Er ist ein Regimepriester, der den mächtigen Kirchenfeinden nach dem Munde redet. Am Schluß wurden seine abgedroschenen, altliberalen Phrasen sogar den deutschen Bischöfen zu viel.
Pfarrer Broch auf der Webseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
(kreuz.net) Am Fest Mariä Himmelfahrt wird Pfarrer Michael Broch das Amt des Geistlichen Direktors des
‘Instituts zur Förderung des publizistischen Nachwuchses’ aufgeben.
Das gab die deutsche Bischofskonferenz
heute in einer Pressemitteilung bekannt.
Hw. Broch ist Diözesanpriester des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
Das ‘Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses’ wurde 1968 im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz
gegründet.
Es handelt sich um eine Hochschule, in der Journalisten für alle Mediensparten ausgebildet
werden.
Seit dem Jahr 2008 befindet sie sich im ehemaligen Kapuzinerkloster Sankt Anton in München.
Erstaunlich offen
Die Gründe für den Rücktritt von Hw. Broch werden in der Pressemeldung mit erstaunlicher
Offenheit genannt:
„Zu seiner Entscheidung hat den Geistlichen und erfahrenen Medienfachmann der Umstand
veranlaßt, daß er das nötige Vertrauen zahlreicher Bischöfe verloren hatte, nachdem am 22. Mai in
der ‘Leonberger Kreiszeitung’ ein Interview mit ihm veröffentlicht worden war.“
Der Text habe einige
Bewertungen der kirchlichen Lage und zuspitzende Aussagen enthalten, „die in der Bischofskonferenz für
unvereinbar gelten mit der Verantwortung, die dem Geistlichen Direktor des ‘Institut zur Förderung publizistischen
Nachwuchses’ zufällt“.
In dem Interview hatte Hw. Broch am 22. Mai in einem wütenden Rundumschlag gegen
den Papst, den Zölibat und die Sexualmoral gewettert.
Die Altliberalen heulen ihm nach
Die Aussendung
berichtet auch, daß der altliberale Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch
von Freiburg, die angeblichen „langjährigen Verdienste“ des kirchenfeindlichen Zivilpriesters in der
kirchlichen Medienarbeit gewürdigt habe.
Mons. Zollitsch bedauere, daß sein Wirken im Bereich der kirchlichen
Förderung des journalistischen Nachwuchses kurz nach Beginn bereits zum Erliegen kommt.
Zugleich wünsche
er dem Geistlichen für seine auch weiterhin „wichtige Medienarbeit“ viel Erfolg.
Nach Angaben der Medienmitteilung
wandte sich Mons. Zollitsch brieflich und mit vielen Bücklingen auch an Elvira Steppacher, die journalistische
Direktorin des ‘Instituts zur Förderung des publizistischen Nachwuchses’.
Er versicherte ihr, daß er
die Suche nach einem Nachfolger als Geistlichen Direktor nach Kräften unterstützen werde.
Zugleich
brachte er seine Hoffnung zum Ausdruck, „daß man die Beweggründe sowohl der Bischöfe als auch von Pfarrer
Broch auch dann respektieren werde, wenn man sie persönlich nicht für schlüssig hält.“
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28 Lesermeinungen
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@ Reformator: Feinde? Nicht paranoid werden! Issjagut, Reformator! Inzwischen beteuern Sie so oft mit
solchem Pathos die gleichen Dinge, daß auch die skeptischsten unter den hier durchblätternden Seelen
Ihnen gewiß glauben wird. Aber immer aufpassen! Nicht dem Verfolgungswahn verfallen!
#28 REFORMATOR † 11:00:20 | Sonntag, 15. August 2010
Feinde Wenn ich solche Sätz lese: Von inneren Feinden trennen, dann ist das doch der Aufruf zur Ketzerjagd
und auch zur Spaltung. Ich sehe auf diesen Seiten gezielte Hetzpropaganda von Piustreuen gegen Konzielsverfechter
Ich hatte eigentlich nie vor, meiner Kirche den Rücken zu kehren, und ich lasse mich nicht zwingen, dann
muss man schon andere Mittel anwenden. Nicht einmal die DDR hat dies geschafft.
#27 Würgeengel † 22:21:03 | Samstag, 14. August 2010
Wer im Glashaus sitzt… Ausgerechnet die Piushanseln werfen einem katholischen Priester Glaubensabfall
und Ungehorsam vor? Verkehrte Welt. Man weiss nicht, ob man bei sowas lachen oder weinen soll.
Einen solchen Kirchenhasser zu halten ist für mich unverständlich aber auch vielbedeutend für die Verantwortlichen
die diesen Mann intrumentisiert haben.
Gut, dass er geht Liebe Mitchristen, die Katholische Kirche muss sich von ihren inneren Feinden lösen.
Leider geschieht das zu langsam und zu wenig radikal. Gruß Unschuld
barbarassi Du kannst noch so oft Deinen Sermon per c&P hier reinstellen, das stellt Deine Argumente nicht
glaubwürdiger dar. Eigentlich hätte ich fast die Hoffnung aufgegeben Dich zu errreichen, aber wir schreiben
ja für die Leser: Ich kann Dir sagen, was Dich so verbittert: Du willst Dir nicht eingestehen, dass Du
ein Leben führst fern jeder Erhabenheit. Du hetzest, Du bedrohst Andersgesinnte, Du verdrehst die Tatsachen.
Si ist es mein Freund, schau Dir Deine Beiträge unter den unzähligen nicks an.
Vielleicht sollten die Redakteure von kreuz.nett. auch einmal die Ausbildung zu Redakteuren beim „Institut
zur Föderung publizistischen Nachwuchses“ absolvieren, um überhaupt mitreden zu können und nicht wie
immer Schimpfkanonaden abzulassen, die jeder Publizistik Hohn sprechen, weil die Beiträge keine akzeptable
Berichterstattung sind, sondern Meinung und kirchliches Lehramt zu einem barbarischen Brei verquirlt…
@Wolfgang11: Folgende Aussagen Jesu Christi widersprechen Ihren Aussagen von Glaube und Vernunft. „Niemand
kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben oder er wird zu dem
einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.“ Mt. 6,24
„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt!“ Mt. 19, 16-24
„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, – nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach;
denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird
es gewinnen.“ Mt. 16,24-25
Erneuerung des Episkopats Pfarrer Broch ist doch ein ganz übler Häretiker und das seit vielen Jahren.
Dass Bischof Zollitsch ihm jetzt noch nachweint ist kennzeichnend für diesen Bischof, der überhaupt
nichts begreift, sonst hätte er gemerkt, dass dieser Übelpfarrer alles anders als die katholische Lehre
vertritt, ja nicht einmal die christliche, wenn man die gläubigen Evangelischen mit einbezieht. Wir brauchen
in Deutschland eine Erneuerung des Episkopats dringender den je, damit man u.a. auch solchen Leute wie
Broch schon dann die rote Karte zeigt, wenn sie öffentlich erstmals unkatholische Auffassungen vertreten.
Von den heutigen Bischöfen aber ist das kaum zu erwarten, die lassen die Wölfe weiterhin das Volk verderben.
@Wolfgang11: Sache des Glaubens … „Glaube ohne Vernunft, geht in die Irre… Vernunft ohne Glauben ebenso.“
Ich hätte eher „credo ut intelligam, intelligo ut credam“ zitiert bzw. den Apostel Paulus, nach dem es
sich beim Glauben um ein „rationabile obsequium“ handelt. Oder andere Textpassagen aus dem Römerbrief.
Damit sind Sie ja mit mir einer Meinung, daß der Mensch, dem der Glaube schnuppe ist, kein vernünftiger
Mensch sein kann, wie es in den Psalmen heißt, „Der törichte Mensch sagte in seinem Herzen: es gibt
keinen Gott.“ Sie betrachten jedoch Pfarrer Broch, dem der Glaube, zumindest aus seiner neulich veröffentlichten
Meinung zu beurteilen, schnuppe zu sein scheint, als vernünftig, und suchen nach einem ebenso „vernünftigen“
Nachfolger. Deshalb habe ich an Sie gedacht, und Ihnen den Segen eines Erzbischofs zugesichert, der nicht
so genau zu wissen scheint, was er glauben soll.
die betroffenheitskultur… …gipfelt in der unausgesprochenen aussage wie leid einem doch der teufel
tue, der doch schließlich – auch wenn man ihn nicht immer recht verstehe- viel für die menschen getan
habe…
@Wolfgang11: die Antwort ist ja klar! „Vernünftige Menschen gibt es wenige. Wer bleibt dann übrig, wenn
Pfarrer Broch geht?“ Sie, Wolfgang, wer sonst? Man braucht ja vernünftige Menschen, denen der Glaube
schnuppe ist. Wer könnte geeigneter sein als Sie , den Platz des Geschassten zu übernehmen? In Erzbischof
Zollitsch werden Sie eine zuverläßige Stütze haben.
@ „Pfarrer“ Broch: der Zündler beschuldigt die Feuerwehr Die Kirche Jesu Christi wird den Verlust von
Herrn Broch als Geistlichem Direktor des Instituts zu Förderung etc. etc. gewiß verkraften, wie sie
viel gewichtigere Dinge in ihrer zweitaunendjährigen Geschichte verkraftet hat. Sollte die Kirche in
Deutschland an die Wand gefahren worden sein, so über 40 Jahren nachkonziliaren Tollhaus von Vertretern
des „anything goes“ wie dieser unselige Mann, der jegliches katholisches Empfinden verloren zu haben scheint.
Daß die Brandverursacher nunmehr die Feuerwehr (Papst Benedikt) dafür beschuldigen, den brennenden Karren
an die Wand gefahren zu haben, entbehrt nicht einer gewißen Komik. Aus Rottenburg-Stuttgart ist man jedoch
an manches gewöhnt.
Unterhosenpriester ist über Krawatten-Themen gestolpert heißt die Überschrift, wenn kath. Priester
nach mehrfachem wiederholten Kindesmißbrauch lediglich versetzt werden…aber die Jungfrauengeburt leugnen
Recht hat er! Originalton Pfarrer Broch, Bonn „Das System Kirche darf nicht von ein paar zölibatären
Männern beherrscht werden. Ein Kardinal Ratzinger war nie liberal. Er kommt aus einer kirchlichen Bischofshierachie
heraus, deren Bunkermentalität auffällig ist. Wenn ein Bischof nach draußen geht, zu Altarweihen, Festgottesdiensten,
dann wird ihm doch nur zugejubelt.“ „Ich habe keine Angst um die Kirche. Aber unser derzeitiges System
hält sich so nicht. Wer sind wir denn, mit einer völlig antiquierten Sexualmoral? Das gefährliche an
der katholischen Kirche ist das geschlossene System, die Männerwirtschaft. Das Priesteramt ist häufig
für junge Neoklerikale interessant, die schon im Studium gerne mit dem römischen Kragen rumrennen würden.
Den müsste ich gerade im Staatstheater im Kostümfundus holen. Wenn es so weitergeht, fährt Papst Benedikt
die Kirche an die Wand!“ Er fordert weiters, „dass das von zölibatären Männern beherrschte System Kirche
sich öffnet für demokratische Strukturen, sich öffnet für die Gleichstellung von Frau und Mann in
allen Bereichen. Dass die Kirche offen, bescheiden, mitfühlend gerade auch auf die Menschen zugeht, die
anders leben, als es offiziell- kirchlichen Vorstellungen entspricht. Ich denke an wiederverheiratete
Geschiedene oder an homosexuelle Partnerschaften.“
Publizisten aus Zaitzkofen? Ich dachte die Publizisten sind in Kalifornien ? Oder steht hinter dem Sodalitium
for ‘Religion and Information’ Zaitzkofen ??? Wäre ja interessant. Dann könnte man der Redaktion mal
einen Besuch mit Blumenstrauß abstatten. Was die alles selbstlos und aufopfern tun…
Die „Krawattenpriester“ tragen ja typischerweise keine Krawatten, sondern offene Hemden. Und es gibt
wohl kaum einen „Krawattenpriester“ der derat fasziniert von „Unterhosenthemen“ ist, wie die Macht dieser
Internetseite.
Schimpfen, Wettern, Schimpfen… über die böse arge Welt, weil sie nicht so funktioniert wie kreuz.nett
es gern hätte… Die Publizisten aus Zaitzkofen werden die Lage indes keinen Deut ändern…, trotz aller
entfachten Gebetsstürme…
viel Erfolg Gleichzeitig wünschte der Erzbischof dem Pfarrer auch weiterhin „viel Erfolg“. „Viel Erfolg“ –
das ist wirklich gut! Was soll man denn darunter verstehen?
auf kreuz.net finden sich doch sicher geeignete Kandidaten für dieses begehrte Amt. Publizisstische Erfahrung
hat hier auf kreuz.net ja nicht nur die Redaktion sondern die zahlreiche geneigte Leserschaft. Aber:bedenkt:
Lukas 6 Vom Richten 37 Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann
werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen
werden. 38 Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem
Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt
werden. 39 Er gebrauchte auch einen Vergleich und sagte: Kann ein Blinder einen Blinden führen? Werden
nicht beide in eine Grube fallen? 40 Der Jünger steht nicht über seinem Meister; jeder aber, der alles
gelernt hat, wird wie sein Meister sein. 41 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber
den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? 42 Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder,
lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du den Balken in deinem eigenen Auge nicht
siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du versuchen, den Splitter aus
dem Auge deines Bruders herauszuziehen.