Heute wurde der seit langem erwartete Rücktritt des 77jährigen Gründers und Leiters des katholischen Fernsehsenders K-TV bekanntgegeben – doch der will gar nicht gehen.
(kreuz.net) Am heutigen Vormittag wurde per Email der Rücktritt von Hw. Hans Buschor (77) als Leiter
des katholischen Fernsehsenders ‘Kephas-TV’ gemeldet.
Das Schreiben wurde von der Email-Adresse ‘h.buschor@gmx.ch’
verschickt.
Im Betreff des Emails heißt es: „Generationenwechsel im K-TV“. Der Text des Emails besteht
nur aus den Worten „zur Veröffentlichung“.
Darunter ist ein Word-Dokument angehängt, in dem der Priester
(77) als Absender genannt wird.
Der Text des Dokumentes lautet:
„Mit 77 Jahren und nach glücklichen
51 Jahren im Dienst des Herrn erlaube ich mir, von meinen Ämtern als Geschäftsführer und als Geistlicher
Leiter des Senders mit sofortiger Wirkung zurückzutreten.
Ich habe das sichere Vertrauen, daß die drei
zuständigen Vereine unseres Kephas-Senders bald einen geeigneten, jüngeren Nachfolger finden werden:
einen Priester, von Herzen katholisch, marianisch und romtreu, intelligent, eloquent, technikbegeistert
und, wie gesagt, etwas jünger ist als ich.“
In dem Schreiben erklärt sich Hw. Buschor (77) bereit,
auch weiterhin „pastoral mitzuarbeiten“ und bei „technischen Fragen“ mitzuhelfen. Dem Sender wünscht
er artig „Gottes reichen Segen“.
Er klammert sich an seinem Amt
Schon kurz nach der Aussendung beeilte
sich Hw. Buschor (77) allfällige Rücktrittswünsche vor der Linzer Kommerz-Webseite ‘kath.net’ zu dementieren.
Das Email stamme nicht von ihm – beteuerte der 77jährige: Es seien zu Zeit „kirchenfeindliche Kräfte“
am Werk, „die mich vom Sender weghaben wollen und mit den schlimmsten Verleumdungstaktiken agieren!“ –
erklärte er per Ausrufezeichen.
Der Pfarresignat (77) gilt als menschlich schwieriger Charakter. Er
ist deswegen in katholischen Kreisen und innerhalb seines Senders nicht unumstritten.
Wohl nicht ganz
ernst gemeint
Das Rücktritts-Dokument ist als „Pfr.doc“ abgespeichert.
Das deutet darauf hin, daß
das Mail aus dem innerkirchlichen Bereich kommt, wo der 77jährige – obwohl er schon lange nicht mehr
in der Seelsorge tätig ist – immer noch als „Pfarrer Buschor“ bezeichnet wird.
Allerdings hat der Absender
einige unverzeihliche Fehler gemacht – oder gezielt angebracht. So hat sie sich nicht die Mühe gemacht,
die in jedem Word-Dokument gespeicherten „Eigenschaften“ zu löschen.
Dadurch läßt sich ermitteln,
daß das Dokument heute mit Microsoft Word von einer gewissen „Julia“ erstellt, siebenmal geändert und
um 10:18 Uhr zuletzt gespeichert wurde.
Der Absender hat auch die IP-Adresse seines Computers – eine
Tele2-Adresse aus Dornbirn – nicht anonymisiert und offenbart er sich dadurch als technischer Laie – oder
als gewiefter Fälscher.
In der Stadt Dornbirn in Vorarlberg befindet sich das Hauptstudio von Kephas-Fernsehen.
Es braucht keinen Computer-Fachmann und wenig Aufwand, um die genannten Angaben zu fälschen oder herzustellen,
um dadurch den Verdacht in die gewünschte Richtung zu streuen.
Email-Adressen der Empfänger
29 Lesermeinungen
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Gute Wünsche! Möge Pfarrer Buschor immer so richtig auf Zack sein, damit die Kirche die Meinungsführerschaft
in der Gesellschaft behält. Dafür ist er wirklich der richtige, dank seiner überragenden Medienkompetenz.
www.youtube.com/watch?v=IfqPxy6AmwA
Ewiges Vergelts Gott, lieber Pfarrer Buschor! Pfr. Buschor trägt ein gewaltiges Kreuz. Es ist leider
so, daß er den immer dreisteren Angriffen der Gottesfeinde auf seine Person nicht mehr lange wird standhalten
können. Seine Tränenausbrüche während einiger Tagesthema-Sendungen zu Beginn des Jahres haben mich
tief erschüttert.
#38 OttoderRabe † 23:48:16 | Dienstag, 27. Juli 2010
Latrina G. Ich war schon gestern dran. Ist das heute eigentlich der gleiche Möchte-auch-mitspielen-aber
bin zu dumm-dazu, oder ein Trittbrettfahrer, der eine alberne Idee kopiert? Aber egal, gute Nacht jedenfalls
:)3
Ein Hoch auf Pfarrer Buschor Liebe Mitchristen, stimmen wir doch alle ein und wünschen unserem lieben
Pfarrer Buschor zu seinem 77. Geburtstag alles Gute. Auf dass er viele weitere Jahre in der Fernseh-Seelsorge
wirkt. Gruß Unschuld
mir gefällt herr pfarrer buschor und ich wünsche ihm gottes segen,eine gute gesundheit und noch viele
jahre bei k-tv.jüngere priester an seine seite ist natürlich sehr gut und unterstützung kann er brauchen.
Zehn Mal muss der Artikel das Alter von Herrn Buschor erwähnen. (Falls es jemand überlesen hat: er ist
77 Jahre alt.) Es muss sehr schmerzen. Warum allerdings, erfahren wir nicht. Ist der „Pfr.“ nun altliberal,
neukonservativ oder was?
Hat es eigentlich von den lieben Genossen hier schon jemand laut und öffentlich bedauert, dass der gute
Sefirot von der Willkür-Redaktion gesperrt worden ist… Ihr seid fei noble Katholiken… Ich tue es
hiermit, damit die Form gewahrt ist…
Ich verstehe Pfr. Buschor sehr gut, vonwegen „nuschelnd“. Irgendwann wird aber auch die Zeit kommen, wo
man ihn schlechter versteht, wie es ja auch bei Papst JP2 gegen Ende seines Lebens war. Einen aber deswegen
anzugreifen, zeugt von Respektlosigkeit gegenüber dem Menschen überhaupt. Und von Respektlosigkeit gegenüber
der wahren katholsichen Religion zeugt, wenn man traditionelle Marienstatien, die noch sowas wie Liebe
und Geborgenheit ausstrahlen, als „kitschig“ bezeichnet.
K-TV = Pfr. Buschor Alle anderen Mitarbeiter haben leider nicht sein Charisma. Hochwürdiger Herr Pfr.
Buschor, machen Sie weiter und halten Sie nichts vom Rentensystem, das uns die Kinder genommen hat, sowie
vom Rücktritt Geistlicher mit 75 Jahren, das dazu gedient haben sollte, die alten glaubenstreuen Bischöfe
rauszuwerfen. (Noja, da hat sich ja was geändert: Inzwischen, nach einigen Jahren Gültigkeit dieser
Regel, sind ja die alten die Ketzer (etwa die Bischöfe Lehmann und Zollitsch) und die jungen die glaubenstreuen,
etwa Bischof Hanke von Eichstätt, der immerhin nicht gegen die alte Messe unterschrieben hat.) Sie, H.H.
Pfarrer Buschor, sind da eine Ausnahme. Obwohl bereits 77, sind Sie kein Ketzer. Darum bleiben Sie K-TV
treu, bitte!
Frechheit Der Vorgang ist eine Frechheit. Dennoch muss man leider anmerken: der Sender hätte eine optische
Auffrischung mehr als nötig. K-TV ist eine wichtige Stimme in der deutschen, katholischen Medienlandschaft,
zumal immer mehr kirchliche Medien offenkundig die kirchliche Lehre nicht mehr vertreten. Pfr. Buschor
kann für seinen Dienst und sein Engagement nicht genug gedankt werden. Dennoch wäre die Leitung vielleicht
in den Händen eines anderen besser aufgehoben. Seine theologische Beratung und seine eigenen Vorträge
könnte er ja nichtsdestotrotz weiterhin anbieten.
_____ Unglaublich … Einen Titel Pfarrer verliert ein Priester normalerweise nie; insofern ist die Amtsbezeichnung
absolut korrekt. Dank an die kreuz.net Redaktion für die Analyse des .doc Dokuments
Was bitte??? Es gibt nen katholischen Fernseh-Sender????? Hi hi was es nicht alles gibt wovon man nichts
mit bekommt. Danke Kreuz.net,jetzt weiß Ich auch Bescheid