Orden
Das traurige Ende des Prämonstratenser-Priorates in Fritzlar
Weil den Altliberalen in der Konzilskirche jede Schandtat erlaubt war, kam es zu schweren Mißbräuchen, die sich bei weitem nicht nur auf das sechste Gebot beschränkten.
Der Fritzlarer Dom Sankt Petrus
Der Fritzlarer Dom Sankt Petrus
© bala, CC
(kreuz.net) Ende Juni gab der Generalvikar des Bistums Fulda, Hw. Gerhard Stanke, bekannt, daß das Prämonstratenser-Priorat in der Stadt Fritzlar seit Donnerstag aufgelöst ist.

Fritzlar ist eine 15.000-Seelen-Stadt etwa 25 Kilometer südwestlich von Kassel in Nordhessen. Die fünf Prämonstratenser werden Fritzlar im August verlassen.

Das Priorat war von dem niederösterreichischen Stift Geras abhängig.

Es wurde von dem im Dezember 2005 zurückgetretenen altliberalen Skandal-Abt Joachim Angerer gegründet.

Im Umfeld des Priorates soll es zu etwa dreißig Mißbräuchen gekommen sein, bei denen zehn bis zwölf Betroffene homosexuell mißbraucht wurden.

Das Priorat stand von allem Anfang unter keinem guten Stern.

In den zwanzig Jahren seines Bestehens traten etwa zehn Mitbrüder aus der Gemeinschaft aus.

Sie konnten es offensichtlich der Leitung des Priorats nicht recht machen.

Viele von ihnen haben anschließend ihren Weg als ehrbare Priester oder Pfarrer gefunden. Andere sind in anderen Berufen erfolgreich und leben immer noch zölibatär.

Zwei sind sogar in Fritzlar selbst verblieben.

Einer hat ein Kloster in Brasilien gegründet und inzwischen in Wien eine Filiale eröffnet.

Nur ein ehemaliger evangelischer Pfarrer hielt es im Fritzlarer Priorat aus.

Dort herrschte schon sehr lange ein Geist, der die verdächtigten Untaten ermöglichte und, wie jetzt herauskommt, wahrscheinlich auch deckte.

Mit Duldung von Prior Conrad dürfte ein inzwischen wegen Mißbrauchsverdacht verhafteter Priester mit ausgesuchten Ministranten seinen privaten Urlaub in einer Ferienwohnung in Spanien verbringen.

Mitglieder der Pfarrei berichten, den Prior deswegen schon vor längerem angesprochen zu haben.

Der gleiche Pater war schon in der 8000-Seelen-Stadt Wissen im Erzbistum Köln tätig, wo das Oberösterreichische Prämonstratenserstift Schlägl in den 80er Jahren vergeblich versuchte, ein Priorat aufzubauen.

Nach dem Scheitern traten mehrere Chorherren von Schlägl nach Geras über.

Als galanter junger Priester erfreute er sich des Zuspruches der altliberalen Großen seines Stiftes.

So wurde ihm erlaubt, mit Hinterhältigkeit und Brutalität ans Werk zu gehen.

Diese Untugenden mischten sich mit Karrieresucht, einer verlogenen Frömmelei und weiteren unaussprechlichen Dingen.
      
17 Lesermeinungen
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#20   Kurpfälzer   19:42:45 | Sonntag, 11. Juli 2010
Thema
Muss hier denn auch noch auf dem „Thema“ herumgeritten werden ?
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#18   Thomasius   17:33:11 | Dienstag, 6. Juli 2010
Interessant
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#17   aufrechterkatholik   14:16:26 | Montag, 5. Juli 2010
so so…
Diese Untugenden mischten sich mit Karrieresucht, einer verlogenen Frömmelei und weiteren unaussprechlichen Dingen.
Da wundern wir uns aber gewaltig, waren doch bisher die wackeren Macher von kreuz.net – wofür wir sie aufrecht bewundern – dafür bekannt, dass sie mutig und entschieden wirklich alles ins Wort brachten. Also raus mit der Schreibe, was ist denn hier „unaussprechlich“? Wir erbitten Aufklärung – oder müssen wir jetzt neuerding *würg*kath.*würg*net lesen? Los, los, jawoll!
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#16   Luther.Frau †   12:22:30 | Montag, 5. Juli 2010
rumo01
und vergiß Pinky und Brain nicht, die helfen gerne bei der Übernahme der Weltherrschaft. ;-) :-P :-P :-P :-P :-P :-P ;-)
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#15   Unbeschuht   12:21:27 | Montag, 5. Juli 2010
Genau!
Bin ja mal gespannt…,
…wer jetzt noch immer an einer gezielten homofaschistischen
Unterwanderung der Amtskirche zweifelt.
Das ist wirklich die perfekte Frage für einen Gehirnrestaktivitätstest! :-D :-D :-D
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#14   rumo01 †   12:19:33 | Montag, 5. Juli 2010
isabella
genau…mühsam ernährt sich das eichhörnchen…die übernahme der weltherrschaft und die einrichtung der homodiktatur ist nicht mehr fern…wir sind eben cleverer als ihr… >:) >:) >:) >:)
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#13   Isabella I.   12:17:15 | Montag, 5. Juli 2010
Bin ja mal gespannt…,
…wer jetzt noch immer an einer gezielten homofaschistischen
Unterwanderung der Amtskirche zweifelt.
Die V2-Sekte gehört baldmöglichst in den Lokus der Geschichte!
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#12   Finkelsztaijn †   11:52:19 | Montag, 5. Juli 2010
Weiterbeschäftigung als was ?
Welche Qualifikation haben denn die frommen Männer aus Fritzlar?
Vielleicht könnte man denen den ein oder anderen Tip für die Zukunft geben und es wird noch mal was aus denen!
Gruß Finkelsztaijn :-]
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#11   kristall   11:39:47 | Montag, 5. Juli 2010
rumo!
wenn im palais soviel platz wäre! da sollte man doch an die asylanten denken! :)3 ^-^
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#10   rumo01 †   11:37:15 | Montag, 5. Juli 2010
kristall
du sorgst dich sicher nicht um asylanten…a*******
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#9   kristall   11:35:11 | Montag, 5. Juli 2010
linker????
warum? wird man beschimpft, wenn man sich um arme asylanten sorgt????
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#7   rumo01 †   11:31:15 | Montag, 5. Juli 2010
@unbeschuht
hmmmmmmm…eine art von größenwahn…und der schreiberling ergeht sich eh gerne in rechtslastigem geschwurbel…
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#6   kristall   11:28:21 | Montag, 5. Juli 2010
für die armen asylanten!!!!
eine herberge gesucht :)3 ^-^
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#5   Unbeschuht   11:24:57 | Montag, 5. Juli 2010
Das gibts doch nicht!
Jetzt schreiben diese Verrückten schon Briefe an den Bundespräsidenten! :-D :-D :-D Na hoffentlich, steht Eure Adresse korrekt drunter, dann weiß man wenigstens, wo man euch zwecks psychiatrischer Behandlung abholen muss! :-D
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#4   kristall   11:21:00 | Montag, 5. Juli 2010
rrr…
gute erklärung :)3 ^-^
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#3   steph   11:08:21 | Montag, 5. Juli 2010
nein so etwas
für eine saubere Recherche und Redaktionsarbeit spricht, dass sich k :-! tz.net selbst im Rücktritts-Jahr des Abts von Geras widerspricht. Hier wird 2005 genannt, in dem k :-! tz.net eigenen ARtikel wird ein wesentlich früherer Zeitpunkt genannt.
eins verstehe ich gar nicht: in der Meinung von K :-! tz.net ist sexueller Missbrauch immer doch ein Privileg homosexueller Menschen. Hier wird allerdings dokumentiert, dass nur ein gutes Drittel (10-12 von 30 Fällen) durch homosexuell orientierte Menschen verursacht wurden. Wie kann das denn sein, wenn die Homosexuell orientierten Menschen immer an Mißbrauchsfällen in der Kath. Kirche Schuld sind?
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#2   Domenico Tuttisanti   11:06:33 | Montag, 5. Juli 2010
Offener Brief
an den neuen Bundespräsidenten:
>>> hier www.kreuz.net/bookentry.7878.html <<<<!
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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