Ernennungen
Ein Günstling des altliberalen Apparates: Weibliche Diakone will er auch
Die Ernennung von Abbruch-Bischöfen geht unter Benedikt XVI. munter weiter. In Österreich kann nur Bischof werden, wer bedingungslos die altliberale Ideologie bekennt und sich bedingungslos dem altliberalen Wiener Kardinal unterwirft.
Kardinal Schönborn mit Prälat Ägidius Zsifkovics
Kardinal Schönborn mit Prälat Ägidius Zsifkovics
© Henning Klingen, katholisch.at
(kreuz.net, Eisenstadt) Der Generalsekretär der österreichischen Bischofskonferenz, Prälat Ägidius Zsifkovics, wird „im Eilverfahren“ Bischof von Eisenstadt.

Das erklärte die scharf kirchenfeindliche österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’.

Um ein bißchen innerkirchliche Demokratie vorzutäuschen, hat der österreichische Nuntius, Erzbischof Peter Zurbriggen, erst Mitte Mai Priester der Diözese Eisenstadt nach Namen für den nächsten Bischof gebeten.

Wäre das ernstgemeint gewesen, hätte er anschließend die Daten auswerten, mit Kandidaten reden und die Ergebnisse an die römische Bischofskongregation weiterleiten müssen.

Dort mahlen die Mühlen bekanntlich langsam.

Darum fragt sich die ‘Die Presse’, ob die Befragung „Augenauswischerei“ war und die Ernennung schon vorher feststand.

Hinter der Demokratie-Farce steckte Kardinal Schönborn.

So vermutet ‘Die Presse’ – die gute Beziehungen ins Erzbischöfliche Ordinariat in Wien hat – in einem weiteren Artikel, daß der Wiener Kardinal Christoph Schönborn die Ernennung seines Günstlings veranlaßt hat.

Der altliberale Kardinal ist mit dem letzte Woche emeritierten altliberalen Präfekten der Bischofskongregation, Giovanni Battista Kardinal Re, befreundet.

Die ‘Presse’ führt die schnelle Entscheidung auf diese Freundschaft zurück: „Offenbar wollte der Chef der Bischofskongregation im Vatikan Kardinal Giovanni Battista Re vor seiner Emeritierung noch die Personalentscheidung treffen.“

Die Zeitung spekuliert sogar, daß Kardinal Schönborn die Ernennung mit dem Papst besprach, als dieser ihn letzte Woche persönlich zurechtgewiesen hat.

Die ‘Presse’ und der ‘Österreichische Rundfunk’ sind sich einig, daß der zukünftige Bischof Zsifkovics ein typischer Karrierist ist:

„Das Bischofsamt soll er schon seit seiner Priesterweihe angestrebt haben, heißt es im persönlichen Umfeld des 47jährigen.“

Die ‘Presse’ beschreibt Prälat Zsifkovics als „eher spröde im Umgang“.

Es handle sich angeblich um einen „ehrgeizigen Mann der Mitte“.

„Mitte“ bezeichnet im Sprachgebrauch der antikatholischen Presse die linke altliberale Fraktion.

Schon vor elf Jahren bezeichnete Prälat Zsifkovics, der sich selten öffentlich zu Wort meldet, die Amtseinsetzung von weiblichen Diakonen als „durchaus vorstellbar“.

Nach Angaben der ‘Presse’ genießt er „das Vertrauen von Kardinal Christoph Schönborn“:

„Beste Voraussetzungen dafür, jenes Ziel zu erreichen, das er angeblich seit der Priesterweihe gehabt haben soll: dereinst Bischof zu werden. Nun ist es so weit.“
      
10 Lesermeinungen
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#10   Lisibald Poier †   00:34:53 | Samstag, 10. Juli 2010
Ja, die wollten den Amazonen schon damals
bildhaft in der sicheren Höhle begreifbar machen, wie groß die Welt ist. Naja, zu wieviel mehr hat’s sonst gereicht?
Zu Kindern auf natürlichem Weg.
Ohne Fernsehen. Dafür mit einem Bild, einer Visio. Auch heute hat man noch im Schlafgemach Bilder hängen. Das war immer so.
Früher in der Urzeit.
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#9   Matthäus 10.2 †   00:29:31 | Samstag, 10. Juli 2010
Im 8. Jahrhundert v. Chr.
werden Amazonen bereits bei Homer verfasst. Höhlenzeichnungen fand man noch früher. Sagt mein Bruder.
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#8   Soramonas   00:24:31 | Samstag, 10. Juli 2010
Weibliche Diakone…
…gab es schon in der Bibel…!
Der wahre Gegner als ideologischer Liberalismus…!
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#7   noch n Gedicht   21:17:01 | Donnerstag, 8. Juli 2010
klausvonlaus – du bist keine kirche – du bist ein irrer
klausvonjaus der kleine wicht,
kapiert es einfach wieder nicht,
dass sein dummes-sülz-geschwätz
und seine fasel-homo-hetz,
zieht oh wunder immer mehr,
von den nicht gewollten her.
es werden immer mehr vor ort,
bis du es leid und du bist fort!
denn solang du scheiterhaufen,
forderst oder das ersaufen,
von menschen, die nur anders sind,
man hofft, du hast kein kind,
das infiltriert mit diesen schmand,
in unserm schönen vaterland…
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#6   klausvonjaus   21:08:41 | Donnerstag, 8. Juli 2010
WIR SIND KIRCHE
IST EIN HOMO-PERVERSER NAZI-VEREIN DER ANTIKATHOLISCHE UND ANTISEMITISCHE PAROLEN VERBREITET. DIESEN VEREIN DER UNMENSCHEN MÜSSTE MAN SOFORT VERBIETEN. DEREN MITGLIEDER REKRUTIERENSICH VOR ALLEM AUS EHEMALIGEN NSDAP-MITGLIEDERN UND EX-STASI-LEUTEN.
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#5   Degenhardt   19:35:13 | Donnerstag, 8. Juli 2010
so übel isser wohl nicht
immerhin wettern die „wir sind Kirche“ Schweine und die Geisterbahnfresse Zulehner gegen ihn…
spricht also für ihn
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#4   Thomasius   15:42:14 | Donnerstag, 8. Juli 2010
Welch ein Skandal!!
Schon vor elf Jahren bezeichnete Prälat Zsifkovics, der sich selten öffentlich zu Wort meldet, die Amtseinsetzung von weiblichen Diakonen als „durchaus vorstellbar“.
Hat denn niemand bei kreuz.net die Bibel gelesen? Weibliche Diakone gab es schon damals.
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#3   klausvonjaus   14:26:14 | Donnerstag, 8. Juli 2010
MUSS I DENN MUSS I DENN
ZUM STÄTTELE HINAUS ? JA DU MUSST … SCHÖNBORN …ZSIFKOVICS NIMMST AM BESTEN GLEICH MIT …
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#2   Job   11:31:17 | Donnerstag, 8. Juli 2010
Ich frage mich
immer bei Buñuels Film „L’age d’or“, ob die vier Bischöfe, die erst betend und später skelettiert auf der Felsenklippe sitzen, die vier Bischöfe der FSSPX sein sollen oder doch eher je ein Fluchtbischof, ein Fassadenbischof, ein Marionettenbischof und ein Abbruchbischof.
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#1   wickerl   11:12:15 | Donnerstag, 8. Juli 2010
so und nicht anders läuft es
Laut einem Zeitungsinterview von DDr. Klaus Küng weiß Papst Benedikt seit vielen Jahren über diese Missstände bescheid, er wird schon wissen wen er sich als Bischof aussucht, und wen er ernennt, und die Priesterbruderschaft St. Pius X. weiß hoffentlich auch, mit wem sie den Dialog führt, und wird sich dagegen zu wappnen wissen, dass das nicht alles so wie bei Bischof Mixa endet.
Papst Johannes Paul und Papst Benedikt halte ich nicht für Opfer ihrer Umgebung, sondern für gute Schauspieler die erfolgreich bemüht waren, jene ruhig zu stellen, die mit dem Altliberalismus nicht zu recht kamen. Da aber am Ende das Unbefleckte Herz der Gottesmutter triumphieren wird, wird die Zeit des Altliberalismus zu Ende gehen, es fragt sich nur wann , und mit oder ohne Zutun der Päpste.
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