Kinderverhütung
Bischof und Kondome
Der Bischof von Limburg sprach gestern vor der „Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit“. Dabei kam auch das Reizthema zur Sprache.
(kreuz.net, Eschborn) Der Vortrag von Bischof Franz Kamphaus fand in Eschborn bei Frankfurt/Main statt. Die beiden Städte gehören zum Bistum Limburg.

Der Bischof von Limburg, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz ist, berichtete von der Arbeit deutscher Hilfswerke in Afrika. Bei der Arbeit mit HIV-Infizierten sei die Einhaltung der Menschenrechte besonders wichtig. Damit meinte der Prälat, daß es keine Schuldzuweisung oder Diskriminierung geben dürfe.

Ein Kerninhalt der Aufklärungsarbeit sei die sogenannte ABC-Methode, die in Afrika sehr populär ist. Sie soll die Verbreitung von AIDS eindämmen.

Bischof Kamphaus erklärte seinen Zuhörern diese Methode. ABC dient als Merkausdruck, um sich den richtigen Umgang mit AIDS einzuprägen.

„A“ stehe für das englische Wort „Abstinence“. Es bedeutet Enthaltsamkeit. Der Buchstabe „B“ stehe für englisch „be faithful“ und leitet die Menschen zur Treue an. „C“ schließlich biete sich für mehrere englische Wörter an. Normalerweise werde für den Buchstaben das englische Wort „Condom“ eingesetzt.

Bischof Kamphaus betonte, daß C auch für „choice“ – „Entscheidung“ oder „conscience“ – „Gewissen“ stehen könne. Es sei die legitime Entscheidung des einzelnen, zum Kondom zu greifen oder nicht, betonte Mons. Kamphaus.

Beim Schutz vor AIDS nicht auf das Kondom zu verweisen, wäre in den Augen von Bischof Kamphaus ein „unethisches Verhalten“. Gleichfalls wäre es „auch unethisch“, wenn in weltlichen Hilfseinrichtungen nicht auf die ersten beiden Punkte der ABC-Methode verwiesen würde, meinte der Bischof salomonisch.

Auch zum Thema ‘Kondome und die Katholische Kirche’ fand der Bischof Worte. Die Katholische Kirche stehe beim Thema AIDS meist unter einem Generalverdacht. Die Kirche verbiete Kondome und behindere dadurch einen wirksamen Schutz vor Aids. Dadurch begünstige die Kirche eine Verbreitung des tödlichen Virus. Darum sei sie für massenhaftes Leid und Elend verantwortlich.

Diesen „kritischen Anfragen“ – wie Bischof Kamphaus die falschen Anschuldigungen nannte – wolle er nicht ausweichen. Die Engführung der Aidsthematik auf die Kondomfrage gehe allerdings an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei.

Das zeuge von einer rein technischen, westlichen Sicht der Dinge, die den kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Kontexte vieler Menschen nicht berücksichtigte.

Diese Kontexte seien aber die zentralen Ursachen der Epidemie. „Wer sie außer Acht läßt, kann Aids nicht wirksam bekämpfen“, mahnte Mons. Kamphaus.

Gesellschaftliche und soziale Gegebenheiten würden junge Mädchen in die Prostitution treiben und die Väter auf der Suche nach Arbeit oft jahrelang von ihren Familien trennen.

Solche Umstände würden auch die sexuelle Gewalt begünstigen. Unter diesen Bedingungen gebe es gerade bei den Frauen auch keine „sexuelles Selbstbestimmung“, analysierte der Bischof weiter.

Von diesem Hintergrund müsse man bei einer langfristigen und wirksamen Aidsbekämpfung ausgehen. Kondome seien dabei kein Allheilmittel. Sie könnten im Gegenteil gefährliche Verhaltensmuster fördern.

Es ist schon lang bekannt, daß afrikanische Männer schwer davon zu überzeugen sind, ihre Fortpflanzungsorgane vor dem ehelichen Akt in Gummi zu verpacken. Eine entsprechende Aufforderung der Frau wird oft als Ausdruck des Mißtrauens oder der Untreue verstanden.

Das Fazit des Bischofs: „Wenn es nicht gelingt, das Verhalten der Menschen dahingehend zu verändern, daß sie ihre Sexualität reflektiert, selbstbestimmt und würdig leben, wird sich Aids weiter ausbreiten.“

Oder mit anderen Worten.

Wenn im Kampf um das richtige Sexualverhalten der Kopf nicht gewonnen wird, ist alles verloren. Daß der Verstand durch ein Präservativ ersetzt werden kann, ist der Mythos jener, die es auf den Verstand abgesehen haben.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Marcel   20:30:47 | Dienstag, 10. Mai 2005
Das erste Gebot ist das oberste
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“
Das ist allerdings das zweite Gebot. Es unterordnet sich dem ersten und obersten Gebot, auf welchem erst alles basiert.
„Sie kehren die Ordnung um geben nicht nur der Liebe zum Nächsten Vorrang, sondern vergessen, verlieren und verleugnen die Gottesliebe – in frevlerischer Anmaßung.“
Selten zeigt sich das Wirken des Heiligen Geistes am Petrusnachfolger deutlicher als an einem allgemein wenig guten Papst.
So geschehen zuletzt bei der prophetischen Enzyklika „Humanae Vitae“.
In diesem Gehorsam zum Papstamt (nicht zu einzelnen Fehltritten einzelner Papstpersonen) stehen wir in der heiligen Tradition der Kirche verwurzelten Gläubigen und verteidigen die eine, heilige, apostolische, römisch-katholische Kirche gegen Ketzer im Laien- und im Hirtenamt.
Heiliger Erzengel Michael, stoße den Satan und seine bösen Geister hinab in den Abgrund der Hölle.
Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph.
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#13   methusalix †   19:58:59 | Dienstag, 10. Mai 2005
Kondome/Ehesakrament/Brandstifter
@Tradiland
Wenn ein Brandstifter den Brand selbst löscht, ist das allermindestens tätige Reue, wenn nicht gar Rücktritt von der Tat (wenn er den Brand früh genug löscht um Schaden zu verhindern) und er hat damit einen massiven Grund für Milde selbst geschaffen, bzw. geht (bei Rücktritt von der Straftat durch Löschen) ganz straffrei aus!
Sollten wir Katholiken nicht mindestens ebenso barmherzig sein, wie unser Strafrecht?
Die Stimmen, die hier so laut erhoben werden, hören sich leider sehr sehr unbarmherzig an und vom zentralen Gebot unseres Herrn Jesus, das wir direkt von unseren jüdischen Müttern und Vätern übernommen haben,
„LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST!“
lese ich hier herzlich wenig.
Noch ein Wort zur Enthaltsamkeit: NEIN, ENTHALTSAMKEIT SCHÜTZT KEINESWEGS VOR GESCHLECHTSKRANKHEITEN!!!! Das ist, euphemistisch ausgedrückt eine katholische „Uninformiertheit“. Im Klartext, der hier von einigen gesprochen wird: Das ist mörderische Dummheit.
Infektionskrankheiten, die auch durch Liebe übertragen werden, finden genügend andere Wege, um Menschen krank zu machen, die enthaltsam leben.
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#12   GerdEric   10:25:27 | Dienstag, 10. Mai 2005
ich denke schon
dass sich da die Leitung der Kirche elegant aus der Verantwortung stiehlt.
und es ist leichter gesagt als gehalten,
von Enthaltsamkeit zu predigen,
aber das alltägliche Leben einer Familie zu leben.
Enthaltsamkeit hiesse ja,
die Freuden der Gemeinsamkeit leugnen
(und es ist nicht jedes Menschen Sache, sich durch erbauliche Gesänge zu läutern),
und die Kirchenmänner leben schliesslich auch davon.
Wenn GOTT sagt:
Seid fruchtbar und mehret euch!
so heisst das nicht, …auf Teufel komm raus.
Onan wurde nicht von GOTT getötet,
weil er etwa Selbstbefriedigung trieb,
er missbrauchte seine Schwägerin,
das war seine Sünde.
Allerdings würde ich auch das Kondom nicht empfehlen, zum Schutz gegen AIDS,
da reicht es vollkommen,
wenn Mann und Frau ADIS nicht haben,
und eheliche Treue ist in erster Linie vom Mann gefordert,
und wenn dann noch die Priester aller Konfessionen und Religionen Vorbilder für die Gläubigen wären…
ich weiss, ein Traum
(°,°)
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#11   Stimme aus dem Tradiland   09:50:00 | Dienstag, 10. Mai 2005
Was haben Kondome mit dem Ehesakrament zu tun?
Überhaupt nichts! Die Verwendung des Kondoms ist eine Pervertierung des ehelichen Geschlechtsaktes,, weil versucht wird, die Fortpflanzung zu verhindern. Diese ist der edelste Ehezweck (der zweite ist die gegenseitige Heiligung der Ehepartner).
Auf das Beispiel des „Methusalix“ übertragen: Außerehelicher Geschlechtsverkehr ist in jedem Fall „Brandstiftung“ (eine Sünde). Die Verwendung des Kondoms in der Ehe ist der „Versuch der Brandlöschung durch den Brandstifter“ selbst (und ebenfalls Sünde; im übrigen hinkt der Vergleich natürlich gewaltig).
Der wirksamste Schutz vor Geschlechtskrankheiten und der einzige im Sinne Christi ist die Beschränkung des Geschlechtsverkehrs auf die Ehe. Für die Verwendung des Kondoms gibt es nach der – feststehenden – katholischen Moraltheologie nie eine Rechtfertigung.
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#10   methusalix †   01:06:24 | Dienstag, 10. Mai 2005
schützen Kondome vor AIDS-Infektion?
@Ehepaar Mayer:
Liebe Frau Mayer, lieber Herr Mayer,
wie so oft in den Naturwissenschaften trifft Ihre Aussage zu Kondomen, Poren- und Virengrössen und somit zum Infektionsschutz, zu und gleichzeitig auch nicht zu.
Einerseits gibt es keinen hundertprozentigen Schutz vor Infektionen durch Kondome, andererseits wird die Ansteckungsgefahr aller Infektionskrankheiten, die bei der Liebe übertragen werden können, massiv gesenkt.
Wer genaue und blegte Zahlen braucht, geht bitte dorthin: www.nejm.org, www.thelancet.com
zwei der ältesten, rennomiertesten und in ihren Aussagen am sichersten zutreffende medizinischen Zeitschriften der Welt mit excellenten Suchfunktionen!Für alle, die es gerne griffiger, ohne Zahlenwühlerei in medizinischen Studien haben wollen, ein Gleichnis:
Die Feuerwehr löscht Brände! So weit so gut. Leider kann die Feuerwehr nich verhindern, dass trotzdem Menschen bei Bränden verletzt werden, oder sogar ums Leben kommen.
Verbieten wir deswegen die Feuerwehr? Nein, wir versuchen noch bessere Brandvorsorge zu treffen, damit uns der Kindergarten und die Schule nicht in Brand gerät und unsere Kinder elendiglich verbrennen!
LG methusalix
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#9   Niclaas   12:39:29 | Montag, 9. Mai 2005
@yaris: Wann weiß ich, wann ich infiziert bin?
Ihr Fragestellung bezeichnet schon das Problem: der dem Menschen angemessenste Ort praktizierter Sexualität ist nicht mit irgend jemanden, wie Sie so offenherzig schreiben, sondern der Ehepartner. Womit sich auch weitgehend die Frage klären ließe, wann man weiß, daß man (nicht) infiziert ist. Nach menschlichem Ermessen, mehr verlangt ja auch niemand. Und zur Annäherung an dieses Ziel gilt auch für die Gegenpropaganda: »Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut«.
Noch ein Gedanke: selbst bei Verwendung von Kondomen werden Kinder gezeugt. Und dies bei – sagen wir mal – 4 fruchtbaren Tagen im Monat bei der Frau. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie Sie einem potenziell Infizierten zu Kondomen raten können. Kennen Sie ein zugelassenes Medikament mit vergleichbarem Risiko?
Und haben Sie eine Ahnung vom Verlauf der Infektionsrate bei treuer, ehelicher Sexualität?
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#8   yaris   10:49:21 | Montag, 9. Mai 2005
@Wann weiß ich, wann ich infiziert bin?
Wann weiß ich, wann ich diesem ungemein hilfreichen Ratschlag folgen muss, keinen Sex mehr mit jemandem zu haben?
Alle, die Kondome verdammen, verdammen das bislang einzige Mittel, das AIDS erfolgreich eindämmen kann – wie in Mitteleuropa geschehen.
Das Schlimmste dabei sind dann noch diese Begründungen, die nun jeder Vernunft entbehren. Für solchen hanebüchenen Unsinn soll und darf niemand sein Leben riskieren.
Wer diese Anti-Kondom-Kampagnen weiter verbreitet (an die sich zum Glück für die Menschheit nicht alle halten), hat in einer christlichen Kirche nichts zu suchen. Alle, die Kondome verdammen, verfechten eine unchristliche Kultur des Todes, weil die den Tod der Betroffenen wissentlich und willentlich in Kauf nehmen.
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#7   Niclaas   19:25:05 | Sonntag, 8. Mai 2005
@yaris: Kondome schützen das Leben
Und beim Russisch-Roulette verhindern leere Patronenschächte, daß sich ein Schuß löst – das ist eine Tatsache.
Es ist sehr wohl der Würde des Menschen angemessen, sich so zu verhalten, daß nicht anderes Leben bedroht wird. Als Infizierter noch Sexualkontakte zu haben, pervertiert den Liebesakt in sein Gegenteil.
Der Horizont der katholischen Kirche ist bei Fragen des Lebens doch weiter, als die Forderungen mancher Zeitgenossen ahnen lassen.
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#6   Frank   18:17:46 | Sonntag, 8. Mai 2005
@ yaris:
Daß Du einen lächerlichen Vergleich mit Popcorn heranziehst, zeigt nur, daß Du das Problem nicht verstanden hast. Die Kirche verbietet Kondome nicht, weil sie etwas gegen Sex hat. Bloß: Der Sinn der Sexualität besteht nicht in der geschlechtlichen Befriedigung, sondern in der Fortpflanzung. Oder hast Du gedacht, die Möglichkeit der Fortpflanzung ist eine böse Laune der Natur? Daß mit dem Geschlechtsakt auch die geschlechtliche Befriedigung verbunden ist, tut dem keinen Abbruch. Die Verwendung von Kondomen macht aber den Hauptzweck der Sexualität, eben die Fortpflanzung, unmöglich. Darum sind Kondome unerlaubt. Ganz einfach. Es ist deswegen auch nicht die Aufgabe der Kirche, Eheleuten das ungestörte Ausleben ihres Geschlechtstriebs um jeden Preis zu ermöglichen. HIV-infizierte Eheleute müssen ihr Kreuz auf sich nehmen, ein Opfer bringen und auf Sex verzichten.
Daß viele das nicht können, wundert mich nicht. Wer nicht an das Kreuz Christi glaubt, glaubt auch nicht an die Morallehre der Kirche. Ein Bischof wie Herr Kamphaus müßte aber gerade Christus den Gekreuzigten predigen und die Menschen zur Umkehr und zur Nachfolge Christi aufrufen, anstatt dauernd Konzessionen an den Zeitgeist zu machen.
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#5   yaris   17:05:25 | Sonntag, 8. Mai 2005
Kondome schützen das Leben
Kondome verhindern die Verbreitung von AIDS – das ist eine Tatsache. Auch wenn ein Kondom mal versagen kann. Ich kann auch an einem Popcorn ersticken, dass im Hals feststeckt, dennoch würde niemand behaupten, Popcorn sei lebensgefährlich.
Die Verhinderung der weiteren Ausbreitung von AIDS ist derzeit nur durch Kondome möglich – Menschen, insbesondere Männern den Sex zu verbieten, ist noch nie gelungen. Das sollte die katholische Kirche wissen, sie besteht schon lange genug u n d wird ausschließlich von Männern bestimmt.
Diejenigen, die sich auf die Seite des Lebens stellen, müssen sich auf die Benutzung von Kondomen notwendig dringen, wenn sie weitere Todesfälle, weitere Waisen und weiteres kollabieren der afrikanischen Gesellschaften verhindern wollen. Kamphaus hat recht. Wer sich gegen Kondome stellt, fördert weiteres Sterben – das kann auf keinen Fall christlich sein.
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#4   Frank   08:45:58 | Sonntag, 8. Mai 2005
„Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe“ (Kardinal Seper)
Daß es „die legitime Entscheidung des einzelnen“ sei, „zum Kondom zu greifen oder nicht“ liegt auf der Linie der sog. Königsteiner Erklärung zur „Pillenenzyklika“. Danach soll es sich ja – kurz gesagt – so verhalten, daß es dem einzelnen „nach gewissenhafter Prüfung“ freisteht, von einem die Moral betreffenden Dogma abzuweichen, ohne sich deswegen vor Gott zu verfehlen. Wenn auch die Bischöfe dies nur im Zusammenhang mit der Empfängnisverhütung behauptet haben, ist natürlich überhaupt kein Grund ersichtlich, diese „Gewissensentscheidung“ auf diesen Gegenstand zu beschränken. Die Meinung von Kamphaus spinnt daher nur folgerichtig die falsche Lehre der „Königsteiner Erklärung“ fort – woran man wieder einmal sehen kann, daß ein Irrtum unweigerlich weitere Irrtümer nach sich zieht.
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#3   Paul Mayer   22:12:28 | Samstag, 7. Mai 2005
Seit wann schützen Kondome wirksam vor Aids?
Die Poren, die bis jetzt schon liebe kleine Samenzellchen durchgelassen haben, können auch noch kleinere Zellen, z. B. Viren durchlassen… (der Pearl-Index von Kondomen ist bekanntlich hoch).
Gegen Aids hilft nur Abstinenz vor der Ehe.
Wenn eine/r schon HIV-positiv ist und das weiß, dann soll er/sie bitte so verantwortungsvoll sein und keinen Geschlechtsverkehr vollziehen.
MFG, Frau Mayer
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#2   GerdEric   21:22:49 | Samstag, 7. Mai 2005
Lieber Petrus Radii
Im Mittelalter hatte man bessere Antworte auf solche Leute! Herr, erbarme Dich unser!
Kannst Du mir das mal bitte erklären?
herzlichen Dank
GerdEric
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#1   Petrus Radii   19:15:07 | Samstag, 7. Mai 2005
Unverantwortlich
Na! Einen solchen Bischof hätte man in früheren Jahren einfach abgesetzt. Die Verwendung von Kondomen, auch wenn gegen AIDS und HIV, läßt sich keineswegs rechtfertigen. Nicht einmal durch das Doppeleffektsprinzip. Die katholische Lehre zu diesem Punkt is kristallklar--und auch unfehlbar. Daß ein Bischof öffentlich anders behauptet, ohne Widerspruch aus Rom, ist heutzutage kaum bemerkenswert, aber immerhin ein großer Skandal. Im Mittelalter hatte man bessere Antworte auf solche Leute! Herr, erbarme Dich unser!
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