Zweites Vatikanum
Die kirchliche Selbstzerstörung wird jeden Tag offensichtlicher
Die Kirche kann nicht aus der Wahrheit fallen. Das gilt allerdings nur für Ex-Cathedra-Entscheidungen – nicht für das unklare, flatterhafte und diskutable pastorale Geschwätz des Zweiten Vatikanums und der folgenden Jahrzehnte.
Titelblatt des Buchs von Romano Amerio
Titelblatt des Buchs von Romano Amerio
(kreuz.net) Ein neuaufgelegtes Buch des bekannten italienischen Philosophen Romano Amerio († 1997) macht Furore.

Es handelt sich um den dritten Band seiner Gesammelten Werke. Das Buch trägt den Titel „Zibaldone“ und umfaßt 624 Seiten.

Amerio starb im Jahr 1997 im Alter von 92 Jahren in der Schweizer Stadt Lugano.

Er gilt als einer der größten katholischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.

Bekannt macht ihn vor allem sein Werk „Iota Unum: Eine Untersuchung der Veränderungen in der Katholischen Kirche im 20. Jahrhundert“.

Dafür wurde Amerio bis zu seinem Tod von der gesamten – vom Konzil umnachteten – katholischen Welt geächtet. Amerio hatte fünfzig Jahre an dem Buch gearbeitet.

Das kirchliche Lehramt ist zu einem Ende gekommen

An dem Werk „Zibaldone“ arbeitete er noch länger – von 1935 bis 1996.

Es handelt sich um eine Sammlung von über 700 kurzen Gedanken, Aphorismen, Kurzgeschichten, Zitaten von Klassikern, Dialogen und Kommentaren zu Tagesereignisse.

So schrieb er zum Beispiel am 2. Mai 1995 den folgenden Text, der in „Zibaldone“ veröffentlicht ist:

„Die Selbstzerstörung der Kirche, die Paul VI. am 11. September 1974 in seiner berühmten Rede vor dem Lombardischen Seminar beklagte, wird jeden Tag offensichtlicher.

Sogar während des Konzils, kritisierte der Primas von England, John Kardinal Heenan († 1975), daß die Bischöfe aufgehört hatten, ihr Lehramt auszuüben.

Der Kardinal tröstete sich damit, daß dieses Amt ganz im römischen Papsttum erhalten geblieben sei.

Diese Aussage war und ist falsch. Heute ist das bischöfliche Lehramt zu einem Ende gekommen – und das des Papstes auch.

Jetzt wird das Lehramt von Theologen ausgeübt, welche die Meinungen im christlichen Volk geprägt und das Dogma des Glaubens disqualifiziert haben.

Ich hörte dafür eine erstaunliches Beispiel, als ich gestern abend dem Theologen von Radio Maria zuhörte.

Mit großer Offenheit und Ruhe leugnete er Aussagen des Glaubens.

Er lehrte […], daß die Heiden, denen das Evangelium nicht verkündigt wird, zur seligen Gottesschau gelangen, wenn sie die Gebote der natürlichen Gerechtigkeit erfüllen und versuchen, Gott ehrlich zu suchen.

Diese moderne Lehre reicht in die frühe Kirche zurück. Sie wurde aber immer als Irrlehre verurteilt.

Die alten Theologen hielten dagegen unbeirrt am Glaubensdogma fest. Trotzdem fühlten sie alle Schwierigkeiten, die diesem Dogma entgegenstehen.

Sie versuchten diese mit einem tiefschürfenden Denken zu begegnen.

Die modernen Theologen empfinden dagegen die innerlichen Schwierigkeiten des Dogmas nicht. Sie rennen sogleich zur »leichteren Interpretation« (lectio facilior), indem sie alle Glaubenslehren des Lehramtes unter den Teppich wischen.

Es fällt ihnen nicht auf, daß sie dadurch den Wert der Taufe und der gesamten übernatürlichen Ordnung – unsere ganze Religion – negieren.

Die Ablehnung des Lehramtes ist auch in anderen Punkten weitverbreitet.

Die Hölle, die Unsterblichkeit der Seele, die Auferstehung des Fleisches, die Unveränderlichkeit Gottes, die Geschichtlichkeit Christi, die Unzulässigkeit der Sodomie, die heilige und unauflösliche Natur der Ehe, das natürliche Gesetz, der Vorrang des Göttlichen sind andere Themen, bei denen das Lehramt der Theologen das Lehramt der Kirche eliminiert hat.

Diese Arroganz der Theologen ist das sichtbarste Phänomen der kirchlichen Selbstzerstörung.“


Die drei ungelösten Hauptprobleme

Trotzdem vertraute Amerio während seines ganzen Lebens darauf, daß die Kirche trotz allem die Wahrheit nicht verlieren kann.

Sein Schüler und Herausgeber, Enrico Maria Radaelli, unterstreicht aber in einem Nachwort, daß diese Gewißheit nur für dogmatische Definitionen „ex cathedra“ gilt – also nicht für die ungewissen, flatterhaften und diskutablen pastoralen Lehren des Zweiten Vatikanums und der folgenden Jahrzehnte.

In der Preisgabe einer eindeutigen Sprache, die einen klaren Inhalt zum Ausdruck bringt und in der Form verbindlich ist, sieht Amerio die Hauptursache für die gigantische Konzilskrise.

In der Folge ist das Zweite Vatikanum nach Amerio voll von unklaren, zweideutigen Aussagen, die auf verschiedene Weise – auch im Gegensatz zum bisherigen Lehramt – interpretiert werden können.

Radaelli stellt fest, daß besonders in drei Fällen ein „abgrundtiefer Bruch mit der Kontinuität“ zwischen dem Zweiten Vatikanum und der katholischen Lehre vollzogen wurde:

• die Behauptung des Konzils, daß die Kirche Christi nicht die Katholisch Kirche „ist“, sondern in ihr „subsistiert“

• die Behauptung, daß die Christen den gleichen Gott wie die Juden und Moslems verehren würden

• die Behauptungen zur Religionsfreiheit, die in der Konzilserklärung ‘Dignitatis Humanae’ aufgestellt werden.
      
44 Lesermeinungen
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#49   nord-katholik †   10:08:29 | Freitag, 6. August 2010
@würgeengel
wie lange wurdest du für diesen mumpitz denn gewürgt? scheint so als ob dein hirn ne lange zeit kein sauerstoff bekam.
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#47   Mighty Counsellor †   00:17:45 | Freitag, 6. August 2010
Ängste und Lügen
Ja, so funktioniert es, seit tausenden von Jahren.
Leider bin ich in meinem kleinen, nichtsnutzigen Leben immer noch von diesen Ängsten geprägt, die mir in der Kindheit eingeflösst wurden.
Danke, Latrina G., für Ihr Rezept!
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#45   Mighty Counsellor †   00:11:29 | Freitag, 6. August 2010
Was ist, wenn
ich getauft wurde, glaubte und jetzt – nicht mehr glaube oder zumindest stark am Glauben zweifle, als einer, der von Krankheit gepeinigt ist’
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#44   Würgeengel †   00:07:22 | Freitag, 6. August 2010
Die Lehre der katholischen Kirche
Glaube und Taufe sind die beiden Bedingungen, um gerettet zu werden vor der ewigen Verdammnis.
Wer glaubt, sich aber nicht taufen lässt, der wird verdammt werden.
Wer sich taufen lässt, aber keinen Glauben hat, der wird verdammt werden.
Wer glaubt, und sich taufen lässt, der wird gerettet werden.
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#43   Mi.cha.el   23:32:27 | Donnerstag, 5. August 2010
Leugnet Amerio hier die Möglichkeit der sog. „Begierdetaufe“?
Dann würde er selbst dem kirchlichen Lehramt widersprechen!
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#41   hiti   13:11:15 | Donnerstag, 5. August 2010
Die Kirche WIRD wieder rückgeführt
mit Christus, SEIN Leben und SEINE Botschaft als klares Licht.
fg
Hiti
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#40   Matthäus 10.2 †   13:10:38 | Donnerstag, 5. August 2010
@nord-katholik
Danach wird es auf den Friedhof der Kuscheltiere gebracht und wiederbelebt.
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#38   Sycamore   11:13:12 | Donnerstag, 5. August 2010
@ Rückkehr: lange Zeiten
„Dia Talsohle des Tales der Tränen ist vermutlich noch lange nicht durchschritten.“
Wenn man bedenkt, daß es 55 Jahren gedauert hat, ein halbes Jahrhundert!, bis die ersten zaghaften kritischen Stimmen sich erhoben haben, (noch) nicht über die Konzilsdokumente selbst, sondern vorerst über die „para-konziliare Ideologie“, die sich als Satanswerk, nach Paul VI und Mons. Pozzo, dem Konzil überstülpte, aber immerhin, von Papst und Bischöfen ungehindert, über diese lange Zeitspanne ihr zerstörerisches Tun entfalten konnte, sollte man sich auf Zeiten, die wahrscheinlich unser Leben überdauern werden, gefasst machen, bis die Talsohle überschritten wird.
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#37   Rückkehr-Ökumene   04:45:57 | Donnerstag, 5. August 2010
Die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwältigen
Der Zerfallsprozess des Erscheinungsbildes der katholischen Kirche wird solange weiter gehen, bis Rom die Irrtümer des Pastoralkonzils erkennt und sie öffentlich widerruft.
Dann wird der schon vorhandene Glaubensabfall vieler offenbar werden. Die Talsohle des Tales der Tränen ist vermutlich noch lange nicht durchschritten. Aber:
Die Kirche als solche bleibt von diesem Zerfallsprozess unberührt. Sie ist und bleibt die makellose Braut Christi.
Am Ende wird auch ihr Erscheinungsbild wieder ein Spiegel ihres herrlichen Wesens sein.
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#36   Elendester Sünder   23:38:44 | Mittwoch, 4. August 2010
Hw. DDr. Gregorius Hesse
Hw. DDr. Gregorius Hesse, seligen Andenkens, stellt die bekannten großen Problempunkte der Kirche heute in intelligenter und auf den Punkt bringender Weise in den Zusammenhang.
Wer ihn noch nicht kennt, sollte sich einmal Vorträge von ihm anhören:
de.katholon.org/audio/hesse/
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#35   Sycamore   23:33:21 | Mittwoch, 4. August 2010
@ Rabe: think positive!
Ich teile Ihren Pessimismus nicht.
Wir sind erst am Anfang einer kritischen Betrachtung des Konzils. Sie fängt diplomatisch mit einer immer schärfer werdenden (aber bisher inkonsequente) Kritik der post-konziliaren Zeit und ihrer „para-konziliaren Ideologie“ an (s. Vortrag von Mons. Pozzo www.fssp.org/de/pozzo2010.htm).
Die Kritik wird dort allerdings nicht haltmachen und wird sich auf die (nach einigen Konzilstheologen „beabsichtigten“) Zweideutigkeiten in
den Konzilsdokumenten ausdehnen.
Dann wird die bereits jetzt beginnende Unterscheidung der Geister in der Kirche immer deutlicher werden und sowohl Laien als auch Kleriker, einschließlich Bischöfe und Kardinäle, umfassen.
Am Ende wird die katholische Kirche in ihrer Reinheit und doktrinalen Strahlkraft als Braut des Herrn und als Sakrament des Heils für die Menschheit wieder da sein.
Ich bin kein Prophet, aber dies scheint mir die logische Entwicklung dieser Bewegung und ihre Zielsetzung.
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#34   OttoII †   23:28:41 | Mittwoch, 4. August 2010
es gibt Religionen
wo das möglich ist. In China findet man in buddhistischen Tempeln häufig auch eine Gedenkstelle für Konfuzius…
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#33   Rückkehr-Ökumene   23:24:52 | Mittwoch, 4. August 2010
Joh.Chrysostomos und Sycamore
Joh. Chrysostomos: Am 28.7. habe ich unter Lesermeinungen in mehreren Abschnitten, das weiterauszuführen versucht, was Sie sagen: Die angeblichen Elemente der Kirche sind in Wirklichkeit Gesichtspunkte, Aspekte unter denen man das unteilbare Ganze betrachten kann.
Sycamore: Ein Hingeordnetsein auf die katholische Kirche kann es bei Nicht-Katholiken geben, aber nicht bei deren Denominationen. Denn diese wurden in Opposition zur Kirche Gottes ins Leben gerufen und sie verharren in dieser Opposition. Deshalb riefen die vorkonziliaren Päpste die Nicht-Katholiken auf, ihre Gemeinschaften zu verlassen und in die katholische Kirche einzutreten.
Die Rückkehr-Ökumene ist also auf Personen geschlüsselt. Im Gegensatz dazu ist die Koexistenz-Ökumene des Pastoralkonzils auf nicht-katholische Gemeinschaften geschlüsselt. Darin besteht die ökumenische Revolution dieses unseligen Konzils.
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#32   DerRabe   23:00:20 | Mittwoch, 4. August 2010
die m oderne messe der zukunft…
…zeigt auf dem altar die 10 größten religionen der erde und stellt deren götter gleichberechtigt nebeneinander. alle welt -sofern sie glaubt- fällt vor allen göttern auf die knie und beten sie gleichberechtigt an.
was der wahre gott von götzen hält spielt keine rolle mehr, weil der warengott dem wahren gott zu sehr ähnlich erklärt worden ist.
amen? können wir dazu ernsthaft amen sagen?????
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#31   Sycamore   22:39:54 | Mittwoch, 4. August 2010
Je mehr über die „Elemente“ denkt, desto absurder wird diese Lehre.
Grund für Heiterkeit, wenn die Folgen nicht so tragisch wären, ist die Tatsache, daß das Konzil eine tragfähige Ökumenismuslehre auf der Basis der „communio“ und „participatio“ Begriffe sehr wohl hätte begründen, und auf abenteuerliche Konstruktionen wie das „subsistit“ verzichten können.
Was für einen Sinn hat es, feierlich zu beteuern, es gäbe nur eine und einzige Kirche Christi, die historisch in der Kirche der apostolischen Sukzession, des Petrusamtes, des geweihten Priestertums, der Eucharistie, zu sehen ist, und gleichzeitig dieser Kirche das „ist“ zu verweigern?
Welche Schwierigkeit gibt es, unter der Annahme daß die katholische Kirche das „corpus mysticum Christi“ sei, wie der Apostel Paulus uns lehrt, die Heiligung der anderen durch die „communio“ – selbst die unsichtbare und unbewußte – mit ebendiesem Leib des Herrn, der die Kirche ist, also ebenmit dieser Kirche selbst, zu erklären?
Mit IHM verbunden, an IHM teilhaben (communio/participatio)?
Damit wären die christlichen Gemeinschaften, ob sie es wissen oder nicht, in verschiedenen Graden der Gemeinschaft mit der einzigen Kirche Christi, der katholischen Kirche. Ist es nicht so?
Und die Nichtchristen, die die Wahrheit suchen und sich um ein sittliches Leben bemühen, sind auch in einer gewissen Gemeinschaft mit Christus, der sich selbst als die Wahrheit und das Leben, als die einzige Quelle des Heils, bezeichnet, und damit mit seinem Leib, der die Kirche ist. Brauche ich die „Elemente“, um dies zu begründen?
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#30   Johannes Chrysostomos   22:05:34 | Mittwoch, 4. August 2010
@Rückkehr-Ökumene
„Die Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in den anderen christlichen Gemeinschaften in je unterschiedlichem Grad vorhanden sind, bilden in der Tat die objektive Grundlage der, wenn auch unvollkommenen, Gemeinschaft, die zwischen ihnen und der katholischen Kirche besteht.
In dem Maße, in dem diese Elemente in den anderen christlichen Gemeinschaften vorhanden sind, ist die eine Kirche Christi in ihnen wirksam gegenwärtig.
Die Behauptung, man könne die Wahrheit in Elemente aufteilen, ist Härsie. Die Wahrheit ist immer ganzheitlich.
Man kann von verschiedenen Positionen auf sie blicken, sie ist aber unteilbar.
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#29   Sycamore   21:55:10 | Mittwoch, 4. August 2010
@Rückkehr: vereinfacht formuliert …
Eine Enzyklika ist kein unfehlbares Dokument. Der Papst wiederholt und bekräftigt die konziliare „Elemente“- Formulierung und vermischt, wie UR, die zwei Begriffe: das vorhandensein der Elemente und die „communio“, die eigentlich einander ausschließen.
Für ein Kind ist es leichter zu verstehen, daß er und sein Freund teilweise die gleichen Spielzeuge („Elemente“) besitzen, und dies ist die „objektive Grundlage“ der Gemeinschaft (communio) der beiden Kinder.
An die Kirche angewandt, folgt es, daß weder die katholische Kirche noch die kirchlichen Gemeinschaften diese gemeinsamen Spielzeuge „wesentlich“ besitzen, sondern identitätsmäßig gehören sie einem „tertium quid“, die „Kirche Jesu Christi“ nämlich, die sowohl die katholische Kirche als auch die kirchlichen Gemeinschaften diese Spielzeuge („Geschenke“/„Elemente“) mit unterschiedlicher Largesse
beschenkt.
So wird einem Kind klar, daß die katholische Kirche nicht die Kirche Jesu Christi „ist“, sondern lediglich eine, zwar vollkommene, etc., „Verwirklichung“ derselben. Wenn die kirchlichen Gemeinschaften ebenfalls die „Elemente“ besitzen, welche die katholische Kirche auch besitzt, zwar nicht in der Fülle der katholischen Kirche, sind sie auch „Verwirklichung“ der fantomatischen „Kirche Jesu Christi“ – wenn auch eine parzielle.
Fazit: nicht zu Ende gedacht, aus „pastoralen“ Gründen, vermutlich.
Und dieser Unsinn, in einer „dogmatischen Konstitution“!
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#28   Rückkehr-Ökumene   21:34:09 | Mittwoch, 4. August 2010
Sycmore: Die Elemente Vorstellung als conditio sine qua non des Ökumenismus
In der Beurteilung der Elemente-Vorstellung stimmen wir überein. Aber wie hätten die Neuerer ohne sie den pastoralkonziliaren Ökumenismus ins Werk setzen können? Johannes Paul II. sagt dazu in Ut unum sint, Art.11:
„Die Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in den anderen christlichen Gemeinschaften in je unterschiedlichem Grad vorhanden sind, bilden in der Tat die objektive Grundlage der, wenn auch unvollkommenen, Gemeinschaft, die zwischen ihnen und der katholischen Kirche besteht.
In dem Maße, in dem diese Elemente in den anderen christlichen Gemeinschaften vorhanden sind, ist die eine Kirche Christi in ihnen wirksam gegenwärtig. Deshalb spricht das II. Vatikanische Konzil von einer gewissen, wenngleich unvollkommenen Gemeinschaft.“
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#27   Sinah   21:09:18 | Mittwoch, 4. August 2010
Romano Amerio belehrt die FSSPX!
„Radaelli stellt fest, daß besonders in drei Fällen ein „abgrundtiefer Bruch mit der Kontinuität“ zwischen dem Zweiten Vatikanum und der katholischen Lehre vollzogen wurde:
• die Behauptung des Konzils, daß die Kirche Christi nicht die Katholisch Kirche ‘ist’, sondern in ihr ‘subsistiert’“
Dieser eine Fall ist ausreichend, das gesamte Konzil als ein nicht verwirklichtes zu bewerten und vollständig zu verwerfen. Und dies wird mit Sicherheit einmal geschehen.
„Diese Arroganz der Theologen ist das sichtbarste Phänomen der kirchlichen Selbstzerstörung.“
Diese Selbstzerstörung, die Paul VI. und die Konzilspäpste verursacht haben.
Heute ist das bischöfliche Lehramt zu einem Ende gekommen – und das des Papstes auch.
Und wie sieht das die Priesterbruderschaft St.Pius X. – jetzt? Bischof Fellay z.B., Pater Schmidberger, Pater Pfluger?
(„Wir haben uns umarmt!“ – „Die Gespräche verlaufen angenehm!“)
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#26   Sycamore   21:08:28 | Mittwoch, 4. August 2010
@ Rückkehr: den abschließenden Teil des Vortrags beachten!
Sie kennen ja meine Meinung über die „Elemente“ Formulierung. Diese Elemente sind einerseits, laut UR, konstitutiv der Kirche Christi. Gleichzeitig befinden sie sich auch außerhalb ihres Subjekts. Wie die beiden Aussagen miteinander im Einklang zu bringen sind, weiß ich nicht. Identitätselemente sind nur im Identitätssubjekt zu finden. Andere können daran teilhaben, aber diese nicht gleichzeitig besitzen. Das Subjekt, worin solche Elemente sich befinden, ist nur eines, die Kirche Christi.
Ich weiß nicht, welcher großer Philosoph diese „Elemente“ Begrifflichkeit dem Konzil vorgeschlagen hat. Ich hätte den thomistischen Begriff der „participatio“ verwendet, der Teilhabe an etwas, was der Kirche Christi eigen ist, da sie der mystische Leib Christi ist, also der unteilbare Herr selber. Wie können „Elemente des Leibes Christi“ in der katholischen Kirche sein und gleichzeitig in anderen kirchlichen Gemeinschaften?
Oder hätte ich mich ausschließlich des Begriffes „communio“ bedient, und damit erklären können, wie jeder Mensch, der nach der Wahrheit und nach dem Guten strebt, nach Gott strebt, der beide ist, selbst dann, wenn dies der „unbekannte Gott“ sein soll. Und „communio“ a fortiori für die gültig getauften Christusgläubige.
Diese beide verwandten Begriffe hätten all das sagen können, was das Konzil sagen will, ohne sich in Widersprüchen (die Pozzo gnädig als Paradoxon bezeichnet) zu verwickeln, wozu leider Gottes die vorhandene Elemente-Formulierung unweigerlich führt.
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#25   Rückkehr-Ökumene   20:38:27 | Mittwoch, 4. August 2010
Sycamore
Mons. Pozzo wiederholt die Aussage von Benedikt XVI., dass es zwei Interpretationen des Konzils gibt, nämlich eine Interpretation der Kontinuität und eine Interpretation der Diskontinuität, und er beschreibt die negativen Folgen der letzteren.
Beide erörtern aber nicht die Frage, ob die Interpretation der Diskontinuität falsch ist. Sollte man tatsächlich mit guten Gründen beide Interpretationen aufrecht erhalten können, dann müssten doch die Texte des Pastoralkonzils auf den Prüfstand gestellt und geändert werden. Man kann doch nicht hinter Texten stehen, die in widersprüchlicher Weise gedeutet werden können. –
Mons. Pozzo behauptet, dass die Kirche Jesu Christi im Sinne des Pastoralkonzils als ungeteiltes Subjekt in der katholischen Kirche fortbesteht und bemerkt danach: „In dem Paradox, sozusagen, des Unterschiedes zwischen Einzigkeit der katholischen Kirche und der Existenz von wirklich kirchlichen Elementen außerhalb dieses einzigen Subjektes …“
Das ist aber nur deshalb ein Paradox, weil der Satz davor nicht stimmt. Nach dem Ökumenismusdekret, Art.3, wird die Kirche aus Elementen erbaut und ist demnach nicht unteilbar. Somit können Teile von ihr auch außerhalb von ihr bestehen.
Die ganze Elemente-Ekklesiologie ist verfehlt und steht im Widerspruch zur überlieferten Lehre der Kirche
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#24   OttoII †   19:56:18 | Mittwoch, 4. August 2010
macht Euch keine Sorgen
die Gefahr, dass die Kirche die Wahrheit verliert, ist genauso groß wie die, dass mein Schloß in Schottland enteignet wird – gleich null :-]
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#22   Matthäus 10.2 †   19:39:23 | Mittwoch, 4. August 2010
je seichter, desto wandelbarer
Hauptsache, wir glauben.
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#21   angel1405 †   19:33:15 | Mittwoch, 4. August 2010
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#20   Sycamore   18:32:33 | Mittwoch, 4. August 2010
Die Para-Konziliare Ideologie als Ursache des innerkirchlichen Zerstörungswerks
Kritische Bilanz der post-konziliaren Zeit wird inzwischen im Zentrum der Weltkirche, im Vatikan, öffentlich gezogen.
Eine wichtige Stimme der Zentralverwaltung der katholischen Kirche ist die des Sekretärs der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, Mons. Guido Pozzo.
Am 2. Juli 2010 hat Mons. Pozzo einen Vortrag vor der europäischen Versammlung der Petrusbruderschaft in Wigratzbad gehalten, den es sich lohnt im Wortlaut zu lesen:
www.fssp.org/de/pozzo2010.htm
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#19   angel1405 †   18:12:15 | Mittwoch, 4. August 2010
kairos_03
bin jetzt nicht am Platz, muss Abendessen machen, bin aber nachher wieder da, okay ?
Also, bis später dann ! Ciao, Ciao ! VG ! angel1405 :-@ :(3
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#18   r.ruhrgebietler   18:11:44 | Mittwoch, 4. August 2010
Die katholische Kirche baut nicht auf der Diskussionsethik auf
wohl geschrieben!
genau dieser relativismus ist es der die konzilsglaubensgemeinschaft vom Glauben an Jesus Christus entfernt hat.
leider hat sich die FSSP(X) auf den gleichen Weg begeben in dem sie den dialogverweigerer die Diskussion anbot statt klar die unverkürzte Glaubenslehre zu leben und zu verkünden!
:)3 Wahrheit kann man nicht festlegen, sondern nur finden. :)3
bin begeistert mal christliche Denke von Format zu lesen!
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#17   Wohlehrwürden †   18:05:01 | Mittwoch, 4. August 2010
Es gibt kein bischöfliches Lehramt
Das Lehramt ist ganz in die Hände des Papstes gelegt und in die Gemeinschaft alles Bischöfe zusammen mit dem Papst.
Erst der neue Kodex hat ein bischöfliches Lehramt erfunden.
Das widerspricht der Lehre der Kirche und ist Zeichen des Relativismus.
Hinsichtlich der Lehre hat der Bischof nur disziplinarische Funktionen. Er muss die fördern, welche die gute Lehre verteidigen und die zurückdrängen, welche der guten Lehre schaden.
Er muss gute Schriften verbreiten und schlechte verbieten.
Er hat keine Möglichkeit irgend eine Lehre verbindlich festzuschreiben.
Die katholische Kirche baut nicht auf der Diskussionsethik auf. Nicht die Mehrheit bestimmt die Wahrheit, sondern die Wahrheit bestimmt die sanior pars.
Wahrheit kann man nicht festlegen, sondern nur finden.
Eine Lehrgewalt gibt es nicht.
Auch das päpstliche Lehramt kann nur Wahrheiten definieren, die schon bestehen. Allerdings kann das Lehramt die Glaubenswahrheiten unter dem Beistand des Heiligen Geistes verbindlich definieren.
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#16   angel1405 †   17:57:23 | Mittwoch, 4. August 2010
kairos_03
ja, ich bin dabei mein Büro zu misten, muss gleich Abendessen machen und dies und das. Ich mache quasi irgendwie mehrere Sachen so nebeneinander. Bin mal da und mal dort. Sonst geht’s.
Was ist mit dir ? Geht’s besser mit dem Knie ? :(3
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#15   kairos_03   17:40:51 | Mittwoch, 4. August 2010
@ angel1405
Guten Abend Angel, alles in Ordnung?
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#14   angel1405 †   17:37:07 | Mittwoch, 4. August 2010
Wenn man
so will, dann wurde eigentlich immer, solange es die Kirche gibt, versucht, dieser zu schaden. Das wird sich wohl auch niemals ändern. Und es ist ein Schmarrn, wenn gesagt wird, dass sich die Kirche selbst zerstören würde. Das wird nie der Fall sein. Mit Sicherheit nicht !!!!
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#13   FioreGraz   17:24:33 | Mittwoch, 4. August 2010
Geschwätz
Er lehrte […], daß die Heiden, denen das Evangelium nicht verkündigt wird, zur seligen Gottesschau gelangen, wenn sie die Gebote der natürlichen Gerechtigkeit erfüllen und versuchen, Gott ehrlich zu suchen.
Diese moderne Lehre reicht in die frühe Kirche zurück. Sie wurde aber immer als Irrlehre verurteilt.
Und auch hier war wiedermal Paulus wohl der erste Ketzer, aber Amerio muß es ja wissen.
LG
Fiore
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#12   angel1405 †   17:19:16 | Mittwoch, 4. August 2010
Kirche
gibt es, wenn man von Jesus aus geht schon seit über 2000 Jahren. Sie wird auch weiterhin existieren, auch, wenn momentan sehr viele Menschen wohl nicht zu ihr stehen, man ihr Allesmögliche vorzuwerfen versucht. Es werden Missbrauchsfälle erfunden, wo keine waren. Es werden Geistliche fertig gemacht, es wird die Kirche im Allgemeinen versucht zu schädigen, doch es wird niemals gelingen, dass die Kirche ihrem Untergang geweiht sein wird. Gott sei Dank gibt es Menschen, die gewillt sind, der Botschaft Gottes zu folgen. Viele meinen vielleicht, die Kirche sei nicht IN und denken, aufgrund genannter Missbrauchsfälle, die ja noch nicht einmal bewiesen sind etc., das gefundene Fressen gefunden zu haben um nun endlich dieser verruchten Kirche den Rücken zu kehren. Doch dies ist bei Weitem nur eine Minderheit, welche aber bewusst hier so auftreten wollen, als hätten sie hier die Oberhand über alles. Die Kirche ist gut und sie ist wichtig, sind wir froh, über jeden Priester, der sich auch in der heutigen Zeit nicht abschrecken lässt, erst recht dieses Amt ausüben zu wollen. Wünschen wir allen Geistlichen viel Kraft und Gottes Segen, dass sie niemals verzagen mögen. Gott ist gegenwärtig, selbst da, wo man ihn nicht vermuten würde. Vertrauen wir auf Gott !!!! o^/
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#11   Hacki   17:18:59 | Mittwoch, 4. August 2010
@hiti …kann nicht zerstört werden,
denken sie z.B. Nordafrika und Kleinasien, einstmals blühende Kirchen, und schon lange restlos zerstört.
Ebenso könnte es bald in Europa aussehen.
Dann wird höchstens die Piusbruderschaft übrigbleiben, welche der Papst schließlich anerkennen muß, weil er sonst niemanden mehr hat, der den Papst anerkennt.
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#10   hiti   17:02:39 | Mittwoch, 4. August 2010
Die Kirche
kann nicht zerstört werden,
doch der Sturm zur zeit ist heftig.
fg
Hiti
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#9   Hacki   16:59:37 | Mittwoch, 4. August 2010
Feinde der ewigen Wahrheit sind hochmütige und stolze „Schriftgelehrte“,
damals vor 2000 Jahren wie heute.
Sie begehen die Sünde wider den Heiligen Geist, welche nicht vergeben werden kann.
Sie wollen das Himmelreich nicht, und wollen auch nicht, daß andere hineinkommen.
Fast alle heute amtierenden Bischöfe waren Universitätsprofessoren, an Fakultäten, welche unverholen den alten katholischen Glauben verleugnen, indem sie ihn den modernen Geistesströmungen anpassen (z.B. Auferstehung, unbefleckte Empfängnis etc.).
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#8   Guiseppe   16:50:41 | Mittwoch, 4. August 2010
2. Vatikanisches Konzil
„… diskutable pastorale Geschwätz des Zweiten Vatikanums.“
Vielleicht sollte endlich mal klar dargelegt werden, was es genau heißt, das 2. Vatikanische Konzil anzunehmen/abzulehnen. Was muss angenommen werden? Was, welche Passagen/Formulierungen, darf diskutiert werden?
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#7   Das Kind   15:37:53 | Mittwoch, 4. August 2010
Eine Bitte an die Redaktion
Bei solch interessanten Büchern bitte immer auch eine Bestellmöglichkeit angeben.
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#6   jogo30 †   15:26:00 | Mittwoch, 4. August 2010
Die letzte Ex cathedra-Entscheidung…
… wurde vor 60 Jahren von Papst Pius XII. verkündet. Es handelt sich dabei um die 1950 veröffentlichte Apostolische Konstitution „Munificentissimus Deus“, darin verkündet der damalige Papst die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel. Seitdem wurde nie wieder eine Ex cathedra-Entscheidung getroffen.
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#5   Teeologe!   15:21:05 | Mittwoch, 4. August 2010
ruhrgebietler
Zu deiner Erbauung:
Ein Film der Piusbrüder für Dummies:
www.youtube.com/watch?v=YnR0xN3bylE
Wenn es so bald keine ex cathedra Entscheidung mehr gibt, würde dir eine ex katheter Entscheidung auch genügen ?
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#4   Religionsfreier †   15:10:29 | Mittwoch, 4. August 2010
Riten
50, 60 Jahre an einem Buch mit 700 kurzen Gedanken, Aphorismen, Kurzgeschichten, Zitaten von Klassikern, Dialogen und Kommentaren zu Tagesereignisse gearbeitet? Das nenne ich aber nicht gerade Effektivität. Vergleichbares schafft der Normalstudent in den zwei Monaten vorlesungsfreie Zeit.
Mich wundert, dass hier immer wieder gegen das 2. Vatikanische Konzil gewettert wird. Dabei weiß doch jeder, dass sämtliche Riten dieser Kirche auf exakt vergleichbaren Konzilien erfunden und erdacht wurden. In Südamerika, Asien und Afrika würde heute kein Mensch zur Kirche gehen, wenn ihm dort der Rücken zugekehrt und er mit lateinischem Gemurmel beglückt würde. Kirche heißt dort Lebensfreude, Musik, Tanz und farbenfrohes Zusammensein ganz im Sinne des Religionsstifters. Wer die Kirche vor das letzte Konzil zurückdrehen will, der löst sie faktisch auf. Da ändern auch die 25 angeblich 23jährigen Abiturienten nichts, die jetzt wieder in einem „Alten Ritus“ feiern. Übrigens: vor 1000 Jahren war der „Alte Ritus“ auch ganz neu. Warum also nicht den noch älteren Ritus, oder nicht den ganz alten?
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#3   jogo30 †   15:03:27 | Mittwoch, 4. August 2010
??????
…abgrundtiefer Bruch mit der Kontinuität“ zwischen dem Zweiten Vatikanum und der katholischen Lehre vollzogen wurde:…
… die Behauptung, daß die Christen den gleichen Gott wie die Juden und Moslems verehren würden
Aha, Jesus Christus hat also als gläubiger Jude einen anderen Gott, den er auch noch seinen „Vater“ nennt, verehrt, als den den die Christen heute verehren? Man möge mir dieses Paradoxon bitte erklären.
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#2   r.ruhrgebietler   15:03:09 | Mittwoch, 4. August 2010
Ex-Cathedra-Entscheidungen
dazu müsste der Hlg. Vater erst einmal die irrtümer des ii. vat. konzils geraderücken – das geht NUR mit einer Ex-Cathedra-Entscheidung! doch dann würde er sich selbst und sein lebenswerk zerstören – obgleich zugunsten des EWIGEN GOTTES UND EINER EWIGEN ANSCHAUUNG GOTTES IM HIMMEL. zugleich würde er damit UNMENGEN SEELEN VOR DER EWIGEN VERDAMMNIS RETTEN!!
Heiliger Geist, hilf dem Hlg. Vater dabei – GOTTES DIENST zu tun!!
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#1   Domenico Tuttisanti   15:02:52 | Mittwoch, 4. August 2010
Siehe dazu auch:
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Die para-konziliare Ideologie www.kreuz.net/bookentry.8353.html / von Mons. Pozzo.
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Es wurden 9 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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