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Päpstlicher Rat gegen den Massenabfall + Kardinal Schönborn auf Beschwichtigungstour + Diese Argumentation stützt das falsche Kreuz-Urteil + Blabla von Netzen und Vertrauen + Vorfreuden auf die Beerdigung
Päpstlicher Rat gegen den Massenabfall

Vatikan. Benedikt XVI. kündigte gestern an, daß er ein Dikasterium zur Evangelisierung des dekadenten Westens gründen wird. Er äußerte sich in seiner Predigt bei der ersten Vesper zum heutigen Fest Peter und Paul in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern in Rom. Der neue Rat soll jene Länder missionieren, in denen der Glaube alt, aber durch die Verweltlichung und den Niedergang nach dem Konzil schwach geworden sei.

Kardinal Schönborn auf Beschwichtigungstour

Vatikan. Gestern empfing Papst Benedikt XVI. den altliberalen Wiener Kardinal Christoph Schönborn. Dieser informierte den Papst zuerst über die Lage der Kirche in Österreich. Später gesellten sich der frühere und der aktuelle Staatssekretär, Kardinal Angelo Sodano und Kardinal Tarcisio Bertone, zu der Audienz. Dabei ging es um öffentlichen Angriffe von Kardinal Schönborn gegen Kardinal Sodano, weil dieser die mediale Aufbauschung vereinzelter Mißbrauchsfälle als Geschwätz bezeichnet hatte. Ferner wurde die öffentliche Anschwärzung von Kardinal Sodano durch seinen Mitbruder Schönborn angesprochen. Letzterer hatte ihm unterstellt, Mißbrauchsvorwürfen gegen den verstorbenen Wiener Erzbischof, Kardinal Hans Hermann Groer († 2003), vertuscht zu haben. Bei dem Gespräch seien „Mißverständnisse“ zwischen den Kardinälen geklärt worden – hieß es in einer Stellungnahme des vatikanischen Pressesaales.

Diese Argumentation stützt das falsche Kreuz-Urteil

Italien. Morgen verhandelt der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg über das Kruzifix-Urteil gegen Italien. Der US-Europarechtler Joseph Weiler kritisierte kürzlich vor ‘Radio Vatikan’ die Argumentation Italiens. Es sei falsch, das Kreuz nur als nationales und kulturelles Symbol zu verteidigen. Das bestärke die Idee, religiöse Zeichen aus öffentlichen Räumen zu verbannen: „Wenn Kruzifixe nur aus kulturellen Gründen in öffentlichen Gebäuden hängen, dann ist das ein Eigentor.“ Weiler ist jüdischen Glaubens.

Blabla von Netzen und Vertrauen

Deutschland. „Besonders in dieser schwierigen Zeit, die wir gerade erleben und erleiden, ist der Priester nicht nur berufen, Rechtgläubigkeit zu lehren, sondern Glaubwürdigkeit vorzuleben“. Das predigte Weihbischof Josef Grünwald von Augsburg bei der gestrigen Priesterweihe im Augsburger Dom. Der Weihbischof hat „keine Angst vor der Vielfalt, solange sie um Christus als Klammer der Einheit weiß. Wir brauchen einander nicht auf Händen zu tragen, aber wir sollten versuchen, ein Netzwerk des Vertrauens zu knüpfen, das hält, wenn Belastungsproben und Krisen kommen.“

Vorfreuden auf die Beerdigung

„Die Wiener Dompfarre freue sich, Schauplatz des Abschieds von einem großen Publizisten zu sein, so der Dompfarrer Anton Faber.“

Aus einer Presseaussendung vom 22. Juni der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’ zum Tod des Besitzers der Porno-Boulevardzeitung ‘Krone’, Hans Dichant.
      
50 Lesermeinungen
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#52   ErnstSchneider   12:06:10 | Sonntag, 4. Juli 2010
Als ob sich die Menschen
vom Papst vorschreiben lassen was sie zu tun oder zu lassen haben bzw.was sie zu glauben haben.
In was für einer Welt lebt der Papst eignetlich.
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#51   keineChancedenPerversen   12:04:42 | Sonntag, 4. Juli 2010
@Klaus
Bist du ein abnormer?
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#50   Vomjaus   12:03:59 | Sonntag, 4. Juli 2010
@eineChancedenPerversen
ist das eine Art am heiligen Sonntag?
Jedem alle Chancen! Chancengleichheit!
Auch wenn Dein Schließmuskel sehr dicht ist, er ist zu weit oben und schnürt Dir wahrscheinlich das Blut vom Gehirn ab.
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#49   keineChancedenPerversen   12:00:46 | Sonntag, 4. Juli 2010
@FranzvPaul
Hinterlässt du hier Fladen? Undicht? Könnte am defekten Schließmuskel liegen.
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#48   FranzvPaul   11:59:42 | Sonntag, 4. Juli 2010
Wenn ich als Unternehmer bei meiner Regierung was erreichen möchte, dann würde ich nicht bei der
Gewerkschaft anrufen.
delamancha:
das Heil vieler Seelen ist ernsthaft in Gefahr und der Papst zögert, die richtigen Schritte zu unternehmen.
Hier auf kreuznet ist nicht gerade die Telefonzentrale des Papstes, hier antwortet er nicht.
Eine Diskussion in einem Forum, in dem der Angesprochene nicht diskutiert, ist keine Diskussion sondern Polemik. Und fadenscheinig = durchsichtig.
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#47   delamancha   11:50:46 | Sonntag, 4. Juli 2010
Sehr geehrter Franz,
das Heil vieler Seelen ist ernsthaft in Gefahr und der Papst zögert, die richtigen Schritte zu unternehmen.
Die Masse der Menschen bewegt sich auf den Abgrund zu, weil die Offiziellen in der Kirche aufgehört haben, die Wahrheit zu predigen.
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#46   FranzvPaul   11:45:43 | Sonntag, 4. Juli 2010
Also büttää! Dem Papst Ratschläge zu erteilen in der Form, wenn das nicht hochnäsig ist!
:-D delamancha: Sehr geehrter Franz,ich denke, dass hat gar nichts mit Hochnäsigkeit oder Rechthaberei zu tun.
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#45   delamancha   11:39:12 | Sonntag, 4. Juli 2010
Sehr geehrter Franz,ich denke, dass hat gar nichts
mit Hochnäsigkeit oder Rechthaberei zu tun.
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#44   FranzvPaul   11:36:05 | Sonntag, 4. Juli 2010
Ich möchte dich in deinem Glauben und Vertrauen nicht verletzen,
delamancha! Glaubt der heilige Vater wirklich, er müsse nur …
Was die Seelen zu ihrem Heil dringend brauchen ist die Messe aller Zeiten und der heilige gregorianische Gesang.
Allerdings hat die tridentinische Messe das 2. Vatikanische Konzil nicht verhindern können.
:-) Ich meine, daß die Anforderungen durch die Zeit nicht mit Rechthaberei und Sturheit aufgefangen werden können und daß göttliche Hilfe nicht durch Trotz oder gar durch Hochnäsigkeit herbeigerufen werden kann.
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#43   delamancha   11:24:53 | Sonntag, 4. Juli 2010
Glaubt der
heilige Vater wirklich, er müsse nur ein neues Institut gründen, und der Westen würde sich dann wieder bekehren?
Was die Seelen zu ihrem Heil dringend brauchen ist die Messe aller Zeiten und der heilige gregorianische Gesang. Nur dann gibt es eine Chance, dass der Westen sich bekehrt. Wie soll sich der Glaube ausbreiten, wenn er in der Öffentlichkeit eigentlich gar mehr erscheint?
Heiliger Vater, tun Sie Ihre Pflicht.
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#42   gesunder   09:23:24 | Donnerstag, 1. Juli 2010
klausvonjaus ist schwul und sehr krank
klausvonjaus ist schwul und sehr krank
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#41   klausvonjaus   01:52:15 | Donnerstag, 1. Juli 2010
DER HOMO-NAZI-KOMMUNISMUS
MUSS GESTOPPT WERDEN. HOMO-PERVERSE SIND DIE ÜBELSTEN NAZIS SEIT BESTEHEN DER ERDE.KAMPF DEM HOMO-FASCHISMUS.
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#40   johnpaul_hd †   00:58:25 | Mittwoch, 30. Juni 2010
einfach köstlich …
oder doch eher nur peinlich, diese wieder unter Ratzinger(bzw. seinem verklemmten und Brüsseler Spitzen liebenden Kostümbildner Marini) reanimierten Pontifikal-Ministranten … o^/
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#39   Ernst von Zwiefalten   00:32:26 | Mittwoch, 30. Juni 2010
Tetzel
für des Lesens kundige: Helmar Junghans, Die Reformation in Augenzeugenberichten, Düsseldorf 1967.
Für faule Leser Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Johann_Tetzel : In Innsbruck wurde er wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt, wovon er durch den damals dort weilenden Kurfürsten Friedrich von Sachsen beim Kaiser Maximilian I. losgebeten werden konnte.
Zum Ablass: Auch ohne Beichte vor einem Priester konnte der Sünder die Strafe durch Kauf eines Ablassbriefes tilgen. Kirchenraub und Meineid wurden gegen neun Dukaten und ein Mord bereits für acht Dukaten vergeben. Schließlich konnte man auch Ablässe für Verstorbene kaufen. (…)
Tetzel wirkte zwar im Gebiet des Erzbistums Magdeburg, doch kamen zu ihm auch die Wittenberger Bürger, um sich, statt durch echte Buße, durch Geld von ihren Sünden zu befreien. Martin Luther, Beichtvater vieler Wittenberger, bemerkte dies mit Bitterkeit. Er prangerte den seiner Meinung nach schändlichen Ablasshandel an, da dieser seine Vorstellung von einem sündigen Menschen, der sich wegen schlimmer Taten einem Leben der Demut unterwirft, geradezu verhöhnte
Noch Fragen?
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#38   sct   21:47:56 | Dienstag, 29. Juni 2010
@Renzo
Un wie wäre es mit „Aktion gegen den Athofaschismus,Kinderschlächerei und Trollentum auf katholischen Seiten“
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#37   ErnstSchneider   18:16:39 | Dienstag, 29. Juni 2010
In erster Linie
war Tetzel ein brillianter Geldeintreiber,der den Menschen mit irgentwelchen Schauermärchen über Hölle und Fegefeuer das Geld aus der Tasche zog.
Bis Luther kam,und dem Treiben ein Ende setzte.
Es war die heilige Pflicht der Deutschen, am Petersdom, der ja im herrschaftsbereich ihres Königs liegt, mitzuwirken.
Wieso das?.Was hatten die Leute davon.
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#36   kristall   17:14:59 | Dienstag, 29. Juni 2010
melek!!!!
muselzeck!!!! :-! :-P ;-) :-[ :-D :-D :-D ^-^ :)3
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#35   Melek Tavus †   17:06:01 | Dienstag, 29. Juni 2010
Oje…
Vatikan. Benedikt XVI. kündigte gestern an, daß er ein Dikasterium zur Evangelisierung des dekadenten Westens gründen wird.
kreuz.net faelfscht mal wieder Aussagen des Papstes.
Ist das eigentlich eine Totsuende (da gegen das 10. Gebot)?
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#34   kristall   16:38:01 | Dienstag, 29. Juni 2010
monens!!!
sehr gute berichte von ihnen!!! :)3
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#33   Brandenburgis   16:33:37 | Dienstag, 29. Juni 2010
@Zweifalten: Ich weise Ihre
Beleidigung Tetzels nochmals ausdrücklich zurück: Tetzel war ein untadeliger Mann, der sich kalrsichtig dem verderblichen Zeitgeist entgegengestemmt hat. Seie erhaltenen Schriften und Predigen sind völlig rechtgläubig, – natürlich im römisch-katholischen Sinn.
Auch die Klage, daß Geld nach Rom fließt, war unbegründet. Es war die heilige Pflicht der Deutschen, am Petersdom, der ja im herrschaftsbereich ihres Königs liegt, mitzuwirken.
Wir könnten uns freuen, wenn wir heut noch die Möglichkeit hätten, über unser Geld frei und im katholischen Sinne zu verfügen.
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#32   Renzo Vittorio Moretti †   16:05:06 | Dienstag, 29. Juni 2010
monens ist ein typisches Opfer von Gehirnwäsche
„Päpstlicher Rat gegen den Massenabfall“?? wie wärs mit „Weltlischem Rad für Massenbefreieung von religiöser Knechtschaft“?
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#31   Ernst von Zwiefalten   15:03:50 | Dienstag, 29. Juni 2010
@Brandenburgis
Schön wäre es, wenn Sie Ihre Psychiatrie- und Polizeiakte veröffentlichen würden! Wenn Dummheit Radfahren würden, müssten Sie den Großglockner hinauf bremsen
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#30   Heggi   14:13:12 | Dienstag, 29. Juni 2010
Clemens H.
Sie haben ja vollkommen recht. U.a. kommen zur Kindersterblichkeit noch andere Faktoren hinzu. So sind die Leute, abgesehen von Pestzeiten, reihenweise an Tetanus gestorben. Auch gegen jede schwere Erkältungsgrippe war kein Kraut gewachsen. Oder Appendixentzündung.
Summa summarum: Auf diesem Sender wird so viel Blödsinn geschwätzt, daß das allein schon zum frühen Tod führen kann.
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#29   fhernhachenzwerg   14:02:42 | Dienstag, 29. Juni 2010
@renzo
guck dir die komische seite von monens an…sagt doch alles…der gute ist feige…eine antwort bekommst du nie…nur religiös, esoterisches geschwurbel…
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#28   Renzo Vittorio Moretti †   13:53:33 | Dienstag, 29. Juni 2010
monens, Sie druchgeknallter Oberfundi
Gründen Sie doch einen Verein zusammen mit HERRN mixa!
Hier sind keine Freimaurer und überhaupt keine Religionen mehr am Werke, deren Zeit ist abgelaufen, die Menschen haben sich aus der religiösen Knechtschaft befreit.
Ihre gelogene „Wahrheit“ glaubt Ihnen doch keiner mehr. Scheren Sie sich zum (Ihren) Teufel. (schließlich glauben Sie den Scheiß auch)
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#27   monens   13:18:41 | Dienstag, 29. Juni 2010
Das Kreuz stört die freidenkerische „Weltreligion“
Vorgeschobene Marionetten des freimaurerischen Umfeldes werden als „Kläger/ innen“ gegen das Kruzifix aufgeboten; wohlwissend, dass das freidenkerisch durchsetzte EU-Parlament den sogenannten „Weltethos“ vorantreiben will, um die sogenannte „Weltreligion“ durchsetzen zu können, die alle Irrtümer beinhalten solle nur nicht nicht die Wahrheit Jesus Christus.
www.razyboard.com/…07914-5919824-0.html
Das erklärte Ziel der freimaurerisch gesinnten Umtriebe ist dies
www.razyboard.com/…07667-5901977-0.html
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#26   Heggi   11:58:04 | Dienstag, 29. Juni 2010
Lieber Renzo Vittorio Moretti,
komisch nur, daß die Bevölkerung zu der Zeit die höchste Kindersterblichkeit aufwies, mit 30 spätestens 40 Jahren Schluß war, Krankheiten, Hunger, Unterdrückung den Alltag dominierten
Befassen Sie sich mal mit der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Deutschland oder auch anderer Länder Mitteleuropas von ca. 800 p.Chr.n. bis zum Zeitalter der Industrialisierung. Und vielleicht auch noch ein wenig die Medizingeschichte dabei beachten, dann lassen sich Kindersterblichkeit, Krankheit und Hunger nicht in besonderem Maß an der Zeit des Ablaßhandels festmachen. Ich stimme Ihnen aber zu: es macht sich in der Diskussion gut.
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#25   Clemens H. †   11:47:16 | Dienstag, 29. Juni 2010
R. V. Moretti: Richtig – und falsch.
mit 30 spätestens 40 Jahren Schluß war
Sie haben recht mit dem Rest Ihres Posts, aber hier irren Sie. Die Menschen des Mittelalters wurden durchaus 50, 60, manche auch 70 Jahre alt. Die berühmten „30 Jahre“, die in der Literatur genannt werden, ist ein Durchschnittswert. Diese durchschnittliche Lebenserwartung berechnet sich aus allen Menschen – auch denen, die noch als Kleinkind gestorben sind. Und die Kindersterblichkeit war in der Tat sehr hoch.
Als Beispiel: Man hat zwei Menschen: Einen, der mit 70 stirbt und einen, der sofort nach der Geburt stirbt. Jetzt rechnet man 70+0=70, geteilt durch 2 (die Anzahl der Menschen), ergibt 35. Die durchschnittliche Lebenserwartung der beiden wäre also 35 Jahre.
So kommt jener sehr niedrige Wert für die Lebenserwartung der Menschen im Mittelalter zu stande. Tatsächlich ist es aber so, dass Menschen, die erstmal 10 Jahre alt geworden waren (die die „Kinderkrankheiten“ überlebten), gute Chancen hatten, 60 Jahre und älter zu werden.
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#24   Der Zwerg †   11:26:01 | Dienstag, 29. Juni 2010
@wickerl
Exegesen sind ein brillianter Anfang und der Wille zählt. Er wiegt schwerer als wenn dieser geteert und gefedert wird. Je Hochwürdiger, desto mehr Gnade. Der würdigste Österreicher, noch vor dem Präsidenten.
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#23   Renzo Vittorio Moretti †   11:22:52 | Dienstag, 29. Juni 2010
Bramborska
„der Ablasshandel hat den Wohlstand der Bevölkerung gefördert“
komisch nur, daß die Bevölkerung zu der Zeit die höchste Kindersterblichkeit aufwies, mit 30 spätestens 40 Jahren Schluß war, Krankheiten, Hunger, Unterdrückung den Alltag dominierten
Der Klerus aber im Luxus schwelgte bis die klugen Franzosen erkannt haben, das weder der Adel noch der Klerus freiwillig auf Privilegien verzichten wird und kurzen Prozess mit dem parasitären Gesindel machten.
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#22   Ischariot †   11:21:52 | Dienstag, 29. Juni 2010
Santo Padre
Unserem lieben Benedikt geht es garnicht gut! Er sieht krank und müde aus und wird ganz sicher ganz bald sterben. :'( :'( :'( o^/
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#21   wickerl   11:21:24 | Dienstag, 29. Juni 2010
Anmerkung
@Caroline „Dekadent“ hat Kreuznet kommentierend beigefügt, man könnte auch sagen dazuerfunden, Benedikt sprach bestimmt nur von der Evangelisierung des Westens.
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#20   Heggi   11:19:16 | Dienstag, 29. Juni 2010
Ernst von Einfältig
Ja, ja die ersten sieben Konzilien… Ob damit die Entfaltung des Glaubens abgeschlossen gewesen wäre!
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#19   Brandenburgis   11:09:17 | Dienstag, 29. Juni 2010
Ja, Zwiefalten,
beschäftigen Sie sich doch einmal mit dieser interesanten Zeit. Ich gebe ihnen gern Tips für die Anfangslektüre. Normalerweise wird Reformation/Gegenreformation im Schulunterricht durchgenommen. Da müssen Sie wohl krank gewesen sein. Vielleicht können Sie ja mal Ihre Krankheitsgeshcichte als Leserzeitung posten.
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#18   Ernst von Zwiefalten   11:01:05 | Dienstag, 29. Juni 2010
Tetzel @Brandenburgis
auch das it rechtgläubig?
„Wenn einer die Heilige Mutter Maria vergewaltigt hätte, würde er doch kraft des Ablassbriefes aus der Hölle springen!“
„Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“
Ganz abgesehen davon, dass die Lehre vom Fegefeuer eine westliche Sonderlehre ist, die nie auf den sieben ökumenischen Konzilien anerkannt wurde.
Zum Stand der aktuellen Diskussion darüber:
Der orthodoxe Staniloae hat in seiner Dogmatik eine glänzende Widerlegung geschrieben, der Protestant Moltmann kluge Argumente dafür gebracht- von katholischer Seite kenne ich nichts, aber auch gar nichts auf diesem Niveau.
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#17   Der Vollgas †   10:59:16 | Dienstag, 29. Juni 2010
@Caroline
Die Kirche ist so sündhaft wie Judas es mit seinem Verrat
Judas hat Jesus nicht verraten. Er ist doch sein Vetter!
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#16   Brandenburgis   10:58:55 | Dienstag, 29. Juni 2010
Sie haben NULL!!!! Argumente
auf Ihrer Seite. Meine Argumente werden hingegen auch von der GESAMTEN profanen Geschichtswissenschaft vertreten. Sie sind, wie Car., einfach lügnerisch und verkommen
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#15   Renzo Vittorio Moretti †   10:55:50 | Dienstag, 29. Juni 2010
Bramborska & Heggi
Sie haben zu viel vom süssen Gift der Religion genossen!
Das trübt den Verstand!
Sie leben im religiösen Wolkenkuckucksheim!
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#14   Brandenburgis   10:51:19 | Dienstag, 29. Juni 2010
Tetzel war ein hervorragender
Priester, der eine völlig rechtgläubige Lehre des Ablaß vertreten hat. Ich weise jede Diffamierung von Tetzel in Nachfolge der lutherischen Lügerei zurück!
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#13   Heggi   10:46:56 | Dienstag, 29. Juni 2010
Liebe Caroline
Bevor der Vatikan im eigenen Laden aufräumt. sollte Sie zuvor besser in Ihrem Kopf aufräumen.
Zunächst einmal folgende grundsätzlichze Feststellung: Die Kirche ist trotz Ihrer Heiligkeit auch eine Kirche der Sünder. Die Kirche ist so sündhaft wie Judas es mit seinem Verrat oder Petrus mit seiner Leugnung im Vorhof des Hohen Rates war. Sie ist aber auch so heilig, wie es z.B. die Martyrer mit Ihrem Vorbild waren.
Ihr Aufräumen im Kopf ist deshalb notwendig, weil Sie Kirche mit ihren Auswüchsen wesentlich an der Kirche in D. festmachen. Dazu muß ergänzend gesagt werden, daß Kirche machnmal oder häufiger auch Kirche der jeweiligen Zeit ist mit allen Ihren Auswüchsen. Und heute? Wo immer Kirche standhaft ist, wird sie als überholt gegeißelt. Zum Beispiel in ihrer grundsätzliche Ablehnung der Homosexualitat. Klingelts in Ihrer Ohren und fordern Sie vielleicht auch, die Kirche soll ihre „überholten“ Moralvorstellungen ablegen???
Nun Konkret: Sklaverei, Leibeigenschaften! Gagegen: Haben Sie z.B. schon mal was von den Reduktionen in Paraguay gehört?
Teure Bischofsresidenzen! Klar, aber fast nur im „Heiligen Römischen Reich“, weil Sie auch fürstliche Aufgaben hatten. Ist keine Entschuldigung, aber gehen Sie mal in die sog. Dritte Welt!
Tetzels Ablaßhandel in der mißbräuchlichen Form! Nur in D. Ansonsten ist der Ablaß eine wichtige und notwendige Form im Rahmen der Bußverständnisses und -praxis. AQuch oder gerade heute! Vermutlich haben Sie davon theologisch aber keine Ahnung.
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#12   Brandenburgis   10:28:52 | Dienstag, 29. Juni 2010
@CAroline: Sie sind eine niederträchtige
Lügne“rin“
– Die denkladente Entwicklung sind Sie selbst.
– die Kirche hat im Gegensatz zu dem linken Abschaum seit 1789 niemals „die Ausbeutung der breiten Bevölkerung gefördert“
– sie hat weder die Sklaverei noch die Leibeigenschaft „gefördert“.
– Teure Bischofsresidenzen haben stets den Wohlstand der Bevölkerung gefördert.
– das gleiche gilt für den Ablass“handel“.
– Lustgärten, feudale Feste und „zahllose Diener“ sind wertvoll und notwendig.
Jeder, der die bischöfliche Residenz in Würzburg und den dazugehörigen Lustgarten in Veithöchsheim besucht, wird Glück und Freude empfinden und nicht ihren perversen linken Haß und Neid.
– schlimmer als die ärmlichsten Verhältnisse ist eine zerrütteter Geist wie der ihre.
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#11   aufrechterkatholik   10:21:14 | Dienstag, 29. Juni 2010
Und noch mal HW Jolie
Wir freuen uns! www.priesternetzwerk.net/…erie9_____12310.html
Aufrechtes Jawoll!
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#10   undogmatisch   10:17:55 | Dienstag, 29. Juni 2010
Sehr gute Beiträge
von LeserIn „Caroline“ und (zum vorherigen Artikel) Leser „derglaeubige“…dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen
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#8   aufrechterkatholik   10:11:03 | Dienstag, 29. Juni 2010
Herr Jolie
keine frage
ich bin überzeugt
DIESES netzwerk
ist für ihn
eine quelle der
freude und
dankbarkeit.
so viele
fleißige und
gehorsame
priester
in trauter gemeinschaft
Aufrechtes Jawoll!
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#7   Matthäus 10.2 †   09:49:57 | Dienstag, 29. Juni 2010
@Antipacelli
„Man kann nicht zwei Herren dienen!“
Schön gesagt, aber man kann zwei Knechten Herr sein. So wie Burgmeister und Pfadfinder.
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#5   derglaeubige   09:31:34 | Dienstag, 29. Juni 2010
Nachhilfe für „seine“ Bischöfe
offenbar traut er es den von ihm selbst berufenen Bischöfen, Erzbischöfen und Kardinälen nicht mehr zu, dem „Abfall“ der Massen entgegen zu wirken.
Ob dieses Ziel durch reaktionäre „Missionierung“ nach „altem Ritus“ funktioniert, oder nicht viel eher durch eine Aktualisierung des Wesenskerns des Glaubens und dessen Praktizierung erreicht werden kann, wird man sehen…
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#4   jolie   09:22:20 | Dienstag, 29. Juni 2010
„ein Netzwerk des Vertrauens“
fordert seine exzellenz.
wir können ihn beruhigen:
das gibt es schon:
www.priesternetzwerk.net
sagt
der
freche
jolie
O:)
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#3   Ischariot †   09:19:23 | Dienstag, 29. Juni 2010
Benedik
Unserem lieben Benedikt geht es garnicht gut! Er sieht krank und müde aus und wird ganz sicher ganz bald sterben.
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#2   Das Kind   09:15:10 | Dienstag, 29. Juni 2010
Nachfolge in Augsburg
Es kann ja wohl nicht deren Ernst sein, Weihbf. Losinger vorzuschlagen:
www.ad-hoc-news.de/…e--/de/News/21436012
Redaktion benachrichtigen
#1   wickerl   09:10:43 | Dienstag, 29. Juni 2010
Inflation
Wie viele Weihbischöfe gibt es eigentlich in Augsburg, das was sich da in den letzten jahren abspielt, nenne ich Inflation des Bischofsamtes. Bald wird man gleich mit der Priesterweihe die Bischofsweihe mitempfangen wenn das so weitergeht.
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