16:44:38 | Freitag, 20. August 2010
Der Bischof von Chur will oder muß einen „konstruktiven Dialog“ mit den kirchenfeindlichen staatskirchlichen Gremien führen. Denn sonst drehen sie ihm das Geld ab.

Bischof Vitus Huonder von Chur auf einem Pressebild
(kreuz.net, Chur) Gestern hat sich Bischof Vitus Huonder von Chur mit einem „Bischofsrat“ genannten Gremium
über den Konflikt mit den Organen der kantonalen Staatskirchen in seiner Diözese beraten.
Das gab Bischofsvikar
Christoph Casetti in einer heutigen Pressemeldung bekannt.
Der Bischof will das Gespräch mit den diözesanen
Beratungsgremien suchen.
Er betonte ferner seinen Willen, „weiterhin einen konstruktiven Dialog mit den
staatskirchenrechtlichen kantonalen Körperschaften zu führen“ – so Prälat Casetti.
Die Kritiker an
den Karren gefahrenDer Streit entzündete sich nach einer Pressemeldung der sogenannten ‘Biberbrugger-Konferenz’
vom 20. Juli.
Die ‘Biberbrugger-Konferenz’ ist eine Versammlung halbstaatlicher Kirchensteuer-Gremien.
Sie warnte vor einer Ernennung des Churer Generalvikars, Kanonikus Martin Grichting, zum zweiten Churer
Weihbischof.
Bischof Huonder
konterte in einem Brief am 13. August, in dem er seinen Wunschkandidaten
verteidigte.
Das Onlineportal der lokalen ‘Obwalden Nidwalden Zeitung’ sprach von einem „Gegenangriff“
des Bischofs. Er habe seine Kritiker an den Karren gefahren.
Eigentor eines AltliberalenNach der Publikation
des Briefes lief der Pfarrer der Ortschaft Wald, Dekan Vitus Schmid, gegen den Bischof Amok.
Er forderte
Anfang der Woche in einer Stellungnahme vor der Schweizer Agentur ‘kipa’ dessen Rücktritt.
Den Bischof
verunglimpfte er pauschal als naiv und unfähig. Er solle die „Demission einreichen und fähigeren Kräften
den Weg frei machen“.
Ein altliberaler Sprecher des Generalvikariats im Bistum Chur, Hw. Franz Stampfli,
winkte vor der ‘Neuer Zürcher Zeitung’ ab.
Es sei bekannt, daß der altliberale Hw. Schmid „das Heu
nicht auf der gleichen Bühne“ habe wie Mons. Huonder.
Hw. Stampfli ist selber ein offener Gegner von
Kanonikus Grichting als Weihbischof.
Dieser „verteufelt und verunglimpft“ angeblich seine Gegner und
„taugt ganz einfach nicht“ für das Amt.
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Coracao † 16:53:08 | Sonntag, 22. August 2010
#18
Botschafter 09:56:58 | Samstag, 21. August 2010
#17
defendor 09:19:56 | Samstag, 21. August 2010
#15
holger knust 23:54:59 | Freitag, 20. August 2010
#14
Botschafter 23:09:28 | Freitag, 20. August 2010
#12
Rodolfo Panetta 21:56:17 | Freitag, 20. August 2010
#11
Botschafter 21:16:34 | Freitag, 20. August 2010
#10
biomilch 21:03:35 | Freitag, 20. August 2010
#9
wickerl 20:26:37 | Freitag, 20. August 2010
#8
r.ruhrgebietler 19:31:23 | Freitag, 20. August 2010
#7
Botschafter 19:09:44 | Freitag, 20. August 2010
#6
r.ruhrgebietler 18:51:05 | Freitag, 20. August 2010
#5
Informant † 18:28:02 | Freitag, 20. August 2010
#3
Botschafter 17:27:32 | Freitag, 20. August 2010
#2
Mighty Counsellor † 17:16:21 | Freitag, 20. August 2010
#1
monens 17:14:04 | Freitag, 20. August 2010