Ein lutherischer Bischof aus Deutschland ist der Ansicht, daß Benedikt XVI. zu den wenigen Gelehrten gehört, die Martin Luther wirklich verstanden haben.
(kreuz.net, Vatikan) Die den ‘Legionären Christi’ nahestehende römische Nachrichtenagentur ‘Zenit’ veröffentlichte
am Freitag einen Bericht über das Verhältnis von Papst Benedikt XVI. zu Martin Luther.
Martin Luther
initiierte im 16. Jahrhundert die protestantische Reformation. Die Kongregation der ‘Legionären Christ’
ist ein weltweit verbreiteter Klerikerorden, der im Jahr 1941 von Pater Marcial Maciel (84) in Mexiko
gegründet wurde.
Der Artikel stützt sich auf die Aussagen der österreichischen Lutheranerin Sigrid
Spath, die mehrmals als Übersetzerin für Kardinal Ratzinger gearbeitet hatte. Sigrid Spath war auch
über 30 Jahre lang im Generalrat der Jesuiten und darüber hinaus in der römischen Kurie tätig. Sie
übersetzte zahlreiche Werke ranghoher Kirchenmänner aus dem Italienischen ins Deutsche.
Nach dem Zeugnis
von Frau Spath schätzt der protestantische Bischof Wolfgang Huber – der gegenwärtige Vorsitzende der
„Evangelischen Kirche in Deutschland“ – den neuen Papst sehr. Benedikt XVI. gehöre zu den wenigen, die
den Reformatoren Martin Luther verstanden hätten.
Bischof Huber hat sich im Jahre 1998 in Rom von den
Luther-Kenntnissen des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation überzeugen können. Damals kommentierte
Kardinal Ratzinger die Enzyklika „Fides et Ratio“ von Papst Johannes Paul II.
Bei diesem Anlaß erklärte
der Kardinal, daß er vor allem die vorreformatorischen Schriften Luthers studiert habe. Diese würden
den Kampf, den Luther im Ringen um einen gerechten und guten Gott geführt hat, sehr gut widerspiegeln.
Der damalige Kardinal Ratzinger habe die evangelischen Gäste aufgefordert: „Liebe protestantische Freunde,
entdecken Sie den Luther jener Jahre wieder.“
Kardinal Ratzingers hervorragende Luther-Kenntnisse hätten
auch dazu beigetragen, daß die sogenannte „Gemeinsame Erklärung über die Rechtfertigungslehre“ zustande
gekommen sei.
Die „Gemeinsame Erklärung“ wurde von der Katholischen Kirche und dem lutherischen Weltbund
im Jahr 1999 unterzeichnet. Sie erklärte die Lehrunterschiede zwischen Katholiken und Protestanten in
der Frage der Rechtfertigung des Sünders für ausgeräumt. An dieser Frage hatte sich im 16. Jahrhundert
die protestantische Reformation entzündet.
In der ökumenischen Diskussion um eine gemeinsame Position
in der Lehre um die Rechtfertigung des Sünders vor Gott habe man sich zunächst nicht einigen können.
Darum seien zwei neue Mitglieder in die Expertengruppe aufgenommen worden.
Von evangelischer Seite stieß
der ehemalige Vorsitzende des Lutherischen Weltbundes, der evangelische Bischof Johannes Hanselmann, zur
Gruppe. Von katholischer Seite war es der Präfekt der Glaubenskongregation.
Der evangelische Bischof
Hanselmann und Kardinal Ratzinger waren gute Freunde. Diese Tatsache war auch ein Grund für das spätere
Zustandekommen der Übereinstimmung.
Nach dem Tod von Dr. Hanselmann am 2. Oktober 1999 schrieb Kardinal
Ratzinger rückblickend: „Wir hatten damals eine sehr bedeutende Sitzung im Haus meines Bruders in Deutschland.“
Die Sitzung sei notwendig geworden, weil es schien, daß die Einigung über die Rechtfertigungslehre
gescheitert wäre: „Im Laufe einer Debatte, die einen ganzen Tag dauern sollte, fanden wir die Formulierung,
mit der wir schließlich die strittigen Punkte ausräumen konnten.“
Die ökumenische Erklärung – so
der damalige Kardinal – war nicht allumfassend, sondern klärte nur einige grundsätzliche Punkte. Das
Dokument wurde unter anderem vom ehemaligen Professor für katholische Dogmatik an der Universität München,
Leo Kardinal Scheffczyk, sehr heftig kritisiert.
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17 Lesermeinungen
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#17 Detlef Rose 21:00:00 | Mittwoch, 17. August 2005
Apokryphen Selbstverständlich bekommt man „Lutherbibeln“ auch „mit Apokryphen“ (Deuterokanonische Schriften
des AT), von denen der Reformator meinte, sie seien „der Hl. Schrift nicht gleich zu halten, aber dnnoch
gut und nützlich zu lesen“. Die reformierten Kirchen lehnen die Apokryphen ab, weshalb sie z.B. in der
Zürcher Übersetzung grundsätzlich nicht enthalten sind. Auch die Lutherbibel auf CD-ROM mußte deshalb
in zwei Versionen – mit und ohne – erscheinen. DAR www.d.a.rose.ms/
Aufsatz von Dr. Barth: „Martin Luther – Unser gemeinsamer Lehrer im Glauben?“ Dieser kompakte und treffliche
Aufsatz über Martin Luther aus der Feder eines Kenners der überlieferten katholischen Lehre erschien
(u.a.) als Vierteiler ab Mai 1999 im monatlich erscheinenden Mitteilungsblatt der katholischen Priesterbruderschaft
St. Pius X. www.fsspx.info/mbonline/. (Der Text umfaßt ca. neun Duplexseiten in DIN-A4). Derzeit leider
nicht im WWW verfügbar (als HTML oder Acrobat). Hier eine Leseversion (als Pixelbilder). Falls der Browser
es unpraktisch darstellt: abspeichern und mit einem ordentlichen Bildbetrachtungsprogramm lesen (z.B.
dem freien Xnview www.xnview.org/ ). Dr. Heinz-Lothar Barth: „Martin Luther – Unser gemeinsamer Lehrer
im Glauben?“ Teil 1/4: img240.echo.cx/…g240/296/b1v41nh.png Teil 2/4: img240.echo.cx/…240/3118/b2v43wq.png
Teil 3/4: img240.echo.cx/…240/5755/b3v48oz.png Teil 4/4: img179.echo.cx/…179/9907/b4v41or.png
Bin „begeistert“ Habe diese Seite über ein anscheinend neues Forum (www.papst-forum.de) gefunden. Habe
schon lange nach so ausführlichen und aktuellen Nachrichten gesucht. Vielen Dank an die Redaktion. Macht
weiter so.
Paul Hacker, eine gute Adresse Danke Laurentius für den Hinweis auf Paul Hacker. Dieser wird auch sehr
lobend erwähnt im zitierten Aufsatz Barths: »{Subjektivismus Luthers} Siehe das ausgezeichnete Werk
des bedeutenden Indologen und sowohl glaubenstreuen wie immens gebildeten Katholiken Paul Hacker, „Das
Ich im Glauben bei Martin Luther“, Graz 1966, hier 259. {…}« Danke auch an die Traditionsstimme für
die kurze und treffende Zusammenfassung einiger der augenscheinlichsten Luther-Irrungen. Ein Luther-Kenner,
wie so viele mit der Tradition verbundene Katholiken. Gerd-Eric, (fehlender) Gegenwind interessiert mich
nicht. Die einzige mich interessierende „Bestätigung“ ist jene in der Vereinigung mit Jesus Christus
im heiligen Meßopfer. In der hl. Messe aller Zeiten habe ich sie auf eine Weise gefunden, die meine Sprachfähigkeit
übersteigt. Den Aufsatz Barths leite ich demnächst gerne an Sie weiter (oder bringe einen Verweis darauf
hier im Kommentarbereich). Ist notiert.
@ Stimme aus dem Tradiland und Marcel Lieber Marcel: Womöglich (manche fühlen sich bei besonders viel
Gegenwind erst – umgekehrt – bestätigt). Das gilt doch nicht nur für mich, sondern auch für Dich. Nicht
durch einen ökumenistischen Eiertanz, sondern durch Konversion. Nein, Oikumene oder Konversion, das ist
nicht mein Ding. und wer behauptet, der Nabel der Welt zu sein, muss damit rechnen, dass Arme und Beine
und das dazwischen usw, dem Nabel sagen: Du warst mal für mich wichtig, als meine Mutter mit mir schwanger
ward. Gelobt sei Jesus, Maria und Joseph. baruch ata adonai PS: …Wer schon jetzt eine elektronische
Fassung sucht, bitte melden. gerne, Kontakt über dieses Forum, ) Liebe Stimme aus dem Tradiland: 1. Gäbe
es ohne die Tradition keine Hl. Schrift, weil niemand wüßte,… Mir reichen die Schriften, die Jesus
kannte. wenn er nicht von Melanchton und anderen daran gehindert worden wäre; Auch Melanchton ist schon
schölimm genug, aber da hat er manchesmal luther vor schlimmerem bewahrt… 4. hat Luther verschiedene
Schriftstellen, … eigenmächtig falsch übersetzt; so isses 6… weil sonst jeder den Text nach seinen
Interessen, … Was ja trotzdem getan wurde, und hier liegt das Verdienst luthers, denn er betrieb, dass
letztlich Bischöfe wieder Kenntnisse von der Religion hatten.
Papst Benedikt empfahl Paul Hacker Schon 1966 empfahl unser Papst mit Nachdruck u.a. in einem eigenen
Vorwort das Werk „Das Ich im Glauben des Martin Luther“ aus der Feder des Religionswissenschaftlers Paul
Hacker. Hacker beschreibt dort die Ursprünge der lutherischen Konfession im Subjektivismus: „Wie finde
ICH einen gnädigen Gott – ganz im Gegensatz zur GlaubensGEMEINSCHAFT der lebenden und gestorbenen katholischen
Christen. Als Präfekt der Glaubenskongregation bestätigte Papst Benedikt zur Neuauflage vor wenigen
Jahren seine dringende Empfehlung dieser wissenschaftlichen Arbeit. Das Verdienst, diese Arbeit nicht
in Vergessenheit geraten zu lassen, hat wieder einmal ein traditionell katholischer Verlag.
Weitere schwere Fehler: Sola scriptura und sola fide Sola scriptura – nur die (Hl.) Schrift ist gleich
aus mehreren Gründen problematisch: 1. Gäbe es ohne die Tradition keine Hl. Schrift, weil niemand wüßte,
welche Schriften dazugehören oder nicht (der Canon der Hl. Schrift); 2. hat Luther eigenmächtig den
Canon der Hl. Schrift abgeändert, nämlich durch die Streichung der deuterokanonischen Schriften (deuteros
canon: zweiter Canon) des alten Testaments, weil sie (angeblich, teils tatsächlich) nicht auf Hebräisch
überliefert waren (ein großer Irrtum Luthers: Denn die Verpflichtung, die Hl. Schrift auf Hebräisch
zu tradieren, entsprang bei den Juden erst der Auseinandersetzung mit dem Urchristentum und der Ablehnung
der von diesen gerne zitierten Septuaginta); 3. Hätte Luther auch den Canon der neutestamentlichen Schriften
für die Protestanten abgeändert, wenn er nicht von Melanchton und anderen daran gehindert worden wäre;
4. hat Luther verschiedene Schriftstellen, die er im Originalwortlaut nicht schätzte, eigenmächtig falsch
übersetzt; 5. kann eine sorgfältige Beurteilung nur anhand des Originalwortlautes erfolgen; eine Stelle
nur im Zusammenhang mit allen anderen Schriftstellen beurteilt werden; 6. ist ohne das päpstliche Lehramt
keine zuverlässige Auslegung der Hl. Schrift möglich, weil sonst jeder den Text nach seinen Interessen,
Neigungen und Bedürftnissen interpretiert und nicht nach dem, was der eine und dreifaltige Gott uns zu
sagen hat.
Revolution? Nein danke. Gerd-Eric, Sie machen höchstens Unwissenden auch bezüglich dem grobianischen
Revolutionär Luther ein X für ein U vor. Was wollen Sie mit der immer wiederkehrenden Darlegung Ihrer
irrigen Ansichten und falschen Informationen im Kommentarbereich einer katholischen WWW-Seite bewirken?
Gottlose überzeugen? Kaum. Katholiken binden? Schon eher. Sich Ihre süßliche Esoterik bestätigen lassen?
Womöglich (manche fühlen sich bei besonders viel Gegenwind erst – umgekehrt – bestätigt). Ich empfehle
Ihnen, zu beten und den katholischen Aposteln zu lauschen seit 2000 Jahren. Da ist die Zeit besser investiert,
als zu jedem Ihnen fremden Thema Senf abzugeben. Wer demütig und erlösungssuchend betet, der kann potentiell
zur einen wahren Religion geführt werden: zur römisch-katholischen Kirche. Nicht durch einen ökumenistischen
Eiertanz, sondern durch Konversion. An so manchem Spätberufenen vollbrachte der Herr dieses Wunder. Danken
wir ihm dafür, daß durch den Opfertod des Gottessohnes Jesus Christus viele gerettet werden. Gelobt
sei Jesus, Maria und Joseph. PS: Damit genug zu Luther von meiner Seite. Ich empfehle Dr. Karl-Heinz Barths
kurze und wesentliche Zusammenfassung namens „Martin Luther – unser gemeinsamer Lehrer im Glauben?“. U.a.
erschienen in den Monaten Mai bis August 1999 des Mitteilungsblattes der Priesterbruderschaft St. Pius
X. Bald wieder im WWW verfügbar. Wer schon jetzt eine elektronische Fassung sucht, bitte melden.
ach ja, das luther… ich versteh die Aufregung um luther nicht, er ist doch so katholisch, wie die meisten
Katholiken seiner Zeit. Er prangerte die Zustände in der Kirche an, die bestanden. Es war so, dass Konkubinate
in der Priesterschaft eher üblich waren, denn die Ausnahme. Ehelosigkeit ist künstlich. Doch die Fehler
eines luthers? Er ging nicht den halben Weg! Neben der geistigen Erlösung bedurften die Menschen der
Zeit der persönlichen Freiheit, und dies erkannte Thomas Müntzer, der luther um 500 Jahre voraus war.
Nicht luther ging voran, denn Thomas Müntzer führte als erster die deutsche Messe ein, wie er auch die
Befreiung des Menschen von den Menschen betrieb, denn schon Moses führte das Volk GOTTes, das Proletariat,
aus der Knechtschaft des Pharao (Diktators, Königs, Tyrannen …). Nur in freier selbst Entscheidung,
kann der Gläubige sich für GOTT entscheiden, Lehre? Ja! Anleitung? Ja! Bevormundung? Nein! Und Thomas
Müntzer erkannte (was ja auch schon Päpste erkannten), dass die Muslime dem EINEN GOTTe dienen, weshalb
er sagte: Ich will den Türken dabei haben! aber das luther als Grobian und anders zu verunglimpfen, ist
falsch, denn solche Typen findet man auch bei anderen… Er gab den Menschen nicht mehr Freiheit, er bevormundete
sie genauso, er war genauso „duldsam“, und dies zeigte sich in der gleichen Heimtücke gegenüber das
Volk. Nein! zu dem süssen Fleisch zu Wittenberg, nein! zu der weltlichen Kirche seiner Zeit.
Die Wahrheit ist unteilbar Wer auch nur ein Jota von der Wahrheit entfernt, bricht mit der ganzen. Kennten
die Katholiken den Luther besser, gingen sie nicht seiner Verklärung auf den Leim, die im Zeichen des
mit dem Vatikanum-II gestarteten Ökumenismus Programm ist. Zu dieser Verklärung trug schon Lortz beachtlich
bei. Kennten die Katholiken den Luther besser, merkten sie, wie protestantisiert die Konzilskirche ist!
Es traf, wie schon bei Luther, das Herz der Kirche: die heilige Meßfeier. Der NOM ist eine Luther-Messe.
Eine Kastration der hl. Messe, an der alles fehlt, was Protestanten an ihr stört: also alles wesentliche.
Das sagte ihr später in die Wüste geschickte freimaurerische Architekt Bugnini, das sagte der dafür
verantwortliche Papst (Paul VI), usw. Luther irrte in allen wesentlichen Punkten. Er verging sich am Herz
der katholischen Kirche: am heiligen Meßopfer. Er leugnete es. Diffamierte es als Götzenopfer. Und so
tun es die über 30.000 (nicht 3.000!) heutigen sich mehr oder minder stark auf Luther berufenden protestantischen
„Konfessionen“. Was von ihm zu halten ist, zeigt seine Antwort auf Papst Hadrians ehrenvolles Angebot.
Diesbezüglich höre man das Zeugnis der Konvertiten, die in der Konzilskirche unerwünschte Personen
sind! All der vielen ehemaligen Lutheraner, die Kraft der Gnade Gottes über viele Umwege doch zur einigen,
heiligen, apostolischen, römisch-katholischen Kirche fanden. Christus schütze Seine heilige Kirche vor
den Luther-Nachfolgern in der Kirche!
Ihr habt beide recht Bitte nicht mißverstehen, ich glaube nicht an die Wandelbarkeit oder gar Relativität
der Wahrheit ! Aber ich könnte mir vorstellen, daß die Wahrheit über Luther irgendwo zwischen Euren
Äußerungen liegt: Kirchenspalter, Grobian, typisch tragischer Deutscher, intelligenter Kritiker. Papst
Benedikt und Erzbischof Dyba meinten ja schon öfter, wenn die Evangelen wieder so dächten wie der (frühe)
Luther, wäre der Abgrund zwischen uns vielleicht überbrückbar. Aber leider haben sich die 300 evgl.
„Kirchen“ ja noch viel weiter von Luther fortentwickelt, als dieser jemals von der katholischen Kirche…
Ich weiß schon warum ich ihn schätze… Ich finde Papst Benedikt XVI echt super! Das möchte ich mal
als erstes sagen. Seine differenziertende Betrachtungsweise auch von Luther ist nur zu begrüßen und
für mich ein weiterer Grund froh zu sein das wir einen guten Nachfolger für Papst Johannes Paul II haben.
So kann ich seinem Blickwinkel auch zu Luther sehr gut nachvollziehen. Letztendlich hat ja Luther nicht
in allen Punkten so unrecht gehabt und dazu geführt das sich die katholische Kirche zum Positiven geändert
hat. P.S.: Es ist mir klar das weite Teile der katholischen Kirche ein großes Problem damit haben das
zuzugeben.
Gebetskreuzzug für den neuen Pontifex ohne Luther Besinnen wir uns auf die katholischen Heiligen, anstatt
auf diesen unheiligen Grobian und Zerstörer namens Luther und die unhaltbare „Gemeinsame Erklärung“
(siehe auch die vernichtende Analyse des Kirchenrechtlers Prof. May). Interview mit Pater Franz Schmidberger
www.fsspx.info/news/news.php?show=169, dem Regens des Priesterseminars Herz-Jesu und Ersten Assistenten
der Priesterbruderschaft St. Pius X. Sehr interessant, was der sehr bodenständige Pater Pfluger darin
über den ehemaligen Kardinal Ratzinger weiß. Ermutigend jedoch, was er über Kardinal Arinze sagt.
Lutheranischere Übersetzerin f. kath. Dokumente? Zitat aus dem kreuz.net Artikel: Der Artikel stützt
sich auf die Aussagen der deutschen Lutheranerin Sigrid Spath, die mehrmals als Übersetzerin für Kardinal
Ratzinger gearbeitet hatte. Sigrid Spath war auch über 30 Jahre lang im Generalrat der Jesuiten und darüber
hinaus in der römischen Kurie tätig. Sie übersetzte zahlreiche Werke ranghoher Kirchenmänner aus dem
Italienischen ins Deutsche. Es ist mir ein totales Rätsel, wieso andersgläubige Übersetzer im kirchlichen
Dienst beschäftigt werden. Bekanntlich beeinflußt die Auffassung von den Dingen die Wortwahl auch bei
Übersetzungen. Derartiges ist allerdings eine Erklärung für die katastrophale Qualität vieler kirchenamtlicher
Übersetzungen vor allem ins Deutsche (aber auch z.B. ins Englische). Ich nehme nicht einmal an, dass
Frau Spath da zu den ärgeren ihres Fachs gehört. Da müssen noch ganz andere modernistische bzw. glaubenslose
Kapazunder am Werk sein. Siehe die Einhei z übersetzung (mit „z“ statt „ts“), den KKK, das NOM-Meßbuch,
verschiedene päpstliche Lehrschreiben, ja sogar Mitteilungen der Glaubenskongregation und und und. Hier
lenkt sich wiederum der Verdacht besonders auf die deutsche Bischofskonferenz, aber auch gewisse länderübergreifende
Kommissionen. Da die Latein-Kenntnisse der Katholiken immer mehr nachlassen (was im negativen Sinne sowohl
innerkirchlich als auch außerkirchlich gefördert wird), gewinnen Übersetzungen immer mehr an Bedeutung.
„ Die ökumenische Erklärung – so der damalige Kardinal – war nicht allumfassend, sondern klärte nur
einige grundsätzliche Punkte. Das Dokument wurde unter anderem vom ehemaligen Professor für katholische
Dogmatik an der Universität München, Leo Kardinal Scheffczyk, sehr heftig kritisiert.“ Und das ganz
zurecht, denn diese Erklärung widerspricht in entscheidenden Punkten der kirchlichen Lehre seit dem Tridentinum.
Von glaubenstreuen Katholiken darf diese Erklärung deshalb nicht anerkannt werden. Sie spiegelt allein
die zunehmende Protestantisierung der katholischen Kirche wider.