10:50:56 | Donnerstag, 8. Juli 2010
Die Ernennung von Abbruch-Bischöfen geht unter Benedikt XVI. munter weiter. In Österreich kann nur Bischof werden, wer bedingungslos die altliberale Ideologie bekennt und sich bedingungslos dem altliberalen Wiener Kardinal unterwirft.

Kardinal Schönborn mit Prälat Ägidius Zsifkovics
© Henning Klingen, katholisch.at(kreuz.net, Eisenstadt) Der Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz, Prälat Ägidius
Zsifkovics, wird „im Eilverfahren“ Bischof von Eisenstadt.
Das erklärte die scharf kirchenfeindliche
österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’.
Um ein bißchen innerkirchliche Demokratie vorzutäuschen,
hat der österreichische Nuntius, Erzbischof Peter Zurbriggen, erst Mitte Mai Priester der Diözese Eisenstadt
nach Namen für den nächsten Bischof gebeten.
Wäre das ernstgemeint gewesen, hätte er anschließend
die Daten auswerten, mit Kandidaten reden und die Ergebnisse an die römische Bischofskongregation weiterleiten
müssen.
Dort mahlen die Mühlen bekanntlich langsam.
Darum fragt sich die ‘Die Presse’, ob die Befragung
„Augenauswischerei“ war und die Ernennung schon vorher feststand.
Hinter der Demokratie-Farce steckte
Kardinal Schönborn.
So vermutet ‘Die Presse’ – die gute Beziehungen ins Erzbischöfliche Ordinariat
in Wien hat – in einem weiteren Artikel, daß der Wiener Kardinal Christoph Schönborn die Ernennung seines
Günstlings veranlaßt hat.
Der altliberale Kardinal ist mit dem letzte Woche emeritierten altliberalen
Präfekten der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re, befreundet.
Die ‘Presse’ führt die
schnelle Entscheidung auf diese Freundschaft zurück: „Offenbar wollte der Chef der Bischofskongregation
im Vatikan Kardinal Giovanni Battista Re vor seiner Emeritierung noch die Personalentscheidung treffen.“
Die Zeitung spekuliert sogar, daß Kardinal Schönborn die Ernennung mit dem Papst besprach, als dieser
ihn letzte Woche
persönlich zurechtgewiesen hat.
Die ‘Presse’ und der ‘Österreichische Rundfunk’ sind
sich einig, daß der zukünftige Bischof Zsifkovics ein typischer Karrierist ist:
„Das Bischofsamt soll
er schon seit seiner Priesterweihe angestrebt haben, heißt es im persönlichen Umfeld des 47jährigen.“
Die ‘Presse’ beschreibt Prälat Zsifkovics als „eher spröde im Umgang“.
Es handle sich angeblich um
einen „ehrgeizigen Mann der Mitte“.
„Mitte“ bezeichnet im Sprachgebrauch der antikatholischen Presse
die linke altliberale Fraktion.
Schon vor elf Jahren bezeichnete Prälat Zsifkovics, der sich selten
öffentlich zu Wort meldet, die Amtseinsetzung von weiblichen Diakonen als „durchaus vorstellbar“.
Nach
Angaben der ‘Presse’ genießt er „das Vertrauen von Kardinal Christoph Schönborn“:
„Beste Voraussetzungen
dafür, jenes Ziel zu erreichen, das er angeblich seit der Priesterweihe gehabt haben soll: dereinst Bischof
zu werden. Nun ist es so weit.“
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#10
Lisibald Poier † 00:34:53 | Samstag, 10. Juli 2010
#9
Matthäus 10.2 † 00:29:31 | Samstag, 10. Juli 2010
#8
Soramonas 00:24:31 | Samstag, 10. Juli 2010
#7
noch n Gedicht 21:17:01 | Donnerstag, 8. Juli 2010
#6
klausvonjaus 21:08:41 | Donnerstag, 8. Juli 2010
#5
Degenhardt 19:35:13 | Donnerstag, 8. Juli 2010
#4
Thomasius 15:42:14 | Donnerstag, 8. Juli 2010
#3
klausvonjaus 14:26:14 | Donnerstag, 8. Juli 2010
#2
Job 11:31:17 | Donnerstag, 8. Juli 2010
#1
wickerl 11:12:15 | Donnerstag, 8. Juli 2010