr Jesus Christus hat das bereits alles vorgemacht. Sie kommen wie
immer zu spät.
@ Das Kind Jetzt weiss ich besser bescheid, wobei ich den Eindruck habe, daß er die richtige Grundhaltung
und -überzeugung hat, aber manches Mal über’s Ziel hinausschiesst. Aber ich stelle mir schon lange die
Frage, wie wir den Menschen den Glauben wieder näher bringen können- wohlbemerkt „wieder“, denn ein
nicht unwesentliches Problem sind nicht die Nichtchristen, sondern diejenigen, die aus den diversen Gründen
keinen Draht mehr zum Glauben haben- und mit Kirchenliedern von Anno 15hundertundtuck, die einen Text
haben, den selbst die Erwachsenen nicht mehr verstehen, dann noch gesungen, als wäre man auf einer Trauerfeier,
kann man Jugendliche nicht mehr be-geist-ern, wie auch? Und wenn die Gemeinde dann auch noch in einem
sozialen Brennpunkt liegt, dann braucht es Verkündigung und praktizierte Nächstenliebe, denn wer hungert
oder nicht weiß, wie er den nächsten Tag über die Runde kriegt, der interessiert sich herzlich wenig
dafür, wie die Messe zelebriert wird, oder ob man in der Gemeinde eine eucharistische Anbetung anbietet.
Ein kluger Mann sagte mal: „Man muss mit der Bibel in der einen und einem Laib Brot in der anderen zu
den Menschen gehen!“ Und so ist es!
Da ist aber von Steppweste und Blaumann die Rede und nicht von Krawatte oder Pullover. Auf dem Foto sieht
man Hw. Meurer dann hingegen mit Kollar. Kompliziert, kompliziert…
Samurai Das ist der Ghetto-Prediger, für den Islam, Christentum und dat janze Jedöns eijentlich alles
datselbe iss. Oder, wie wir im Rheinland sagen: scheißegal, scheißegal, ob do Huhn bes oder Hahn …
Porträt Meurer www.stern.de/…prediger-585720.html
#28 engelhardt † 16:43:43 | Donnerstag, 10. Juni 2010
RUMS! Weist Du was, Rumsle? Ich vergebe Dir, obwohl Du nicht bereust. Ego te absolvo a peccatis tuis in
nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Das soll mir Dein Jesus mal nachmachen!
@engelhardt (…)Nimm’s wie ein Mann und gib’ zu falsch gelegen zu haben und wir vergessen das ganze,
OK? Wie könnte ich sie vergessen! Wenn Sie den Unterschied zwischen systematisch und nicht sytemisch
nicht kennen, so sollten Sie ggf. zur Totalüberholung ihrer Denkmaschine ansetzen. Guten Tag.
#24 engelhardt † 16:05:20 | Donnerstag, 10. Juni 2010
ZU DUMM ZUM LESEN, RUMS??? All dass gehört in den angesprochenen Komplex Zölibat/Priesterehe usw. hinein,
wenn sie nicht in der Lage sind hierzu eine dienliche Sachargumentation beizubringen sollten sie besser
schweigen. Ja, voellig richtig. Hat aber nichts mit der Priesterweihe von Frauen zu tun, wie von Dir hier
behauptet: Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung
der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl.
Lk 22,32),daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich
alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben. (Fettdruck v. mir) Weisst
Du, ich kann damit leben, dass Du Fehler machst. Diesen offensichtlichen Fehler aber darart plump abzustreiten,
ist allerdings erbaermlich. Nimm’s wie ein Mann und gib’ zu falsch gelegen zu haben und wir vergessen
das ganze, OK?
@engelhardt ZUM DUMM ZUM LESEN, RUMS? Die Frage stellt sich so nicht und bedarf einer gewissen Reinigung.
engelhardt, haben sie ein Problem oder ist das nur ein genetischer Defekt? Wann wird die Kirche zur Lehre
der Vaeter zurueckkehren und Ehen wieder verpflichtend fuer Bischoefe werden? All dass gehört in den
angesprochenen Komplex Zölibat/Priesterehe usw. hinein, wenn sie nicht in der Lage sind hierzu eine dienliche
Sachargumentation beizubringen sollten sie besser schweigen.
#20 Lycobates 15:48:31 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Diakonissa Die Diakoninnen der alten Kirche v.a. im Orient (ihre Einsetzung – ein Sakramentale – vergleichbar
mit unseren Äbtissinnen- bzw. überhaupt Nonnenweihen) hatten in erster Linie den Auftrag, die von den
Diakonen an den Männern der christlichen Gemeinde verübte Sozialhilfe für Frauen zu leisten, und bei
der Spendung der Taufe durch Immersion (wo diese stattfand) der zu taufenden Frau beizustehen (was anstandshalber
der taufende Priester nicht konnte). All das ist für unsere Zeit nicht mehr an der Tagesordnung, und
das schon sehr lange, was erklärt, weshalb es die Diakoninnen schon sehr lange nicht mehr gibt. Das wäre
natürlich unmöglich, wenn es sich um einen unverzichtbaren Bestandteil des sakramentalen ordo (Diakon-Priester-Bischof)
handeln würde. Diese Diakoninnen waren Jungfrau oder Witwe und lebten in Keuschheit. Auch ein Punkt,
den es dann zu „wiederbeleben“ gälte! Näheres: www.newadvent.org/cathen/04651a.htm Die heutigen Stimmen
zur „Wiederbelebung“ haben natürlich nichts mit einem Sinn für diese oder eine andere Tradition zu tun.
Es gilt nur, hier wie sonst, das sakramentale Priestertum (das der Konzilskirche ohnehin abhanden gekommen
ist, der Osnabrücker Oberlaie Bode ist da ein gutes Beispiel) weiter zu untergraben und auszuhöhlen.
Der alten Kirche war der Unterschied zwischen sakramentalem Priestertum und dem Einsatz anderer geweihter
Personen beiderlei Geschlechts zu verschiedenen kirchlichen Hilfeleistungen wohlbekannt und selbstverständlich.
Krak des Chevaliers Ich stimme Ihnen zu, aber Sie dürfen nicht vergessen, wie eitel und selbstverliebt
die meisten deutschen Bischöfe sind. Treu und loyal zum Papst zu stehen bringt keine Presse und keinen
Ruhm. Wenn man aber über solche Unterhosenthemen schwadroniert, ist der Applaus der Welt, der vermassten
Meute sicher. Und es erfordert noch nicht mal Mut: Rom wird nichts dagegen unternehmen, und man kann sich
selbst auf die Schulter klopfen und sich für tapfer halten. Aber habt Acht, ihr Bischöfe! Die getöteten
Kinder im Mutterleib, die ihr nicht verteidigt habt, die schutzlosen Christen der Weltkirche, für die
ihr nicht die Stimme erhoben habt und die für das Gottesreich verlorenen Seelen, für die ihr nicht gekämpft
und gebetet habt, weil ihr euch mit nichtigen Unterhosenthemen beschäftigt habt, werden nicht vergessen
und euch anklagen.
Ein Aufbruch der Kirche würde durch Entfernung solcher Bischöfe aus ihrem Amte erfolgen ! Solche Bischöfe,
wie Bode, Genn, Overbeck, Zollitzsch, Lehmann…das Papier würde hier nicht reichen-.-auch Meissner gehört
dazu, sollte man umgehend öffentlich exkommunizieren. Was leben sie uns denn vor? Oftmals ist alles geheuchelt
was sie bei ihren sogennanten Predigten verkünden! Oder aber Herr Bode macht sein eigenes Konzil – das
würde ihm doch zustehen aufgrund seiner Stellung, oder ? ;--)) R.I.P. deutsch-katholische Kirche !
#16 engelhardt † 15:35:23 | Donnerstag, 10. Juni 2010
RUMS????? Dazu schrieb der + Hl. Vater Papst Johannes Paul II Apostolisches Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“
von Papst Johannes Paul II. über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe vom 22. Mai 1994 ZUM DUMM
ZUM LESEN, RUMS? Ich schrieb ueber den Zoelibat, nicht der Weihe von Frauen zu Priestern. Ueber Priesterweihe
von Frauen geht es in dem Artikel sowieso nicht. Weniger Messwein saufen und aufmerksamer lesen!
@ RRR [kursiv(…)Also ist das auch heute möglich. Das Amt der diakonissa war keine Vorstufe zum Amt
des presbyteros.(…)[kursiv] Sicher möglich ist alles, ob auch durchführbar ist eine andere Tatsache.
Danke, für die Ausführung. Bin in der Konzilseigenschaft soweit nicht zuhause. Nur wird heute hier im
Westen der aus dem Osten bekannte Diakonat der Frauen abgelehnt, so weit ich in Erfahrung bringen konnte.
die deutschen nehmen sich zu wichtig Die Deutschen nehmen sich in der Weltkirche immer noch zu wichtig.
Sie vergessen schnell, dass sie eben nur ein wenziger Teil derselben sind. Anstatt darüber nachzudenken,
wie die Glut des Glaubens wieder entfacht werden könnte, sinieren die Bischöfe über die Frage des Zölibats
oder über die Problematik der „Frauenordination“. Doch damit werden Energien auf Nebensächlichkeiten
vergeudet. Denken wir lieber darüber nach, wie wir den Katholischen Glauben wieder attraktiver machen
können; gewiss nicht, indem wir Frauen zu Priestern weihen oder verheiratete Priester erlauben. Es geht
uns offensichlich immer noch zu gut, dass wir uns diese unnötigen und unnützen Diskussionen leiten können.
Ein wichtiger Beitrag wären auch Prieser und Bischöfe, die dem Heiligen Vater loyal ergeben sind und
ihn nicht in subtiler Art und Weise boykottieren.
@ rums Es gab ein Amt, das „diakonissa“ hieß und das durch eine „cheirotonia“ vergeben wurde, so dokumentiert
es das Konzil. Also ist das auch heute möglich. Das Amt der diakonissa war keine Vorstufe zum Amt des
presbyteros. Also wäre auch heute einer Wiederbelebung des chalcedonensischen Frauendiakonats keine Vorstufe
zum Frauenpresbyterat. Nichts weiter ist hier gesagt, alles andere ist Unterstellung – sowohl gegenüber
dem Bischof als auch gegenüber etwaigen Wortmeldungen im Forum. Ich selbst habe überhaupt nichts dazu
gesagt, wer was „sein will“.
Namensgleichheit? Bistum OS in Auflösung? War der Autor dieses Schmähartikels schon mal da? Wie heißt
das denn, wo ich regelmäßig hinreise und nix „in Auflösung“ ist – gibt’s noch ein Osnabrück, vielleicht
in Pennsylvania? Gott segne Bischof Bode!
@RRR Diakoninnen Wie kommst Du denn auf die Priesterweihe? Darum ging es hier doch gar nicht. Das ist
sicher richtig! Nur die Vorstufe zur Priesterweihe ist die Diakonatsweihe. Und dass es die Diakoninnenweihe
gibt, beweist das Konzil von Chalcedon (das erkennst Du doch an, oder?) im Canon 15, wo es die Bedingungen
regelt, unter denen eine Frau zur Diakonin geweiht werden kann. Der Stand der „Diakoninnen“ ist in der
kath. Kirche nur schwerlich mit dem Amt des Diakons zu vergleichen. Natürlich entfaltet hier die Tradition
ihre Stärke und nicht das gewollte „möchte-ich-auch-sein“! Dieses wiederum kann nicht an die einheitliche,
kontinuierliche Tradition anknüpfen – somit sind keine weiteren Interessen vorhanden.
@ rums Wie kommst Du denn auf die Priesterweihe? Darum ging es hier doch gar nicht. Und dass es die Diakoninnenweihe
gibt, beweist das Konzil von Chalcedon (das erkennst Du doch an, oder?) im Canon 15, wo es die Bedingungen
regelt, unter denen eine Frau zur Diakonin geweiht werden kann. Tja, manchmal gar nicht so super, die
Tradition, gelle?
Auch schon soweit… Das skandalöse Verhalten Bischof Bodes wird andernorts www.kreuzgang.org/viewtopic.php?f=3&t=9931
seit Monaten diskutiert. Dabei ist auch das nur ein Ausschnitt seines wirklichen Verhaltens. Die Zerstörung
des geistlichen Lebens in der Diözese schreitet bedenklich fort. Ich befürchte, Bode entwicklt sich
zum zweiten Bischof Aichern. Damit hätten wir, wenn er in Ruhestand geht, Linzer Verhältnisse dort,
wo bisher mit dem Osnabrücker Land und dem Emsland das letzte katholische Bollwerk im Norden stand. Unsere
Liebe Frau von Heede, bitte für uns!
@engelhardt der Miniatur-Historiker! Der Zoelibat ist eine modernistische Erfindung. Quatsch! Wann wird
die Kirche zur Lehre der Vaeter zurueckkehren und Ehen wieder verpflichtend fuer Bischoefe werden? Dazu
schrieb der + Hl. Vater Papst Johannes Paul II.: Apostolisches Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“ von
Papst Johannes Paul II. über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe vom 22. Mai 1994: Damit also
jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst
betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32),daß
die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen
der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben. (Fettdruck v. mir) <<<Ordinatio Sacerdotalis
www.vatican.va/…sacerdotalis_ge.html>>>
Wieder falsch Solche wesentlichen Entscheidungen der Kirche, die auch nicht allein dem Papst unterliegen,
kann man nicht unter Druck diskutieren. Doch, muss man sogar. Anders lassen die powers that be in der
katholischen Kirche ja nicht mit sich diskutieren. Bestes Beispiel: Wäre der Kindsmissbrauch durch Kleriker
nicht in dem Masse aufgeflogen, würde auch heute munter weiter gschwiegen und vertuscht.
@RRR. Ach, moment, jetzt merke ich es: Ich hatte schon wieder so getan, als könne ich bei kreuz.net mit
seriösem Journalismus rechnen. Wie man sich doch täuschen kann… Aber immer noch schwirrst du hier
rum…!!!
#2 engelhardt † 13:46:30 | Donnerstag, 10. Juni 2010
Zoelibat Der Zoelibat ist eine modernistische Erfindung. Wann wird die Kirche zur Lehre der Vaeter zurueckkehren
und Ehen wieder verpflichtend fuer Bischoefe werden?
Äh, was? Doch der zuständige Oberhirte hat keine Lust, sich mit seinen wirklichen Problemen zu befassen.
Er wurde in einem Interview danach gefragt. Da hat er wahrheitsgemäß geantwortet. Was gibt es daran
zu kritisieren? Und was sagt das über seine Lust, sich mit bestimmten Problemen zu befassen? Richtig,
nichts. Ach, moment, jetzt merke ich es: Ich hatte schon wieder so getan, als könne ich bei kreuz.net
mit seriösem Journalismus rechnen. Wie man sich doch täuschen kann…