(kreuz.net, Feldkirch) „Christus fordert ein Leben in Großherzigkeit und dazu fügt sich auch die Ehelosigkeit.“
Das erklärte Bischof Elmar Fischer von Feldkirch im österreichischen Bundesland Vorarlberg in einer
Diskussionsrunde zum Zölibat im katholischen Fernsehsender ‘K-TV’.
An der Diskussion nahmen auch der
Sprecher des katholischen ‘Priesternetzwerks’, Pfarrer Uwe Winkel aus dem Bistum Fulda, und ein katholisches
Ehepaar teil.
Bischof Fischer stellte fest, daß ein unverheirateter Geistlicher für die Aufgaben der
Pastoral frei ist.
Zugleich sei der Priester nicht „a-sexuell“: „Wenn ich verzichte, muß ich mir überlegen,
was das für einen Sinn hat.“
Zölibatäre als bessere Eheberater
Mons. Fischer begann schon in den
70er Jahren, eine Eheberatung aufzubauen. Er wirkte zwanzig Jahre in diesem Bereich.
Der Zölibat habe
ihm Einsichten ermöglicht, mit denen er den Eheleuten habe helfen können – erklärt er rückblickend.
Bei der Beratung von Ehepartnern konnte er sehen, daß die Verliebtheit zwei Menschen füreinander öffnet.
Doch gleichzeitig besteht die Liebe – so der Bischof – nicht in dem medial so häufig vermittelten „großen
Gefühl“.
Es sei darum auf Dauer notwendig, „daß die Verliebtheit in die praktische Befähigung zur
Liebe wechselt.“
Würde mit verheirateten Priestern plötzlich alles besser?
Der Bischof warnt davor,
die Priesterehe mit dem Vorwand eines angeblichen Priestermangels einzuführen.
Er stellt die Frage,
ob die Geistlichen bisher so schlecht gearbeitet hätten, daß verheiratete Priester das zu leisten in
der Lage wären, was bisher nicht geschehen ist.
Der Bischof hakt nach: „Wer sagt uns, daß die Qualität
und Intensität der Arbeit gesteigert würde?“
Gibt es im Theater einen Mangel an Schauspielern, wenn
das Publikum fehlt?
Mons. Fischer kritisierte eine sogenannte Studie des pensionierten Wiener Pastoral-Ideologen,
Hw. Paul Michael Zulehner.
Damit versuchte Hw. Zulehner zu beweisen, daß der Zölibat dazu führe, daß
angeblich zuwenig Priester für die Meßfeier zur Verfügung stünden.
Bischof Fischer hält dagegen,
daß „Priestermangel“ ein relativer Begriff ist:
„Bei uns in der Diözese sind in den Eucharistiefeiern
immer noch Plätze frei, welche die Gläubigen besetzen könnten – in ausreichender Menge. Da gibt es
nicht zuwenig Priester.“
Nach Angaben des Bischofs praktiziert in seiner Diözese ungefähr ein Fünftel
der Katholiken, die Kirchensteuer bezahlen:
„Von daher gesehen haben wir genügend Priester für die,
die mit Initiative den Glauben leben.“
Die Probleme würden bleiben
Mons. Fischer weist darauf hin,
daß Kinder und Jugendliche nach der Erstkommunion und nach der Firmung den Kontakt zur Kirche verlieren.
Er stellt die Frage, warum die Zahl der Gläubigen ansteigen sollte, wenn man verheiratete Priester einsetzen
würde.
Ferner spricht er das Problem der Ehescheidungen an.
Priesterehen wären hier stärker gefährdet,
weil ein verheirateter Priester besonderen Belastungen ausgesetzt wäre.
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44 Lesermeinungen
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#50 Junker Jörg 02:38:19 | Sonntag, 22. August 2010
Es geht doch! Verheiratete kath. Priester gibt es schon viele: 1. Sie sind laisiert. 2. Sie gehören einer
unierten Kirche an. 3. Sie waren früher evangelische Patoren und haben mit einem Zusatzstudium den päpstlichen
Segen.
Die Wahrheit Jesus Christus dürstet nach Seelen Der geweihte hochwürdige Priester der einen heiligen
katholischen und apostolischen Kirche muss aus ganzer Kraft seines zölibatären Herzen diesen Durst stillen
helfen www.razyboard.com/…07905-5955905-0.html Er setzt in dieser Welt kraft seiner gottgegebenen sakramentalen
Vollmachten das Erlösungswerk Christi fort, ist aber nicht von dieser Welt www.razyboard.com/…07691-5822810-0.html
Die Kinder Gottes arbeiten in dieser Welt an der Ausbreitung des Reiches Gottes, sind aber nicht von dieser
Welt
@ Freinsberg Warum die Aufregung? Pastoralreferenten nehmen keine „quasiklerikalen“ Aufgaben wahr- aber
Pastoralreferenten, die ihre Aufgaben vernünftig wahrnehmen, können so den Pfarrer erheblich entlasten.
@Gockel (10:46) Der Bischof hat recht. Zuerst die vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen! Die immer weniger
werdenden Katholiken, die die sakramentale Leistungen eines Priesters in Anspruch nehmen – dies geht von
der Beichte bis zur sonntäglichen heiligen Messe – können durch die vorhandenen Priestern mühelos bedient
werden. Man kann nicht von Priestermangel sprechen, wenn eine Stadt, die in besseren Zeiten 10 Pfarreien
hatte, um die Gläubigen zu versorgen, nunmehr wegen Klientelmangel / – Rückgang nur 5 Pfarreien braucht.
Daß die Priesterzahl dramatisch zurückgeht, ist Fakt, natürlich. Daraus ist nicht notwendigerweise
auf einen Priestermangel zu schließen, sondern einfach auf eine Verringerung der Priesterzahl. Was sowohl
die katholische Kirche orientalischen Ritus als auch die Orthodoxe Kirche angeht, so ist die Heirat eines
Priesteramtskandidaten natürlich jederzeit möglich. Ist er Priester geworden, so darf er nicht mehr
heiraten. Deshalb flegen die Seminaristen ihr Studium zu unterbrechen, und heiraten, dann setzen sie ihr
Studium fort, um die Priesterweihe zu empfangen.
Ein zölibatär lebender heiligmässiger Priester… …wird in den debil gewordenen Spassgesellschaften
„nicht mehr geduldet“. Die Strategie der Welt: Werdenden oder bereits geweihten Priestern einzureden,
dass der Zölibat „nicht zeitgeistgemäss“ wäre und dies „gegen die Natur des Menschen“ gerichtet sei.
Eine ständige Lawine der Streuungen von Zweifeln wälzt sich in die Priesterherzen; „nachgeholfen“ wird
mit einer immer grösser werdenden Entourage an weiblichen – meist jüngeren – „Mitarbeiterinnen“ in den
Gemeinden. Der Priester soll so denn auch gleichsam „eingelullt“ werden in die „Normalität der Zwischenmenschlichkeit“
der Welt. Es ist ein Zeichen von mangeldem Vertrauen in den Beistand unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS,
wenn Priester sich einreden lassen, dass es „nicht möglich wäre“ ein zölibatäres Leben zu führen.
Denken wir immer daran, wenn wieder eine Lawine der „Forderungen“ der Lockerung des Zölibates losgetreten
wird; das Ziel des Weltgeistes und jener mit diesem Sympathisierenden ist eine „entpriesterlichte“ Kirche…
eine „Laienkirche“ ohne jegliche Uebernatürlichkeit mehr. Der erste Schritt ist der Versuch des Herunterzerrens
der Würde des Priesters zu einem „Alltagsjob“… der zweite wäre dann die völlige Profanierung durch
das Aushöhlen der heiligen Sakramente ! Der heilige Franz von Sales lehrt: „Unter den kirchlichen Überlieferungen
ist die von der Ehelosigkeit der Priester eine der bedeutendsten.“ dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
#44 Gockeline 10:46:23 | Mittwoch, 18. August 2010
Thema verfehlt!? Wie kann der Mann sagen,wir haben keinen Priestermangel? Verlieren diese Preister die
Realität? Nichts gegen den Zölibat, aber wird er den jungen Priestern auch gelehrt? Warum haben wir
dann so viele Homos in den Kirchen? Eine Priesterehe sorgt nicht auotmatisch für Probleme? Im orthodoxen
Glauben sind die Preister verheiratet. Dort gab es noch kaum Probleme. Nur im Westen, wo alles aufgeweicht
wurde in Sachen Sexualität ,haben alle Probleme. Man darf nicht alles miteinander verquicken um zu dem
Ergebnis kommen was man will.
#43 Freinsberg 08:29:29 | Mittwoch, 18. August 2010
Wie wäre es, würde man die Pastoralreferenten zu Priestern weihen? Dann kann sich keiner mehr aufregen,
dass sie quasi-klerikale Funktionen übernehmen.
@Samurai: die Pastoralreferenten Edler Samurai, die Pastoralreferenten erfüllen wichtige Funktionen in
der Kirche und sind gewiß eine Entlastung für den Priester. Manche kritisieren nicht so sehr die Pastoralreferenten
an sich, als die Tatsache, daß manche Pfarrer sie dazu verwenden, um liturgische Handlungen zu vollziehen
(z.B. die Predigt, Beerdigungen, etc.), die egentlich Aufgabe des Pfarrers wären, die er jedoch eher
aus Bequemlichkeit als aus Not dem Pastoralreferenten /-in zuschanzt. Was damit kritisiert wird, ist also,
daß die Pastoralreferenten /-innen zuweilen als eine Art Ersatzpriester verwendet werden, sich gegenüber
den restlichen Gläubigen nach und nach auch so zu fühlen beginnen, und schließlich diesen quasi-sakralen
Status für sich beanspruchen. So wird aus dem nützlichen Gebrauch einer bestimmten Funktion der Mißbrauch
derselben, der völlig kritisierbar ist und zu beseitigen gilt.
@ Scyamore Die Tradis sagen hier oft, wie überflüssig Pastoralfeferenten sind, mir haben schon Priester,mit
denen ich befreundet bin, sie wären dankbar für die Pastoralreferenten, weil sie so mehr Zeit für ihre
eigentliche Aufgabe hätten.
@Ehrenmann @ (21:59): „Was steckt dahinter?“ – theologisch gesehen? Jesus Christus als Exemplar, NT, Paulus,
u.a. – praktisch? vieles, in 1500 Buchstaben nicht Darlegbares Vergessen wir nicht, daß der Zölibat
des Priesters in der lateinischen Kirche Ergebnis einer Reformbewegung (vor 800 Jahren) gewesen ist. Die
bisher vorgetragenen Argumente gegen den Zölibat des Priesters sind nicht überzeugend. Daß der Zölibat
aufgezwungen sei, wenn es sich eigentlich um die freie Entscheidung eines erwachsenen Mannes handelt,
finde ich lächerlich (bejorommer). Aufnahmebedingungen in jedem Club stellen keinen Zwang dar! Kein Mensch
wird dazu gezwungen, Priester zu werden. Ein guter Laie ist auch ein unschätzbarer Wert in der Kirche
Jesu. @ (21:33): die Überlastung der Priester: kein Argument gegen den Zölibat. In der priesterlichen
Praxis rührt die Überlastung weniger von der Seelsorge her, als von dem überbordenden bürokratischen
Zeitaufwand des heutigen Pfarrers. Wie im Freiburger Modell vorgeschlagen, soll nun ein Verwaltungsfachmann
solche Aufgaben übernehmen, damit der Pfarrer und die Pfarrpriester ihre Zeit der Seelsorge widmen können.
Auch an neue organisatorische Formen der Seelsorge wird gedacht. Vor allem aber muß der Katholik nie
vergessen, daß das katholische Priestertum eine göttliche Be-rufung ist und kein job. Es ist der „Herr
der Ernte“, der Arbeiter für seine Ernte schickt, wenn er darum gebeten wird, wie das Evangelium sagt.
Die „beruflichen Zugangsbedingungen zu erweitern“
Ehrenmann, Sie haben natürlich Recht. Aber man könnte sich z.B. Gedanken machen, ob es nicht Möglichkeiten
geben könnte, daß z.B. ein verheirateter Mann – der sich definitiv zum Priesteramt berufen weiss- Priester
werden kann, oder? Er kann sich ja schlecht scheiden lassen, um anschliessend Theologie auf Priesteramt
zu studieren.
#38 Ehrenmann 22:45:58 | Dienstag, 17. August 2010
@Samurai: Zur Klärung Als Kaplan ist man bereits Priester und damit zum Zölibat verpflichtet. Bleibt
also in der Regel die Studienzeit, es sei denn es handelt sich um einen „Spätberufenen“.
Stichwort:Zölibat Zuersteinmal: Wie lange studiert man heute katholische Theologie auf Priesteramt, dazu
die Kaplanatszeit – also von aufzwingen kann kaum die Rede sein. Wer Priester werden möchte, hat eben
diese Jahre, sich Gedanken zu machen, ob er zölibater leben kann. Etwas anderes ist die Frage, ob es
in jedem Fall zwingend den Zölbat geben muss- denn Priester der unierten Kirchen oder anglikanische Priester,
die konvertieren, bleiben ja verheiratet.
#36 prometheus141 22:16:43 | Dienstag, 17. August 2010
IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES AMEN! o^/ Der Leiter der 25.000 Benediktiner
Notker Wolf sagte es so treffend: Ich glaube an Jesus Christus. Warum gibt es das Zölibat? Das ist die
Grundfrage. Das Zölibat ist im 2. vatikanischen Konzil festgelegt, und zwar bis zum Erreichen des Himmlischen
Jerusalem. Wer ist lt. Benedict XVI. das neue Jerusalem? Maria. Und was ist das Geheimnis der Eucharistie?
Die Verbindung von Geist und Fleisch. Und wer kann das leisten? Der Mann, der in seiner Frau die Unschuld
der Maria wiedererkennt. Priester sind nur daheimgebliebene Söhne Gottes. Erst wenn sie erkennen wer
das Antlitz Gottes ist, erkennen sie sich als Diener Gottes und sie symbolisiert die Mutter Erde als Antlitz
Gottes. Somit ist es unmöglich, das Frauen Priesterinnen werden können. Sie haben die Funktion diese
Welt mit Menschen zu befruchten, den Niemand wird zum Vater, wenn nicht durch sie. Wer weiß das Mann
und Frau der Brunnen ist, der von der Quelle Christus gespeist wird, der erkennt das Ziel der Katholischen
Kirche: IM NAMEN DES VATERS (WEG) UND DES SOHNES ( LICHT & LEBEN ) UND DES HEILIGEN (GUTEN) GEISTES (WAHRHEIT)
A MEN (ALLE MÄNNER WERDEN BRÜDER, WO IHR SANFTER FLÜGEL WEILT) Denn die Schuld und die Schulden schwinden,
wenn wir die wahre schenkende Natur wieder entdecken. Unsere MUTTER ERDE, symbolisiert in jeder Frau,
die wir so sehen können. Das nennt man die Rosenspur, die die Erbschuld, also die Blutslinie überwunden
hat. :(3 :(3 :(3
#35 Ehrenmann 21:59:55 | Dienstag, 17. August 2010
@Sycamore: Zölibat Ich finde es eigenartig, wenn Vereiratete, die die gottgewollte Sexualität leben,
sich immer so stark machen für die unbedingte Koppelung zwischen Priesterberuf und Ehelosigkeit. Was
steckt da wohl dahinter?
Zölibat Ich finde es amüsant zu sehen, wieviele nicht zölibatär lebenden (alte) Männer und Frauen,
den Zölibatär-lebenden immer wieder und mit aller Macht die Entscheidung darüber abnehmen wollen, ob
und wie sie ihren Zölibat praktiziern dürfen/sollen. Und mit wieviel Leidenschaft sie den Anspruch erheben,
darüber zu befinden, worüber sie eigentlich nicht zu befinden haben!
#31 Ehrenmann 21:33:02 | Dienstag, 17. August 2010
Qualität der Seelsorge „Er stellt die Frage, ob die Geistlichen bisher so schlecht gearbeitet hätten,
daß verheiratete Priester das zu leisten in der Lage wären, was bisher nicht geschehen ist. Der Bischof
hakt nach: „Wer sagt uns, daß die Qualität und Intensität der Arbeit gesteigert würde?“ Niemand behauptet,
dass die Arbeit der zölibatären Priester schlecht sei. Aber es ist Faktum, dass die wenigen zölibatären
Priester maßlos überlastet sind und durch die Erweiterung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt
auch auf Verheiratete die Last der Seelsorge auf mehr Schultern verteilt werden könnte und dadurch auch
die Qualität gesteigert werden könnte…
#29 bejorommer 21:21:41 | Dienstag, 17. August 2010
ganz freiwillig gelebter Zölibat ja, Pflichtzölibat nein siehe dazu ein ausführlicher Bericht www.swr.de/forum/read.php?3,45614
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
danke an bischof fischer… …für seine guten argumente! nur noch selten machen wir uns die mühe schlechte
argumente vzu entkräften und deswegen gelten dann schlechte argunente als die besten argumente.
Die latente Furcht vor der Wahrheit Jesus Christus Die Furcht vor der Wahrheit Jesus Christus www.razyboard.com/…07688-5917220-0.html
vorgetragen stellvertretend von @gundis.
#25 Ehrenmann 18:59:47 | Dienstag, 17. August 2010
Welch klägliche Pastoraltheologie! „Bischof Fischer hält dagegen, daß „Priestermangel“ ein relativer
Begriff ist: „Bei uns in der Diözese sind in den Eucharistiefeiern immer noch Plätze frei, welche die
Gläubigen besetzen könnten – in ausreichender Menge. Da gibt es nicht zuwenig Priester.“ Nach Angaben
des Bischofs praktiziert in seiner Diözese ungefähr ein Fünftel der Katholiken, die Kirchensteuer bezahlen:
„Von daher gesehen haben wir genügend Priester für die, die mit Initiative den Glauben leben.“ Welche
Milchmädchenrechnung! Anzahl der Kirchengeher dividiert durch die Zahl der Priester. Ergibt: Kein Priestermangel!
Dass aber die Anzahl der Pfarren gleich bleibt, ja gleichbleiben muss, damit Kirche vor Ort weiter erlebbar
bleibt, davon sagt der Bischof nichts. Welch klägliche Pastoral – Theologie steckt da dahinter!
Wie kleine ungezogene Kinder So präsentieren sich heute Viele in ihrem „Unabhängigkeits“wahn und phantasieren
von einer menschlichen „Selbsbestimmung“ auf der Basis eines erfundenen und glattgebügelten „Gewissens“ www.razyboard.com/…07688-5907666-0.html welches im „toten Wasser“ der wahrheitsfernen Vorstellung eines
„autonomen Gewissens“ dahinsiecht www.razyboard.com/…07891-5931920-0.html Wie kleine ungezogene Kinder
wollen sie der fürsorgenden Mutter nicht folgen www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html und sind in
grosser Gefahr niemals das wahre Leben zu erlangen. Wer zölibatär lebende geweihte Priester „nicht mehr
erträgt“, der hat sich auf dem breiten Weg der Selbstgefälligkeit bereits gefährlich verlaufen www.razyboard.com/…07891-5901969-0.html
Nicht der Mensch bestimmt das Wesen und die Struktur der Kirche sondern die Wahrheit Jesus Christus alleine www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html Sein geheimnisvoller Leib untersteht nicht einer menschengefälligen
„demokratischen Mehrheitsentscheidung“
#21 Didaskala 17:16:25 | Dienstag, 17. August 2010
@Guiseppe „Wenn sich die Kirche an die Welt so anpaßt, dass sie nicht mehr etwas von der Welt Unterscheidbares
ist, wird sie uninteressant…“ Bittsie: wer ist „die Kirche“? Schaun Sie einmal hier herein: eine Privat-Offenbarung,
die etwas (wenn auch leider nicht ganze) Klarheit dazu verschafft: www.uni-siegen.de/~stilling Dort auf
„Downloads“, „Theologie“ und „Wahre Kirche“ gehen. Jedenfalls sind ganz sicher nicht der Papst und die
Bischöfe mit „Kirche“ gleichzusetzen!
#20 HerrKäthe 17:09:10 | Dienstag, 17. August 2010
Ich kenne ein paar, die ihr bestes tun. Aber ich kenne auch solche, die sich nur in ihrem Elfenbeinturm
verkriechen. Außerdem sind alle Christe gefordert
Die Presterehe wird alte Probleme lösen und neue schaffen… Das gehört zur Heils- und Menschheitsgeschichte
und begann eigentlich schon bei Adam und Eva, als der Mensch wegen seiner Selbsterkenntnis aus dem Paradies
vertrieben wurde. Probleme sind in der Menschheitsgeschichte viel öfter verschoben als gelöst worden.
Darüber sollten sich auch Geistliche im Klaren sein, sonst hätten sie die Menschheit schon bessern können…
was ihnen, den Geistlichen, aber auch bis dato nicht gelungen ist…
#17 HerrKäthe 16:14:30 | Dienstag, 17. August 2010
Jesus hat aber gesagt, dass wir in alle Welt gehen sollen um den Menschen das Evangelium zu bringen. Und
diese Welt fängt vor der eigenen Haus- und Kirchentüre an. Das gilt für Priester ebenso wie für Otto-Normal-Christ.
#16 Goldengel 16:12:06 | Dienstag, 17. August 2010
juemuc dass ein Priester wie die Zeugen Jehovas an jeder Tür klingelt. Doch genau DAVON reden Sie hier.
Ein Priester ist eben auch nur ein Mensch und kann nur das tun was er auch schafft. Blödsinn. Immerhin
haben einige „Priester“ noch dazu Zeit sich Kebsen zu halten. Aufgrund des Priestermangels ist wird die
Seelsorge sträflich vernachlässigt Das ist Unsinn. Wenn ein Mensch Hilfe braucht, wird ihm der Priester
die Türe öffnen. Der Priester ist für jede Seele zugänglich, die ihn aufsucht. Kein Priester wird
einem Menschen die Türe vor der Nase zuhauen – auch nicht im Net. Es gibt viele Priester, die im Net
mittlerweile Seelsorge betreiben.
Es redet doch keiner davon… dass ein Priester wie die Zeugen Jehovas an jeder Tür klingelt. Es geht
darum, dass er für seine Schäfchen da sein muss. Egal ob es diejenigen sind, die jeden Tag zur Messe
gehen, oder diejenigen die nur Weihnachten und Ostern in die Kirche gehen, egal ob es papsttreue Katholiken
sind oder progressiv Denkende. Ein Priester hat mit einer Gemeinde schon genug zu tun, da kann er unmöglich
für alle Schäfchen einer 10 Gemeinden-großer Seelsorgeeinheit sorgen. Ein Priester ist eben auch nur
ein Mensch und kann nur das tun was er auch schafft. Es geht ja schon soweit, dass Priester am Abend,
bevor sie ins Bett gehen, Laudes, Vesper und Komplet auf einen Rutsch beten, weil sie tagsüber keine
Zeit haben. Aufgrund des Priestermangels ist wird die Seelsorge sträflich vernachlässigt, weil eben
formelles und amtliches (im Sinne von Verwaltungsarbeit) nicht mehr nur für eine sondern für mehrere
Gemeinden erledigt werden muss. Wenn ein Bischof das nicht erkennt, dann mit Verlaub, lebt er wohl hinterm
Mond.
@ Didaskala Es mangelt am Glauben, an Gottvertrauen und sicherlich auch an väterlichen Bischöfen. Deshalb
mangelt es an Berufungen. Und nicht jeder ist berufen, der Theologie studiert hat. Wenn sich die Kirche
an die Welt so anpaßt, dass sie nicht mehr etwas von der Welt Unterscheidbares ist, wird sie uninteressant,
und ein Priestermangel wird dann erst recht sein – auch dann, wenn PriesterInnen heiraten, sich scheiden
lassen, fremd gehen und was weiß ich, noch alles tun dürfen.
#13 Goldengel 15:56:06 | Dienstag, 17. August 2010
juemuc Jede katholische Kirchengemeinde bekommt allmonatlich ein kleines Infoheftchen zugesendet – entweder
der Mensch nimmt die dort angebotenen Messen, Bibelstunden, ect. in Anspruch oder nicht. Was glauben Sie
denn, WAS ein Priester tun soll? Anläuten an jeder Haustüre? Das wäre übrigens Hausfriedensbruch und
würde einer Sektiererei gleichkommen. Denken Sie mal nach wie das aussehen würde.
@ Goldengel „Da irren Sie, denn schließlich kann ein Priester die Menschen nicht zwangsbeglücken.“ Nicht
jeder, der der Kirche fern bleibt, warum auch immer, ist ungläubig und daher hat sich der Pfarrer auch
um die zu kümmer, diejenigen die eh schon aktiv sind, brauchen die Hilfe des Pfarrers zunächstmal nicht.
Der Weltgeist „toleriert“ keine zölibatären Priester Für den Geist der Welt ist der zölibatär lebende
geweihte Priester der Kirche Christi www.razyboard.com/…07887-5829722-0.html eine „nicht hinnehmbare“
Verneinung des „herbeidemokratisierten Mehrheitsentscheides“ der Entchristlichung Europas und der Welt
durch die beabsichtigte Beraubung der Kirche ihrer übernatürlichen Heiligkeit. www.razyboard.com/…07914-5919824-0.html
Der freimaurerisch geformte Weltgeist will der von der Wahrheit Jesus Christus eingesetzten einen heiligen
katholischen und apostolischen Kirche, dem geheimnisvollen Leib Christi www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
die unvergängliche Existenz „absprechen“. Welch eine verbissene Sisyphusarbeit www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
Das zeigt einmal um so mehr, wie weit manche „Oberhirten“ von der Alltags-Realität entfernt sind! Zumindest
hier in Deutschland ist es in jeder Diözese inzwischen schon die Regel, dass ein Priester mehrere Pfarreien
verwalten und teilweise kaum zumutbare Wege von einer Pfarrei zur anderen in einem Pfarrverband auf sich
nehmen muss. Katholiken, die ihr Leben lang Kirchensteuer bezahlt haben, sind in ihrer Todesstunde allein,
weil vor Ort kein Seelsorger mehr anwesend ist. Es ist wirklich kaum einzusehen, warum im Hauptberuf nicht
auch zölibatär lebende Frauen (Nonnen) oder im Nebenberuf sog. „viri probati“ als Priester eingesetzt
werden könnten. Inzwischen bin ich auch davon überzeugt, dass man in manchen bischöflichen Palais die
seelische Not der Menschen gar nicht kennt. In Rom ist das nach allem was man liest, eh der Fall; und
so lange Tausende dorthin pilgern um dem Papst zujubeln, wird sich daran auch nichts ändern.
juemuc Ein Pfarrer hat sich nicht nur um die Kirchgänger zu kümmern, sondern um alle Katholiken in seiner
Gemeinde. Da irren Sie, denn schließlich kann ein Priester die Menschen nicht zwangsbeglücken.
@ Goldengel der Priester soll den Jugendlichen Christus näher bringen können. Richtig. Und deshalb ist
die Aussage des Bischofs „In den Messen sind noch ausreichend Plätze frei. Da gibt es nicht zuwenig Priester“
völliger Unsinn. Ein Priester ist nicht nur dazu da jeden Sonntag und möglichst auch Werktags die Messe
zu zelebrieren, sondern er ist vor allem Seelsorger und er muss sich auch um die kümmern, ja sogar vor
allem um die, die eben nicht in der Kirche sind. Ein Priester in Deutschland muss sich teilweise um bis
zu 10 ehemals selbständige Gemeinden kümmern, im Beispiel meiner Gemeinde hat die Seelsorgeeinheit einen
Radius von 25 km. Da ist es ihm unmöglich sich um jeden seiner „Schäfchen“ kümmern, was er eigentlich
sollte. Daher ist der Priestermangel gerade im deutschsprachigen Raum kein „angebliches Problem“ sondern
ein reelles Problem. Ein Pfarrer hat sich nicht nur um die Kirchgänger zu kümmern, sondern um alle Katholiken
in seiner Gemeinde.
Käthe Es geht ja eigentlich nicht nur um die Präsenz der Jugendlichen in der Kirche – es geht um den
GLAUBEN an Christus an und für sich. Die RKK ist NUR eine Beifügung dazu – der Priester soll den Jugendlichen
Christus näher bringen können. Man soll den Jugendichen mitteilen, dass der Glaube an Christus nicht
langweilig ist. Das Neue Testament liest sich wie eine Wissenschaft – es ist die ganze Wahrheit des Kosmos
darin enthalten – und das ist in keinster Weise langweilig. Dass Jugendliche eben andere Gedanken haben,
ist völlig klar, dennoch sollte der Priester eben fähig sein, Jugendliche – und da bedarf es der Redekunst –
den Jugendlichen Christus als etwas Besonderes zu übermitteln. Denn wer Christus in sein Leben aufnimmt,
der kann dadurch ein gesegnetes Leben führen, da dieser Geist ihn von schweren Sünden abhält. In der
Zeit der Jugend ist so eine Sache jedoch „uncool“ und so ist es für den besten Priester sehr schwer Jugendliche
auf diesen Weg zu führen. Alles andere ist in diesem Alter eben „cooler“. Deshalb ist das Elternhaus
nicht unwichtig bei der Glaubenserziehung. Doch – wo kein Glaube im Elternhaus – da auch wenig bis gar
kein Glaube im Jugendlichen selbst.
Was machen nach der Erstkommunion? Mons. Fischer weist darauf hin, daß Kinder und Jugendliche nach der
Erstkommunion und nach der Firmung den Kontakt zur Kirche verlieren. Und das liegt an den Eltern. Denn
Eltern sind auch dazu da, Kinder zum Glauben zu führen. Aber was kann man schon erwarten von den Nachkommen
der 68er Rotte. Stimmt nur bedingt. Natürlich sind die Eltern in der „Pflicht“, aber was tun, wenn die
Gemeinde vor Ort nichts, aber auch gar nichts anbietet, um die Kinder in der Kirche zu halten. Wo findet
man noch eine kirchliche Jugendarbeit, die am Evangelium orientiert ist, Erbauung und Gemeinschaft bietet,
den Kindern vermittelt, dass es sich lohnt, sich zur Kirche zu bekennen? Halbherzig organisierte Events,
Firmung nicht vor 16 Jahren, Betreuer, die nicht wirklich vertrauenserweckend sind etc. Ich schreibe hier
von den Erfahrungen, die ich mit meinen Kindern gemacht habe. Der örtliche CVJM hat dann das geboten,
was ich mir für meine Jungs gewünscht hatte: Jungschar und Sommerlager mit Spaß und Gemeinschaft, aber
auch mit Betreuern, die ein Vorbild im Glauben für die Jungs waren.
gut, dass es noch wahre Priester gibt! Der Zölibat habe ihm Einsichten ermöglicht, mit denen er den
Eheleuten habe helfen können – erklärt er rückblickend. Klar – von außen betrachtet sieht die Situation
immer anders aus, unbefangener. SO soll ein Priester sein – er soll den Menschen eben von „einer ganz
anderen“ Seite aus, helfen. Es sei darum auf Dauer notwendig, „daß die Verliebtheit in die praktische
Befähigung zur Liebe wechselt.“ So ist es. Und da soll einer noch sagen, dass ein Geistlicher, der im
Zölibat lebt, keine Ahnung hätte, was Liebe ist. Mons. Fischer weist darauf hin, daß Kinder und Jugendliche
nach der Erstkommunion und nach der Firmung den Kontakt zur Kirche verlieren. Und das liegt an den Eltern.
Denn Eltern sind auch dazu da, Kinder zum Glauben zu führen. Aber was kann man schon erwarten von den
Nachkommen der 68er Rotte. Priesterehen wären hier stärker gefährdet, weil ein verheirateter Priester
besonderen Belastungen ausgesetzt wäre. Auch das stimmt – er ist immer unterwegs und hat eben weniger
Zeit für seine Familie und das ist bei vielen Frauen ein Frustpunkt und wird so zum Scheidungsgrund.
Der Heilige Zölibat dient dazu, dass der Priester sich nicht mit der Welt vermählt, sondern dass der
Priester sich von „außen“ oder auch von einer eben höheren Postion aus, also von einer objektiven Postion
aus, die Probleme der Menschen ansehen soll. Somit ist der Priester mit der RKK vermählt – er teilt das
Leben Jesu in Enthaltsamkeit und im Verständnis zum Mitmenschen.