Kinderschlachtung
Entwicklungshilfe für die Schweiz
Sie rühmen sich ihrer Weltoffenheit. Doch wenn Menschenrechtler kommen, die gegen die Abtreibungsgewalt kämpfen, bleiben ihre Kirchentüren vorpfingstlich geschlossen. Von Dr. Daniel Regli.
Werbematerial für den "Marsch für s'Läbe" in der Schweiz
Werbematerial für den „Marsch für s’Läbe“ in der Schweiz
(kreuz.net) In Sachen Lebensrecht ist die Schweiz ein Entwicklungsland.

In anderen Ländern gehen Hunderttausende auf die Straße, um das uneingeschränkte Lebensrecht werdender Kinder einzufordern.

Im Oktober 2009 fand eine Riesenkundgebung in Spanien statt, im Januar 2010 in der Vereinigten Staaten.

Auf dem Alexanderplatz in Berlin gibt es am 18. September 2010 einen ‘Marsch für das Leben’.

Nun haben sich auch christliche Organisationen aus der Schweiz dieser internationalen Bewegung angeschlossen.

Am 18. September 2010 wird auf dem Zürcher Helvetiaplatz der erste Schweizer ‘Marsch für s’Läbe’ gestartet.

Sechs Organisationen aus dem evangelischen und katholischen Umfeld verantworten einen Bekenntnismarsch durch das Zürcher Stadtzentrum.

Bei dieser Veranstaltung wird ein erneutes Abtreibungsverbot für die Schweiz gefordert.

Die Luzerner Nationalrätin Yvette Estermann von der ‘Schweizerischen Volkspartei’ wird zu den Teilnehmern des Marsches sprechen.

Sie wird politisch aktiven Christen zeigen, mit welchen Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit und Politik das Lebensrecht werdender Menschen zurück erobert werden kann.

Den ökumenischen Abschlußgottesdienst werde der katholische Geistliche, Hw. Roland Graf, und der evangelische Pfarrer Hansjürg Stückelberger leiten.

Von den elf angefragten Zürcher Kirchen hat sich keine bereiterklärt, ihre Tore für den Gottesdienst zu öffnen.

In Zürich rühmen sich die angeblich christlichen Kirchgemeinden einer großen Weltoffenheit. Doch diese scheint nicht groß genug zu sein, daß man katholischen und reformierten Lebensrechtlern die Kanzel erlauben würde.

So bleibt den Veranstaltern nichts anders übrig, als den gemeinsamen Abschluß-Gottesdienst auf dem Helvetiaplatz unter freiem Himmel zu feiern.
      
16 Lesermeinungen
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#18   Josef Preßlmayer   13:37:48 | Sonntag, 25. Juli 2010
Wenn der Hirte seine Pflicht vernachlässigt, verliert sich auch die Herde und gerät auf Abwege!
Ja, lieber „Goldengel“, die „Gläubigen“ spiegeln wieder, was die „Hirten“ vorleben. Wenn die Hirten nicht an das Evangelium, an das letzte Gericht, an die ewige Glückseligkeit und die ewige Verdammnis glauben, so wie es Jesus gelehrt hat, werden sich die Schafe auch schwer damit tun.
Wenn Jesu Gottheit und Gottes-Sohnschaft nicht geachtet und sein heiliger Leib bei der Handkommunion in tausenden Partikeln am Boden zertreten wird, wenn Moslems und Buddhisten auf den Knien ihr Haupt beugen und jeder tibetischer Buddhist beim Betreten seines Tempels sich zu Boden wirft und diesen mit seiner Stirn in tiefer Ehrfurcht berührt, wie ich es selbst sah, so zeigt sich, wie der Glaube der Christen verkommen ist.
So einen Hirten, der keine Orientierung gibt, braucht niemand, einen Kardinal, wie Schönborn, der auf Nachfrage des ORF erklärt, er strebe keine Änderung des Massen-Babyschlachtgesetzes an, schon gar nicht, im Gegenteil, diese Pfilchtvernachlässigung schadet der Herde ungemein!
Die Alt-Liberalen haben in der Kirche derzeit noch die Oberhand, aber sie haben keinen Nachwuchs, weil das Laue keinen anzieht. Die lauen Gläubigen kommen vielleicht noch einmal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche, sonst ist ihnen das Geschwätz, das die letzten Dinge, Gericht, Himmel und Hölle ausspart, entbehrlich.
Zur Leserzeitung kann ich nicht viel sagen. Wenn ich etwas Interessantes am rechten Balken sehe, gebe ich dazu einen Kommentar, was dann damit geschieht, blieb mir bisher verborgen.
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#17   rumo01 †   08:59:34 | Sonntag, 25. Juli 2010
preßlmayer
danke für den fundierten artikel in der leserzeitung…warum ist der da nicht mehr drin???…
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#16   Goldengel   08:52:14 | Sonntag, 25. Juli 2010
Lieber Josef Preßlmayer
Ich meinte nicht die Priester, sondern die „Scheinchristen“ im angeblich so katholischen Völkchen, die ihre Kinder abtreiben und sich dem Konkubinat und der Scheidung hingeben.
Es machen aber schon einige Priester mit und fördern noch durch die Verharmlosung des Konkubinats die Abtreibung. Denn Kinder werden meist aus Konkubinatsbeziehungen abgetrieben.
Gottes ganzen Segen mit Ihnen an diesem Sonntag o^/
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#15   Josef Preßlmayer   08:47:29 | Sonntag, 25. Juli 2010
Da ist viel Wahres dran, „Goldengel“, was Sie sagen, trotzdem sollte man den vielen Priestern, die
Jesus treu geblieben sind, nicht unrecht tun!
Sind wir dankbar für die Priester, die sich für den Lebensschutz einsetzen und das Wort Jesu „Was du für den geringsten meiner Brüder getan hast, hast du mir getan“ ernst nehmen.
Auf einen verhängnisvollen Fehler möchte ich noch aufmerksam machen, der auch häufig in der katholischen Kirche begangen wird. Manche Priester, die sich halbherzig für die ungeborenen Kinder einsetzen, sprechen oft von „werdendem Leben“. Es gibt kein „werdendes Leben“, es sei denn man spricht von der Schöpfungs-Phase, in welcher sich Aminosäuren und Kohlenwasserstoffe zu sich selbst reproduzierenden Molekülen entwickelt haben.
Seit dieser Zeit gibt es kein „werdendes Leben“ mehr, sondern nur noch sich selbst reproduzierendes, bestehendes Leben.
Freilich liegt Darwin und seine atheistischen Nachbeter falsch, wenn er behauptet, dass „Zufalls“-Mutation zur Höher-Entwicklung führt. Hungernde Mütter bringen kleinere Kinder zur Welt und deren Kinder ebenfalls, obwohl sie keinen Hunger mehr leiden. Kriegsbedingte Blutveränderungen der Mütter in Leningrad während der deutschen Belagerung, werden an die nächsten Generationen weitergegeben, obwohl die Ursache der Veränderung weggefallen ist.
Leider wird die falsche Formulierung „werdendes Leben“ auch ind er sonst großartigen Enzyklika „Evangelium vitae“ verwendet. Ein „werdendes Leben“ ist ja noch kein Leben, ein „werdender Mensch“, eine „werdendes Kind“ ja noch kein Kind. Da wiegt die Schuld weniger schwer!
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#13   vitrivius2010   01:56:59 | Sonntag, 25. Juli 2010
Alle nicht-rechtgläubigen
müsste man ein wenig umerziehen. wenn nötig mit Feuer und Eisen. Natürlich nur zum Wohle der Bekehrten.
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#12   Sycamore   13:52:59 | Samstag, 24. Juli 2010
@vitrivius (08:43)
„Ich fordere eine Rekatholisierung Europas.“
Was Sie fordern, vitrivius, ist natürlich völlig richtig. Eventuelle Mißtöne tauchen deshalb auf, weil „Sie“ es fordern!
Auf den Bericht bezogen, so ist die Feigheit der etablierten Kirchen, nicht nur in der Schweiz, schändlich! Warum öffnen sie die Tore ihrer Kirchen den Lebensrechtlern nicht? Weil sie negative Pressemeldungen befürchten, natürlich. Sie ziehen ihre Hose herunter, noch bevor sie von den Medien dazu aufgefordert werden!
Das sollen die mutigen, freiheitsliebenden und selbständig denkenden schweizer Christengemeinden und ihre Vorsteher, angefangen von den Bischöfen, sein!
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#11   vitrivius2010   08:43:31 | Samstag, 24. Juli 2010
Ich fordere eine Rekatholisierung Europas
Alle Rechtgläubigen, macht mit …
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#10   Goldengel   07:24:03 | Samstag, 24. Juli 2010
Josef Preßlmayer
Es gibt keine wirklichen Katholiken mehr.
Oder glauben Sie, dass diese konkubierende Rotte noch gottgläubig sind? Das sind ja nicht mal mehr Christen.
Das ist ein Volk von Götzendiener und der Arsch ist deren Gott geworden.
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#9   Josef Preßlmayer   05:40:22 | Samstag, 24. Juli 2010
Brennende charismatische Evangelikale erfüllen den Auftrag Gottes besser als laue Katholiken!
Den Katholiken als die Bewahrer der unverfälschten Tradition der Kirche wird zwar die ganze, unvergleichliche Gnade des Evangeliums zuteil, durch die Lauheit ihres Bekenntnisses verwirken sie diesen Gnaden-Schatz aber wieder weitgehend!
Eine unauslöschliche Schande bleibt die Mitwirkung der deutschen Bischöfe am Abtreibungsnetz, ebenso die Ausgabe von Beratungsbestätigungen, die für subventionierte Abtreibungen verwendet werden können, in Österreich durch die, der katholischen Kirche eingegliederte, für die „Fristenlösung“ eintretende Organisation „Aktion Leben“, welche den Frauen die Lösung ihres Problems in der Wiener Fleischmarkt-Klinik und beim Massen-Babyschlächter Fiala empfiehlt.
Gegenüber einer solchen Satans-Kirche stehen die evangelikalen Protestanten, die sich unbeirrt für den Lebensschutz einsetzen, himmelhoch über dem Pfuhl der katholischen Abtreibungs-Zulieferer.
Ich denke hier besonders an die Bewegung „The Call“, bei deren Zusammenkünften stundenlang Frauen und Männer ihre Abtreibungs-Verbrechen öffentlich bereuen.
Ich denke an die evangelikalen „Jesus-Camps“, wo schon Grundschüler, Baby-Modelle von ungeborenen Kindern in der Hand, versprechen, sich für den Schutz dieser Kinder einzusetzen!
Ich denke an den Freikirchler Walter Steindl, rhetorisches Genie und unvergessener Generalsekretär der evangelisch ausgerichteten Bewegung „Geborene für Ungeborene“, der mit Katholiken wie Wolfram Schrems und Marcus Segur, den ersten Fackelzug für das Leben plante!
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#8   DerRabe   20:42:57 | Freitag, 23. Juli 2010
weltoffen und…
…weltbesoffen…wo ist der unterschied?????!!!!!!!!!
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#6   Gockeline   16:47:13 | Freitag, 23. Juli 2010
Eure Worte sind drastisch aber heute sage ich O.K.
Wie oft dachte ich wie scheußlich so harte Worte zu finden.
Innerkirchlich wird eine andere Sprache gesprochen.
Heuchlerischer!
Nie konkrete Aussagen!
Je mehr ich lese,sage ich ich finde euch sogar gut!
Diese Zeit braucht vielleicht diese drastische Sprache!
Wer täglich die Nachrichten liest
und in allen Medien verfolgt was sich heute so modern tittelt ,der muß mit solchen Worten geschockt werden!
Eine andere Sprache verstehen diese Leute nicht mehr!
Perverse Sexpraktiken werden wie Religion verbreitet
und nennt sie noch „ die Liebe“!
Am Sex wird nie gespart an der Liebe schon.
Wäre Sex die Liebe ,wäre die ganze Welt ein großes Liebesnest!
Würden sie mehr auf Sex verzichten und Liebe suchen und erleben stünde es besser um die Welt!
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#5   Botschafter   16:20:06 | Freitag, 23. Juli 2010
Straflose Diffamierung
In der Schweiz können unbescholtene Personen zu Tode diffamiert werden und keiner kommt vor Gericht:
katholik.ch/…g-hw-grichtings.html
Und die Politik redet der Kirche drein, wie in einem Mullahstaat:
katholisch-informiert.ch/…homoverbot-elegantis/
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#4   alfmöllmack   16:04:13 | Freitag, 23. Juli 2010
Mal bei der Post fragen
Ich denke eine Telefonzelle dürfte für die Massenveranstaltung ausreichend sein
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#3   F.U.   14:16:58 | Freitag, 23. Juli 2010
Uiui,
jetzt wo es um Interessen von +net geht, sind sogar mal die Evangelischen die guten.
Ich denke Ihr habt etwas gegen ökomenische Gottesdienste in Katholischen Kirchen.
Also handeln die Kirchen doch in Eurem Sinne total Katholisch. Stellt Euch vor, ein evg. Pfarrer „entweiht“ die Katholische Kirche, weil er dort einen Gottesdienst zelibriert.
Ist aber OK. nehmt es, wie Ihr es braucht.
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#2   Pascal123   14:06:10 | Freitag, 23. Juli 2010
freier Himmel
Ein Gottesdienst ist aber keine politische Demo!!!
Deswegen möchte man wahrscheinlich gerne in einer Kirche den Gottesdienst feiern. Dazu sind Kirchen nämlich da!!!!
Ganz einfach oder???
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#1   Gotthard   14:01:18 | Freitag, 23. Juli 2010
freier Himmel
So bleibt den Veranstaltern nichts anders übrig, als den gemeinsamen Abschluß-Gottesdienst auf dem Helvetiaplatz unter freiem Himmel zu feiern.
Demos gehören unter den freien Himmel – also auch der zugehörige Gottesdienst.
Warum will man sich hinter die Kirchentüren zurückziehen?
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