(kreuz.net) Die im letzten Augenblick abgesagte Erhebung des Heiligen Pfarrers von Ars, Hw. Jean-Marie
Vianney, zum Patron aller Priester war ein Sabotageakt gegen die Absichten des Heiligen Vaters.
Diese
These vertrat die italienische Webseite ‘fides et forma’ am 11. Juni.
Noch am 9. Juni hatte die vatikanische
Tageszeitung ‘L’Osservatore Romano’ eine Stellungnahme des päpstlichen Zeremonienmeister, Prälat Guido
Marini, veröffentlicht.
Darin wurde angekündigt, daß der Pfarrer von Ars am 11. Juni von Papst Benedikt
XVI. zum „Patron aller Priester“ ausgerufen werde.
Für alle und für keinen?
Die Absage der Proklamation
erklärte der vatikanischen Sprecher, Pater Federico Lombardi damit, daß Benedikt XVI. es vorgezogen
habe, den Pfarrer von Ars nur als „Patron der Pfarrer“ beizubehalten, da dies seinem eigentlichen Wirken
entsprochen habe.
Daneben gebe es viele andere Priestergestalten, die für jene Geistliche Vorbild sein
können, die andere Formen des priesterlichen Dienstes ausüben.
Die Webseite ‘fides et forma’ hält
diese an sich vernünftige Erklärung für „wenig glaubwürdig“.
Bedenklicher wäre allerdings, wenn die mit Berufung auf vatikanische
Quellen von der französischen Agentur ‘I-Media’ vorgebrachten Gründe stimmen würden.:
Der Pfarrer
von Ars sei „weder repräsentativ für das Priestertum des 21. Jahrhunderts noch ausreichend universal“ –
zitiert die Agentur.
Zudem widerspiegle er „nicht vollständig die Gestalt des heutigen Priesters im
Medienzeitalter“.
Wurde das Motu Proprio verschlampt?
Der italienische Vatikanist Paolo Rodari gibt
als Grund für die gescheiterte Ernennung an, daß das Motu Proprio zur Erhebung des Heiligen zum Patron
aller Priester nicht rechtzeitig fertig geworden sei.
Doch ‘fides et forma’ kontert, daß Dokumente im
Vatikan häufig rückdatiert oder erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.
Darum kommt
die Webseite zum Schluß, daß das vatikanische Staatssekretariat die Ernennung des Pfarrers von Ars zum
Patron aller Priester sabotiert habe.
Denn vor allem in den moralisch, theologisch und liturgisch dekadenten
Diözesen Deutschlands und Frankreichs habe man mit dem Beispiel des Pfarrers von Ars nicht viel anfangen
können.
Es gehe um die Frage, welches Priesterbild für die Zukunft prägend sein soll.
Der Papst habe
allen Priestern, vor allem auch den künftigen, den Pfarrer von Ars als Modell und Vorbild nahelegen wollen.
Dieser gelte aber geradezu als der Prototyp des traditionalistischen Priesters, der von den Altliberalen
belächelt oder offen abgelehnt wird.
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28 Lesermeinungen
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Typisch für die Schurken“kirche“! Der italienische Vatikanist Paolo Rodari gibt als Grund für die gescheiterte
Ernennung an, daß das Motu Proprio zur Erhebung des Heiligen zum Patron aller Priester nicht rechtzeitig
fertig geworden sei. Paßt! Denn sie werden dann auch „nicht rechtzeitig fertig“ werden, ins Himmelreich
einzugehen. Darum kommt die Webseite zum Schluß, daß das vatikanische Staatssekretariat die Ernennung
des Pfarrers von Ars zum Patron aller Priester sabotiert habe. Sabotiert durch Tarcisio Bertone? Gut denkbar!
@MC: „…und darum ist nur ER ausreichend universal und das Vorbild für alle Geistlichen“ Eine etwas
seltsame Auslegung, muß man schon sagen. Denn es war eben Gottes Wille: Maria, als Mittlerin Seiner Gnaden –
ausschließlich Medjugorje – die hl. Engel, von IHM gesandt als Sendboten Seiner Liebe, als Schutzpatrone
ganzer Länder, Städte und Personen die Heiligen als Schutzpatrone für Beruf und Berufsgruppen, für
Krankheiten, z.B. hl. Ansgar für Bremen, hl. Benno für München, hl. Blasius gegen Halskrankheiten,
hl. Apollonia bei Zahnschmerzen, hl. Antonius bei verlorengegangenen Dingen, der hl. Rochus gegen die
Pest etc. UND DER HEILIGE PFARRER VON ARS ALS PATRON DER PRIESTER, jawohl!
#26 Mary Cruz 20:17:51 | Donnerstag, 24. Juni 2010
Jesus Christus ist der Hohepriester und das Opferlamm, der einzige Hohepriester, der „heilig, sündlos,
unbefleckt“ ist (Heb 7,26). Er ist ein „Lamm ohne Fehler und ohne Flecken“ (1.Petr 1,19). Jesus Christus
ist der Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks und ist gleichzeitig der Hohepriester und das Opferlamm.
Nur durch das Opfer des ewigen Hohepriesters Jesus Christus ist der Weg zum Allerheiligsten geöffnet
und darum ist nur Er ausreichend universal und das Vorbild für alle Geistlichen. Aus dem Grund sollte
der Vatikan niemanden aus seinen Reihen zum „Patron der Priester“ wählen. Benedikt XVI. hat also richtig
entschieden.
@ SignumSalutis Auch die leonianischen Gebete, das Christkönigsfest, das Graduale Romanum Pius’ X., das
Herz-Jesu-Fest, und außerdem das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis und vom päpstlichen Primat gehören
abgeschafft. Und natürlich die Erstkommunion der Schulkinder.
Ars: Alte Messe Wann wird hier endlich die Forderung erhoben, die Hl. Messe immer so zu feiern, wie es
der hl. Pfarrer von Ars tat …? Er hat ein Leben lang die „alte Messe“ gefeiert. Jawohl – dann ist eine
Verwendung des Messbuches von 1970 illegitim – jawoll! o^/ SignSal
#21 marienkind 14:01:06 | Donnerstag, 24. Juni 2010
Ischariot ich habe auch das gefühl dass unser lieber Papst Benedict immer schwächer und schwächer wird
und auch ganz bald sterben wird. Na dann wäre ja die Manege frei für Schönborn. Ziel der Logenbrüder
ist ja, einen der ihren unter die Tiara zu bringen. Möge GOTT uns davor bewahren.
#19 marienkind 13:43:51 | Donnerstag, 24. Juni 2010
Das Kind Der Heilige Vater wirkt in der letzten Zeit auf mich sehr oft müde und leidend. Mir ist das
auch aufgefallen. Naja, kein Wunder bei dem, was alles auf ihn einströmt. Dieser ganze geballte Mist
der letzten Zeit setzt ihm vermutlich sehr zu. Mir fällt auch auf, daß in letzter Zeit seine Stimme
immer leiser und heiserer Stimme wird. Eine normale Erkältung müßte schon längst auskuriert sein.
Mich beschleicht da bezüglich seines angeschlagenenen Gesundheitszustandes das ungute Gefühl, ob da
nicht nachgeholfen wird. Ich denke nur an Joh. Paul I.
Wenn das Priesterbild des heiligen Pfarrers von Ars nicht zum gegenwärtigen Priesterbild passt, muss
man die Person des Heiligen nicht auch noch vergewaltigen, damit es passt. Der heilige Johannes Vianney
hatte Bedeutung zu Lebenszeiten und unmittelbar danach und diente der Legendenbildung. In der Armut, in
der er gelebt hat, wird heute kein Priester, zumindest kein in der Bundesrepublik besoldeter Priester
leben wollen und können…? Und damit zerreißt das übergestülpte Idealbild des heiligen Pfarrers aus
dem 19. Jahrhundert an der unmittelbaren Wirklichkeit…
Also wenn schon die Bilder bei Wiki holt, dann könnte man auch gleich den folgenden Satz mitnehmen Als
„Heiliger Pfarrer von Ars“ gilt er seit 1929 weltweit als Schutzpatron der Pfarrer.
@ RRR: Wieso braucht es dafür Priester? sondern auch in der diözesanen Verwaltung, Kirchengerichtsbarkeit,
Religionsunterricht, theologischer oder sonstiger wissenschaftlicher Forschung, Diplomatie, dem Betreiben
von Fernseh- und Rundfunksendern etc. tätig sind –, das alles können doch Laien, änner und Frauen,
viel besser und kompetenter! Vielleicht sogar ehrenamtlich. Schade, dass sich der Vatikan von der deutschen
Professorenkritik hat beeindrucken lassen. Denn dem Pfarrer von Ars, der gar nicht ungebildet war, sondern
sich vor allem in der Moraltheologie gut auskannte, ging es um das ewige Heil der Seelen, nicht um Verwaltung,
Bürokratie und akademisches Gepränge mit Dr. und Professorentitel, mit eitlen Festschriften und wichtigtuerischen
Tagungen. Schade, schade, dass es keinen Patron aller katholischen Priester gibt.
Ischariot „Unserem lieben Benedict geht es garnicht gut! Er sieht krank und müde aus und wird ganz sicher
ganz bald sterben.“ Zuvor aber, so befürchte ich, erfüllt sich Ihr Schicksal am Aste eines Judasbaumes.
:&) :)3 Nomen est omen.
#11 Nicole Koth † 11:33:24 | Donnerstag, 24. Juni 2010
Das Kind Ich verstehe nicht, warum Sie immer so gehässigt gegen die Bischöfe und Priester schreiben.
Wenn Sie antikatholisch sind, was machen Sie dann auf dieser Seite?
JESUS ist das Vorbild an ihm sollen sich alle orientieren. Es muß doch nicht immer sein, daß es ein
Fehler von der Kirche ist, wenn ein Mensch nicht selig oder heilig gesprochen wird bzw. als Patronat angesehen
wird. Ist jemanden schon mal in den Kopf gekommen, daß es eventuell JESUS momentan nicht wollte. JESUS
schiebt ja nicht die Wolken am Himmel zur Seite, winkt zur Erde und ruft: NEIN, macht das nicht. Er muß
ja immer durch andere Menschen sprechen. Ist zwar für ihn etwas kompliziert, diesen Umweg zu gehen, aber
er wills halt so.
@ Das Kind Ob S.E. Marx sich auch die Ehre geben wird? Der hat als Erzbischof wahrlich Wichtigeres zu
tun als sich dem Papst anzubiedern. Zum Beispiel muss er eine Diözese leiten, Liturgie feiern und das
Evangelium auslegen. DAS ist der Dienst eines Bischofs und wahrhaft katholisch.
Patron Jean-Marie Vianney ist deswegen nicht Patron aller Priester geworden, weil er eine Menge unsäglich
dummes Zeug geschrieben hat. Seine Aufopferungsbereitschaft für den Dienst an seiner Pfarrei ist vorbildlich
und insofern mag er sich als Patron der Pfarrer eignen, ihn aber grundsätzlich zum Patron aller Priester
zu machen – die ja nicht nur in Pfarrseelsorge und Beichte, sondern auch in der diözesanen Verwaltung,
Kirchengerichtsbarkeit, Religionsunterricht, theologischer oder sonstiger wissenschaftlicher Forschung,
Diplomatie, dem Betreiben von Fernseh- und Rundfunksendern etc. tätig sind –, würde aber das Anliegen
der Kirche konterkarieren, wonach Priester gebildet sein sollen, auf dem aktuellen Stand der Theologie
und der Humanwissenschaften, über Kenntnisse der biblischen Sprachen verfügen etc. etc. Alles das fehlte
des Pfarrer von Ars. Insofern taugt er auch nicht als Patron aller Priester.
Ganz im Gegenteil! Der Hl. Vater erfreut sich bester geistiger und körperlicher Gesundheit! Er hat die
Reisen nach Malta, Fatima und Zypern bestens gemeistert und überstanden. Er hat am Herz-Jesu-Fest und
am Vorabend dazu in völliger Frische und Präsenz das Priesterjahr ausklingen lassen. Man möge ihm nun
in Castelgandolfo ruhige und verdiente Erholung gönnen!
Der Heilige Vater Der Heilige Vater wirkt in der letzten Zeit auf mich sehr oft müde und leidend. Einige
seiner Entscheidungen habe ich nicht verstanden und führe sie auf den krankheits- bzw. altersbedingt
größer werdenden Einfluß seiner Umgebung zurück. Was meint ihr?
Warum nicht? Ich glaube der Heilige Vater hat das nicht ernster gemeint als die Ernennung von Kardinal
Pell, da werden Wohungen angemietet , von denen sie wissen, dass sie nie bezogen werden, das ist meine
Vermutung