Alte Messe
„Sehr positive Signale“ für die Kirche
Seit dem Konzil befindet sich die Liturgie im Wachkoma auf der Intensivstation. Das Motu Propio ‘Summorum Pontifcum’ war ein Schritt aus diesem Dämmerzustand.
Junge Priester wollen die Alte Messe
Junge Priester wollen die Alte Messe
© Lawrence OP, CC
(kreuz.net) Im Herbst will der Vatikan den Erfolg des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ bilanzieren.

Bis dahin sammelt der Sekretär der Päpstlichen Kommission für die Altgläubigen, Prälat Guido Pozzo, die entsprechenden Daten.

Das sagte er dem Journalisten Burkhard Jürgens für die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’.

Jürgens zählt das Motu Proprio „zu den markanteren Entscheidungen des aktuellen Papstes – und seine Wirkungsgeschichte dauert an“.

Prälat Pozzo sieht in den Berichten zur Alten Messe „sehr positive Signale“.

Dennoch seien „nicht alle Schwierigkeiten gelöst“.

Damit meine der Prälat nach Angaben von Jürgens die „hartnäckigen Vorbehalte“ einiger altliberaler Priester gegen die Alte Messe „nicht zuletzt im deutschen Sprachraum“.

Ein anderes Problem betreffe die praktische Umsetzung.

Nach Prälat Pozzo fehlt es an Geistlichen, welche die Zelebration des Alten Ritus beherrschen.

Ferner müsse in den Priesterseminaren das Latein besser studiert werden.

Im Interview leugnet Prälat Pozzo den Gegensatz zwischen der Alten Messe und der neugläubigen Eucharistiefeier.

Das Zweite Vatikanum will er auch nicht als Wasserscheide zwischen der Theologie davor und danach erkennen.

Diese offensichtliche geschichtliche Tatsache ist für den Prälaten „völlig verfehlt und verfälschend“.

Der Prälat wünscht sich eine „gegenseitige Ergänzung“ der Alten Messe und der neugläubigen Eucharistiefeier.

Er intrigiert auch gegen die vom Papst gewünschten Verhandlungen mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.

Die streng geheimen Verhandlungen – in die Prälat Pozzo nicht involviert ist – gingen schleppend voran – behauptete der Geistliche.

Es könne allerdings auch seit dem letzten Treffen im Mai nicht von einem Stillstand die Rede sein – vermutet der Ahnungslose.

Der junge Klerus will die Alte Messe

Der Journalist sprach auch mit dem Präsidenten des Päpstlichen Liturgischen Instituts in Rom, Benediktinerpater Ephrem Carr.

Pater Carr ist über die Pluralität der beiden Formen des römischen Ritus „nicht glücklich“.

Die Existenz zweier römischer Riten entspräche „weder den Dokumenten noch dem Sinn des Zweiten Vatikanischen Konzils.“

Tatsächlich zelebrierten die Konzilsväter ausschließlich im Alten Ritus und haben von der Erfindung der neugläubigen Eucharistiefeier fünf Jahre später nicht einmal gealpträumt.

Der altliberale Benediktiner sieht im Motu Proprio „mehr Schwierigkeiten als Lösungen“.

Gerade junge Priester ließen sich von der Alten Messe faszinieren.

Doch angeblich „viele“ Altliberale seien mit dem altehrwürdigen Ritus überfordert.

Pater Carr kennt einen altgläubigen Priester in München, Mitte dreißig, der angeblich die Meßriten vermische.

Er verhasple sich angeblich „in den lateinischen Rubriken“.
      
18 Lesermeinungen
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#19   das war's †   16:01:46 | Dienstag, 6. Juli 2010
Kirche
Was kommt als Nächstes?
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#18   Schäfer   15:45:46 | Dienstag, 6. Juli 2010
Isabella I.
Womöglich war der Mann mit seinen Gedanken mehr bei
den Messdiendern, als bei der Messe…?!?
Es ist nicht jeder so ein paedophiles Schwein wie du.
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#17   Kuesschon   12:56:28 | Dienstag, 6. Juli 2010
Isabella I.
Was haben Sie als Gehirnlose für Phantasien. Gehen Sie beichten
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#16   Isabella I.   12:50:53 | Dienstag, 6. Juli 2010
Wider die homofaschistische Unterwanderung!
„Pater Carr kennt einen altgläubigen Priester in München,
Mitte dreißig, der angeblich die Meßriten vermische.
Er verhasple sich angeblich „in den lateinischen Rubriken“.
Womöglich war der Mann mit seinen Gedanken mehr bei
den Messdiendern, als bei der Messe…?!?
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#15   Unbeschuht   09:34:30 | Dienstag, 6. Juli 2010
Teppich- und Gardinenhersteller wollen auch die alte Messe
aber nur mit Handkommunion, nicht das sonst wieder irgendwo der Blitz einschlägt. :-D :-D
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#14   hieronymus333   07:58:48 | Dienstag, 6. Juli 2010
Hauptsache ist doch, dass
es Machmut oder Mohammed oder wie der Kameltreiber heißt gut geht! :-D
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#12   Kamazz †   23:11:09 | Montag, 5. Juli 2010
Was wollen denn die Faschingsprinzen
im Bild zum article gegen das Volk ausrichten…?
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#11   Schäfer   22:18:35 | Montag, 5. Juli 2010
CIA-Geheimbericht: Deutsche Öffentlichkeit soll für Afghanistan-Krieg manipuliert werden
info.kopp-verlag.de/…ipuliert-werden.html
Nahezu angewidert stellt die CIA in dem Papier fest, in Deutschland herrsche »eine Allergie gegen bewaffnete Konflikte
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#10   Siegfried   21:47:55 | Montag, 5. Juli 2010
zu Brandenburgis: DAs Motu Proprio
Deiner Mitteilung schließe ich mich an.
Es bleibt festzuhalten,
Papst Johannes XXIII. wollte zeigen, daß er etwas ausrichten will und hat ein Konzil ohne sinnvollen Auftrag angeordnet. Die Dokumente haben in sich keinen Schaden angerichtet und darauf hingewiesen, daß der Glaube in all seinen dogmatischen Vorgaben sinnvoll weiter gegeben werden soll. Eine neue Hl. Messe wurde nicht geschaffen. Der einzigste Auftrag war, zu überprüfen in wie weit die Möglichkeit einer Konzelebration sinnvoll und erforderlich ist.
Papst Paul VI. hat den Dokumentsbabschlüssen die sowohl als auch Möglichkeit nachträglich auf Wunsch der Modernisten hinzugefügt.Er merkte, daß seine Mitarbeiter eigenmächtig die Messe veränderten (VOVUS Ordo) und in allen anderen Bereichen eigenmächtige zerstörerische Verhalten anordneten. Er war zutiefst gebrochen als er feststellte und sagte, „Satan ist in die Kirche eingedrungen“. Besonders erzürnt war der Heilige Vater über den Freimaurer Erzbischof, der eigenmächtig das Heilige Messopfer zerstörte. Diesen Herrn schickte er in die Vorhölle, in die islamischen Länder.
Papst Johannes Paul II. versuchte mit einer Überzahl an Enzakliken der Nachwelt zu dokumentieren, nicht er hat den Glauben der Kirche vernichtet sondern der Welt-Episkopat. Aus diesem Grunde hat er in den Dokumenten inhaltlich alles dogmatisch richtig formuliert. Am Schluß fügrte er wie sein Vorgänger hinzu, der Orstbischof könne auch anders.
Er Papst Benedikt versucht nun die Kirche zu regieren.
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#9   Isabella I.   21:36:08 | Montag, 5. Juli 2010
Wider das Vergessen!!!…

Gemahnt und gedenkt den Opfern des Babycaust!
Gemahnt und gedenkt den Opfern des Trafficaust!
Gemahnt und gedenkt den Opfern des Sudetencaust!
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#8   Finkelsztaijn †   21:34:43 | Montag, 5. Juli 2010
Brandi
Deportation. Hatten wir schon mal unter den Nazi und den Kommunisten. Bitte keine weiteren Einlassungen dieser Art.
Gruß Finkelsztaijn :'(
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#7   Kuesschon   21:25:10 | Montag, 5. Juli 2010
Nur zur Erläuterung: Brandenburgis meint das erst – Es ist keine Satire!
…auch wenn es sehr nach Stire klingt. Leider.
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#6   Gotthard   21:09:50 | Montag, 5. Juli 2010
@Brandenburgis
fröhliches Leichenausbuddeln!
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#5   Brandenburgis   20:51:23 | Montag, 5. Juli 2010
DAs Motu Proprio
ist der flsche Weg. Zunächst muß das Konzil verurteilt und sämtliche dafür Verantwortchen exkommuniziert und deportiert werden.
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#4   Gotthard   20:33:27 | Montag, 5. Juli 2010
intrigieren
Er intrigiert auch gegen die vom Papst gewünschten Verhandlungen mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.
Die streng geheimen Verhandlungen – in die Prälat Pozzo nicht involviert ist – gingen schleppend voran – behauptete der Geistliche.
Der sollte es doch besser wissen als unser geschätztes Schreibbüro… oder ist dieses in die Geheim-Verhandlungen einbezogen?
Und warum wird gegen den Papst intrigiert, wenn Verhandlungen als schleppend bezeichnet werden – was sie bestimmt auch sind.
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#3   wickerl   20:05:15 | Montag, 5. Juli 2010
rechts blinken, links abbiegen
Lange Zeit habe ich dieses Motu Proprio als ein Zeichen des guten Willens gesehen, heute gehe ich davon aus, dass es nur ein taktisches, keinesfalls auf Dauer angelegtes Manöver war
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#2   vitrivius2010   20:00:05 | Montag, 5. Juli 2010
Tausend mal Tausend
Sind „null Komma nichts“. Die Kirche muss zurück und dann wieder nach vorn.
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#1   Walter F. †   19:52:49 | Montag, 5. Juli 2010
Selten so gelacht…
„offensichtliche geschichtliche Tatsache“
Na, da muß man ja nicht argumentieren. Weiß doch jeder. Ist eben offenkundig. Wer anderes behauptet, ist demnach offenkundig dumm.
Dialogfähigkeit? Keine.
Papsttreue? Nicht erkennbar.
Katholizismus?
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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