Familie
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Im fernen 1980 äußerten sich Papst Johannes Paul II. und Kardinal Ratzinger zum Problem der kinderfeindlichen Gesellschaft. Eine jüngste Studie aus Deutschland belegt, was die beiden Päpste vorhersahen. Die „sexuelle Befreiung“ hat zur Impotenz geführt.
(kreuz.net, München) Ein Fünftel der Jugendlichen Deutschlands will keine Kinder mehr. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden. Wiesbaden ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Hessen. Die Untersuchung wurde für das deutsche Innenministerium erstellt.

Im Jahre 1992 wollten 9.9 % der Frauen und 11,8 % der Männer keine Kinder. Inzwischen liegen die Zahlen bei 14,6 % der Frauen und über einem Viertel der Männer.

Das Erzbistums München-Freising bemerkte vergangene Woche, daß sowohl Johannes Paul II. als auch der damalige Münchner Kardinal Joseph Ratzinger bereits vor 25 Jahren auf das Problem der Kinderlosigkeit hinwiesen.

Johannes Paul II. hielt am 15. November 1980 in Köln eine Predigt zum Thema Ehe und Familie. Wörtlich warnte der Papst: „Staat und Gesellschaft leiten ihren eigenen Zerfall ein, wenn sie Ehe und Familie nicht mehr fördern und schützen und ihnen andere, nichteheliche Lebensgemeinschaften, gleichstellen.“

Im gleichen Jahr äußerte sich der gegenwärtige Papst in einem Hirtenwort und in seiner Silvesterpredigt zum Thema der Ehe und Familie.

In seinem Hirtenbrief wies der damalige Erzbischof Ratzinger auf den Pillenknick und den damit verbundenen Untergang der Mehrkinderfamilie hin.

Wenn die Familie nicht mehr erwünscht sei, verliert auch die Ehe an Bedeutung: „In dem Augenblick, in dem das Sexuelle völlig losgetrennt wird von der Fruchtbarkeit, droht es sich auch aus dem geistigen Zusammenhang der Liebe von Mann und Frau und der mit ihr wesentlich verbundenen Gemeinschaft der Treue zu lösen“, erklärte der damalige Erzbischof.

Über die Wertschätzung des Kindes schreibt Kardinal Ratzinger in seinem Hirtenbrief: „Das Kind ist keine Bedrohung, keine Minderung der Freiheit, keine Einschränkung der Selbstverwirklichung.“

Die Zukunft werde untergraben, wenn der Mensch in der Angst der Selbstverwirklichung nur noch seinen Besitz und Genuß retten wolle und sich der einzigen Kraft verschließe, die wirklich Zukunft geben kann: dem Kind.

In ähnlicher Weise sprach der Erzbischof in seiner Silvesterpredigt über die Familie: „Mit der Zerstörung der Familie wird der Mensch nicht befreit, sondern es wird die entscheidende Voraussetzung aller Freiheit beseitigt.“
      
1 Lesermeinung
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#1   joergx2000   17:16:30 | Mittwoch, 11. Mai 2005
Die 2 Hauptsäulen der Kirche
Wie wollte auch Papst JP II die Säule der Moral und Sitten
aufrechterhalten wenn die Säule des Glaubens
mit dem letzten Konzil immer stärkere Risse bekam und heute bereits total zermahlen ist ?
Eine Logische Konsequenz : Ohne Glaube keine Moral.
Eine vernichtende Niederlage der Konzilskirche.
Es nutzt nichts nur die Symptome anzuprangern, die
Ursachen muß man angehen…
Ich hoffe sehr, daß dies unser neuer Papst erkennt.
Es gibt nur noch eins :
Alles zu erneuern in Christus.
„ Instaurare Omnia in Christo „
(Pius PP X, Papst 1903 – 1914)
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