Protestantismus
Betroffenheits-Theologin außer Dienst
Die 18 Jahre von Maria Jepsen als Laienbischöfin waren durch theologischen Kitsch und durch Politisieren im eigenen Namen und auf Kosten der Botschaft gekennzeichnet.
(kreuz.net) „Wo Betroffenheit und Subjektivität dominieren, wird Glaube zum Kitsch.“

Das stellte der deutsche Kulturjournalist Alexander Kissler in einem zum Rücktritt der Hamburger Laienbischöfin Maria Jepsen verfaßten Kommentar fest.

Der Text erschien am 20. Juli in dem deutschen Internet-Magazin ‘theeuropean.de’

Kitsch deutet auf Unreife

Kissler geht von der Kitschwelt des Filmes aus, die er so charakterisiert:„Das Oberstübchen darf sich wohlig zurückziehen, die Gedanken haben Pause, der Effekt triumphiert“.

Und: „Ach, wie schön sind die Freuden der Subjektivität; wie herrlich läßt sich’s baden im Tümpel der Allgemeinplätze!“

Außerhalb des Films deutet Kitsch nach Kisslers Urteil fast immer auf Unreife hin: „Denn wer ganz auf die Mittel setzt, geht des Zweckes meist verlustig.“

Liturgie als clownhafte Selbstdarstellung

Kissler erinnert in diesem Zusammenhang an den Rücktritt der Hamburger Laienbischöfin Maria Jepsen und an die Suspendierung von Hw. Paul Vlaar im Gefolge einer sakrilegischen Fußball-Messe.

Er vermutet, daß sich der Geistliche bei dem Anlaß „aus vermutlich wohlmeinender Absicht“ in einen Clown verwandelt hat.

Aber: „Hw. Vlaar machte sich des liturgischen Kitsches schuldig.“

Er stellte die eigene Subjektivität und den Effekt – lachen, grölen, lustig sein – über die Essenz.

Einige wenigge Themen im melodramatischen Tonfall

Ähnliche Probleme ortet Kissler bei Frau Jepsen:

„Dem Publikum zugewandt, subjektiv, plakativ, effektvoll präsentierte sich auch die erste Frau an der Spitze einer protestantischen deutschen Landeskirche, Maria Jepsen.“

Ihre 18 Jahre als Laienbischöfin sieht er „gekennzeichnet durch eine spezielle Form theologischen Kitsches, das Politisieren im ausschließlich eigenen Namen.“

Kissler erklärt: „Kitsch ist dergleichen, weil einige wenige Themen im melodramatischen Tonfall der Betroffenheit aus programmatisch subjektiver Perspektive wieder und wieder dem Publikum dargeboten werden.“

Darstellung auf Kosten der Inhalte

Der Kulturjournalist gibt Beispiele:

• Maria Jepsen wünschte sich die Krippe („ein so freundliches Zeichen“) statt des Kreuzes als christliches Symbol.

• Sie befürwortete den Muezzin-Ruf, aber auch die Anerkennung der Prostitution als Beruf.

• Sie lehnte die Jungfrauengeburt Mariens und den Sühnetod Christi ab.

• Sie forderte die Gleichberechtigung des Homo-Konkubinates im Kirchenrecht und die Verankerung der „sexuellen Identität“ im deutschen Grundgesetz.

• Jesus nannte sie einen „besonderen Menschen“.

• Ein innerprotestantischer Kritiker, Pastor Jens Motschmann, warf ihr vor, Irrlehren zu verbreiten.

Kissler zweifelt nicht an der vollen Daseinsberechtigung der Meinungen von Frau Jepsen in der zivilen Gesellschaft.

Aber: „Meinungsproduktion ist kein bischöfliches Kerngeschäft.“

Das Trommelfeuer der ewiggleichen, eng bemessenen Ansichten wird nach Kissler zum Kitsch, wenn dadurch zwar deren Darstellerin bekannt, die Botschaft aber ununterscheidbar wird.

Die Rückseite der Jepsen-Medaille

Kissler verweist auf die in Schleswig-Holstein erscheinende ‘Dithmarscher Landeszeitung’. Diese hielt der Ex-Laienbischöfin die Quittung für „soviel subjektiven Kitsch“ vor die Augen:

„Während Frau Jepsens Amtszeit haben 300.000 Protestanten ihrer Kirche den Rücken gekehrt“.

Nun sei eine „Abkehr von Positionen nötig, die der feministischen Theologin Jepsen besonders am Herzen lagen, die jedoch die schweigende Mehrheit der Protestanten ihrer Kirche entfremdet hat.“

Damit schließe sich für Kissler der Kreis zu Hw Vlaar: „Er trieb in einem Land seine Späße, das in den letzten fünfzig Jahren eine Halbierung des christlichen Bevölkerungsanteiles erlebt hat.“

Sie tragen dazu bei, daß man sich abwendet

In den zwei Selbstdarstellern sieht Kissler zwar nicht Auslöser, aber Symptom und Katalysator des Glaubensabbruchs.

Der Journalist lotet den Abgrund aus:

• Ein Bäcker, der betroffen erzählt, wie schlecht es um das Bäckerhandwerk bestellt sei, wie toll er aber Einrad fahren könne;

• ein Wirt, der den Koch schmäht, den Gast aber mit Witzen in der Kneipe halten will;

• ein Postbote, der an der Welt leidet und darum nur sporadisch Briefe zustellt, immer aber für eine Lichterkette zu haben ist:

Die nüchterne Konklusion des Journalisten: „Sie alle hätten ihren Beruf verfehlt.“

Denn: „Sie alle trügen dazu bei, daß man sich abwendet. Nicht anders ist es um die kitschgestählten Prediger in eigener Sache bestellt.“
      
32 Lesermeinungen
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#34   Würgeengel †   18:40:51 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Norddeutschland, Wiege der Dummköpfe
Norddeutschland könnte man getrost von der Landkarte tilgen. Der abgöttische Menschenschlag der dort sein Unwesen treibt ist bekehrungsresistent hoch drei.
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#33   Ernst von Zwiefalten   12:00:02 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Einfalt
Luther vertraute seinem eigenen Urteil mehr als der Tradition
Sie haben es erfasst. Das macht Luthers Größe und Bedeutung aus. Er hat uns von dem Joch der Autorität befreit, die sich auf nichts als die Tradition berufen konnte.
„Menschen, die sich auf nichts als ihre Vorfahren berufen können gleichen den Kartoffeln, deren einzig genießbare Teile bekanntlich unter der Erde liegen“ (Swift)
Dass sich Luther in Sachfragen irrte macht nichts. Er hat das Höchste erreicht, was ein Mensch erreichen kann, ein durchgebildetes Gewissen.
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#32   Degenhardt .   23:58:23 | Dienstag, 27. Juli 2010
Bischöfin ?
Protestanten haben eine Bischöfin ? Mann sind die krank.
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#31   Latrina G .   23:37:24 | Dienstag, 27. Juli 2010
Diese Frau ist abscheulich
Erstens weil sie eine Protestantin ist und zweitens weil sie eine Kommunistin ist und Drittens weil sie Homo-Pervers ist.
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#30   Unschuld   23:31:46 | Dienstag, 27. Juli 2010
Wurde auch Zeit
Liebe Mitchristen,
wieviele protestantische Brüder und Schwestern haben unter der Politik einer Frau Jepsen gelitten, die Häresie, Neokommunismus etc. in der eigenen evangelischen Kirche förderte und zugleich das zarte Pflänzchen ‘Christlicher Glaube’ das Licht vorenthielt. Hoffen wir nun nach dem Weggang von Frau Jepsen auf einen echten Aufbruch!
Gruß
Unschuld
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#29   Einfalt   22:54:41 | Dienstag, 27. Juli 2010
@Ernst von Zwiefalten
Luther vertraute seinem eigenen Urteil mehr als der Tradition. Nun ist die Tradition rehabilitiert und Luther ist blamiert. So schnell kanns gehen. Kaum sind 500 Jahre vorbei kapierens auch die Blasierten.
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#28   Chris   22:48:15 | Dienstag, 27. Juli 2010
Kann der Jespen
nicht irgendjemand eine Krippe schenken zum bedauerlichen Abschied!
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#27   Ernst von Zwiefalten   22:47:58 | Dienstag, 27. Juli 2010
@Soramonas
Luther hatte gegen die sogenannten Apokryphen textkritische Bedenken, die zu seiner Zeit auch völlig berechtigt waren. Inzwischen ist Jesus Sirach in der hebräischen Fassung aufgetaucht, Luthers Bedenken gegen ihn sind ausgeräumt und das Sirachbuch ist Bestandteil der ev. Perikopenordnung.
Luthers Entscheidung war damals keine Willkür sondern begründeter philologischer Zweifel.
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#26   DerRabe   22:34:35 | Dienstag, 27. Juli 2010
sehr viele tehologen…
…haben mit der modernen theologie jede menge lügen studiert und sich auf diesem wege zu ungeistigen fürzen sehr kräftiger art entwickelt. mal furzen sie kräftig mal ganz fein und immerzu hängen sie sich dafür auch noch gegenseitig orden und ehrungen an.
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#25   Latrina G .   22:25:05 | Dienstag, 27. Juli 2010
Kotstückchen
Schwimmen in der Suppe von Homo-Perversen. Diese Nazisexuellen lieben Süppchen mit Kotze und Kot.
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#24   Criticon   20:46:11 | Dienstag, 27. Juli 2010
Jepsen Hohepriesterin sexueller Beliebigkeit
Jepsen hat die „Schirmfrauschaft“ von Homosexuellen-Paraden übernommen. Kein Wunder, daß sie mit so etwas auch etliche Gläubige aus der evangelischen Kirche hinausgetrieben hat.
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#23   Garfield   20:31:42 | Dienstag, 27. Juli 2010
@Soramonas:
…ist der lutherische Bibel-Kanon verkürzt.
Inwiefern das denn? Zur vollständigen Lutherbibel gehören auch die Apokryphen.
Und dann neigt Luther dazu, die platonischen Inhalte des NT und des Johannes-Apokalypse zu vernachlässigen.
Imho siehe auch Paulus-Briefe.
Luther neigt zum alttestamentarisieren bzw. erkennt einiges nicht richtig.
Könnten Sie Ihre Behauptungen mal anhand einiger Beispiele konkretisieren? Wenn ich Sie richtig verstehe, bemängeln Sie nicht einzelne Wortübersetzungen, sondern unterstellen Luther ein grundsätzlich fehlerhaftes Schriftverständnis.
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#22   Soramonas   19:44:13 | Dienstag, 27. Juli 2010
Zuerst einmal…
…ist der lutherische Bibel-Kanon verkürzt.
Und dann neigt Luther dazu, die platonischen Inhalte des NT und des Johannes-Apokalypse zu vernachlässigen.
Imho siehe auch Paulus-Briefe.
Luther neigt zum alttestamentarisieren bzw. erkennt einiges nicht richtig.
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#21   Garfield   19:32:54 | Dienstag, 27. Juli 2010
@Soramonas
„Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.“
«Matt.7:18-20 [Einheitsübers.]»
Wo liegt Ihrer Meinung nach jetzt der entscheidende exegetische Unterschied zur Luther-Übesetzung?
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#20   Soramonas   19:10:40 | Dienstag, 27. Juli 2010
Gültig…
…ist natürlich die Bibel-Version der Einheitsübersetzung.
In logischer und platonischer neuetestamentarischer Auslegung.
Der Gegner ist Modernistisch, Liberalistisch und Relativistisch.
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#18   Garfield   19:05:46 | Dienstag, 27. Juli 2010
Gotteslästerung
Maria Jepsen als weiblicher Bischof, Apologetin der „Feministischen Theologie“ und treibende Kraft hinter dem Hexenwerk „Bibel in gerechter Sprache“ ist eine fleischgewordene Gotteslästerung.
„Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Darum: an ihren Früchten (300.000 verlorene Schafe!) sollt ihr sie erkennen.“
«Matt.7:18-20 [Luther 1984]»
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#17   Domenico Tuttisanti   17:19:04 | Dienstag, 27. Juli 2010
Der Link auf den Artikel von Dr. Alexander Kissler:
>>>> „Alles ich www.theeuropean.de/…16-kitsch-und-kirche“ <<<<
Maria Jepsen trat zurück. Mit ihr verliert nach Margot Käßmann eine weitere feministische Bischöfin ihr Leitungsamt. Auch in anderen Fällen zeigt sich: Wo Betroffenheit und Subjektivität dominieren, wird Glaube zum Kitsch. Weiterlesen hier www.theeuropean.de/…16-kitsch-und-kirche!
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#16   Goldengel   17:06:48 | Dienstag, 27. Juli 2010
S.g. Gockeline
Sie haben recht, was die Anwandlung der Gutmenschen betrifft.
Als Gutmensch lasse ich allen Homosexuellen ihr Leben,weil sie so nett sind.
Nur dieser Satz klingt eigenartig.
Wir dürfen nämlich nicht über Leben und Tod richten, nur weil jemand eine andere sexuelle Neigung hat, außer diese läuft ins Kriminelle ab.
Gottes Segan an Sie o^/
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#15   Domenico Tuttisanti   15:59:43 | Dienstag, 27. Juli 2010
E.v.Z. Danke für den Hinweis!
Mir ist durchaus bewußt, dass die Landeskirchen in der EKD eine historisch geprägte Sonderform von Protestantismus darstellen, die sich sehr weit z.B. vom orthodoxen Luthertum entfernt hat. Auch bei einem Besuch in einer Gemeinde der SELK (Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche) kann man bemerken, dass der altlutherische und bekenntnistreue Geist, der dort weht wapedia.mobi/…_Abendmahlsfeier.JPG?format=jpg%2Cp…, mit den Plattituden einer Maria Jespen nicht mehr harmonisierbar ist. Wer z.B. das Sühneleiden Christi bestreitet oder in Zweifel zieht, der legt die Axt an die lutherische Wurzel: die lutherische Rechtfertigungslehre.
Was bleibt von einem Luthertum übrig, das sich im Ernst die lehre vom Sühneleiden Christi ersparen möchte? Es bleibt eine Gemeinschaft unter dem Motto: Friede, Freude, Eierkuchen und gutmenschliche Betroffenheitsakrobatik ihrer Amtsträger in Talkshows …
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#14   Siegfried   15:54:08 | Dienstag, 27. Juli 2010
zu Domenico Tuttisanti: Ja, Betroffenheitskitsch
nun wird es Zeit und dringend notwendig, daß der Heilige Vater den von Papst Pis Ix. und X. hoch geschgätzten Antimodernisteneid wieder einsetzt.
Angefangen bei allen Amtsinhabern, vom Kardinal über die Bischöfe, Priester, Religiosnlehrer und Theologen, alle sind dazu aufzurufen.
Es werden zwar viele Schmarotzer das Schiff verlassen, dafür „Gott sei Dank“.
Ein wirklich giter und katholischer Bischof in Deutscland leistet mehr für Gott, die Kirche, den Glauben und das Seelenheil der Menschen, erheblich mehr als die in der DBK zusammen gewürfelte Masse vön Häretikern.
Diese Masse von Häretikern verhindert grundsätzlich das Erfblühen von gläubigen Bischofen und das Keimen des Priesternachwuchses.
Beten wir, der Heilige Vater möge sich bald entscheiden für den Glauben in kleinem Umfang, damit der Unglaube im großen Umfang, beim Klerus, Kirchenvolk und den Menschen in der Welt absirbt.
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#13   Ernst von Zwiefalten   15:39:58 | Dienstag, 27. Juli 2010
@Domenico
Wenn Sie zufällig nach Rumänien kommen können Sie in der evangelischen Kirche AB sehen, dass diese die alte Gebetsweise beibehalten hat und auch sonst der Tradition treu bleibt. Mundkommunion, (öffentliche) Beichte und kirchliche Bruderschaften Vgl. Klein Die Beichte in der Evangelisch-Sächsischen Kirche Siebenbürgens.
sie hätten selbst in der evangelischen Kirche größere Freude als hier in der Katholischen. In Rumänien wäre aufgrund der Vielsprachigkeit die lat. Messe sowieso auch pastoral das Beste)
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#12   Domenico Tuttisanti   15:16:33 | Dienstag, 27. Juli 2010
Übrigens
gibt es auch in der Evangelischen Kirche ein Bewusstsein dafür, dass Beten etwas anderes ist als Dialogisieren und Händchengeben, bzw. -halten. So hat etwa der luther. Landesbischof Stählin nach dem Krieg die „Unsitte gegeißelt,die Gebete in der Wendung zur Gemeinde zu sprechen“. Dies verführe dazu, „auch im Gebet in Wirklichkeit die Gemeinde anzureden und darüber den echten, Gott zugewendeten Dienst, zu versäumen.“

„Niemand meint, daß Gott, der Himmel und Erde erfüllt, wie ein Gegenstand an einen räumlichen Ort gebunden sei. Wohl aber meinen wir mit der ganzen Kirche, daß der Altar das Sinnbild der Gegenwart Gottes in seiner Gemeinde, das Kreuz auf dem Altar das Zeichen seiner vollkommenen Offenbarung ist, und daß es darum wohl seinen tiefen Sinn hat, sich von aller Welt abzuwenden und sich am Altar ganz dem heiligen Kreuz zuzuwenden. Auch soll die Gemeinde in diesem sichtbaren Bilde“
(Quelle www.kreuz.net/bookentry.6964.html mit Fotos)
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#11   Ernst von Zwiefalten   15:14:40 | Dienstag, 27. Juli 2010
Die schlechte feministische Theologie,
die Frau Jepsen vertreten hat, wird hoffentlich bald an ihr Ende kommen.
Wer wirklich gute und berechtigte feministische Theologie lesen will, sei dringend an die amerikanische Exegetin Phyllis Tribble verwiesen.
Ihre Bücher sind theologisch konservativ aber bringen eine weibliche Sicht in die Exegese, die einem die Augen auftut für viele wichtige Texte, die man gar nicht so genau kennt, die aber im byzantinischen Ritus eine große Rolle spielen.
Wer eine wirklich gediegene femisnistische Theologie kennenlernen will, sollte hier zugreifen
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#10   Gockeline   15:08:36 | Dienstag, 27. Juli 2010
Sie wollte zu den Gutmenschen gehören
Als Gutmensch läßt man alles zu um jedem gerecht zu werden.
Als Gutmensch kritisiere ich nicht ,sondern lasse alles zu.
Als Gutmensch verstehe ich die Scheidungen und lasse sie geduldig zu.
Als Gutmensch lasse ich allen Homosexuellen ihr Leben,weil sie so nett sind.
Ich unterstelle Gott ,er liebt alle Menschen.
ich unterstelle Gott er mag auch Homosexuelle.
Ich unterstelle Gott,alles was Sex ist ist auch Liebe!
Als Gutmensch gehen ich allen Streitigkeiten aus dem Weg und lasse alles zu.
Ich bin so weit bereit,Gottes Ordnung umzustellen.
Weil man Gottes Ordnung nicht verstanden hat!
Sie dient nicht zur Unterwerfung,sondern einem geregeltem Leben.
Jeder weiß dass die Strassenverordnung sein muß,sonst wäre ein Chaos vorprogrammiert.
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#9   Für die Keuschheit   15:07:16 | Dienstag, 27. Juli 2010
@Jan Jarotta
Man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, daß die Kirche Christi zum Katholizimus zurückfindet.
Die Rücknahme des Exkommunikationsdekrets, die Freigabe der Messe aller Zeiten und die Gespräche mit der Bruderschaft sind Zeichen der Hoffnung. Hier scheint bei Benedikt XVI, anders als bei seinem Koranküssendem Vorgänger, ein Umdenken eingesetzt zu haben.
Die Kirche nach dem Konzilsdesaster gründet sich auf einem antikatholischem Dokument (lumen gentium) und steht im Widerspruch zum überlieferten Katholischem Glauben.
Sie will nicht mehr Die Kirche des Herrn, sondern eine unter vielen sein.
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#8   Lubeca   14:57:30 | Dienstag, 27. Juli 2010
Jan Jarotte etc.
Sie haben ja so recht. Die nachkonziliare Kirche ist fast schon das Himmlische Jerusalem!
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#7   Domenico Tuttisanti   14:37:57 | Dienstag, 27. Juli 2010
Jan J.
Ich sprach bewusst nicht vom Konzil, sondern von der Liturgiereform. Wie schon der derzeitige Papst immer wieder www.kreuz.net/bookentry.980.html betont hat, spiegelt die nachkonzliare Liturgiereform keineswegs die Intentionen des Konzils in Fragen der Liturgie wieder!
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#6   Jan Jarotta von Mauseklause †   14:31:58 | Dienstag, 27. Juli 2010
Domenico – eine vorkonzilarische Rückkehr
würde aus der RKK eine unbedeutende Sekte machen, oder glauben Sie an Wunder?
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#5   Domenico Tuttisanti   14:12:33 | Dienstag, 27. Juli 2010
Auch durch billigen Hohn, Theo, kommen Sie nicht an der Tatsache vorbei, dass jeder weitere Schritt
in die Richtung auf eine Protestantisierung die Katholische Kirche in den gleichen Abgrund stürzt, in dem sich der Protestantismus schon seit Jahrzehnten befindet! Ein Gottesdienstbesuch im einstelligen Prozentbereich war nach dem Krieg ein Alleinstellungsmerkmal der Gliedkirchen der EKD. Jetzt hat es die Katholische Kirche auch endlich so weit www.dbk.de/…mer/kath-gott-08.pdf gebracht.
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#3   Domenico Tuttisanti   14:00:32 | Dienstag, 27. Juli 2010
Ja, Betroffenheitskitsch
und falsche Anbiederung an die Welt sind das ultimative Mittel, um Gläubige in die Flucht zu schlagen. Das gilt natürlich nicht zuletzt auch in der Katholischen Kirche nach der Liturgiereform, wie die offiziellen Zahlen www.dbk.de/…mer/kath-gott-08.pdf untrüglich zeigen. Der Münchener Kulturjournalist Dr. Kissler ist übrigens häufig in der Alten Messe zu sehen!
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#2   Jan Jarotta von Mauseklause †   13:59:55 | Dienstag, 27. Juli 2010
Romulus, Sie Antichrist
lehnen Sie etwa auch die sprechenden Schlangen und Esel ab??
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#1   Romulus   13:46:57 | Dienstag, 27. Juli 2010
Endlich
Endlich ist diese blöde Alte weg. Alt68-er Geplapper, mehr war nicht.
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