Mißbrauchssaufarbeitung à la Odenwald: Die Pädophilie-Prediger haben das Thema Pädophilie erfolgreich der Kirche in die Schuhe geschoben. Die dekadenten Amtsbischöfe halfen ihnen dabei.
(kreuz.net) Am 10. Juli schrieb Leser ‘blue_plasma’ in einem Leser-Kommentar auf der antikirchlichen Webseite
‘Spiegel Online’:
„Das Thema »Mißbrauch« ist weder rechts noch links, es geht um den Mißbrauch Schutzbefohlener!“
Darauf antwortete Leser ‘rabe7’: „Ja, die Problematik ist weder rechts noch links.“
Gleichzeitig betont
‘rabe7’ die „unterschiedliche Aufarbeitung“ des Themas.
Bei den Katholiken – „wo man sich so etwas ja
schon immer vorstellen konnte“ – sei der Mißbrauch als Verbrechen und Sünde bezeichnet worden.
In den
USA habe man „immerhin tätige Reue gezeigt“.
Dagegen „hört man aus den linken Lager nur Beschwichtigungsversuche,
Herunterspielen, Verharmlosen oder gar striktes Leugnen“.
Es werde dort auch die „perfide Taktik“ benützt,
den Mißbauch den Opfern in die Schuhe zu schieben:
„Man erinnere sich der unsäglichlichen Einlassungen
des Reformpädogik-Papstes Hartmut von Hentig und an das absurde Geschwätz des geistigen Mitläufers
Adolf Muschg, um einmal von den clownesken Einlagen der trüben Tasse Daniel Cohn-Bendit oder dem Schweigen
der pastoralen Grande-Dame des grünen Gewissens Antje Vollmer zu schweigen.“
Der Leser ist darüber
erstaunt, daß er das alles von Leuten hört oder nicht hört, „die ihr Bessermensch-Sein ja immer auch
mit Hinweis auf die Doppelmoral und Verlogenheit des Establishments im allgemeinen und Kirche insbesondere
begründet haben.“
Sein Fazit: „Da finde ich Worte Ratzingers schon mannhafter.“
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23 Lesermeinungen
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#54 Illuminatus † 21:54:07 | Samstag, 7. August 2010
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Lieber Horst Was ist denn für viele Menschen Ehre und Anstand. Die meisten Menschen beurteilen doch aus
eigener Sicht… DAS ist ja das Problem! Ehebrecher, Abtreiber, usw…alle beurteilen nach „eigener“ Sicht.
Diese „eigene“ Sicht wird aber hoch angerechnet werden beim Letzten Gericht – dann ernten die ihre Früchte
der „eigenen“ Sicht aus der Sicht GOTTES, der wahren Sicht – das gibt ein Zähneklappern.
#40 Horst Metzker 13:11:45 | Freitag, 6. August 2010
@ Hallo Goldengel, Gott zum Gruße! Was ist denn für viele Menschen Ehre und Anstand. Die meisten Menschen
beurteilen doch aus eigener Sicht und nicht nach einem gemeingültigen Codex.
#38 Illuminatus † 09:55:52 | Freitag, 6. August 2010
Sie wollen nicht erkennen,daß sie Fehler gemacht haben …daß sie selber es waren,die all diesen Sauerreien
Vorschub geleistet haben,sie wollen der Kirche alles in die Schuhe schieben,kein Eisehen,keine Schuldgefühle,keine
Reue.Sie wagen es nicht,in ihr eigenes,schmutziges Gesicht zu sehen,in den Spiegel zu schauen und den
Sünder darin zu erblicken.Verblendung,Unveratwotlichkeit,Abwehr eigener Schuld-immer waren es die andern.
Und man ahnt,WARUM in der Messe am Anfang gleich das Schuldbekenntnis gesprochen wird.Das Schwerste von
allem kommt gleich am Anfang.Den Mut aufzubringen,einzugestehen,daß man Scheisse gebaut hat und zu jeder
Minute seines Lebens Gottes Vergebung braucht.77 mal 77 mal am Tage.
#35 Jubärens 22:02:37 | Donnerstag, 5. August 2010
Sind wir doch nur einmal ganz erhrlich Mein Vetter Joberens sacht immer: Sind wir doch nur einmal ganz
erhrlich: Es hat doch schwarz auf weiß in allen Zeitungen gestanden, daß die Mißbrauchsfälle fast
ausschließlich in kath. Bereich vorkommen. Von den evangelischen Einrichtungen haben die Zeitungen keine
Missbrauchsfälle gemeldet – also hat es sie dort auch nicht gegeben. Deshalb ist Fakt, was in der Zeitung
steht. Das ist doch nun einfach nicht zu leugnen und nicht zu beschönigen. Außerdem haben stern, Spiegel
und Süddeutsche geschrieben, daß das Pflichtzölibat da einen nicht geringe Rolle spielt. Das sagt mein
Vetter Joberens als einfacher, zeitungslesender, aber sonst nicht weiter denkender Katholik
#18 Illuminatus † 17:36:32 | Donnerstag, 5. August 2010
Die Pädophilie-Prediger haben das Thema Pädophilie erfolgreich der Kirche in die Schuhe geschoben. Die
Nazis wollten ja auch nie ihre eigene Schuld einsehen. Nicht schuldig. Sich schuldig zu bekennen erfordert
immer einen großen Mut. Die meisten bringen ihren Mund nicht auf und schieben die Verantwortung weiter,es
entwickelt sich geradezu ein Verschiebebahnhof der Schuld. Das ist es auch,was wir jetzt auch im Nachspiel
zur Love-Parade sehen.
#15 Goldengel 17:11:54 | Donnerstag, 5. August 2010
Lieber Horst Mit welchem Recht verlangen wir von unseren Priestern das sie Heilige auf Erden sind? DAS
verlangt keiner. Ehre und Anstand – das erhofft man sich von jenen Leuten, die sich „Hochwürden“ nennen
lassen.
#13 Horst Metzker 17:05:58 | Donnerstag, 5. August 2010
Na Leute, wo Menschen sind da menschelts halt. Wo Heilige sind da ist der Himmel. Aber da will doch auch
keiner auf absehbare Zeit hin. Mit welchem Recht verlangen wir von unseren Priestern das sie Heilige auf
Erden sind?
@Religionslehrer Wie ist das, als „Lehrkörper“? Lernt man da Angst zu haben oder wird einem da als Jugendlicher
das Sektentum schmackhaft gemacht? Wie ein Löwe *ggrrrr*
Die Redaktion hälst sich selbst den SPIEGEL vor?! Bravo! „Da finde ich Worte Ratzingers schon mannhafter.“
Naja, an der Stimmlage wirds wohl nicht liegen.