Die Altliberalen unterwerfen sich den Wortführern der gesellschaftlichen Meinung. Anschließend lassen sie sich von ihnen feiern.
Bilder des Abschieds auf der Seite ‘AK-Kurier’.
(kreuz.net) Der altliberale Pfarrer Josef Rottländer von Hamm (Sieg) im Erzbistum Köln ist letztes Wochenende
in den Ruhestand verabschiedet worden.
Zu diesem Anlaß ließ sich der Zivilpriester von seiner Gemeinde
und den antikirchlichen Medien feiern.
Der ‘AK-Kurier’ – eine Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen –
bejubelte den Geistlichen überschwenglich als „überaus beliebt“, „weit über die Katholische Kirche
hinaus anerkannt“ und „guten Freund“.
Ökumenismus auf Kosten der kirchlichen Einheit
Nach Angaben der
‘Rhein Zeitung’ ließ sich der Priester klaglos und über anderthalb Stunden lang durch Grußworte feiern.
Die Zeitung lobt ihn dafür, daß er sein kirchliches Amt mißbrauchte und „nicht immer der reinen Lehre
seiner Kirche“ entsprach.
Der Zivilpriester war sich während seiner langjährigen Tätigkeit selber
nicht darüber im klaren, ob er die Kirche vereinen oder spalten wollte.
Die ‘Rhein Zeitung’ bezeichnet
ihn deshalb zugleich als „Kritiker der Kirchenobrigkeit“ und „Verfechter der gelebten Ökumene“.
Ein
weiteres Beispiel für seine kirchenspalterische Haltung zeigte Pfarrer Rottländer bei seinem Abschiedsgottesdienst
am letzten Samstag:
„Wer die Ökumene nicht will, ist kein Christ“, trompete er und bediente die anwesenden
protestantischen Prediger ohne langes Federlesen mit Kelch und Hostie.
Diese empfingen im Hokus-Pokus-Stil,
woran sie nicht glauben und wofür sie sich nicht vorbereitet hatten.
Ausgrenzung des Katholischen
Die
Zeitung attestiert dem Pensionisten eine „offene und herzliche Art“.
Diese konnte Hw. Rottländer allerdings
der Katholischen Kirche und ihrem Glauben gegenüber nie aufbringen.
Für seinen Bischof und seine Kapläne
war er ein ein bockiger Partner, weil sie seinem kirchlichen Ego-Trip häufig im Wege standen.
Während
seiner Abschiedspredigt betonte der verbürgerlichte Zivilpriester, daß in der Katholischen Kirchen ein
„Aufbruch“ angesagt sei:
„Wir müssen weg von der Museumskirche. Ausgrenzungen von gestern sind Vergangenheit.“
Das sind die bekannten Ablenkungssprüche der altliberalen Ausgrenzungs-Kirche.
Im Schatten der Herren
dieser Welt
Hw. Rottländer redete als Amtsgeistlicher immer im Schutz und im Schatten der Meinung der
gesellschaftlich Mächtigen.
Seine altliberalen Sprüche gefielen denen, die von der Kirche höchstens
noch einen Persilschein für ihr eigenes selbstherrliches Tun wollten.
Entsprechend versammelten sich
zur Verabschiedung trauernde und lobende Vertreter aus Politik, Verbänden, Vereinen und den kirchlichen
Gremien.
In den zehn Jahren seines Wirkens in Hamm habe Pfarrer Josef Rottländer zukunftsweisende Wege
aufgezeigt, sagte Bürgermeister Rainer Buttstedt.
Er gehört zur Abtreibungs- und Homopartei CDU.
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40 Lesermeinungen
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gewiß man sagte die Kutte mache nicht den Mönch. Die liturgische Kleidung alleine nicht den Priester.
Doch andererseits kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß bei vielen unrasierten Krawattenpriester,
der äußere Habitus Ausdruck ihres Inneren ist. Wie sind denn nun viele, nicht alle, Amtskirchenpriester?
Verweichlicht, feige und eher Politiker eines Eia-Popaia-Sozialismus als wahrhafte Seelenhirten, statt
über Glauben, das Reich Gottes zu predigen, faseln sie über soziale Gerechtigkeit.
#39 Brandenburgis 20:10:12 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Lieber Clemens selbstverständlich gilt auch heute „extra ecclesiam nulla salus“. Darüber solltest Du
Dich freuen! (Allerdings dürften große Teile der heuteigen RKK nicht mehr unter diese Norm fallen)
#38 Clemens H. † 19:44:20 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Lorenz Das mag ja sein, dass Gott, sollte er existieren, eine Lösung für das Problem hat. Welche Lösung
sollte das denn sein? Etwa die, dass andere Religionen auch „zum Heil führen“? Lügt also die RKK? Da
sei Gott vor! Wenns da doch sone schöne Lösung gibt, wieso schreibense die nicht, sondern nur, dass
es da eine Lösung gebe?
An Clemens Denken Sie wirklich, Ihre Fragen seien originell? Das sind doch alte Hüte und die Kirche hat
Ihre Fragen längst beantwortet. Dass die Menschwerdung Gottes sich historisch konkret mit Zeit und Ort
verwirklicht hat, führt zwangsläufig zu Ihrem Einwand. Wollen Sie deswegen jetzt sagen, Gott hätte
sich anders offenbaren sollen, als er es getan hat? Und glauben sie, Gott hätte keine Lösung für das
von Ihnen aufgeworfene Problem?
Brandenburgis Nein, das sind doch keine Beleidigungen: dümmliches A**** Das ist dein gutes Recht als
Christ einen Satanisten bloßzustellen. Schon mal überlegt, warum Clemens dich nicht beleidigt. Das hat
nichts mit Intelligenz zu tun. Er ist Satanist und Satanisten können keine reinen sündenfreien Christen
beleidigen. Er würde selbst verbrennen!
Brandenburgis Deutsche Sprache – schwere Sprache. Den Migranten-Test würden Sie nicht bestehen. Keine
Angst, keiner will sie ausweisen. Aber geben Sie ihr schlechtes Deutsch möglichst nicht neben einem NPD-Abgeordneten
zum Besten. NPD-Abgeordneter? Guter Witz!
#33 Clemens H. † 19:15:33 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Ja, der Brandi… der will doch bloss erreichen, dass ich ihn auch beleidige. Werd ich aber nicht tun.
Viele liebe Grüße, Brandi! :(3 (Immer wieder aufschlussreich, wie sich Katholiken in ihrer Nächsten-
und Feindesliebe so auszudrücken pflegen.)
Brandenburgis Und schon wieder eine Beleidigung. Welche Aussage meinen Sie denn? Was hat Sie so erbost?
Es gibt immer eine Lösung, wenn man spricht. Also, schütten Sie Ihr Herz aus! :(3
#27 Clemens H. † 18:01:44 | Donnerstag, 1. Juli 2010
natürlich nicht von einer Masse Ungebildeter bevölkert Die gut besuchten Kirchen im Europa der 50er
und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden natürlich nicht von einer Masse Ungebildeter bevölkert…
Doch. Jedenfalls mit vergleichsweise Ungebildeten. Sicher, klar, der Handwerksmeister von Annodazumal
war nicht dumm, ist ja klar. Aber wirklich gebildet war er eben nicht. Heute hat jeder Hauptschüler mehr
Ahnung von „der Welt da draussen“, von anderen Religionen zum Beispiel (was hier in dieser Diskussion
wichtig ist). Alleine die Existenz von Regionen, in denen das Christentum so gut wie keien Rolle spielt,
widerlegt es. Es reicht, das zu wissen und man kann logisch ableiten, dass (angenommen, es gebe überhaupt
sowas wie ein „Heil“) das Christentum nicht der einzige „Weg zum Heil“ sein kann. Oder es ergibt sich
ein anderer Widerspruch, nämlich: Ok, es ist der einzige Weg zum Heil – aber dann kann Gott nicht gut
sein. Und wie schon gesagt, von rumo01 und von mir: Ein wichtiger Punkt ist – neben der Bildung – die
Tatsache, dass der gesellschaftliche Zwang zum Vortäuschen von Glauben rapide abgenommen hat. Mein Vater
hat mir erzählt, er habe keine Wahl gehabt, zum Kommunionsunterricht zu gehen. Das wurde einfach gemacht,
das machte jeder. Als ich Kind war, ließen mir meine Eltern die Wahl – als ich es nicht machte, war ich
der einzige in meiner ganzen Schule, der es ablehnte. Zu groß war der monetäre Vorteil für die meisten.
Und das ist heute noch genauso. Aber reden Sie mal mit den Menschen. Die gehen da zwar hin…
Status @RRR Welchen kirchenrechtlichen Status hat der Piusverein denn innerhalb der katholischen Kirche?
Die Priesterbruderschaft St. Pius’ X. wurde am 1. November 1970 von dem letzten legitim ernannten Bischof
von Lausanne, Genf & Freiburg, François Charrière (Bischof 1945-1976), als „pia unio“ für sechs Jahre
„ad experimentum“ diözesan anerkannt. Die Anerkennung wurde nicht verlängert, und auch nicht auf andere
Diözesen ausgedehnt, da Bischof Charrière als letzter katholischer Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg
bereits Ende 1970 resignierte und am 11. Juli 1976, vor dem Ende der einberaumten Sechsjahrefrist, verstarb.
Das bedeutet konkret, daß die PB seit dem 1. November 1976 keinen kanonischen Status mehr hat. Etwas
anderes wäre aber auch bei dem derzeitigen Autoritätsvakuum nicht möglich. Die PB kann demnach ihr
Wirken im Rahmen des damaligen „ad experimentum“-Status fortführen (nach der Regel der epikeia) bis eine
grundsätzliche Lösung erfolgt, sobald die Ämtervakanz (die nach CIC 188/4 existiert) behoben ist. Voraussetzung
dieser Interpretation ist allerdings, daß es das angesprochene Autoritätsvakuum, das die Notlage erst
begründet, auch tatsächlich gibt, und diese Notlage von denjenigen, die nach ihr zu handeln vorgeben,
auch entsprechend korrekt rezipiert wird.
@brandi oha…dachte, du kennst dich so gut aus…in amiland sind protestantische tradionalisten auf dem
vormarsch und haben eine starke lobby…siehe die neue tea-party…
@Clemens H. Die Leute in Europa sehen einfach immer mehr die „Quatschhaftigkeit“ der Religion und die
Heuchelei ihrer Funktionäre – daran ändert keine Liturgie irgendwas Der Begriff der Religion ist inflationär,
wie der „Glaubenssupermarkt“. Man geht in den Buchhandel und findet genug Anschauungen um in beliebigen
Standpunkten Ideale zu entdecken, welche sich je nach dem Zeitgeschehen richten und findet man haufenweise
Sekundärliteratur angerichtet. Mit Begriffen, die weder Zusammenhang noch einschlägige „religiöse“
Herzensbildung voraussetzen. So etwas kann ins Auge gehen und speziell der esoterische Bereich grenzt
verdächtig nahe an Religion und Philosophie. Die Religion hebt sich nicht ab. Das will ich damit sagen.
Es findet keinen Rückhalt und wenn man sich die abendländische Geistesgeschischte ansieht, wie Walter
Trisch sie als den „Geist des Abendlandes“ aufzeigt und dem was da in den Regalen verdächtig steht, ist
jeder Vergleich zu Religion hinfällig. Neumodische und halbgebildete Aussicht auf Lebensbejahung findet
keinen weiteren Kontext. Stichwortartig bietet gerade die Sekundärlitertur oft den Quatsch, von dem sich
nie sicher sagen lässt, wo dieser endet. Es findet keine Eschatologie statt in den Buchläden. Keine
richtigen Bücher, nur Kopien von Kopien und deren Kopien und wenn es Orginale betrifft, dann bloß die,
welche via Reclam zu erhalten wären oder aber im Bereich des Materialismus, der Philosophie. Im Bereich
der Theologie findet sich Papst Benedikt XVI., zum Glück.
der „Bibel belt“ ist ausserdem ein Besipiel für Formen nicht-säkularisierter und fundamental-gläubiger
Frömmigkeit. Also genau das, was Clemens H. als nicht-existent bezeichnet, wenn er unterstellt, dass
grössere Anhängerschaften immer nur durch diesseitige Vorteilskalküle zu gewinnen seien.
#22 Brandenburgis 14:58:32 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Die USA sind nun wirklich das Mekka des katholischen Traditionalismus. Sie wisen wie immer nicht wovon
Sie reden. In USA haben sogar die Sedisvakantisten eigene HOchschulen und Hierarchien.
Clemens H. Ihre Analyse ist nur teilweise richtig: Die Leute in Europa sehen einfach immer mehr die „Quatschhaftigkeit“
der Religion und die Heuchelei ihrer Funktionäre – daran ändert keine Liturgie irgendwas. Die Bemerkung
mit der „Quatschhaftigkeit“ ist zutreffend! Die Heilige Liturgie war und ist jedoch der Schutz gegen jede
Quatschhaftigkeit. Solange die Menschen spüren, dass im heiligen Geschehn am Altar sich etwas ereignet,
was in seiner Authentizität und Relevanz für sie nicht von den tagesaktuellen Moden und Meinungen abhängt,
bleibt die Liturgie für den Gläubigen der wahre Schatz, der niemals um irgendwelcher Vorteile willen
eingetauscht würde. Jesus spricht von dem Schatz im Acker (Mt 13, 44), den jemand erwirbt, indem er alles
andere dafür verkauft. Der wahrhaft Gläubige ist derjenige, dem es mit einigen wenigen Dingen ernst
ist – so ernst, dass er mancherlei Nachteil in Kauf nimmt! Die gut besuchten Kirchen im Europa der 50er
und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden natürlich nicht von einer Masse Ungebildeter bevölkert,
sondern nach dem Krieg war gerade unter den geistigen Eliten ein Bewusstsein für die Ab- und Irrwege
säkularer Heilsideologien erwacht, zu denen die Kirche die einzig gültige Alternative anbot. Doch dann
kam die Phase, in der die Kirche selbst sich dem Säkularismus verschrieb. Es ereignet sich – schmerzlich
erfahrbar auf der liturgischen Ebene – was Dávila so beschrieb: „Sie wollte der modernen Welt die Arme
öffnen und spreizte die Beine“.
Herr Rottländer – was am meisten abschreckt ist die Selbstgerechtigkeit vieler der Priester von Ihrem
Schlag gegenüber ihren Vorgesetzten, die selbstgestrickten Liturgien, in denen sich diese Pfarrrer selbst
zelebrieren und verklünden, nicht aber Christus den Gekreuzigten, das anpasserische Gekrieche und das
hinter dem Zeitgeist herlaufen! Außerdem schrecken ab, der Mangel an Glaubensvermittlung bzw. die selektive
Glaubensvermittlung, der Mangel an Innerlichkeit, Frömmigkeit, Spiritualität und überzeugender Ausstrahlung!
Was aber bei diesen Herrschaften gleichsam im Übermaß vorhanden ist: Selbstgerechtigkeit, Besserwisserei
und Hochmut. Demut ist für sie ebenso ein Fremdwort wie Gehorsam! Es sind einfach zu viele bedauerliche
Gestalten in unseren Pfarrhäusern. Kein Wunder, dass selbst die wenigen Kirchgänger bzw. deren Kinder
solche Priester nicht als Vorbilder sehen, denen man nacheifern möchte!
#19 Clemens H. † 14:19:34 | Donnerstag, 1. Juli 2010
So funktioniert Mission – und NUR so. Die Menschen gehen nur in die Kirchen und geben vor zu glauben,
wenn sie davon (weltliche) Vorteile haben oder andersrum, wenn sie Nachteile in Kauf nehmen müssen, wenn
sie es nicht tun. So war das die allermeiste Zeit hindurch – überall auf der Welt war / ist das so. Dass
das wahr ist, sieht man daran, dass Mission nicht (mehr) funktioniert, weil eben Geschwafel niemanden
überzeugt – Mission funktionierte nur dann, wenn mit dem Übertritt zum anderen Glauben irgendein Vorteil
verbunden war, also beispielsweise ein Land erobert wurde und die neuen Machthaber halt eine andere Religion
hatten. In eroberten Ländern haben sich die Menschen nach und nach – recht schnell zumeist – „bekehrt“.
domenico traue keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast… …deine statistik mag ja für
das drumrum und die hübschen kleider stehen, aber nicht für das reale leben…und wir sind nicht mehr
in den 50 oder 60ern…damals gabs auch noch den kuppelei§ (sogar bei meinen eltern stand mal die polizei
vor der tür) und es gehörte eben zum guten ton in die kirche zu gehen, weil die gesellschaftlichen zwänge
das bedingten.
#17 Clemens H. † 14:04:46 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Man belügt sich halt gerne selber, gelle, Domenico?! Als obs an der Form der Liturgie läge, ob Leute
in die Kirche rennen oder nicht… Seien Sie versichert, daran liegt es nicht. Und das dem so ist, könnense
an den evangelischen Kirchen ablesen, deren Besucherzahlen auch keine andere Entwicklung zeigen. Jedenfalls
in Europa. Und wennse nach Amiland gucken, dann sehnse in manchen Teilen (also z.B. im „Bible-Belt“) einen
regen Kirchenbesuch – auch und gerade bei Kirchen, die definitiv nicht nach irgendeiner „alten Liturgie“
beten… Die Leute in Europa sehen einfach immer mehr die „Quatschhaftigkeit“ der Religion und die Heuchelei
ihrer Funktionäre – daran ändert keine Liturgie irgendwas. Religion ist in Europa in den allermeisten
Fällen nur noch kulturell bedingt. „Man geht halt an Weihnachten in die Kirche.“ Oder man glaubt zwar
an Gott, will aber nichts mit den Institutionen des Glaubens zu tun haben, weil man erkennt, dass deren
Gehabe und Geschwafel nur das eine Ziel kennt: Das Beste des Menschen – und das ist sein GELD.
Ja, damals als noch alle Sonntags in die Kirche strömten, dem hohlen Blabla des Geistlichen lauschten,
und dann frömm heimkehrten, das ist vorbei. Heute leben die Menschen in Großstädten, genießen Bildung,
sind aufgeklärter und freier. Das muss endlich aufhören!!
rumo: das altmodische getue schreckt die leute doch ab Und dasselbe Getue hätte sie vor 50 Jahren noch
nicht „abgeschreckt“, als noch fast 40 Prozent der Katholiken die sonntägliche Messe besuchten? Die Statisitik
www.dbk.de/…mer/kath-gott-08.pdf legt eine ganz andere Schlussfolgerung nahe. Was die Leute heute abschreckt,
ist der erfolglose Versuch der Herren Pastoren und Damen und Herren PastoralreferentInnen, dem Massengeschmack
zu gefallen. Leute, die das suchen, müssen nämlich nur die Fernbedienung ihres Fernsehens betätigen!
Wenn die Kirche keine anderes Angebot hat als die Agenten des Zeitgeistes, kann sie den Leuten gestohlen
bleiben! Etwas, das alt und vormodern ist, wird jederzeit den Modeerscheinungen vorgezogen, wenn man und
frau spürt: es ist alt und lebendig, weil es echt ist!
@karneval nein!!…das altmodische getue schreckt die leute doch ab…was dir rkk lehrt etc. widerspricht
dem denken des „modernen“ menschen…daran liegts…nicht der mensch hat sich der kirche anzupassen, sondern
umgekehrt, da die institution kirche menschen gemacht ist…
Gottesdienstbesuch Um wieviele Prozent konnte denn dieser ach so tolle moderne Zivilpriester den Sonntagsgottesdienstbesuch
erhöhen??? Ich wette, die Gläubigen sind ihm in Scharen davongelaufen und das obwohl oder gerade weil
er ja sooooooooooooooo offen für alles und daher nicht ganz dicht war Suchende suchen bestimmt keinen
liberalen nichtssagenden Scheißdreck, sondern Halt und klare Linien Erst seitdem die protestantiserte
Liturgie mit all ihrem weltlichen Firlefanz eingeführt wurde hat der Massenexodus der Gläubigen begonnen
das war genau Ende der 1960er Jahre mit Einführung der Neuen Messe
sehr richtig! wenn ich mir diese „Säcke“ aus der „Amts“-Kirche anschaue (die können sich anscheinend
nichteinmal einen gescheiten Rasierer und Friseur leisten, aber Bier saufen!) und zum Vergleich die ordentlichen,
geradlinigen und glaubenstreuen Priester der FSSPX heranziehe so ist es selbst für einen blinden klar,
wie weit es mit dem Klerus gekommen ist. Die Priester der FSSPX und auch die jungen Priester, die neulich
in Zaitzkofen und Econ geweiht worden sind, geben mir Hoffnung, daß die Worte unseres geliebten Herrn
Jesus Christus über seine Kirche Bestand haben werden.
@RRR. Die Priester der FSSPX sind gültig geweihte katholische Priester. Das derzeitige und wohl auch
vorübergehene Fehlen eines kanonischen Status stellt sie nicht außerhalb der Kirche, auch wenn viele
ihrer Kritiker das gerne so hätten.
rums: eben! Aber die Erfahrung des Katzenjammers muss vielleicht gemacht werden, bevor man lernt, daß
der Glaube und die Tradition die wahren Schutzschilde gegen Zeitgeisterkrankungen sind. Ich spreche da
aus Erfahrung. Das ‘‘wie schön!’’ war natürlich Ironie.
#6 Melek Tavus † 10:43:43 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Museumskirche Merkwürdig nur, dass die Gläubigen „die Museumskriche“ in Scharen besucht hatten, der
Spass- und Happeningkirche aber den Rücken kehren: Und warum genau wenden sie sich nicht in Scharen der
Piussekte zu?
Walther von Stolzing Wie schön. Was?? Und wenn der Zeitgeist-Event-Kick verrauscht und die Ernüchterung
sich einstellt, dann, ja dann bricht der Katzenjammer aus. Alles schon da gewesen. Der Glaube und die
Tradition bewahrt sie vor der Illusion des Zeitgeistes und der übertriebenen Selbstgewissheit.
Wie schön! Darum geht es doch in erster Linie: Miteinander, Gemeinschaft, Grenzen sprengen, Beliebtheit
und undogmatisch sein. Die Stützpfeiler einer Zeitgeistreligion, wie sie landauf, landab in vielen Gemeinden
praktiziert wird. Und das hat durchaus seine positiven Seiten: der gläubige Katholik weiß, dass es vor
dem Portal eines solchen Zeitgeist-Tempels den Staub von seinen Füßen abschütteln und sich dorthin
aufmachen kann, wo man katholisch ist und die heilige Messe in rechter Weise und mit rechter Intention
gefeiert wird.
Rottländer: „Wir müssen weg von der Museumskirche.“ Merkwürdig nur, dass die Gläubigen „die Museumskriche“
in Scharen besucht hatten, der Spass- und Happeningkirche aber den Rücken kehren: siehe hier www.dbk.de/…mer/kath-gott-08.pdf!