Liturgie
„Wir können keine liturgischen Verfehlungen tolerieren“
Der bekannte Erzbischof von Colombo in Sri Lanka hat gezeigt, wie die Neuevangelisierung einer Diözese aussieht. Das geht natürlich nicht ohne die Alte Messe.
Erzbischof Malcolm Ranjith von Colombo
Erzbischof Malcolm Ranjith von Colombo
(kreuz.net, Colombo) Erzbischof Malcolm Ranjith von Colombo in Sri Lanka hat vom August 2010 bis August 2011 ein „Jahr der Eucharistie“ ausgerufen. Das teilte er den Gläubigen am 16. Juli in einem Rundschreiben mit.

In dem Brief mahnt Mons. Ranjith seine Priester, keine persönlichen Meinungen in die Messe hineinzutragen. Damit stelle man sich auf eine Stufe mit Gott und vergötze gleichzeitig sich selber.

Im „Jahr der Eucharistie“ möchte der Erzbischof alle „falschen Praktiken“ in der Messe „eliminieren“.

Schluß mit architektonischen Clownaden

Der Erzbischof lenkt die Aufmerksamkeit auf die Renovierung und den Bau neuer Kirchen.

Dafür verlangt er allerdings die Genehmigung einer erzdiözesanen Unterkommission für Sakrale Kunst und Architektur.

Diese ist mit Vertrauensleuten des Erzbischofs besetzt.

Die Umsetzung wird überprüft

Für das bevorstehende „Jahr der Eucharistie“ wünscht Mons. Ranjith auch eine Überprüfung der liturgischen Gewänder, Altartücher, und liturgischen Gefäße.

Er appelliert an alle Pfarrer, Ordensoberen und Direktoren katholischer Schulen, liturgische Fortbildungen zu organisieren.

Besonders an Priesterseminaren, Wallfahrtsorten und Ordenshäusern könne man ab sofort keine liturgischen Verfehlungen mehr tolerieren – erklärt Mons. Ranjith in seinem Schreiben.

Die Bischofsvikare und Dechanten der Erzdiözese werden angewiesen, die Umsetzung der liturgischen Richtlinien in allen Pfarreien zu überwachen.

Die Ordensleute auf dem Gebiet der Erzdiözese sind von den liturgischen Normen nicht ausgenommen.

Verpflichtende monatliche Choralämter

Der Erzbischof will im „Jahr der Eucharistie“ den Gebrauch lateinischer Gesänge fördern.

Alle Chöre in allen 15 Dekanaten der Erzdiözese sollen die fundamentalen lateinischen Gesänge in besonderen Unterrichtseinheiten erlernen.

Danach müssen die Pfarreien wenigstens am ersten Sonntag im Monat das Kyrie, das Gloria, das Sanctus und das Agnus Dei auf Lateinisch singen.

Latein sei nach wie vor die hauptsächliche Liturgiesprache der Kirche – erinnert der Erzbischof an den toten Buchstaben:

„Ich appelliere an alle Priester, Ordensleute und Laien, zu kooperieren.“

Mehr Alte Messen

Schließlich erinnert der Erzbischof daran, daß die Messe auch im Alten Ritus zelebrieren werden kann.

Mons. Ranjith will „in naher Zukunft“ mit gutem Beispiel vorangehen und in der Kathedrale vom Colombo ein Pontifikalamt im Alten Ritus zelebrieren.
      
58 Lesermeinungen
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#70   Aurora   22:30:01 | Donnerstag, 29. Juli 2010
Bemerkungen zur Messe,
von Jean Hani, aus: Die Göttliche Liturgie:
Der Tod und die Auferstehung sind, im Hinblick auf uns, Urbilder, welche in der liturgischen Handlung wiedererzeugt werden; und indem wir an dieser Handlung teilnehmen, vereinigen wir uns mit den Urbildern.
Die Messe ist keine Beschwörung dieser Urbilder, welche zum Ziel hätten, uns die Folgen des Opfers Christi bewusst zu machen; sie ist vielmehr eine wirkmächtige Wiederholung des Geschehens, das uns unmittelbar wieder in dieses hineinversetzt; sie macht uns zu Zeitgenossen Christi, Seines Handelns und Seiner Person.
Und dadurch gelangen wir zu jener „Erkenntnis“, von der das Evangelium spricht, welche Begegnung mit dem Göttlichen ist.
Ohne die Göttliche Liturgie wäre die Erlösung Vergangenheit; durch die Liturgie treten wir in das ursprüngliche Mysterium ein.
Der Priester wiederholt genau, was Christus tat und sagte, und mit dieser Gebärde und diesem Wort geschieht das gleiche wie am Anfang im urbildlichen Geschehen.
Das mystische Drama ist außerdem sogar noch ein Vorwegnehmen des jenseitigen Lebens.
„Herr, das Opfer, das wir Deinem Namen weihen läutere uns und führe uns von Tag zu Tag mehr zur Betätigung eines himmlischen Lebens“ (Stillgebet am 2. Sonntag nach Pfingsten, lat. Ritus).
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#68   Sycamore   21:41:27 | Donnerstag, 29. Juli 2010
@Latrina
Wie kann man auf eine Latrina neidisch sein?
Schon alles erledigt? Gibt es tatsächlich nichts mehr?
Ausgezeichnet, Prinzessin! Jetzt putzen und gehen!
Also dann!
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#66   Sycamore   21:09:39 | Donnerstag, 29. Juli 2010
@Latrina
Ihr Wunsch ist mir Befehl, Prinzessin!
Ich gebe den Rat zurück an die Senderin: einfach nicht Posten, und sich in die Latrina zurückziehen, um den geistigen Durchfall zu entsorgen. lol
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#64   Sycamore   20:29:38 | Donnerstag, 29. Juli 2010
@jogo30 (11:45): ich hätte beinah vergessen …
„Also bitte erst informieren dann posten.“
Ich gebe den Rat zurück an den Sender und füge hinzu: erst lesen, dann posten!
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#63   r.ruhrgebietler   19:15:15 | Donnerstag, 29. Juli 2010
natürlich nicht ohne die
ewig gültige trid. Liturige. Alles andere ist die church-of-one-world-order.
die lehmann bros. haben also zugeschlagen.
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#62   Sycamore   12:54:52 | Donnerstag, 29. Juli 2010
@jogo29
Ich habe nie von „Staatskirche“ gesprochen, sondern (22:19) vom „staatskirchlichen System“ in Deutschland.
Kein Kommerntar Ihrerseits zum Kernthema meines Leserbeitrags?
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#61   jogo30 †   11:45:43 | Donnerstag, 29. Juli 2010
@ Sycamore
In Deutschland gibt es keine Staatskirche, eine solche wir explizit durch Art. 140 GG verboten. Außerdem gibt es Art 3 GG, die die Religonsfreiheit garantiert, was bei einer wirklichen Staatskirche nicht der Fall wäre. Also bitte erst informieren dann posten.
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#53   Aurora   22:40:38 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Es ist vielfach aufgezeigt worden,
dass sich in der Architektur und Ausstattung der antiken Tempel eine Art „ritualistisches Weltbild“ realisiert.
Der Kultus begleitet nicht die jahreszeitlichen Rhythmen der Natur, sondern umgekehrt: aufgrund der immer neu rite et recte begangenen Observanzen bleibt der Rhythmus der Natur intakt.
Genau wie ethische Verfehlungen können auch kultisch-liturgische Verfehlungen die Welt aus dem Gleichgewicht bringen und großes Verderben bewirken.
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#52   Sycamore   22:19:13 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Der Kirche ist der Kampfgeist abhanden gekommen!
Lord Weidenfeld hat in einem Artikel vom Sonntag, 25. Juli, beklagt, daß die katholische Kirche ihren traditionellen Kampfgeist verloren habe. Man könnte denken, es wäre ein typisch deutsches Phänomen, aus den bekannten Gründen. Lord Weidenfeld erwähnt spezifisch, aber nicht ausschließlich, den Vatikan. Ein Blick auf unsere Bischöfe reicht völlig aus, um seine Eindrücke zu bestätigen. In einem staatskirchlichen Sytem wie das deutsche ist das vielleicht nachvollziehbar: wer beißt wohl die Hand, die ihn füttert? Siehe die Kritik an der Kritik Kardinals Meißner, wo „echte Demokraten“ unter den Lesern schlagen vor, dem kritischen Kardinal staatliche Subventionen zu streichen, weil er es gewagt hatte, „den Staat“ zu kritisieren. Echte Nationalsozialisten!
Ein Rundblick reicht aus, um zu der Schlußfolgerung zu kommen, die leitenden kirchlichen Kräfte seien „mouche“ geworden: keine Klarsicht, keinen Mut, keinen Kampfgeist – terrorisiert davon, wie die Medien auf das, was sie sagen und tun, reagieren werden, da sie sich des fehlenden Beistands ihrer „Brüder im Bischofsamt“ sicher sein können.
Der Erzbischof von Colombo zeigt eine Klarsicht und Entscheidungsfreude, die als Beispiel für sämtliche „Brüder im Bischofsamt“ bis auf die Spitze im Vatikan dienen soll.
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#51   lux in tenebris   21:23:55 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Der Mann ist ein Genie!
Gäbe es nur mehr solche Bischöfe, die Kirche würde gesunden! Aber genau deshalb verfolgt und mobbt man sie. Es sind die Zerstörer der Kirche, die gegen solche Männer arbeiten. Mal sehen ob man Mut zeigt, und Erzbischof Ranjith die Kardinalswürde verleiht, dann hätte der Ansatz der liturgischen und theologischen und ekklesiologischen Erneuerung unter Papst Benedikts vielleicht eine Zukunftschance… :&) :)3
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#50   Unschuld   20:51:15 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Lieber Erzbischof Malcolm Ranjith
Viel Kraft und Gottes Segen!
Unschuld
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#49   Sycamore   20:16:10 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Walther von Stolzing (19:15) / Palmström
„Lesen Sie bitte Sacrosanctum Concilium“ – Sie werden entsetzt sein.“
Wunderschon! Also doch zurück zum Konzil und ein Ende der liturgischen Verwüstungen, die in 40 Jahren postkonziliaren Tollhaus verursacht worden sind.
Palmström, Sie reden wie ein Kretin von den „Gottesdienstformen des weißen Mannes“ und durch die Einführung von ein bißchen liberatorischen Bathos fühlen Sie sich wahrscheinlich sehr klug. Woher stammen denn die „neuen“ Gottesdienstformen, die Sie so anzupreisen scheinen? Aus der von dem „weißen Mann“ angeblich kulturell geschundenen Dritten Welt, oder aber aus Holland, der Schweiz, Deutschland und Frankreich vornehmlich? Und inwiefern waren die „alten“ Gottesdienstformen nicht für die breite Welt geeignet?
Die breite Welt hat über Jahrhunderte nach diesen Formen gebetet und angebetet. Bis Sie kamen und ihnen erklärt, es sei alles kulturelle Unterdrückung des „weißen Mannes“.
Ersparen Sie uns weitere Idiotien!
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#48   Rückkehr-Ökumene   20:11:41 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Walther von Stolzing
Zwischen der Liturgiekonstitution Sacrosanctum concilium und dem Novus Ordo besteht ein enger Zusammenhang. Ich darf Ihnen dazu den Artikel „Kautschukartiges Konzil“ empfehlen, den Sie hier in den Sucher eingeben können.
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#47   Walther von Stolzing   19:15:22 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Palmström
Das Zweite Vatikanum hat *keine* Liturgie für die Weltkirche ermöglicht.
Lesen Sie bitte Sacrosactum Consilium – Sie werden entsetzt sein.
Die Liturgiekonstitution wurde übrigens weitgehend im Missale von 1965 umgesetzt. Der Novus Ordo hat nichts mit dem Konzil zu tun – die Konzilsväter wollten keine ‘neue Messordnung’.
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#45   Sycamore   15:51:50 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@chico latinus
„misericorde nos“ ?
… aus „miserere“, „misereri“, „miserescere“, „miserari“?
Was könnte „misericordere“ wohl sein?
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#44   chico flojo   15:47:45 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Lycobates
Ja, stimmt. Ich war vorhin zu schnell.
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#43   Lycobates   15:42:18 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Totgesagt
Kairos schrieb:
Latein ist eine tote Sprache und wir können nicht in ihr ausdrücken, was wir empfinden.
Latein ist aber nur bedingt eine tote Sprache; Interessierte können im Internet, etwa in Google, „Latinitas viva“ eingeben, oder „Living Latin“ bzw. „Lebendiges Latein“ und werden staunen, was da alles herauskommt. Gerade lateinische Internetforen sind sehr rege.
Wie gut einer ausdrücken kann, was er empfindet, hängt also davon ab, wie gut er Latein gelernt hat.
Aber lassen wir das.
Frühschoppen und Gottesdienst sind zweierlei. Persönliches Gebet und Liturgie auch.
In der Liturgie, dem öffentlichen Kult, spricht die Kirche als solche, nicht zu den Menschen, sondern zu Gott, es spricht nicht dieses oder jenes Individuum, das „ausdrückt, was es empfindet“.
Und die Kirche drückt sich im Westen in Latein aus.
@chico flojo
„Kyrie/Christe, eleison“ würde ich „Domine/Christe, miserere“ übersetzen; ein Objekt ist nicht ausgedrückt, das wäre klassisch im Genitiv (etwa mei oder nostri); „misericorde“ ist keine Verbform.
Was Colombo angeht, würde ich der an sich überfälligen Initiative Herrn Ranjiths wünschen, daß in der Diözese noch einige wirksam geweihte Priester verbleiben, sonst wäre alles „ach ein Schauspiel nur“.
Ob das beabsichtigt ist? Hoffen wir es nicht!
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#42   defendor   15:34:07 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Deutliche Worte…
…von
Erzbischof Malcolm Ranjith
über die sog. „Hand- und Stehkommunion“
in einem
Vorwort zum Buch „Dominus Jesus“
des Weihbischofs von Karaganda in Kasachstan,
Mons. Athanasius Schneider :
„die weder in der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanums noch von den Konzilsvätern gewünscht wurde“
„Die Verantwortlichen zwingen die Gläubigen, die heiligste Eucharistie stehend zu empfangen. Sie haben sogar die Kniebänke entfernen lassen, sodaß die Gläubigen auch während der Wandlung sitzen oder stehen müssen.“
„daß sie
nach dem Konzil in einigen Teilen der Kirche
mißbräuchlich und in Eile eingeführt“
(…)
„in der ganzen Kirche zur Regel wurde.“
(…)
„befördert eine graduelle und wachsende
Schwächung der Ehrfurcht den eucharistischen Gaben gegenüber“
„Man sieht heute häufig Kommunikanten, die auf ihre Plätze zurückkehren,
als ob nichts Außerordentliches geschehen wäre. Am meisten abgelenkt sind die Kinder und Jugendlichen“
( Es gebe Leute ),
„welche die Eucharistie davontragen,
um sie als Souvenir zu behalten“, „sie verkaufen“ oder
„in satanischen Riten entweihen.“
„Sogar in den großen Konzelebrationen, auch in Rom, wurden verschiedentlich auf den Boden geworfene konsekrierte Hostien gefunden.“
–-
Gelobt und gepriesen sei ohne End, Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament
Besondere Empfehlung
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#41   Sycamore   15:33:57 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Ehrenmann et al.
Ehrenmann (10:50), wollen wir uns in einem Jahr, so Gott will, auf diesem Forum wieder treffen und schauen, welche Erfolge oder Mißerfolge die Initiative von Erzbischof Ranjith in der Erzdiözese von Colombo aufzuweisen hat?
Nicht sofort, a la deutsch, auf eine Initiative durch eine Auflistung von allem, was nicht geht, reagieren! Wo bleibt der jugendliche Optimismus des „Yes, we can!“?
Latein als tote Sprache? Gewiß! Das ist eben einer der Vorzüge dieser Sprache, die sich nicht, wie die modernen Sprachen, im Wandel befindet, um dogmatische Inhalte zu formulieren. Hinzu kommt die außerordentliche Klarheit dieser Sprache in ihrer Begrifflichkeit und, was die katholische Theologie angeht, die Erarbeitung eben in dieser Sprache der theologischen Begriffe über die Jahrtausende.
Ein weiterer Aspekt, der leider im Bewußtsein der Gläubigen und ihrer Kleriker verlorengegangen zu sein
scheint, ist die Universalität der Kirche, die auch in der Universalität der lateinischen Sprache, vom Kap zum Nordpol, ihren Ausdruck findet. Jeder Gläubige, der der heiligen Messe in Colombo, in Köln, in London, in Elsinki und sonstwo beiwohnt, kann sich dort, dank dieser übriggebliebenen sprachlichen Elemente, ein bißchen weniger fremd fühlen.
Die Initiative des Erzbischof könnte schließlich, mutatis mutandis, ein Beispiel für die Erneuerung des katholischen Lebens in unseren Diözesen sein. Sie fängt mit der Erneuerung der liturgischen Dispizlin an – kein schlechter Anfang!
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#40   Siegfried   15:26:28 | Mittwoch, 28. Juli 2010
zu Palmström: Das zweite Vatikanum hat G*tt sei Dank
Ach Gott es gibt Menschen, die davon ausgehen, andere Menschen würden ihre Gaben und Begabungen nicht fördern uns seien auf dem niedersten Bildungsstand, wie viele Europäer, die ihre eigene Kultur ablehnen.
Afrikaner lieben ihre Kultur. Dies ist der Grund, warum diese Menschen für alles die Kultur bereichernde offen sind. Mir sind afrikanische Gemeinden bekanntm, die in jeder Heiligen Messe, gem. Movus Ordo, alle Aklamationen und Grundgebete, wie Confiteor, Kyrie, Gloria, Credo, nach der Opferung das Suscipiat, Agnus Dei und Pater noster in der lateinischen Sprache beten. Auch von Kindern, mit Freude und Hingabe. Mein Freund ist dort als Priester tätig. Die Gemeinde anzuregen, dies auch in der Muttersprache zu beten, lehnen die Gemeindemitglieder ab.Sie wollen mitbeten können, wenn sie den Heiligen Vater im TV bei der Heiligen Messe erleben.
Mein Freund regte an, daß der Gemeindechor in der Muttersprache in Selbsherstellung eine Musik-CD mit Weihnachtsliedern herstellt, um bei seinen Freunden in der Heimat um Spemden zu bitten. Der Chorleiter und die Mitglieder stimmten dem zu, nachdem mein Freund einverstanden war, daß auch lateinische Gesänge dabei sind.
In unseren Gemeinden kann ein Jugendlicher das Vater unser … , weder in der deutschen Sprache noch in der lateinischen Kirchensprache.Die Afrikanmer wissen, daß ihre Sprache schön ist, sie sind aber auch begeistert, daß sie in der Kirche eine gemeinsame Sprache mit der Weltkirche sprechen.
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#39   chico flojo   14:47:23 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Freinsberg
Misericorde nos, Domine.
Misericorde nos, Christe.
@Kairos
Es geht nicht um Sozialisation, sondern um eine Länder-und Kontinenteübergreifende Liturgiesprache. Und so tot, wie sie suggerieren wollen, ist Latein nicht. Diese Sprache lebt nämlich in anderen Sprachen weiter. Wissen Sie eigentlich, woher das Wort „Mauer“ z.B. kommt?
Und wohlgemerkt – es geht jetzt erst mal ausschließlich um die Liturgie, um die Feier des Hl.Messopfers, um eine Sprache, die im Zweifelsfalle jeder singen und verstehen kann. Und Übersetzungen in die gängigen Sprachen gibt es genug. Es gibt also überhaupt kein Hinderniss, welches dagegen sprechen würde. Außer, daß es für Sie und andere wohl zu katholisch ist.
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#38   Mann aus Uz   14:36:28 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@kairos_03
Latein ist eine tote Sprache und wir können nicht in ihr ausdrücken, was wir empfinden.
Das trifft auf mich bestimmt zu, es gibt sicher Leute, die besser Latein auch als gesprochene Sprache beherrschen.
Aber gerade in der Messe gibt es ja Teile, die immer gleich bleiben oder zumindest in jedem Kirchenjahr wieder auftauchen. Diese Texte kann man sich ja dann in Ruhe übersetzen.
Ich persönlich schätze das Latein als Liturgiesprache, weil es die Liturgie aus dem Alltag abhebt. Aber natürlich ist es richtig und wichtig, dass die Messe in den jeweiligen Volks- und Landessprachen gefeiert wird, weil viele Menschen Latein gar nicht verstehen und sich so gar nicht angesprochen oder einbezogen fühlen. Ein guter Seelsorger kann seine Gemeinde behutsam zumindest an einzelne Teile der Messe auf Latein heranführen.
Aber wir leben ja nun in der Situation, dass beides möglich ist. Die Frage ist jetzt nur noch, was man daraus macht.
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#37   Kamazz †   14:24:36 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Wer selbst nur über eine halbe
Hirnzelle verfügen kann,
sollte keine Papierschwalben
gegen vermeintlich tote Hirne
anderer schmeißen… :'( :'( :'(
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#36   Mann aus Uz   14:23:19 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Das Kyrie
ist ein Relikt der älteren Liturgiesprache Griechisch in der römischen Liturgie, in der sonst weitgehend das Lateinische Liturgiesprache ist. Das haben Sie gut erkannt, Herr Freinsberg. Dafür gibt es ein Glanzbildchen.
(Es gibt auch noch das Trishagion innerhalb der Improperien am Karfreitag).
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#35   kairos_03   14:22:29 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@ aufrechterkatholik
dass Sie nicht sachlich diskutieren können, merkt man wieder einmal. Ich finde dies bedauerlich.
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#34   Kamazz †   14:21:30 | Mittwoch, 28. Juli 2010
kairos 03
:(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 unwidersprochen :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
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#33   aufrechterkatholik   14:20:30 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Und Sie, Kairos…
Latein ist eine tote Sprache und wir können nicht in ihr ausdrücken, was wir empfinden.
haben ein totes Hirn! Jawoll!
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#32   kairos_03   14:19:25 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@ chico flojo
dennoch sind wir in eine bestimmte religiöse und kirchliche Tradition hineinsozialisiert und dazu gehört auch die Sprache, oder sehe ich das falsch. Latein ist nicht unsere Landessprache, denn in dieser Sprache wird eine jede und ein jeder nur in Worthülsen sprechen können. Latein ist eine tote Sprache und wir können nicht in ihr ausdrücken, was wir empfinden.
Das gehört aber für mich zum Glauben und zur Feier des Glaubens und auch im Gespräch mit Christinnen und Christen aus aller Welt dazu.
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#31   Freinsberg   14:17:10 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Lateinisch
Und wie singt man das Kyrie lateinisch? ^-^
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#30   Mann aus Uz   14:15:39 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Ich hatte
ihren vorletzten Beitrag missverstanden, bzw. falsch gelesen. Ja, das verbindende Element der Liturgiesprache Latein über Volks- und Sprachgruppen hinweg kann ja gerade in afrikanischen Staaten, in denen von verschiedenen Volksgruppen verschiedene Muttersprachen gesprochen werden, sogar hilfreich sein.
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#29   chico flojo   14:00:24 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Mann aus Uz
Ich rede von der „Lingua Franca“ der katholischen Kirche.
Das hat einen immensen Vorteil, um das mal ganz profan auszudrücken. Ich kann die Liturgie nämlich überall verstehen und auch singen – was bei Bambaara z.B. oder Wolof etwas schwierig sein dürfte. Und umgekehrt gilt das natürlich auch.
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#28   Mann aus Uz   13:52:42 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Sicherlich
ist Latein nicht unsere Landessprache, aber doch eine Sprache, die die europäische Kultur sehr stark geprägt hat, die afrikanische nicht so sehr.
Trotzdem dürfen Anhänger der alten Messe in Afrika diese doch feiern. Das sollte doch nach dem Motu Proprio als eine afrikanische Eigenentscheidung möglich sein.
Es gibt ja sicher auch Anhänger ursprünglich fernöstlicher Religionen in Europa, die gerne Riten in Sanskrit feiern möchten, ich kenne mich da nicht so aus, aber wieso nicht.
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#27   chico flojo   13:43:57 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Kairos
Das habe ich Ihnen nicht unterstellt, sondern es allgemein gehalten.
Und wie wäre es denn, wenn wir mal nicht von Nationalitäten u.ä. reden, sondern von der Katholischen Kirche – in der Nationalitäten vielleicht – wenn überhaupt- drittrangig sind? Und da wäre das Latein dann unsere „Landessprache“.
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#26   gotthärdle   13:40:07 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Altartücher
wünscht Mons. Ranjith auch eine Überprüfung der liturgischen Gewänder, Altartücher, und liturgischen Gefäße.
Mann, o Mann … der hat Sorgen … welche Scheußlichkeiten vermutet er bei den Altartüchern?
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#25   wickerl   13:36:39 | Mittwoch, 28. Juli 2010
es gibt auch gute Nachrichten
Na endlich wieder einmal eine gute Nachricht, wenn schon sonst keine aus Rom und Köln kommen
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#24   kairos_03   13:25:36 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@ chico flojo
Mir „wohlwollenden Rassismus“ zu unterstellen, finde ich schon etwas seltsam. Vielmehr wurde ich bei meiner früheren beruflichen Tätigkeit im kirchlichen Bereich sehr stark von den Freunden im außereuropäischen Ausland angefragt, was den kirchl. Kolonialismus anging. Genauso wichtig war es aber auch für mich, deren eigene Praxis der Feier des Glaubens zu respektieren. Das galt sowohl für die Freunde im osteuropäischen Raum (einschl. der UdSSR) als auch für die Freunde aus dem außereuropäischen Ausland.
Die Alte Messe ist in sich europäisch geprägt und auch im europäischen Kulturraum gewachsen. Sie würden sich ja auch keinen Kult vorschreiben lassen, der in der Südsee oder bei den zentralafrikanischen Völkern entstanden wäre. Dies würde Sie wohl auch etwas befremden.
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#23   Guiseppe   12:45:31 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@ Palmström
Palmström: „Das zweite Vatikanum hat G*tt sei Dankdie Liturgie für die Weltkirche ermöglicht.“
Das 2. Vatikanum wollte die Änderungen von 1969/70 in dieser Form nicht, erst recht nicht die Praxis, die, vor allem in den Gebieten „des weißen Mannes“ entstanden ist und nun von „Nichtweißen“ wie z.B. Erzbischof Ranjith und Kardinal Francis Arinze (Nigeria) kritisiert und bekämpft werden.
„… Festlegung auf die Gottesdienstformen des
weißen Mannes, der genug Unheil auf sich geladen hat, in dem er andere Kulturen vernichtet hat… Da werden die Afrikaner und Lateinamerikaner froh
sein, wieder mit dem alten Liturgieinstrument konfroniert zu werden… Die Leute mögen das nicht…“
Die Gottesdienstform „des weißen Mannes“ ist in der Praxis weniger die ordentliche oder die außerordentliche Form, sondern vielmehr die unordentliche Form, wie sie Ranjith zurecht kritisiert.
Niemandem wird die sog. Alte Messe übergestülpt. Die neue Form und vor allem eigensinnige Abweichungen dazu dagegen schon.
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#22   defendor   12:43:06 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Es war höchste Zeit…
…dass ein Erzbischof
– Malcolm Ranjith –
eine Bresche durch den offenkundigen liturgischen Wildwuchs schlägt
und wieder die heilige Tradition verbindlich einfordert.
Denn wir sehen die
Gefährdung der sakralen Identität
nicht bloss an der Tatsache der oft erschreckenden „Optik“
( aussen wie innen ) nachkonziliärer Kirchenbauten sondern auch an der gleichsam
Verödung ihrer sakralen Identität, nicht zuletzt auch durch eine
„theologische Leerräumungs-Reform“
unbeschreiblichen Ausmasses.
Mittlerweile ist es gar so, dass es auf den ersten Blick vielerorts
kaum mehr möglich ist,
eine
geweihte römisch katholische Kirche von protestantischen Gemeinschaftsräumen zu unterscheiden.
Die damit verbreitet werden sollende „Botschaft“ weist in die Richtung der
„menschlichen Gemeinschaft“ als Mittel zur Selbstheilung.
Unverbindliches „gemeinsames Mahl-Halten“
als „Menschen-Dienst“
bestimmt vielerorts die Liturgie und zeitigt die – unberechtigte – „Hand- und Stehkommunion“ sowie die
– ebenso unberechtigte –
Einführung von „KommunionhelferInnen“
Hier bleibt denn auch
kein Platz mehr für das
unabdingbar Zentrale der Liturgie…
dem GOTTES-DIENST durch eine ehrfürchtige heilige Messe mit dem allerheiligsten Altarsakrament als dessen Herz !
Die Rückbesinnung auf die heilige Tradition der Heiligen Mutter Kirche ist gleichsam das seelenheilsnotwendige
„Wieder Schliessen“ der
„Fenster der Egomanie“ !
dominus-iesus.de/…is_Frau-Dr-Gloria-Po
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#21   chico flojo   12:31:39 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Kairos
Also so wie in Europa. Und? Warum soll aber denn eine neue Form von Kolonialismus sein, die Alte Messe zu zelebrieren? Ich glaube jedoch, daß die Abhängigkeiten von „Entwicklungshilfen“ und wohlmeinenden Weißen (Ach, der/die Kleine ist aber süüß!!) dem viel eher entsprechen. „Wohlwollenden Rassismus“ nennt man so etwas.
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#20   Jan Jarotta von Mauseklause †   12:26:00 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Aurora – erwarten Sie immer noch Wunder?
Sonst siehts viel mehr nach einem Ende der Kreuzdiktatur aus!
Träumen ist erlaubt
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#19   Kamazz †   12:24:41 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Dann warten Sie nurmal Aurora,
wenn sie kein Öl mehr in der Lampe haben,
um die Morgenröte anzukündigen… Dann
wird wohl auch keine Katastrophe ausbrechen…
„Brich an du schönes Morgenlicht…“
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#18   tjark.p †   12:23:51 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Aurora mit dem Sonnenstern
Was soll dieses letzte Statement denn? Dann erklären Sie mir bitte mal, was passieren wird und woher Sie das zu wissen glauben? Superbia und Ira…so ist das…
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#17   kairos_03   12:23:07 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@ chico flojo
also ich habe genug mit katholischen Christen in Afrika, Südamerika und Asien zu tun gehabt, ich habe da genau die andere Erfahrung. Ich schließe nicht aus, dass es auch Afrikaner gibt, die der latein. Sprache zugetan sind.
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#16   Aurora   12:21:29 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Palmström:
Der Countdown für euch Antichristen läuft! Euer Ende ist besiegelt.
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#15   Palmström   12:17:12 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Das zweite Vatikanum hat G*tt sei Dank
die Liturgie für die Weltkirche ermöglicht. Eben nicht durch Festlegung auf die Gottesdienstformen des
weißen Mannes, der genug Unheil auf sich geladen hat, in dem er andere Kulturen vernichtet hat… Da werden die Afrikaner und Lateinamerikaner froh
sein, wieder mit dem alten Liturgieinstrument konfroniert zu werden… Die Leute mögen das nicht… :-(
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#14   chico flojo   12:11:24 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Kairos
Nein – es ist kein Kolonialismus. Im Gegenteil – ich kenne z.B. einige Afrikaner, die, als Sie zum ersten Mal bei einer Alten Messe dabei waren, regelrecht fasziniert waren. Ich war selbst mit dabei und war erstaunt. Denn welcher Afrikaner – wenn er nicht gerade Priester ist oder Theologie studiert, ist schon mal in Berührung mit der lateinischen Sprache gekommen. Es sind auch Afrikaner, die diese Sprache lieben und die Gregorianik. Wie gesagt – ich spreche aus eigenen Erfahrungen.
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#13   Palmström   12:04:32 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Neuevangelisierung geht
sehr wohl ohne die alte Messe,
denn neuer Wein in neue Schläuche
steht im zweiten Testament…
nicht alter Wein in neue Schläuche… :-$
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#12   kairos_03   12:00:19 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@ Domenico Tuttisanti
Das ist doch wohl für „Wohlerwürden“ das gleiche, so genau kann er es nicht nehmen. Ich frage mich nur, ob durch diese ARt und Weise der festlegung auf eine vollständig europäisch geprägte Liturgie nicht wieder Kolonialismus der besonderen Art gepflegt wird.
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#11   Domenico Tuttisanti   11:48:53 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Wohlerw.
Colombo liegt auf Sri Lanka nicht in Indien!
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#10   Wohlehrwürden †   11:34:26 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Deutschland: Entwicklungsland
Die deutschen Bischöfe müssen noch viel von Indien lernen.
Wann werden in Deutschland wieder Bischöfe erstehen, wie sie Indien schon heute hat?
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#9   Hacki   11:19:06 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Ehrenmann
vorausgesetzt, daß es keine altliberalen oder neokonservativen Missionare aus dem dekadenten Europa mehr gibt, die dem Volk jeden Glauben an das übernatürliche austreiben.
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#8   Jan Jarotta von Mauseklause †   11:16:01 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Die alte Messe wird alles retten
auch den Glauben an den Glauben
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#7   Siegfried   11:15:31 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Die Zeiten ändern sich
Die Wüstenwanderung nach dem ersten Pastoralkonzil, dem XXI. Ökumenischem Konzil der Kirche und dem zweiten vatikanischem Konzil geht zu Ende. Gott sei Dank.
Nach und nach zeigen Bischöfe die Bereitschaft im kirchlichen Leben den Boden der Wahrheit wieder zu betreten.
Der Ungehorsam ging von Europa in die Welt hinaus. In besonderer Weise, waren die niederländischen, die deutschsprachigen und die französischen Bischöfe die Initiatoren. Von den Bischöfen aus der fernen Welt kommen nun die Wahrheiten in der Kirche wieder zum Leben. Die Modernisten bei uns werden nach nach beschähmt und gehen in die Versenkung.
Die Wahrheiten verdrängen und zerstören die Hartnäckigkeit unserer modernistischen und häretischen Bischöfe.
Die modernistischen Altbischöfe (Lehmann, Zollitsch, u.v.a.m. ) werden durch ihre auslaufenden Amtszeiten aus dem Verkehr gezogen.
Die neuen Bischöfe müssen, um in der Weltkirche nicht ganz in Vergessenheit zu gelangen, den Weg der Wahrheit suchen und in Gemeinschaft mit den treu und gläubigen Bischöfen den Weg gemeinsam gehen.
Beten wir, daß alle Bischöfe, die in der Wahrheit leben, immer stärker ihr Glaubenszeugnis ablegen.
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#6   Ehrenmann   11:13:23 | Mittwoch, 28. Juli 2010
@Hacki
Wahrscheinlich gelassen, gottergeben.
Sie wissen schon. Karma!
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#5   Hacki   11:00:05 | Mittwoch, 28. Juli 2010
in Europa würde der Herr Bischof den Tag der Veröffentlichung
dieses Dokumentes nicht überleben.
Mal sehen, wie Asien reagiert.
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#4   Ehrenmann   10:50:36 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Lieber Herr Erzbischof!
Papier ist ja bekanntlich geduldig. Bei der Durchsetzung dieser abgehobenen, realitätsfremden Forderungen werden sie wahrscheinlich auf Granit beißen und Schiffbruch erleiden.
Hoffentlich!
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#3   Lisibald Poier †   10:39:02 | Mittwoch, 28. Juli 2010
„Wir können keine liturgischen Verfehlungen tolerieren“
Der Satz ist Falsch. Der vorangegangene Satz ist richtig.
Was heißt das, „Wir können keine liturgischen Verfehlungen tolerieren?“ Wer sind wir? Kirche! Nun gut, wir als Kirche, als Gemeinschaft in Christus haben ein Haupt, sind ein Leib. Wer ihn verfehlt, ist außerhalb des Leibes. Außerhalb der Gemeinde; in der „Hölle“ sozusagen, wie man der Bedeutung der Herkunft des Worte rückschließt.
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#2   Joseph von Eichendorff   10:38:47 | Mittwoch, 28. Juli 2010
Kyrie auf Lateinisch
Domine, miserere nobis?
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