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„Freiheit aller Freiheiten“? + Weltjugendtag mit Silbermonstranz + Alles ist erlaubt – nur Religion wird verboten + Bischöfe gegen Alte Messe +
Schmieren und Basteln ist nicht verboten
Benedikt XVI. bei seiner Reise nach Portugal
Benedikt XVI. bei seiner Reise nach Portugal
© Catholic Church (England and Wales), CC
„Freiheit aller Freiheiten“?

Vatikan. Gestern publizierte der vatikanische Pressesaal das Thema des Weltfriedenstages am 1. Januar 2011. Es lautet: „Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden“. Der Text kritisiert, daß religiöse Minderheiten Diskriminierungen, Verfolgung und Gewalt ausgesetzt sind. Die Religionsfreiheit wird triumphierend als „Freiheit aller Freiheiten“ bezeichnet.

Weltjugendtag mit Silbermonstranz

Spanien. Beim Weltjugendtag in Madrid 2011 wird auch eine Monstranz aus dem 15. Jahrhundert verwendet. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Catholic News Agency’. Die Monstranz gilt als „das schönste Beispiel spanischer Silberarbeit aller Zeiten“. Sie ist fast drei Meter groß und besteht aus Gold und Silber. Sie kommt bei einer Anbetung und Vigil mit Papst Benedikt VI. zum Einsatz.

Alles ist erlaubt – nur Religion wird verboten

Frankreich. Am Dienstag hat das traditionell religionsfeindliche Französische Parlament ein landesweites Verbot der Burka verabschiedet. Frauen, die sich trotzdem verhüllen, sollen zur Zahlung von 150 Euro oder zu einem Kurs in Staatsbürgerkunde gezwungen werden. Falls Ehemänner die Frauen zur Verschleierung zwingen, droht ihnen eine Strafe von 30.000 Euro beziehungsweise ein Jahr Gefängnis.

Bischöfe gegen Alte Messe

Schweiz. Der bei der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. untergekommene frühere Augustiner-Chorherr Pater Yannick Escher (36) hat seinem Abt und seinen Mitbrüdern einen fünfseitigen Brief geschrieben, in dem er den Wechsel erklärt. Das sagte Pater Escher in einer Stellungnahme vor der Webseite ‘summorum-pontificum.fr’. Eine Umsetzung des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ sei in seiner bisherigen altliberalen Chorherren-Abtei Saint-Maurice „undenkbar“ gewesen. Pater Escher verließ die Gemeinschaft wegen schwerer liturgischer und auch doktrineller Gründe: „Der Widerstand gegen das Motu Proprio ist bei den bischöflichen und kirchlichen Autoritäten groß.“

Schmieren und Basteln ist nicht verboten

„Ich spreche natürlich von den Päpsten der modernen Kunst, den ehrenwerten Kritikern, die alles tun, damit die Sache [mit der modernen Kunst] nicht auffliegt. Keiner der Päpste würde jemals zugeben, daß seine Religion ein Irrglaube ist. So behaupten auch die Jungs der Moderne nach dem Beuys’schen Dogma steif und fest, daß alles und jedes auf der Welt Kunst sei […]. Von mir aus kann also jeder schmieren und basteln, was er will, wenn nur der Bürgermeister dafür nicht in mein Portemonnaie greifen muß.“

Der in Budapest geborene Sartiriker, Goldschmied und Kunsthistoriker, Ephraim Kishon-Hoffmann († 2005) in seinem Werk „Picassos süße Rache“.
      
87 Lesermeinungen
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#89   Lisibald Poier †   09:40:55 | Freitag, 16. Juli 2010
Natürlich nicht alles auf einmal …
Kilian. Es sei denn, Du willst alles auf einmal wissen. Aber nein, laß es sich setzen. Aphorismus für Aphorismus. Es hat schon viel für sich es zu verstehen. Besonders die Verse von Fichte finde ich sehr aufschlußreich in Bezug auf das „Noumen“ bei Kant. Hierin liegt ein fundamentaler Erkenntnisschluß unserer Tage, wo Wissen inflationär aufbereitet ist, als wär es ein Fazit, welches immerzu neu auf einem Elefanten platz zu finden habe. Der Elefant Wirtschaft steht auf dem Elefant Politik und der wiederum steht auf dem Elefant Kirche. Das alles bewegt jedoch eine Schildkröte, eine Urschildkröte. Kannst Du damit etwas anfangen? Ich finde es jedenfalls „apodiktisch“. Das Gegenteil kann also unmöglich bewiesen werden. Finde ich.
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#87   Kilian   09:14:43 | Freitag, 16. Juli 2010
Okay,
a) soll ich das alles lesen?
b) was soll mir die Indische Mythologie sagen; bzw. was soll ich dadurch erkennen?
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#86   Lisibald Poier †   07:55:07 | Freitag, 16. Juli 2010
@Kilian
Auf dem Rücken von Schildkröten:
www.kisc.meiji.ac.jp/…he/schildkroete.html
Friedrich Bouterwek:Idee einer Apodiktik (1799)
„Wenn die Wahrheit von Sätzen getragen werden soll, die nur dadurch wahr sind, daß sie sich auf andere und allgemeinere Sätze gründen; so gleicht die Philosophie dem Elephanten der Indischen Mythologie, der, mit der Welt auf seinem Rücken, sich auf eine Schildkröte stützt, die Schildkröte aber stützt sich auf … Da hat die Weisheit ein Ende.“
Idee einer Apodiktik. Ein Beytrag zur menschlichen Selbstverständigung und zur Entscheidung des Streits über Metaphysik, kritische Philosophie und Skepticismus, Bd. 1. Halle: Renger 1799, S. 11 f.
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#85   Kilian   06:12:43 | Freitag, 16. Juli 2010
Also, ihr chatted bis um 5:46
und 14 Minuten spaeter ist keiner mehr von euch da…
Wenn ich einmal da bin und Zeit dazu hab… :'(
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#84   Lisibald Poier †   05:33:05 | Freitag, 16. Juli 2010
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#83   Goldengel   13:35:26 | Donnerstag, 15. Juli 2010
Nachdenklicher
Sie verstehen nichts, überhaupt nichts, wie diese Welt funktioniert
Nur so zur Info – ich bin kein Alien und komme nicht von fernen Welten. Auch ich lebe hier seit einiger Zeit.
Da werden keine Rücksichten genommen, da wird der Arbeitsplatz eines Familienvaters mal kurz 300 km versetzt, mit der Konsequenz, seine Famile nur noch am Wochenende sehen zu können.
Och – und weil das Frauchen so weit weg ist, muss Burschi sich gleich ne Schlampe anlachen, weil die Hose kann nicht warten oder was?
Sie haben leider nichts verstanden – kein Wort von dem, was ich hier geschrieben habe.
Aber keine Sorge – sogar ein Priester aus Bayern hat mal nen Hurenbock verteidigt und somit können Sie doch äußerst glücklich und zufrieden sein, dass jene Gewissenlosigkeit, die Sie hier ja so „bewundern“ an einigen Ehebrechern bei so manchen VII. Deppenpriester, der dem Hurenvolk nur allzu gerne nach der Goschn plappert, auf fruchtbarsten Boden fällt.
Und WEGEN solcher Deppenpriester versteht das Volk – eben Sie – GAR NICHTS.
Sie dürfen sich bei solchen „Priestern“ also bedanken, dass Sie mal blöd sterben werden und vom Leben GAR NIX verstanden haben.
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#82   Nachdenklicher   21:39:20 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Goldengel
Nur lassen sich manche Kleriker eben nicht auf die Sünden dieser Welt ein. In diesem Sinne haben Sie vielleicht recht, wenn Sie meinen, dass Kleriker von „Ihrer Lebenswirklichkeit“ wirklich keine Ahnung haben. Denn „Ihre Wirklichkeit“ haben Sie sich selbst geschaffen – wie man sich bettet, so liegt man – Wie Sie sich betten, so liegen Sie im Leben.
Sie verstehen nichts, überhaupt nichts, wie diese Welt funktioniert.
Die allerwenigsten können sich ihre Welt selbst schaffen, das können Kleriker viel besser, sondern müssen sich Tag für Tag den wandelnden Erfordernissen eines harten Erwerbslebens stellen. Da werden keine Rücksichten genommen, da wird der Arbeitsplatz eines Familienvaters mal kurz 300 km versetzt, mit der Konsequenz, seine Famile nur noch am Wochenende sehen zu können.
Welche Anfechtungen das nach sich ziehen kann muss ich selbst Ihnen hoffentlich nicht erklären.
Was ich damit sagen möchte, Sie machen es sich zu einfach in der Verurteilung derer, die Fehler gemacht haben.
Das Leben hier draussen ist hart und kompliziert, wir brauchen keine überheblichen und selbstgerechte Kleriker.
Nur ganz am Rande, ich bin seit 20 Jahren mit derselben Frau glücklich verheiratet, ich rede hier nicht von mir.
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#81   klausvonjaus   20:26:25 | Mittwoch, 14. Juli 2010
WELTTRAUERTAG HEUTE
MEINE LIEBEN FREUNDE, MEINE LIEBEN FEINDE,
HEUTE IST WELTTRAUERTAG: „GEDENKT DEN HOMO-UNZÜCHTIGEN VERBRECHEN“ AN BRAVEN KATHOLIKEN. CROMWELL UND SEINE PROTESTANTISCHEN FASCHISTEN-BRIGADEN HABEN IN IHREM HOMO-WAHN MEHRERE HUNDERTTAUSEND KATHOLIKEN ABGESCHLACHTET.
:'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'(
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#80   Goldengel   20:21:41 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Nachdenklicher
Kein Wunder, daß die Kirchen immer leerer werden, wer will sich schon von ahnungslosen Klerikern belehren lassen.
Ahnungslose Kleriker?
Sie meinen, dass Kleriker im Kloster geboren worden sind oder Priester ab der Wiege im Amt sind?
Auch Kleriker haben ein Vorleben, eine Familie (Eltern, Geschwister usw.). Die Kleriker fallen nicht vom Himmel, leider. Außerdem leben die Kleriker auch in dieser Welt und haben somit sehr wohl eine Ahnung von der Welt.
Nur lassen sich manche Kleriker eben nicht auf die Sünden dieser Welt ein. In diesem Sinne haben Sie vielleicht recht, wenn Sie meinen, dass Kleriker von „Ihrer Lebenswirklichkeit“ wirklich keine Ahnung haben. Denn „Ihre Wirklichkeit“ haben Sie sich selbst geschaffen – wie man sich bettet, so liegt man – Wie Sie sich betten, so liegen Sie im Leben.
Jeder ist Herr seines Schicksals – man muss eben aufpassen, was man tut und mit wem man was tut.
Kleriker sind somit nicht ahnungslos – im Gegenteil – viele wissen eben, was sie tun und diese wollen nicht das tun, was Sie und Ihresgleichen so tun und viele Gläubige auch nicht.
Leben Sie also nur in „Ihrer Wirklichkeit“, die Sie sich so sündig aufgebaut haben. Keiner stört Sie dabei – anscheinend nicht mal Ihr Gewissen.
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#79   Schäfer   19:40:00 | Mittwoch, 14. Juli 2010
kristall
Frankreich taugt nichts mehr.
Der ganze Kolonialwarenladen fliegt auseinander,selbst die Nationalmannschaft zerfleischt sich schon.
Ich würde keinen Cent mehr auf die setzen.
Die haben doch fertig:
www.jungefreiheit.de/…+M59c7c2ce57d.0.html?&tx_ttnews[swo…
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#78   kristall   19:30:21 | Mittwoch, 14. Juli 2010
schäfer!
du hast recht,aber das abkassieren wäre leicht möglich!
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#77   Nachdenklicher   19:29:51 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Goldengel
Die Gewisssenlosigkeit mancher gottloser Menschen ist eine Anmaßung. Sie können ja gerne gewissenlos agieren und sich scheiden lassen oder betrügen, lügen ect. Niemand hindert Sie oder Ihresgleichen an so einer Lebenslüge.
Ach was wissen Sie denn schon vom wirklichen Leben ?
Sie urteilen über Menschen, deren Lebenswirklichkeit Sie überhaupt nicht einzuschätzen vermögen. Leben ausserhalb der katholischen Kirche ist kompliziert und nicht alles gelingt so, wie man es sich vorgestellt.
Kein Wunder, daß die Kirchen immer leerer werden, wer will sich schon von ahnungslosen Klerikern belehren lassen.
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#76   Schäfer   19:24:04 | Mittwoch, 14. Juli 2010
kristall
Wahrscheinlich starten sie eher eine Charmoffensive um das Geld zu bekommen.
Prostituierte oder der Staatspräsident persönlich.
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#75   mr. cologne †   19:17:39 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Schäferlein
erst deutsch lernen, dann schreiben.
Fürs Busgeld sind nehme ich mal an die Verkehrsbetriebe zuständig… Und wen wollen sie eintreiben
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#74   kristall   19:17:34 | Mittwoch, 14. Juli 2010
schäfer!
mit der armee würde es schon gehen :)3 ^-^
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#73   Schäfer   19:09:50 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Frankreich
Die können viel beschliessen wenn der Tag lang ist.
Aber WER soll das Busgeld den eintreiben,die französischen Polizisten trauen sich ja jetzt schon nicht mehr in die Brennpunkte.
Wahrscheinlich kommt da jetzt die Fremdenlegion zum Bußgeldeintreiben
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Freimaurer-Frankreich kann sich winden wie es will-die Zukunft gehört dort dem Islam.Und dann wird auch als erstes der Freimaurer Eiffelturm geschleift und das Erbe der roten Jakobiner zur Hölle geschickt.
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#72   Lisibald Poier †   18:27:47 | Mittwoch, 14. Juli 2010
nix Menschenhasser
So etwas gibt es nicht. Es gibt Schwäche und das ist etwas völlig anderes. Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach. Sie liegen im Clinch und das, was dabei rauskommt, ist Menschenhass, der sich in der Schwäche demaskiert. Eben, weil es kein MENSCHENhass ist, sondern bloß der auf ein Geschlecht des Menschen und nicht beide. Wohl gemerkt! Da steckt sehr viel Psychologie drin. Nicht einmal Menschenkenntnis. Lt. Bibel ist nur Mann und Frau ein Mensch, nicht aber einer alleine. Einer alleine ist entweder Mann oder Frau.
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#71   Goldengel   18:02:16 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Nachdenklicher
Was Sie alles wissen, Ihr Menschenhass ist heut mal wieder ganz arg.
Sie sind ein Menschenhasser, denn Sie schreiben hier für die Schuld.
Hier geht es mir um das Gewissen – und wer seinen Ehepartner/in betrügt, hat kein Gewissen.
Dann lassen Sie es Gott mit dem Sünder ausmachen, Ihre Anmaßung braucht dazu keiner, es geht Sie schlicht nichts an.
Die Gewisssenlosigkeit mancher gottloser Menschen ist eine Anmaßung.
Sie können ja gerne gewissenlos agieren und sich scheiden lassen oder betrügen, lügen ect. Niemand hindert Sie oder Ihresgleichen an so einer Lebenslüge.
Nur über die Konsequenzen so eines Daseins dürfen Sie dann nicht jammern – denn die Rechnung der Gewissenlosigkeit bekommt jeder mal präsentiert.
Sie können jetzt gerne weiter gifteln – ich steig aus. :-D
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#70   Nachdenklicher   17:15:27 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Goldengel
Eine Bekannte von mir verlor ihren Mann an einen Internetflirt. Und das Gewissen? Wo war das bei diesem Mann, der drei Kinder hat?
Ich kenne auch ein Paar mit 3 Kindern wo er dann zu einer anderen ging, aber ich kenne auch die Vorgeschichte dazu. Und dann ist es auf einmal nicht mehr so einfach die moralische Keule auszupacken.
Unsinn – heute macht man das schon aus Langeweile, weil man was „erleben“ will. Verwöhnte Leute sind das heute sonst nix.
Sagt einer, der vermutlich noch nie in seinem Leben sich seinen Lebensunterhalt hat selbst verdienen müssen.
Nein – solche Leute waren immer so, nur kommt eben irgendwann der Schweinehund durch und dann zeigt sich der wahre Charakter solcher Leute.
Was Sie alles wissen, Ihr Menschenhass ist heut mal wieder ganz arg.
Das tat nicht ich – DAS tat Christus, der die Sünde verurteilte.
Dann lassen Sie es Gott mit dem Sünder ausmachen, Ihre Anmaßung braucht dazu keiner, es geht Sie schlicht nichts an.
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#69   Goldengel   17:05:54 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Nachdenklicher
gleichzeitig eröffnet das Internet völlig neue Möglichkeiten des sozialen Kontakts.
Interessant, dass Sie das schreiben. Eine Bekannte von mir verlor ihren Mann an einen Internetflirt.
Und das Gewissen?
Wo war das bei diesem Mann, der drei Kinder hat?
wir leben in einer weitaus komplexeren Welt als noch vor 30 Jahren
Unsinn – heute macht man das schon aus Langeweile, weil man was „erleben“ will.
Verwöhnte Leute sind das heute sonst nix.
aber einfach nur Treue einzufordern ohne die Realitäten zu berücksichtigen, ist zu schlicht gedacht und wird auch den betroffenen Menschen in keinster Weise gerecht.
Na – Sie haben Nerven.
Das Ja-Wort am Altar war also nix wert oder was?
Treue einfordern – niemand fordert – die jeweiligen Eheleute haben es sich ja am Altar geschworen die Treue oder etwa nicht. Sie sagen jetzt vielleicht – ja man ändert sich halt. Nein – solche Leute waren immer so, nur kommt eben irgendwann der Schweinehund durch und dann zeigt sich der wahre Charakter solcher Leute.
m Gegenteil, sie überhöhen sich und maßen sich an, über das Leben anderer Menschen moralische Urteile abgeben zu dürfen.
Das tat nicht ich – DAS tat Christus, der die Sünde verurteilte.
Eine Anmaßung ist es übrigens, wenn man seine Familie im Stich lässt – DAS ist eine Anmaßung.
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#68   Nachdenklicher   16:56:02 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Goldengel
Es ist in der heutigen Zeit oft sehr schwer, alles unter einen Hut zu bekommen: Job, Ehe, Kinder.
Viele sind von Arbeitsplatzverlust bedroht, gleichzeitig eröffnet das Internet völlig neue Möglichkeiten des sozialen Kontakts.
Kurzum, wir leben in einer weitaus komplexeren Welt als noch vor 30 Jahren, auch die Arbeitswelt nimmt oft keinerlei Rücksicht auf Familie.
Natürlich ist jede Scheidung eine Scheidung zuviel, aber einfach nur Treue einzufordern ohne die Realitäten zu berücksichtigen, ist zu schlicht gedacht und wird auch den betroffenen Menschen in keinster Weise gerecht.
Im Gegenteil, sie überhöhen sich und maßen sich an, über das Leben anderer Menschen moralische Urteile abgeben zu dürfen.
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#67   Goldengel   16:36:27 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Nachdenklicher
Wieviele Ehepaare kennen Sie, die sich scheiden liessen
Leider einige und ich kenne auch die Kinder jener Leute. Kinder, deren schulische Leistungen seit der Scheidung krass abfielen. Kinder, die depressive Phasen mitgemacht haben, weil sie den Schmerz des verlassenen Partners(in) nicht verkraften konnten. Sie glauben, dass Kinder da einfach drüber weg kommen – einfach so. Großer Irrtum – Kinder leiden still, heimlich, weinen heimlich…weil Kinder sich keine Blöße geben wollen.
Sie sind für die Scheidung – ich bin für Treue.
Sie meinen, dass es einfach normal ist, wenn Ehebruch begangen wird – ich meine, es ist nicht normal, es ist gewissenlos und egoistisch.
Die Kinder sind die Hauptleidtragenden, denn die können sich nicht wehren.
Es ging außerdem in diesen Beiträgen vor allem um das GEWISSEN dieser Leute. Aber Sie haben es einfach nicht verstanden, denn Sie sind ja der „leibhaftige Teil“ dieser Egogesellschaft. Gewissen – für Sie anscheinend ein Fremdwort.
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#66   Nachdenklicher   16:29:53 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Goldengel
Das ist doch alles reine Theorie.
Wieviele Ehepaare kennen Sie, die sich scheiden liessen ?
In den Fällen, die ich kenne, war das nie leichtfertig sondern da ging jeweils ein mehrjähriger, ermüdender Ehekrieg voraus, der vor allem die Kinder massiv belastete, da sie die Gründe nicht verstanden und sie in Loyalitätskonflikte gerieten.
Da ist die Scheidung oft die bessere Alternative.
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#65   Goldengel   15:58:22 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Wohlehrwürden
Das Gewissen ist eben nicht so einfach. Es ist aus einer Vielheit sehr vielschichtiger Erlebnisse und Erfahrungen geprägt und gibt Antwort auf sehr konkrete Lebenssituationen,…
Das ist richtig.
z.B. Scheidungskinder – wie werden diese Kinder ihr Leben verbringen in Zukunft? Welche Perspektiven haben diese – WAS haben diese „vorgelebt“ bekommen usw.
Und WIE sieht deren Gewissen aus? Haben diese ein Gewissen herausbilden können?
Diese Kinder haben insofern eine Chance ein Gewissen herauszubilden, idem sie aus ihrem eigenen Schmerz gelernt haben, was man eben nicht tut. Doch leider lernen diese oft das Gegenteil – da Eltern eine Vorbildwirkung haben, kann es sein, dass diese dieselben Fehler machen. Und jetzt kommt der Glaube – der kann hilfreich sein. Wenn schon die Gesellschaft nicht lehren kann, was richtig ist, dann kann es sehr wohl die Religion, also Jesus, der uns lehren kann, WAS Sünde ist und was Gewissen eigentlich ist.
Das Gewissen ist eine riesige Sammlung konkreter Lebenserfahrungen und kein einfaches Prinzip.
Das ist richtig. Denn wie Sie aus meinem Beispiel ja sehen können, hat der Mensch nun zwei Möglichkeiten seine Zukunft herauszubilden aus der Scheidungssituation in seiner Kindheit. Entweder er tut, was die Eltern taten oder er macht es ganz anders.
Der Glaube an Jesus kann somit sehr wohl hilfreich sein, um ein Gewissen herauszubilden, zu begreifen, was gut und was schlecht ist für einen selbst und für die Umgebung.
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#64   Wohlehrwürden †   15:39:17 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Das Gewissen ist praktisch
@Goldengel
Langsam kommen wir wieder zusammen.
Deshalb kann ich jetzt wieder auf Spitzfindigkeiten eingehen.
Das Gewissen ist eben nicht so einfach. Es ist aus einer Vielheit sehr vielschichtiger Erlebnisse und Erfahrungen geprägt und gibt Antwort auf sehr konkrete Lebenssituationen, die sich nicht mit einfachen Prinzipien allgemein beschreiben lassen.
Die Haltung das Gute zu suchen und das Böse zu meiden ist voraussetzende Grundlage des Gewissens und nicht Teil des Gewissens.
Die allgemeinen sittlichen Prinzipien, die wir im Laufe unseres Lebens erwerben, sagen uns was wir auf jeden Fall unterlassen sollen. Dazu gibt es viele Faustregeln, was sich positiv bewährt (in den den Tugenden gesammelt).
Aber aus Prinzipien kann man höchstens herleiten was man nicht tun soll, nicht aber, was man im Einzelfall tun soll. Das ist eine praktische Entscheidung, die viel zu komplex für allgemeine Gesetze ist.
Auch das hat Kant nicht verstanden.
Die Entscheidung für eine ganz bestimmte konkrete Handlung schafft erst der Wille aus der Tugend.
Das Gewissen ist eine riesige Sammlung konkreter Lebenserfahrungen und kein einfaches Prinzip.
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#63   Goldengel   15:26:24 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Wohlehrwürden
Das Gewissen ist sehr einfach. Schadet man einem anderen Lebenwesen (Abtreibung, Ehebruch) müsste man eigentlich Gewissensbisse haben – hat man es nicht, hat man eben kein Gewissen, keine Tugenden in sich.
Kants Moral ist psychisch krank.
Der heutige Zeitgeist ist sicher kranker.
Ein Zeitgeist, der dem Menschen eine Gewissenlosigkeit aufbürdet – denn die Sünden sind sehr wohl auch eine Last für den Menschen, machen auch nicht glücklich, im Gegenteil sie machen krank.
Sondern alle Menschen erlernen in unterschiedlichen Strukturen die selben Prinzipien von aussen.
Das ist nix Neues. Die seelische Gosse (Scheidung, Abtreibung, Totschlag – man denke an jene Jugendliche, die einen Mann einfach so zu Tode geprügelt haben und nix dabei finden) hat kein Gewissen – sie hat sich davon herausgestohlen und sucht sich in Ausreden zu verhaspeln. Ausreden, die dem Sünder auch nix nützen, denn die Sünde holt jeden irgendwann mal ein. Dazu bedarf es nicht mal mehr das Gewissen. Die Quittung für die Schuld bekommt man auch ohne Gewissen.
Die Tugend kommt durch das Ge-Wissen. Es steht mit dem Be-Wusstsein in Verbindung.
Das gefällt mir – dafür :(3
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#62   Wohlehrwürden †   15:18:17 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Gewissen
@Goldengel
Sie können schon das Gewissen mit der Tugend in Verbindung bringen. Aber dann muss es ein wahres Gewissen sein, informiert durch die Stimme Gottes aus der Wirklichkeit und nicht bestimmt durch zwanghafte psychische Störungen aus denen Prinzipien stammen die man nicht hinterfragen darf und von denen man in einer fixen Idee behauptet jeder andere Mensch müsse sie auch haben.
Einem solchen „autonomen“ Gewissen zu folgen wäre kein Tugend, sondern ein Laster. Sollte irgend ein Mensch solche „absoluten“ Prinzipien in sich haben, die er nicht vernünftig begründen kann, dann darf er ihnen NICHT folgen, sondern muss ihnen den Arsch zeigen. Kants Moral ist psychisch krank.
Im Übrigen wissen wir heute sehr genau, dass jeder Mensch anders tickt. Es gibt keine angeborenen Prinzipien, in denen alle Menschen übereinstimmen. Sondern alle Menschen erlernen in unterschiedlichen Strukturen die selben Prinzipien von aussen.
Die Tugend kommt durch das Ge-Wissen. Es steht mit dem Be-Wusstsein in Verbindung.
Wissen wird von der äusseren Wirklichkeit gewonnen.
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#61   Lorenz   15:18:05 | Mittwoch, 14. Juli 2010
An Wohlerwürden und auch an Clemens
„Wir haben also nicht die Wahl ob wir uns öffentlich zu einer sittlichen Ordnung bekennen, sondern nur die Wahl zu welcher sittlichen Ordnung wir uns bekennen.“
Insofern kann es keine Religionsfreiheit geben.
Eine nicht als solche erkannte Religion – nennen wir sie einfach mal wortschöpferisch Modernoliberalismus – versucht sich mit der Forderung nach Religionsfreiheit lästige Konkurrenz vom Hals zu halten.
Hier muss der Katholik eigentlich wach werden und laut rufen: Non Serviam!
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#60   Goldengel   15:06:30 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Wohlehrwürden
Tugendhaftes Handeln ist zunächst einmal bewusstes Handeln, Handeln, das weiss, auf welches (sittlichen) Ziele es ausgerichtet ist
So ist es. Und genau diese Tugend fehlt heute vielen Menschen – man kann es ja auch GEWISSEN nennen.
Die Sittlichkeit im Menschen geht immer noch von dem Gewissen aus.
Der Mensch wird heute zur Marionette des Zeitgeistes erzogen: man muss ja schon egoistisch sein, um überhaupt als erfolgreich angesehen zu werden. Diese Philosophie zum Egoismus, welcher unsere Zeit seit den 80er Jahren entscheidend prägte, prägte auch die Gewissenlosigkeit aus. Und so ist Abtreibung schon aus dem allgemeinen Gewissen ausgegrenzt worden.
Dem Abtreibungsarzt und der Abtreibungsmutter wurde das Gewissen „ausgeredet“, wegdiktiert von einer Eogogesellschaft.
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#59   Wohlehrwürden †   14:48:46 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Laizistischen Staat gibt es gar nicht
@Lorenz
Ich habe das Gefühl, dass Sie einen zentralen Punkt angesprochen haben.
Jeder Staat muss tagtäglich Entscheidungen treffen die sittlichen Vorstellungen folgen. Wenn dieses Entscheidungen nicht der kirchlichen Auffassung folgen, müssen andere Weltanschauungen diese Masstäbe liegen. Wenn diese Masstäbe nicht bewusst gepflegt werden ist es noch schlimmer. Dann werden sie nämlich von subversiven Kreisen gepflegt.
Tugendhaftes Handeln ist zunächst einmal bewusstes Handeln, Handeln, das weiss, auf welches (sittlichen) Ziele es ausgerichtet ist. Die Frage des Zieles auszuklammern heisst von vorn herein dem Laster die Hand zu reichen.
Wir haben also nicht die Wahl ob wir uns öffentlich zu einer sittlichen Ordnung bekennen, sondern nur die Wahl zu welcher sittlichen Ordnung wir uns bekennen.
@Domenico Tuttisanti: „sich dem allgemeinen Sitengesetz frei zu unterwerfen.“
Das Problem der Allgemeinheit ist sowieso eins der grössten in seinen falschen Philosophie. Er erklärt nicht, warum alle Menschen in gleicher Weise die gleichen sittlichen Prinzipien haben. Das kann er auch nicht, ohne seine falschen Begriffe von der Objektivität aufzugeben müssen.
Sie deuten dies völlig unkantisch im Sinne eines objektiven allgemeinen Sittengesetzes. In der Philosophie Kants ist es aber, wie er nicht bemerkt, gerade umgekehrt. Die Allgemeinheit der sittlichen Forderungen hat ihren Grund in der gleichen prinzipiellen Verfasstheit aller Subjekte: ein dogm. Hyperobjektivismus.
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#58   Goldengel   14:44:12 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Kant ging – da hat Domenico recht –
– von der Vernunft aus, die im Menschen verankert ist, also meinte er es nicht unbedingt religiös.
Doch würde Kant heute über unsere Abtreibungs- und Scheidungsgesellschaft staunen, denn er würde diese Vernunft sicherlich zum großen Teil vermissen.
Somit ist die Vernunft nicht im Menschen verankert, so wie es Kant meinte, sondern die Vernunft ist immer noch ein von der sozialen Umgebung angelerntes Gut.
Vernunft wird einem gelehrt.
Wird dem Kind Vernunft nicht gelehrt, so verkommt der Mensch zum „Diener seiner Triebe“ und schert sich einen Dreck um seine eigenen Kinder (Abtreibung).
Kant würde also erkennen, dass Vernunft angelernt wird und keinesfalls direkt im Menschen begründet liegt.
Die Vernunft ist eine in der Gesellschaft vererbtes Gut – zumindest war es einmal so.
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#57   Domenico Tuttisanti   14:31:03 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Autonomie des Willens bei Kant:
Das Prinzip der Autonomie des Willens ist, daß der Mensch, indem er durch seine Pflicht an ein ihn moralisch nötigendes Gesetz gebunden ist, dabei doch „nur seiner eigenen und dennoch allgemeinen Gesetzgebung“ unterworfen ist und nur verbunden ist, seinem eigenen, aber „allgemein gesetzgebenden“ Willen gemäß zu handeln.
Kant verortet die menschliche Autonomie in der Fähigkeit ds einzelnen, sich dem allgemeinen Sitengesetz frei zu unterwerfen. Dieses Sittengesetz ist nicht einfach Ausfluss persönlicher „Postulate“, sondern es ist in unserer praktischen Vernunft als solcher verankert.
Mit dieser Autonomie ist übrigens nicht eine Gewissensentscheidung auf religiösem Gebiet gemeint. Insofern kann sie auch nicht als Argument gegen die (staatlich zu gewährende) Religionsfreiheit dienen.
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#56   Lorenz   14:28:31 | Mittwoch, 14. Juli 2010
An Domenico – Was ist das Problem der Religionsfreiheit?
Naja:
Ich folge natürlich auch der Aussage des Papstes: Freiheit aller Freiheiten.
Worum ging es mir?
Um den Staat. Darf ich ihn zur Verbreitung der Wahrheit in Dienst nehmen?
Mein simpler Gedanke war: Wenn dies die Gegner tun und nichts unversucht lassen, mit Hilfe staatlicher Autorität das öffentliche Bekenntnis zur Wahrheit zu unterdrücken und eine freilich nicht als solche erkannte Gegenreligion aufzubauen, sollten die Apologeten der ewigen Wahrheit doch nicht völlig wehrlos darauf warten von dieser Macht weggefegt zu werden.
Dass der Einzelne Gedanken- und naturgemäß Glaubensfreiheit hat, ist ohnedies ein völlig uneinschränkbares Recht. Diese Freiheit zu rauben, bedarf es der Gehirnwäsche, also der Zerstörung der letzten Freiheit, sich seines Verstandes zu bedienen.
Deswegen warnt ja auch die Kirche streng vor manipulativer Verbreitung des Glaubens.
Kein Mensch kann aber sagen: Ich glaube an gar nichts. Deshalb kann auch der Staat meines Erachtens nicht sagen: Ich bin ein laizistischer Staat und glaube an gar nichts.
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#55   Wohlehrwürden †   14:10:44 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Autonomie des Gewissens
Was Kant hochtrabend als Autonomie preist ist in Wirklichkeit eine zwanghafte psychische Störung.
Das Gewissen setzt bei Kant ohne jegliche vernünftige Grundlage gewisse Postulate, gewisse absolute Prinzipien, denen der Mensch zwanghaft folgen muss, ohne sie hinterfragen zu können. Unsittlich ist alles was diesen vom Gewissen gesetzen Postulaten widerspricht und besonders die Neigungen, wenn sie dagegen wirken.
Hier beschreibt Kant nur seine eigene zwanghafte psychische Störung.
Kein gesunder erwachsener Mensch folgt irgend welchen Postulaten, die er vernünftig nicht hinterfragen darf.
Als Begründung behauptet Kant, man könne einen Sollensanspruch nicht andemonstrieren. Das wird aber dem hypothetischen Anspruch der Sittlichkeitsforderungen nicht gerecht über den er sich mit falschen Beispielen zu Unrecht lächerlich macht.
Kant ist ein Zerstörer der Begriffe. Jeder Begriff hat bei ihm eine fremde Bedeutung, die man nur aus seinem Zusammenhang verstehen kann. Die letzte Verbindung seiner Begriffe mit der Wirklichkeit fehlt. Deshalb hängt alles in der Luft und es hat keinen Sinn sich über die Bedeutung seines Neigungsbegriffes zu streiten.
Ein Gewissen, das vor aller faktischen Wirklichkeit selber Postulate setzt ist nicht autonom, sondern in schlimmster Weise heteronom. Hier ist der Mensch in seinen zangshaften Störungen Tyrann über sich selbst geworden.
Er in der Bindung an die faktische Wirklichkeit wird der Mensch relativ frei.
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#54   Domenico Tuttisanti   13:34:54 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Wohlerw.
Die Kirche hat das Wort Religionsfreiheit abgelehnt, und stellte sich damit gegen zwei Irrtümer
– Autonomie des Gewissens (Kant). Der Mensch ist in seiner Gewissensentscheidung nämlich der Wahrheit verpflichtet und keineswegs frei davon.
– Indifferentismus. Es ist nämlich durchaus die Aufgabe des Staates die wahre Religion öffentlich zu fördern und die falschen Religionen zurückzurdrängen.
Durch tieferes Nachdenken kommt die Kirche aber zu richtigeren Ergebnissen hinsichtlich ihrer eigenen Tradition.
Die Autonomie des Gewissens bei Kant meint nicht die freie Willkürherrschaft des einzelnen auf dem Gebiet der Moral, sondern die freie Anerkennung des durch die „Tatsache der Vernunft“ gesetzten Sittengesetzes. Die Vernunft erkennt das Sittengesetz, sie bringt es jedoch nicht hervor – und schon gar nicht rein willkürlich und entsprechend der „Neigung“ des einzelnen. (Was Kant zur „Neigung“ zu sagen hat: siehe hier www.textlog.de/33055.html!)
Indifferentismus lehnt die Kirche – wie gesagt – weiterhin ab, denn sie kann natürlich nicht von einer bestimmten Wahrheit überzeugt sein und zugleich behaupten, das Gegenteil sei auch wahr. Die Ablehnung des Indifferentismus bedeutet jedoch nicht, dass der Staat berufen und berechtigt sei, in Dingen der Religion Druck auszuüben. In diesem Punkt hat sich das Verhältnis von Staat und Kirche verändert seit dem Mittealalter – und ich behaupte: dies geschah zum Besseren des Staates und der Kirche in Anerkennung ihrer grundverschiedenen Aufgaben und Zweckbestimmungen…
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#53   Goldengel   13:32:24 | Mittwoch, 14. Juli 2010
badhofer, der Kirchenfeind krönt sich mit seiner Dummheit!
Man stelle sich vor, selbst der Geschlechtstrieb soll von den Religionsfeinden als etwas normales angehen werden, nur weil es ihn schon seit Millionen von Jahren gibt! tssssssssss
Immer noch stellen Sie die RKK als sexualfeindlich hin, doch es ist wie immer eine Lüge von Ihnen.
Die RKK ist nicht sexualfeindlich – der Geschlechtstrieb soll sich in einer Ehe vernunftsgemäß entfalten und nicht im Konkubinat. Doch DAS kapieren Sie einfach nicht – weil Sie die Kirche und ihre Moral hassen.
Sie meinen also, nur weil es Triebe gibt – soll man diesen freien Lauf lassen. Es gibt viele Triebe – wenn wir diesen alle freien Lauf ließen, wie im Tierreich, dann würde wohl Mord, Totschlag und viele anderen Triebe für Sie „normal“ sein. Wollen Sie so eine Welt?
Der Mensch sollte sich vom Tierreich durch seine Vernunft unterscheiden – auch wenn Sie meinen ein brünstiger Eber sein zu wollen und diese Lebensform allen anderen Schweinen weiterleiten zu müssen. tssssssss
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#52   Clemens H. †   13:27:22 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Sehnse sich die freiheitsliebenden Meinungen hier an, DT!
Und dann denkense mal kurz darüber nach, von WEM diese „freiheistliebenden“ Meinungen hier kommen.
Glücklicherweise haben diese Gestalten in D keine Macht mehr und auch in den meisten anderen Ländern ebensowienig.
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#51   orthokathole   13:24:05 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Papst Benedikt VI
Ich wusste es ja: Die †netler und PX-Häretiker haben das Mittelalter noch nicht verlassen.
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#50   rumo01 †   13:23:27 | Mittwoch, 14. Juli 2010
wohlerwürden
Es ist nämlich durchaus die Aufgabe des Staates die wahre Religion öffentlich zu fördern und die falschen Religionen zurückzurdrängen…ist es nicht!!!! der staat hat sich da rauszuhalten. und die wahre religion ist natürlich die katholische. ziemlich anmaßend von dir…
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#49   Wohlehrwürden †   13:17:32 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Es geht auch um Worte
Es wäre bedauernswert, wenn ich das Wort Religonsfreiheit positiv gebraucht hätte.
Die Kirche hat das Wort Religionsfreiheit abgelehnt, und stellte sich damit gegen zwei Irrtümer
– Autonomie des Gewissens (Kant). Der Mensch ist in seiner Gewissensentscheidung nämlich der Wahrheit verpflichtet und keineswegs frei davon.
– Indifferentismus. Es ist nämlich durchaus die Aufgabe des Staates die wahre Religion öffentlich zu fördern und die falschen Religionen zurückzurdrängen.
Natürlich ist die Kirche gegen physischen und psychischen Zwang in Glaubensfragen. (Dabei war sie lange Zeit sogar völlig alleine, da die Protestanten vor Zwang nicht zurückschreckten.)
Heute wird vielfach das letztere als Glaubensfreiheit verstanden. Gemeinsam mit der Kirche bin auch ich dafür. Vielleicht habe ich unglücklicherweise in diesem Sinne Glaubensfreiheit verteidigt.
In der Regel setze ich aber Wert darauf Worte wie Religionsfreiheit zu ächten und im Sinne der Kirche zu erläutern.
Der Heide Konfuzius sagt, dass man die Begriffe ordnen soll, wenn man die Ordnung in der Gesellschaft wieder herstellen will.
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#48   marienkind   13:13:11 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Domenico Tuttisanti
Jetzt reicht man sich in der Messe die Patschhändchen
… und beim Vater unser gibt es Ringelpiez mit Anfassen nach dem Vorbild der Freimaurer-Bruderkette.
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#47   Sycamore   13:06:11 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@ Ernst von Zwiefalten (14.07.10/10:26/11:32)
„Mein Einwand gegen die Monstranz war nur pastoraltheologisch: ich befürchte, dass bei einem verstärkten Einsatz der Monstranz di Beichtdisziplin noch weiter sinkt“ (11:32).
Desweiteren befürchten Sie, „daß die Gläubigen gar nicht mehr zur körperlichen Kommunion trauen“ (10:26).
Auf welchem Planeten leben Sie eigentlich, von Zwiefalten?
Erstens kann die Beichtdispziplin kaum noch weiter sinken, es sei denn unter Null.
Das Sakrament der Beichte, auch dank der Pastoraltheologen, wird kaum mehr wahrgenommen. Es sei nicht „korrekt“ über Sünde zu sprechen und die Gläubigen damit zu beängstigen.
Die „confessio auricolaris“ könne fernen einem modernen Gläubigen nicht zugemutet werden.
Die Abschaffung der klassischen Beichtstüle, die zumindest eine gewisse Anonymität gewährleisteten und damit die Schamgrenze nicht noch erhöhten, und die Anschaffung der sog. „Beichtkäfige“ tat den Rest.
Was den Empfang der körperlichen Kommunion angeht, so hat Leser „marienkind“ in seinem Beitrag von 11:03 alles auf den Punkt gebracht.
Im Hintergrund höre ich das Seufchen des Augustinus: wie soll ich glauben, ohne zu hören, und wie soll ich hören, ohne den Prediger? Wie sollen die Gläubigen das wahre Bewußtsein von Beichte und Kommunion erlangen, wenn der Prediger sie nicht dazu erzieht?
Oder gar, wenn der Prediger dazu erzogen werden muß?
Die Monstranz heißt Anbetung. Anbetung schadet weder die Beichte noch die Kommunion – im Gegenteil. Sie entspricht den tiefsten Bedürfnissen des Gläubigen…
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#46   Domenico Tuttisanti   13:01:24 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Wohlerwürden
Aber gerade sie lehnte einen falschen Indifferentismus ab.
Die früheren Lehrdokumente und auch Sie, werter W., haben nicht klar zwischen Indifferentismus und Religionsfreiheit unterschieden! Tatsächlich kommt man aber um diese Unterscheidung nicht herum! Es ist etwas ganz anderes, ob ich sage:
a:alle Wahrheiten sind gleich gültig oder:
b:in der Anerkennung von religiösen Wahrheiten muss jeder frei sein von äußerem (also auch staatlichem) Zwang
a ist die Position des Indifferentismus, die die Kirche natürlich ablehnt – bis heute!
b ist das Grundrecht eines Menschen, in Fragen der Religion nicht gezwungen oder auch nur sanft genötigt zu werden.
Aus der Wahrheit als solcher folgt keine Lizenz zur Anwendung von Druckmitteln. Das ist nur im Islam etwas anderes. Zwar gibt es selbst hier den Koranvers (2, 256): „In der Religion gibt es keinen Zwang“, damit ist aber eher die psychologische Unmöglichkeit gemeint. Mohammed weiss, dass das Innere des Menschen niemals von seinem Schwert gezwungen werden kann. Aus diesem Grunde folgert er, alles Mögliche Äußere jedoch, was mit der Religionsausübung zusammenhängt, kann erzwungen werden. Also soll es das auch! Daraus leitet sich das ganze Zwangsregiment in einem islamischen Staat ab. Immer nach dem Motto: Den äußeren Menschen zwingen wir soweit wie möglich. Der innere Mensch dagegen unterliegt dann dem Gerichte Allahs.
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#45   Wohlehrwürden †   12:45:04 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Die Kirche hat bis zum 2.VK den Begriff der Glaubensfreiheit abegelehnt
… und ist damit als einzige Weltanschauung ehrlich geblieben.
Alle anderen Weltanschaaungen haben nicht nur im Öffentlichen sondern sogar im Privaten Druck auf den Einzelnen ausgeübt, besonders die Demokraten.
Die Kirche war die einzige Institution die wirklich tolerant war. Aber gerade sie lehnte einen falschen Indifferentismus ab.
Nicht einmal das Gewissen ist frei, sonst wäre es wertlos und unnütze.
Das Gewissen verpflichtet sich der Wahrheit, die es selbst erkannt hat. Und diese Wahrheit erkennt der Mensch aus den Dingen.
Das Gewissen ist kein willkürlich Tyrann oder unbegründeter psychologischer Zwang dem der Mensch ohne Vernunft folgen muss.
Ein solcher Mensch wäre nicht frei, sondern zwangshaft unfrei.
Das Gewissen ist eine Bindung an die faktische Wirklichkeit in der durch den Geist die sittliche Wahrheit formuliert ist.
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#44   Domenico Tuttisanti   12:44:52 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Der Untergang
der Sakramentsfrömmigkeit hatte eine üble Weltfrömmigkeit im Gefolge. Früher betete man gemeinsam den eucharistischen Christus an. Jetzt reicht man sich in der Messe die Patschhändchen und sieht es schon als wahren Gottesdienst an, der Devise Seid nett zueinander! gefolgt zu sein.
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#43   marienkind   12:35:53 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Sefirot
Wenn manche Geistliche die Monstranz vor sich hertragen, ist es so als würden Sie sich selber vor sich hertragen und kein perlenübersätes Prunkstück, das keinen Hungernden satt macht
… wohl aber das, was die Monstranz in sich birgt, nämlich den Leib des HERRN. JESUS sagte selbst: „Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank“. Befassen Sie sich mal mit dem Leben verschiedener Mystikerinnen, z. B. Therese von Konnersreuth. Jahrelang bis zu ihrem Tod im Jahre 1962 soll ihre einzige Nahrung am Tag aus einer geweihten Hostie bestanden haben – nicht größer als eine Münze und hauchdünn, die sie jeden Morgen um 6 Uhr zu sich nahm.
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#42   Domenico Tuttisanti   12:33:28 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Lorenz / Clemens
Die Wahrheit möchte vielleicht, dass man sich um sie bemüht und das heißt auch um ihre Durchsetzung.
Religiösen Wahrheiten ist es aber eigen, dass ihre Anerkennung eine höchstpersönliche Gewissensentscheidung ist und bleibt. Dies gilt im Christentum ganz prinzipiell. Aus diesem Grunde sind Zwangsbekehrungen ein Ding der Unmöglichkeit und – genau genommen – eine contradictio in terminis. Insofern ist dem Papst recht zu geben, dass die Religionsfreiheit die Freiheit der Freiheiten ist. Sie entspringt jener natürliche Freiheit, die auch das Volkslied besingt: „Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten“ Ich kann ja niemanden zwingen, etwas für wahr zu halten, also darf ich es auch nicht, denn es widerspräche der menschlichen Natur und es würde auch der Wahrheit selber keinen Dienst erweisen, weil diese dadurch den falschen Anschein erwecken würde, ihre Erkenntnis und Anerkenntnis bedürfe in jedem Falle äußerer „Nachhilfe“.
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#41   Wohlehrwürden †   12:25:30 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Das 2.Vk kann nur sich selbst diskreditieren
Den Glauben ändern kann es nicht.
Die Päpste haben nie den Bau von Syngogen gefördert, sonst hätten sie den Glauben verraten.
Zur Zeit des heiligen Bischofs Ambrosius haben fanatische Christen grosses Unrecht getan und eine Synagoge zerstört.
Der heilige Bischof Ambrosius tadelte das schärfstens und bemühte sich um Wiedergutmachung.
Er verbot aber strengstens, dass die Synagoge wieder aufgebaut würde. Das darf ein Christ nicht unterstützen.
Die katholische Lehre war allen grossen heiligen durch alle Zeiten wohl bekannt.
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#40   Clemens H. †   12:24:17 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Ernst Schneider: Nö.
Aber seit dem VK II sind nunmal andere Ansichten da.
Solange die Macht weg bleibt, wird das wohl stimmen.
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#39   Lubosch katholisch †   12:23:28 | Mittwoch, 14. Juli 2010
konstante Lehre seit 2000 Jahren
Sie meinen, so „konstant“ wie die Einführung des menschenfeindlichen Zölibats vor 1000 Jahren??
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#38   ErnstSchneider   12:16:11 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Wohlerwürden
Aber seit dem VK II sind nunmal andere Ansichten da.
Obs ihnen passt ode rnicht.
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#37   Wohlehrwürden †   12:15:01 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Meine Ansichten?
Das sind nicht nur meine persönlichen Ansichten!
Das ist die konstante Lehre der Kirche über 2000 Jahre, bis zum 2.VK.
Es ist nicht nur die Aufgabe jedes Einzelnen, sich zum Sohn Gottes zu bekennen, sondern auch der Staaten als Ganzes.
Dies ist die menschenfreundlichste Institution der Geschichte.
Sie hält Irrende davon ab sich in der Öffentlichkeit der erniedrigenden Hässlichkeit des Irrtums preiszugeben.
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#36   Alois Bischof   12:13:09 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Die katholischen Monarchien
Polen-Litauen und Österreich-Ungarn haben, mit der Staatsreligion Katholizismus, immer auch die öffentliche Toleranz des Judentums und sogar des Islams (falls ohne militärische Bedrohung) für erlaubt erklärt und sogar selbst praktiziert. Im Kirchenstaat der Päpste wurden auch Synagogen eingeweiht und gebaut durch Rabbiner, damals ohne Ausnahme noch religiöse, „ultra-orthodoxe“ Juden (ohne jüdischen Nationalismus, d.h. Zionismus).
Nur weil Frankreich und später Spanien und sogar Portugal die Juden (bzw. Marranos) und Muslime (bzw. Schein-Christen namens Morisken) ausgewiesen haben, heißt dies noch nicht, der katholische Glaube fordere eine Ausweisung aller Juden und Muslime.
Muslimische Staaten unterdrücken viele Christen, aber es gibt auch Ausnahmen (z.B. säkulares Regime von Assad in Syrien). Das Osmanische Reich war relativ tolerant. Der Judenstaat Israel diskriminiert Christen (und Muslime, vor allem Araber im allgemeinen) zwar, praktiziert jedoch (noch) nicht die Ausweisung aller Christen im Heiligen Lande.
Die Religionsfreiheit als moralisches Prinzip, als Imperativ, und als angebliche Lösung der Probleme durch den konziliar gepredigten Laizismus ehemals katholischer Staaten (z.B. Spaniens) ist jedoch eine Irrlehre. Eine Irrlehre die freilich vom „konservativen“ Theologen und Papst Ratzinger immer gelehrt und wiederholt wird.
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#35   ErnstSchneider   12:04:31 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Wohlerwürgen
Und deine Ansichten sind nicht etwa Menschenfeindlich?
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#34   Wohlehrwürden †   12:02:41 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Für den Islam gilt das selbe, wie für das Judentum
Sie haben keinen öffentlichen Platz in der gesellschaft und könne höchstens privat geduldet werden, in den eigenen vier Wänden.
Wer öffentlich diese menschenfeindlichen Systeme begünstigt, gehört ins Gefängnis.
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#33   Clemens H. †   12:00:15 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Sehens’s, DT?
Lesen’s Lorenz Post und Sie erkennens.
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#32   Lorenz   11:54:14 | Mittwoch, 14. Juli 2010
An Domenico – Was ist das Problem der Religionsfreiheit?
Ihr Grundsatz ist ja zunächst sehr einnehmend:
„anders erhebt die Wahrheit nicht Anspruch als kraft der Wahrheit selbst“
Aber was schlussfolgere ich daraus?
Ich kann mich zurücklehnen und dem Sieg der Wahrheit mit einem Bierchen in der Rechten gemütlich entgegensehen.
Sie selbst haben für sich auch nicht diese Schlussfolgerung gezogen.
Die Wahrheit möchte vielleicht, dass man sich um sie bemüht und das heißt auch um ihre Durchsetzung.
Die Feinde der Wahrheit tun ja das gleiche. Auch sie versuchen den Staat für ihren wahrheitsfeindlichen Kurs zu gebrauchen.
Das ist doch ein ungleicher Kampf, wenn die Verteidiger der Wahrheit mit Verweis auf Religionsfreiheit die Indienstnahme der staatlichen Macht gar nicht erst in Betracht ziehen.
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#31   Sefirot   11:52:08 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Wenn manche Geistliche die Monstranz
vor sich her tragen, ist es so als würden Sie sich selber
vor sich hertragen und kein perlenübersätes Prunkstück, das keinen Hungernden satt macht, sondern eine triumphalistische „Kniebeuge ist“… o^/ o^/ kultisch ja,
ja aber sonst wenig wirksam…
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#30   monens   11:43:35 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Traurige Realität
Die systematische Verdrängung der heiligen Messe aller Zeiten hat zu unvorstellbarem liturgischen Chaos geführt
Sehen Sie selbst:
www.razyboard.com/…08950-5853619-0.html
Die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten ist vielfach von einer weltgeistangepassten Manie profaniert worden.
Das heilige Messopfer
www.razyboard.com/…07690-5822815-0.html
darf nicht mehr länger einer derartigen Verhöhnung preisgegeben werden.
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#29   Clemens H. †   11:41:22 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Domenico T: Ein zahnloser Tiger
wird immer versuchen, sich freundlich zu zeigen.
So ist es bei Menschen, so ist es bei Ideologien, so ist es bei Religionen.
Es gibt da ein Sprichwort: „Willst Du wissen, wie jemand wirklich ist, gib ihm Macht über andere.“
Dieses Experiment haben wir mit dem Christentum schon hinter uns. Und wir haben gesehen, wohin es führte: Inquisition, Ketzerprozesse, Hexenprozesse, Folter, Bücherverbote, Scheiterhaufen, Pogrome gegen Juden, „Kreuzzüge“ selbst gegen andere Christen (Albigenser z.B. oder Hussiten), Kriege gegeneinander wegen popeliger Details desselben Glaubens (30 Jahre lang, gnadenlos und grauenhaft).
Dann wurden die Zähne des Tigers durch das Volk herausgerissen – und plötzlich ist die Katholische Kirche für Religionsfreiheit? Lehnt Gewalt ab?
LOL kann ich da nur sagen. Wer diesem Scheiss glaubt, der muss wirklich doof sein.
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#28   Wohlehrwürden †   11:36:48 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Der Islam hat keinen öffentlichen Platz im Abendland
Der Islam ist eine widerliche menschenfeindliche Ideologie, die mit allen staatlichen Mitteln ausgerottet werden muss.
Wer öffentlich ein Zeichen zu Gunsten des Islam von sich gibt gehört ins Gefängnis.
Wenn Moslems im toleranten Abendland ihren Glauben leben wollen, kann das höchstens innerhalb ihrer vier Wände geduldet werden.
Jeder Moslem, der öffentlich durch irgend ein Zeichen den Islam oder seinen ekligen Propheten lobt gehört ins Gefängnis.
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#27   Ernst von Zwiefalten   11:32:17 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Domenico
Sie haben recht: die Krise des Bußsakraments ist beängstigend ( auch bei den Protestanten, die das auch kennen). Mein Einwand gegen die Monstranz war nur pastoraltheologisch: ich befürchte, dass bei einem verstärkten Einsatz der Monstranz die Beichtdisziplin noch weiter sinkt.
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#26   Lubosch katholisch †   11:29:48 | Mittwoch, 14. Juli 2010
monens
wie nennt man ihre Störung eigentlich??
Post Thraumatic Religious Disorder?
Befinden Sie sich bereits in Therapie?
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#25   Domenico Tuttisanti   11:26:48 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Clemens
Sie müssen mit der Zeit vor 1789 argumentieren
Historisch sind Sie sehr unterbelichtet. Es hat nach 1789 eine Restauration in Europa gegeben. Der Katholische Glaube war Staatsreligion in der KuK-Monarchie und ihr gab es eine religiöse Toleranz gegenüber Lutheranern und Muslimen. Ich will übrigens nicht sagen, dass das Modell der Habsburger Monarchie für heutige Zeiten vorbildlich sei, aber die Behauptung, dass Christentum und Islam als Staatsreligion auf dasselbe hinauslaufen müssen, ist damit schon historisch falsifiziert!
Es kommt hinzu, dass die Katholische Kirche nach dem II. Vatikanum so etwas wie einen „katholischen Staat“ ablehnt. Ich mache mir hier immer wieder Feinde unter den Tradis, wenn ich die Anerkennung der Religionsfreiheit in „Dignitatis humanae“ hochhalte und verteidige, aber darin sehe ich den Endpunkt einer Entwicklung, die von Jesus selbst gesetzt wurde, als er sprach: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“… Dieses Reich, von dem Jesus spricht, verbreitet sich daher auch nicht mit weltlichen Machtmitteln. Vielmehr gilt: „anders erhebt die Wahrheit nicht Anspruch als kraft der Wahrheit selbst“ (DH 1)
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#24   Ernst von Zwiefalten   11:26:44 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Clemens
Sie werden unsachlich.
Die Trennung von weltlicher und geistlicher Macht hat ihren Grund im Zusammenbruch des weströmischen Reiches. Danach bildeten sich zwei paralelle Machtsysteme Kirche und Staat aus.
Das ist ein weltweit einmaliger Vorgang. In den anderen Patriarchaten der kirche fand dieser Vorgang auch nicht statt. Die Folgen sieht man in Russland, Serbien, Griechenland, Bulgarien und Rumänien.
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#23   Clemens H. †   11:24:33 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Eigentlich, Domenico, müssten’s sogar
mit einer Zeit vor der Reformation argumentieren – denn schon da wurde die Macht des Katholizismus eingeschränkt.
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#22   monens   11:10:54 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Die heilige Messe aller Zeiten
Sie wird heute oft „ängstlich“ weggeschoben.
www.razyboard.com/…07690-5862114-0.html
Die nachkonziliären liturgischen „Experimente“ haben sich oft vom unabänderlichen Wesen des heiligen Messopfers entfernt
www.razyboard.com/…07690-5822815-0.html
Geblieben ist oft nur noch ein „gesellschaftlicher Anlass“ des unverbindliches „Mahlhaltens“
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#21   Clemens H. †   11:10:25 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Domenico: Sie müssen mit der Zeit vor 1789 argumentieren,
sonst bringts nix.
Ihren „Kaiser“ Franz Josef könnense sich in die Haare schmieren. Der Papst und mit ihm seine Schergen hatten da schon lange nicht mehr die uneingeschränkte Macht.
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#20   Domenico Tuttisanti   11:05:16 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Clemens
Ihre Behauptung, dass der Katholizismus, dort wo er vorherrschend oder gar als „Staatsreligion“ anerkannt ist, dieselben Wirkungen zeigen müsse wie der Islam in vergleichbarer Lage, wird auch durch gebetsmühlenhafte Wiederholung nicht wahrer!
Die KuK-Monarchie unter Kaiser Franz Joseph z.B. ist nun wirklich nicht mit Saudi-Arabien oder der iranischen Theokratie vergleichbar. Der Trennung von Staat und Kirche, die im Christentum eine durchaus prinzipielle Sache ist, steht im Islam eine (anzustrebende) Identität von Politik und Religion gegenbüber. Der Religionszwang ist wirklich ein Kern des islamischen Dogmas. Gott hat ein Gesetz (die Scharia) herabgesandt und es ist religiöse Pflicht des einzelnen Muslim, diesem Gesetz mit all den Einzelvorschriften in allen Rechtsbereichen (bürgerliches Recht, Strafrecht, Staats- und Verfassungsrecht) Geltung zu verschaffen.
Falls Sie sich wirklich für die Unterschiede in Konzeption und Praxis in Christentum und Islam interessieren (und nicht einfach nur hetzen wollen!), empfehle ich Ihnen die Dissertation www.faz.net/…common~Scontent.html des Islamwissenschaftlers Lukas Wick, der expressis verbis die beiden Konzeptionen historisch und dogmatisch vergleicht. Ein weiterer Denkanstoß könnte für Sie hier www.kreuz.net/bookentry.5844.html enthalten sein!
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#19   marienkind   11:03:20 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Domenico Tuttisanti:
Ihren Einwand kann ich deswegen nicht verstehen, weil es in der Kathol. Kirche z.Zt. wirklich keine Krise des Kommunionempfanges gibt,
Ich kann Ihnen nur zustimmen. Das Gegenteil ist nämlich heutzutage der Fall. Es gibt keine Krise sondern eine Unsitte des Kommunionempfangs. Jeder streckt sein Pfötchen hin – ob würdig oder unwürdig, erlaubt oder unerlaubt – um ein Stück „Heiliges Brot“ zu empfangen. Danach geht man in die Bank zurück, hockt sich auf sein Hinterteil und wartet, daß das „Programm“ weitergeht. Von innerer Anbetung und Danksagung keine Spur. Die Ehrfurcht ist total dahin. Es ist zum :'(
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#17   Detlef Schuhmann   10:49:52 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Religionsfreiheit ist gefährlicher Maurer-Menschheitskult
Für den Katholizismus braucht es keine Religionsfreiheit, Religionsfreiheit ist nur für Perverse wie Protestanten, Homos oder Feministen!
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#16   Domenico Tuttisanti   10:48:25 | Mittwoch, 14. Juli 2010
EvZ: der Einsatz von
Monstranzen dient dem feierlichen Bekenntnis der leiblichen Gegenwart Jesu Christi im Heiligsten Altarsakrament. Diese Art des „Zeigens“ entspricht in der Hl. Messe die Elevation im Hochgebet und das Zeigen vor der Kommunion: „Sehet, das Lamm Gottes …“. Viele Menschen, die sich unwürdig fühlen, am Sakrament teilzunehmen, empfinden durch die Nähe und Sichtbarkeit des Herrenleibes immerhin einen gewissen Trost und sie bleiben dadurch angespornt, auch die volle leibliche Kommunion zu empfangen nach Ablegung einer Beichte und dem Empfang des Bußsakramentes. Dadurch, dass die alte Disziplin eine gewisse Vorbereitung für den Kommunionempfang vorsah, ermutigte sie auch zu größerer Bußfertigkeit.
Ihren Einwand kann ich deswegen nicht verstehen, weil es in der Kathol. Kirche z.Zt. wirklich keine Krise des Kommunionempfanges gibt, sondern eher eine Krise des Bußsakramentes.
Ihr Hinweis auf die orthodoxe Praxis ist richtig! Dort wachen die Priester streng über die rechte Vorbereitung zum Kommunionempfang. Dadurch wird der Gläubige für die Heiligkeit und Größe des Sakramentes sensibilisiert. In Orthodoxen Kirchen ist sogar eine Gratulation für den Empfang des Sakramentes üblich!
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#15   marienkind   10:42:15 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Sefirot:
Wieso braucht man zur Religion
eine Silbermontranz aus dem 15. Jahrhundert, um sie
als Monstranz vor sich selber herzutragen…
Sie haben gar nichts kapiert. Es geht nicht primär darum, eine kostbare Monstranz vor sich herzutragen, sondern es ist der HERR, der SOHN GOTTES, der König der Könige, der getragen wird. Und deshalb ist es doch wohl nicht mehr als recht, IHM einen würdigen Rahmen zu geben. IHM gebührt alle Ehre – im Himmel und auf Erden!
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#14   Clemens H. †   10:35:17 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Dort, wo der Islam uneingeschränkt herrscht…
Ach Domenico…
Dort, wo der Katholizismus uneingeschränkt herrschte, herrschten genau dieselben Bedingungen.
Sie als Katholik haben jetzt halt den Vorteil, dass der Katholizismus nirgends mehr uneingeschränkt herrscht. Daher können Sie sich aufs hohe Ross setzen und mit dem Finger auf den Islam zeigen, wie böse der doch sei, wie intolerant und wie grausam.
Schauen Sie aber in ein Geschichtsbuch, dann müsst Ihnen auffallen, dass drei Finger auf Sie zurück zeigen…
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#13   Ernst von Zwiefalten   10:26:17 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Domenico Tuttisanti
Vielen Dank- es gibt auch noch Menschen hier, die sachlich argumentieren.
Zur Bergpredigt gibt es einen anregenden Artikel von F. Crüsemann (Gewalt in der Bibel oder ähnlich), auch wenn ich sonst kein Freund von Crüsemann bin, hier hat er Recht.
Zur Monstranz: ich stimme Ihnen zu, aber:
Sie ist schädlich, wenn sie – wie im Mittelalter teilweise geschehen- dazu missbraucht wird, dass sich die Gläubigen gar nicht mehr zur körperlichen Kommunion trauen, sondern nur „Augenkommunikation“ betreiben und damit auch die Buße umgehen.
Dieses Argument höre ich immer wieder von byzantinischer Seite. (Gut, im byzantinischen Ritus ist keine Monstranz möglich)
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#12   Domenico Tuttisanti   10:07:32 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Es gibt kein „Christusschwert“!
Jesus Christus hat zwar angekündigt, dass mit ihm das Schert kommen werde. Aber er hatte nicht gesagt, dass man dieses Schwert auch führen und ergreifen solle. Im Gegenteil:
„Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.“ (Matthäus 5, 39 – 41)
„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‘Du sollst deinen Nächsten lieben’ und deinen Feind hassen. Ich aber
sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes?“ (Matthäus 5, 43 – 46)
Im Unterschied dazu ist der Islam tatsächlich eine Ideologie der erlaubten Religionserzwingung mit dem Schwert! Dort, wo der Islam uneingeschränkt herrscht, wird die Verschleierung tatsächlich staatlich und unter Strafandrohung erzwungen: z.B. in Saudi-Arabien, im Iran … Eigene „Religionspolizeien“ („Revolutionsmilizen“) wachen rüber die Einhaltung von Bekleidungsvorschriften und der gesamten religiösen Pflichterfüllung.
Jesus steht diesem Konzept äußeren religiösen Zwanges ablehnend gegenüber. Selbst ein „Prämien-Modell“ findet keine Zustimmung bei ihm. Frömmigkeit ist auf Gott gerichtet und „der Herr kennt die Seinen“. Wer (äußerlich) fromm ist für andere, der hat seinen „Lohn“ bereits und kann von Gott nichts fordern: Mt.6
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#11   Sycamore   10:01:23 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@ Domenico: Sefirot
Sefirot versteht manche Dinge nicht. Es handelt sich nicht um Dummheit, oder um einen erschreckenden Mangel an Feingefühl. Es rührt aus seiner persönlichen religiösen Problematik her, die Sie in Ihrem zutreffenden Beitrag klar identifiziert haben, aber der Betroffene nicht wahrhaben will.
Daß seine Antwort aus einer Frage und aus einer Schmähung besteht, zeigt doch alles.
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#10   badhofer †   09:54:41 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@Lubosch katholisch: Religionsfeinde
Man stelle sich vor, selbst der Geschlechtstrieb soll von den Religionsfeinden als etwas normales angehen werden, nur weil es ihn schon seit Millionen von Jahren gibt! tssssssssss
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#9   Sycamore   09:53:30 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@lubosch
hahaha, lubosch! Als pseudotherapeutischer Ferndiagnostiker sind Sie eine Niete. Es fehlt Ihnen einfach das Niveau! Bleiben Sie doch beim Sozialkunde- Unterricht.
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#8   Lubosch katholisch †   09:49:45 | Mittwoch, 14. Juli 2010
sycamore leidet an religiösen zwängen
sonst könnte er nicht den religiösen wahnsinn mir in die schuhe schieben als hätte ich die haarfarge in verbindung mit okulten und darausfolgender verfolgung gebracht und vollzogen…
das hirn blockiert von göttern und kobolden??
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#7   chico flojo   09:43:38 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@sefirot
Falsch an Ihrer Frage ist der Ausdruck der Verachtung.
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#6   Sycamore   09:36:56 | Mittwoch, 14. Juli 2010
@ luboschs Phobien
Sie scheinen auf rothaarige Frauen im Kontext Ihrer religiösen Phobien fixiert zu sein. Eine in der Medizin bekannte Form der Neurose, die bei Ihnen immer deutlichere psychotische Züge annimmt.
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#5   Sefirot   09:35:40 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Was ist an meiner Frage falsch
und an Ihrer Antwort so richtig…, Domenica Tuttisancti…?
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#4   Lubosch katholisch †   09:31:37 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Religionsfeinde
sogar die Verbrennung von rothaarigen Frauen auf dem Scheiterhaufen soll vorboten worden sein, stellt Euch diese unbußfertigen französischen Religionsfeinde vor!
Das erschlagen von Juden mit dem Christusschwert wird auch diskutiert.
Man mag es nicht glauben aber sogar die Frauenbeschneidung ist nicht mehr sicher!
Diese modernde Moderne nimmt uns jeden Spaß an Religion. Wo soll das nur hinführen!?
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#3   Domenico Tuttisanti   09:26:47 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Falsche Frage, Sefirot!
Wieso braucht man zur eine Silbermontranz aus dem 15. Jahrhundert, um sie als Monstranz vor sich selber herzutragen…
In der Religion geht es nicht allein darum, was wir brauchen, sondern darum, was über alle Erwartung und jedes Bedürfnis hinausgeht. Diese Superabundanz der Gnade hat der Hl. Paulus in die Worte gekleidet: „Wo die Sünde überschwänglich wurde, da wurde die Gnade noch überschwänglicher“ (Röm. 5,20). Die herrlichen Monstranzen früherer Zeiten sind ein Jubelruf des Glaubens an die überschwängliche Liebe Gottes und sie bemühen sich um eine annähernde Formensprache.
Nur jemand, der diesen Glauben verloren hat, will auch jeden Ausdruck dieses Glaubens verbannen.
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#2   Sefirot   09:10:33 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Wieso braucht man zur Religion
eine Silbermontranz aus dem 15. Jahrhundert, um sie
als Monstranz vor sich selber herzutragen… o^/ o^/ o^/
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#1   Lubosch katholisch †   09:08:27 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Alles ist erlaubt – nur Religion wird verboten
Gott sei Dank!
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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