Schweiz
Bischof Huonder will Harmonie
Der Bischof von Chur will oder muß einen „konstruktiven Dialog“ mit den kirchenfeindlichen staatskirchlichen Gremien führen. Denn sonst drehen sie ihm das Geld ab.
Bischof Vitus Huonder von Chur auf einem Pressebild
Bischof Vitus Huonder von Chur auf einem Pressebild
(kreuz.net, Chur) Gestern hat sich Bischof Vitus Huonder von Chur mit einem „Bischofsrat“ genannten Gremium über den Konflikt mit den Organen der kantonalen Staatskirchen in seiner Diözese beraten.

Das gab Bischofsvikar Christoph Casetti in einer heutigen Pressemeldung bekannt.

Der Bischof will das Gespräch mit den diözesanen Beratungsgremien suchen.

Er betonte ferner seinen Willen, „weiterhin einen konstruktiven Dialog mit den staatskirchenrechtlichen kantonalen Körperschaften zu führen“ – so Prälat Casetti.

Die Kritiker an den Karren gefahren

Der Streit entzündete sich nach einer Pressemeldung der sogenannten ‘Biberbrugger-Konferenz’ vom 20. Juli.

Die ‘Biberbrugger-Konferenz’ ist eine Versammlung halbstaatlicher Kirchensteuer-Gremien. Sie warnte vor einer Ernennung des Churer Generalvikars, Kanonikus Martin Grichting, zum zweiten Churer Weihbischof.

Bischof Huonder konterte in einem Brief am 13. August, in dem er seinen Wunschkandidaten verteidigte.

Das Onlineportal der lokalen ‘Obwalden Nidwalden Zeitung’ sprach von einem „Gegenangriff“ des Bischofs. Er habe seine Kritiker an den Karren gefahren.

Eigentor eines Altliberalen

Nach der Publikation des Briefes lief der Pfarrer der Ortschaft Wald, Dekan Vitus Schmid, gegen den Bischof Amok.

Er forderte Anfang der Woche in einer Stellungnahme vor der Schweizer Agentur ‘kipa’ dessen Rücktritt.

Den Bischof verunglimpfte er pauschal als naiv und unfähig. Er solle die „Demission einreichen und fähigeren Kräften den Weg frei machen“.

Ein altliberaler Sprecher des Generalvikariats im Bistum Chur, Hw. Franz Stampfli, winkte vor der ‘Neuer Zürcher Zeitung’ ab.

Es sei bekannt, daß der altliberale Hw. Schmid „das Heu nicht auf der gleichen Bühne“ habe wie Mons. Huonder.

Hw. Stampfli ist selber ein offener Gegner von Kanonikus Grichting als Weihbischof.

Dieser „verteufelt und verunglimpft“ angeblich seine Gegner und „taugt ganz einfach nicht“ für das Amt.
      
16 Lesermeinungen
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#20   Coracao †   16:53:08 | Sonntag, 22. August 2010
Es ist gut
Es ist gut, wenn Bischof Huonder HARMONIE will, dass ist auch der Wunsch Jesu!
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#18   Botschafter   09:56:58 | Samstag, 21. August 2010
Beispiel
„‘Es genügt nicht, an der Lehre der Kirche formal festzuhalten, sondern ‘die Bischöfe müssen diese auch selbst zuinnerst annehmen. Dann hat man die Kraft der Überzeugung.’“
Kardinal Marc Ouellet, designierter Präfekt der vatikanischen Bischofskongregation
Der Konsens um des Jobs, des Geldes, der gesellschaftlichen Position willen, sowie das Pharisäertum führen nicht zum HERRN.
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#17   defendor   09:19:56 | Samstag, 21. August 2010
„Fensteröffnende Neuerer“…
…werden
– gerade in der Schweiz –
nicht müde, die
ausgetretene Leier des Modells einer „demokratischen Kirche“ vorzukauen.
Dies wohl wider besseren Wissens, dass
unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS
Seine Kirche als
Seinen mystischen Leib
monarchisch
( mit IHM als Haupt als den König der Könige )
und
hierarchisch
( SEINE Glieder…SEIN Stellvertreter auf Erden, der Heilige Vater; die Kardinäle; Bischöfe; Priester; Laiengläubige )
eingesetzt hat !
ER hat die in Seine direkte Nachfolge Vorgesehenen dazu berufen
und ihnen alleine aufgetragen,
Seine Lämmer zu lehren, zu weiden und heiligen !
„Kirche von unten“ oder „wir sind Kirche“
oder ähnliche selbstgerechte Gruppierungen finden sich denn auch in grosser Zahl.
Ihnen allen ist
gemeinsam,
dass sie sich
nicht
mit der GOTT-gegebenen kirchlichen Autorität und mit der GOTT-gegebenen kirchlichen Struktur
abfinden können und wollen
und so stets versuchen „zeitgeistgemässe“ Forderungen einzubringen.
Selbstredend, dass sie teils auch schnell zur Hand sind,
wenn es um Anzweiflungen / Verneinungen
von unfehlbaren Glaubenswarheiten und der unfehlbaren Sittenlehre geht.
Doch der Wind dreht sich…
Neuestes Beispiel ist
das Nicht-Eintreten von Seiten des Vaticans auf die von der oesterreichischen „Wir sind Kirche“ Bewegung geforderten „Neuerungen“.
Es wird Zeit, dass auch in der Schweiz
r ö m i s c h
katholisch sein wieder obsiegt !
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
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#15   holger knust   23:54:59 | Freitag, 20. August 2010
gregor.heIIer
Was bitte ist eine REDAGSION, und vor allem, was soll dieser Unflat?
Zu Ihrer Information, diese Forum ist katholisch!
Gelobt sei Jesus Christus!
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#14   Botschafter   23:09:28 | Freitag, 20. August 2010
Div. Riten
r.ruhrgebietler wieviele Messriten gibt es, die gültig sind?
Pre-tridentinische Riten, die immer noch zelebriert werden, der byzantinische, die Kopten haben einen eigenen und sind fromme, treue Christen – in Agypten.
S.E.Bischof Vitus Huonder zelebrierte schon den trid. Ritus im Dom zu Einsiedeln und ich war dabei. Auch die Kommunionsausteilung funktionierte, kniend, in der vordersten Bankreihe…
Der zuständige Mann für die trid. Liturgie im Bistum Chur ist Pater Martin Ramm FSSP.
Es sind beide Messen gültig, auch wenns den Piussen nicht gefällt. Die Liturgie ist sehr wichtig, alleine aber nicht entscheidend.
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#12   Rodolfo Panetta   21:56:17 | Freitag, 20. August 2010
Schlimme Verhältnisse in der Schweiz!
Möge Bischof Vitus Huonder standhaft seinen Weg gehen.
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#11   Botschafter   21:16:34 | Freitag, 20. August 2010
Zürcher Kirche
S.E. Bischof Vitus Huonder möchte seine Schafe nicht verlieren. Dies ist die erste Hirtenpflicht und er weiss das.
Geld: Die bischöflichen Gemäuer in Chur sehen nicht danach aus, als ob sie demnächst zwangsversteigert werden müssen; der Dom wurde kürzlich renoviert, ja.
Auch wenn die Zürcher ihr Geld selber essen, wird S.E. nicht verhungern.
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#10   biomilch   21:03:35 | Freitag, 20. August 2010
Bach …
Ich sage nur Joh. Sebastian.
Das ist Harmonie vom Feinsten!
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#9   wickerl   20:26:37 | Freitag, 20. August 2010
ich glaube nicht dass es ihm ums Geld geht
wenn er nicht harmoniert muss er zurücktreten, ich glaube gar nicht, dass es ihm um das Geld geht, ich glaube, dass er sich vor Papst Benedikt fürchtet.
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#8   r.ruhrgebietler   19:31:23 | Freitag, 20. August 2010
Botschafter – ein guter?
zelebrierter er ausschließlich die ewig gültige trid. Liturige? Alles andere kommt danach!
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#7   Botschafter   19:09:44 | Freitag, 20. August 2010
r.ruhrgebietler
Da bin ich ja mit Ihnen!
– die Verteidigung der ewig gültigen trid. Liturgie
– der unverkürzten Glaubenslehre Jesu Christi
– des Bekenntnisses des überaus schweren Kreuzes- und Sühneleiden Jesu Christi für viele
Bischof Vitus Huonder ist ein guter Bischof der röm. kath. Kirche. Es gibt keine „Konzils-Glaubensgemeinschaft“, nur abgefallene Geistliche, Weltendiener.
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#6   r.ruhrgebietler   18:51:05 | Freitag, 20. August 2010
Botschafter – poker läuft?
dann sind sie hier falsch!
hier geht es um die verteidigung
– die Verteidigung der ewig gültigen trid. Liturgie
– der unverkürzten Glaubenslehre Jesu Christi
– des Bekenntnisses des überaus schweren Kreuzes- und Sühneleiden Jesu Christi für viele
– dem aufdecken der irrtümer der konzils“glaubensgemeinschaft“ und deren Anhängerschaft
full-tillt-poker (oder wie immer das auch heissen mag!) ist nicht hier
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#5   Informant †   18:28:02 | Freitag, 20. August 2010
Der SPIEGEL mit den schlechten Genen
www.spiegel.de/…,1518,605239,00.html
Wie die Piusbrüder gegen Juden, Muslime und Schwule hetzen
Mal wieder Volksverhetzender Schwachsinn vom SPEIGEL.
Die Realität sieht ganz anders aus:
Muslime hetzen gegen Schwule.
Schwule gegen Muslime.
Muslime hetzen gegen Juden.
Juden hetzen gegen Muslime.
Mit Hetze haben die wahrlich alle selber genug untereinander zu tun.
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#3   Botschafter   17:27:32 | Freitag, 20. August 2010
Poker
Das Pokerspiel läuft…
Der Bischof will sich für die Wahrheit einsetzen, dem HERRN treu dienen.
Weltkirchenfuzzis und abgefallene Priester wollen, dass die Kirche deren Laster rechtfertigt. – Nur das steckt dahinter. Die teuflischen Clubs katholik.ch/…taatskirchentum.html sind organisiert und vernetzt. Sie arbeiten an der Erreichung ihrer Ziele, nichts anderes.
Feuer und Wasser geht nicht zusammen. Das Feuer erlischt oder das Wasser verdampft. Die finale Auseinandersetzung wird uns nicht erspart bleiben.
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#2   Mighty Counsellor †   17:16:21 | Freitag, 20. August 2010
Die Kompetenzen der staatskirchen-rechtlichen Institutionen sind gesetzlich klar festgelegt.
Deshalb erstaunt es immer wieder, worin sich diese Institutionen auch immer wieder einmischen. Es handelt sich dabei zumeist um Kompetenzüberschreitungen, weshalb die Reaktionen seitens der Bistumsleitung, die sich für ihre ureigensten Belange zu wehren versucht, nicht überraschen. Auf diese Weise werden aber auch die Grundlagen für einen fairen Dialog gefährdet. Wie man in den Wald ruft, so tönt es auch heraus.
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#1   monens   17:14:04 | Freitag, 20. August 2010
Man lese und staune
Mauerkratzer an der Kirche „drohen“ mit „finanziellen Konsequenzen“. Dort in der Schweiz ist dies offenbar gang und gäbe und gehört fast schon zum „Alltag“ in den laiendiktierten Diözesen. Ein treugläubiger Weihbischof wird so auch schnell zum „Taugenichts“ (?!). Woher dieser unsagbare selbstgerechte Wahnwitz ? Entweder Glied der Kirche Christi oder nicht; wenn ja, dann sind „demokratische Zersetzungsvorführungen“ tabu. Das Wesen und die Struktur der Kirche ist gottgewollt und gottgegeben; eingesetzt von der Wahrheit Jesus Christus
www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
Die Gesundung der Kirche beginnt bei den Theologen. Weltverliebte Selbstdarsteller und Eigeninterpreten haben ausgedient
www.razyboard.com/…07887-5905040-0.html
So werden der Kirche auch wieder wahre Hirten geschenkt
www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html
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