Blasphemie
Vox Populi: Proteste gegen Preisverleihung an Religionsbeschmutzer
Die Preisverleihung der Niederösterreichischen Christdemokraten an den umstrittenen Hermann Nitsch, der sich durch antireligiöse Produktionen einen Namen gemacht hat, stößt auf Widerstand.
(kreuz.net, St. Pölten) Auf einen Brief von Prof. Dr. Josef Spindelböck an den Christdemokratischen Landeshauptmann Niederösterreichs (Regierungspräsident), Dipl.-Ing. Dr. Erwin Pröll, antwortete ein Vertreter des ÖVP-Politikers, daß Hermann Nitsch „immer ein umstrittener Künstler“ gewesen sei.

Eine unabhängige Fachjury habe sich für die Nominierung von Nitsch entschlossen. Dabei sei es um „rein künstlerische Bewertungskriterien“ gegangen: „Eine hoch qualifizierte Fachwelt hat ihr Urteil abgegeben. Dieses lautete: Hermann Nitsch ist ein weltweit bedeutender, in allen wichtigen Museen vertretener Künstler“, meinte der Vertreter des Landeshauptmannes.

Über Kulturbegriffe zu streiten, sei keine Aufgabe der Politik. Vielmehr habe die Politik die Verpflichtung, Kultur zu ermöglichen und zuzulassen. Kultur brauche Luft zum Atmen: „Politik darf Kunst und Kultur nicht zensurieren oder verhindern, solange sie sich im gesetzlichen Rahmen bewegt.“

Prof. Spindelböck zeigte sich von der Antwort aus dem Büro des Landeshauptmanns nicht befriedigt. Die Kunst könne ihre legitime Freiheit nur dann geltend machen, „wenn sie bereit ist, die Freiheiten anderer (hier: die katholische Glaubensüberzeugung) zu achten und zu respektieren.“

Dieses Prinzip werde von Nitsch jedoch laufend mißachtet. Ihn dafür zu ehren, konterkariere den persönlichen Einsatz des ÖVP Landeshauptmannes für christliche Werte.

Die Verleihung des Preises ist nach den Worten von Prof. Spindelböck an den Landeshauptmann „ein Signal, das von vielen christlichen, aber auch von nicht- und andersgläubigen Wählern Ihrer Partei nicht verstanden wird!“
      
1 Lesermeinung
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#1   Christin   19:22:55 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Das ist „Gotteslästerung“
Das HEILIGE Opfer unseres Herrn Jesus Christus darf nicht vermischt werden mit den Blut von Tieren.
Unsere christliche Religion darf nicht so missbraucht werden!
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