Ein opportunistischer Knecht der protestantischen Fürsten
Martin Luther: „Jetzt ist eine Zeit des Schwertes, des Zornes und nicht der Gnade und welcher Bauer erschlagen wird, der ist mit Leib und Seel’ verloren und ewig des Teufels.“
Martin Luther
(kreuz.net) Im Frühjahr 1525 erhoben sich in Deutschland die verhetzten Bauern. Sie sengten, mordeten,
plünderten und verübten schauderhafte Greueltaten.
Wie benahm sich der deutsche Reformator Martin Luther
(† 1546)? Der evangelische Pastor May behauptet: „Luther war unschuldig an dem Bauernaufstande von 1525
und hat gehandelt, wie nur irgend ein Christ handeln konnte.“
Das gehört zu den kecksten Lutherfabeln.
Denn der historische Luther hat die Bauern zuerst furchtbar verhetzt. Dies bezeugt sein Zeitgenosse Ulrich
Zasius († 1535) – ein angesehener Rechtsgelehrter, der zuerst Luther nachfolgte, aber schließlich katholisch
starb:
„Luther, diese Pest für den Frieden, der verderblichste aller Zweibeinigen, hat ganz Deutschland
in solche Raserei gestürzt, daß man es schon für Ruhe und Sicherheit nehmen muß, wenn man nicht augenblicklich
umkommt.“
Opportunistisches Taktieren
Solange Luther über den Ausgang des Bauernkrieges im Ungewissen
war, suchte er es sowohl den Bauern als auch den Fürsten recht zu machen.
In seiner Schrift „Ermahnung
zum Frieden“ vom Mai 1525 hetzt er die Bauern erneut gegen die katholischen „Fürsten, blinden Bischöffe,
tollen Pfaffen und Mönche, welche nicht aufhören zu toben und zu wüten gegen das Evangelium“. Drohend
fügt er hinzu:
„Ihr müßt dem Worte Gottes weichen, tut ihr es nicht williger, so geschieht es in gewaltiger
Weise“.
Und: „Tun es die Bauern nicht, so müssen es andere tun.“
Dagegen mahnte er die Bauern gegenüber
den protestantischen Fürsten zum passiven Gehorsam – „nicht zum Schwerte greifen, nicht sich wehren,
nicht sich rächen, sondern dahingeben Leib und Blut, daß es raube, wer da raubet“.
Professor Johann
Baptist von Weiß († 1899) meint im siebten Band seiner „Weltgeschichte“, daß Luthers Theorie vom passiven
Gehorsam „nicht deutsch“ war.
Wie die tollen Hunde
Dann erfuhr Luther von einigen Niederlagen der Bauern.
Zugleich erhoben sich Anklagen gegen ihn: Er habe den schrecklichen Aufruhr angestiftet.
Da ließ er
seine „lieben Brüder und Bauern“ ebenso schmählich im Stich wie Götz von Berlichingen und trat auf
die Seite der Fürsten.
Letztere ermahnte er in seiner Schrift „Wider die räuberischen und mörderischen
Bauern“ sowie in einem Schreiben an den „Mansfeldischen Rat Nüssel“ vom 30. Mai 1525, die Bauern wie
wilde Bestien zu behandeln und zu töten.
Luther schreibt wörtlich:
„Der weise Mann sagt: Fressen,
Last und Rute für den Esel und einem Bauern gehört Haberstroh, die höchste Zeit ist’s, daß sie erwürget
werden wie die tollen Hunde.
Über ein Aufrührerischen ist ein jeglicher Mensch beides, Oberrichter
und Scharfrichter.“
„Darum soll zuschmeißen, würgen und stechen heimlich und öffentlich, wer da kann,
und gedenken, daß es nichts giftigeres, teuflischeres sein kann, denn ein aufrührerischer Mensch.“
„Daher dreinschlagen, solange sich eine Ader regen kann.“
„Jetzt ist eine Zeit des Schwertes, des Zornes
und nicht der Gnade und welcher Bauer erschlagen wird, der ist mit Leib und Seel’ verloren und ewig des
Teufels.“
„Ein Fürst kann jetzt mit Blutvergießen den Himmel leichter verdienen, denn andere mit Beten“.
„Darum liebe Herren, […] steche, schlage, würge sie, wer da kann […] bleibst du darüber tot, wohl
dir, seliglicheren Tod kannst du nimmermehr überkommen“.
Luthers Predigt in die Tat umgesetzt
Die siegenden
Fürsten hielten sich leider an diese höchstens eines fanatischen Derwisch würdigen Worte, die sie als
eine religiöse Weihe für ihr Wüten gegen die verführten Bauern ansahen.
Sie nahmen schreckliche Rache.
Der Bauernführer Z. C. Melchior Nunnenmacher wurde mit einer langen Kette an einen Baum gebunden, daß
er um denselben herumgehen konnte.
Dann wurde ein Kranz Holz aufgeschichtet, angezündet und der Arme
langsam verbrannt.
Ebenso qualvoll endete der Bauernführer Jäcklein Rohrbacher († 1525).
In der Stadt
Kissingen in Unterfranken wurden 57 Leuten die Augen ausgestochen, weil sie gesagt, sie wollten den Markgrafen
nie mehr sehen.
„All ihr Blut ist auf meinem Hals“
Wenn der evangelische Pastor May noch immer meinen
sollte, Luther sei hierbei unschuldig und habe überhaupt wie ein Christ gehandelt, so verweisen wir auf
Luthers eigene, gotteslästerliche Worte, mit denen er viel später seinen Anteil an der Niedermetzlung
der Bauern unter Tischgenossen rühmte:
„Ich, Martin Luther, habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen;
all ihr Blut ist auf meinem Hals; aber ich weise auf unserem Herrn und Gott, der hat mir das zu reden
befohlen.“
Dazu sei bemerkt, daß wir hierin jedenfalls dem Meister Luther eher Glauben schenken als
dessen Lehrling, dem Pastor May.
Auch glauben wir, seinem Wunsche, Stellen aus Luthers Werken als Belege
dafür zu bringen, daß er gegen Fürsten und Bauern gehetzt hatte, entsprochen zu haben.
Luther predigt
Gnade für die Gutsherren
Wir bedauern aber, daß Pastor May in seinen Angriffen auf die Katholische
Kirche historischen Belegen ängstlich aus dem Wege geht und sich unkontrollierbar macht.
Zum Beispiel
in der „Deutschen Wacht“ Nr. 20, wo er sagt: „Viele Bischöfe gestatteten um vier Gulden jährlich ihren
Priestern den Konkubinat.“
Uns sind solche Bischöfe aus der Zeit von Papst Leo X. († 1521) bisher nicht
bekannt geworden. Wir halten das ganze für erfunden, außer es bezieht sich die Sache auf einen, später
abgefallenen Bischof.
So hat zum Beispiel der Bischof von Kurland, Mons. Hans von Mönnighausen, im Jahr
1559 sein Bistum um 30.000 Taler an den Dänenkönig verkauft.
Er wurde lutherisch und heiratete in Leipzig.
Da wäre freilich erklärlich, warum man unkontrollierbar bleibt.
Nachdem Pastor May behauptet hat,
daß Luther die Fürsten und Herren „wiederholt beschwor, den Bauern gnädig zu sein“, so müssen wir
schon näher darlegen, welche Fürstenknechte und Feinde der Bauern Luther und Melanchton gewesen sind.
Aus dem Buch „Luther, wie er lebte, leibte und starb, nach unwiderleglichen Berichten dargestellt. Streitschrift
gegen die „Los von Rom-Pastoren“. Achte, unveränderte Auflage. Graz und Wien 1925. Verlagsbuchhandlung
‘Styria’. Erhältlich hier
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Lutheraner- nichts hören wollen ? In einem sind sich wohl fast alle einig, daß nämlich praktisch alle
deutschen Lutheraner sehr selbstkritisch und sehr diskussionsfreudig die angesprochnen Themen diskutieren…
Preußen Preußen verfolgte Lutheraner im Sinne Luthers oft mehr denn Katholiken. Die lutherisch-konservativen
Kirchen der USA (und Australiens) entstanden durch von Preußen und vom katholischen Bischof von Salzburg
verfolgte Lutheraner. Während Katholiken, deren Kirche selbst die Verfolgung Andersgläubiger bejahte,
in Preußen, selbst als Papsttreue, oft – nicht immer- in höchste Positionen aufstiegen, wurden Mitglieder
vieler evgl. konservativer Kirchen selbst als Bahnarbeiter oder kleinere Offiziere entlassen…
Sprache entlarvt Zitat von Brandenburgis: dummerweise habe ich hier Tatsachen genannt, nicht Du verkommene
linke Ratte Ja, dummerweise hast du dich selbst entlarvt, Nazi. FUNDI: Halte dich zwar nicht für einen
Nazi, aber deine Argumentation bezüglich Luther ist schon ziemlich Willi-mässig. Wer Offensichtliches
leugnet macht sich selbst verdächtig. Bischof Willi macht es uns allen vor.
Ns-Vorwürfe Rosit-Luxemburg: Auf den auf diesen hier folgenden Kreuznetartikel habe ich Ihre Unterstellungen
als völlig abwegig entlarvt. Laut Meinung führender Judenund der von Nazis (!) bin gerade ich Philosemit-
wie auch besonders die mir besonders nahestehenden Konfessionen, wie auch führende Katholiken bestätigen.
Und am vorigen (!) Freitag kritisierte ich die preußische Polenpolitik in einem Rundmail. Sie war allerdings
ähnlich der Minderheitenpolitik Polens und anderer katholischer Länder…
VERHÖHNUNG DER OPFER Typisch Nazi. Fragt mal einen Polen was er von den ach so liberalen Preussen hält.
Und: Luther war ein Antisemit goebbelschen Ausmasses. Dass Nazis immer alles leugnen ist ein alter Hut.
Demnächst wird uns Fundi und Brandenburgis etwas über Gaskammern erzählen. Dreimal dürft ihr Raten,
ob die wohl existiert haben ? Tatsachen zu leugnen ist so ziemlich das dümmste, denn dadurch wird die
dahinterstehende Ideologie um so deutlicher.
#159 Brandenburgis 10:56:50 | Montag, 23. August 2010
Auch die preußische Schulpolitik war eher gemäßigt und nicht im entferntesten mit dem ethnischen Terror
zu vergleichen, den Polen ab 1919 bis 1939 vorgetragen hat – übrigens stets mit der Waffe in der Hand.
Interessanter Weise scheiterten viele polenkritischen Maßnahmen der preußsichen Gesetzgebung an den
preußischen Verwaltungsgebieten. Der verlogene, verdreckte linke Pöbel hier ist wirklich sehr schlecht
informiert. Na ja, Lügen und Hetzen braucht keine Informationen.
Hetze Wenn es zu Luthers Zeiten keinen Rassenantisemitismus gegeben haben sollte, konnte logischerweise
auch Luther kein Rassenantisemit sein. Luther war auch kein Religionsgründer, sondern ein „erster“ Mitgründer
unter vielen Theologen des Lutheranismus, einer kleinen Minorität unter konservativen Evangelischen.
Preußen hat Polen nie vernichtet. Preußen hat – schlimmerweise- gegenüber Polen eine Sprachen- und
Schulpolitik betrieben wie ähnlich die mehrheitlich katholischen Länder Ungarn, Frankreich, Spanien,
POLEN nach 1920, usw., gegen ethnische Minderheiten. Selbst von katholischen Bischöfen letztlich begrüßte
Vertreibungen von Deutschen nach 1945 (und vom polnischen Papst bei seiner Polenreise NICHT verurteilte)
hat Preußen gerade NICHT begangen. Zudem haben weder Preußen, dem ich wahrlich fernstehe und das übrigens
auch nicht rein lutherisch war, noch der entsetzliche Hitler nur katholische Polen beachteiligt bzw. verfolgt:
Preußen schloß die Schulen im fast rein polnischsprachigen und fast rein lutherischen Masuren genauso
und Hitler ließ meines Wissens prozentual weit mehr lutherische polnische Geistliche ermorden als katholische,
darunter den einzigen lutherischen Bischof Polens!
#157 Brandenburgis 10:42:32 | Montag, 23. August 2010
Alles Schwachsinn einer Debilen Das Haus Hohenzollern war eng mit den polnischen Dynastien verwandt und
hat die Polen stets als normale Staatsbürger behandelt, die Jidden übrigens auch. Im Staate Preußen
gab es keine „Ethnien“, sondern nur Pflichten und Rechte als Staatsbürger. Den Polen ging es rechtlich
und wirtschaftlich niemals vorher und nachher so gut wie in dem preußischen Teilungsgebeit.
Historische Tatsachen und untaugliche Versuche der Reinwaschung Man mag es kaum glauben, aber Vollidioten
diskutieren tatsächlich über die Schweregrade des Antisemitismus. Am Anfang der Neuzeit gab es noch
keine biologische Rassenlehre, ergo konnte es auch keinen rassistischen Antisemitismus geben. Die Antisemiten
begründeten ihren Hass mit den damals gängigen Begründungsformeln, also hauptsächlich mit religiösen
Argumenten. Aber die Argumente Luthers, dass nämlich „Juden allesamt hinterhältige Betrüger“ seien,
sind keineswegs religiöser Natur. Wenn Luther kein Antisemit war, sondern nur ein enttäuschter Religionsstifter,
dann haben die Atheisten Recht und Religion wäre gefährlich. Nein meine lieben Freunde FUNDI und BRANDENBURGIS,
Luther war ein übler Antisemit und ein „waschechter Nazi“. Das tut weh, wenn man Protestant ist, aber
auch die Protestanten müssen sich den Tatsachen stellen und Luther endlich aufgeben, er taugt als Religionsstifter
so viel wie Himmler, nämlich gar nicht. Ähnlich verhält es sich mit den lutherisch geprägten Preussen,
die Jahrhundertelang gegen die katholischen Polen wetterten und diese am liebsten ausgerottet hätten.
Wenn der Nationalsozialismus eine religiöse Entsprechung hätte, dann wäre es der Lutherismus.
Pauschalurteile auch kritische, auch bösartige, auch falsche, über Gruppen trifft jede Religionssoziologie,
treffen Juden, Katholiken, und alle anderen öfter sogar über die eigne Gruppe, Pauschalurteile trifft
die Bibel über Juden (!) und Reiche… Wenn Baptisten über sich selbst sagen, daß sie (meist) arm und
oft dick sind, fordern sie nicht, die eigenen Konfessionsgenossen zu verfolgen. Luther forderte Verfolgung
von Andersreligiösen wie die katholische Kirche bis 1965. Auf Christus getaufe Juden achtete er wie seine
eignen Glaubensgenossen. Hätte Hitler das getan, hätte sich jeder Jude durch eine Taufe oder scheintaufe
vor jeder Verfolgung retten können…
Und auch hier eine weitere „moderne“, d.h. rassistische Äusserung von M.L. über den „faulen Juden“,
der andere für sich arbeiten lässt. Hier geht es nicht mehr um religiöse Kontroversen, sondern um die
Verteufelung einer ganzen Bevölkerungsgruppe: Sie lassen uns arbeiten im Nasenschweiß, Geld und Gut
gewinnen. Dieweil sitzen sie hinter dem Ofen, faulenzen … und braten Birnen, fressen, saufen, leben
sanft und wohl von unserem erarbeiteten Gut, spotten dazu und speien uns an, dass wir arbeiten … Sollt
der Teufel hier nicht lachen und tanzen, wenn er solch sein Paradies bei uns Christen haben kann, dass
er durch die Juden, seine Heiligen, das Unsrige frisst … Sie hätten zu Jerusalem unter David und Salomo
nicht solche guten Tage können haben in ihrem eigenen Gut, wie sie jetzt haben in unserem Gut, das sie
täglich stehlen und rauben. (Von den Jüden und ihren Lügen, von M. Luther, 1542, Volksausgabe, S. 30
f.) Luther hat an mehreren Stellen die Unverbesserlichkeit der Juden gelehrt. „Die Katze lässt das Mausen
nicht“: [Von einem getauften Juden erzählt Luther], dass zu Köln in einer Kirche ein Dechant in die
Tür gehauen stünde, der habe in der einen Hand eine Katze und in der anderen eine Maus. Diese Dechant
ist ein Jude gewesen und hat sich taufen lassen und sich zum Christentum begeben; nach seinem Tode hat
er sich also in Stein an der Kirchtür hauen lassen, damit er anzeigen wollte, so wenig die Katze der
Maus gut sein kann, so wenig ist ein Jude einem Christen gut… Weitere Stellen: hier www.theologe.de/…tin_luther_juden.htm
Taufe Abrahams Das ist eben gerade nicht die christliche Taufe und diese „Taufe“ begründet daher NICHT
angeblichen Rassenantisemitismus Luthers, der sich auch sonst nie bei ihm findet- im Gegenteil!
Wenn Luther sagen konnte, dass er selbst getauften Juden misstraue, ja ihnen Tod und Verderben wünsche,
dann ist das durchaus sehr „modern“ (im Sinne des nationalsozialistischen Rassismus): Luther: Wenn ich
einen Juden taufe, will ich ihn an die Elbbrücke führen, einen Stein an den Hals hängen und ihn hinab
stoßen und sagen: Ich taufe dich im Namen Abrahams. (Tischreden, Nr. 1795)
Brandy: Non sequitur! Wahnvorstellung, die Juden würden zuhauf seiner „reformierten“ Religion zuströmen.
Seine antijüdischen Äußerungen sind Resultat dieser Enttäuschung. Mit Antisemitismus hat das nichts
zu tun. Die ersten beiden Sätze sind zutreffend! In welcher Weise folgt aber der letzte Satz aus den
vorhergehenden?
#146 Brandenburgis 08:37:49 | Montag, 23. August 2010
Luther wiegte sich in der Wahnvorstellung, die Juden würden zuhauf seiner „reformierten“ Religion zuströmen.
Seine antijüdischen Äußerungen sind Resultat dieser Enttäuschung. Mit Antisemitismus hat das nichts
zu tun.
Antisemitismus Luthers Texte gegen Juden sind mir bekannt. Luther war kein Antisemit, da er die jüdische
Religion bekämpfte und nicht die „Rasse“ wie Hitler. Der auf Christus, nicht auf Abraham, getaufte Jude
war ihm vollwertiger Mitchrist.
FUNDI und SAMURAI und LUTHER Das zentrale Dokument des lutherischen Antisemitismus ist die grundlegende
Schrift Martin Luthers „Von den Juden und ihren Lügen“ (1543). In seinen letzten Lebensjahren erscheint
die Judenverfolgung als das wichtigste Anliegen von Martin Luther. Lutherzitate im Original: „Wenn ich
einen Juden taufe, will ich ihn an die Elbbrücke führen, einen Stein an den Hals hängen und ihn hinab
stoßen und sagen: Ich taufe dich im Namen Abrahams“ „Darum, wo du einen rechten Juden siehst, magst du
mit gutem Gewissen ein Kreuz für dich schlagen und frei und sicher sprechen: Da geht ein leibhaftiger
Teufel“ „Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist’s um diese Juden,
so diese 1400 Jahre unser Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben
rechte Teufel an ihnen. Das ist nichts anderes. Da ist kein menschliches Herz gegen uns Heiden. Solches
lernen sie von ihren Rabbinern in den Teufelsnestern ihrer Schulen“ „Sie sind voller Zauberei … voll
Neides und Stolzes, dazu eitel Diebe und Räuber, die täglich nicht einen Bissen essen, noch einen Faden
am Leibe tragen, den sie uns nicht gestohlen oder geraubt haben durch ihren verdammten Wucher … Denn
ein Wucherer ist ein Erzdieb und Landräuber, der am Galgen siebenmal höher als andere Diebe hängen
sollte“ „Darum wisse du, lieber Christ, und zweifle nicht daran, dass du nächst dem Teufel keinen bitteren,
giftigeren, heftigeren Feind habest, denn einen rechten Juden“
#142 OttoLXXI † 22:25:05 | Sonntag, 22. August 2010
Jaja… die Hexenpredigt. Die Hexenbulle „Summis desiderantes affectibus“ hat auch Luther verfasst? Oder
doch der Papst? Und er „Hexenhammer“ stammt von dem Dominikaner Heinrich Kramer… Wikipedia: Die Verfolgung
von Hexen kam in allen westlichen Kirchen vor. Ebenso wie die Päpste (vgl. u.a. die oben genannte Papstbulle’Summis
desiderantes) haben auch Luther und Calvin die Verfolgung von Hexen grundsätzlich gebilligt. Nur die
Ostkirchen beteiligten sich nicht an der Hexenverfolgung.
Hexenmeister Luther Luther in einer Predigt 1516: „Die Hexen können den Leib schwächen, ja auch töten.
Sie können Donner erzeugen, die Früchte verderben und das Vieh töten. Sie stehlen den andern Butter,
Käse und Milch, melken es aus einer Türschwelle oder einem Beile oder aus Handtüchern.“ 1526 wiederholte
er in einer Predigt fünfmal: „Sie sind zu töten!“ In der gleichen Predigt führte er aus: „Frauen sind
leichter vom Satan zu verführen als Männer, weil Frauen mehr als jene den abergläubischen Einflüssen
des Teufels unterworfen sind – so wie schon Eva.“ Bei einer von Luthers Tischreden wird für 1538 notiert:
„Es wird viel geredet von Hexen, die Eier, Milch und Butter stehlen. Darauf Dr. Luther: ‘Mit denselben
soll man keine Barmherzigkeit haben. Ich wollte sie selber verbrennen.“ 1540 hatte man endlich 4 Frauen
vor die protestantischen Richter in Wittenberg geschleift. Wegen Wettermachens, Viehvergiftung und Teufelspakt
wurden sie öffentlich verbrannt. wie es Luther gefordert hatte. 1583 hatten die lutherischen Prediger
die Bürger in der Stadt Osnabrück so hexengläubig aufgehetzt, dass man Hunderte von Frauen und einige
Männern denunzierte, von denen schließlich 121 verbrannt wurden. Bei den Calvinisten ist auf die Hexenhatz
von Salem/Neuengland zu verweisen, bei der über 30 Männer und Frauen umgebracht wurden.
#140 OttoLXXI † 21:46:38 | Sonntag, 22. August 2010
Jubärens „bisher“ ist auch schon eine Weile her – so neu sind die Forschungsergebnisse gar nicht. Das
der Hexenglaube in protestantischen Ländern fanatischer war, dürfte mittlerweile auch Allgemeingut sein.
Ich habe auf etwas anderes abgestellt. Offenbar wolltest Du ja den Protestantismus als solchen für die
Hexenverfolgung verantwortlich machen. Das geht aber in die Hose, wenn die Protestanten etwa die Häfte
der Opfer zu verantworten haben – dann bleibt nämlich noch die andere Hälfte für andere Täter, oder?
Falls Du genau gelesen hättest, hättest Du festgestellt, dass ich keineswegs geschrieben habe „die katholische
Kirche hat…“ Ich habe mit meinem Post darauf hingewiesen, dass die Aussage „Die Protestanten haben…“
falsch ist.
Otto ist wieder ein LXX-Schnellmerker: „interessante Zahl. Wenn die Protestanten für ca. die Hälfte
der deutschen Hexenprozeßopfer verantwortlich sind, wer hat dann die andere Hälfte auf dem Gewissen?
Wer im Glashaus sitzt…“ Bisher galt als allgemein anerkannte Wahrheit, dass allein oder hauptsächlich
die katholische Kirche für die frühneuzeitliche Hexenverfolgung verantwortlich wäre. Ein protestantischer
Archivar hatte um 1790 auch die genaue Zahl der katholischen Hexenopfer herausgefunden: 9 Millionen und
etwas. Nach dem Holocaust musste diese Zahl natürlich unter 6 Mill. gedrückt werden – so bei Dan Brown
auf 5 Mill. Inquisitionshexenopfer. Inzwischen hat die seriöse Forschung festgestellt, dass in den katholischen
Kernländern Italien, Spanien und Irland keine oder nur marginale Hexenverfolgungen stattfanden und dass
die spanische Inquisition jegliche Hexendenuntiation unterbunden hatte. Die frühneuzeitliche Hexenverfolgung
hat mit der katholischen Kernlehre gar nichts zu tun, insofern die Kirche immer gelehrt hat, dass der
Teufel zwar Menschen besessen und beeinflussen kann, aber keine materielle Eingriffsgewalt in die Welt
hat – etwa Hagel herbeiführen, Krankheiten anhexen oder Milch in Blut verwandeln. Der Teufels- und Hexenglaube
in den germanisch-keltischen Gebieten Mitteleuropas war möglicherweise eine Wiederkehr altheidnischer
Vorstellungen, die sich bei den Protestanten, aber auch in den Köpfen katholischer Fürsten und Klerikern
im Dt. Reich festsetzten…
Otto, die katholische Kirche hat keine Hexen verbrannt, … wenn man der Sichtweise mancher katholischen
Traditionalisten glaubt. Fakt ist, daß leider de facto mehr Hexenprozesse im ausgehenden 16. und speziell
im 17.Jahrhundert in evangelisch geprägten Ländern stattfanden als in Katholischen-- dies soll aber
nicht über die Grausamkeit der sogenannten Spanischen Inquisition in Spanien,Portugal und Teilen Italiens
hinwegtäuschen.
#137 OttoLXXI † 19:57:44 | Sonntag, 22. August 2010
Jubärens interessante Zahl. Wenn die Protestanten für ca. die Hälfte der deutschen Hexenprozeßopfer
verantwortlich sind, wer hat dann die andere Hälfte auf dem Gewissen? Wer im Glashaus sitzt…
Luther als Hexenmeister Eine weniger bekannte Seite von Luther ist sein Anfeuern des Hexenglaubens. Luther
sah überall den Leibhaftigen am Werk, besonders natürlich bei Frauen. Er versichert, dass Hexen Krankheiten
anhexen könnten, Kinder in Katzen verwandeln und Milch in Blut etc. Ab 1550 hat sich die Gattung der
protestantischen Hexenpredigt rasant verbreitet, sodass sich ab etwa 1570 in den protestantischen Fürstentümern
eine pogromartige Hexenverfolgung ausbreitete. Etwa die Hälfte der 30.000 Hexenopfer im Dt. Reich sind
Opfer von protestantischen Predigern und Pogromen. Auch die angeblich so rationalen Calvinisten haben
sich in der Hexenverfolgung hervorgetan. Schon zu Calvins Zeiten haben die calvinistischen Theologen sich
im Verbrennen von Ungläubigen und Katholiken geübt: Innerhalb von 5 Jahren hatte Calvin in Genf 56 ‘Falschgläubige’
zum Tod durch Feuer verurteilt und vollstrecken lassen .
#131 Caminante 19:27:42 | Sonntag, 22. August 2010
Braunmeister Der braune Meister geht mal wieder des Deutschen liebster Beschäftigung nach: Sich als Blockwart
betätigen und nach Anzeigen wider die Gedankenverbrecher krakelen.
Fundi hat’s erkannt: Die US-Calvinisten standen und stehen in einige Punkten den (zionistischen) Juden
nahe: Die Puritaner beanspruchten nach der Wassenwüstenfahrt das gesamte nordamerikanische Land als ihr
„gelobtes Land“, das ihnen Gott versprochen hätte. Die eingeborenen Indianer wurden als Kanaaniter und
Amalkiter angesehen, die man nach Gottes Willen vertreiben und bei Widerstand töten dürfte und sollte.
In Südafrika haben die Buren-Calvinisten mit jüdisch-alttestamentlicher Rechtfertigung ihre rassistische
Herrschaft begründet. Auf diesem Hintergrund unterstützen die US-Calvinisten auch so vehement die zionistisch-rassistischen
Kreise in Israel, um die Palästinenser in der Westbank zu drangsalieren und letztlich zu vertreiben.
Calvin-Zwingli Und Calvin und Zwingli haben meines Wissens nichts wirklich groß Vorwerfbares gegen Juden
gesagt. Und der führende jüdische Religionssoziologie führte die bessere Lage der Juden in den USA
auf die sozusagen angeborene – wie er sagt- Nähe des Calvinismus zum Judentum zurück. Die calvinistischen
Puritaner erlaubten den von katholischen Herrschern vertriebenen Juden 1655 die Rückkehr nach England.
Der calvinistische Präsident des Weltverbandes bibeltreuer Protestanten predigte 1938 drei Wochen vor
der Reichsprogromnacht, warum Christen freundlich zu Juden sein sollten. Man lese Vorwürfe gegen die
damaligen Päpste bzgl. Juden von einem katholischen Priester (und Professor) des Opus Dei in der führenden
katholischen Zeitschrift der USA. Die älteste Synagoge der USA steht in Rhode Island, weil calvinistische
Baptisten dort zum ersten Mal im Abendland bleibend Religionsfreiheit für alle einführten… Und selbst
Luther sind kein Verbrechen und keine sexuelle Sünde, kein falscher Essengenuß, etc. nachzuweisen, woran
Päpste nicht MINDESTENS genauso schuldig wurden…
@ Fundi Oder um es noch deutlicher zu machen: Luther war in seinen späten Lebensjahren antijüdisch eingestellt,
weil die Juden (mit denen er zu tun hatte und/oder hörte) nicht den christlichen Glauben annahmen. Es
war eine falsche Einstellung, deswegen gegen sie zu sein, auch zeitweise zu Gewalt aufzurufen, aber Luther
war ein Kind seiner Zeit und kein Heiliger- ohne seine Haltung zu rechtfertigen. Hitler und die Nazis
lehnten die Juden einfach ab, nur, weil sie Juden waren-- was auch der Schwachsinn von „Halb“-,„Viertel“juden
usw. verdeutlicht.
Samurai – sie irren sie sind nicht der definitionsstifter von weib, weiblich, mann, männlich! und in
der tat waren/sind bis heute die meisten weiber nicht verheiratet und daher als solche WEIBER und nicht
Frauen. aber dies muss jemand in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi nicht verstehen – diese Seelen
leben es!
Luther Antisemiten lehnen die jüdische „Rasse“ ab, Luther lehnte die jüdische Religion ab, was im Grundsatz
alle Christen tun, wie auch alle Juden im Grundsatz die christliche Religion ablehnen.
ruhrgebietler, Sie irren sich! Sie deuten es so, aber sprachlich haben die Wörter eine andere Bedeutung,
denn hätten Sie Recht, so wären noch im Hochmittelalter die meisten Frauen nicht verheiratet gewesen-
oder waren es die Weiber?
Samurai – nicht ich ziehe die „grenzen“ würden sie die dt. sprache annähend verstehen (was die meisten
in diesem pkt nicht tun!) würden sie selber drauf kommen! weiber sind alle weiblichen geschlechtes; frauen
aber die, die durch die ehe gebunden sind an ihren Mann und innert der Familie Kinder haben. was, um alles
in der welt, ist daran verwerflich, obwohl es auf Gott selbst gerichtet ist und SEINER Schöpfungsordnung
entspricht?
Einfalt – seit wann ist Gottes Schöpfung demokratisch? sie ist und bleibt hierarchisch und auf SEINE
SOZIALES KÖNIGREICH ausgerichtet! Da gibt es Frauen(!), Weiber, Männer! Da gibt es keine unzüchtigen
weiber und männer, keine übergriffe auf schutzbefohlene! und alles und jede Seele entrichtet Gott-Vater
die IHM zustehende Ehre! Wer „katholisch“ ist, ist kein Demokrat! Wer „katholisch“ ist, ist ein Royalist –
er lobt und preist Gott im Himmel und Jesus Chrsitus!
Die Überschrift ist schon genial: Ein opportunistischer Knecht der protestantischen Fürsten Wenn man
die demokratischen „Fürsten“ als Fürsten durchgehen läßt, dann kann man das gleiche heute von jedem
der „katholischen“ Bischöfe sagen!
Fundi: Luther war antisemit! bei ihne scheint eine leseschwäche vorzuliegen… er war ein mörder, ein
hurenstecher, ein kirchenspalter ein säufer ein schlemmerer ein von satan besessener fettwanst!
Luther/ Protetanten . Wie gesagt war Luther nie Antisemit. Zweitens gibt es unzählige Sprüche von Päpsten
gegen Andersgläubige, die Luthers diesbzgl. Forderungen keinesfalls nachstehen. Drittens hinkt jeder
Vergleich Luthers mit Päpsten sowieso, denn Päpste beanspruchen, verbindlich an Christi Stelle zu herrschen,
was Luther keinswegs tat. Viertens versuchen antievangelische Katholiken Luther den Protestanten um die
Ohren zu hauen, obwohl Luthers Worte für Lutheraner eben keinesfalls verbindlich sind und Lutheraner
unter den – wie Luther – bibeltreuen Evangelischen eine kleine Minderheit sind, etwa im Gegensatz zu den
konservativen Baptisten,die seit ihrer Gründung das Menschenrecht auf Religionsfreiheit ausdrücklich
auch für Juden forderten, was „Rom“ noch bis 1965 ablehnte!
@ Waldseemüller: auch ich habe diese Geschichte über Luther gekannt … … und wollte sie veröffentlichen,
nur habe ich das Heft nicht mehr gefunden. Ein EWIGES VERGELTSGOTT für die Veröffentlichung. Das gehört
unbedingt unter die Leute. Ich halte diese Geschichte für wahr. Luther ging als ein Unberufener ins Kloster
und hat den Weinberg des Herrn verwüstet. Nach einem Mord, er hatte jemand erstochen, und dem darauffolgenden
Gewitter, dass so heftig war, machte er aus Angst diesen Schritt ins Kloster. Niemand darf als Unberufener
in den Priester und Ordensstand treten. Er würde dieses Leben nicht ohne Schaden für sich und viele
andere durchstehen. Luther war auch ein Befürworter der Hexenverfolgung. Beim Lutherjahr wurde dieser
verdorbene Mensch, von einer Reihe deutscher Bischöfe, einschliesslich Vorgängerpapst derart gelobt,
dass man sich fragen musste, ob die noch richtig ticken. Luther ist wie Calvin, Zwingli und viele andere
„Reformatoren“ ein Sohn von höchster Verderbnis. Es sind Sprachrohre der Hölle. gez. Gotteskrieger,
Joshua der wahre ältere …
MichelleGreco versautes Ich habe schon mehrfach gesagt, dass ich dieses Spammen eben nicht für richtig
und wenig zielführend halte. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Aber bitte erst dann, wenn
auch wirklich Ergebnisse vorliegen.
Luther lässt sich nicht „Entlasten“ Dazu sind seine Hasspredigten gegen die Juden zu brutal. Er forderte
alle Menschen dazu auf, Juden zu verbrennen. Und das nennt ihr christlichen Antijudaismus ? Warum verteidigt
ihr diesen Hassprediger ? Wäre Luther ein katholischer Papst gewesen, so würdet ihr ihn tausendfach
verdammen. Kein Papst der katholischen Kirche hat jemals so grausame antisemitische Hetzpredigten veröffentlicht.
Das heisst aber nicht, dass sich auch die katholische Kirche nicht mitschuldig gemacht hätte, allerdings
gab es zu keiner Zeit ein Katholisches Programm zur Judenvernichtung. Es gab aber sehr wohl ein solches
Programm von Herrn Luther.
#111 Caminante 14:24:52 | Sonntag, 22. August 2010
@Fundi So ist es. Der Nationalsozialismus war eine antichristliche, modernistische, rassistische und biologistische
Bewegung. Er ist ein Argument gegen die Moderne – nicht ein Argument gegen das Christentum.
Kein Antisemit Wie schon dargelegt, war Luther kein Antisemit! Er verurteilte die jüdische Religionsangehörigen,
nicht die Volks-oder „Rassen“-Angehörigen, die er im völligen Gegensatz zu Antisemiten bei Bekehrung
als vollberechtigte Mitchristen ansah. Und Hitler war in keiner Weise von Luther geprägt, sondern vom
Wiener Haß gegen Juden, den auch der Bürgermeister Lueger von der katholischen Partei schürte.
#108 Waldseemüller 14:22:13 | Sonntag, 22. August 2010
„Luther gefesselt zwischen Dämonen“ „Es geschah um das Jahr 1974, als eine progressistische Kalenderreformbestrebung
Martin Luther zum Heiligen und zum Kirchenlehrer erklären wollte, dass ein Grazer Franziskanerpater dagegen
seine Stimme erhob und predigte, Luther sei in der Hölle. Da wurde er (der Pater) auf einmal zu einem
Versehgang geholt. Er kam in das besagte Haus und sah sich fünf Männern gegenüber. Auf dem Tisch stand
eine Schüssel, die verdeckt war, darin lag ein Revolver… Die Männer sagten, der Pater werde diesen
Raum nicht verlassen, ehe er nicht beweisen könne, dass Luther in der Hölle sei. Auf dem Tisch wurden
das Allerheiligste, eine Kerze und ein Kreuz aufgestellt, und der Pater begann zu beten, sehr, sehr lange.
Er verlangte das Rituale Romanum mit dem Exorzismus, das man ihm besorgte. Dann stundenlanges Gebet und
die Beschwörung. Siehe, da klopfte es an der Tür, sie (die Männer) sagten „herein“, aber nichts tat
sich. Erst als der Pater selbst „herein“ rief, öffnete sich die Tür und herein trat Luther, rotglühend,
gefesselt zwischen zwei Dämonen. Als alles vorbei war, bedankten sich die Männer noch und verließen
fluchtartig das Haus. Der Pater war jedoch so geschockt von dem Erlebnis, dass er nie mehr predigte. Er
ist bereits gestorben, so berichtet ein Ohrenzeuge.“ Abschrift 6/96. Aus dem „Ave-Kurier“ Dezember 1980,
Mediatrix-Verlag, Wien, Zischkin, Beatrixgasse 4, Verlags-Postamt 1150 Wien
#107 Caminante 14:20:53 | Sonntag, 22. August 2010
@Rosi Der biologistisch-rassistische Antisemitismus der modernistischen Nazi-Heiden hat seine Wurzeln
eher in der Zeit der Aufklärung – nicht in der Zeit des christlichen Antijudaismus.
JörgJunker Im Mathematik-Unterricht werden Bücher zitiert die über 1.500 Jahre alt sind. Waren Menschen
der Vergangenheit nicht inder Lage Wahrheit zu erkennen ? Und wie oft muss ein und dieselbe Wahrheit erfunden
werden bist du sie glaubst ? Dein Luther war und ist ein fürchterlicher Antisemit. Es wäre an der zeit,
sich von diesem Ballast zu trennen und klar Stellung zu beziehen. man kann Luther nicht mehr „Entlasten“.
Er ist ein geistiger Brandstifter und der Begründer des deutschen Antisemitismus. Von ihm aus führt
der rote Faden direkt zu Hitler.
#104 Caminante 14:05:44 | Sonntag, 22. August 2010
Luther und die Juden Ich bin mal gespannt, wann sich kreuz.net dem Judenhaß des späten Luther widmen
wird – und ob er, wenn dieses Thema behandelt werden sollte, auch so schlecht dabei wegkommt.
Luther war ein Werkzeug des Widersachers … Wer der größte Verbrecher, nicht nur in Deutschland, sondern
weltweit war oder ist, auf welches Konto die meisten Verbrechen gehen, weiß Gott der Allwissende alleine.
Beim Weltgericht wird alles offenbar werden, auch die vielen schweren himmelschreienden Verbrechen die
in der Gegenwart begangen werden. Man braucht nicht immer auf die Verbrechen der Vergangenheit hinweisen.
Unsere gottlose Zeit steht keinem Verbrechen hinter. Vielleicht ist das, was sich heute, vor unseren Augen
abspielt bedeutend schlimmer. Gott setzt andere Maßstäbe, als die verblendeten Menschen, die Lügner
und Heuchler. Niemand wird dem Zorngerichte Gottes entfliehen können. Ich für meinen Teil sehne diesen
Tag herbei, wo keine Beziehung, keine Geldschmierung etwas nützt, wo die Verstockten eine Zwangseinsicht
bekommen, wo alleine ein zerknirschtes, reumütiges, demütiges Herz Hoffnung schöpfen darf. Selig die
hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden. Was Luther angeht, er
hat einen unermesslichen Schaden an Leib und Seele angerichtet, der niemals wieder gut zu machen ist.
Nehmen wir diesen unglücklichen Menschen als abschreckendes Beispiel. Nur so hat er für uns alle noch
einen Nutzen.
Verbrechen Gibt es irgendeine Tat Luthers oder Bismarcks (die ich beide ablehne), die man als Verbrechen
einstufen könnte, und die man NICHT zugleich früheren Päpsten und katholischen Bischöfen Deutschlands
vorwerfen müßte? Bzgl. Hitler erklärten die katholischen Bbischöfe Deutschlands im Frühjahr 1933,
daß Katholiken NSDAP-Mitglieder sein dürften, wöhrend DIE SOVIEL schwächere calvinistisch-konservative
Kirche Deutschlands sogar noch 1937 eine Doppelmitgliedschaft ablehnte.
Luther ein Knecht der Fürsten Luther war ein Feind des Volkes, ein Feind der Kirche und ein Knecht des
Teufels. Die drei grössten Verbrecher in der deutschen Geschichte waren Luther, Bismarck und Hitler.
#93 OttoLXXI † 23:49:02 | Samstag, 21. August 2010
Hallo Luther-Frau :(3 Wie geht’s? Bin nur auf einen kurzen Sprung da, um mal zu gucken, was meine Lieblingsfundis
so treiben, Aber morgen früh komme ich wieder her, Sonntags bringen sie ja immer gerne Kishon-Zitate…
#88 Schlumpf † 23:00:47 | Samstag, 21. August 2010
@ Theresia weiß Bescheid: bringt es denn wirklich etwas, wenn man sich auf dem angegebenen Link gegen
die Fanatiker von Kreuznet beschwert ? Wenn der Server und die Verantwortlichen sich irgendwo im ausland
auf einer einsamen Insel einquartiert haben, ist das doch so, als wolle man Osama Bin Laden oder irgendwelche
Nazi-Größen, die sich versteckt haben, ausräuchern. ( Aber nicht mit Weihrauch! )
Ach, Brandenburgis, das Leben wird immer besser! :)3 So viel Haydn für 20 Euro, das muss ich doch gleich
mal recherchieren. Lutheranerin, damit kann ich sehr gut leben!
Ein opportunistischer Knecht der protestantischen Fürsten Ich empfehle die Novelle Heinrichs von Kleist „
Michael Kohlhaas“, als der aufständische Kohlhaas bei Luther vorspricht , wird er von diesem lediglich
ermahnt, sich an das geltende Recht zu halten, und sich den Landesfürsten unterzuordnen und den Widerstand
aufzugeben ( Heinrich von Kleist , Sämtliche Novellen, Goldmannverlag München 1970)
Was sind die Lutherleute so jammervoll, wenn das gepuderte Lutherbild abgeschminkt wird: Dann heißt es:
Luther sei auch nur ein Kind seiner Zeit gewesen, er habe es doch anders gemeint etc. Nein, Luther war
nur groß als Stänkerer und Wortfurzer. Sogar bei den Mahlzeiten wollte der unzivilisierte Mensch gerülpst
und gefurzt haben. Alle seine Schriften durchzieht ein unflätiges Krakeelen, sobald Luther mit Argumentationsgegnern –
auch aus den eigenen Reihen – und ‘Papisten’ zu sprechen kommt.
Oder so: Rollend in schäumenden Wellen Bewegt sich ungestüm das Meer. Hügel und Felsen erscheinen,
Der Berge Gipfel steigt empor. Die Fläche, weit gedehnt, Durchläuft der breite Strom In mancher Krümme.
Leise rauschend gleitet fort Im stillen Tal der helle Bach. Huhu, Lutheranerin!
#70 Brandenburgis 22:14:10 | Samstag, 21. August 2010
Hallo Freimaurerin Wenn wir schon in die Wellen tauchen, dann lieber so: Sich üben im Lieben, in Scherzen
sich herzen ist besser als Florens vergängliche Lust. ___Hier quellen ___die Wellen, ___Hier lachen ___und
wachen ___die siegenden Palmen auf Lippen und Brust.
#67 Brandenburgis 21:50:25 | Samstag, 21. August 2010
Ich weilte mit meiner Familie in Zingst an der Ostsee (MVP), wo ich sogar die Möglichkeit hatte, eine
allerdings hyper-modernistische Messe mitzufeiern. Auf den Genuß des ss. Sakramentes mußte ich somit
verzichten. Dafür war das Wetter meist blendend und man konnte bei kräftigem Wellengang herrlich schwimmen.
Trotz absoluter Diaspora sind Bürgermeisteramt, Landtags- und Europaparlamentsmandat fest in katholischer
Hand.
Leute, jetzt ist auch der Schlingen-mief abberufen worden. Und der ach so fromme Herr Sepp Daxenberger
läßt sich – für Gottlose standesgemäß – verbrennen und einurnen.
Die alte Literatur zu Luther kann man nicht mehr heranziehen, seit es die Gesamtausgabe der Werke Luthers
gibt. Also bitte neuere Werke (z.B. Obermann, Barth …) verwenden.