Freilassung von Roman Polanski. Der Mißbrauch von Minderjährigen ist ein Kavaliersdelikt und völlig harmlos – es sei denn, man kann ihn aufbauschen, um die Kirche fertigzumachen.
Roman Polanski (76)
(kreuz.net) Die Schweiz hat den notorischen Kindervergewaltiger Roman Polanski (76) gestern nachmittag
freigelassen.
Die Schweizer Justizministerin, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, begründete den Entscheid
mit einer angeblich „mangelnden Kooperation der USA“.
Der polnisch-französische Regisseur war im September
2009 in Zürich aufgrund eines US-Haftbefehls verhaftet worden.
„Alle wollen junge Mädchen vögeln“
Polanski hatte im Jahr 1977 vor einem Gericht in Los Angeles gestanden, einem Mädchen (13) Drogen gegeben
und es dann anal vergewaltigt zu haben.
Nach einer 42tägigen psychiatrischen Beurteilung wurde Polanski
freigelassen und flüchtete nach Frankreich, wo er seither lebt.
In den USA wird er steckbrieflich gesucht.
Im Jahr 1976 hatte er sich auch über die damals 15jährige spätere Schauspielerin Nastassja Kinski hergemacht.
Im Jahr 1979 kommentierte er seine Kinderschänderei in einem Interview so:
„Wenn ich jemanden getötet
hätte, hätte das die Presse nicht so interessiert – aber Vögeln und junge Mädchen. Richter wollen
junge Mädchen vögeln. Geschworene wollen junge Mädchen vögeln. Alle wollen junge Mädchen vögeln!“
Mit Erlaubnis der USA
Polanski hatte vor den Schweizerischen Behörden behauptet, die Strafe für sein
Verbrechen schon abgesessen zu haben.
Er habe damals nach einem Schuldbekenntnis für eine diagnostische
Untersuchung „42 Tage“ in einem kalifornischen Gefängnis verbracht.
Der damalige Richter, der inzwischen
verstorben ist, habe ihm zugesichert, daß er keine weitere Haftstrafe absitzen müsse.
Die Schweizer
Justizministerin erklärte jetzt, daß sich die Schweiz vergeblich um ein Protokoll des Staatsanwalts
bemüht habe, der in den Siebzigerjahren für den Fall zuständig war.
Weil die USA das Dokument unter
Verschluß hielten, seien Zweifel an der Rechtmässigkeit einer Auslieferung nicht auszuschliessen.
Die
USA zeigen laut Frau Widmer-Schlumpf „Verständnis“ für den Entscheid der Schweiz. Sie habe intensiv
mit dem US-Botschafter in der Schweiz gesprochen.
Jetzt könnte der Kinderschänder die Schweiz nach
Angaben der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ sogar auf Schadenersatz verklagen.
Die Justizministerin rechnet
aber nicht damit, daß er es tun wird.
Ein Prominenter – kein Priester
In den Lesermeinungen der Online-Ausgabe
der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ wurde die Freilassung des Kinderschänders fast durchgehend gefeiert – und
die Schuld für die Vergewaltigung des Mädchens sogar der Mutter zugeschoben.
Als kritische Stimme meldete
sich ‘Stefan Metzeler’ zur Wort. Er wies darauf hin, daß es im Fall Polanski nicht um „Rachegelüste“,
sondern um Rechtsgleichheit gehe:
„Es kann nicht sein, daß ein Prominenter vor dem Gesetz anders behandelt
wird als irgend ein anderer Bürger“ – hält ‘Stefan Metzeler’ fest:
„Wer Polanski verteidigt hat, weil
er Polanski ist, hat keine Ahnung von den Prinzipien des Rechtsstaats.“
Welches Kind haben die Bankenkunden
vergewaltigt?
Leser ‘H.J. Rohrer’ äußerte sich unter dem Titel ‘Rückgrat, wo es nicht wehtut’ so:
„Es wäre mir lieber gewesen, der Bundesrat hätte beim Deal um die Bank UBS mehr Rückgrat gezeigt.
Dort wurde das Vertrauen von UBS Kunden in die Rechtsstaatlichkeit der Schweiz mit Füssen getreten.
Und die haben kein dreizehnjähriges Kind mißbraucht.“
Drakonische Justiz für Priester
Im vergangenen
März hielten die Schweizer Behörden auf dem Höhepunkt der internationalen Mißbrauchs-Hysterie einen
katholischen Priester einen Monat lang in Untersuchungshaft.
Dem Geistlichen wurde zu keinem Zeitpunkt
ein qualifizierter Mißbrauch vorgeworfen.
Später wurde keine Anklage gegen ihn erhoben.
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@hisg wenn du auch mal andere infoquellen als +.net oder die junge freiheit o. ä. nutzen würdest wüsstest
du, dass der frau der ganze trubel auf die nerven geht und sie diesen auch gar nicht gewollt hat. da hat
die ami justiz mal wieder über die stränge geschlagen…und was hr.polanski und andere getan haben ist
natürlich NICHT ok.
Äpfel und Birnen Keiner will die Kirche fertig machen – das erledigt sie schon selbst. Ärgernis erregt
weniger das Delikt, sondern die Art, wie damit umgegangen wird und die verlogene Moral, die man sich und
leider auch den abhängigen Gläubigen aufoktoiert. Polanski dagegen ist ein juristisches Problem, verjährt
und völlig irrevelant. Nur die prüden und selbst perversen Amis haben es wieder aktuell gemacht.
Versetzung Polanskis nach Frankreich und in die Schweiz Die Behörden in der Schweiz handeln ganz im Sinne
der bisherigen Tradition und wollen nach der Versetzung Polanskis aus den USA nach Europa Gras über die
Sache wachsen lassen. Dass die gesteuerte Presse (dank kreuz.-net, weiß jeder, von wem die Presse gesteuert
wird!) den Fall überhaupt derzeit aufgreift, ist Verschleierungstaktik. Kein Neid, dass andere Versetzungen
geräuschloser vor sich gingen. Der moralische Zeigefinger Polanskis war in seinen Filmen wie Rosemaries
Baby, Tanz d. Vampire u.a. nicht sehr ausgeprägt. Erst in der Tod und das Mädchen und in Der Pianist
kann man gewisse moralische Züge erkennen.
Schweizer Garantie „Ein guter Kinderschänder“ ist halt wieder einmal ein sehr tendenziöser Titel, dem
dann gleich ein ebenso schwacher Artikel folgt: es hätte heissen müssen: DIE SCHWEIZ RESPEKTIERT STAATSRECHTLICHE
PRINZIPIEN, AUCH WENN ES SICH UM DIE USA UND EIN DELIKT VON 1977 HANDELT. Dass die US-Behörden aus- gerechnet
jenes Dokument zurückgehalten haben, lässt nichts Gutes ahnen und ist völlig unakzeptabel. Fazit: da
die Schweiz nur über die Auslieferung an die USA zu befinden hatte und nicht über Schuld oder Unschuld
von Roman Polanski, ist der Entscheid der Schweizer Justizministerin absolut korrekt und durchaus mutig.
BRAVO LA SUISSE! ET BRAVO Mme LE MINISTRE DE LA JUSTICE!
@Alois Bischof Also mich amüsiert die schweizer Entscheidung. Sie haben Polanski ja laufen lassen, weil
sie es nicht für garantiert hielten, dass er einen fairen Prozess, ein rechtsstaatliches Verfahren erhält.
Sie haben nicht Polanski freigesprochen, sondern die US-Justiz verurteilt und das zu Recht wie ich glaube!
#59 Alois Bischof 21:54:03 | Dienstag, 13. Juli 2010
Als Holocaust-Überlebender® wie Polanski kann man sich so einiges leisten. Und die ganze Bnéi Bérith
(B’nai Brith) von Frankreich hilft ihm. Ein Glücksfall eben. Da kann keine Justiz sich durchsetzen. Und
schon gar nicht die US-Justiz die ja auch einschlägig kontrolliert ist.
@ordinärer Goldengel Aber in meinen Augen gelingt es den Psychotherapeuten nicht Kinderschänder zu normalisieren.
Tja in Ihren Augen, das hatten wir schon mal.
Einfalt Sie einfältiger Depp – war doch nicht ernst gemeint. Aber in meinen Augen gelingt es den Psychotherapeuten
nicht Kinderschänder zu normalisieren.
Service für den Kinderschänder! Für Kinderschänder soll es nur eines geben: den Holzpflock ins Herz
wie bei einem Vampir…zur Austreibung der Besessenheit. Aber dazu sind wir ja zu „zivilisiert“ – dafür
bekommt so ein Typ dann mehr als jeder Obdachlose – nämlich Zimmer mit Fernseher und ne Psychotherapie,
die eh nix nützt. Macht ja nix – das nächste Opfer wartet ja schon.
#54 wolfgang e. 20:57:28 | Dienstag, 13. Juli 2010
nord-katholik Das ist es ja: Für kreuz.net ist kindsmissbrauch nur ne bagatelle, wenn sich würdenträger
vergehn. Für Künstler und diverse europäische Politiker ist kindsmissbrauch nur ne bagatelle, wenn
sich regisseure vergehn. Wie sich die Bilder doch gleichen. In Wirklichkeit geht es niemanden um die Opfer,
sondern vielmehr darum, der jeweils anderen Seite eins auszuwischen, und die eigene Seite reinzuwaschen.
@omnes Also mich amüsiert die schweizer Entscheidung. Sie haben Polanski ja laufen lassen, weil sie es
nicht für garantiert hielten, dass er einen fairen Prozess, ein rechtsstaatliches Verfahren erhält.
Sie haben nicht Polanski freigesprochen, sondern die US-Justiz verurteilt und das zu Recht wie ich glaube!
#51 lateiniheini 19:18:09 | Dienstag, 13. Juli 2010
Ich glaube eher… Richter wollen junge Mädchen vögeln. Geschworene wollen junge Mädchen vögeln. Alle
wollen junge Mädchen vögeln!“ …das Richter, Geschworene und Alle auch für so manchen kreuz.net- Redakteur
hier stehen könnten!
#50 Clemens H. † 16:32:27 | Dienstag, 13. Juli 2010
Das glaube ich leider nicht, wolfgang e Darum glaube ich, dass die momentane Kriese für die Kirche ein
letztlich heilsamer Schock ist, der manches Fehlverhalten der Vergangenheit in Zukunft unmöglich machen
wird. Diesen „heilsamen Schock“ gab es durch den Skandal in Irland nicht, den gab es durch den Skandal
in den USA nicht und den gab es durch den Skandal in Afrika nicht. Wieso sollte es den nun plötzlich
durch den Skandal in Deutschland geben? Sehnses ein, w.e.: Der Kirche gehts nur um eins: Um Geld. Solange
es so bleibt, dass die Bischöfe und anderen hohen Tiere (also diejenigen, die die Kirche führen) ein
fürstliches Gehalt beziehen, solange wird sich daran nichts ändern. Und da deren Gehälter nicht etwa
davon abhängen, wieviele Menschen aus der Kirche austreten oder in welcher Höhe die Kirche Schadensersatz
zahlen muss (deren Gehälter zahlt Papa Staat), ändert sich es nie. Um diese Praxis zu ändern, müsste
man jenen Führern ans Schienbein treten. Aber das passiert nicht – die Vertuscher kommen immer fein raus –
monetär sowie strafrechtlich. „Verjährt“ nennt man das. A propos Verjährung: Das ist kein Automatismus,
btw. Ein Schadensersatzanspruch verjährt nur dann, wenn der Beklagte (in diesem fall die kirche) verlangt,
das Verfahren aufgrund der Verjährung einzustellen. Hier könnte die Kirche etwas Glaubwürdigkeit zurückerlangen,
indem sie auf den „Verjährungseinspruch“ verzichtet. Da es aber um Geld geht, wird sie das nicht tun.
#48 wolfgang e. 16:11:57 | Dienstag, 13. Juli 2010
@ Clemens H. Es geht bei der Empörung einzig und alleine um die Handlungsweise der kirchlichen Vorgesetzten –
um die der Kirche selber. Und diese Handlungsweise bestand halt in den allermeisten Fällen zumindest
in unterlassener Hilfeleistung wenn nicht sogar um Vertuschung einer Straftat. Das „einzig und alleine“
sei einmal dahingestellt. Ansonsten gebe ich dir recht. Darum glaube ich, dass die momentane Kriese für
die Kirche ein letztlich heilsamer Schock ist, der manches Fehlverhalten der Vergangenheit in Zukunft
unmöglich machen wird. Ich hoffe, dass auch die übrige Gesellschaft ihrer Lehren zieht. Denn das Muster,
Missbräuche seitens der Vorgesetzten zu decken und schönzureden, gab und gibt es leider auch anderswo.
Wenn wir die Situation von Missbrauchsopfern in unserer Zeit wirklich verbessern wollen, dann darf es
nicht mehr sein, dass die polnische Aussenministerin verständnissvoll von der „besonderen Situation Polanskis“
spricht, oder dass der französische Kulturminister in seiner Biographie beschreibt, wie er es in Thailand
mit kleinen Jungs treibt, und unangefochten im Amt bleibt. Wenn es uns wirklich um die Opfer geht, muss
auch dieses messen mit zweierlei Maß beendet werden. @ Melek wieder nur billige Polemik, schade. Man
kann kreuz.net zurecht Doppelmoral vorwerfen. Keineswegs aber nur dieser Seite. Du stehst offenbar auch
nur dann auf der Seite der Opfer, wenn der Täter Dir nicht passt. Oder wie soll ich deinen Spott über
Polanskis Missbrauchsopfer sonst deuten?
Ein für alle mal @Clemens H. Ihre Empörung ist Scheinheiligkeit und entspringt den niedrigsten Beweggründen:
Neugier und Geilheit. Sie sind der Inbegriff der Primitivität. Wenn es wenige kirchliche Fälle gab,
dann kann man der Kirche doch keine Vertuschung vorwerfen: Denn schliesslich sind viele kirchliche Fälle
(durch Kirchenmitgliedern!!!!) an die Medien gelangt, während die anderen, welche viele Missbrauchsfälle
haben diese bis heute erfolgreicher vertuschen. Wenige Missbrauchsfälle=heuchlerische Empörung der Medien.
Und was ist Ihr Interesse jeden Fall mit allen Einzelheiten vorgeführt zu bekommen: – Wollen Sie sich
selber daran aufgeilen? – Wollen Sie den Täter an den Pranger stellen und damit Ihr eigenes Versagen
in den Schatten stellen? – Wollen Sie Lügen gegen die Kirche verbreiten? Tatsache ist jedenfalls eines:
In der Kirche besteht nicht nur die niedrigste Missbrauchsrate, sondern auch die niedrigste Rückfallrate.
So schlecht kann also die diskrete Politik der Kirche in diesen Dingen nicht sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die ganze Empörung ist nichts als Heuchelei und das Zeichen von Menschen der niedrigsten Schublade.
… und die Bischöfe machen mit. Sind sie dumm oder böse?
#45 Clemens H. † 15:46:56 | Dienstag, 13. Juli 2010
Für alle, die es immer noch nicht raffen (wollen): Es geht bei keinem einzigen Fall eines Mißbrauches
durch einen Priester, Mönch oder dergleichen bei der Empörung der Leute um den Fall an sich. Jedem Menschen
ist klar, dass in einer Organisation, in der Zehntausende Menschen arbeiten, sowas vorkommt. Es geht bei
der Empörung einzig und alleine um die Handlungsweise der kirchlichen Vorgesetzten – um die der Kirche
selber. Und diese Handlungsweise bestand halt in den allermeisten Fällen zumindest in unterlassener Hilfeleistung
wenn nicht sogar um Vertuschung einer Straftat. DAS ist empörend – nicht, dass es in der Kirche Kinderschänder
gibt.
Zu lange her Was Polanski getan hat ist wirklich sehr schlimm. Aber es ist 30 Jahre her und das Opfer
hat das Interesse an einer Verfolgung verloren. Die amerikanische Justiz sollte sich lieber um die schreckliche
Gegenwart kümmern, statt in die Vergangenheit zu fliehen. Die amerikanische Justiz ist genau so pervers
wie Polanski.
Gockeline – und da gebe ich Ihnen mal recht! Bis heute schweigt man über die vielen Homosexuelle im Amt.
Bis heute schweigt man über die vielen Väter die ihre Kinder verleugnen mit Hilfe der Bischöfe. Aber
es ist bald soweit – die RKK beginnt aufzuräumen.
Da gebe ich euch einmal recht! Wenn man Promi ist,darf man Drogen nehmen und Kinder schänden ,ohne beschädigt
zu werden. Er hat im Drogenrausch seine Schwangere Frau verloren die grausam gemetzelt wurde. Polanski
hat sich in dieser Sekte aufgehalten, weil er sich dort wohlfühlte. Bankvorstände sind krimineller und
man behandelt sie wie Großfürsten! Vielleicht sind unter ihnen auch Kinderschänder??? Ich sehe den
Vollangriff auf die Kirche nicht so schlimm,wenn man bedenkt welchen Gewinn man daraus bekommen hat! Den
Gewinn, daß dieses Thema im Raum blieb und nicht verschwand! Den Gewinn,dass mal aufgeräumt wird innerhalb
der Kirche. Zu lange hat zugeschaut oder weggeschaut oder einfach geschwiegen. Bis heute schweigt man
über die vielen Homosexuelle im Amt. Bis heute schweigt man über die vielen Väter die ihre Kinder verleugnen
mit Hilfe der Bischöfe. Bis heute verschweigt man,wie Gelder verwendet werden. Wie die Buchhaltung aussieht?
Wer prüft die Buchhaltung? Wie kann es sein,dass so viele sich aus den Gelder bedienen? Bei uns jede
dritte Pfarrei ohne Priester ist, aber in den oberen Etagen alles so bleibt wie immer? Wo wird da gehandelt?
Ein Unternehmen kann auch nicht weniger Umsatz machen,mit weniger Arbeiter und weniger Meister,aber im
Vorstand alles bleibt wie immer?
zu bejubeln gibt es nichts, allerdings auch keinen Grund für Vorwürfe an die Schweizer Justiz. Sie konnte
gar nicht anders handeln – in dubio pro reo und das gilt auch in der Frage, ob ein deal mit der Staatsanwaltschaft
vorlag. Jenseits des Teiches ist solch ein Deal ein rechtskräftiger Verfahrensabschluß, der infolge
des Verbots von double jeopardy (zweites Verfahren zu abgeschlossenen Gerichtsfällen) jegliche Wiederaufnahme
hindert. Kurz: es sind die US-Behörden selbst, die mit der Nichtherausgabe der Akten zum fraglichen deal
die Freilassung herbeigeführt haben, sei es vorsätzlich oder fahrlässig.
#37 wolfgang e. 14:28:38 | Dienstag, 13. Juli 2010
selektive Wahrnehmung Selektive Wahrnehmung ist auch, wenn man aus diesem Text: Roman Polanski ist frei:
In Berlin, Paris und Warschau hat diese Meldung am Montag für große Freude gesorgt. Besonders erleichtert
zeigte sich seine Ehefrau Emmanuelle Seigner über die Entscheidung der Schweiz, den Filmemacher nicht
an die USA auszuliefern, sondern sofort auf freien Fuß zu setzen. „Das ist für meine Kinder sowie für
mich selbst das Ende eines Alptraums“, sagte Seigner in einer ersten Reaktion. Polanski selbst sei laut
seinem Anwalt „befreit und glücklich“. Nur die USA waren über die Freilassung empört. nur die letzten
zwei Zeilen herausliest: orf berichtet, dass Polanski freigelassen wurde und darueber froh ist und dass
die USA nicht gluecklich darueber ist. Ich hatte den ersten Satz („In Berlin, Paris und Warschau hat diese
Meldung am Montag für große Freude gesorgt.“) sogar Fett gedruckt, und Du hast in dennoch übersehen.
Ich habe meinen Fehler korrigiert. Du hast zur Ungleichbehandlung dieses Falls im Vergleich zu kirchlichen
Fällen bisher keine Stellungnahme abgegeben. Mich hätte deine Meinung dazu interessiert. Aber hier weichst
du aus und verfällst in weitere Polemik („Spinner“, etc.). Daher noch einmal gefragt: Findest Du den
Jubel polnischer (Außenminister) und französische (jetziger + ehem. Kulturminister) Spitzenpolitiker
und der Künstlerszene ok? Findest Du die betreten neutrale Berichterstattung darüber nicht eigenartig?
Ist das alles ganz normal und richtig so?
Der französiche Kulturminister ist Sodomit Er hat sofort Polanski entschuldigt. Minister Frederic Mitterand
hat kleine Jungs ( „gosses“) in Thailand bestiegen. Und dies in einem Buch beschrieben. Und kein Rücktritt.
Auch Frankreich ist eine Bananenrepublik.
Melek Nun leben Sie mal nicht so auf in Ihrer Selbstgerechtigkeit. Wolfgang e hat schon recht damit, dass
Journalisten allgemein stets mit zweierlei Maß messen. Es gibt nämlich nicht viel Kirchenfreunde unter
den Volks-Journalisten und unter dem antichristlichen Künstlerpack schon gar nicht.
#33 Melek Tavus † 14:09:23 | Dienstag, 13. Juli 2010
Information Ich hatte aufgrund vom „Infoscreen“ in der wiener U-Bahn und der Diktion im ORF zunächst
den Eindruck, dass ein Großteil der Journalisten die Freilassung Polanskis bejubelt. Das meinte ich mit
selektiver Wahrnehmung…
#32 wolfgang e. 14:00:29 | Dienstag, 13. Juli 2010
Lieber Melek, Ich hatte aufgrund vom „Infoscreen“ in der wiener U-Bahn und der Diktion im ORF zunächst
den Eindruck, dass ein Großteil der Journalisten die Freilassung Polanskis bejubelt. Nachdem ich mich
weiter umgeschaut habe, habe ich diesen Fehler korrigiert. Allerdings gibt es sehr wohl Jubel bei französischen
und polnischen Spitzenpolitikern und in weiten Teilen der Künstlerszene. Dass das nch dem Aufbrodeln
der Missbrauchsfälle in den letzte 6 Monaten von den Medienschaffenden einfach so hingenommen wird, ist
zumindest als eigenartig zu bezeichnen. Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen, oder willst Du
mir darin wirklich widersprechen? Damit Du ich nicht falsch verstehst: Ich glaube, dass diese momentane
Kriese für die Kirche sehr nötig ist, da tatsächlich einiges nicht in Ordnung war, und hier jetzt hoffentlich
einiges in korrigiert werden kann. Ich beschwere mich auch nicht darüber, dass die Berichterstattung
nicht immer fair und neutral war. Ich bin nur sehr verwundert, dass im Prinzip die gleichen Leute, die
bei der Kirche „null Toleranz“ fordern, jetzt auf einmal bei Polanski so „verständnissvoll“ sind. Ohne
die juristische Rechtmäßigkeit der Freilassung beurteilen zu wollen und zu können, frage ich mich schon,
wie man in Zeiten wie diesen als Politiker oder Künstler die Freilassung eines brutalen Vergewaltigers
bejubeln kann. Und ich frage mich, wie ich dazu komme, als „Spinner“ tituliert zu werden, wenn ich das
kritisiere und eigenartig finde.
wofgang e, Melek, Zweifalten Melek – Sie leiden unter dem, was Sie User wolfgang e vorwerfen: unter einer
selektiven Wahrnehmung, genauso wie viele Ihrer „Leidensgenossen“ Zweifalten- an die Kirche werden sehr
viel höhere moralische Anforderungen gestellt. Ach so – und deshalb dürfen Laien einfach Kinder vergewaltigen,
weil „das is ja net gleich so“…war ja nur ein Laie ????? Und das Kind ?????? Zählt diese Vergewaltigung
an das Mädchen jetzt weniger? Ist dieses Mädchen weniger wert? War ja nur der „gute Laien-Onkel“ oder
was? wolfgang e: Bin ich wirklich ein Spinner, wenn ich das eigenartig finde? Nein, sind Sie nicht – es
ist sehr eigenartig dieses Messen nach zweierlei Maß der „wahrheitsliebenden“ Journalisten.
#30 Melek Tavus † 13:39:58 | Dienstag, 13. Juli 2010
Unwahrheit Wenn ich unwahre Behauptungen mache, so weise es nach. Du hast es doch selber zugegeben. Wer
hat denn behauptet, die Presse habe die Freilassung bejubelt?
#27 Hexenweyb † 13:33:18 | Dienstag, 13. Juli 2010
Alle wollen junge Mädchen vögeln! da hat er ja nicht so unrecht, man gucke sich die Deutschen Politiker
an, da hat doch glatt ein alter Sach Jahrgang 1940 ein junges Mädchen Jahrgang 1980 geheiratet, wenn
das nicht pervers ist…
#25 wolfgang e. 13:04:25 | Dienstag, 13. Juli 2010
Danke für den freundlichen Umgangston, lieber Melek. Ich habe eher nicht das Gefühl, das eine Konversation
mit Dir irgendwie sinnvoll ist. Wenn jemand nicht Deiner Meinung ist, ist er ein irrationaler Spinner.
Wenn ich unwahre Behauptungen mache, so weise es nach. Das in der veröffentlichten Meinung mit zweierlei
Maß gemessen wird habe ich jetzt mit mehereren Belegen nachgewiesen. Wo sind deine Nachweise?
#24 Melek Tavus † 12:43:24 | Dienstag, 13. Juli 2010
Spinner Bin ich wirklich ein Spinner, wenn ich das eigenartig finde? Weil Du unwahre Behauptungen machst
auf Grund Deiner Irrationalitaet. Bleib’ doch einfach mal bei den Fakten, statt Dir die Welt gemaess Deiner
Verschowerungstheorien zusammenzuspinnen.
#23 wolfgang e. 12:30:10 | Dienstag, 13. Juli 2010
Aha… Warum sollten sie? Die Aufgabe von Journalisten ist es, zu berichten, nicht, moralische Wertungen
vorzunehmen. Sowas gehoert bestenfalls in ein Kommentar. Danke für diese Klarstellung. Das könnte man
aber jetzt sehr vielen Journalisten ins Stammbuch schreiben. Die Berichterstattung über die Missbrauchsfälle
in der Kirche war keineswegs frei von Moralischen Wertungen… Ich finde die ungleiche Behandlung ansich
gleichartig gelagerter Fälle weiterhin sehr eigenartig. Da gibt es einen berühmten Ressigeur, der die
Vergewaltigung eine 13jährigen unter Drogen sogar zugegeben hat, der aber in Europa dennoch von Politikern
und Medien 33 Jahre lang gedeckt, ja sogar gehätschelt und getätscheld wurde. Bei allen Filmfestivals
ging er als Stargast ein und aus… Und die Journalisten stellen lediglich neutral fest, das seine Freilassung
Jubel erweckt… Wenn ein Priester hingegen verdächtigt wird, ein Kind unsittlich berührt zu haben,
ist sofort, noch vor Prufung der Fakten, die mediale Verurteilung dar. Bin ich wirklich ein Spinner, wenn
ich das eigenartig finde? Ich will damit keinerlei Untat beschönigen. Ich finde nur auch eigenartig,
dass alle diejenigen, die lauthals die „Gleichbehandlung“ der Priester vor dem Gesetz eingefordert haben,
die Streichung der Verjährungsfristen gefordert haben etc., bei Polanski auf einmal alles ganz normal
finden. Über die Seitenbetreiber von kreuz.net will ich mich nicht näher äußern. Journalisten sind
das wohl eher nicht.
@wolfgang e. Nur: Wenn die Kirche so gehandelt hat, wird Ihr das jetzt von den Medien massiv zum Vorwurf
gemacht. 1. an die Kirche werden sehr viel höhere moralische Anforderungen gestellt. 2. hat die Kirche –
in dem Bestreben sich und ihre Priester zu schützen – dieses Prinzip über Jahrhunderte zu extensiv ausgelegt.
Letzter mir bekannter Fall: Kardinal Groer. Das macht sie einfach als Institution unglaubwürdig. 3. Die
Kirche hat nicht den Wechsel in der Juristerei mitbekommen: vom Täterschutz zu Opferschutz und Prävention.
4. Ich halte es für möglich, dass die Odenwaldschule der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Problems ist.
M.W. hat schon Stefan George – bekanntlich selber schwul – vor dieser Schule vor dem Krieg gewarnt. Man
sollte aber -gerade in diesem Forum!!!- Kinderschänder und Homosexuelle nicht in einen Topf werfen. (Begründung
dafür folgt)
#20 wolfgang e. 12:01:30 | Dienstag, 13. Juli 2010
«Merci et bravo la Suisse!» Politische Tragweite In Frankreich ist die Nachricht, dass Roman Polanski
nicht länger in seinem Feriendomizil in Gstaad ausharren muss, mit Erleichterung aufgefasst worden. Der
gebeutelte Regisseur – der neben der polnischen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt – könne
endlich wieder seiner geschätzten Arbeit nachgehen, wird der französische Kulturminister Frédéric
Mitterand in der Zeitung «Le Monde» zitiert. Mitterands früherer Amtskollege Jack Lang fand für die
Beilegung des Falles mit «Merci et bravo la Suisse!» Worte, die über ihre reine Bedeutung auch eine
gewisse politische Tragweite aufweisen. Quelle: NZZ www.nzz.ch/…anski_1.6588407.html Darf ich meine
Frage präzisieren: OK, die Journalisten verhalten sich zur Freilassung relativ neutral bis verhalten
positiv. Aber was bewegt 1. Spitzenpolitiker aus Frankreich und Polen dazu, die Freilassung eines Vergewaltigers
zu bejubeln? 2. Die Journalisten Europas dazu, an diesem Jubel keien Anstoß zu nehmen? @ Ernst von Zweifalten:
Diesem Satz: Moralisch ist Polanski sicher schuld und ich hätte mir einen Prozess gewünscht. Aber: es
ist besser zehn Schuldige laufen zu lassen als einen Unschuldigen zu verurteilen. könnte man ja vorsichtig
zustimmen. Nur: Wenn die Kirche so gehandelt hat, wird Ihr das jetzt von den Medien massiv zum Vorwurf
gemacht. Und: Die Medien hierzulande handeln, wenn es die Kirche betrifft, nicht nach diesem Prinzip,
bei Polanski aber schon. Verzeiht mir, wenn ich das eigenartig finde. Danke, Melek, für den „Spinner“
In dem Artikel heißt es: „Richter wollen junge Mädchen vögeln. Geschworene wollen junge Mädchen vögeln.
Alle wollen junge Mädchen vögeln!“ Vergessen wurden die Geistlichen, die während einer Erektion sicherlich
ähnliche Gelüste attackieren. Eine aufblühende Rose :(3 ist sicherlich verführerischer als eine welke
Blüte.
#18 Melek Tavus † 11:50:57 | Dienstag, 13. Juli 2010
Spinner Roman Polanski ist frei: In Berlin, Paris und Warschau hat diese Meldung am Montag für große
Freude gesorgt. Der Titel auf der ORF-Hauptseite ist übrigens: „Erleichterung über Polanski-Freilassung“
Also nochmal: wie genau ist es „Jubel der Journalisten“, wenn sie darueber berichten, dass sich jemand
anderes ueber die Freilassung freut? Selektive Wahrnehmung?
@Clemens Ich verstehe auch nicht, wo das Problem ist. Wieso schicken die Amis die Akten nicht einfach
und gut isses? Ich vermute, die Amerikaner sind ganz froh darüber, das Problem Polanski mit allem was
dazu gehört (Medeinrummel, vermutlich Proteste, Hollywood) nicht am Hals zu haben. So kann man aufrichtig
empört sein. Kann mich aber natürlich auch täuschen.
#16 wolfgang e. 11:48:43 | Dienstag, 13. Juli 2010
Das polnische Außenministerium jubelt: Warschau erfreut über Polanskis Freilassung Warschau (dpa) –
Das polnische Außenministerium hat sich sehr erfreut darüber gezeigt, dass der aus Polen stammende Starregisseur
Roman Polanski wieder ein freier Mann ist. Die gefundene Lösung habe sowohl die komplizierte Rechtslage
als auch die Lebenssituation Polanskis berücksichtigt, sagte Außenamtssprecher Piotr Paszkowski in Warschau.
Der Chef der polnischen Diplomatie, Radoslaw Sikorski, habe sich inzwischen bei seiner schweizerischen
Kollegin, Micheline Calmy- Rey, für die «vernünftige Entscheidung» bedankt. Quelle: SZ …ewsticker.sueddeutsche.de/list/id/1013835
Eigenartig, oder? „vernünftige Entscheidung“, „die Lebenssituation Polanskis“… Was sagst Du dazu, Melek?
Es ist doch schön, dass wenigstens die Schweiz das rechtsstaatliche Prinzip „in dubio pro reo“ anerkennt.
Dass die amerikanische Justiz erhebliche Probleme mit der Beweissicherung hat, zeigen Fälle wie O.J.
Simpson, die Prozesse in Gunatanamo und viele andere fälschliche Todesurteile. Moralisch ist Polanski
sicher schuld und ich hätte mir einen Prozess gewünscht. Aber: es ist besser zehn Schuldige laufen zu
lassen als einen Unschuldigen zu verurteilen. Wenn sich die USA nicht an die Standarts der Rechtsstaatlichkeit
halten und die entsprechenden Dokumente zugänglich machen können, hat die Schweiz der Rechtsstaatlichkeit
einen großen Dienst erwiesen unabhäng von der Frage Polanski
#14 Clemens H. † 11:44:16 | Dienstag, 13. Juli 2010
Melek Tavus: So ist es. Polanski wird nach wie vor von den USA gesucht und der Grund fuer seine Freilassung
ist nicht, dass die Schweiz Kindermissbrauch toll findet, sondern, dass die USA der Schweiz keinen Einblick
in die Ermittlungsakten gewaehrte. Exakt. Und bevor man jemanden ausliefert (gerade an die USA, die’s
ja mit den Rechten von Angeklagte nicht so genau nehmen, will man eben wenigstens die Aktens sehen. Ich
verstehe auch nicht, wo das Problem ist. Wieso schicken die Amis die Akten nicht einfach und gut isses?
Alois Bischof – Hollywood Diese Frage stelle ich mir auch: Warum gibt es gefühlte 100 Spielfilme über
den Holocaust, jedoch nicht einen über ähnliche Verfolgungshandlungen (z.B. Holodomor, Flucht und Vertreibung,
Armeniergenozid etc.)? Weiß jemand mehr?
#12 wolfgang e. 11:42:24 | Dienstag, 13. Juli 2010
Selektive Wahrnehmung? Wiederholung: Roman Polanski ist frei: In Berlin, Paris und Warschau hat diese
Meldung am Montag für große Freude gesorgt. Der Titel auf der ORF-Hauptseite www.orf.at/ ist übrigens:
„Erleichterung über Polanski-Freilassung“
#11 Melek Tavus † 11:35:44 | Dienstag, 13. Juli 2010
Medien Was sagst Du dazu, Melek? orf berichtet, dass Polanski freigelassen wurde und darueber froh ist
und dass die USA nicht gluecklich darueber ist. Wo genau ist da „Jubel“ der Medien zu erkennen? Schreibt
irgendein Journalist :„HOSSA, POLANSKI IST FREI!“?
wolfgang Ja, genau, es ist eben diese allgemeine Stimmungsmache, die letztendlich auf die Justiz und die
Rechtsanwendung durchschlägt! Handelt es sich um „Everybodys darling“, dann kann er minderjährige Mädchen
auf hinterhältigste Weise unter Drogen setzen und anal penetrieren. Dass er bis zum heutigen Tage dafür
nicht strafrechtlich belangt wurde, hat sehr viel damit zu tun, dass es Menschen sind, die Gesetze auslegen
und anwenden.
Ein Regisseur des Holocaust™ Roman Polanski hat seine Frau durch eine blutrünstige Sekte „verloren“.
Polanski hat den Holocaust™ im Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete durch viele
Wunder, wie immer in jeder Mythologie, überlebt. Als Regisseur zahlreicher Hollywood-Filme wird man ihm
jedes Verbrechen verzeihen. Es geht ja alles auf sein Trauma zurück. Und außerhalb der Kirche ist Homosexualität
in der dekadenten Politgesellschaft ein Vorteil, aber wenn ein konziliarer Priester einmal mit einem Mann
gesehen wird, so ist diese Homosexualität auf einmal Anlaß für Medienhetze. Und die erst heute gemeldete
Homo-Schändung eines 17jährigen Jungen durch einen 25jährigen Priester im Skandaljahr 1968 wird als
satanischer Missbrauch in den – mehrheitlich volljüdischen – Medien der USA verbreitet. Wer jedoch Jude,
linker Intellektueller, Oberbürgermeister Berlins, Atheist, Muslime ist, der darf das alles machen. Die
Empörung der Medien ist so selektiv. Wie auch Roman Polanski mit The Pianist nur ein Ereignis des II.
Weltkriegs thematisieren möchte, während die sieben Millionen christlichen Ukrainer die 1931-1934 ermordet
wurde durch Aushungerung und Verschleppung, nicht einmal erwähnt werden in Hollywood. Die Machthaber
in Hollywood sind ja die gleichen, die auch Kaganowitsch hervorbrachten, und die nach 1949 alle in die
USA auswanderten (auch seit 1992), weil sie in der Sowjetunion ab diesem Jahr auch als wurzellose Kosmopoliten
(so Stalin) galten.
Bezeichnend ist auch die Reaktion der Medien Durch die Bank wird die Freilassung Polanskys von den Journalisten
bejubelt. So ist auf orf.at www.orf.at/…712-53256/index.html folgendes zu lesen: USA über Freilassung
empört Roman Polanski ist frei: In Berlin, Paris und Warschau hat diese Meldung am Montag für große
Freude gesorgt. Besonders erleichtert zeigte sich seine Ehefrau Emmanuelle Seigner über die Entscheidung
der Schweiz, den Filmemacher nicht an die USA auszuliefern, sondern sofort auf freien Fuß zu setzen.
„Das ist für meine Kinder sowie für mich selbst das Ende eines Alptraums“, sagte Seigner in einer ersten
Reaktion. Polanski selbst sei laut seinem Anwalt „befreit und glücklich“. Nur die USA waren über die
Freilassung empört. Eigenartig. Was sagst Du dazu, Melek?
@ Domenico Tuttisanti Ich muss Ihnen einfach widersprechen. Ich glaube, dass die Schweiz massivst versucht
hat, die Beweise an die Hand zu bekommen, um Polanski an die USA auszuliefern. Sonst hätte er nicht so
lange in U-Haft oder Hausarrest sein können. Es ist bedauerlich, dass die USA nicht dem Begehren der
Schweiz nachgekommen ist.
Gesetz Der Artikel hebt zu recht hervor, dass man die gleichen Gesetze einmal so und einmal anders auslegt
und anwendet, je nachdem, wer der Beschuldigte ist. Achja? Welches Schweizer Gesetz meinst Du genau und
wo wurde es in einem vergleichbaren Fall anders angewandt? Bin ja mal gespannt auf Deine Antwort. Ich
sage jetzt schon mal vorher, dass Du nicht in der Lage bist, einen konkreten Fall zu nennen und Dich auf
Ausfluechte und Poebeleien beschraenken wirst.
engelhardt †, Melek T. …der Artikel zeigt doch, dass es genau umgekehrt ist. Nein, das tut er nicht!
Der Artikel hebt zu recht hervor, dass man die gleichen Gesetze einmal so und einmal anders auslegt und
anwendet, je nachdem, wer der Beschuldigte ist. Offensichtlich ist man geneigt, einem namhaften Regisseur
den mit äußerstem Hinterhalt und größter Brutalität ausgeführten Anschlag auf ein junges Mädchen
durchgehen zu lassen und ihn vor der gerechten Strafverfolgung zu schützen, bei katholischen Priestern
dagegen wird bereits eine kleinste körperliche Berührung (etwa ein anerkenneder Klaps auf die Schulter)
zur sexuellen Belästigung hochstilisiert.
Vollidioten Der Mißbrauch von Minderjährigen ist ein Kavaliersdelikt und völlig harmlos – es sei denn,
man kann ihn aufbauschen, um die Kirche fertigzumachen. Aeh…der Artikel zeigt doch, dass es genau umgekehrt
ist. Polanski wird nach wie vor von den USA gesucht und der Grund fuer seine Freilassung ist nicht, dass
die Schweiz Kindermissbrauch toll findet, sondern, dass die USA der Schweiz keinen Einblick in die Ermittlungsakten
gewaehrte. Naja, kreuz.net erfindet sich mal wieder seine eigenen Wirklichkeit…
@ fundamental-christian Es wir hier nicht behauptet, dass der Missbrauch von Minderjährigen ein Kavaliersdelikt
sei. Es wird, da entsprechende Belege durch die USA nicht beigeschafft werden können, nach dem Rechtsgrundsatz
verfahren, dass im Zweifel für den Angeklagten entschieden werden muss. Dies mögen Sie und ich beklagen,
aber es ist genau das, was Sie auch einfordern würden, wenn es sich um einen Missbrauchsfall im kirchlichen
Kontext handeln würde.
Ja, genauso schaut’s nunmal aus „Der Mißbrauch von Minderjährigen ist ein Kavaliersdelikt und völlig
harmlos – es sei denn, man kann ihn aufbauschen, um die Kirche fertigzumachen.“ und nicht anders… P
lanski hinter Gittern! Und zwar LEBENSLÄNGLICH!