Papst Benedikt XVI. hat einen Neokonservativen zum Präfekten der wichtigen Bischofskongregation ernannt. Unter den Neuernannten ist auch ein neuer Zeremonienmeister.
(kreuz.net, Vatikan) Heute gab die Webseite des Vatikans mehrere bedeutende Personal- entscheidungen bekannt.
Praktisch alle Ernennungen sind seit Monaten in der Presse.
Die bedeutendste Entscheidung ist die Ernennungen
eines neuen Präfekten der Bischofskongregation.
Benedikt XVI. entschied sich für den neokonservativ
Erzbischof von Québec, Marc Kardinal Ouellet (66), ein Anhänger des umstrittenen Schweizer Theologen,
Hans-Urs Kardinal von Balthasar († 1988).
Gleichzeitig nahm der Papst den Rücktritt des bisherigen Präfekten,
Giovanni Battista Kardinal Re (76), an.
Kardinal Ouellet war zwischen 2001 und 2002 Sekretär des Päpstlichen
Rat für die Einheit der Christen unter dem altliberalen Walter Kardinal Kasper. Seit acht Jahren leitet
er das Erzbistum Québec und ist damit Primas von Kanada.
Bischof Koch wird erst morgen ernannt
Interessanterweise
ist die Ernennung des neuen Präsidenten des Einheitsrates, Bischof Kurt Koch von Basel, nicht im Bulletin
des Vatikan veröffentlicht.
Mons. Koch hat die Ernennung in einem gestrigen Schreiben an die Seelsorger
seiner Diözese bereits selber bekanntgegeben.
Altliberaler Problem-Erzbischof wegbefördert
Ferner
ernannte der Papst einen Präsidenten für den neu zu gründenden Päpstlichen Rat für die Förderung
der Neuevangelisierung.
Benedikt XVI. entschied sich für den umstrittenen Präsidenten der Päpstlichen
Akademie für das Leben, Erzbischof Rino Fisichella.
Mons. Fisichella war auch der Rektor der Päpstlichen
Lateranuniversität.
Der altliberale Erzbischof hat international und besonders innerhalb seiner Akademie
für einen Skandal gesorgt, weil er eine infame Kinderabtreibung in Brasilien zu rechtfertigen versucht
hat.
Als Präsidenten der Päpstlichen Akademie für das Leben ernannte der Papst den Prälaten Ignacio
Carrasco de Paula. Der Geistliche gehört zum Opus Dei und war bisher Kanzler der Akademie.
Zum Rektor
der Lateranuniversität bestimmte Benedikt XVI. den Salesianer, Pater Enrico dal Covolo.
Er ist Professor
für die die Griechischen Kirchenväter an der römischen Salesianeruniversität und Mitglied der bedeutungslosen
Päpstlichen Akademie für Theologie. Pater dal Covolo hat dem Papst dieses Jahr die Fastenexerzitien
gepredigt.
Zum Päpstlichen Nuntius in Polen ernannte der Papst Erzbischof Celestino Migliore (58) –
den bisherigen Nuntius bei den Vereinten Nationen.
Der bisherige Nuntius, Erzbischof Józef Kowalczyk,
saß fast zwanzig Jahre auf diesem Posten. Er wurde im Mai dieses Jahres zum Erzbischof von Gnesen befördert.
Schließlich ernannte Benedikt XVI. einen weiteren päpstlichen Zeremonienmeister, den US-amerikanischen
Priester, Hw. John Richard Cihak (40).
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33 Lesermeinungen
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#34 das war's † 08:05:47 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Jahr ohne Bedeutung „Pater dal Covolo hat dem Papst dieses Jahr die Fastenexerzitien gepredigt.“ Dieses
Jahr ist ein Fastenjahr? Was soll das heissen? Jahr der Priester, das Paulusjahr und jetzt ein Niemandsjahr.
#33 klausvonjaus 01:41:26 | Donnerstag, 1. Juli 2010
FASCHISTOIDE HOMO-PERVERSE SIND DIE GRÖSSTE GEFAHR SEIT DER HITLER-NSDAP. HOMOSEXUELLE SIND GEFÄHRLICHER
ALS NAZIS. IHRE PERVERSEN GESTAPO-METHODEN UNTERDRÜCKEN DIE MENSCHENRECHTE.
@Wohlehrwürden Das Kreuz ist Zeichen, göttlicher Offenbarung. Der Fluch Luzifers ist, dass er sein wollte
wie Gott. Das ist auch, was er den Stammeltern anbietet. Wenn das Gebet zum hl. Erzengel Michael nicht
wieder in der Kirche Fuß fasst, wo es hingehört. In JEDE heilige Messe. Der Stolz Gotteserkenntnis!
Die Priester müssen aufklären und sich nicht verstecken! Die Armen Seelen sind ein Hauptbestandteil
des Glaubens der röm/kath Kirche und die Bischöfe und Kardinäle weigern sich offensichtlich, diese
Methode zur Weisheit führen zu wollen, um wenigstens ein paar zu retten. Ist der Glaube genug? Ja? Was,
wenn so wie die Heiligen berichten, ein Tag im Fegfeuer entsetzlicher wäre, als ein Jahr in schwerem
Leiden auf Erden. Es gibt soviel, was wir nicht wissen. Die Bibel wurde uns gegen und das Wort muß verkündet
werden. Die Bibel alleine ist genug, aber die Botschaft muß lauten: Heiligt die Familien durch UNSER
Kreuz. Jesus ist für uns alle diesen Weg gegangen auf der VIA DOLEROSA und was sagte er? Jesus wandte
sich zu ihnen um und sagte: Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich; weint über euch und eure
Kinder! Denn es kommen Tage, da wird man sagen: Wohl den Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren
und nicht gestillt haben. Dann wird man zu den Bergen sagen: Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Deckt
uns zu! Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden? Lk 23,28-31
www.uibk.ac.at/…raum/bibel/lk23.html
@Wohlehrwürden Das Kreuz ist das Geheimnis, der übernatürlichen Offenbarung. Es ist nicht verborgen,
was nicht offenbar wird. Folglich spricht niemand von einer „Übernatur“.
Das Kreuz ist das Zeichen des Christen @Samurai Das Kreuz ist das Geheimnis, der übernatürlichen Offenbarung.
Der Fluch Luzifers ist, dass er sein wollte wie Gott. Das ist auch, was er den Stammeltern anbietet. Der
Stolz ist am Anfang sehr vieler Sünden. Der Stolz kann sich hinter falscher Frömmigkeit verstecken.
@ wohlerwürden Christen sind ja auch Freunde des Kreuzes, dazu habe ich etwas Lesenswertes gefunden:
„Fern (der Gemeinschaft der Freunde des kreuzes) seien, die auf ihre Frömmigkeit stolz sind und überall
nur das Ich des stolzn Luzifer vor sich hertragen: Ich bin nicht wie die anderen Menschen !“ “
Bestimmt schaffen es die Katholen noch… für jeden einzelnen von ihnen einen Posten zu kreieren, der
zur Kardinalswürde heransteht. Ein einziger Protzscheißhaufen.
Praktizierte Nächstenliebe @derglauebige: „Jesus ging es nicht ums Bibelforschen (waren das nicht die
anderen), sondern um praktizierte Gottes- und Nächstenliebe.“ Das kreuz.net Forum ist sicher nicht das
Mass aller Dinge. Allerdings besteht Nächstenliebe nicht in affektiver Zuneigung (sonst wäre Kindsmissbrauch
ein Werk der Nächstenliebe) sondern in tugenhaften Handlungen. Dazu gehört auch Zurechtweisung von Irrenden.
Im Übrigen schätze ich die abendländische Streitkultur. Natürlich gibt es Mensch die sensibler sind.
Da sollte man eine sorgfältigere wortwhl pflegen. Das mit dem „Bibelforschen“ sollten Sie den Protestanten
und Zeugen Jehowas sagen!!!! Jesus legt die Bibel auch aus. Das ist der Wert des Alten Testaments: Es
liefert einen stabilen Schatz an Bildern und Begriffen, gewonnen aus der erlebten Erfahrung, der eine
Formulierung exakter Aussagen erlaubt. Das Alte Testament liefert auch schon eine ganze Reihe nat. u.
übernat. Grunderfahrungen, in dieser Sprache formuliert.
#22 derglaeubige 16:03:43 | Mittwoch, 30. Juni 2010
euer Merkwürden Jesus ging es nicht ums Bibelforschen (waren das nicht die anderen), sondern um praktizierte
Gottes- und Nächstenliebe. Und bei den meisten Kommentaren hier ist davon wenig zu spüren.
Katholische Verschwurbelung @derglaeubige:„theologisch verschwurbelt wie die Pharisäer und Schriftgelehrten
ausdrücken wollen, „ Da haben Sie Recht theologische Verschwurbelung und Pharisäer gehen Hand in Hand.
So sprechen die Juden und Schriftgelehrten und kein Katholik. Allerdings zeichnet sich die moderne Sprache
dadurch aus. Das ist ja auch kein Wunder, da sich Papst und Bischöfe lieber mit Oberrabbinern, statt
echt-katholischen Bischöfen umgeben. Jesus Christus hat einfache Wörter und Sätze gebraucht, genau
so wie sie Scholastik. Jesus hat sich der wohldefinierten Wörter und Bilder des alten Testaments und
des Alltags bedient, die allen Zeitgenossen bekannt waren. Die Scholastik hat sich ständig darum bemüht
ein exaktes Instrumentarium der Begriffe, Bilder und Thesen zu konstruieren, in dem klar unterschieden
werden konnte, ob jemand einer Aussage zustimmt oder nicht.
#19 derglaeubige 15:38:06 | Mittwoch, 30. Juni 2010
@Wohlehrwürden nur zur Klarstellung: mit in scholastischer Sprache neu formulieren meinen Sie, verbale
Wi serei. Jesu Worte in der Bergpredigt, das größte Gebot und das Hohelied der Liebe ist gar nicht
scholastisch verwi st ausgedrückt. Es sind einfach, klare Worte. Aber da Sie der Kathonanie anhängen
und alles theologisch verschwurbelt wie die Pharisäer und Schriftgelehrten ausdrücken wollen, finden
Sie diese einfachen Stellen vermutlich nicht besonders gut.
Aber Sie …? @Gotthard Moderne Theologen kann man nicht verstehen. Der Relativismus (konfus) ihres Denkens
drückt sich auch in ihren Schriften aus. Sie winden sich und brauchen ungewohnte Worte und Begriffe,
die nicht genau definiert sind oder deren Definition man erst kennt, wenn man alle ihre Schriften gelesen
hat, damit niemandem sofort der Unsinn des Gesagten auffällt. Sie brauchen solche Verdrehungen, damit
niemand merkt, wie dumm ist, was sie sagen. Auch hier gilt der Satz des Kindes in des Kaisers neue Kleider:
„Er ist ja nackt.“ Der Wert der scholastischen Sprache wird unterschätzt. Sie liefert ein scharfes Instrumentarium
mit klar definierten Begriffen. Wenn die Begriffe in einem Satz nicht klar bestimmt ist, ist der ganze
Satz sinnlos. Die neue Theologie ist weitgehend Blödsinn. Wenn die Autoren in scholastischer Sprache
neu formulieren würden, was sie sagen, würden sie merken, wie dumm es ist. Das ist der Grund, warum
moderne Theologen die alte Genauigkeit der Sprache fliehen.
Unverstand ein Anhänger des umstrittenen Schweizer Theologen, Hans-Urs Kardinal von Balthasar († 1988).
das Schreibbüro hat diesen hervorragenden Theologen wohl nicht verstanden…
„Kardinal Mixa“ wäre doch sicherlich der richtige Mann für die Oberaufsicht über das katholische Bildungswesen,
also Schulen, Universitäten und Priesterseminare meint De Reusse-Bub
#11 angel1405 † 14:23:02 | Mittwoch, 30. Juni 2010
dergläubige Ich würde es Bischof Mixa wünschen. Dann wäre er weit weg vom Schuss und findet vielleicht
endlich auch mal wieder Ruhe. Ich würde es ihm von Herzen und aufrichtig und ehrlich wünschen.
NPD bleibt Looser-Partei Glückwunsch, Frank Rennicke – 3 Stimmen, abzüglich deiner eigenen haben dich
2 Leute gewählt. 4ever Looser! (wäre doch mal ein Super-Titel für einen seiner nächsten „Songs“)
#9 derglaeubige 14:21:04 | Mittwoch, 30. Juni 2010
@Reusse-Bub Mixa nach Rom ! Dafür bin ich auch; aber keine Sorge: Vermutlich kommts noch dazu, so hocherhrwürdig
wie er ist… (ich gehe davon aus, Sie meinten Rom, oder was meinten Sie sonst mir Rim (Sie kleines Ferkel!
))
Guntram Ich gehe mal davon aus, dass Christian Wulff nicht im Auftrag und an Stelle des göttlichen Königs
sein Amt ausübt, sondern im Auftrag und Rahmen des Grundgesetzes. Dafür wurde er gewählt, und das ist
auch gut so.
„Kardinal Mixa“ Kann mir bitte mal jemand erklären, warum der Heilige Vater den hochverdienten, hochedlen
hochwürdigsten Herrn Bischof Walter Mixa nicht nach Rim berufen hat? Fragt De Reusse-Bub
neuer Bundespräsident Die Bundesversammlung hat am 30. Juni 2010 in geheimer Abstimmung Christian Wulff
für Jahre zum Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Wir wünschen dem Bundespräsidenten
zur Wahl den Segen des Allmächtigen. Die menschliche Autorität der Staatsoberhäupter hat Anteil an
der königlichen Würde Jesu Christi, wie Papst Pius XI. lehrt. Wenn auch der Bürger in den Staatsoberhäuptern
Menschen vor sich hat, die seinesgleichen sind, oder die aus irgendeinem Grunde unwürdig oder tadelnswert
erscheinen, so wird er ihnen dennoch den Gehorsam nicht verweigern. Wenn die rechtmäßig gewählten Staatsmänner
davon überzeugt sind, daß sie nicht so sehr kraft eigenen Rechtes befehlen als vielmehr im Auftrage
und an Stelle des göttlichen Königs, so werden sie von ihrer Autorität einen heiligen und weisen Gebrauch
machen und beim Erlassen und Handhaben der Gesetze das Gemeinwohl und die wahre Menschenwürde zur Grundlage
nehmen. Der dreifaltige Gott wird seinen Segen unserem Vaterland nicht versagen, wenn sein heiliger Wille
getan wird, den er in den zehn Geboten geoffenbart und in das Herz eines jeden Menschen eingeschrieben
hat. Die Lenker der Staaten haben wie jeder einfache Bürger die Pflicht, Christus öffentlich zu ehren
und ihm Gehorsam zu leisten. Es ist eine Forderung der göttlichen Würde unseren Herrn Jesu Christi,
daß die ganze menschliche Gesellschaft sich nach den göttlichen Gesetzen und den christlichen Grundsätzen
richte, sowohl in der Gesetzgebung und in der Rechts…
wo ist der Skandal? Der altliberale Erzbischof hat international und besonders innerhalb seiner Akademie
für einen Skandal gesorgt, Der Erzbischof hat höchstens das zahlreiche Kopfschütteln über den brasilianischen
Erzbischof in Worte zu fassen versucht. Von einem Skandal konnte keine Rede sein.