Ökumene
Die Schaumschlägerei geht weit
Mit der Ernennung des neuen Präsidenten des Einheitsrates geht der Verwirr-Ökumenismus, der grundlegende Unterscheidungen durcheinanderwirft, fröhlich weiter.
Bischof Koch bei einer Firmung im Mai 2009
Bischof Koch bei einer Firmung im Mai 2009
© Ch-info.ch, CC
(kreuz.net, Vatikan) Der Ökumenismus ist eine „Existenzfrage der Kirche“.

Das behauptete der neue Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Erzbischof Kurt Koch (60), in einem Interview mit der traditionell kirchenfeindlichen ‘Neuen Zürcher Zeitung’.

Die Kirche besitzt die Einheit schon

Im Interview verwechselte der Erzbischof Bestrebungen um den Ökumenismus mit der schon existierenden „Einheit der Kirche“.

Diese kann der Kirche nicht genommen werden. Nur sie – nicht der Ökumenismus – ist nach den Worten von Mons. Koch ein „Herzensanliegen“ Christi.

Doch Mons. Koch verwandelt die der Kirche von Christus gegebene Einheit kurzerhand in einen „Auftrag“.

Dann fügt er hinzu, daß die Verkündigung des Evangeliums darunter leide, wenn „die Christen“ nicht mit einer Stimme sprechen könnten.

Der Erzbischof verwendet die Bezeichnung „Christen“ offensichtlich als Konkurrenzbegriff zum Terminus „Kirche“.

Christus hat aber keinen losen Christenclub, sondern die durch Glaubenslehre, Liturgie und Hierarchie klar definierte Katholische Kirche gegründet.

Er hat ihr die Merkmale der Einheit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität verliehen und ihr garantiert, sie darin zu bewahren.

Wieviele Kirchen kennt Mons. Koch?

Der Erzbischof kritisierte im Interview, daß „jede Kirche ihre eigene Lehre von der Kirche und ihrer Einheit hat“:

„Jede steht in der Versuchung, ihre eigene Einheitsvorstellung auf das Ziel der Ökumene zu übertragen und das dann als ökumenisch zu bezeichnen.“

Der Begriff Ökumene meint „Weltkreis“. Mons. Koch verwechselt das Wort mit der korrekten Bezeichnung „Ökumenismus“.

Er vertritt die verwirrte Ansicht, daß im Gespräch miteinander „wieder eine gemeinsame Vision von der Einheit der Kirche“ entstehe:

„Was heißt überhaupt Einheit? Wann ist das Ziel erreicht? Welche Zeichen gibt es dafür, daß die Pluralität aufhört, ein Ärgernis zu sein?“ – fragt er.

Eine Grundregel lautet für ihn, sich gegenseitig so zu nehmen, „wie man ist“. Man solle nicht versuchen, „dem anderen aufzudrängen, was er mit seiner eigenen Glaubensidentität nicht in Einklang bringen kann“.

Damit geht der Erzbischof davon aus, daß jeder sich zum Herrn über den Glauben machen kann und sich nicht der von Christus vorgegebenen und über die Jahrhunderte bis zum heutigen Tag bewahrten Wahrheit unterwerfen muß.

Die Katholische Kirche habe die Tendenz, „eine im Glauben sichtbare Einheit anzustreben – nicht in dem Sinne, daß alle Kirchen dann gleich wären, aber so, daß sie sich gegenseitig als Kirchen anerkennen“.

In Wahrheit hängt das Kirchensein nicht von gegenseitigen Anerkennungen ab, sondern von der Frage, ob eine christliche Gemeinschaft die grundlegenden Wesensmerkmale der Kirche besitzt oder nicht.

Viele ökumenische Cocktail-Partys

Sein neues Amt versteht Mons. Koch vor allem in der Begegnung.

Er will „viele Besuche machen, denn die Ökumene kommt mit Papieren allein nicht vorwärts“.

Es sei nötig einander kennenzulernen und auch „miteinander feiern zu können, um dann langsam die wesentlichen Fragen zu behandeln“.

Dem Einwand, daß gemäß der Instruktion der Glaubenskongregation ‘Dominus Jesus’ die Ökumene als Heimkehr-Ökumene zur Kirche zu verstehen ist, weicht Mons. Koch aus:

„Auch die orthodoxe Kirche ist der Überzeugung, daß in ihr die eine heilige katholische apostolische Kirche bereits gegeben ist, und auch die reformatorischen Kirchen sind der Überzeugung, daß sie Kirchen Jesu Christi sind.“

Ohne diese Überzeugung könnten „diese Kirchen“ gar nicht existieren.

Mons. Koch vermeidet die Frage, ob die von ihm genannten Überzeugungen rational und theologisch begründet werden können.

Er gesteht immerhin ein, daß die Kirche die einzige Stiftung Christi ist. Vulgärdialektisch wendet er sogleich ein: „Aber es gibt auch das Umgekehrte. Die Reformierten betonen doch immer ihr Einheitsverständnis als das ökumenische und werfen uns vor, daß wir es nicht übernehmen, weil wir nicht bereit sind, protestantisch zu werden.“

Bei den altorientalischen Sekten – welche sich beim Konzil von Chalzedon im Jahr 451 abgespalten haben – fühlt sich Erzbischof Koch „ganz zu Hause“. Bei diesen Kirchenspaltern sei das „ganze altkirchliche Kirchenverständnis“ noch vorhanden.

Ganz auf der alten Linie

Zum Dialog mit den Juden – der nicht in sein Ressort fällt – sagte Erzbischof Koch, daß sich der Botschafter der rechtsextremen israelischen Regierung bereits bei ihm gemeldet habe.

Der politische Funktionär – der keinen religiösen Auftrag besitzt – möchte den „Dialog“ fortzusetzen, den Kardinal Kasper angeblich „gut vorangebracht“ habe.

Abschließend erwähnt Mons. Koch, daß bei ökumenischen Konferenzen wahlweise eine neugläubige Eucharistiefeier oder ein protestantisches Abendmahl abgehalten würden.

Die Teilnehmer der jeweils anderen Konfession würden sich beim Kommunionempfang beziehungsweise bei der Abendmahlsverteilung nur segnen lassen.

Die Protestanten lehnen Segenshandlungen ab.
      
65 Lesermeinungen
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#69   Erwachet.   08:37:48 | Montag, 19. Juli 2010
olle Gräco
jaja… das ist ja sehr gut zusammengeschuistert…
und was ist mit den Zitaten die anderen den Tod (Baukran usw…) wünschen…??? auch mitstenografiert…
bissl einseitig was, Du Friedliebender!
bin dann heute mal weg
Erwachet.
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#68   Lisibald Poier †   07:40:57 | Montag, 19. Juli 2010
@El Greco
kann man zu einem Tisch sagen, er soll sich decken? Wer deckt den Tisch?
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#67   El Greco   05:42:29 | Montag, 19. Juli 2010
Morgenstund hat Gold im Mund
Doch was muss ich sehen: Perversobans schmieren die Wände voll, kann ja keiner widersprechen. So ist recht.
Mal sehen:
KathoGlatzen
schon so weich in der Birne
Da ich allerdings den Verdacht hege, dass sie noch einen Pullermann mit Kullern dran hat, wäre eine Ganzkörperaufnahme
von vorne oder besser ein Intimfoto wahrheitsdienlich. Gerne würde ich beim Gebetssturm direkt in Argentinien Posaunen blasen.
Bei Eurem homophoben, pseudo-katholischen Funid-Geschwätz könnte es sicher noch dazu kommen, dass Homo-Fundamentalisten Euch einmal zeigen, was wirklich Tunten-Terrorismus und Homo-Diktatur sind.
Bislang habt Ihr davon noch nicht mal den Hauch einer Ahnung.
Da es bei Homosexuelle aber (anders als bei Euch!) viele gewaltfreie Intellektuelle gibt, sind die Homo-Fundamentalisten vermutlich zu wenige, den Spieß einmal umzudrehen, auch wenn die Vorstellung davon recht amüsant wäre.
du kleiner Wutz.
Aber press Dir Deine Blutwurst ruhig weiter in den Wanst am besten von allen Seiten- damit Du so ein kleines rundes Ferkel-Gesicht
auf dass die Gedanken hier weiterhin so schweinisch bleiben
Was mir noch nicht ganz klar ist, wollen Sie kotzen
Hierzu wäre ein persönlicher Besuch mit Gesprächsmöglichkeit angebracht, bei dem man jedem die Wahrheit so ins Hirn eingraben müsste, dass sie nicht mehr aufstehen
diese Seite mit hetzerischen und hirnverbrannten Artikeln
usw, usw
und
Richtet nicht, auf dass Ihr nicht gerichtet werdet!
ja, doch
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#65   Mary Cruz   21:55:14 | Sonntag, 18. Juli 2010
@Rückkehr-Ökumene: subsistit-in-Problematik
Danke für den Hinweis auf die Homepage von actio spes unica!
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#64   Rückkehr-Ökumene   14:50:57 | Sonntag, 18. Juli 2010
Mary Cruz
Dieser Aussage von Lumen gentium kann man wohl zustimmen, aber Sie werden mir vielleicht zustimmen, dass durch sie die subsistit-in-Problematik nicht gelöst wird.
Übrigens muss man im Umgang mit dem heutigen Rom noch vorsichtiger sein und sich jeweils versichern, ob auch tatsächlich die römisch-katholische Kirche gemeint ist, wenn von katholischer Kirche die Rede ist.
Falls Sie an der subsistit-in-Problematik im Zusammenhang mit der Theologie des Papstes interessiert sind, kann ich Ihnen den Vortrag von Dr. W. Schüler empfehlen, den Sie auf der Homepage der actio spes unica finden und der eine Zusammenfassung seines Buches: „Benedikt XVI. und das Selbstverständnis der katholischen Kirche – Eine Analyse seiner Verlautbarungen zur subsistit-in-Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils“ darstellt.
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#63   Mary Cruz   13:44:57 | Sonntag, 18. Juli 2010
@Ökumene-Rückkehr:
Sie haben recht, die Kirche Jesu Christi wird in ‘Lumen Gentium’ nicht explizit als „mystischer Leib Christi“ bezeichnet.
Dagegen wird im Dekret über die Ostkirchen die „heilige und katholische Kirche“ als „mystischer Leib Christi“ bezeichnet.
Ich meinte die folgende Aussage aus ‘Lumen Gentium’:
7. Gottes Sohn hat in der mit sich geeinten menschlichen Natur durch seinen Tod und seine Auferstehung den Tod besiegt und so den Menschen erlöst und ihn umgestaltet zu einem neuen Geschöpf (vgl. Gal 6,15; 2 Kor 5,17). Indem er nämlich seinen Geist mitteilte, hat er seine Brüder, die er aus allen Völkern zusammenrief, in geheimnisvoller Weise gleichsam zu seinem Leib gemacht. In jenem Leibe strömt Christi Leben auf die Gläubigen über, die durch die Sakramente auf geheimnisvolle und doch wirkliche Weise mit Christus, der gelitten hat und verherrlicht ist, vereint werden6
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#62   Rückkehr-Ökumene   12:40:48 | Sonntag, 18. Juli 2010
Mary Cruz
Im Dekret über die Ostkirchen Orientalium Ecclesiarum, Art. 2, heißt es: „Die heilige und katholische Kirche, die der mystische Leib Christi ist …“.
Diese Feststellung löst aber die subsistit-in-Problematik nicht. Denn nur wenn auch gesagt wäre, dass die Kirche Jesu Christi der mystische Leib Christi ist, könnte man aus beiden Aussagen schließen, dass Kirche Jesu Christi und katholische Kirche im Sinne des Pastoralkonzils ein und dasselbe ist, wie es die Tadition lehrt.
Jene Aussage findet man aber nicht im Konzilstext, vielmehr wird mit der subsistit-in-Lehre ein Unterschied zwischen beiden gemacht.
Erst wenn Rom erklärt hat, was es unter Kirche Jesu Christi verstanden wissen will, ist ein weiteres Gespräch über die subsistit-in-Problematik überhaupt sinnvoll.
Also ist doch meine Forderung, von den Vertretern Roms in den Gesprächen mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu verlangen, dass sie eine Definition des Begriffs Kirche Jesu Christi im Sinne des Pastoralkonzils vorlegen, richtig und notwendig.
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#61   Lisibald Poier †   03:11:28 | Sonntag, 18. Juli 2010
altes Haus?!
ich hab meine Träume längst aufgegeben, ich habe mich aufgegeben, ich hab die Welt aufgegeben, nein, ich habe mich in der Welt aufgegeben, um mich wie ein Päckchen versenden zu lassen. Wohin? Egal wohin, Hauptsache eine Aufgabe. Hast Du Dich auch schon aufgegeben, Biene Maja?
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#60   Biene Maja   02:24:42 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lisibald Poier
guten Abend wie geht es Dir altes Haus
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#59   Lisibald Poier †   02:03:59 | Sonntag, 18. Juli 2010
@Gotthard
* welcher Zugänge zum Priestertum sind heute und in der Zukunft notwendig
Der Prophet gilt im eigenen Land nichts. Das ist alt bekannt. Sie in die Ferne zu schicken, ja. Aber zwei und zwei. Dh. ich bin für das Laienpriestertum. Für eine Erneuerung, denn Mann und Frau ist ein Mensch. Die Christen hatten sich in Rom durch die Familien gestärkt. Das ist auch der Weg heute. Nichts ist dem Teufel mehr verhasst. Sein Generalangriff richtet sich gegen die Familie. Vater und Mutter wird verlassen, wenn das Bündnis vor Gott geschlossen wird, denn Gott ist Vater und Mutter.
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#58   Gotthard   01:19:37 | Sonntag, 18. Juli 2010
@mary cruz
Da auf dem II. Vatikanum keine Glaubenswahrheiten definiert wurden, kann man eigentlich nicht von einem „außerordentlichen“ Lehramt der Konzils-Bischöfe sprechen.
was hätte denn die Definition einer Glaubenswahrheit gebracht?
Papier – nichts als Papier – und die Menschen hätte das nicht interessiert,
Die Kirche im konkreten Leben der Menschen, ihr konkretes Verhältnis zu den Juden und den Weltreligionen, ihr konkretes Verhältnis zur heutigen Welt … DAS ist interessant und wichtig und notwendig …
wen interessieren schon Dogmen?
mehr denn je ist ein Konzil notwendig zu Fragen der Disziplin:
* welcher Zugänge zum Priestertum sind heute und in der Zukunft notwendig
* wie sieht das konkrete Priestertum der Zukunft aus?
* welche Sakramente sind unabdingbar an die Priesterweihe gebunden?
* welche Strategien gibt es zur Ernennung von Bischöfen
* welche Antworten gibt es auf die massenhaften Ehescheidungen – und welche Folgen für das sakramentale Leben
* welche Antworten gibt es auf das praktische Leben – auch sexuelle – der Gegenwart?
* welche Antworten gibt der Glaube auf die fürchterlichen sozialen Ungerechtigikeiten in der Welt?
und noch viel mehr
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#57   FranzvPaul   23:22:48 | Samstag, 17. Juli 2010
Die Deutschen hätten den Nationalsozialismus ohen einen Ausländer nicht auf die Beine gebracht!
:-D Das drückt heute noch auf ihr Gemüt. :-D
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#56   Martina Koth †   22:53:20 | Samstag, 17. Juli 2010
Wein ist gut und teuer
Je älter der Wein ist, desto besser und teurer, so heisst es in der antikirchlichen Wissenschaft. Während hier aber die angebliche Wissenschaft, einem Grundsatz der Menschheit unverblümt zustimmen kann, dass Dinge mit dem Alter reifen und immer besser werden, so verwundert es, dass die angebliche Wissenschaft, dies nicht auch beim Alten Ritus anerkennen kann. Und es beweist zudem, dass die Wissenschaft, die Gesetze der Kirche nicht aushebeln kann, obwohl die Freimaurer und die angeblichen Wissenschafter das schon seit Jahrtausenden versuchen.
Wären sie bloß von den Dinosauriern (oder die Dinos, wie man sie damals genannt hat) plattgetrampelt worden, dann hätten wir heute dieses Problem nicht.
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#55   Mary Cruz   22:48:08 | Samstag, 17. Juli 2010
@Rückkehr-Ökumene: Die Kirche Jesu Christi…
wurde im Dekret ‘Lumen Gentium’ als „Mystischer Leib Jesu Christi“ definiert.
www.stjosef.at/index.htm?konzil/konzil.…
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#54   Matthäus 10.2 †   22:38:59 | Samstag, 17. Juli 2010
„Kirche Jesu Christi“
Mein Bruder meint, Die Wortverwandtschaft zur „Kirche der letzten Tage“ liegt ebenso fundamental nahe. Kirche Gottes, von Jesus Christus gegründet, auf Petrus den Fels.
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#53   Rückkehr-Ökumene   22:36:48 | Samstag, 17. Juli 2010
Mary Cruz
Es geht nicht um die Definition einer Glaubenswahrheit, sondern um die Definition eines Begriffes, nämllich um die Definition des Begriffs „Kirche Jesu Christi“ im Sinne des Pastoralkonzils.
Da die Priesterbruderschaft zunächst einmal zu dem jeweils anstehenden Thema ihre Position darlegen kann, sollte sie auf einer solchen Definition bestehen.
Es müsste doch auch der römischen Delegation klar sein, dass man über das Verhältnis zweier Begriffe zueiander erst dann sinnvoll sprechen kann, wenn klar ist, was unter diesen zu verstehen ist.
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#52   Mary Cruz   22:05:13 | Samstag, 17. Juli 2010
Rückkehr-Ökumene:
…dann sollte die Pius-Bruderschaft darauf bestehen, dass Rom zunächst einmal eine schriftliche Definition des Begriffs „Kirche Jesu Christi“ im Sinne des Pastoralkonzils vorlegt!
Schon Erzbischöfe prangerte während dem II. Vatikanum an, dass keine Glaubenswahrheiten definiert werden durften.
Die Bischöfe bestehen zwar auf einem „außerordentlichen“ Lehramt – wenn sie sich mit dem Papst zu einem Ökumenischen Konzil versammeln und dort mit dem Papst, wie auf dem I. Vatik. Konzil von 1870, Glaubenswahrheiten definieren.
Da auf dem II. Vatikanum keine Glaubenswahrheiten definiert wurden, kann man eigentlich nicht von einem „außerordentlichen“ Lehramt der Konzils-Bischöfe sprechen.
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#51   r.ruhrgebietler   21:26:33 | Samstag, 17. Juli 2010
Pastoralkonzil?
armageddon-konzil! die Hölle ist leer und alle Teufel sind unterwegs auf der Erde um auch die letzte Seele mit in den Abgrund der Hölle zu ziehen!
und massgeblich schuld an dieser – schon in den geheimen Offenbarungen des Johannes nachzulesenden, durch Fatima bestätigten, Katastrophe sind konzilsgläubigen.
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#50   Rückkehr-Ökumene   21:13:52 | Samstag, 17. Juli 2010
Wodurch wurde der Ökumenismus auf dem Pastoralkonzil in Gang gesetzt?
Er wurde in Gang gesetzt durch die falsche, im Widerspruch zu der gesamten Tradition der Kirche stehenden Unterscheidung zwischen der Kirche Jesu Christi und der katholischen Kirche durch die sogenannte subsistit-in-Lehre von Lumen gentium 8.2.
Dieser Traditionsbruch ist so schwerwiegend, dass Kardinal Ratzinger zutreffend bemerkte: „In der Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze ökumenische Problem verborgen.“ !!!
Wenn in den Gesprächen zwischen Rom und der Priesterbruderschaft St. Pius X. die Sprache auf diese Lehre kommt, dann sollte die Pius-Bruderschaft darauf bestehen, dass Rom zunächst einmal eine schriftliche Definition des Begriffs „Kirche Jesu Christi“ im Sinne des Pastoralkonzils vorlegt!
Dies einzufordern ist aus logischem Grund unbedingt erforderlich, denn: Für die gesamte Tradition der Kirche ist der Begriff „Kirche Jesu Christi“ und „katholischen Kirche“ ein und dasselbe. Dann kommt Lumen gentium und behauptet einen Unterschied zwischen diesen Begriffen ohne zu definieren, was im Sinne des Pastoralkonzils die Kirche Christi ist. Ist das nicht ein skandalöser begrifflicher Mangel?
Übrigens sind alle bisherigen Interpretationen dieser Lehre nicht maßgeblich, abgesehen von einer einzigen, nämlich jener, welche die Glaubenskongregation in ihrer Erklärung vom 10.7.2007 gegeben hat, einschließlich des dieser Erklärung beigefügten Begleitschreibens.
Zusammen mit der geforderten Definition sollte dann diese Erklärung die Gesprächsgrundlage bilden.
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#49   Mighty Counsellor †   20:56:31 | Samstag, 17. Juli 2010
Ressentiments gegen die Deutschen? Auf jeden Fall!
Ressentiments gegen Ulrich Schmid, einen der Korrespondenten der Neuen Zürcher Zeitung in Deutschland? Auf jeden Fall!
Ich, Schweizer, aus hiesigem bäuerlichem Geschlecht, belegt seit 500 Jahren.
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#48   FranzvPaul   20:52:24 | Samstag, 17. Juli 2010
in diesem Fall gings nicht ums Verstehen,
sondern um einen abrupten Abbruch durch die [Enter]Taste in der Titelzeile.
„Ressentiment“ gehört groß geschrieben. :-)
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#47   Mighty Counsellor †   20:48:50 | Samstag, 17. Juli 2010
Tut mir leid, Paulaner, aber ich bin wirklich
zu dumm, um Deine Postings zu verstehen. Aber das hab ich glaub ich schon mal irgendwann geschrieben.
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#46   FranzvPaul   20:45:54 | Samstag, 17. Juli 2010
danke fürs Treppchen, Mighty Counsellor
ich wollte dir nur schreiben, daß das in der CH (das ist die Schweiz!) nicht antikatholisch sondern eher antigroßmäulig-antideutsch orientiert sein dürfte.
:-D
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#45   Mighty Counsellor †   20:38:55 | Samstag, 17. Juli 2010
O je, Oberlehrer Paulaner ist wieder unterwegs und gibt arkane Statements von sich.
Da hätt ich besser nichts geschrieben.
:-(
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#44   FranzvPaul   20:36:24 | Samstag, 17. Juli 2010
die ress
Mighty Counsellor: … in einem Interview mit der traditionell kirchenfeindlichen ‘Neuen Zürcher Zeitung’ …
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#43   Mighty Counsellor †   20:23:32 | Samstag, 17. Juli 2010
… in einem Interview mit der traditionell kirchenfeindlichen ‘Neuen Zürcher Zeitung’ …
Das stimmt eben nicht, dass die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) „traditionell“ kirchenfeindlich sei. Die NZZ hat sei je sehr neutral und detailliert zu den Vorgängen in der Katholischen Kirche berichtet. Man erinnere sich etwa an Hanno Helbling.
Nun, in jüngster Zeit stellt man aber fest, dass der Wind in der NZZ ein wenig gedreht hat – und zwar gegen die Kirche. Jüngstes Beispiel ist der Artikel „Eine vortrefflich gemästete heilige Kuh“ zur Kirche in Deutschland von Ulrich Schmid. Was den hier für ein Teufel geritten hat, ist ein grosses Rätsel.
Das Interview mit Erzbischof Koch war leider von bedauernswerter Qualität, ob man jetzt der Kirche und/oder der Ökumene anhangt oder nicht. Das grosse Pendel zwischen der „jesuanischen“ und der „römisch-kirchenrechtlichen“ Position zu schwingen, ist von bemerkenswerter Oberflächlichkeit.
Denke aber, das wird sich noch geben.
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#42   Martina Koth †   20:21:32 | Samstag, 17. Juli 2010
ruhrerkrankter
Es ist abartig, krank und sehr widerwärtig die ewig gültige tridentische Liturgie in einer satanisch krankhaften Weise abzukürzen.
Homofaschismus pur. Wussten Sie, dass die Homofaschisten auch alles abkürzen???
A/P aktiv/passiv
AS Analsex
SS Sturmstaffel
NS Natursekt oder auch Nationalsexualismus
KRAAAANK !!!!
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#41   r.ruhrgebietler   20:17:43 | Samstag, 17. Juli 2010
Ökumenismus
es steht doch dem frei sich dem Herrn Jesus Christus und Seiner Anbetung in der ewig gültigen trid. Ltiurgie anzuschliessen um so wenigstens sein Seele vor der Hölle zu retten!
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#40   kristall   20:03:46 | Samstag, 17. Juli 2010
frau kot!!!!
klarstellung: du bist eine verkommene dreckschleuder!!!! weiter nichts!!!! >:) :-! ;-) :-[ :-D ^-^ :)3
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#39   Goldengel   19:58:54 | Samstag, 17. Juli 2010
Liebe Mary – so ist es!
Jesus ging mit dem Teufel keine Ökumene ein – deshalb wurde er gekreuzigt.
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#38   OttoderRabe †   19:55:49 | Samstag, 17. Juli 2010
oder einfacher
ausgedrückt, der Herr Lebfebvre war ein bissel wirr. Und die Piusbrüder sind’s auch.
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#37   Martina Koth †   19:52:24 | Samstag, 17. Juli 2010
Mary Cruz
Vergessen Sie bitte nicht die Satanisten in Ihrem KZ. Geht es denen gut, während sie hier kirchenfeindliche homo-faschistische Propaganda verbreiten. Unter dem Deckmantel der kirchenfeindlichen Ökumene, verstecken Sie Ihre ihre kirchenfeindlichen Perversitäten. Ich bin ein gläubiger rechtschaffener Katholik. Ich weiss, der Herr wird sie dafür richten, und wären Sie katholisch, meine liebe Mary, dann wüssten Sie das auch.
Eine Schande wie Sie den Namen Maria, den Namen der Gottesmutter mit dem Hakenkreuz in Verbindung bringen. Homofaschismus pur :-!
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#36   Mary Cruz   19:47:54 | Samstag, 17. Juli 2010
Der Ökumenismus
wurde beim II. Vatik. Konzil von Erzbischof M. Lefebvre zusammen mit der Kollegialität der Bischöfe und der Religionsfreiheit abgelehnt, weil diese drei Begriffe Parallelen zur Französischen Revolution und den Parolen – Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – bilden:
„ Die ‘Freiheit’ ist die ‘Religionsfreiheit’, die dem Irrtum ein Recht einräumt;
die ‘Gleichheit’ ist die ‘Kollegialität’, mit ihrer Zerstörung der Autorität Gottes, der persönlichen Autorität, des Papstes und der Bischöfe – das Gesetz der Zahl;
und schließlich die ‘Brüderlichkeit’ – das ist der ‘Ökumenismus’.
An dieser Argumentation hält die FSSPX bis heute fest.
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#34   Sycamore   16:51:42 | Samstag, 17. Juli 2010
@OttoderRabe: Infallibilität
Es gibt eigentlich viele vernünftige Argumente für die päpstliche Infallibilität, wenn man ein wenig über was Kirche ist nachdenkt, warum Jesus gerade seine Kirche gegründet hat und warum er Petrus auserkoren hat als „Felsen“ – d.h. als unerschütterliche Grundlage – worauf Er Seine Kirche bauen wollte.
Es ist in der Logik der Heilsverkündung und -Vermittlung der Kirche, als „kahal Jahve“ als Volk Gottes, bis zum Ende der Zeit, daß Jesus ihr seinen Beistand bis zur Ende der Zeit verpricht. Diese Beistandsgarantie durch Christus selbst einerseits, und die von Christus seiner Kirche herangetragene Heilsaufgabe gegenüber den Menschen in Zeit und Geschichte, andererseits, verbieten es, daß die Kirche sich in den wesentlichen Wahrheiten des Glaubens irren könnte. Denn dann wäre die Menschheit, trotz Beistand Christi seiner „Braut“ gegenüber, von dieser „Braut“ selbst in den Irrtum geführt worden, zum Schaden ihrer Seele.
Wie konkretisiert sich nun zeitlich/geschichtlich dieser Befund? Eben im petrinischen Amt. Der von Christus eingesetzter Lehrer und Hirte der Kirche kann nicht, durch den besonderen Beistand Christi, wie oben erläutert, und für das Wohl der Seelen der Menschen, irrige Lehren, die den Glauben und die Moral betreffen, ex cathedra verkünden; umgekehr, was er so verkündet, kann nicht irrig sein.
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#33   OttoderRabe †   16:19:28 | Samstag, 17. Juli 2010
Sycamore
ich argumentiere normalerweise auch nicht theologisch, weil das darauf hinaus laufen würde, Aussagen aus sich selbst heraus zu begründen:
Siehe den Link von monens mit dem Wortlaut des Dogmas von der Unfehlbarkeit: Im Kern steht darin, der Papst ist unfehlbar, weil Gott die Kirche mit Unfehlbarkeit ausstatten wollte und wir hiermit verkünden, dass er das getan hat.
Übrigens monens, in der deutschen Version fehlt im letzten Satz ein Komma. Sollte das hinter „selber“ oder hinter „nicht“ stehen? Im letzteren Falle hätte Vat I. den Konziliarismus Dogma erhoben.
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#32   Sycamore   16:11:48 | Samstag, 17. Juli 2010
@OttoderRabe: Infallibilität
Die päpstliche Infallibilität sei als Dogma vom I. Vatikanischen Konzil proklamiert worden. Da haben Sie Recht.
Ihre Bewertung desselben könnte vielleicht historisch etwas für sich haben. Da Gott jedoch seine Kirche erzieht und vollendet auch durch und trotz der Skurrilitäten der Geschichte, scheint mir Ihre Meinung theologisch unbegründet zu sein.
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#31   OttoderRabe †   16:09:24 | Samstag, 17. Juli 2010
monens
man kann auch jahrhundertlang falsche Auffassungen vertreten, wie die Lehre der Kirche beweist. Und unwandelbar? Da hat aber jemand in Kirchengeschichte nicht aufgepasst ;-)
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#30   monens   16:06:19 | Samstag, 17. Juli 2010
Ex cathedra !
Zur Klärung des immer wieder zur Zielscheibe der Kritik werdenden Dogmas der päpstlichen Unfehlbarkeit
www.razyboard.com/…07698-5851724-0.html
Die über Jahrhunderte unveränderliche, unfehlbare Glaubens- und Sittenlehre der Kirche belegt päpstliche Unfehlbarkeit
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#29   OttoderRabe †   16:03:10 | Samstag, 17. Juli 2010
sieh einer an…
das schöne Zitat von Boni VIII hat die Redaktion entfernt, das ist jetzt schon das zweite Mal.
Damit haben die wohl ein Problem, wenn ein Papst ausnahmsweise mal seine Ansichten nicht hinter salbungsvollem Geschwurbel versteckt :-]
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#28   Soramonas   16:02:22 | Samstag, 17. Juli 2010
@defendor:
@defendor:
Könnte interessieren:
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#27   Botschafter   15:56:31 | Samstag, 17. Juli 2010
Kollege von Koch plant unglaubliches
Ja natürlich der St.Galler Bischof Markus Büchel plant den Umbau des Altarraumes im Dom zu St.Gallen.
Gemäss der Zeitschrift 20min. soll die Porno-Künstlerin und Provokanze Pipilotti Rist den Altar designen, ökumenisch wohl…
katholik.ch/…aum-umgestalten.html
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#26   OttoderRabe †   15:50:21 | Samstag, 17. Juli 2010
Sycamore
ich habe auch nicht behauptet. dass diese Meinungsäußerung ein Dogma wäre. Sie zeigt aber sehr augenfällig, was Kirchenobere in Wirklichkeit von dem halten, was sie dem Volke gerne als absolute und ewige Wahrheiten verkaufen. Gerade Bonifatius VII ist dafür ein sehr gutes Besipiel – von ihm gibt es einen ganzen Sack voll solcher Zitate, trotzdem hat er sich als eifriger Verfechter der „wahren Lehre“ hervorgetan.
Im übrigen hatte ich ganz bestimmt nicht vor, die päpstliche Unfehlbarkeit als Argument einzuführen. Das ist eine dogmatische Erfindung des 19. Jh. um die schwindende Autorität der Kirche im Kulturkampf zu stärken. Selten hat sich ein Papst selbst so zum Depp gemacht, wie Pius IX. damit.
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#25   Botschafter   15:43:59 | Samstag, 17. Juli 2010
Einpeitscher
Offenbar
Totalverblendeten
vorgebrachten
angeblichen „Aussagen“
zusammengewürftelten
abgesprochenen
Aussagen von
zurechtgebogenen „Zeugen“
angezettelten „Prozess“
umtriebige König
Templerprozess frei inszeniert.
Er ging gegen in seinen Augen „Feinden“ so vor !
…Wer weiss denn schon, was damals wirklich geschah?? – Alles angelesener Mist um die Köpfe zu steuern und blabla, blabla, blabla.
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#24   wickerl   14:45:05 | Samstag, 17. Juli 2010
altliberal
Heute wissen wir, trotz aller Tarn- und Nebelmanöver wo Papst Benedikt wirklich steht , was er meint und was er will, seine Entscheidungen sprechen eine klar altliberale Sprache, Papst Johannes Paul hielt die Gläubigen ein Vierteljahrhundert erfolgreich zum Narren
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#23   Sycamore   14:42:59 | Samstag, 17. Juli 2010
@Ottoder Rabe: Bonifatius VII
Habe versehentlich auf Absender aufgdrückt, bevor ich mit meiner Erwiderung fertig war.
Also, das Beispiel von Bonifatius VIII, das Sie hervorbringen, finde ich hervorragend, um erneut zu zeigen, daß die „päpstliche Infallibilität“ keine Eigenschaft eines Papstes als Privatperson ist, sondern nur in der Ausübung seines Amtes, und dies nur wenn er als oberster Hirte und Lehrer der Kirche eine dogmatische oder moralische Wahrheit als zum Glaubensgehalt der Kirche gehörig feierlich proklamiert.
Daß die dümmliche Bemerkung Bonifaz VIII keine solche dogmatische Proklamation gewesen sei, ist offensichtlich.
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#21   monens   14:24:39 | Samstag, 17. Juli 2010
Alleine eine von Christus eingesetzte Kirche
Und diese ist die eine heilige katholische und apostolische ! Alles andere ist Menschenwerk
www.razyboard.com/…07914-5892625-0.html
Diese eine Kirche Christi ist unveränderlich
www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
und kann auch nicht von aussen durch Schönrederei von Irrlehren „ergänzt“ werden
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#20   angel1405 †   14:24:27 | Samstag, 17. Juli 2010
Jungfrau Maria
Wie so Vieles kam es bei der Bibel auch zu vielen Übersetzungsfehlern, welche dann aber entsprechend weiter überliefert wurde.
Oft wurde diskutiert, dass es vielleicht statt Jungfrau Maria, die junge Frau Maria heißen sollte, was aber somit nicht zwangsläufig heißen müsste, dass sie Jungfrau gewesen ist.
Zitiere nur, was so schon durch Medien veröffentlicht wurde. Was ich denke oder meine, das verrate ich hier nicht.
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#19   Sycamore   14:21:29 | Samstag, 17. Juli 2010
@OttoderRabe (14:01): Sie werden treffsicherer!
„Maria war ebenso Jungfrau wie …“ Bonifatius VIII
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#18   defendor   14:18:55 | Samstag, 17. Juli 2010
Und wieder speit er…
…der freimaurerische Drache…
die hier von einem offenbar Totalverblendeten vorgebrachten angeblichen „Aussagen“ eines Papstes stammen aus
zusammengewürftelten
– abgesprochenen –
Aussagen von zurechtgebogenen „Zeugen“ in einem vom
König Philip IV. von Frankreich angezettelten „Prozess“ gegen diesen Papst nach dessen Tode !
Dieser umtriebige König hatte bereits den
Templerprozess frei inszeniert. Er ging gegen in seinen Augen „Feinden“ so vor !
Somit gehören diese hier eingebrachten „Aussagen“
einmal mehr ins Reich der kirchen- und glaubensfeindlichen Märchen,
zumal auch unter Papst
Bonifatius VIII.
die
unfehlbaren Glaubenswahrheiten nicht angetatstet wurden !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#17   Sycamore   14:18:28 | Samstag, 17. Juli 2010
@Otto der Rabe: die Logik des Glaubens
„Um die Wahrheit eines Glaubensinhaltes zu erkennen, muß man glauben, daß er wahr ist.“
Sie haben die dialektische Logik des Glaubens treffend definiert.
„Credo, ut intelligam. Intelligo, ut credam.“
Dies unterscheidet den Glauben von anderen Formes des Erkennens, von der philosophische, von der naturwissenschaftlichen, von der historischen, von der künstlerischen (ästhetischen). Man könnte sogar romantisch werden und fragen: was wissen die Liebenden voneinander, wenn sie nicht lieben? Gewiß eine Menge Dinge wie Körpergewicht und Kleidung, Gesundheitszustand, etc.: aber haben sie damit die Tiefe ihrer Perönlichkeiten erreicht? Ohne die Liebe?
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#16   Siegfried   14:15:51 | Samstag, 17. Juli 2010
Ökumene oder Ökumenismus
Der neue und in Kürze, mit Sicherheit zum Kardinal erhobene neue Präsident betreibt eine Sprachverwirrung, gleich seinem Vorgänger.
1. Das Leben der einen heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, ist ein ökumenisches Leben.Ökumene kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Gemeinsame Hausverwaltung“. Die in Einheit lebende Kirche verwaltet sich Gemeinsamkeit im Konzil, in der Feststezung von Glaubenssätzen, wie dem Glaubensbekenntnis und vielen Wahrheiten der Gemeinschaft in der einen Kirche.
2. Ökumenismus ist ein aus dem Leben der Kirche entliehenes protestantisch verändertes Wort, das mit dem „xxx-mus“, die Wahrheit zur Unwahrheiut abändert. Wie
a. Nation –--> Nationalismus;
b. Kommune (Gemeinschaft) –--> Kommunismus
c. Ökumene (Kircheneinheit) –---> Ökumenismus
3. In der Ökumene ist die Basis die Glaubenswahrheit. Im Ökumenismus ist die Basis der kleinste gemeinsame Nenner. Dieser kleinste Nenner wird erreicht, wenn die Katholische Kirche immer mehr Gleubenwahrheiten verschweigt, aufgibt und verleugnet. Nur so kann größere Gleichheit in der Unwahrheit erreicht werden. Dieser Gemeinsamkeit kann und darf keine störende Wahrheit entgegen stehen.
Betet wir für die im Namen Jesus Christus bestellten Hausverwalter, daß sie erkennen, die Verantwortung für die Hausverwaltung auf Grundlage der Wahrheit müssen sie vor Gott verantworten. Viele Schritte im Ökumenismus führen in die größte Tiefe des Fegefeuer oder tiefer sogar in die Hölle. :)%
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#15   angel1405 †   14:15:22 | Samstag, 17. Juli 2010
Kurzes Hallo
Die Bibel kennt kein katholisch oder evangelisch oder orthodox. Diese Spalterei, vielleicht auch Haarspalterei entstand durch die Menschen. Bei den Protestanten war es Martin Luther, der mit Sicherheit die Kirchen nicht trennen wollte. Aber er zeigte deutlich auf, dass nicht alles richtig war, wie es gelaufen war. Kein Mensch ist von Sünde befreit, wenn er Ablass zahlen muss etc. Für Gott ist Mensch Mensch. ER differenziert nicht. Und was die Ökumene anbelangt, so bin ich total dafür und ich bin froh, dass die beiden großen Kirchen da immer mehr versuchen, aufeinander zuzugehen. Dies ist sehr löblich und jeder, der was anderes redet, der sollte lieber seinen Mund halten.
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#13   Coracao †   13:59:18 | Samstag, 17. Juli 2010
Msgr. Koch
InErinnerung sei gerufen: Papst Johannes Paul II. liess sich viele, viele Wochen Zeit (vom 21.8.1995 bis 6.6.1995), um die Wahl durch das Basler Domkapitel zu bestätigen und Msgr. Koch musste sich ins Rom zum Bischof weihen lassen (6.1.1996).
Das war ein sehr starkes Zeichen!
Nach all seinen Büchern,mit denen er sich als Hoffnungsträger beliebt machen wollte, wurden viele Bedenken laut. Msgr. Koch liess seine gefährlichen Bücher verbrennen, ganz schnell zurückziehen, einstampfen.
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#12   Sycamore   13:56:23 | Samstag, 17. Juli 2010
@OttoderRabe (13:44)
„Wenn […, dann ] gehe ich lieber zurück in den Kindergarten.
Tun Sie das!
Die körperliche Unversehrtheit der Mutter Gottes und ihre Befreiung von Sünde vom Anfang an, ist, z.B., nach Duns Scotus, etwas daß „decuit, potuit, ergo [Deus] fecit“.
Die theologische Problematik ist sehr komplex.
Daß Sie die theologische „Valenz“ einer solchen Aussage nicht verstehen und nicht akzeptieren können, ist Ihre Sache. Die christlichen Wahrheiten sind nach Paulus, „ein Ärgernis für die Juden und eine Torheit für die Heiden“. Insofern ist Ihre Einstellung nicht verwunderlich, als die Einstellung eines Menschen, der nicht glaubt, also nicht in der Lage ist, die Dinge des Glauben überhaupt zu „sehen“.
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#11   monens   13:53:26 | Samstag, 17. Juli 2010
Erhoben über die Engel
Die hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria ist das „Buch“ der Liebe“, in das die Wahrheit Jesus Christus schreibt.
www.razyboard.com/…07909-5828350-0.html
Sie wurde erhoben über die Engel !
www.razyboard.com/…07909-5886964-0.html
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#10   OttoderRabe †   13:44:38 | Samstag, 17. Juli 2010
Sycamore
naja, Wahrheit der Dinge…
Ist damit sowas gemeint, wie die ewige Jungfräulichkeit Marias, vor, während und nach der Geburt Jesus?
Wenn das Fragen sind, die erwachsene Menschen diskussionswürdig erscheinen, gehe ich lieber zurück in den Kindergarten.
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#9   defendor   13:43:12 | Samstag, 17. Juli 2010
Eigentlich sollten…
…die Erklärungen aus
„Dominus Jesus“ aus dem Jahre 2000 auch (Erz-)bischöfen bekannt sein…
Auszüge:
„Die Gläubigen sind angehalten zu bekennen, dass es eine geschichtliche, in der apostolischen Sukzession verwurzelte Kontinuität53 zwischen der von Christus gestifteten und der katholischen Kirche gibt:
»Dies ist die einzige Kirche Christi…
Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (vgl. Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18ff.), für immer hat er sie als „die Säule und das Fundament der Wahrheit 1 Tim 3,15) errichtet.
»Daher dürfen die Christgläubigen sich
nicht vorstellen,
die Kirche Christi sei nichts anderes als eine gewisse Summe von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften-
zwar getrennt, aber noch irgendwie eine; und es steht ihnen
keineswegs frei anzunehmen,
die Kirche Christi bestehe heute in Wahrheit nirgendwo mehr, sondern sei nur als ein Ziel zu betrachten,
das alle Kirchen und Gemeinschaften suchen müssen«.
„Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums
nicht bewahrt haben,61
sind nicht Kirchen im eigentlichen Sinn;
die in diesen Gemeinschaften Getauften sind aber durch die Taufe Christus eingegliedert und stehen deshalb in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche“
–---
Eigentlich klar und deutlich !
dominus-iesus.de/p…
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#8   Sycamore   13:38:57 | Samstag, 17. Juli 2010
@OttoderRabe (13:02): Kindergarten
„Der Streit um die „Wahrheit“ kommt mir vor, wie die Märchenstunde im Kindergarten.“
Ich wusste nicht, daß Sie noch das Kindergarten besuchen. Na, denn! Genießen Sie Ihre Märchen.
Erwachsene Menschen fragen nach der Warheit der Dinge.
Sokrates läßt bitten.
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#7   Fundi   13:34:49 | Samstag, 17. Juli 2010
Schlußsatz
In praktisch jedem evgl. Gottesdienst wird gesegnet. Unterschiedliche Verständnisse von Segnung sind ein anderes Thema.
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#6   Przybislav Iamesseblo   13:29:05 | Samstag, 17. Juli 2010
an die Stelle des heiligen Offiziums
Der Einheitszirkus, dem bis vor kurzem Gautier le Guignol bevorstand ist an die Stelle des heiligen Offziums getreten. Früher wurde ein Text vom heiligen Offiziums im Hinblick auf seine Verträglichkeit mit der unverfälschten Glaubenslehre geprüft. Heute prüft der Einheitszirkus ein Ding im Hinblick auf seine ökumenische Korrektheit. Vom Frevler Roncalli wurde dieses Jammergebildet benützt, um die Rechtläubigen am Konzil auszuspielen
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#5   OttoderRabe †   13:02:28 | Samstag, 17. Juli 2010
ach Ökumene
der Streit um die „Wahrheit“ kommt mir vor, wie die Märchenstunde im Kindergarten:
„Schnewittchen hat aber ERST mit dem Messerchen geschnitten und DANN mit dem Gäbelchen gestochen“ – Aufstampf – Weinkrampf – Bockig in der Ecke sitz’. :-S
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#4   kaylet   13:01:28 | Samstag, 17. Juli 2010
@ sycamore
:)3 :)3 :)3
konzis, aber absolut treffend.
Kleiner Verbesserungsvorschlag:
Benedikt XVI: 1 Schritt vor, 1 Schritt zurück
J.P.II: zwei Schrittte zurück, einen vor
Paul VI: 3 Schritte zurück (sich aber gewehrt gegen z.B. deutsches Episkopat, das 10 Schritte zurück zum gescheiterten Protestantismus wollte)
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#3   Sycamore   11:34:02 | Samstag, 17. Juli 2010
@ Ökumenismus
Das übliche post-Vat 2 Gelaber, Begriffsverwirrung, Ungenauigkeiten, Gefühlsduselei, Ausblendung des Dogmas, allesumfassende Pastoral, das Angestrebte definiert das „Wahre“.
Benedikt: einen Schritt nach vorne und zwei Schritte zurück, sorgfältiges Ausbalancieren und Austarieren von widerstrebenden Tendenzen, traditionelles Herz und progressiver Kopf, weder Fisch noch Fleisch.
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#2   sullivan   11:05:40 | Samstag, 17. Juli 2010
Zum Dialog mit den Juden – der nicht in sein Ressort fällt
Hier setzt sich jemand hin und schmiert, ohne auch nur eine Sekunde zu recherchieren ,einen Text runter. Da die Ordnung seit Jahrzehnten bekannt ist, darf man wohl annehmen, dass hier gelogen wird. Aber das passt…
www.vatican.va/…chrstuni_pro_ge.html
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#1   Przybislav Iamesseblo   10:48:42 | Samstag, 17. Juli 2010
mit der Billigung Benedikt XVI
dieser ganze ökumenische Schwachsinn geschieht mit der Billigung Benedikt XVI des Herz laut Bischof Fellay katholisch schlägt und dessen Verstand modernistisch getrübt sein soll. Man könnte Bücher schrieben über den im Namen des Ökumenismus angerichteten Schaden
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