Dem Papst hat der Papstfilm gefallen + Kanadische Anglikaner werden katholisch + Die rechte Stadtverwaltung hat Verständnis für Ministranten + Vatikan-Dokument über Abtreibungsfolgen + In Basel hat er das nie gesagt
Vatikan. Benedikt XVI. fand den Film über sein Pontifikat, den
er am Donnerstag sah, „sehr bewegend“. Das berichtete die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Der
Film zeige, daß die Kirche jung, froh und keinesfalls veraltet sei. Besonders berührte den Papst die
Szene, wo „der Herr das Petrusamt auf meine Schultern legte, ein Gewicht, das niemand aus sich mit eigenen
Kräften tragen kann, sondern daß man nur tragen kann, weil der Herr uns trägt und mich trägt“.
Kanadische
Anglikaner werden katholisch
Kanada. Die anglikanische kanadische Gemeinschaft ‘Anglican Catholic Church
of Canada’ will katholisch werden. Das entschied die Provinzial- und Diözesansynode kürzlich laut der
Vatikanzeitung ‘Osservatore Romano’. Die Gruppe zählt rund 5.000 Mitglieder. Sie wird mit der Glaubenskongregation
Kontakt aufnehmen, um die weitere Vorgehensweise zu regeln.
Die rechte Stadtverwaltung hat Verständnis
für Ministranten
Deutschland. Die seit Juli stark erhöhte Bus-Maut für die Einfahrt nach Rom wird
nächste Woche ausgesetzt. Das erreichte Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg gemeinsam mit Vertretern
der deutschen Botschaft bei der rechtsgerichteten Verwaltung der Stadt. Damit können die rund 50.000
deutschen Meßdiener zu den ursprünglichen Bedingungen zur Internationalen Ministrantenwallfahrt in die
Ewige Stadt fahren.
Vatikan-Dokument über Abtreibungsfolgen
Vatikan. Der Vatikan wird ein Dokument
über die traumatischen Folgen der Kinderschlachtung publizieren. Das sagte der Präsident der Päpstlichen
Akademie für das Leben, Prälat Ignacio Carrasco laut der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’. Es gehe
um Depressionen und Angstzustände der Mütter, aber auch um das Phänom der „Gewöhnung an Abtreibung“.
Nach mehreren Kinderschlachtungen komme es bei Müttern zu einer „Auslöschung der moralischen Sensibilität“.
Diesen Effekt befürchtet Prälat Carrasco auch durch die in Italien erst vor kurzem eingeführte Abtreibungspille
„RU 486“.
In Basel hat er das nie gesagt
Vatikan. Viele liturgischen Neuheiten nach dem Pastoralkonzil
seien kein Thema der Liturgiekonstitution ‘Sacrosanctum Concilium’. Das sagte der neue Präsident des
Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Erzbischof Kurt Koch, dem spanischen Nachrichtendienst
‘Press’. Als Beispiele nannte Mons. Koch die Zelebration zum Volk hin und in Landesprache. Die Kirche
habe die Messe immer nach Osten hin gefeiert: „Das Konzil wollte, daß Latein die Liturgiesprache bleibt.“
Email-Adressen der Empfänger
37 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Jogo geht total ins Leere Jogo30 will ein Lehrer sein – gar ein Religionslehrer mit bischöflicher Missio?
Seine Maxime ist anscheinend, dass die sprachliche Form irrelevant ist gegenüber der gemeinten Aussage.
Wie soll man sonst seinen rätselhaften Satz deuten: „Die Riten der Sakramente gegen total ins Lehre,
wenn Sie nicht innerlich vollzogen werden.“ Inhaltlich vertritt er einen totalen Sakramentensubjektivismus –
etwa wie Calvin: „Der Empfang der Kommunion entfaltet sich nicht durch die äußerliche Spendungen, sondern
erst, dann wenn ich als Empfangender Christus in Form von Brot und Wein zulasse.“ Die Anwesenheit Christi
in Brot und Wein spielt sich nur im subjektiven Vorstellen, Gedanken und Wollen ab. Die Wandlungsworte
des Priesters und die Spendung des Brotes ist dabei völlig irrelevant und überflüssig, es reicht allein
die geistige Vorstellungskommunion – etwa bei einem Spaziergang im deutschen Eichenwald.
Bischof Koch war füher schon romtreu Schon kurz nach seiner Bischofsweihe habe ich beobachtet, dass Bischof
Koch mehr Sympathie für kirchlichen Geist fand, der wesentlich romfreundlich ist. War es weil er nun
selbst zu den Mächtigen gehörte, die mit Rom die Kirche regierten? Ich weiss es nicht. Auf jeden Fall
habe ich es positiv zur Kenntnis genommen. Das Problem von Erzbischof Koch (ad personam) ist sein Verhältnis
zu den Juden. Aber eines gilt: Gerade die konservativen Bischöfe sind häufig die ärgsten Feinde der
Tradition. Deshalb ist die Äusserung von Erzbischof Koch, ad personam, erfreulich
@Ottoderrabe Deutschland und Europa sind auch nicht der Mittelpunkt der Welt und schon gar nicht der Kirchenwelt.Die
Zukunft der Kirche liegt nicht in Europa!
jogo30 Schon Ihre Ausdrucksweise entlarvt Sie: Entfaltung funktioniert erst durch den (gewollten) Empfang,
nicht aber durch den Ritus. Ja, Sie meinen Wirksamkeit! Aber das Sakrament ist notwendig gestalthaft und
materiell. Anders könnten wir es gar nicht empfangen! Bei Ihnen ist eine gefährliche protestantisierende
Tendenz zu beobachten, wenn Sie meinen, wir hätten alles auch ohne irgendeine äußere Form oder wir
könnten auf die angemessene Form verzichten! Hier gilt es zu bedenken: es ist vielleicht nicht alles
heilsnotwendig, was dennoch für uns sehr heilsam ist! Bei der Frage der GebetsORIENTierung – dies war
ja der Ausgangspunkt unserer Debatte – ist die Frage zu stellen, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn wir
uns beim Beten gegeseitig ins Gesicht schauen. Besteht da wirklich eine sinnvoille Entsprechung von Form
und Inhalt oder erweist sich nicht vielmehr eben diese Form als irritierendes Moment gegenüber dem intendierten
Inhalt. Ich verweise diesbezüglich nochmals auf die sehr bedenkenswerten Aussagen des Papstes aus seiner
Zeit als Theologe: Was sagt der Papst zur Zelebrationsrichtung? www.kreuz.net/bookentry.980.html
jogo30 Entfaltung ist aber rein innerlich Schon das ist eine contradictio in terminis. Eine „Entfaltung“
kann nur äußerlich sein. Was Sie meinen, ist vielleicht „Wirksamkeit“ usw. Halten Sie sich an den aristotelischen
Hylemorphismus: Keine Materie ohne Form, keine Form ohne Materie.
@ jubärens @ Lorenz Die Sakramente werden durch Riten gespendet, ihre Entfaltung ist aber rein innerlich.
Wenn man das Protestantismus nennen will, dann bitte. Die Riten der Sakramente gegen total ins Lehre,
wenn Sie nicht innerlich vollzogen werden. Der Empfang der Kommunion entfaltet sich nicht durch die äußerliche
Spendungen, sondern erst, dann wenn ich als Empfangender Christus in Form von Brot und Wein zulasse. Der
Empfang der Priesterweihe, entfaltet sich nicht durch die Handauflegung von Bischof und Priestern, sondern
dadurch, dass ich das Sakrament zulasse. Eine Sakramentspendung, die Riten der Skaramentenspendung sind
lehre Hülsen, wenn sie nicht verinnerlicht werden. Die Innerlichkeit ist Vorraussetzung für die Wirksamkeit
der Sakramente.
Aber Jogo30 Leistet Ihre Forderung nach einer Besinnung auf den inneren Glaubensvollzug nicht einer Protestantisierung
des Glaubens Vorschub? Wo und wie soll im inneren Glaubensvollzug das Rettende, das uns die Kirche schenkt,
erfahrbar sein, wenn dies ein prinzipiell subjektiver Erfahrung ausgelieferter Prozess ist. Ist das Äußere
nicht gerade auch ein Alarmsystem gegen eine Frömmigkeit, die aufgrund schierer Innerlichkeit unbemerkt
auf Abwege geraten kann? Was wüssten wir über den inneren Glaubensvollzug, wenn wir nicht eine Abkehr
von der Mundkommunion, vom Niederknien, vom Rosenkranzbeten usw. wegen derer Äußerlichkeit bemerken
könnten? Wir würden mir nichts dir nichts im Protestantismus landen, ehe wir uns umgesehen hätten …
Die rechte Stadtverwaltung hat Verständnis für Ministranten Da ist Zollitsch wenigstens für irgendwas
gut, damit hat sich seine Wahl zum Vorsitzenden der dt. Bischofskonferenz schon gelohnt.
protestantische Irrlehre jogo30 meint: „Unsinn. Äußerlichkeiten spielen überhaupt keine Rolle, sondern
auf die Innerlichkeit kommt es an.“ jogo30 vertritt komplett einen spiritualistischen Protestantismus,
jedenfalls steht seine Lehre der allein gnadenhaften Innerlichkeit im diametralen Gegensatz zum sakramentalen
Verständnis der Heilswirklichkeit der röm.-kath. Kirche aller Zeiten. Sakramental heißt, dass Gott
den Vollzug von (inneren) Heil- und Gnadengaben für die gläubigen Menschen an sichtbar-weltliche Formen
gebunden hat – so in der Gott-Menschheit Jesu Christ (Ursakrament), die zugleich sichtbare und geistliche
Kirche (Grundsakrament) sowie in den äußeren Formen und Gesten der Sakramente, an die die Heils- und
Gnadenwirkung gebunden ist. Jogo30 vertritt die protestantische „Sola“-Lehre: „Rechtfertigung geschieht
allein aus Gnade“ – ohne Werke und Mittun der Gläubigen. In der Kirchenlehre Luthers wird dieser falsche
Spiritualismus besonders deutlich: Kirche sei allein und nur die unsichtbare Glaubensversammlung der innerlichen
Christen, Priesterweihe und Amt, Bischöfe und Papst, Symbole und Gesten der Ehrfurcht seien überflüssig
und schädlich. Diese „Kirche“ endet im Waldspaziergang oder beim Wassertauchen, wo die „Gläubigen“ besser
einen „innerlichen Gottottesdienst“ – oder eine „innerliche Ostung“ erfahren könnten, wie manche sagen.
jogo30 Mir ist der Hinweis wichtig, dass es eigentlich „unliturgisch“ ist, von einem „inneren Osten“ zu
reden! Man kann alles so weit verinnerlichen, dass am Ende jede äußere Gestalt entbehrlich erscheint.
Dann sind wir aber da angekommen, wo die landeskirchlichen Protestanten heute stehen: 99% gehen sonntags
nicht zu Kirche – ist ja alles bloss „äußerlich“ und das Entscheidende ist ja vor 2000 Jahren passiert,
gleichgültig ob ich eine bestimmte Form beachte oder nicht. Es gilt aber, dass das, was vor 2000 Jahren
passiert ist, eben diese Form als Fleischwerdung Gottes um unseretwillen angenommen hat, damit wir auch
heute in den Gestalten von Brot und Wein uns der Gottheit nähern dürfen. Aber Hand auf’s Herz: welche
Form der Näherung ist angemessen? Stellen Sie sich vor, Sie begegnen dem Gekreuzigten, der für Sie sein
Leben am Kreuz gegeben hat, als sichtbarer Gestalt. Würden Sie ihm anerkennend auf die Schulter klopfen
und sagen: „Äh, Alter, echt geil, Deine Erlösung am Kreuz und so …“ Oder würden Sie einem Gott, der
Ihnen in Gestalt der Kreuzesschmerzen das ganze Übermass seiner vergebenden Liebe versinnbildlicht hat,
nicht auf Knien danken wollen …
Die steten Relativierungsversuche… …der Menschwerdung des eingeborenen SOHNES GOTTES JESUS CHRISTUS ,
GOTTES Selbst… kennen wir zur Genüge… Zitate im wahren Glauben: heilige Irenäus von Lyon: „Die Herrlichkeit
Gottes verleiht Leben. Die Gott schauen, erhalten Anteil am Leben. Deswegen macht sich der unfaßbare,
unbegreifliche Gott sichtbar, begreifbar und faßbar für die Menschen, um ihnen Leben zu schenken, wenn
sie ihn durch den Glauben aufnehmen und sehen.“ Es war unmöglich, den einmal durch Ungehorsam gefallenen
Menschen neu zu erschaffen, um ihm dann den Siegespreis zu verleihen, aber ebenso unmöglich war es, daß
der in Sünde gefallene Mensch das Heil erlange. Deshalb bewirkte der Sohn dieses beides, der Sohn, der
zugleich das Wort Gottes war – er stieg vom Vater hernieder, wurde Fleisch und ging als solches bis in
den Tod. So nur wirkte Er unsere Erlösung… (…) Dazu nämlich ist das Wort Gottes zu uns gekommen
und Mensch geworden und der Sohn Gottes zum Menschensohn, damit der Mensch das Wort Gottes in sich aufnehme
und, an Kindes Statt angenommen, zum Sohne Gottes werde. Anders können wir nicht die Unsterblichkeit
empfangen als dadurch, daß wir mit dem Unsterblichen vereint werden. dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
jogo30 die Menschwerdung Gottes ist ein zutiefst innerliches Ereignis. Sehen Sie, jogo, hier äußern
Sie reinen Unsinn! Durch die Fleischwerdung Gottes, d.h. die Herabkunft Gottes in unsere substantielle
und dreidimensionale Wirklichkeit, in unsere irdischen Existenzbedingungen hinein, wird der Mensch als
ein dreidimensionales und sinnliches Wesen da „abgeholt“, wo er steht! Seine an Äußeres gebundene Erkenntnis-
und Aufnahmefähigkeit hat diese Form der Offenbarung und Erlösung nötig gemacht. In der Menschwerdung
(und auch im Sakrament) ist die Gottheit zwar verborgen, dies aber gilt nicht für die Augen des Glaubens:
Einst am Kreuz verhüllte sich der Gottheit Glanz, hier ist auch verborgen deine Menschheit ganz. Beide
sieht mein Glaube in dem Brote hier; wie der Schächer ruf ich, Herr, um Gnad zu dir. (Th.v.Aquin) Tatsächlich
muss es nicht um Prunkgewänder und Sakralarchitektur gehen. Aber es gibt ein Mass, über das hinaus die
beliebige Entbindung von jeglicher „Form“ nicht mehr schadlos für den „Inhalt“ bleibt. Ja, der Mensch
ist ganz „auf die rettende Gnade Gottes angewiesen“! Aber dieser Gnade hat es nun einmal gefallen, uns
Menschen in unserer Kreatürlichkeit aufzusuchen und ihre ganze Last und Schwere auf sich zu nehmen. Auf
Äußerlichkeiten kommt es Gott nicht an. Aber wir als kreatürliche Wesen bleiben auf dieses Äußere
verwiesen, um in diesem Aussen das Innen zu erfahren und in dieses hineinverwandelt zu werden.
Ja, die wahre Gottheit und Menschheit des Herrn Jesus… Hier hilft die Lektüre der begebnheiten auf
dem See, wo der Herr zunächst schläft, den ER hatte einen langen, anstrengenden tag hinter sich (Menschheit9
UND DANN; als die furchtsamen Jünger IHN weckten, als der Sturm heftig tobte, ja da zeigt ER seine Gottheit,
indem ER durch sein Wort den Sturm stillt…
@ Domenico Nein, die Menschwerdung Gottes ist ein zutiefst innerliches Ereignis. Jesus war Gott und Mensch.
Sein äußeres die Menschlickeit, mit allen Stärken und Schwächen, das innere, und ausschlaggebende
die Göttlichkeit, auf den ersten Blick nicht erkennbar. Die Innerlichkeit ist wesentliches Merkmal der
Heilsgeschichte, des Glaubens und der Frömmigkeit. In der Urkirche gab es keine prunkvollen Gewänder,
keine prunkvollen Kirchen, keine Weihrauchschwenkendnen Ministranten. Das Herrenmahl wurde versteckt sozusagen
im „heimischen Wohnzimmer“ oder in unterirsichen Friedhöfen gefeiert. Eine schlichte Werktagsmesse unterscheidet
sich von einem Pontifikalamt allein durch Äußerlichkeiten, das Innere, der Grund nähmlich das Gedenken
an das letzte Abendmal, des Sterbens und der Auferstehung Christi ist immer gleich. Ein pompöses Pontifikalamt
ist gleichwertig mit einer schlichten Werktagsmesse. Das Äußerlichkeiten unwichtig sind, zeigt auch
die gemeinsame Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung zu Rechtfertigungslehre von 1999, Zitat: „Wir
bekennen gemeinsam, dass der Mensch im Blick auf sein Heil völlig auf die rettende Gnade Gottes angewiesen
ist. Die Freiheit, die er gegenüber den Menschen und den Dingen der Welt besitzt, ist keine Freiheit
auf sein Heil hin. Das heißt, als Sünder steht er unter dem Gericht Gottes und ist unfähig, sich von
sich aus Gott um Rettung zuzuwenden. Rechtfertigung geschieht allein aus Gnade.“
jogo30 Äußerlichkeiten spielen überhaupt keine Rolle, sondern auf die Innerlichkeit kommt es an Sehen
Sie, jogo, genau das meinte ich mit falscher Spiritualisierung! Dem Liturgiker muss es auf die Äußerlichkeit
ankommen, und zwar genau auf diejenige Äußerlichkeit, die „dem Inneren“ am angemessensten ist! Die Gottheit
ist in den Gestalten verborgen – stimmt! Aber heisst das, dass wir auch unsere Verehrung verbergen müssen?
Hiesse das z.B., dass wir uns dem Leib des Herrn in der Hl. Messe angemessen nähern, wenn wir in der
Kirche Biertische aufstellen und einen „leckeren“ Brotaufstrich auf die Oblate schmieren oder Düsseldorfer
Löwensenf …???? Die Idee, dass es eine Innerlichkeit geben könne ohne ein korrespondierendes „Aussen“
ist soz. das Grundübel dieser falschen Spiritualisierung. Hätte sie recht, dann hätte Gott auch nicht
Fleisch werden und mit seiner wahren Menschheit für uns leiden müssen. Denn hier würde ja auch zu gelten
haben: alles bloss „Äußerlichkeiten“ … Zu den Grunderkenntnissen der Aristotelischen Philosophie zählt
der sog. „Hylemorphismus“. Demnach bestehen die endlichen Substanzen aus Materie und Form. Das heisst
aber: es gibt in der realen Welt, in der wir leben, keine ungeformte Materie und auch keine immaterielle
Form. Das alleine schon sollte Sie skeptisch machen gegen die Behauptung: „auf das Äußere kommt es nicht
an“
@ Domenico Unsinn. Äußerlichkeiten spielen überhaupt keine Rolle, sondern auf die Innerlichkeit kommt
es an. Bestes Beispiel die Heilige Kommunion. Die sinnliche Wahrnehmung, durch Geschmack und Optik (Äußerlichkeit)
unterscheidet sich auch nach der Wandlung nicht von Brot und Wein. Trotzdem ist ändert sich durch die
Wandlung die Substanz = Innerlichkeit von Brot und Wein zu Leib und Blut Christi. Genauso bei der Zelebrationsrichtung.
Äußerlich zum Volk hin, egal in welche Richtung, innerlich Richtung Osten=Richtung Christus.
Die Gründe für das Unglück der Love Parade …sind im Grunde ziemlich diesselben, wie diejenigen für
die weltweite Finanzkrise.Der Mensch spielt bei diesem Treiben so gut wie keine Rolle mehr,auch wenn die
Beteiber das nicht zugeben wollen. Hier sieht man wie auf einem Brennpunkt die Schwäche des Systems,wenn
es unmässig wird: Gier,Großmannssucht,Verantwortungslosigkeit,Gigantomanie,das ganze rechte Maß geht
verloren. www.youtube.com/watch?v=XmHB4z85pt0 www.youtube.com/watch?v=VhiXnjxlhNw
Falsche Spiritualisierung Wenn man mit einem „inneren Osten“ argumentiert, um den äußeren Ausdruck einer
gemeinsamen GebetsORIENTierung für irrelevant zu erklären, dann leistet man damit einer falschen Spiritualisierung
Vorschub. Diese verlegt am Ende alles nach innen und erklärt alles für unerheblich, was ja gerade das
Wesen Liturgischen ist: Vollzug, Symbolik, Sinnfälligkeit …
jogo30 Mit all Ihren Aussagen bestätigen Sie nur, was Koch (in Übereinstimmung mit Kardinal Schönborn
und Papst Benedikt) zutreffenderweise gesagt hat, nämlich, dass das Konzil zur Zelebrationsrichtung nichts
ausgeführt und die Einführung eines Volksaltars nicht intendiert hatte! Ihre verbale Kraftmeierei („Quatsch“,
„Blödsinn“) sollten Sie also lieber etwas drosseln!
@ Dominico Es gibt vorkonziliare Papier die Zelebration versus populum erlauben und richtig es gibt nachkonziliare
Papiere die Zelebration versus populum fordern. Wann diese Papiere entstanden sind, ist völlig unerheblich,
die Gültigkeit ändert sich dadurch nicht. Daher ist es trotzdem völliger Blödsinn was Kurt Koch da
postoliert.
jogo30 Natürlich gibt es Dokumente, die Volksaltäre dringend empfehlen. Ja, aber dies sind eben keine
Konzilsdokumente, sondern nachkonziliare Papiere. Damit bestätigen Sie nun meine Aussage und die Ausführungen
von Papst Benedikt www.kreuz.net/bookentry.980.html und Kardinal Schönborn www.kreuz.net/bookentry.1183.html!
fhernhachenzwerg Das ist ein Video von einem der mitten im Kessel weitergefilmt hat.Es ist das authentischte
Video,das ich bisher gesehen habe. Brauchst es ja nicht nehmen,die anderen aber können zugreifen.
@ Domenico Quatsch. Natürlich gibt es Dokumente, die Volksaltäre dringend empfehlen. Beispielsweise
die Einführung in das Römische Messbuch (Absatz 253) von 1969. 2002 in der Neufassung (Absatz 299) mit
dem Zusatz „quod expedit ubicumque possibile sit“ = dies ist zu empfehlen, wo es möglich ist.
„In Basel hat er das nie gesagt“ … Kreuz.net selber hatte anerkennend darüber berichtet www.kreuz.net/article.9375.html,
dass der Bischof von Basel in einem Beitrag auf der Website seiner Diözese anmahnte, das Konzil nicht
willkürlich und selektiv im Sinne der nachkonziliaren Entwicklung zu lesen, so als sei diese als einzig
legitime in den Texten grundgelegt. Koch erinnerte dabei an folgende Dinge: das weiterhin vorgeschriebene
und empfohlene Latein, den Gregorianischen Choral, den Opfercharakter der Messe … In all diesen Fragen
hätten sich die selbsternannten „Verteidiger“ des Konzils längst von diesem abgewandt. Wenn Bischof
Koch nun auch noch auf die nachkonziliare Einführung des Volksaltars zu sprechen kommt, die bekanntlich
www.kreuz.net/bookentry.1183.html ebenfalls nicht durch eine klare Anweisung in irgendeinem der Konzilsdekrete
gedeckt ist, dann führt er seine früheren Aussagen nur weiter fort!
Systematische Verstümmelung des Gewissens Wahrheitsfeindliche Kräfte schüren die systematische Verstümmelung
des Gewissens durch die teuflische Förderung der Unzucht und des Mordes an ungeborenen Kindern; Europa
wird zu einem noch nie dagewesenen „Schlachtfeld“, wobei diese „Schlacht“ millionen unschuldigen ungeborenen
Kindern das Leben kostet. Die EU als Vorreiter des Rückfalles in die Barbarei durch ihre wahrheitsfeindlichen
„Initiativen“ www.razyboard.com/…07907-5854736-0.html Was von freimaurerischen Wahrheitsfeinden aufgetischt
worden ist www.razyboard.com/…07907-5903661-0.html wird von einer Meute von Schreiern / Schreierinnen
nach noch mehr „Ausleben“ der entfesselten Leidenschaften skrupellos „gegessen“. Ein zurechtgelogenes
„Gewissen“ wird zur Todesfalle für millionen ungeborener Kinder www.razyboard.com/…07688-5907666-0.html
Der vor Genuss- und Habgier „gewissenlos“ gewordene Weltmensch trägt seine kranke Seele zur Schau www.razyboard.com/…07667-5889359-0.html
Noch hat er in dieser irdischen Zeit die Möglichkeit zur Heilung; danach ist „status terminus“ www.razyboard.com/…07898-5865788-0.html
Blödsinn SC 36 „…nicht selten der Gebrauch der Muttersprache für das Volk sehr nützlich sein kann““
Bedeutet klarformuliert, dass die Landessprache gegenüber Latein zum Vorzug kommen wird. Es gab schon
in der frühen Neuzeit Kirchen in denen „versus participantes“ zelebriert wurde. Schon „Inter oecumenici“
von 1964 erlaubt grundsätzlich die Zelebration versus populum. Später gibt es Vorschriften, dass Altäre
frei gebaut werden müssen, um Zelebration versus populum zu ermöglichen. In der Einführung zum Messbuch
steht, dass die Zelebration versus populum den „innern Osten“ darstellt, daher sind Zelebrationen versus
populum genauso „geostet“ als ob man AzV zelebriert. Der Herr Erzbischof, sollte sich dringend mit seiner
eigenen Kirche und deren Verlautbarungen beschäftigen. Es sei denn, kreuz.net hat seine Aussagen wiedermal
derartig verstümmelt, das genau das raus kommt was sie hören wollen.
Junker Jörg das ist bestimmt bloß eine Notlösung aus der Zeit des kalten Krieges gewesen. Wenn man
da in Richtung Osten zelebriert hätte, hätts ja ausgesehen, als ob man den Kommunismus anbetet
Nach Osten Die Kirche habe die Messe immer nach Osten hin gefeiert. Aha… dann sollte man sich mal die
ganzen Kirchen ansehen, die einen Altar im Westen haben – der Hohe Dom zu Fulda zum Beispiel!