Frankreich: Die verweltlichten Kirchen haben keine Zukunft
Ähnlich wie die historischen Protestanten setzt eine kurzsichtige katholische Amtskirche heute auf jene Teile der Kirche, die mit Sicherheit dem Untergang geweiht sind.
(kreuz.net) In Frankreich sind die Protestanten auseinandergebrochen. Das berichtete die Pariser Tageszeitung
‘Le Figaro’ am 14. Juni.
Am vergangenen Dienstag gründeten die lebendigen Evangelikalen eine eigene
landesweite Organisation, die von der schrumpfenden historischen ‘Protestantischen Föderation Frankreichs’
unabhängig ist.
Die ‘Protestantische Föderation’ existiert seit über einem Jahrhundert.
In Frankreich
sind formell 2.1 Prozent der Bevölkerung – das sind 1.3 Millionen Personen – protestantisch.
Die neue
Gruppierung nennt sich ‘Conseil national des évangéliques de France’ – Nationaler Rat der Evangelikalen
Frankreichs.
Der Rat umfaßt zwei Drittel der Evangelikalen.
Bisher existierte er innerhalb der ‘Protestantischen
Föderation’.
Charakteristiken der französischen Evangelikalen sind nach Angaben von ‘Le Figaro’ das
Wiedertäufertum, die Ablehnung der Kindertaufe, eine charismatische Ausrichtung, ein Widerstand gegen
die verweltlichte Bibelauslegung und eine starke Missionsbereitschaft.
Der Grund für die Spaltung besteht
in ernsthaften theologischen und ethischen Differenzen.
Denn der historische Protestantismus ist keine
religiöse Bewegung im eigentlichen Sinn mehr.
Dessen Anliegen und Ausrichtung decken sich im wesentlichen
mit einer Mittellinks-Partei.
Dagegen bemühen sich die evangelikalen Protestanten um eine Rückkehr
zu Gott, zum Gebet und zu einem religiösen Leben.
Weil die Katholische Kirche in Frankreich – ähnlich
wie die historischen Protestanten – ebenfalls stark verweltlicht und verbürgerlicht ist, bieten sich
die Evangelikalen auch religiös interessierten Katholiken als Alternative an.
Die französischen Evangelikalen
werden von vier Gruppen gebildet:
• die Alliance évangélique française • die Fédération évangélique
de France • die Assemblées de Dieu, • die Charismatiker
Die Baptisten werden ihre Mitgliedschaft
bei der ‘Protestantischen Föderation’ beibehalten, obwohl sie den ‘Conseil national des évangéliques
de France’ ursprünglich gegründet haben und diesem auch weiterhin angehören.
Die evangelikale Bewegung
der Zigeuner – die 50.000 Mitglieder umfaßt – wird ebenfalls bei der alten Föderation bleiben.
Die
Evangelikalen bilden mit etwa 400.000 stark motivierten Mitgliedern etwa einen Drittel der ansonsten überzeugungslosen
und gleichgültigen französischen Protestanten.
Die sechs historischen Gruppierungen, welche die ‘Protestantische
Föderation Frankreichs’ bilden, haben seit dem Jahr 1959 nach optimistischen Schätzung 32 Prozent ihrer
Mitglieder verloren.
Der moderne Protestantismus in Frankreich verdankt seine gegenwärtige Existenz
und seinen relativen Fortschritt nach Angaben von ‘Le Figaro’ „einzig und allein der zahlenmäßigen Ausbreitung
der Evangelikalen“.
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56 Lesermeinungen
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Protestant Heißt auf Deutsch: Der (pro) für etwas Zeugnis ablegt (bezeugt) Protestieren gegen etwas
wie oft Protestierer ist eigentlich sprachlich verunglückt
Debattenende Stimme voll und ganz zu-GERNE ! Habe ja schon lange nur noch geantwortet, was ich im Ansatz
wenigsten als biblische Pflicht empfinde; und eine andere Diskussion auf dieser Seite habe ich heute auch
schon beendet
Nichts ist unsichtbar da nicht erschaffen. Wird es erschaffen, ist es, aber auch nur durch das Kalkül
seiner Form begrenzt und dadurch wie die Erschaffung der Verklärung unterworfen. Nichts ist, wie es scheint!
Wieder anderes Thema Immerhin konnten wir klären, daß es unzählige evgl. Kirchengemeinden in Deutschland
ohne weibliche Prediger und Leiter gibt, und diese Gemeinden sich auch sonst in zentralen Fragen ähneln.
fundi!!! folgendes,jetzt erkläre ich dir um was es überhaupt geht!: du willst es so bringen als sei
bei eurer hundertfach gespaltenen gemeinschaft,eine überlegenheit vorhanden, gegenüber der röm.kath.kirche!!!
dem ist leider nicht so!!! ihr empfängt weder den leib christi,noch gibt es bei euch eine gültige sündenvergebung,weil
ihr euch nicht auf einen gültig geweihten priester berufen könnt,weil für euch der papst,wenn schon
etwas,höchstenfalls, ein guter mann ist!!! sache ist!!! ihr erkennt das,und bekehrt euch!!! eine andere
möglichkeit gibt es nicht!!! und tschüß!!!
Aufpaltungen Das ist wieder ein anderes Thema. Sie fragten nach evgl. Kirchen ohne Frauenprdigt bzw. -leitung.
Und diese Frage habe ich beantwortet. Ich habe im übrigen längst (hier und heute) dargelegt, daß diese
Kirchen innerlich/inhaltlich in den zentralen Fragen mehr gemeinsam haben als die verschiedenen Richtungen
der äußerlich einige(re)n RKK und der EKD. Das Wort „Kirche“ gibt es in der Bibel übrigens nicht, sowenig
wie eine ständige Organisation außerhalb der Ortsgemeinden.
bei denn!!! aufspaltungen ist es nicht einmal mehr die protestantische kirche,sondern, verschiedenste,
sich versammelnde menschen,die halt an was glauben!!!
Kristall Evangelische Kirchen /Konfessionen ohne weibliche Pastoren, Presbyter und Predigerinnen sind
in Deutschland u.a. Evangelisch-Lutherische Freikirche, Lutherische Bekenntniskirche, Freie Brüdergemeinden,
Freie Baptistengemeinden, Gemeinden in der Konferenz für Gemeindegründung, Freier Brüderkreis, Geschlossene
Brüdergemeinden, Reformierte Baptistengemeinden, Mennonitenbrüdergemeinden, Selbständige Evangelisch-Reformierte
Kirche, Bekennende Evangelische Gemeinden, Gemeinden in der Kamen-Initiative, Lutherische Brüdergemeinden,
Evangeliums-Christen, Selbständige Evangelisch-Reformatorische Gemeinde, „Modell 4“ Gemeinden, usw, usw.
In den letzten 25 Jahren sind in Deutschland mindestens 3000 neue evangelische Gemeinden mit HUNDERTTAUSENDEN
von Besuchern entstanden, die keine Frauenprdigt kennen, bestehenden solchen Gemeinden hinzugetreten.
Weltweit dürfte die Mehrheit aller Protestanten in Kirchen ohne Frauenpredigt sein!
Die meisten Sekten (evangelischen Abspaltungen) von der RKK sind nach einen Modernisierungssprung durch
ein Dogma oder ein Konzil entstanden. Das läßt darauf schließen, daß nicht die Laien/Gläubigen sondern
die traditionsbewußten Theologen und Bischöfe mit der jeweiligen Neuerung nicht mitmachen wollten und
abgesprungen sind. Ad fontes bzw. solo scriptura ist eine probate Beschreibung dafür, daß sich ein Grüppchen
mit dem Traditionsverlust (mit dem natürlich Machtverlust verbunden ist, sonst wäre ihnen das egal)
nicht abfinden wollte. Es findet sich immer ein oder sogar ein zweiter Chefideologe bzw. -theologe, der
das nötige Beiwerk für die § = den Gottesbezug aufs Papier bringt und so formuliert, daß der Text
abgehoben und unverständlich genug fürs Volk klingt. Der Protest gegen den Papst = gegen die weltliche
Autorität – wie auch immer – gibt den Rest für den Anhang. Wobei sich der Anhang zu 85% aus Leuten rekrutiert,
die in der alten RKK aus der Karriere geworfen worden sind. Was (halb)bildungsmäßig sehr zusammenschmiedet.
Unsinn Weder bin ich beleidigt noch stellen Gegenargumente Ermahnungen dar noch beweist langes Unterwegssein
in Foren die Qualität von Argumenten bzw. Personen noch habe ich für auch nur eine der genannten Argumente
auch nur das geringste Indiz geliefert. Ich habe einfach vor, meinen Argumenten zwecks anderer Arbeiten
und mangels mich auch nur ansatzweise überzeugender Gegenargumente keine weiteren hinzuzufügen. Anderen
Lesern überlasse ich gern ihr Urteil und Ihnen für jetzt hier diesen Platz.
fundi es gibt eine aktuelle und interessante meinungsumfrage von allensbach zu diesen themen. aber die
wird hier ignoriert, weil sie für die katholiban nicht besonders schmeichelhaft ist…
Streitereien Die Kreuznet-Redaktion, die von Kathnet, andere, als Sekten-U-Boot?? Und schon die Redaktionen
zeigen doch enorme Unterschiede zu anderen Katholiken auf. Und lesen Sie doch bitte säkulare Meinungsumfragen
über die Haltung von Katholiken zu religiösen und ethischen Themen… Ende der Debatte von meiner Seite.
diese Behauptung läßt sich nur schwer aufrecht halten. Fast immer stellt sich heraus, daß ein besonders
streitbarer Katholik in den Foren nur ein Sekten-Uboot ist, das missionieren möchte. Fundi: Streitereien
Unter katholischen Laien sind die Differenzen noch größer als unter Klerikern und unendlich größer
als unter evangelikal-konservativen „Laien“ .
Streitereien Unter katholischen Laien sind die Differenzen noch größer als unter Klerikern und unendlich
größer als unter evangelikal-konservativen „Laien“ .
Um es auf den Punkt zu bringen: bei uns Katholiken ist ja schon strittig, ob überhaupt nur Kleriker oder
auch ungebildete Gläubige eine Chance am Himmelstor haben. Diese imaginäre Zollschranke kennt ihr Evangelischen
schon gar nicht. Fundi: FranzvPaul Nur Christen kommen in den Himmel etwa, ist unter Evangelikal-Konservativen
völlig unumstritten, während Katholiken bis in Kardinalskollegium höchst unterschiedliche Meinungen
zur Erlösung, dem ABSOLUTEN Kernthema des Glaubens, vertreten… Die Streitereien in der Kurie (wie du
schreibst „im Kardinalskollegium“) sind derart akademischer Natur und nebensächlich, daß sie schlimmstenfalls
zu einer Sektenabspaltung führen, innerhalb der Kirche jedoch kaum eine Wirkung haben. Danach geht der
Streit dann in der Sekte weiter und hat in der RKK keine Wirkung mehr. Dieser Neuhaus ist gottseidank
rechtzeitig vom Vater zu sich gerufen worden, bevor er noch mehr Unsinn verbreiten konnte.
FranzvPaul Der leider 2009 verstorbene römisch-katholische Priester und Us-Starjournalist Richard John
Neuhaus schrieb Ende 2008 in der sehr einflußreichen Zeitschrift „First Things“ (Erste Dinge), Katholiken
seien vereint unter dem Papst und feierten überall ähnliche Gottesdienste und dieselben Sakramente,
seien innerlich aber zutiefst gespalten, während die Evangelikalen bei aller äußeren Spaltung in den
zentralen Fragen einig sein. Neuhaus übertrieb zwar, hatte im Kern aber nicht unrecht. Nur Christen kommen
in den Himmel etwa, ist unter Evangelikal-Konservativen völlig unumstritten, während Katholiken bis
in Kardinalskollegium höchst unterschiedliche Meinungen zur Erlösung, dem ABSOLUTEN Kernthema des Glaubens,
vertreten…
Ist das ein Aufruf zur Disziplin oder der Wunsch als Vater des Gedankens? Fundi: Sola scriptura Wenn
diese evangekal-konservativen Kirchen äußerlich gespalten sind, folgt das aus eher geringeren Differenzen,
die diese Kirchen zur bibelgemäßen Spaltung veranlasst. Die Wolkenkratzer in Chicago werden immer höher.
Sola scriptura Luther und Zwingli und vor allem Luther und Calvin waren sich in fast allen wesentlichen
Punkten einig. Und Kirchen, die „Allein die Schrift“ beachten, sind sich innerlich, in den allerzentralsten
Fragen, auch meist einiger als die Römisch-Katholische Kirche (RKK), was jeder Blick in kreuznet. andeutet.
Wenn diese evangekal-konservativen Kirchen äußerlich gespalten sind, folgt das aus eher geringeren Differenzen,
die diese Kirchen zur bibelgemäßen Spaltung veranlasst.
Isabella I. Die Taufe auf dem Photo…wirkt eher wie eine Homo-Party im Whirlpool. Kindchen, erwartest
Du, daß bei den Baptisten oder Pfingstlern FRAUEN als TäuferInnen zugange sind?
Auch die Katholiken werden immer realistischer Immer mehr Katholiken konvertieren zur evangel. Kirche,
doch offenbar, weil man dort vielleicht mehr Evangeliumsnähe erkennt. Josef Berens (als einfacher, selbst
denkender Katholik
Die „Gemeinden“ der FSSPX wollen gar kein Wachstum. Sie sind ängstlich auf die Innensicherung bedacht,
und auf die Gefolgschaftstreue zu ihrer unkanonischen Führung, die sich aufführt wie das ZK einer bolschewistischen
Partei in Schwarzafrika.
Fragen Wohin soll die RKK gehen, fragt zurecht kreuznet. Es gibt in Deutschland rund 50 Gemeinden der
Piusbrüder- seit Jahren ohne dramatisches Wachstum. Natürlich hat die Wahrheit Vorrang vor Wachstum.
Nur sollte „man“ nicht länger so tun, als ob den Einsatz für die Wahrheit so ganz einfach mit der Wachstumsfrage
verbinden könnte, wie das oft geschieht. Verheiratete Geistliche, wortzentrierte schlichte Gottesdienste,
laiengeleitete Gemeinden, das alles kennen die oft wachsenden Evangelikalen eben auch! Und ZAHLENMÄSSIG
steht seit einigen Jahren auch die EKD nicht mehr so schlecht dar wie vor Jahren…
V 2 Sekte ???? Die große Mehrheit der Protestanten weltweit ist evangelikal… Und nach ALLEN Informationen
gibt es auch in der EKD deutlich weniger homosexuelle Geistliche als in der RKK. Selbst Segnungen homosexueller
Paare sind in der RKK gar nicht so selten…
Gläubige distanzieren sich von der Kirche Ein nicht unínteressanter Bericht www.fr-online.de/…-von-der-Kirche.html
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Zukunft Ich äußerte mich zur Überschrift „Zukunft“, die wohl nicht das Jüngste Gericht meinte, sondern
weltliche Bedeutung, die sich eben AUCH in Mitgliedszahlen äußert. Und die Bezeichnung als „Schönredner“
ändert an den offiziellen Zahlen der RKK (Deutsche Bischofskonferenz) und der EKD (Kirchenamt) nichts.
SEELENHEIL statt DAUERGEIL! die unsterbliche Seele wird von jedem Menschen vor Gott auftreten und Rechenschaft
ablegen müssen! der konzils-untergangs-glaubengemeinschaft scheint dies vollkomman abhanden gekommen
zu sein…
„Mitgliedszahlen“ sagen erstmal garnix aus, es braucht sich keiner einbilden, Gott würde nach der kirchenmitgliedschaft
und/oder dem Taufschein fragen…„Wer nicht glaubt, wird verdammt werden“ heisst es im Markusevangelium,
aus dem Munde des Herrn Jesus Christus!
EKD/RKK Die EKD hat etwas weniger Mitglieder als die RKK, aber eine etwas bessere Bilanz aus aktuellen
Aus- und Eintritten, etwas mehr Babytaufen und recht deutlich mehr Konversionen von der RKK als ungekehrt.
Der meist linkere Kurs der EKD im Vergleich zur RKK wirkt sich zur Zeit mitgliedermäßig also im Vergleich
zur RKK nicht unbedingt SO schlimm aus…
Evangelikale Der „Protestantismus“ hat abgewirtschaftet! Deshalb sind die Evangelikalen auch die am schnellst
wachsende Gemeinschaft unter den Christen, gell? Abertausende bekehren sich jaehrlich durch die Missionsarbeit
der Evengelikalen zum Christentum. Die Katholiken schauen in die Roehre.
Haupt-und Sonderschulniveau In Frankreich sind formell 2.1 Prozent der Bevölkerung – das sind 1.3 Millionen
Personen – protestantisch. Das Aufrunden lernen wir nochmal, ja?
„ Die verweltlichten Kirchen haben keine Zukunft“ Das aber nicht nur in Frankreich… „ein Widerstand
gegen die verweltlichte Bibelauslegung und eine starke Missionsbereitschaft.“ Ja, das zeichnet wahre Christen
aus! Der „Protestantismus“ hat abgewirtschaftet!