Paedophilie
Belgien: Der Papst verurteilt den infamen Polizeiüberfall
Statt der antiklerikalen Aufbauschung kirchlicher Mißbrauchsfälle mit Sachlichkeit und einem kühlen Kopf zu begegnen, haben die Bischöfe noch Öl ins Feuer geworfen. Entsprechend werden sie jetzt auch behandelt.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat heute den infamen Polizeiüberfall auf die belgische Bischofskonferenz vom vergangenen Donnerstag verurteilt.

Er tat das in einem Schreiben an Erzbischof André-Joseph Léonard von Mechelen-Brüssel.

Benedikt XVI. versichert seinem Mitbruder und allen belgischen Bischöfen „in diesem traurigen Augenblick“ seine besondere Nähe und Solidarität.

Er bezeichnete den Überfall auf das erzbischöfliche Ordinariat von Mechelen-Brüssel und die Schändung der Gräber dreier Kardinäle in der dortigen Kathedrale als „verwunderlich und bedauerlich“.

Benedikt XVI. erinnert daran, daß die Bischöfe bei der von Milizen gestürmten Versammlung geplant hatten, über medial aufgebauschte kirchliche Mißbrauchsfälle zu sprechen.

„Ich habe mehrfach betont“ – erklärte der Papst, „daß diese schwerwiegenden Taten von der staatlichen und der kirchlichen Autorität mit dem gegenseitigen Respekt für die jeweiligen Besonderheiten und die jeweilige Autonomie behandelt werden müssen.“

In diesem Sinn wünsche er sich, daß die Gerechtigkeit ihren Lauf nehme:

Dabei müßten allerdings die Rechte der Personen und Institutionen gewahrt werden.

Der Papst versprach der belgischen Kirche sein Gebet.

Am vergangenen Donnerstag hat der Vatikan wegen des Einschüchterungsversuchs der belgischen Polizei bereits den belgischen Botschafter beim Heiligen Stuhl kontaktiert.
      
26 Lesermeinungen
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#28   fhernhachenzwerg   10:53:16 | Mittwoch, 7. Juli 2010
das war’s
dafür bin ich zu alt…und ungesund sind die auch… :-D
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#27   das war's †   10:51:57 | Mittwoch, 7. Juli 2010
fhernhachenzwerg
Heute schon einen Fruchtzwerg vernascht?
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#26   fhernhachenzwerg   10:50:10 | Mittwoch, 7. Juli 2010
el grecco
halt endlich deinen mund und höre mit dem mist auf…
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#24   Sycamore   19:18:31 | Dienstag, 29. Juni 2010
Jedermanns Rechte
Unter diesem Titel schreibt der Kommentator der FAZ:„Der Raum der Kirche ist vom Staat zu respektieren. Er schützt aber nicht vor Verfolgung durch den Staat, wenn dessen Ordnung verletzt wurde. Niemand kann jedoch die Kirche daran hindern, Mißbrauchsfälle selbst aufzuklären. Im Übrigen gilt auch hier: Niemand muß sich selbst belasten, niemand sich als Opfer offenbaren. Auf den ersten Blick verwundert daher die staatsanwaltschaftliche Razzia in Belgien […]. Die Justiz legte hier plötzlich einen Eifer an den Tag, den man lange vermisst hat. […] Beschuldigter im Mißbrauchsskandal – auch im deutschen – ist nicht die Kirche; es sind Menschen in der Kirche. Und die haben nicht weniger Rechte als jedermann. Das muß der Staat beachten“ (FAZ, 28.06.2010, S. 8).
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#23   Schäfer   19:11:32 | Montag, 28. Juni 2010
Belgien ist eine funktionierende Demokratie mit einer funktionierenden Justiz.
Belgien ist ein Kinderschänder Drecksloch.
Hoffentlich bricht diese schweinische Kloake bald auseinander.
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#22   Lisibald Poier †   18:44:35 | Montag, 28. Juni 2010
ich fürchte, der „Mann“ hat Recht
Es ist ja auch so, wenn die Bischöfe sauber sind, wie man so zu sagen pflegt, wird die Sache ja auch umgehend erledigt sein.
Hosea 4,6 ist kein Kinderschuh.
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#21   bejorommer   18:33:55 | Montag, 28. Juni 2010
Keine Aufregung
Es ist ja auch so, wenn die Bischöfe sauber sind, wie man so zu sagen pflegt, wird die Sache ja auch umgehend erledigt sein. Wenn nicht müssen natürlich Konsequenzen folgen. Da darf es auch für Bischöfe keine Sonderrechte geben.
Josef Berens
(als einfachder, selbst denkender Katholik
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#20   fides et ratio   18:07:44 | Montag, 28. Juni 2010
Laßt den schwachsinnigen bejorommer doch einfach ins Leere laufen
und reagiert doch einfach nicht auf seinen bullshit. Er hat sich doch inzwischen reichlich und oft genug selbst abqualifiziert. Was regt Ihr Euch noch über einen solchen Tünnes auf?!
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#19   Walther von Stolzing   17:07:31 | Montag, 28. Juni 2010
Der Protestant bejorommer
macht seinem aufgestauten Hass auf die katholische Kirche wieder einmal Luft und lenkt dabei von der wirklich interessanten Frage ab, inwieweit die immer drückendere Last der Vorwürfe gegen ihn vielleicht doch begründet sein könnte. Der Frage, was denn jetzt mit den Kindern unter der Dusche war, weicht er ja aus.
Könnte es sein, dass er von seiner eigenen Schuld nur ablenken will?
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#18   Ursus   16:47:25 | Montag, 28. Juni 2010
@ Finkelsztaijn
Belgien ist eine funktionierende Demokratie mit einer funktionierenden Justiz. Das kann man vom Vatikan nicht behaupten.
Der Vatikan ist keine Demokratie. Na und?
Wollen Sie behaupten, daß er deswegen keine funktionierende Justiz hat?
Informieren Sie sich lieber erstmal über die vatikanischen Iurisdiktionsorgane. Diese funktionieren besser als Ihre geschmierten belgischen Justizseilschaften.
Und zur Schändung der Gräber:
Es ist nicht nur das Vergehen der Störung der Totenruhe, dessen sich die belgische Justiz schuldig gemacht hat, sondern auch eine unerhörte Respektlosigkeit. Es ist nur zu hoffen, daß diese Schergen dafür zur Verantwortung gezogen werden und daß man zumindest auf Schadensersatz klagt.
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#17   bejorommer   13:05:11 | Montag, 28. Juni 2010
kein Freiraum
Vielleicht sollte man die Sache aber auch von der anderen Seite zu sehen versuchen. Es ist wohl kaum anzunehmen, daß die Polizei da willkürlich eingeschritten ist.
Das beweist aber auch, daß man sich amtskirchlich damit abzufinden hat, nicht mehr in einem Freiraum zu leben, und keine unantastbare Gemeinschaft mehr zu sein.
Die Gestze gelten eben für alle auch für die Herren der Amtskirche.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#16   Gockeline   10:23:28 | Montag, 28. Juni 2010
Führung in der Kirche muß anders aussehen
Es ist nicht die Stärke der Päpste ihre weltweite Herde gut zu führen.Sie sind zu sehr mit sich selber beschäftigt.Damit nichts nach außen dringt oder Probleme ans Licht kommen,ist Schweigen das oberste Gebot.Schweigen kann am besten.Schweigen hat man gelernt.Päpste führen immer noch nach alten Mustern wie aus früherer Zeit.
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#14   wickerl   09:16:11 | Montag, 28. Juni 2010
führungslos
Dieser Papst der durchwegs auf Konfliktvermeidung abstellt, hat selbst sehr dazu beigetragen, da hat Kreuznet viel mehr dazu getan dass die Kirche ihre Umsicht und Orientierung in dieser Krise hätte bewahren können, als etwa der Papst. Dieser Papst erinnert mich mehr an einen Moderator der Schafweide, denn an einen sich aufopfernden Hirten. Das eine oder andere Opfer für antikirchliche Raubtiere wird den Schafen schon zugemutet.
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#13   MichalK   08:59:52 | Montag, 28. Juni 2010
Die Reaktion ds Papstes it zu mild
Meiner Meinung nach ist die Reaktion des Papstes zu mild. Er sollte die Tat mit harten Worten verdammen.
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#12   El Greco   00:12:07 | Montag, 28. Juni 2010
MaxYsgur
Die Krakeeler (…die Razzia durchzuführen, als man alle Bischöfe auf einem Haufen beisammen hatte und keiner mehr eine Warnung an seine Schützlinge durchgeben konnte. Gut gemacht, Belgien. ) werden noch ganz kleine Würste scheissen, wenn die Miliz bei denen vorstellig wird. So ist es halt in der neuen EUdSSR, da kann man *ratz patz* einen kaltstellen. Beweise sind schnell konstruiert. Zu dumm für denjenigen, der sich an alles klammert, was ihm die Synagoge Satans ihm andrehte :'(
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#11   Observator †   00:05:56 | Montag, 28. Juni 2010
War auch zu frech von der Polizei,
die Razzia durchzuführen, als man alle Bischöfe auf einem Haufen beisammen hatte und keiner mehr eine Warnung an seine Schützlinge durchgeben konnte.
Gut gemacht, Belgien.
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#10   Clemens H. †   23:59:12 | Sonntag, 27. Juni 2010
Ratzi meldet sich zu Wort? So schnell? Interessant.
Ja, Melek Tavus, das ist *wirklich* bezeichnend.
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#9   Melek Tavus †   23:52:04 | Sonntag, 27. Juni 2010
Autonomie?
die jeweilige Autonomie
Welche Autonomie? Die Kirche steht auch in Belgien nicht ueber dem Gesetz und hat daher so viel „Autonomie“, wie ein Tennisverein.
Aber interessant, dass Ratzi hier sofort reagiert, bei aktuellen Missbrauchsfaellen aber schweigt.
Gebissene Hunde bellen.
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#8   MaxYasgur   23:23:47 | Sonntag, 27. Juni 2010
EUdssR
lässt grüssen!
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#7   Sefirot   23:15:58 | Sonntag, 27. Juni 2010
Alles was der Staat tut,
kann aus Sicht der Kirche
nur infam sein, wobei die
Kirche übersieht, das der
Vatikan auch ein Staat ist
und der Papst ein Alleinherrscher
auf Lebenszeit, falls er nicht
Opfer eines erneuten Sacco
di Roma werden sollte…
Aber dann wäre ein wichtiges
Tournismusziel für die Italien
in Frage gestellt. Also dann
lieber keinen „Sacco… o.O
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#6   MaxYasgur   23:08:44 | Sonntag, 27. Juni 2010
12345
Der belgische Justizminister müsste nach diesem Vorfall eigentlich zurücktreten. Das ist eine klare Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien und Freiheitsberaubung in Tateinheit mit Hausfriedensbruch. Auch wurde ein Diplomat festgehalten, was nicht sein darf.
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#5   El Greco   23:06:01 | Sonntag, 27. Juni 2010
Papst Benedikt XVI. hat den infamen Polizeiüberfall verurteilt
Es hätte mich auch etwas gewundetr, wenn er lobende Worte gefunden hätte.
Er bezeichnete den Überfall auf das erzbischöfliche Ordinariat von Mechelen-Brüssel und die Schändung der Gräber dreier Kardinäle in der dortigen Kathedrale als „überraschend und bedauerlich“.
Ich wage mich mal an eine Übersetzung des Neusprechs: Überraschend deswegen, weil die Miliz den Vatikan vorher nicht informierte, bedauerlich, weil ein solches Verhalten nicht erwartet wurde.
„Ich habe mehrfach betont“ – erklärte der Papst, „daß diese schwerwiegenden Taten von der staatlichen und der kirchlichen Autorität mit dem gegenseitigen Respekt für die jeweiligen Besonderheiten und die jeweilige Autonomie behandelt werden müssen.“
Sicherlich, bedauern lann man viel. Doch Autonomie und Respekt sind für die Synagoge Satans Mimikry. Ob das der Heilige Vater nicht selbst weiß?
Dabei müßten allerdings die Rechte der Personen und Institutionen gewahrt werden.
Müssen, sollen, dürfen. Schon geschehen, Heiliger Vater, die Gräber sind bereits geschändet worden.
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#4   Finkelsztaijn †   23:05:41 | Sonntag, 27. Juni 2010
maxYasgur
Die haben dazugelernt. Deswegen auch dieser sog. „Polizeiüberfall“. Es geht um Beweissicherung und sonst nichts. Das mit der Schändung von irgendwelchen Gräbern ist ein absoluter Witz.
Gruß Finkelsztaijn :-D
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#3   MaxYasgur   23:01:54 | Sonntag, 27. Juni 2010
@Finkel
Was meinst Du was in der „funktionierenden Demokratie“ Belgien alles vertuscht wird (Marc Dutroux)?
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#2   Finkelsztaijn †   22:59:57 | Sonntag, 27. Juni 2010
Vollkommen egal
was B 16 in Rom meint und äußert. Es darf nichts vertuscht werden. Belgien ist eine funktionierende Demokratie mit einer funktionierenden Justiz. Das kann man vom Vatikan nicht behaupten.
Alles Gute für Aufklärungen und Gerechtigkeit.
Finkelsztaijn :-D
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#1   Gallowglas   22:51:31 | Sonntag, 27. Juni 2010
Tja …
getroffene Hunde winseln eben …
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