Deutschland
Eine katholische Kaderschmiede? Die fehlt weit und breit
Inzucht: Der abgesetzte altliberale Geistliche Direktor der katholischen Journalistenschule in München wird garantiert durch einen anderen altliberalen Funktionär ersetzt. Dafür werden die altliberalen Amtsbischöfe sorgen.
Mons. Gebhard Fürst
Mons. Gebhard Fürst
© Inge-Lyubov, CC
(kreuz.net) Der notwendige Rücktritt des altliberalen Ideologen, Hw. Michael Broch (67) als Geistlicher Direktor der Journalistenschule ‘Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses’ sei ein „schmerzlicher Vorgang“.

Diese Jammertöne schlug der altliberale Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart in einer Presseaussendung am Montag abend an.

Hw. Broch gehört zum Bistum Rottenburg-Stuttgart. Er übte das Amt des Geistlichen Direktors nur vier Monate aus.

Im Mai meldete sich Hw. Broch in einem Zeitungsinterview mit wüsten Tiraden gegen Papst und Kirche zu Wort.

Tiraden gegen Papst und Kirche

Es habe keine Möglichkeit gegeben, Hw. Broch als Geistlichen Leiter zu halten, nachdem er das Vertrauen der Bischöfe verloren habe – schreibt Mons. Fürst.

Doch am Montag berichtete die kirchenfeindliche Tageszeitung ‘Süddeutsche’, daß sich die altliberalen Oberhirten Erzbischof Reinhard Marx von München und Freising, Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg und Bischof Fürst für einen Verbleib des Kirchenfeindes ausgesprochen hätten.

Es war Kardinal Joachim Meisner von Köln, der mit vatikanischer Rückendeckung die Entfernung des Kirchenfeindes durchsetzte.

Altliberale Solidarität

Bischof Fürst betonte, daß die Arbeit von Hw. Broch als altliberaler „Hörfunk-Pfarrer“ in der Diözese Rottenburg-Stuttgart von dem Rücktritt nicht betroffen sei.

Der kirchenfeindliche Geistliche habe sich über viele Jahre hinweg als „Medienfachmann von hoher Kompetenz“ ausgewiesen.

Im Gefolge von Hw. Brochs Absetzung reichten erfreulicherweise auch zwei altliberaler Aufsichtsratsmitglieder der Journalistenschule ihren Rücktritt ein. Auch darüber ist Mons. Fürst „betroffen“.

Die beiden Kirchenfeinde hätten sich über viele Jahre hinweg in sehr engagierter Weise um die katholischen Journalistenschule verdient gemacht – wirft der Bischof ihnen Blumen aufs Grab. Sie seien angeblich nur schwer zu ersetzen.

Der altliberale Aufsichtsrat der Journalistenschule hatte sich über den Rücktritt von Hw. Broch „tief verärgert“ gezeigt. Er erklärte sogar, daß das Vertrauen in die altliberalen Bischöfe „zerstört“ sei.

Wunschtraum: Katholische Kaderschmiede

Ein Sprecher des ‘Deutschen Journalisten-Verbands’, Hendrik Zörner, schimpfte vor der ‘Frankfurter Rundschau’ über die freiwilligen Rücktritte.

Es könne nicht angehen, daß eine Journalistenschule „handstreichartig zur katholischen Kaderschmiede umfunktioniert wird“.

Die Vizepräsidentin des deutschen Laiengremiums ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’, Karin Kortmann, kritisierte die Bischöfe offen.

Diese sollten „die Größe haben“, sich „inhaltlich“ mit der billigen, antikatholischen Polemik von Hw. Broch auseinanderzusetzen.

Die Bischöfe regieren nicht mehr

Die Direktorin der Journalistenschule, Elvira Steppacher, bezeichnete die Lage vor ‘Radio Vatikan’ als „sehr ernst“.

Immerhin gesteht sie eine „wirkliche Ungeschicklichkeit“ im Verhalten von Hw. Broch ein.

Ferner erkärte Frau Steppacher, daß sich die Bischöfe um die Journalistenschule de facto nicht kümmern:

„Ich habe in meinen acht Jahren hier noch nicht einmal erlebt, daß ein Bischof sich zu einem Curriculum geäußert hätte.“
      
15 Lesermeinungen
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#17   Soramonas   05:04:41 | Samstag, 21. August 2010
Freimaurerei…
…als Trägerin des zersetzenden Modernismus, Liberalismus und ideologischen absoluten Relativismus…
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#16   Rodolfo Panetta   22:17:48 | Freitag, 20. August 2010
Wenigstens einmal blieb Kardinal Meisner standhaft!
Meistens gibt er ja auf Druck von links hin wieder nach.
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#14   Gockeline   10:44:54 | Donnerstag, 19. August 2010
Kirche kann Kritik nicht ertragen?????
Auch ein Papst kann Kritik ertragen!
Kritik kann sehr viel helfen.
Broch und Fürst als Altliberale zu beschimpfen ist auch nicht O.K.
Ich habe lange gesucht,wo ihr die Kritik an Altlieberale seht.
Ich sehe eher meine Kritik an Erzkonservative die ihren Blick nach rückwärts gerichtet haben!
Die lesen ihre Bibel auch nicht gut.
Wer seine Hand an den Pflug legt und rückwärts schaut ,ist nicht geeignet für das Reich Gottes.
Aus der Vergangenheit erkennen ,
aber nach vorwärts schauen ist angesagt!
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#12   Informant †   09:24:20 | Donnerstag, 19. August 2010
Tolle Verbündete haben die Altliberalen da
Hendrik Zörner,ein SPD Genosse,der beim „Vorwärts“ mitgearbeitet hat.
www.djv.de/…-Zoerner.2946.0.html
Elvira Steppacher,ehemalige STERN Mitarbeiterin im Krampf gegen Rechts
www.ifp-kma.de/…und-Mitarbeiter.html
Dem Zollitsch sitzt der unsägliche Lehmann und der SWR im Nacken.Allein der Mainzer Bischof Karl Kardinal Lehmann schloss sich ausdrücklich dem einstimmigen Votum des IFP-Aufsichtsrats an, Broch im Amt zu belassen
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#11   Einfalt   22:36:00 | Mittwoch, 18. August 2010
@Sefirot
Wieso mit dem Segen von Zaitzkofen eine Kaderschmiede aufmachen, wenn Zaitzkofen eine Kaderschmiede ist?
@Susanna die Keusche
Herr Daxenberger war doch auch nur einer der Feinde des Vaterlands und des Herrgotts. Irgendwie ist das doch wie mit dem Unglück auf der Loveparade, Gott tötet nicht alle, die gegen ihn arbeiten, aber manchmal zeigt er uns und der Welt doch, dass die Ungläubigen eine Strafe erwartet.
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#10   Blaumeise   21:32:23 | Mittwoch, 18. August 2010
Die Schriftenstände in den Kirchen sind ein Trauerspiel
Zustimmung, @DerRabe !
Wenn man sonst nichts gescheites findet, die Wochenzeitschrift „Christ in der Gegenwart“ mit ihrer häretischen Theologie liegt bestimmt aus!
.
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#9   DerRabe   20:16:33 | Mittwoch, 18. August 2010
wer die katholischen zeitschriften liest, die ind en kirchen ausliegen,
der kommt vor lauter langeweile und angeödet sein wahrhaftig um.
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#8   Blaumeise   18:42:24 | Mittwoch, 18. August 2010
Die Bischöfe kümmern sich nicht um ihre eigene
…Journalistenschule ifp in München (kirchensteuerfinanziert), so ist in obigem Artikel zu lesen.
Sie kümmern sich auch nicht was in den Religionsbüchern steht, ob die ReligionslehrerInnen die Glaubenslehre der Kirche vertreten, etc…
Dafür sind manche Bischöfe oft in Talk-Shows zu Gast, mit eher weltlichen Themen.
Es muss sich etwas ändern!
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#7   Sycamore   17:24:41 | Mittwoch, 18. August 2010
@Sefirot (13:45): dumm, dümmer, sefirot!
Ihre Bemerkungen lassen sich an Dummheit, wie üblich, kaum überbieten. Müssen Sie einen solchen geistigen Durchfall unbedingt ‘coram populo’ unzählige Male generieren?
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#6   monens   13:50:35 | Mittwoch, 18. August 2010
„Journalistenschule“ kocht ihren eigenen Brei
Dieser erhält seine „Beigaben“ von mauerkratzenden Laienverbänden mit der Absicht der Unterminierung der kirchlichen Struktur und Lehre
www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
„Fensteröffnenden“ Geistlichen bekommt dieses „Tischmenü“ überhaupt nicht, denn es führt zu Phantasiebilder menschlicher „Vorstellungen“ über die Kirche und lässt diese nicht mehr als in Wesen und Struktur göttlichem Willen entsprechend gelten.
www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
Vielleicht auch ein Symptom jener grassierenden Epiedmie der menschlchen „Besserwisserei“, die sich auch in einer weichgespülten Theologie bemerkbar macht
www.razyboard.com/…07887-5905040-0.html
Die Verpflichtung zu diesem Eid
www.razyboard.com/…07887-5828156-0.html
wäre ein „harter Schlag“ gegen eine Theologie im „Schongang“ der weltzugewandten Lauheit.
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#5   Sefirot   13:45:51 | Mittwoch, 18. August 2010
Geht es jetzt um die sogenannte
Altliberalität des neuen IFP-Direktors oder um was sonst…? Wohl doch eher um die Möglichkeit, eine Kanonade darüber abzulassen, weil sich das angesehene Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses nicht zur Kaderschmiede der FSSPX, von Schmidbergers Gnade hat deformieren lassen.
„Ich habe in meinen acht Jahren hier noch nicht einmal erlebt, daß ein Bischof sich zu einem Curriculum geäußert hätte.“
Warum sollte sich auch ein Bischof zu einem IFP-Curriculum äußern…? Das liegt doch überhaupt nicht
in seiner Berufssphäre eines Bischofs. Ein Bischof soll
Predigen und das Evangelium verkünden. Was soll denn
blaustrümpfige Gegilfe von kreuz.net…?
Soll kreuz.net. doch eine eigene Kaderschmiede aufmachen…mit dem kräftigen Segen aus Zaitzkofen. Dann klappt’s und vielleicht hört das neidische das Gegilfe über altliberale Bischöfe auf…
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#4   Sycamore   13:41:10 | Mittwoch, 18. August 2010
@kochia
Daß der Fürstbischof von Rottenburg ein kirchlicher alt-68er ist, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
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#3   Susanna die Keusche   12:42:28 | Mittwoch, 18. August 2010
Sepp Daxenberger
Sepp Daxenberger ist tot. BR www.br-online.de/…-ID1210938403238.xml
Wie schrecklich! 3 Kinder verlieren innerhalb von 3 Tagen Mutter und Vater an Krebs!
Beten wir für ihn und seine Familie!
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#2   kochiahassiae †   12:30:19 | Mittwoch, 18. August 2010
Bischof Gebhard, Fürst von Rottenburg-Stuttgart
Wussd gar ned, dass mer in Wirrdebersch noch Firstbischeef hawwe duhn!!!
o^/
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#1   Franziskus777   11:39:59 | Mittwoch, 18. August 2010
Zeichen der Zeit
Der Anti-Christ wird weiterhin im SWR sprechen sowie das „Wort zum Sonntag“ (wurde immer beliebiger und vergass die Botschaft Chrsiti !) labern…
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