12:58:26 | Freitag, 9. Juli 2010
Das ist der Beweis: Der altliberale Kardinal Schönborn von Wien fühlt sich persönlich angegriffen und springt für seine nach Eisenstadt ernannte Kopie in die sonst von ihm eisern gemiedene Bresche.

Kardinal Schönborn mit Prälat Ägidius Zsifkovics
© Henning Klingen, katholisch.at(kreuz.net, Wien) Der altliberale Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, hat die heutige
Ernennung von Mons. Ägidius Zsifkovics zum Bischof von Eisenstadt in einer Pressemitteilung mit gezogenem
Schwert verteidigt.
Der Kardinal kritisiert mit ungewöhnlicher Schärfe die altliberale Empörung über
den neokonservativen Neobischof.
Es seien „harte Worte“ gefallen.
Die meisten hätten keinerlei Fundament
in der Realität – wehrt der Kardinal ab:
„Mit Entschiedenheit weise ich völlig unqualifizierte Angriffe
zurück, wie sie leider auch von Professor [Hw.] Paul Zulehner und Prälat Helmut Schüller formuliert
worden sind.
Solche ‘Ferndiagnosen’ können das kirchliche Leben nur vergiften“ – heuchelt der Intrigenkardinal.
Er appelliert an alle, auch einem neuernannten Bischof ein elementares Wohlwollen zuteilwerden zu lassen.
Der altliberale Kardinal verglich die neueste Ernennung auch indirekt mit jener von Pfarrer Gerhard Wagner
zum Linzer Weihbischof im Januar 2009:
„In diesem Fall ist die bewährte Vorgangsweise bei der Vorbereitung
einer Bischofsernennung eingehalten worden.“
Mit „bewährter Vorgangsweise“ meint er seine persönlichen
Einmischungen in die Bischofsernennungen seines Landes, die bei der Ernennung des katholischen Linzer
Weihbischofs verhindert werden konnten.
„Der künftige Bischof von Eisenstadt ist »ein Mann der Mitte«,
hat eine große österreichische Zeitung geschrieben: So habe ich ihn in all den Jahren der Zusammenarbeit
erlebt“ – jubelt Kardinal Schönborn.
„Mann der Mitte“ ist die bekannte Selbstbezeichnung der altliberalen
Fraktion für ihre eigenen kirchenfeindlichen Funktionäre.
Der Kardinal ist sich sicher, daß Bischof
Zsifkovics „zwischen unterschiedlichen Mentalitäten, Auffassungen und Lebensstilen im kirchlichen Bereich“
Brücken schlagen werde.
Er könne auf „ein gutes Fundament aufbauen, das seine Vorgänger [Mons.] Stefan
Laszlo und [Mons.] Paul Iby gelegt haben.“
Tatsächlich hat Bischof Iby die Diözese Eisenstadt in ein
unbeschreibliches Chaos geführt.
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#9
Degenhardt 09:30:20 | Samstag, 10. Juli 2010
#8
des Heiligsten Herz Mariens † 17:12:58 | Freitag, 9. Juli 2010
#7
Ehrenmann 16:54:04 | Freitag, 9. Juli 2010
#6
Konrad 16:19:38 | Freitag, 9. Juli 2010
#5
wickerl 15:52:15 | Freitag, 9. Juli 2010
#4
Gotthard 14:31:21 | Freitag, 9. Juli 2010
#3
sriz 14:16:25 | Freitag, 9. Juli 2010
#2
wickerl 13:51:07 | Freitag, 9. Juli 2010
#1
Goldengel 13:31:38 | Freitag, 9. Juli 2010