Jetzt müssen die altliberalen Zyankali- Reformen her
Nach ihrem vernichtenden Sieg über den beklagenswerten, neokonservativen Augsburger Fluchtbischof hat die deutsche Lehmann-Kirche gut lachen.
Gruppenfoto mit Moderatorin Christine Bausch, Mitgliedern des Arbeitskreises Burgkirchengespräch sowie den Referenten Wolfgang Fischer (untere Reihe, 1.v.l.) und Detlev Knoche (obere Reihe, 1.v.l.)
(kreuz.net) Wolfgang Fischer – Leiter des Liturgiereferates im altliberalen Bistum Mainz – fordert die
Verteilung der Heiligen Kommunion ohne Rücksicht auf den Glauben und die Vorbereitung der Empfangenden.
In altliberalen Kreisen wird eine solche Praxis als Interkommunion bezeichnet.
Die in Mainz erscheinende
‘Allgemeine Zeitung’ unterstützte am Freitag diese Kamikaze-Forderung mit der Schlagzeile: „Wunsch nach
gemeinsamem Abendmahl treibt Katholiken und Protestanten um“.
In Wahrheit befindet sich die Eucharistie-Frömmigkeit
nicht nur bei den Protestanten, sondern auch bei den Katholiken auf einem absoluten Nullpunkt.
Fast neunzig
Prozent der deutschen Katholiken haben kein Interesse daran, zu beichten und ihre Sonntagspflicht zu erfüllen,
um die Heilige Kommunion im Stand der Gnade zu empfangen.
‘Allgemeine Zeitung’ lobt sich selber
Anlaß
für die Ente der ‘Allgemeinen Zeitung’ war das zweite Burgkirchengespräch. Es handelt sich um einen
interkonfessionellen Debattierklub altliberaler Prägung, der sich in der Stadt Ingelheim – zwanzig Kilometer
westlich von Mainz – traf.
Die ‘Allgemeine Zeitung’ veröffentlichte darüber einen Jubelartikel. Dieser
erklärt sich auch aus der Tatsache, daß das Burgkirchengespräch von deren theologisch ahnungslosen
Redakteurin Christine Bausch geleitet wurde.
Die altliberalen Veranstalter luden als Referenten neben
Wolfgang Fischer auch Detlev Knoche, den Leiter des ‘Zentrums Ökumene’ der ‘Evangelischen Kirche in Hessen
und Nassau’ ein.
Die beiden sprachen über den interkonfessionellen Skandal- Kirchentag, der im Mai in
München stattfand.
Warum Protestanten kein Problem mit der Interkommunion haben
Knoche, der als Protestant
die Realpräsenz leugnet, hatte erwartungsgemäß keine Probleme damit, sich die Heilige Kommunion – die
für ihn ein Stück Brot ist – abzuholen.
Sein angeblicher katholischer Gesprächspartner dümpelte auf
dem gleichen Niveau:
„Im Prinzip ist eine Abendmahlsgemeinschaft möglich, von meiner Seite sogar sehr
gewünscht“ – erklärte Fischer nach Angaben des ‘Zentrums Ökumene’ der Hessischen Protestanten.
Er
bat immerhin, die angebliche „Haltung der katholischen Amtskirche zu verstehen“.
Er verwies auch auf
einen „unterschiedlichen Stellenwert“ der Eucharistie.
Zugleich machte er keinen Hehl daraus, daß er
vom katholischen Glauben abgefallen ist: „Im Prinzip ist eine Abendmahlsgemeinschaft möglich“, behauptete
er.
Dies sei von seiner Seite auch „sehr gewünscht“.
Der Glaube ist keine Erfindung der Päpste
Nach
Angabe des Ökumene-Zentrums war im Verlaufe der Diskussion immer wieder von einer ökumenischen „Eiszeit“
die Rede, die durch die „strikte Haltung“ von Papst Benedikt XVI. ausgelöst worden sei.
Schon zur Zeit
der verstorbenen Päpst Paul VI. († 1978) und Johannes Paul II. († 2005) war schon von einer ökumenischen
„Eiszeit“ die Rede, die durch deren jeweilige „strikte Haltung“ ausgelöst worden sei.
In Wahrheit sind
die Päpste nicht Herren über den Eucharistie- Glauben, sondern deren Hüter.
Gemischte Ehe als Ersatz
für die Erstkommunion-Vorbereitung
Der Protestant Knoche bezeichnete eine Vereinbarung als „wünschenswert“,
daß zum Beispiel Partner aus gemischten Ehen zum „gemeinsamen Abendmahl“ zugelassen würde.
Für ihn
ist das offenbar nur ein disziplinarisches und kein theologisches Problem.
Knoche erklärte nicht, inwiefern
ein Protestant aufgrund einer katholischen Mischehe, die Bedingungen zum Empfang der Heiligen Kommunion
besser erfüllen sollte als ein Protestant in anderen Umständen.
Schließlich jammerte der Protestant
noch, daß die evangelische Gemeinschaft „nicht als Kirche anerkannt“ sei.
Er zeigte aber keine Bereitschaft,
die theologischen Bedingungen für das Kirchesein erfüllen zu wollen.
Plädoyer für den kirchlichen
Provinzialismus
In der Diskussion meldet sich der Hw. Helmut Sohns, der Pfarrer von Ingelheim-West, Nord
und Sporkenheim ist.
Es handelt sich um den Bruder des antikirchlichen Wir-sind-Kirche-Ideologen, Pfarrer
Kurt Sohns von Offenbach.
Hw. Sohns beklagte einen angeblichen „Zentralismus“ der Katholischen Kirche
und forderte im Zeitalter der Globalisierung eine protestantische Provinzialisierung der Kirche.
Orientierung
an der Bibel?
Man müsse sich wieder mehr an der Bibel und nicht an irgendwelchen Leitsätzen orientieren,
forderte Hw. Sohns.
Der bibelbegeisterte Geistliche hätte zum Beispiel den Heiligen Paulus im elften
Kapitel des ersten Korintherbriefes in den Versen 27-29 zitieren können:
„Wer also unwürdig von dem
Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
Jeder
soll sich selbst prüfen. Erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
Denn wer davon
ißt und trinkt, ohne zu bedenken, daß es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem
er ißt und trinkt. “
Wichtigere Probleme
Kein gutes Argument brachte Fischer in die Diskussion, als
er beschwörte, daß es in der heutigen Zeit „wahrlich andere Probleme“ gebe als die Unterschiede zwischen
den beiden christlichen Konfessionen und größere Herausforderungen als das mühsame Ringen um die „Gottesdienstgestaltung“.
Es ist unklar, warum die Diskussion dann nicht über diese – ungenannt gebliebenen Probleme – geführt
wurde.
Email-Adressen der Empfänger
59 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Krak des Chevaliers: keine Erneuerung möglich Ihr Artikel: 12:16 Uhr „Man spürt sofort, dass die vom
Heiligen Vater geforderte Erneuerung und Reinigung der Kirche mit diesen Bischöfen und ihren hoch bezahlten
Laien-Mitarbeitern in den OrdiNARRiaten auf taube Ohren stößt…Gott schütze, mehre und stärke die
Pius-Bruderschaft!“ Nur ein kleine Andeutung, die für Viele unverständlich ist: Seit nahezu 40 Jahren
hat die Priesterbruderschaft das bereits gespürt. Schwer verständlich, daß sie nunmehr (zum Glück
vergeblich) versucht, genau mit diesen Bischöfen Kontakte anzuknüpfen und Dialoge führen zu wollen.
Ja, warum denn… Es ist unklar, warum die Diskussion dann nicht über diese – ungenannt gebliebenen Probleme –
geführt wurde. Vielleicht, weil ein paar Ewigestrige diese Pseudowichtigkeiten gegen jede Vernunft hochhalten?
Was wäre das für eine traurige Gottheit, die ihre Realpräsenz bei der Kommunion von der Einhaltung
der Buchstaben überkommener menschengemachter Regularien abhängig machte. Möge er Euch hinwegfegen
in den Orkus der Geschichte, Kleinherzige!
„Im Canon der heiligen Messe, … … ja im gesamten Ritus darf seit dem Konzil von Trient nichts geändert
werden“, schrieb der Mann, der den Unterschied zwischen Optativ und Iussiv nicht kannte …
Überfällig! @Irustdim „Können Sie mir bitte sagen wo die Verfälschung liegt?“ Im Canon der heiligen
Messe, ja im gesamten Ritus darf seit dem Konzil von Trient nichts geändert werden. Veränderungen der
Wandlungsworte machen das Sakrament ungültig. Dazu genügt ein einziges Wort! „für viele“ vergossen,
wurde abgewandelt in „für alle“. Diese Veränderung ist schwerwiegend, weil eine neue Bedeutung des Wortes!
Damit ist der Vollzug der Wandlung nicht mehr gegeben. So hat es die Kirche immer gesehen. @Lycobates:
„Dennoch essen sich Millionen“das Gericht“, weil vom Glauben abgefallen. Das ist schon richtig. Nur ist
es objektiv kein sakramentales Sakrileg, da kein Sakrament vorliegt.“ Ist mir schon klar! War auch im
übertragenen Sinn gemeint! Eben durch den Glaubensabfall generell. Dies war zu erkennen: Von „Sakrileg“
war im Text in diesem Zusammenhang nicht die Rede, wohl aber vom Nichtzustandekommen des Sakramentes.
@theologicus Haereticus: Ihnen fehlt der Glaube ganz allgemein! Mit 75 wäre es überfällig, sich eines
Besseren zu besinnen. O:O
Lycobates – Ihrem Glauben fehlt die Tiefenschärfe! Was Sie in Ihrer Erwiderung von sich geben entlarvt
Sie als untheologischen Sektierer. Ihr Glaube ist klein und bindet sich an unwesentliche Details. Und
Jesus hat mit unsinnigen Vorschriften und Rubriken kurzen Prozess gemacht. Meinen Nickname Theologicus
Haereticus erhielt ich übrigens während meines Theologie-Studiums von 1956 bis 1964, und zwar, weil
ich bereits damals die scholastische Lehre kritisch hinterfragte. Ich habe also das 2. Vaticanum sehr
bewusst erlebt und bin heute mit 75 Jahren noch immer zutiefst dankbar für die überfälligen Reformen,
die angestoßen wurden.
bescheidene Suche nach der Wahrheit wäre da eher angebracht Sind wir doch einmal ganz ehrlich. Bei den
christlichen Kirchen herrschen verschiedene Auffassungen Bezüglich Abendmahl und Eucharistie. Das gilt
auch für die Frage der Realpräsenz. Bleiben wir doch mal auf dem Boden und versuchen zu erkennen, daß
alle Christlichen Kirchen sich da sehr nahe sind und welche nun letztlich mit ihrer Meinung und Ansicht
Gott und der Wahrheit wirklich näher ist, dürfte nur Gott ganz alleine wissen. Jegliche Rechthaberei,
auch die unserer kath. Amtskirche dürfte da vollkommen unsinnig und bedeutungslos sein. Besser und glaubwürdiger
wäre da eine bescheidene gemeinsame Suche aller Christlichen Kirchen nach der Wahrheit. Aber auch dabei
dürfte man der Wahrheit nur vielleicht nächer kommen können. Eine Garantie dürfte aber auch so nicht
zu erreichen sein. Also, Jegliche Rechthaberei ist da naiv um nicht zu sagen dumm, zeugt von Unsicherheit
und fördert Glaubwürdigkeitsverlust. Josef Berens (als einfcher, selbst denkender Katholik
Abwegig /Krak des Chevaliers „Die“ Protestanten greifen nach der Kommunion, ist eine falsche Aussage,
da unzählige evangelische Konfessionen, der die große weltweite Mehrheit der Protestanten angehört,
das nie verlangt haben- während unzählige Katholiken Protestanten bei der Kommunion sehen wollen. (Deutschen)
Provinzialismus vermeiden, forderte gerade Kreuznet…
Griff nach der Kommunion Warum greifen die Protestanten, die ja um keinen Preis in der Welt katholisch
sein wollen, eigentlich immer nach der Heiligen Kommunion? Das ist doch sehr verwunderlich. Die Heiligen
Kommunion gibt es nun mal nur in den Kirchen, die über die Priesterweihe verfügen und das ist bei den
Protestanten nicht der Fall. Hier zeigt sich auch, dass die protestantischen Gemeinschaften nicht Kirche
im Vollsinn des Wortes sind, weil sie es eben nicht sein WOLLEN. Zum Kirchesein gehören nun einmal ALLE
SIEBEN SAKRAMENTE einschließlich der Heiligen Priesterweihe. Das aber lehnen die Kinder Luthers ab. Wenn
ein Protestant gläubigen Herzens den Empfang der Heiligen Kommunion begeht, dann ist nicht zu verstehen,
wie er es gleichzeitig ablehnen kann, mit Haut und Haaren katholisch zu werden.
@bejorommer/ Josef Berens „Da es nur einen Gott gibt, verehren auch alle Religionen denselben und werden
ihn auch mit ihren Bebeten erreichen.“ Beten die Buddhisten denselben Gott der Römische Katholische Kirche
an? Beten die Buddhisten denselben Gott des jüdischen Glauben an? Beten die luziferianer von Lucis Trust
und Share International Gott an???? Beten die Shintoisten, die Anhänger Konfuzios, die Hindus, die Vishnu-Anhänger
denselben Gott der Römische Katholische Kirche oder des jüdischen Glauben an?????
@Nachdenklicher „Glauben Sie im Ernst, daß Jesus mit katholischem Prunk und Reichtum etwas zu tun haben
wollte, wo Millionen Menschen verhungern ?“ War Lazarus nicht Reich sogar extrem Reich? Ist die Heilige
Römische Katholische Apostolische Kirche an das Verhungern von millionen menschen schuldig? Ist die Heilige
Römische Katholische Apostolische Kirche die Mentorin / Patin von Rothschild, Rockefeller, Turner, Gates,
Trump, Windsor, IBM, De Beers, BP, ESSO, Goldman Sachs, World Bank und vielen mehr, welche SCHULDIG an
das Verhungern von Millionen Menschen sind? Ist das Verhungern von Millionen Menschen vom Prunk und Reichtum
der Heilige Römische Katholische Apostolische Kirche verursacht worden? Ist es nicht Wahr, dass das Elend
und Hunger von Millionen Menschen aus Politiken und Grundsätze von nicht katholischen Weltanschauungen
(Bolschewismus, Kapitalismus, Nazionalsozialismus, New Economy, Grüne Bewegung, Consum Society, usw.)
entstanden sind? Sind nicht solche bösewichte und bösartigen Ideologien ständig von der Heilige Römische
Katholische Apostolische Kirche am Pranger gesetzt?
@bejorommer/ Josef Berens Und ich frage Sie erneut: Weshalb konvertieren Sie nicht einfach oder werden
gleich religionslos (wo doch, Ihrer Meinung nach, ohnehin in allen Religionen an ein und den selben Gott
geglaubt wird)?
@Gockeline „Ich würde mal nachdenken:was würde Jesus heute machen?“ Glauben Sie im Ernst, dass Jesus
für Abtreibung stehen würde? Glauben Sie im Ernst, dass Jesus für Homoehen stehen würde? Glauben Sie
im Ernst, dass Jesus für New Age, Anpassung an Zeitgeist, Verschmelzung aller Religionen stehen würde?
Glauben Sie im Ernst, dass Jesus für aktive Sterbehilfe stehen würde? Glauben Sie im Ernst, dass Jesus
für Gender mainstreaming stehen würde?
@Gockeline (…)Jesus war viel offener als die Kirche jemals war. Kann nicht sein, denn Jesus Christus
ist die Kirche! Wir sind Mitglieder am mystischen Leib Jesu und haben die Binde- und Lösungsgewalt!
@Sinah „wegen der Verfälschung der Wandlungsworte und des Nichtmehrvollziehenwollens des Kreuzesopfers
unseres HERRN, eben der ganz und gar irregeleiteten Intention.“ Können Sie mir bitte sagen wo die Verfälschung
liegt? Danke!
Stimmt, aber was hat die Kirche mit Jesus zu tun ? Ich kann mir nicht vorstellen, daß Jesus mit dem katholischen
Prunk und Protz Absolutismus irgendwas gemeinsam haben könnte. Sie auch Dostojewski’s „Großinquisitor“
aus den Gebrüdern Karamasow, wo erzählt wird, daß Jesus in Spanien zu Zeiten der Inquisition wieder
erschien, der Großinquisitor ihn sofort erkennt und ihn in den tiefsten Kerker sperren lässt.
Ich würde mal nachdenken:was würde Jesus heute machen? Würde Jesus heute auch so rumzicken wie unsere
Christen? Hat Jesus anderen jemals was verweigert? Hat nicht Jesus immer eingeladen,egal ob jemand Gläubiger
war oder Heide? Ist Jesus nicht zuerst zu den Sündern gegangen? Ist Jesus Gedanke nicht die Vereinigung?
Jesus hatte immer Probleme mit Priestern gehabt und ihrer Weise die Dinge zu beurteilen. Wann fangen Christen
mal an nachzudenken , Jesus entscheiden würde? Jesus war viel offener als die Kirche jemals war.
Jeder gläubige evangelische Christ ist 1000x würdiger, die hl. Kommunion zu empfangen, als die Hetzer
und Hasser auf diesem Portal. Gut, dass der große und mutige Bischof von Regensburg das mit seiner hohen
theologischen Kompetenz auch so sieht.
passende hymne für die neuen Alten www.youtube.com/watch?v=5bvZ76PgFgQ Dies wäre die passnde Kampfhymne
für die Streiter Gottes gegen die Mächte der Finsternis!
Sinah – Evangelium und menschlich, willkürlich dazu erfundene Dinge Hast Du schon einmal darüber nachgedacht,
wie viele Religionen es gibt und jede dieser Religionen behauptet allein die selig machende zu sein. Da
es nur einen Gott gibt, verehren auch alle Religionen denselben und werden ihn auch mit ihren Bebeten
erreichen. Hast Du auch schon einmal darüber nachzudenken versucht, daß nur Gott ganz alleine wissen
dürfte, welche dieser Religionen ihm und der Wahrheit über ihn am nächsten ist. Jegliche Rechthaberei
ist da naiv, unsinnig und beweist überhaupt nichts. Nicht durch Rechthaberei sondern nur durch eine lebenslage
Suche nach Gott und der Wahrheit dürfte man ihr und Gott vielleicht ein wenig näher kommen können.
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Und der Papst hüllt sich in Schweigen – noch ein Hüter des Glaubens? Außerhalb der katholischen Kirche
gibt es keine authentische Lehre des Glaubens. Nicht was „bekenntnistreue Lutheraner bejahen“, annehmen
oder glauben, zählt. Was einzig und allein zählt, ist die katholische Lehre die besagt, daß es keine
Wandlungsgewalt bei den Lutheranern gibt und somit gibt es auch keine Realpräsenz. Die lutherische Gemeinschaft
ist auch nicht im Sinne „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“,
versammelt, weil eben nicht in SEINEM NAMEN, in Seiner Absicht, in Seinem Willen! Bei den Lutheranern
gibt es kein Sakrament der Eucharistie und das Kreuzesopfer Christi kommt nicht zustande. @lycobates:
Der HERR hat sich wenigstens noch größtenteils den geweihten Opferaltar, den Hochaltar, vor diesem schändlichen
Treiben gerettet. Hier ist die Trennung des Glaubens erkennbar! Heilige Kommunion? Man kann davon ausgehen,
daß die sog. Eucharistiefeiern in der Konzilskirche allesamt vor Gott keine Opfermessen sind, d.h. keine
Konsekration zustande kommt wegen der Verfälschung der Wandlungsworte und des Nichtmehrvollziehenwollens
des Kreuzesopfers unseres HERRN, eben der ganz und gar irregeleiteten Intention. Dennoch essen sich Millionen“das
Gericht“, weil vom Glauben abgefallen.
Realpräsenz Die Realpräsenz (nach lutherischem Verständnis, versteht sich) ist den Gliedern der sehr
kleinen, strikt bekenntnislutherischer Kirchen (etwa ELFK) durchaus gut bewußt.
Folge des Novus Ordo Missae Heute wird von Bischof Müller zu Regensburg und von Hw. Fischer die hl. Messe
als „Abendmahlfeier“ bezeichnet. Nur logisch, daß man da auch noch die Interkommunion fordert… Die
Neue Messe ist schließlich auch von sechs protestantischen Religionsdienern miterfunden und mitgeschrieben
worden im sog. ‘Consilium’ des Mons. Annibale Bugnini. Auch Neokonservative wie Gerhard Müller können
sich Interkommunion für gemischte Ehen „vorstellen“. Kath.net schweigt oder jubelt.
Glück im Unglück @Sinah In diesen schon längst entweihten Kirchen kann man ja Brot austeilen. Wie weiland
Pater (später Bischof) Michel-Louis Guérard des Lauriers O.P. (1898-1988) zu sagen pflegte: gerade durch
den NOM werde das Allerheiligste Altarsakrament weltweit größtenteils vor Profanieungen bewahrt, paradoxerweise,
da es nur an verhältnismäßig wenigen Orten von treuen Priestern verwaltet und von treugebliebenen Gläubigen
empfangen wird. Aber wen schmerzen nicht die Unsäglichkeiten, die in ehemals katholischen Kirchen geschehen,
vor allem wenn er diese Gotteshäuser noch im Urzustande gekannt hat? Danke für das Ausschreiben dieser
Gebete! Der Herr wird es richten.
@ bejorommer Sie Lieber, immer wieder köstlich wie Sie Ihre Textbausteine aus der Mottenkiste kramen
und versuchen, die hier anwesenden Katholiken mit Ihren völlig nichtssagenden, einfältigen, dummen und
primitiven Allgemeinplätzen zu provozieren. Wenn Sie glaubensmäßig den protestantischen Glaubensgemeinschaften
näher stehen als unserer katholischen Kirche, dann ziehen Sie doch endlich die Konsequenzen und treten
Sie dort ein! Katholik sind Sie schon lange nicht mehr, denn Sie sind de facto vom katholischen und apostolischen
Glauben abgefallen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht. Informieren Sie Sich doch mal einfach! Sie sind doch
ein sich informierender Mensch? Daß Sie nicht disputfähig sind, ist hinlänglich bekannt – zumindest
habe ich hier noch nie eine sinnvolle Stellungnahme von Ihnen gelesen. Armselig und traurig.
Und der Papst hüllt sich in Schweigen – ein tadelnswerter Hüter des Glaubens In diesen schon längst
entweihten Kirchen kann man ja Brot austeilen. Diese geschändeten Kirchen müssen ohnehin einmal entsühnt
und neu geweiht werden durch römisch-katholisch gebliebene Bischöfe und die sakrilegischen zum größten
Teil nie geweihten Luthertische – ohne Reliquiengrab – stehen zu ihrem baldigen Rausschmiß bereit. Oratio
bei der Aussöhnung einer Kirche und eines Friedhofs: Gott, Du hast gesagt: Mein Haus soll heißen, »Haus
des Gebetes«; reinige und heilige dieses Haus, das durch das unreine Treiben der Ungläubigen befleckt
wurde, und höre gnädig auf die Gebete und Wünsche derer, die an dieser Stätte zu Dir rufen, und erhöre
uns huldvoll. o^/ Secreta Wir bitten, Herr: diese Opfergabe reinige diese Stätte von aller Unreinigkeit
und mache Dir unser Flehen immer und überall genehm. o^/ Postcommunio Herr, indem wir die Geschenke des
ewigen Heiles empfangen, bitten wir flehentlich: möge dieses Gotteshaus und der Friedhof, von der Unreinheit
der Ungläubigen gesäubert, in Deinem Segen geheiligt bleiben, und laß unsere Herzen, frei von allem
Schmutz der Sünde, Dir immer in Treue ergeben sein. o^/
Man bekommt das Grauen… jedes Schaf hat mehr Verstand als diese Personen… Ich kann mich nur wiederholen –
GRÜNDET EINE EIGENE „GLAUBENS“GEMEINSCHAFT!!!!!!! Dann könnt ihr dort alles machen wie ihr es wollt!!!!
Kein Papst und kein Katholik werden euch da stören!!!! Ist das nicht eine gute Idee !!!!!!
allen Ernstes @Theologicus Haereticus Glauben Sie allen Ernstes, dass Jesu Präsenz unter den Gestalten
von Brot und Wein abhängig ist von der (gültigen) Konsekrationsgewalt des Zelebranten? Dass sie auch
abhängt vom rubrikengetreuen Vollzug? Die sakramentale Präsenz im Altarsakrament kann nach katholischem
Glauben nur durch das sakramentale Priestertum bewirkt werden, durch Opferfeier und Konsekration. Der
(gültig) geweihte Priester hat Teil am Priestertum Christi und tritt in persona Christi auf. Es ist Christus
selbst, der, wie bei der Einsetzung am Gründonnerstag, das Sakrament bewirkt, und die Erlösung für
die Gläubigen (pro vobis et pro multis) fruchtbar macht, in jeder (wahren) Messe wieder von neuem. Eine
Änderung der Form, die einen anderen Sinn ergibt, als den katholischen, vernichtet das Sakrament. Forma
debet esse conveniens rei. Daher: Oportet formam sacramenti significare id quod in sacramento efficitur.
Wenn die Vollzugsform (bzw. auch sie umgebende Textpartien, nach Papst Leo XIII. 1896) dahingehend geändert
wird, daß sie ein nicht-katholisches Sakramentsverständnis ausdrückt bzw. ermöglicht, kommt kein Sakrament
zustande. Zitate aus Thomas’ Tertia. Vgl. auch De defectibus im Missale. In meinen Augen ist dies pures
Sektierertum, was aus Ihren Bemerkungen spricht. Diese Einschätzung sei Ihnen unbenommen. Den Boden des
Glaubens haben Sie aber verlassen. Und das wissen Sie auch. Schließlich schreiben Sie nicht von ungefähr
unter dem Namen Theologicus Haereticus. Wünsche Erleuchtung und Segen!
selbst informieren und selbst denken ist der Trend Sind wir doch einmal ganz ehrlich. Es ist doch so,
daß die überwiegende Zahl der Katholiken in Wirklichkeit glaubensmäßig der evangel. Kirche viel näher
steht als ihrer kath. Kirche. So werden die Glaubensunterschiede, sicherlich zu Recht, an der Basis immer
geringer und weniger und nicht wenige sagen, daß es doch vollkommen egal ist ob man evangel. oder katholisch
ist. Die Zahl der selbst denkenden und sich selbst informierenden Katholiken nimmt sehr stark zu und man
läßt sich nicht mehr so einfach mit allerlei fraglichen Dingen einlullen Josef Berens (als einfacher,
selbst denkender Katholik
keine Erneuerung möglich Man spürt sofort, dass die vom Heiligen Vater geforderte Erneuerung und Reinigung
der Kirche mit diesen Bischöfen und ihren hoch bezahlten Laien-Mitarbeitern in den OrdiNARRiaten auf
taube Ohren stößt. Die Kirche in Deutschland ist längst zu einer Deutschen Kirche geworden, die nur
noch rein äußerlich mit der Römisch-Katholischen Kirche zusammenhängt. Jetzt gilt es, endlich mit
der Reinigung zu beginnen. Das bedeutet jedoch auch, dass man die gehen lässt, die ihre eigene Kirche
unabhängig vom römischen Lehramt aufmachen wollen. Die können dann ja Frau Dr. Kässmann zur ersten
Päpstin und Herrn Dr. Küng zum Kardinal wählen. Gott schütze, mehre und stärke die Pius-Bruderschaft!
Lycobates – Ist das Ihr Glaube? Glauben Sie allen Ernstes, dass Jesu Präsenz unter den Gestalten von
Brot und Wein abhängig ist von der (gültigen) Konsekrationsgewalt des Zelebranten? Dass sie auch abhängt
vom rubrikengetreuen Vollzug? In meinen Augen ist dies pures Sektierertum, was aus Ihren Bemerkungen spricht.
Da ist mir die einfache, schlichte Auffassung eines Josef Berens lieber. Im übrigen: auch ich lebe in
einer konfessionsverschiedenen Ehe. Meine (evangelische) Frau geht regelmäßig in den Gottesdiensten,
in denen ich selbst aktiv dabei bin, zur Kommunion. Niemand stört sich daran, kein Pfarrer, kein Schäflein
mosert herum. Und nur so kann es gehen: Alle machen mit und dann sind die (vermeintlichen) Unterschiede
von selbst weg!
@bejorommer „Als kath. Kirchenmusiker, der zu gleichen Teilen in evangel. wie kath. Gottesdiensten wirkt…“
Für Geld würden Sie sie wohl auch in der Hölle aufspielen? „…sowohl zur Kommunion wie auch zum ev.
Abendmahl und kann da nicht den geringsten Unterschied erkennen.“ Das sollte einem seinen Beruf halbwegs
Ernst nehmenden Musiker auch schwer fallen. Der soll sich schließlich auf sein Instrument konzentrieren
und nicht auf das Gewand des Priesters oder das hübsche Mädel in der dritten Bank!
Na bitte Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig
am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen. Erst dann soll er von dem Brot essen und
aus dem Kelch trinken. Da steht also nichts von einer Beichte, oder dass man roemisch-katholisch sein
muss.
nicht den geringsten Unterschied @bejorommer Als kath. Kirchenmusiker, der zu gleichen Teilen in evangel.
wie kath. Gottesdiensten wirkt, gehe sowohl zur Kommunion wie auch zum ev. Abendmahl und kann da nicht
den geringsten Unterschied erkennen. Da haben Sie allerdings recht. Zwischen einem evangelischen Abendmahl
(gleich welcher Couleur) und dem NOM (ob editio typica I-II-III oder gar vollständig atypica spielt keine
Rolle) gibt es nicht den geringsten Unterschied. In beiden Fällen handelt es sich um ein Stück Brot.
In beiden Fällen wohnen Sie einem nicht-katholischen Gaukelspiel bei. In beiden Fällen gilt: „Wenn ihr
das Fleisch des Menschensohnes nicht esset und sein Blut nicht trinket, habt ihr das Leben nicht in euch“
Quod erat demonstrandum.
bejorommer bejorommer ist wieder da. Er war lange abwesend. Es war schön ohne ihn, die Kreuz-Nettler
haben seine Abwesenheit genossen. Jetzt geht seine Hetze gegen die katholische Kirche wieder los, jetzt
hämmert er wieder auf papst und kirche ein. Es wäre besser, er würde sein Maul halten und endlich zu
den Protestanten überwechseln. Jawoll!
Eigenes Deken und Eigenverantwortung zeigen Die Katholiken wie auch die evagel. Christen haben doch längst
erkannt, daß eine versuchte Trennung der Christen am Tisch des Herrn nichts mit Jesus und dem Evangelium
zu tun hat und handeln eigenständig ohne sich an fragliche, ja unsinnige, amtskirchliche Vorgaben zu
halten. Mit einer von mir geleiteten Gruppe von 44 Personen, teils kath. teils evangel. war ich eine Woche
in Bayern und wir haben dort auch gemeinsam einem kath. Gottesdienst beigewohnt. Erfreulich war, daß
alle, ob kath. oder evangel. zur Kommunion gegangen sind. In der Sache kommen wir ja aucvh nur weiter,
wenn da eigenverantwortlich gehandelt wird und die schwerfällige Amtskirche so zur Erkenntnis der sinn-
und wertlosigkeit ihrer Einstellung gezwungen wird. Als kath. Kirchenmusiker, der zu gleichen Teilen in
evangel. wie kath. Gottesdiensten wirkt, gehe sowohl zur Kommunion wie auch zum ev. Abendmahl und kann
da nicht den geringsten Unterschied erkennen. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Realpräsenz @Fundi bejahen bekenntnistreue Lutheraner die Realpräsenz Das ist richtig. Die Realpräsenz
kommt nach Luther durch den Glauben der Gemeinde zustande und der Leib Christi tritt zum Brot hinzu. Daher
auch die Mundkommunion. Diese Lehrmeinung muß auch bei den Lutheranern aber heute doch als minoritär
gelten. Die meisten (liberalen) Protestanten und viele Konzilskirchenanhänger (die sich als „Katholiken“
bezeichnen) sind faktisch Zwinglianer: ihnen gilt die Eucharistie lediglich als Symbol des Leibes und
Blutes Christi. So wird es auch in vielen Erstkommunionkursen gelehrt. Ähnlich auch Kalvin. Festzuhalten
bleibt allerdings, daß durch fehlende Weihegewalt (bei allen Protestanten und immer mehr in der Konzilskirche)
und durch die Ablehnung des Meßopfers bei den Protestanten und dessen Aushöhlung in der neuen Messe
(Einführung der Montini’schen Keksfeier 1969) die Realpräsenz dort nicht zustande kommt, auch nicht
wenn daran geglaubt würde.
Schwule Denn wer davon ißt und trinkt, ohne zu bedenken, daß es der Leib des Herrn ist, der zieht sich
das Gericht zu, indem er ißt und trinkt. „ sollten besser die Schnauze halten, Gotthard.
Realpräsenz Im Gegensatz zu vielen, zum Abendmahl gehenden Katholiken in westlichen Ländern, die nach
Meinungsumfragen die Realpräsenz oft -teils fast einhellig- ablehnen, bejahen bekenntnistreue Lutheraner
die Realpräsenz. Für sie (etwa in der konservativen Evgl. Lutherische Freikirche) tritt der Leib Christi
zum Brot hinzu.
Korinther Denn wer davon ißt und trinkt, ohne zu bedenken, daß es der Leib des Herrn ist, der zieht
sich das Gericht zu, indem er ißt und trinkt. „ woher will dieser Textverfasser wissen, dass der evangelische
Kommunikant dies NICHT bedenkt?
Gegenmittel Wolfgang Fischer – Leiter des Liturgiereferates im altliberalen Bistum Mainz – fordert die
Verteilung der Heiligen Kommunion ohne Rücksicht auf den Glauben und die Vorbereitung der Empfangenden.
Dagegen hilft, wenn man darauf besteht, die Kommunion auschließlich aus den geweihten Händen eines Priesters
zu empfangen. Lasst die ebenfalls austeilende Hausfrau neben dem Priester einfach stehen.