Manchmal wählt Gott den Kleinen aus, um den Großen zuschanden zu machen. Gegenwärtig ist das auf dem kleinsten europäischen Inselstaat der Fall. Dieser hat der EU und der UNO etwas mitzuteilen, das beide dringend hören müssen.
(kreuz.net, La Valetta) Die maltesische Regierung arbeitet derzeit daran, die Gleichberechtigung der ungeborenen
Kinder in die Verfassung des Landes festzuschreiben. Innenministerum und Justizministerium riefen die
Zivilbevölkerung am vergangenen Freitag auf, den Gesetzesvorschlag der Regierung zu unterstützen.
Der
kleinste europäische Inselstaat Malta liegt im Mittelmeer und befindet sich etwa 90 km südlich von Sizilien.
Auf der Insel leben rund 400.000 Menschen. 98% der Bewohner sind Katholiken.
In einer Presseerklärung
teilten das Innenministerium und das Justizministerium mit, daß die Verfassungsänderung von vielen Verbänden
und Gruppen unterstützt werde. Nicht nur der Erzbischof von La Valetta, Mons. Joseph Mercieca – selbst
die oppositionelle Arbeiterpartei habe ihre Unterstützung zugesichert.
Marie Louise Coleiro von der
Arbeiterpartei erklärte, daß ihre Partei in der Frage der Kinderabtreibung mit der Regierung übereinstimme.
Sie versicherte, Werbung für den Gesetzesentwurf zu machen.
Der Präsident der „Päpstlichen Akademie
für das Leben“ in Rom, Bischof Elio Sgreccia, unterstrich, daß dieser Entwurf eine wichtige Botschaft
sei, die von Malta nach Europa gesendet werde.
Eine Verfassungsänderung braucht in Malta eine Zwei-Drittel-Mehrheit
aus den Reihen der Abgeordneten. Innenminister und Justizminister Tonio Borg zeigte sich zuversichtlich,
daß eine solche Mehrheit zustande kommen wird.
Bei einer nationalen Konferenz zum „Internationalen Tag
der Hebamme“ erklärte der Minister, er wolle den Entwurf erst dann im Parlament einreichen, wenn dieser
eine breite Unterstützung erfahre. Die Regierung wolle, daß dies ein landesweiter Vorschlag sei, der
von allen Menschen komme, „denen die Gabe des Lebens ein Herzensanliegen ist“.
Vor der Hebamenversammlung
erklärte Minister Borg, daß die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft heute von vielen vergessen
würden. Die ungeborenen Kinder gehörten in diese Kategorie: „Wenn unsere materielle Zeit jene vergißt,
die geboren sind, wie leicht ist es, jene zu vergessen, die noch nicht geboren sind.“
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Gott segne Malta! Gott segne die Insel die noch eine wahre Kreuzzugmentalität bewahrt hat. Die Mentalität
ihrer einstigen Einwohner und Verteidiger gegen die Scheiche Arabiens, die nicht eine blutige Sucht nach
Gewalt und Hedonismus war, sondern Erhalt des Lebens. Benedictio Dei omnipotentis, Patris, et Filii, et
Spiritus Sancti descendat super eos in Malta et maneat semper!