Klerus
Jesus Christus hatte eine andere Verabschiedung
Die Altliberalen unterwerfen sich den Wortführern der gesellschaftlichen Meinung. Anschließend lassen sie sich von ihnen feiern.
Bilder des Abschieds auf der Seite 'AK-Kurier'.
Bilder des Abschieds auf der Seite ‘AK-Kurier’.
(kreuz.net) Der altliberale Pfarrer Josef Rottländer von Hamm (Sieg) im Erzbistum Köln ist letztes Wochenende in den Ruhestand verabschiedet worden.

Zu diesem Anlaß ließ sich der Zivilpriester von seiner Gemeinde und den antikirchlichen Medien feiern.

Der ‘AK-Kurier’ – eine Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen – bejubelte den Geistlichen überschwenglich als „überaus beliebt“, „weit über die Katholische Kirche hinaus anerkannt“ und „guten Freund“.

Ökumenismus auf Kosten der kirchlichen Einheit

Nach Angaben der ‘Rhein Zeitung’ ließ sich der Priester klaglos und über anderthalb Stunden lang durch Grußworte feiern.

Die Zeitung lobt ihn dafür, daß er sein kirchliches Amt mißbrauchte und „nicht immer der reinen Lehre seiner Kirche“ entsprach.

Der Zivilpriester war sich während seiner langjährigen Tätigkeit selber nicht darüber im klaren, ob er die Kirche vereinen oder spalten wollte.

Die ‘Rhein Zeitung’ bezeichnet ihn deshalb zugleich als „Kritiker der Kirchenobrigkeit“ und „Verfechter der gelebten Ökumene“.

Ein weiteres Beispiel für seine kirchenspalterische Haltung zeigte Pfarrer Rottländer bei seinem Abschiedsgottesdienst am letzten Samstag:

„Wer die Ökumene nicht will, ist kein Christ“, trompete er und bediente die anwesenden protestantischen Prediger ohne langes Federlesen mit Kelch und Hostie.

Diese empfingen im Hokus-Pokus-Stil, woran sie nicht glauben und wofür sie sich nicht vorbereitet hatten.

Ausgrenzung des Katholischen

Die Zeitung attestiert dem Pensionisten eine „offene und herzliche Art“.

Diese konnte Hw. Rottländer allerdings der Katholischen Kirche und ihrem Glauben gegenüber nie aufbringen.

Für seinen Bischof und seine Kapläne war er ein ein bockiger Partner, weil sie seinem kirchlichen Ego-Trip häufig im Wege standen.

Während seiner Abschiedspredigt betonte der verbürgerlichte Zivilpriester, daß in der Katholischen Kirchen ein „Aufbruch“ angesagt sei:

„Wir müssen weg von der Museumskirche. Ausgrenzungen von gestern sind Vergangenheit.“

Das sind die bekannten Ablenkungssprüche der altliberalen Ausgrenzungs-Kirche.

Im Schatten der Herren dieser Welt

Hw. Rottländer redete als Amtsgeistlicher immer im Schutz und im Schatten der Meinung der gesellschaftlich Mächtigen.

Seine altliberalen Sprüche gefielen denen, die von der Kirche höchstens noch einen Persilschein für ihr eigenes selbstherrliches Tun wollten.

Entsprechend versammelten sich zur Verabschiedung trauernde und lobende Vertreter aus Politik, Verbänden, Vereinen und den kirchlichen Gremien.

In den zehn Jahren seines Wirkens in Hamm habe Pfarrer Josef Rottländer zukunftsweisende Wege aufgezeigt, sagte Bürgermeister Rainer Buttstedt.

Er gehört zur Abtreibungs- und Homopartei CDU.
      
40 Lesermeinungen
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#40   Guntram   08:06:23 | Freitag, 2. Juli 2010
gewiß
man sagte die Kutte mache nicht den Mönch. Die liturgische Kleidung alleine nicht den Priester. Doch andererseits kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß bei vielen unrasierten Krawattenpriester, der äußere Habitus Ausdruck ihres Inneren ist. Wie sind denn nun viele, nicht alle, Amtskirchenpriester? Verweichlicht, feige und eher Politiker eines Eia-Popaia-Sozialismus als wahrhafte Seelenhirten, statt über Glauben, das Reich Gottes zu predigen, faseln sie über soziale Gerechtigkeit.
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#39   Brandenburgis   20:10:12 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Lieber Clemens
selbstverständlich gilt auch heute „extra ecclesiam nulla salus“. Darüber solltest Du Dich freuen! (Allerdings dürften große Teile der heuteigen RKK nicht mehr unter diese Norm fallen)
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#38   Clemens H. †   19:44:20 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Lorenz
Das mag ja sein, dass Gott, sollte er existieren, eine Lösung für das Problem hat.
Welche Lösung sollte das denn sein? Etwa die, dass andere Religionen auch „zum Heil führen“? Lügt also die RKK?
Da sei Gott vor!
:-D
Wenns da doch sone schöne Lösung gibt, wieso schreibense die nicht, sondern nur, dass es da eine Lösung gebe?
:-S
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#37   Lorenz   19:40:51 | Donnerstag, 1. Juli 2010
An Clemens
Denken Sie wirklich, Ihre Fragen seien originell? Das sind doch alte Hüte und die Kirche hat Ihre Fragen längst beantwortet.
Dass die Menschwerdung Gottes sich historisch konkret mit Zeit und Ort verwirklicht hat, führt zwangsläufig zu Ihrem Einwand.
Wollen Sie deswegen jetzt sagen, Gott hätte sich anders offenbaren sollen, als er es getan hat?
Und glauben sie, Gott hätte keine Lösung für das von Ihnen aufgeworfene Problem?
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#36   gesperrt von T †   19:27:53 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Brandenburgis
Nein, das sind doch keine Beleidigungen: dümmliches A****
Das ist dein gutes Recht als Christ einen Satanisten bloßzustellen.
Schon mal überlegt, warum Clemens dich nicht beleidigt. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun. Er ist Satanist und Satanisten können keine reinen sündenfreien Christen beleidigen.
Er würde selbst verbrennen!
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#35   Brandenburgis   19:18:08 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Auch beleidige??
Was soll denn das „auch“ in dieser Aussage?
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#34   gesperrt von T †   19:16:32 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Brandenburgis
Deutsche Sprache – schwere Sprache. Den Migranten-Test würden Sie nicht bestehen.
Keine Angst, keiner will sie ausweisen. Aber geben Sie ihr schlechtes Deutsch möglichst nicht neben einem NPD-Abgeordneten zum Besten. NPD-Abgeordneter? Guter Witz!
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#33   Clemens H. †   19:15:33 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Ja, der Brandi…
der will doch bloss erreichen, dass ich ihn auch beleidige. Werd ich aber nicht tun.
Viele liebe Grüße, Brandi! :(3
(Immer wieder aufschlussreich, wie sich Katholiken in ihrer Nächsten- und Feindesliebe so auszudrücken pflegen.)
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#32   Brandenburgis   19:14:25 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Danke für das Angebot
Sie versdpechen leider weidedr mehr als Sie halten können.
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#31   gesperrt von T †   19:12:27 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Brandenburgis
Und schon wieder eine Beleidigung. Welche Aussage meinen Sie denn? Was hat Sie so erbost? Es gibt immer eine Lösung, wenn man spricht. Also, schütten Sie Ihr Herz aus! :(3
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#30   Brandenburgis   19:10:43 | Donnerstag, 1. Juli 2010
ICh meine nicht die Ratschläge
ich meine seine dummen, armleuchterhaften Aussagen.
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#29   gesperrt von T †   19:08:52 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Brandenburgis
Wie kann denn ein Ratschlag eine Lüge sein? Hast du auch ein wenig Intelligenz zu bieten neben deinen Beleidigungen?
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#28   Brandenburgis   19:07:07 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Clemens lügen Sie
hier nicht dauern dümmilch herum. Sie sind ein dümmliches A****.
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#27   Clemens H. †   18:01:44 | Donnerstag, 1. Juli 2010
natürlich nicht von einer Masse Ungebildeter bevölkert
Die gut besuchten Kirchen im Europa der 50er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden natürlich nicht von einer Masse Ungebildeter bevölkert…
Doch. Jedenfalls mit vergleichsweise Ungebildeten.
Sicher, klar, der Handwerksmeister von Annodazumal war nicht dumm, ist ja klar. Aber wirklich gebildet war er eben nicht.
Heute hat jeder Hauptschüler mehr Ahnung von „der Welt da draussen“, von anderen Religionen zum Beispiel (was hier in dieser Diskussion wichtig ist). Alleine die Existenz von Regionen, in denen das Christentum so gut wie keien Rolle spielt, widerlegt es. Es reicht, das zu wissen und man kann logisch ableiten, dass (angenommen, es gebe überhaupt sowas wie ein „Heil“) das Christentum nicht der einzige „Weg zum Heil“ sein kann. Oder es ergibt sich ein anderer Widerspruch, nämlich: Ok, es ist der einzige Weg zum Heil – aber dann kann Gott nicht gut sein.
Und wie schon gesagt, von rumo01 und von mir: Ein wichtiger Punkt ist – neben der Bildung – die Tatsache, dass der gesellschaftliche Zwang zum Vortäuschen von Glauben rapide abgenommen hat. Mein Vater hat mir erzählt, er habe keine Wahl gehabt, zum Kommunionsunterricht zu gehen. Das wurde einfach gemacht, das machte jeder. Als ich Kind war, ließen mir meine Eltern die Wahl – als ich es nicht machte, war ich der einzige in meiner ganzen Schule, der es ablehnte. Zu groß war der monetäre Vorteil für die meisten. Und das ist heute noch genauso. Aber reden Sie mal mit den Menschen. Die gehen da zwar hin… :-S
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#26   Lycobates   15:30:59 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Status @RRR
Welchen kirchenrechtlichen Status hat der Piusverein denn innerhalb der katholischen Kirche?
Die Priesterbruderschaft St. Pius’ X. wurde am 1. November 1970 von dem letzten legitim ernannten Bischof von Lausanne, Genf & Freiburg, François Charrière (Bischof 1945-1976), als „pia unio“ für sechs Jahre „ad experimentum“ diözesan anerkannt.
Die Anerkennung wurde nicht verlängert, und auch nicht auf andere Diözesen ausgedehnt, da Bischof Charrière als letzter katholischer Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg bereits Ende 1970 resignierte und am 11. Juli 1976, vor dem Ende der einberaumten Sechsjahrefrist, verstarb.
Das bedeutet konkret, daß die PB seit dem 1. November 1976 keinen kanonischen Status mehr hat. Etwas anderes wäre aber auch bei dem derzeitigen Autoritätsvakuum nicht möglich. Die PB kann demnach ihr Wirken im Rahmen des damaligen „ad experimentum“-Status fortführen (nach der Regel der epikeia) bis eine grundsätzliche Lösung erfolgt, sobald die Ämtervakanz (die nach CIC 188/4 existiert) behoben ist.
Voraussetzung dieser Interpretation ist allerdings, daß es das angesprochene Autoritätsvakuum, das die Notlage erst begründet, auch tatsächlich gibt, und diese Notlage von denjenigen, die nach ihr zu handeln vorgeben, auch entsprechend korrekt rezipiert wird.
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#25   rumo01 †   15:09:31 | Donnerstag, 1. Juli 2010
@brandi
oha…dachte, du kennst dich so gut aus…in amiland sind protestantische tradionalisten auf dem vormarsch und haben eine starke lobby…siehe die neue tea-party…
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#24   Lisibald Poier †   15:08:58 | Donnerstag, 1. Juli 2010
@Clemens H.
Die Leute in Europa sehen einfach immer mehr die „Quatschhaftigkeit“ der Religion und die Heuchelei ihrer Funktionäre – daran ändert keine Liturgie irgendwas
Der Begriff der Religion ist inflationär, wie der „Glaubenssupermarkt“. Man geht in den Buchhandel und findet genug Anschauungen um in beliebigen Standpunkten Ideale zu entdecken, welche sich je nach dem Zeitgeschehen richten und findet man haufenweise Sekundärliteratur angerichtet. Mit Begriffen, die weder Zusammenhang noch einschlägige „religiöse“ Herzensbildung voraussetzen. So etwas kann ins Auge gehen und speziell der esoterische Bereich grenzt verdächtig nahe an Religion und Philosophie. Die Religion hebt sich nicht ab. Das will ich damit sagen. Es findet keinen Rückhalt und wenn man sich die abendländische Geistesgeschischte ansieht, wie Walter Trisch sie als den „Geist des Abendlandes“ aufzeigt und dem was da in den Regalen verdächtig steht, ist jeder Vergleich zu Religion hinfällig. Neumodische und halbgebildete Aussicht auf Lebensbejahung findet keinen weiteren Kontext. Stichwortartig bietet gerade die Sekundärlitertur oft den Quatsch, von dem sich nie sicher sagen lässt, wo dieser endet. Es findet keine Eschatologie statt in den Buchläden. Keine richtigen Bücher, nur Kopien von Kopien und deren Kopien und wenn es Orginale betrifft, dann bloß die, welche via Reclam zu erhalten wären oder aber im Bereich des Materialismus, der Philosophie. Im Bereich der Theologie findet sich Papst Benedikt XVI., zum Glück.
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#23   Domenico Tuttisanti   15:03:31 | Donnerstag, 1. Juli 2010
der „Bibel belt“
ist ausserdem ein Besipiel für Formen nicht-säkularisierter und fundamental-gläubiger Frömmigkeit. Also genau das, was Clemens H. als nicht-existent bezeichnet, wenn er unterstellt, dass grössere Anhängerschaften immer nur durch diesseitige Vorteilskalküle zu gewinnen seien.
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#22   Brandenburgis   14:58:32 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Die USA sind nun wirklich
das Mekka des katholischen Traditionalismus. Sie wisen wie immer nicht wovon Sie reden. In USA haben sogar die Sedisvakantisten eigene HOchschulen und Hierarchien.
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#21   Domenico Tuttisanti   14:55:27 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Clemens H.
Ihre Analyse ist nur teilweise richtig:
Die Leute in Europa sehen einfach immer mehr die „Quatschhaftigkeit“ der Religion und die Heuchelei ihrer Funktionäre – daran ändert keine Liturgie irgendwas.
Die Bemerkung mit der „Quatschhaftigkeit“ ist zutreffend! Die Heilige Liturgie war und ist jedoch der Schutz gegen jede Quatschhaftigkeit. Solange die Menschen spüren, dass im heiligen Geschehn am Altar sich etwas ereignet, was in seiner Authentizität und Relevanz für sie nicht von den tagesaktuellen Moden und Meinungen abhängt, bleibt die Liturgie für den Gläubigen der wahre Schatz, der niemals um irgendwelcher Vorteile willen eingetauscht würde. Jesus spricht von dem Schatz im Acker (Mt 13, 44), den jemand erwirbt, indem er alles andere dafür verkauft. Der wahrhaft Gläubige ist derjenige, dem es mit einigen wenigen Dingen ernst ist – so ernst, dass er mancherlei Nachteil in Kauf nimmt!
Die gut besuchten Kirchen im Europa der 50er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden natürlich nicht von einer Masse Ungebildeter bevölkert, sondern nach dem Krieg war gerade unter den geistigen Eliten ein Bewusstsein für die Ab- und Irrwege säkularer Heilsideologien erwacht, zu denen die Kirche die einzig gültige Alternative anbot.
Doch dann kam die Phase, in der die Kirche selbst sich dem Säkularismus verschrieb. Es ereignet sich – schmerzlich erfahrbar auf der liturgischen Ebene – was Dávila so beschrieb:
„Sie wollte der modernen Welt die Arme öffnen und spreizte die Beine“.
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#20   fides et ratio   14:23:24 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Herr Rottländer – was am meisten abschreckt
ist die Selbstgerechtigkeit vieler der Priester von Ihrem Schlag gegenüber ihren Vorgesetzten, die selbstgestrickten Liturgien, in denen sich diese Pfarrrer selbst zelebrieren und verklünden, nicht aber Christus den Gekreuzigten, das anpasserische Gekrieche und das hinter dem Zeitgeist herlaufen! Außerdem schrecken ab, der Mangel an Glaubensvermittlung bzw. die selektive Glaubensvermittlung, der Mangel an Innerlichkeit, Frömmigkeit, Spiritualität und überzeugender Ausstrahlung! Was aber bei diesen Herrschaften gleichsam im Übermaß vorhanden ist: Selbstgerechtigkeit, Besserwisserei und Hochmut. Demut ist für sie ebenso ein Fremdwort wie Gehorsam! Es sind einfach zu viele bedauerliche Gestalten in unseren Pfarrhäusern. Kein Wunder, dass selbst die wenigen Kirchgänger bzw. deren Kinder solche Priester nicht als Vorbilder sehen, denen man nacheifern möchte!
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#19   Clemens H. †   14:19:34 | Donnerstag, 1. Juli 2010
So funktioniert Mission – und NUR so.
Die Menschen gehen nur in die Kirchen und geben vor zu glauben, wenn sie davon (weltliche) Vorteile haben oder andersrum, wenn sie Nachteile in Kauf nehmen müssen, wenn sie es nicht tun. So war das die allermeiste Zeit hindurch – überall auf der Welt war / ist das so. Dass das wahr ist, sieht man daran, dass Mission nicht (mehr) funktioniert, weil eben Geschwafel niemanden überzeugt – Mission funktionierte nur dann, wenn mit dem Übertritt zum anderen Glauben irgendein Vorteil verbunden war, also beispielsweise ein Land erobert wurde und die neuen Machthaber halt eine andere Religion hatten. In eroberten Ländern haben sich die Menschen nach und nach – recht schnell zumeist – „bekehrt“.
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#18   rumo01 †   14:06:59 | Donnerstag, 1. Juli 2010
domenico
traue keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast… :-D :-D…deine statistik mag ja für das drumrum und die hübschen kleider stehen, aber nicht für das reale leben…und wir sind nicht mehr in den 50 oder 60ern…damals gabs auch noch den kuppelei§ (sogar bei meinen eltern stand mal die polizei vor der tür) und es gehörte eben zum guten ton in die kirche zu gehen, weil die gesellschaftlichen zwänge das bedingten.
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#17   Clemens H. †   14:04:46 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Man belügt sich halt gerne selber, gelle, Domenico?!
Als obs an der Form der Liturgie läge, ob Leute in die Kirche rennen oder nicht…
Seien Sie versichert, daran liegt es nicht. Und das dem so ist, könnense an den evangelischen Kirchen ablesen, deren Besucherzahlen auch keine andere Entwicklung zeigen. Jedenfalls in Europa.
Und wennse nach Amiland gucken, dann sehnse in manchen Teilen (also z.B. im „Bible-Belt“) einen regen Kirchenbesuch – auch und gerade bei Kirchen, die definitiv nicht nach irgendeiner „alten Liturgie“ beten…
Die Leute in Europa sehen einfach immer mehr die „Quatschhaftigkeit“ der Religion und die Heuchelei ihrer Funktionäre – daran ändert keine Liturgie irgendwas. Religion ist in Europa in den allermeisten Fällen nur noch kulturell bedingt. „Man geht halt an Weihnachten in die Kirche.“ Oder man glaubt zwar an Gott, will aber nichts mit den Institutionen des Glaubens zu tun haben, weil man erkennt, dass deren Gehabe und Geschwafel nur das eine Ziel kennt: Das Beste des Menschen – und das ist sein GELD.
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#16   Dörte Sanchez †   13:55:45 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Ja, damals
als noch alle Sonntags in die Kirche strömten, dem hohlen Blabla des Geistlichen lauschten, und dann frömm heimkehrten, das ist vorbei.
Heute leben die Menschen in Großstädten, genießen Bildung, sind aufgeklärter und freier.
Das muss endlich aufhören!!
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#15   Domenico Tuttisanti   13:51:03 | Donnerstag, 1. Juli 2010
rumo:
das altmodische getue schreckt die leute doch ab
Und dasselbe Getue hätte sie vor 50 Jahren noch nicht „abgeschreckt“, als noch fast 40 Prozent der Katholiken die sonntägliche Messe besuchten?
Die Statisitik www.dbk.de/…mer/kath-gott-08.pdf legt eine ganz andere Schlussfolgerung nahe. Was die Leute heute abschreckt, ist der erfolglose Versuch der Herren Pastoren und Damen und Herren PastoralreferentInnen, dem Massengeschmack zu gefallen. Leute, die das suchen, müssen nämlich nur die Fernbedienung ihres Fernsehens betätigen!
Wenn die Kirche keine anderes Angebot hat als die Agenten des Zeitgeistes, kann sie den Leuten gestohlen bleiben! Etwas, das alt und vormodern ist, wird jederzeit den Modeerscheinungen vorgezogen, wenn man und frau spürt: es ist alt und lebendig, weil es echt ist!
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#14   rumo01 †   13:32:20 | Donnerstag, 1. Juli 2010
@karneval
nein!!…das altmodische getue schreckt die leute doch ab…was dir rkk lehrt etc. widerspricht dem denken des „modernen“ menschen…daran liegts…nicht der mensch hat sich der kirche anzupassen, sondern umgekehrt, da die institution kirche menschen gemacht ist…
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#13   Guntram   13:30:57 | Donnerstag, 1. Juli 2010
das Problem mancher
modernistischer Kleriker ist: Wer offen für alles ist, kann nicht ganz dicht sein.
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#12   Karneval Lehmann   13:27:23 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Gottesdienstbesuch
Um wieviele Prozent konnte denn dieser ach so tolle moderne Zivilpriester den Sonntagsgottesdienstbesuch erhöhen???
Ich wette, die Gläubigen sind ihm in Scharen davongelaufen und das obwohl oder gerade weil er ja sooooooooooooooo offen für alles und daher nicht ganz dicht war
Suchende suchen bestimmt keinen liberalen nichtssagenden Scheißdreck, sondern Halt und klare Linien
Erst seitdem die protestantiserte Liturgie mit all ihrem weltlichen Firlefanz eingeführt wurde hat der Massenexodus der Gläubigen begonnen das war genau Ende der 1960er Jahre mit Einführung der Neuen Messe
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#11   Guntram   12:06:16 | Donnerstag, 1. Juli 2010
sehr richtig!
wenn ich mir diese „Säcke“ aus der „Amts“-Kirche anschaue (die können sich anscheinend nichteinmal einen gescheiten Rasierer und Friseur leisten, aber Bier saufen!) und zum Vergleich die ordentlichen, geradlinigen und glaubenstreuen Priester der FSSPX heranziehe so ist es selbst für einen blinden klar, wie weit es mit dem Klerus gekommen ist.
Die Priester der FSSPX und auch die jungen Priester, die neulich in Zaitzkofen und Econ geweiht worden sind, geben mir Hoffnung, daß die Worte unseres geliebten Herrn Jesus Christus über seine Kirche Bestand haben werden.
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#10   Walther von Stolzing   11:54:49 | Donnerstag, 1. Juli 2010
@RRR.
Die Priester der FSSPX sind gültig geweihte katholische Priester. Das derzeitige und wohl auch vorübergehene Fehlen eines kanonischen Status stellt sie nicht außerhalb der Kirche, auch wenn viele ihrer Kritiker das gerne so hätten.
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#9   RRR   11:17:56 | Donnerstag, 1. Juli 2010
@ rums
Welchen kirchenrechtlichen Status hat der Piusverein denn innerhalb der katholischen Kirche?
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#8   rums   10:48:47 | Donnerstag, 1. Juli 2010
@Melek
Nicht nötig, die Bruderschaft Pius X. gehört zur kath. Kirche.
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#7   Walther von Stolzing   10:47:08 | Donnerstag, 1. Juli 2010
rums: eben!
Aber die Erfahrung des Katzenjammers muss vielleicht gemacht werden, bevor man lernt, daß der Glaube und die Tradition die wahren Schutzschilde gegen Zeitgeisterkrankungen sind. Ich spreche da aus Erfahrung.
Das ‘‘wie schön!’’ war natürlich Ironie.
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#6   Melek Tavus †   10:43:43 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Museumskirche
Merkwürdig nur, dass die Gläubigen „die Museumskriche“ in Scharen besucht hatten, der Spass- und Happeningkirche aber den Rücken kehren:
Und warum genau wenden sie sich nicht in Scharen der Piussekte zu?
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#5   rums   10:37:25 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Walther von Stolzing Wie schön. Was??
Und wenn der Zeitgeist-Event-Kick verrauscht und die Ernüchterung sich einstellt, dann, ja dann bricht der Katzenjammer aus.
Alles schon da gewesen.
Der Glaube und die Tradition bewahrt sie vor der Illusion des Zeitgeistes und der übertriebenen Selbstgewissheit.
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#4   kairos_03   10:25:38 | Donnerstag, 1. Juli 2010
für den geneigten Leser
hioer der Link zum Originalartikel:
www.ak-kurier.de/…ier/www/overview.php?news=8792&key=…
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#3   Walther von Stolzing   10:23:20 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Wie schön!
Darum geht es doch in erster Linie: Miteinander, Gemeinschaft, Grenzen sprengen, Beliebtheit und undogmatisch sein. Die Stützpfeiler einer Zeitgeistreligion, wie sie landauf, landab in vielen Gemeinden praktiziert wird.
Und das hat durchaus seine positiven Seiten: der gläubige Katholik weiß, dass es vor dem Portal eines solchen Zeitgeist-Tempels den Staub von seinen Füßen abschütteln und sich dorthin aufmachen kann, wo man katholisch ist und die heilige Messe in rechter Weise und mit rechter Intention gefeiert wird.
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#2   Domenico Tuttisanti   10:17:00 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Rottländer:
„Wir müssen weg von der Museumskirche.“
Merkwürdig nur, dass die Gläubigen „die Museumskriche“ in Scharen besucht hatten, der Spass- und Happeningkirche aber den Rücken kehren:
siehe hier www.dbk.de/…mer/kath-gott-08.pdf!
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#1   wickerl   10:07:57 | Donnerstag, 1. Juli 2010
Papst Benedikt
Das ist seine Kirche
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