10:49:06 | Montag, 5. Juli 2010
Weil den Altliberalen in der Konzilskirche jede Schandtat erlaubt war, kam es zu schweren Mißbräuchen, die sich bei weitem nicht nur auf das sechste Gebot beschränkten.

Der Fritzlarer Dom Sankt Petrus
© bala, CC(kreuz.net) Ende Juni gab der Generalvikar des Bistums Fulda, Hw. Gerhard Stanke, bekannt, daß das Prämonstratenser-Priorat
in der Stadt Fritzlar seit Donnerstag aufgelöst ist.
Fritzlar ist eine 15.000-Seelen-Stadt etwa 25 Kilometer
südwestlich von Kassel in Nordhessen. Die fünf Prämonstratenser werden Fritzlar im August verlassen.
Das Priorat war von dem niederösterreichischen Stift Geras abhängig.
Es wurde von dem im Dezember
2005 zurückgetretenen altliberalen
Skandal-Abt Joachim Angerer gegründet.
Im Umfeld des Priorates soll
es zu etwa dreißig Mißbräuchen gekommen sein, bei denen zehn bis zwölf Betroffene homosexuell mißbraucht
wurden.
Das Priorat stand von allem Anfang unter keinem guten Stern.
In den zwanzig Jahren seines Bestehens
traten etwa zehn Mitbrüder aus der Gemeinschaft aus.
Sie konnten es offensichtlich der Leitung des Priorats
nicht recht machen.
Viele von ihnen haben anschließend ihren Weg als ehrbare Priester oder Pfarrer gefunden.
Andere sind in anderen Berufen erfolgreich und leben immer noch zölibatär.
Zwei sind sogar in Fritzlar
selbst verblieben.
Einer hat ein Kloster in Brasilien gegründet und inzwischen in Wien eine Filiale
eröffnet.
Nur ein
ehemaliger evangelischer Pfarrer hielt es im Fritzlarer Priorat aus.
Dort herrschte
schon sehr lange ein Geist, der die verdächtigten Untaten ermöglichte und, wie jetzt herauskommt, wahrscheinlich
auch deckte.
Mit Duldung von Prior Conrad dürfte ein inzwischen wegen Mißbrauchsverdacht verhafteter
Priester mit ausgesuchten Ministranten seinen privaten Urlaub in einer Ferienwohnung in Spanien verbringen.
Mitglieder der Pfarrei berichten, den Prior deswegen schon vor längerem angesprochen zu haben.
Der
gleiche Pater war schon in der 8000-Seelen-Stadt Wissen im Erzbistum Köln tätig, wo das Oberösterreichische
Prämonstratenserstift Schlägl in den 80er Jahren vergeblich versuchte, ein Priorat aufzubauen.
Nach
dem Scheitern traten mehrere Chorherren von Schlägl nach Geras über.
Als galanter junger Priester erfreute
er sich des Zuspruches der altliberalen Großen seines Stiftes.
So wurde ihm erlaubt, mit Hinterhältigkeit
und Brutalität ans Werk zu gehen.
Diese Untugenden mischten sich mit Karrieresucht, einer verlogenen
Frömmelei und weiteren unaussprechlichen Dingen.
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Kurpfälzer 19:42:45 | Sonntag, 11. Juli 2010
#18
Thomasius 17:33:11 | Dienstag, 6. Juli 2010
#17
aufrechterkatholik 14:16:26 | Montag, 5. Juli 2010
#16
Luther.Frau † 12:22:30 | Montag, 5. Juli 2010
#15
Unbeschuht 12:21:27 | Montag, 5. Juli 2010
#14
rumo01 † 12:19:33 | Montag, 5. Juli 2010
#13
Isabella I. 12:17:15 | Montag, 5. Juli 2010
#12
Finkelsztaijn † 11:52:19 | Montag, 5. Juli 2010
#11
kristall 11:39:47 | Montag, 5. Juli 2010
#10
rumo01 † 11:37:15 | Montag, 5. Juli 2010
#9
kristall 11:35:11 | Montag, 5. Juli 2010
#7
rumo01 † 11:31:15 | Montag, 5. Juli 2010
#6
kristall 11:28:21 | Montag, 5. Juli 2010
#5
Unbeschuht 11:24:57 | Montag, 5. Juli 2010
#4
kristall 11:21:00 | Montag, 5. Juli 2010
#3
steph 11:08:21 | Montag, 5. Juli 2010
#2
Domenico Tuttisanti 11:06:33 | Montag, 5. Juli 2010