Belgien: Der Papst verurteilt den infamen Polizeiüberfall
Statt der antiklerikalen Aufbauschung kirchlicher Mißbrauchsfälle mit Sachlichkeit und einem kühlen Kopf zu begegnen, haben die Bischöfe noch Öl ins Feuer geworfen. Entsprechend werden sie jetzt auch behandelt.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat heute den infamen Polizeiüberfall auf die belgische Bischofskonferenz
vom vergangenen Donnerstag verurteilt.
Er tat das in einem Schreiben an Erzbischof André-Joseph Léonard
von Mechelen-Brüssel.
Benedikt XVI. versichert seinem Mitbruder und allen belgischen Bischöfen „in
diesem traurigen Augenblick“ seine besondere Nähe und Solidarität.
Er bezeichnete den Überfall auf
das erzbischöfliche Ordinariat von Mechelen-Brüssel und die Schändung der Gräber dreier Kardinäle
in der dortigen Kathedrale als „verwunderlich und bedauerlich“.
Benedikt XVI. erinnert daran, daß die
Bischöfe bei der von Milizen gestürmten Versammlung geplant hatten, über medial aufgebauschte kirchliche
Mißbrauchsfälle zu sprechen.
„Ich habe mehrfach betont“ – erklärte der Papst, „daß diese schwerwiegenden
Taten von der staatlichen und der kirchlichen Autorität mit dem gegenseitigen Respekt für die jeweiligen
Besonderheiten und die jeweilige Autonomie behandelt werden müssen.“
In diesem Sinn wünsche er sich,
daß die Gerechtigkeit ihren Lauf nehme:
Dabei müßten allerdings die Rechte der Personen und Institutionen
gewahrt werden.
Der Papst versprach der belgischen Kirche sein Gebet.
Am vergangenen Donnerstag hat
der Vatikan wegen des Einschüchterungsversuchs der belgischen Polizei bereits den belgischen Botschafter
beim Heiligen Stuhl kontaktiert.
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26 Lesermeinungen
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Jedermanns Rechte Unter diesem Titel schreibt der Kommentator der FAZ:„Der Raum der Kirche ist vom Staat
zu respektieren. Er schützt aber nicht vor Verfolgung durch den Staat, wenn dessen Ordnung verletzt wurde.
Niemand kann jedoch die Kirche daran hindern, Mißbrauchsfälle selbst aufzuklären. Im Übrigen gilt
auch hier: Niemand muß sich selbst belasten, niemand sich als Opfer offenbaren. Auf den ersten Blick
verwundert daher die staatsanwaltschaftliche Razzia in Belgien […]. Die Justiz legte hier plötzlich
einen Eifer an den Tag, den man lange vermisst hat. […] Beschuldigter im Mißbrauchsskandal – auch im
deutschen – ist nicht die Kirche; es sind Menschen in der Kirche. Und die haben nicht weniger Rechte als
jedermann. Das muß der Staat beachten“ (FAZ, 28.06.2010, S. 8).
Belgien ist eine funktionierende Demokratie mit einer funktionierenden Justiz. Belgien ist ein Kinderschänder
Drecksloch. Hoffentlich bricht diese schweinische Kloake bald auseinander.
ich fürchte, der „Mann“ hat Recht Es ist ja auch so, wenn die Bischöfe sauber sind, wie man so zu sagen
pflegt, wird die Sache ja auch umgehend erledigt sein. Hosea 4,6 ist kein Kinderschuh.
Keine Aufregung Es ist ja auch so, wenn die Bischöfe sauber sind, wie man so zu sagen pflegt, wird die
Sache ja auch umgehend erledigt sein. Wenn nicht müssen natürlich Konsequenzen folgen. Da darf es auch
für Bischöfe keine Sonderrechte geben. Josef Berens (als einfachder, selbst denkender Katholik
Laßt den schwachsinnigen bejorommer doch einfach ins Leere laufen und reagiert doch einfach nicht auf
seinen bullshit. Er hat sich doch inzwischen reichlich und oft genug selbst abqualifiziert. Was regt Ihr
Euch noch über einen solchen Tünnes auf?!
Der Protestant bejorommer macht seinem aufgestauten Hass auf die katholische Kirche wieder einmal Luft
und lenkt dabei von der wirklich interessanten Frage ab, inwieweit die immer drückendere Last der Vorwürfe
gegen ihn vielleicht doch begründet sein könnte. Der Frage, was denn jetzt mit den Kindern unter der
Dusche war, weicht er ja aus. Könnte es sein, dass er von seiner eigenen Schuld nur ablenken will?
@ Finkelsztaijn Belgien ist eine funktionierende Demokratie mit einer funktionierenden Justiz. Das kann
man vom Vatikan nicht behaupten. Der Vatikan ist keine Demokratie. Na und? Wollen Sie behaupten, daß
er deswegen keine funktionierende Justiz hat? Informieren Sie sich lieber erstmal über die vatikanischen
Iurisdiktionsorgane. Diese funktionieren besser als Ihre geschmierten belgischen Justizseilschaften. Und
zur Schändung der Gräber: Es ist nicht nur das Vergehen der Störung der Totenruhe, dessen sich die
belgische Justiz schuldig gemacht hat, sondern auch eine unerhörte Respektlosigkeit. Es ist nur zu hoffen,
daß diese Schergen dafür zur Verantwortung gezogen werden und daß man zumindest auf Schadensersatz
klagt.
kein Freiraum Vielleicht sollte man die Sache aber auch von der anderen Seite zu sehen versuchen. Es ist
wohl kaum anzunehmen, daß die Polizei da willkürlich eingeschritten ist. Das beweist aber auch, daß
man sich amtskirchlich damit abzufinden hat, nicht mehr in einem Freiraum zu leben, und keine unantastbare
Gemeinschaft mehr zu sein. Die Gestze gelten eben für alle auch für die Herren der Amtskirche. Josef
Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Führung in der Kirche muß anders aussehen Es ist nicht die Stärke der Päpste ihre weltweite Herde
gut zu führen.Sie sind zu sehr mit sich selber beschäftigt.Damit nichts nach außen dringt oder Probleme
ans Licht kommen,ist Schweigen das oberste Gebot.Schweigen kann am besten.Schweigen hat man gelernt.Päpste
führen immer noch nach alten Mustern wie aus früherer Zeit.
führungslos Dieser Papst der durchwegs auf Konfliktvermeidung abstellt, hat selbst sehr dazu beigetragen,
da hat Kreuznet viel mehr dazu getan dass die Kirche ihre Umsicht und Orientierung in dieser Krise hätte
bewahren können, als etwa der Papst. Dieser Papst erinnert mich mehr an einen Moderator der Schafweide,
denn an einen sich aufopfernden Hirten. Das eine oder andere Opfer für antikirchliche Raubtiere wird
den Schafen schon zugemutet.
MaxYsgur Die Krakeeler (…die Razzia durchzuführen, als man alle Bischöfe auf einem Haufen beisammen
hatte und keiner mehr eine Warnung an seine Schützlinge durchgeben konnte. Gut gemacht, Belgien. ) werden
noch ganz kleine Würste scheissen, wenn die Miliz bei denen vorstellig wird. So ist es halt in der neuen
EUdSSR, da kann man *ratz patz* einen kaltstellen. Beweise sind schnell konstruiert. Zu dumm für denjenigen,
der sich an alles klammert, was ihm die Synagoge Satans ihm andrehte
War auch zu frech von der Polizei, die Razzia durchzuführen, als man alle Bischöfe auf einem Haufen
beisammen hatte und keiner mehr eine Warnung an seine Schützlinge durchgeben konnte. Gut gemacht, Belgien.
Autonomie? die jeweilige Autonomie Welche Autonomie? Die Kirche steht auch in Belgien nicht ueber dem
Gesetz und hat daher so viel „Autonomie“, wie ein Tennisverein. Aber interessant, dass Ratzi hier sofort
reagiert, bei aktuellen Missbrauchsfaellen aber schweigt. Gebissene Hunde bellen.
Alles was der Staat tut, kann aus Sicht der Kirche nur infam sein, wobei die Kirche übersieht, das der
Vatikan auch ein Staat ist und der Papst ein Alleinherrscher auf Lebenszeit, falls er nicht Opfer eines
erneuten Sacco di Roma werden sollte… Aber dann wäre ein wichtiges Tournismusziel für die Italien
in Frage gestellt. Also dann lieber keinen „Sacco…
12345 Der belgische Justizminister müsste nach diesem Vorfall eigentlich zurücktreten. Das ist eine
klare Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien und Freiheitsberaubung in Tateinheit mit Hausfriedensbruch.
Auch wurde ein Diplomat festgehalten, was nicht sein darf.
Papst Benedikt XVI. hat den infamen Polizeiüberfall verurteilt Es hätte mich auch etwas gewundetr, wenn
er lobende Worte gefunden hätte. Er bezeichnete den Überfall auf das erzbischöfliche Ordinariat von
Mechelen-Brüssel und die Schändung der Gräber dreier Kardinäle in der dortigen Kathedrale als „überraschend
und bedauerlich“. Ich wage mich mal an eine Übersetzung des Neusprechs: Überraschend deswegen, weil
die Miliz den Vatikan vorher nicht informierte, bedauerlich, weil ein solches Verhalten nicht erwartet
wurde. „Ich habe mehrfach betont“ – erklärte der Papst, „daß diese schwerwiegenden Taten von der staatlichen
und der kirchlichen Autorität mit dem gegenseitigen Respekt für die jeweiligen Besonderheiten und die
jeweilige Autonomie behandelt werden müssen.“ Sicherlich, bedauern lann man viel. Doch Autonomie und
Respekt sind für die Synagoge Satans Mimikry. Ob das der Heilige Vater nicht selbst weiß? Dabei müßten
allerdings die Rechte der Personen und Institutionen gewahrt werden. Müssen, sollen, dürfen. Schon geschehen,
Heiliger Vater, die Gräber sind bereits geschändet worden.
maxYasgur Die haben dazugelernt. Deswegen auch dieser sog. „Polizeiüberfall“. Es geht um Beweissicherung
und sonst nichts. Das mit der Schändung von irgendwelchen Gräbern ist ein absoluter Witz. Gruß Finkelsztaijn
Vollkommen egal was B 16 in Rom meint und äußert. Es darf nichts vertuscht werden. Belgien ist eine
funktionierende Demokratie mit einer funktionierenden Justiz. Das kann man vom Vatikan nicht behaupten.
Alles Gute für Aufklärungen und Gerechtigkeit. Finkelsztaijn