21:59:34 | Montag, 12. Juli 2010
Der vom Münchner Erzbischof auf dem Höhepunkt des deutschen Mißbrauchs-Wahns abgesetzte und entehrte Benediktinerabt von Ettal ist erwartungsgemäß wiedergewählt worden. Die Glückwünsche aus dem Erzbistum München stehen noch aus.
(kreuz.net, Ettal) Das bayrische Benediktinerkloster Ettal hat Abt Barnabas Bögle (53) am Sonntag ein
zweites Mal als Abt gewählt.
Das gab das Kloster heute abend in einer Presseerklärung bekannt.
Der
Abt war auf dem Höhepunkt der deutschen Mißbrauchs-Hysterie von der Erzdiözese München und Freising
im Februar 2010
grundlos zum Rücktritt gezwungen worden.
Der daraufhin eingesetzte Administrator, Pater
Emmeram Walter, hatte das Wahlkapitel am Sonntag einberufen.
Er leitete die Wahl gemeinsam mit Abt Marianus
von Niederaltaich, der als stellvertretender Präses der Bayerischen Benediktinerkongregation anwesend
war.
Der Apostolische Stuhl hat die Abtwahl heute mittag bestätigt.
Das Erzbistum München und Freising
ist informiert.
Der neugewählte Abt Barnabas bestellte Pater Maurus Kraß wieder zum Prior und Pater
Emmeram Walter zum Subprior.
Ferner wurde beim Kultusministerium ein Antrag auf Zustimmung zur Wiedereinsetzung
des im Gefolge der Mißbrauchs-Hysterie ebenfalls abgesetzten vorbildlichen Schulleiters, Pater Maurus
Kraß, gestellt.
Kloster Ettal

© Gemeinfrei

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Gemeinfrei

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Jetzt hofiert der Abt den MißbrauchswahnIn einer Stellungnahme
teilte Abt Barnabas mit, daß er sich heute beim Papst für die
ApostolischeVisitation schriftlich bedankt
habe.
Die Wiederherstellung der alten Klosterleitung sei Anlaß zur Freude und Verpflichtung zur Aufklärung
angeblicher Mißbrauchsfälle.
Abt Barnabas will diese „mit Transparenz und Entschiedenheit“ aufarbeiten.
Er benützt die üblichen ideologischen Schlagworte: „Entschiedene Aufklärung, Hilfe für die Opfer,
Sicherstellung, daß künftig keine jungen Menschen mehr gefährdet werden.“
Die infame Medienhetze gegen
sein Kloster verharmlost der Abt als „große öffentliche Aufmerksamkeit“.
Das habe den angeblichen Opfern
geholfen, sich zu äußern.
„Vielen ist es vor allem ein Bedürfnis, mit uns zu sprechen, unser Verständnis
zu erleben und unsere Bitte um Entschuldigung für ihr großes Leid zu hören.“
Es habe in den letzten
Monaten „zahlreiche“ solche Gespräche gegeben.
Dazu steht das Kloster auch weiterhin und jetzt mit erneuerter
Kraft zur Verfügung.
Das Kloster will sogar einer angeblichen moralischen Verpflichtung nachkommen,
den angeblichen Opfern Therapien und Hilfen zu bezahlen.
Rechtsansprüche bestehen in den meisten Fällen
wegen Verjährung – und einer daraus folgenden schwierigen Beweisführung – keine.
© Bild: Pressefoto
Abtei Ettal
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#21
monens 14:05:31 | Dienstag, 13. Juli 2010
#20
mathild 12:34:03 | Dienstag, 13. Juli 2010
#19
Krak des Chevaliers 09:33:47 | Dienstag, 13. Juli 2010
#18
Sycamore 01:33:01 | Dienstag, 13. Juli 2010
#17
El Greco 00:30:36 | Dienstag, 13. Juli 2010
#16
Sycamore 23:57:37 | Montag, 12. Juli 2010
#15
Gauselfink † 23:45:14 | Montag, 12. Juli 2010
#14
Wohlehrwürden † 23:26:57 | Montag, 12. Juli 2010
#13
Sycamore 23:26:16 | Montag, 12. Juli 2010
#12
Erwachet 23:16:01 | Montag, 12. Juli 2010
#11
Sycamore 23:07:22 | Montag, 12. Juli 2010
#10
kristall 23:04:41 | Montag, 12. Juli 2010
#9
vitrivius2010 23:01:44 | Montag, 12. Juli 2010
#8
Erwachet 22:52:54 | Montag, 12. Juli 2010
#7
Helvetius 22:51:06 | Montag, 12. Juli 2010
#6
angel1405 † 22:34:40 | Montag, 12. Juli 2010
#4
Erwachet 22:31:45 | Montag, 12. Juli 2010
#3
vitrivius2010 22:27:47 | Montag, 12. Juli 2010
#1
Sycamore 22:23:58 | Montag, 12. Juli 2010