kreuzmeldungen
Liturgie: Ein Skandalfoto sagt mehr als tausend Worte + Den Deutschen weit voraus + Homo-Verfassung in Bremen + Christliche Gastarbeiter unterwandern + Demokratie ist Widerspruch zum Christentum
Liturgie: Ein Skandalfoto sagt mehr als tausend Worte

Italien. Von Freitag bis Sonntag tagt in der Päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo der „Ratzinger Schülerkreis“ über die angebliche „Fruchtbarkeit und Folgen des Zweiten Vatikanums“. Als hauptsächlicher Referent wird der neue Präsident des Einheitsrates, Erzbischof Kurt Koch, sprechen. Er referiert unter dem Titel: „Das Zweite Vatikanische Konzil zwischen Tradition und Innovation“. In einem zweiten Vortrag widmet er sich der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanums und der verheerenden nachkonziliaren Liturgiereform.

Liturgie-Skandale in der Pfarrei Hartberg (Österreich)
Faschingsmesse am 14. Februar 2010Die Kinder kamen verkleidet und geschminkt zur Messe.Diskomesse am 14. Februar in der Pfarrei

Den Deutschen weit voraus

Großbritannien. Am 20. November wird Weihbischof George Stack von Westminster in London eine Firmung im Alten Ritus halten. Die Liturgie wird von der Vereinigung ‘Latin Mass Society’ vorbereitet.

Homo-Verfassung in Bremen

Deutschland. Am Dienstag stellte das Landesparlament von Bremen die Privilegien an Homo-Paarungen unter den Schutz der Verfassung des Stadt-Staates. Die Zweidrittelmehrheit kam mit den Stimmen der Sozialdemokraten, der extremistischen Grünen, der Liberalen und der Linken zustande. Die Christdemokraten stimmten gegen die Homo-Verfassung.

Christliche Gastarbeiter unterwandern

Arabien. Auf der arabischen Halbinsel wächst die Zahl der Christen kontinuierlich. Das schrieb das Magazin der altliberalen ‘Päpstlichen Missionswerke’ in Deutschland. Laut offiziellen Schätzungen sind rund zehn Prozent der Bürger in den arabischen Golfstaaten Christen. Doch nach Angaben von ‘Missio’ sind es deutlich mehr. Viele Christen wohnen dort als Fremdarbeiter.

Demokratie ist Widerspruch zum Christentum

„Die Demokratie, die moderne Demokratie, die Lehre von der Volkssouveränität und Volksherrschaft ist ein Widerspruch gegen das christliche Dogma. Die moderne Demokratie mit ihrem Endziel, der Weltrepublik, diesem Ideal der gegenwärtig herrschenden internationalen Freimaurerei, ist ein Werk des Gotteshasses und des Antichristentums. Die immer harmlosen Katholiken ahnen das nicht. Desto schlimmer für sie. Die Prophezeiung von Donoso Cortes in seinem Schreiben an Kardinal Fornari wird in Erfüllung gehen: »Das große antichristliche Reich der letzten Zeiten, das die Geheime Offenbarung voraussagt, wird ein kolossales, demagogisches Weltreich sein, regiert von einem Volksmann von satanischer Größe. Wir sind gegen die moderne Demokratie, weil sie in Familie, Gesellschaft, Staat, Kirche und Völkerleben Friedhofarbeit ist. Wir sind gegen die Gleichmacherei der Familie.«“

Aus dem Werk „Gedanken eines Reaktionärs. Ein Weckruf“ des Publizisten und Basler Diözesanpriesters, Hw. Robert Mäder († 1945).
      
54 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#63   defendor   17:30:59 | Donnerstag, 26. August 2010
Ob er sich wohl wiedererkennt…
…der „humane religionsfreie Chefarzt“ ?
In der Heiligen Schrift lesen wir eine Stelle über
Esau
( Innbegriff des Weltmenschen), verkauft sein Erstgeburtsrecht an den jüngen Bruder
und dieser jüngere Bruder,
Jacob,
steht für die Kinder Gottes,
Der
heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort erläutert es so:
–-
„ Die Kinder Esaus verkaufen ihr Erstgeburtsrecht, nämlich die Freuden des Paradieses, um das Linsengericht der irdischen Freuden.
Sie lachen und trinken, sie essen und unterhalten sich, sie spielen und tanzen,
ohne sich Mühe zu geben, der Segnungen des himmlischen Vaters würdig zu werden, genau wie Esau.
Kurz, sie
denken nur an die Welt,
sie
lieben nur die Welt
und ihre Freuden.
Für einen kurzen Augenblick des Lust, für einen eitlen Dunst der Ehre, für goldenen oder silbernen Tand,
verkaufen sie ihre Taufgnade, ihr Unschuldskleid, ihr himmlisches Erbteil.
Schliesslich verfolgen und hassen die Weltmenschen täglich die Kinder Gottes offen oder im geheimen.
Sie belästigen, verachten und kritisieren sie; sie äffen sie nach, sie beschimpfen, bestehlen und bestrügen sie und treten sie in den Staub.
Sie selbst aber machen ihr Glück,
lassen es sich gut gehen, sind angesehen, bereichern sich, machen Karriere und führen ein angenehmens Leben.“
–--
Ob er sich wohl in „Esau“ wiedererkennt ?
dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Redaktion benachrichtigen
#61   Frl. Semmelbrösel   17:03:56 | Donnerstag, 26. August 2010
Humbelina
Das genannte Werk des EB habe ich genauso gelesen wie Dignitatis Humane. Im Buch von Lefebvre gibt es zahlreiche logische Schnitzer, die ich bei der Lektüre auch gekennzeichnet habe. Es ist gerade das Fehlen von Analysefähigkeit, was L. auszeichnet. Leider habe ich das Buch verliehen, sodass ich Ihnen die entsprechenden Stellen jetzt nicht angeben kann. Aber einiges habe ich Ihnen aus meiner Erinnerung ja schon benannt. (s.u.!)
Dignitatis humanae, die Erklärung zur Religionsfreiheit, kann als nicht traditionswidrig nur verstehen, wer die Unterscheidung von Grundsatz und Anwendung macht:
„So wird beispielsweise die Religionsfreiheit dann, wenn sie eine Unfähigkeit des Menschen, die Wahrheit zu finden, zum Ausdruck bringen soll und infolgedessen dem Relativismus den Rang eines Gesetzes verleiht, von der Ebene einer gesellschaftlichen und historischen Notwendigkeit auf die ihr nicht angemessene Ebene der Metaphysik erhoben und so ihres wahren Sinnes beraubt, was zur Folge hat, daß sie von demjenigen, der glaubt, daß der Mensch fähig sei, die Wahrheit Gottes zu erkennen und der aufgrund der der Wahrheit innewohnenden Würde an diese Erkenntnis gebunden ist, nicht akzeptiert werden kann. Etwas ganz anderes ist es dagegen, die Religionsfreiheit als Notwendigkeit für das menschliche Zusammenleben zu betrachten oder auch als eine Folge der Tatsache, daß die Wahrheit nicht von außen aufgezwungen werden kann … „
(Benedikt XVI. Ansprache vom 22. Dez. 2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html)
Redaktion benachrichtigen
#60   Humbelina   16:49:44 | Donnerstag, 26. August 2010
Semmel-xy
Da irren Sie sich. Das kann ich leicht zeigen. Welche Stelle meinen Sie denn in „Sie haben Ihn entthront“? Sie haben anscheinend Lefebvre und die weiteren Kritiker des Konzils gar nicht gelesen! „Dignitatis humanae“ ist eindeutig Irrlehre, und da haben weder Lefebvre noch viel andere die Begriffe verwechselt, hingegen die Unvereinbarkeit mit der Lehre der Kirche und mit der Offenbarung klar herausgearbeitet.
Redaktion benachrichtigen
#59   Frl. Semmelbrösel   16:38:34 | Donnerstag, 26. August 2010
Humbelina
Ja, von seinen Analysefähigkeiten hat EB Lefebvre in dem Buch „Sie haben Ihn entthront“ eine eindrucksvolle Probe gegeben. Religionsfreiheit wird nicht von Indifferentismus unterschieden und „Liberalismus“ als staatlicher und rechtsstaatlicher Gedanke wird nicht unterschieden von dogamtischer Beliebigkeit innerhalb der Kirche. usw. usf.
Redaktion benachrichtigen
#58   Humbelina   16:28:43 | Donnerstag, 26. August 2010
Allerdings, d.h.
in herausragender Weise. Zur Analyse gehört zunächst einmal die Fähigkeit zu erkennen, was katholisch ist und was nicht. Und da gab es in den 1960er/70er Jahren leider nur sehr wenige.
Die geistige Auseinandersetzung mit Sozialismus, Kommunismus und Demokratie hatte die Kirche damals ja bereits seit Jahrzehnten völlig aufgegeben. Nach dem 2. WK galt es als ausgemacht, daß die Lehren der liberalen Demokratie normativ seien, auch in der Kirche. Ein gewaltiger Irrtum und es gehört zu den herauragenden Leistungen Lefbvres, diesen Irrtum, wenn auch nach anfänglichem Zögern, erkannt zu haben!!
Damit hat er die Tür zu einer neuen Ära der Kirchengeschichte aufgestoßen. Die Krisis steht uns noch bevor, doch der Modernismus eines Ratzigers wird mit so einem scheußlichen Krachen scheitern, daß mich jetzt schon davor schauert.
Redaktion benachrichtigen
#57   Religionsfreier †   16:24:50 | Donnerstag, 26. August 2010
@humbelina
Der Modernismus wurde von dem hl. Papst Pius X, verurteilt. Die Lehre der Konzilspäpste und ihrer Nachfolger wird von seinen Verurteilungen getroffen.
Pius X ist seit fast 100 Jahren tot. Er muss ein ziemlicher Hellseher gewesen sein, wenn er das 2. Vatikanum und seinen Ausgang „vorhergesehen“ und gleich auch noch verurteilt haben soll.
Diverse höchstrangige Theologen, so Ebf. Lefebvre haben das analytisch vertieft.
Sind diese „höchstrangigen Theologen“ auch Päpste, bei deren Wahl der „heilige Geist“ zugegen gewesen sein soll? Besitzen die auch ein Unfehlbarkeitsdogma?
Man traut sich kaum nach den entsprechenden Bibelstellen zu fragen. Es gibt keine.
Ihre Beiträge zeigen nur eines: der Papismus hat sich selbst überholt und ist zutiefst unchristlich. Damit kann ich Ihnen sogar zustimmen.
Redaktion benachrichtigen
#56   Frl. Semmelbrösel   16:11:18 | Donnerstag, 26. August 2010
Humbelina
Diverse … Theologen, so Ebf. Lefebvre haben das analytisch vertieft.
Ja, in dem Masse, in dem ihnen die Fähigkeit zur Analyse gegeben ward!
Redaktion benachrichtigen
#55   Humbelina   16:03:27 | Donnerstag, 26. August 2010
Der Modernismus wurde von dem
hl. Papst Pius X, verurteilt. Die Lehre der Konzilspäpste und ihrer Nachfolger wird von seinen Verurteilungen getroffen. Das hat Benedikt in seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation selbst zugegeben. Diverse höchstrangige Theologen, so Ebf. Lefebvre haben das analytisch vertieft.
Redaktion benachrichtigen
#54   Frl. Semmelbrösel   15:59:17 | Donnerstag, 26. August 2010
Einfalt
Bene docet, qui bene distinguit, gute Einfalt. Möglich, dass die Fähigkeit der Unterscheidung sich nicht immer mit Einfalt verträgt.
Der ganze Komplex „Moderne“ (und der von ihm abgeleitete „Modernismus“) kann im 19. , im 20 und im 21. Jh. nur dann vom kirchl. Lehramt als ein Identisches behandelt werden, wenn er sich als unveränderliche Größe präsentiert, quasi als Granitblock. Dies ist jedoch nicht der Fall, wie vom Papst an der verlinkten Stelle gezeigt wurde! So wahr es ist, dass das Geistes- und Kulturleben eine dynamische Größe bildet, so wahr ist es auch, dass dieser Dynamismus die Kirche dazu zwingt, ihre unveränderlichen Grundsätze in jeweils adäquater Form anzuwenden. Man muss erkennen , dass Entscheidungen der Kirche zu geistigen Strömungen wie „Liberalismus“ und „Moderniusmus“
„Bezug nahmen auf eine bestimmte in sich selbst veränderliche Wirklichkeit. Man mußte lernen, zu akzeptieren, daß bei solchen Entscheidungen nur die Grundsätze den dauerhaften Aspekt darstellen, wobei sie selbst im Hintergrund bleiben und die Entscheidung von innen heraus begründen. Die konkreten Umstände, die von der historischen Situation abhängen und daher Veränderungen unterworfen sein können, sind dagegen nicht ebenso beständig. So können die grundsätzlichen Entscheidungen ihre Gültigkeit behalten, während die Art ihrer Anwendung auf neue Zusammenhänge sich ändern kann.“
(Benedikt XVI.: Ansprache vom 22. Dez. 2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html)
Redaktion benachrichtigen
#53   Religionsfreier †   15:50:53 | Donnerstag, 26. August 2010
@Einfalt
Mit anderen Worten, es handelt sich sowohl bei Johannes Paul II. alsauch bei Benedikt XVI. um Modernisten im Sinne der verurteilten Irrlehre, die ja eigentlich ein ganzes Bündel von Irrlehren ist. Klar, dass die das nicht ehrlich zugeben, sie reden um den Brei herum, aber wer hören will, der hört die Botschaft aus dem fromm lklingenden Wortgeklingel schon heraus.
Ja, das muss man sich schon auf der Zunge zergehen lassen: Der Papst, als unter Mitwirkung des „heiligen Geistes“ im Konklave der Kardinäle wie seit 2000 Jahren gewählter Stellvertreter Christi auf Erden, verfolgt ein ganzes Bündel von Irrlehren. Ist irgendwie ziemlich spät für diese Erkenntnis, finden Sie nicht auch? In exakt den gleichen Worten hat es Martin Luther schon vor 500 Jahren formuliert.
Eine Frage noch: Wer hat eigentlich die Lehre dieser Päpste als „Irrlehre“ verurteilt? Sie? Oder der heilige Bimbam? Oder wer denn nun?
Redaktion benachrichtigen
#52   Gockeline   15:46:54 | Donnerstag, 26. August 2010
Was für Worte???
Demokratie und Christlichkeit passen nicht zusammen?
Das hört sich ganz nach drittem Reich an und Diktatur!
Wenn die Kirche den Weg einschlägt,bin ich sicher, sind nicht mehr viele Christen in dieser Kirche zu Hause!
Dann sind nur noch die Piusbrüder alleine zu Hause!
Redaktion benachrichtigen
#51   Humbelina   15:41:49 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösle
Ihre Posting werden hier bestenfalls unter Ulk verbucht. Die Wesenszüge und Besonderheiten der Moderne sind seit 200 Jahren bekannt und wurden samt und sonders von der Kirche in dogmatisch eindeutiger und intelektuell klarer Weise verurteilt.
Die Vorstellung, daß Jopa II hier irgend welche neuen Entdeckungen geach habe, ist abzuweisen. Welche Vorstellungen sollen das auch sein? Nein, die Soziallehre der jüngeren Päpste seit „Mater und magistra“ sind verurteilter Modernismus und somit nicht katholisch. Sie sind auch nicht sachgerecht, denn sie beschreiben sozialistische Wunschvorstellungen, nicht Wirklichkeit.
Immerhin hatte Jopa durchaus lichte Momente, doch insgesamt gehören seine Sozialenzykliken ins Reich des Vergessens.
Redaktion benachrichtigen
#50   Einfalt   15:27:59 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösel
Mit anderen Worten, es handelt sich sowohl bei Johannes Paul II. alsauch bei Benedikt XVI. um Modernisten im Sinne der verurteilten Irrlehre, die ja eigentlich ein ganzes Bündel von Irrlehren ist. Klar, dass die das nicht ehrlich zugeben, sie reden um den Brei herum, aber wer hören will, der hört die Botschaft aus dem fromm lklingenden Wortgeklingel schon heraus.
Redaktion benachrichtigen
#49   Frl. Semmelbrösel   14:30:46 | Donnerstag, 26. August 2010
Einfalt
Die Tatsache, dass JPII von „Progressismus“ spricht, hat natürlich damit zu tun, dass die Soziallehre der Kirche sich weiterentwickelt hat und der Tatsache Rechnung trägt, dass auch die Moderne eine in sich selbst veränderliche Wirklichkeit ist, die klassischen Verurteilungen des Modernismus daher obsolet sind.
Papst Benedikt XVI. beschreibt dies www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html so: In der Zwischenzeit hatte jedoch auch die Moderne Entwicklungen durchgemacht. Man merkte, daß die amerikanische Revolution ein modernes Staatsmodell bot, das anders war als das, welches die radikalen Tendenzen, die aus der zweiten Phase der französischen Revolution hervorgegangen waren, entworfen hatten. Die Naturwissenschaften begannen, immer klarer über die eigenen Grenzen nachzudenken, die ihnen von ihrer eigenen Methode auferlegt wurden, die, auch wenn sie große Dinge vollbrachte, dennoch nicht in der Lage war, die gesamte Wirklichkeit zu erfassen. So begannen beide Seiten, immer mehr Offenheit füreinander zu zeigen
Redaktion benachrichtigen
#48   Coracao †   14:22:50 | Donnerstag, 26. August 2010
Was macht Koch beim Schülerkreis?
Koch war kein Schüler von Ratzinger, im Gegenteil, er hat ihn einstmals heftig kritisiert –
der Wendehals-Bischf!
Redaktion benachrichtigen
#47   Religionsfreier †   14:22:48 | Donnerstag, 26. August 2010
@Einfalt
Der Papst ist als Verteidiger des Glaubens von Gott eingesetzt.
Das behaupten einige Katholiken. Aber wenn es so wäre, warum kritisieren Sie und andere denn dann einen von Gott eingesetzten Verteidiger des Glaubens? Verteidigt dieser von Gott Eingesetzte denn diesen Glauben gar nicht? Ja, warum wurde er denn dann unter Zuhilfenahme des „heiligen“ Geistes in dieses Amt eingesetzt? Wo war dieser Geist bei den Papstwahlen?
Irgendwelche neue Lehren ersinnen und verbreiten ist weder seine Aufgabe noch ist er dazu legitimiert.
Warum tut er es dann? Hat sich etwa der „heilige“ Geist bei der Papstwahl geirrt? Welcher Papst war denn dann ein genehmer Papst und welcher nicht? Ok, dass die Herren Woytila und der Hitlerjunge Ratzinger, oder auch der Kolaborateur Pacelli dem Amt nicht gewachsen waren und sind, das erfährt man ja nicht nur auf Kreuz.net. Das habe ich schon öfter irgendwo gehört. Aber die theologischen Gründe dafür würde ich schon gern wissen. Kann es sein, dass die Katholiken permanent ihren eigenen Glauben vergewaltigen und sich jeder ein bisschen Papst hier, ein bisschen Katechismus da frei nach gusto rauspickt? Na ja, auch das hat ja nicht viel mit dem Christentum zu tun, oder?
Er sollte das Leuten wie Ihnen überlassen und selbst katholisch bleiben.
Keine Sorge: von mir werden Sie keine religiösen Lehren zu erwarten haben. Ich weise Sie lediglich auf Ihre eigene Lehre hin und das reicht dann schon auch.
Redaktion benachrichtigen
#46   Einfalt   14:14:45 | Donnerstag, 26. August 2010
@Religionsfreier
Der Papst ist als Verteidiger des Glaubens von Gott eingesetzt. Irgendwelche neue Lehren ersinnen und verbreiten ist weder seine Aufgabe noch ist er dazu legitimiert. Er sollte das Leuten wie Ihnen überlassen und selbst katholisch bleiben.
Redaktion benachrichtigen
#45   Religionsfreier †   14:07:21 | Donnerstag, 26. August 2010
@Einfalt
Dass sich Woytila als Papst dieser Irrlehre nicht gegen sie wenden kann ist klar.
Dass diese „Irrlehre“ vom Papst verbreitet und unterstützt wird, zeigt doch jedem Katholiken nur, dass es sich um die „rechte Glaubenslehre“ handelt. Der Papst ist nämlich der Papst, also der von den Katholiken erklärte Stellvertreter Christi auf Erden und seine Vorgaben sind bekanntlich vom „heiligen Geist“ beseelt. Wer würde es wagen, da zu widersprechen und gleichzeitig rechtgläubig sein zu wollen?
Entweder es gilt, was der Papst sagt bis ins letzte Wort, oder aber man sollte sich vom Katholizismus verabschieden. Der Katholizismus ist der Papismus. Wahres Christentum sieht anders aus und nimmt nicht irgendwelche Päpste als Maßstab sondern Jesus Christus und nur ihn allein. Einen Wischiwaschi-Mittelweg kann es dabei ja wohl kaum geben. Oder sind hier einige ein bisschen katholisch, ein bisschen christlich und ansonsten bloß nicht papistisch? Entweder ultramontan oder nicht. Tertium non datur.
Redaktion benachrichtigen
#44   Einfalt   13:58:56 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösel
2. Johannes Paul II. spricht wohlweislich nicht von Modernismus und Integralismus, wie das Suhard trotz seines Zukunftsoptimismus „Aufwärtsbewegung“ immerhin noch tat, sondern er spricht sehr verräterisch von Progressismus und Integralismus. Die Irrlehre des Modernismus ist nämlich mit dem 2.Vatikanum absorbiert und zu einer Art künstlicher Orthodoxie, einer Scheinrechtgläubigkeit hochstilisiert worden. Dass sich Woytila als Papst dieser Irrlehre nicht gegen sie wenden kann ist klar. Als gewiefter Dialektiker spricht er daher von Progressismus, was wohl eine Art überschießender oder unvorsichtiger Modernismus sein soll. Damit hat er gleichzeitig allerdings zugestanden, dass er nicht mehr gegen die Irrlehre des Modernismus steht. Ganz nett von ihm, aber man hat es auch so gemerkt.
Redaktion benachrichtigen
#43   Religionsfreier †   13:52:31 | Donnerstag, 26. August 2010
Mensch Rosi L.
Als Sozialistin kann ich Ihre Auffassung nicht billigen, respektiere sie aber, trotz der Tatsache, dass ich Ihre Worte für tendenziell faschistisch halte.
Es ist mir völlig klar, dass jemand der die Demokratie ablehnt, meine Auffassung nicht billigt. Das verlange ich auch nicht. Aber was halten Sie an meinen Worten für „faschistisch“, wenn ich lediglich die Demokratie verteidige? Wenn für Sie die Demokratie faschistisch ist, dann brauche ich mich eigentlich darüber nicht weiter zu unterhalten. Dann hängen Sie auch nur einer Religion an und die nennt sich halt Sozialismus. Damit sind Sie ja auch exakt auf Stalins Linie. Der sagte nach seinem Austritt aus dem Priesterseminar in Tiflis auch nur, dass er jetzt die eine falsche Religion, nämlich das orthodoxe Christentum, durch die andere richtige Religion, den Sozialismus, ersetzt habe (sinngemäß zitiert). Sie gestatten aber, dass mir das egal ist.
Redaktion benachrichtigen
#42   Frl. Semmelbrösel   13:50:43 | Donnerstag, 26. August 2010
Einfalt
Unabhängig von der Frage, ob der Autor des Wiki-Artikels mit seinen Einschätzungen in einem kirchengeschichtl. Sinne recht hat oder nicht, hat sich das höchste kirchl. Lehramt längst von integralistischen Positionen entfernt:
Ein Beispiel:
Zur Grundgestalt des Christentums gehört die Unterscheidung zwischen dem, was des Kaisers und dem, was Gottes ist (vgl. Mt 22, 21), das heißt die Unterscheidung von Staat und Kirche oder, wie das II. Vaticanum sagt, die Autonomie des weltlichen Bereichs. Der Staat darf die Religion nicht vorschreiben, sondern muß deren Freiheit und den Frieden der Bekenner verschiedener Religionen untereinander gewährleisten; die Kirche als sozialer Ausdruck des christlichen Glaubens hat ihrerseits ihre Unabhängigkeit und lebt aus dem Glauben heraus ihre Gemeinschaftsform, die der Staat achten muß. Beide Sphären sind unterschieden, aber doch aufeinander bezogen.

Die Kirche kann nicht und darf nicht den politischen Kampf an sich reißen, um die möglichst gerechte Gesellschaft zu verwirklichen. Sie kann und darf nicht sich an die Stelle des Staates setzen. Aber sie kann und darf im Ringen um Gerechtigkeit auch nicht abseits bleiben. Sie muß auf dem Weg der Argumentation in das Ringen der Vernunft eintreten, und sie muß die seelischen Kräfte wecken, ohne die Gerechtigkeit, die immer auch Verzichte verlangt, sich nicht durchsetzen und nicht gedeihen kann.
(Benedikt XVI.: Deus caritas est 28 www.vatican.va/…-caritas-est_ge.html)
Redaktion benachrichtigen
#41   Einfalt   13:32:51 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösel
Hochaufschlußreich was da in Wikipedia zum Thema Integralismus de.wikipedia.org/wiki/Integralismus steht. Mal abgesehen von der Tatsache, dass der sog. Integralismus nie als Irrlehre von Rom bezeichnet wurde, der Modernismus aber sehr wohl fällt folgendes auf:
1. Kardinal Emmanuel Suhard (Paris) warnte in seinem Rundschreiben „Essor ou déclin de l’Église“ (1947) : „Die Aufwärtsbewegung erfordert es, zwei einseitige, gegensätzliche und widersprüchliche Meinungen auszuschließen, Modernismus und Integralismus, um einen vermittelnden, allein rechtgläubigen Weg zu wählen.“ Dabei ist bemerkenswert, dass der Kardinal von Paris nicht der Papst ist und der sog. Integralismus von Rom bis dahin nicht und wohl auch später nicht als als Irrlehre bezeichnet wurde. Paraphrasiert ergibt die Meinung Suhards folgendes irritierende Bild: Man muss zwischen einer Irrlehre und der zur Irrlehre widersprüchlichen Meinung des sog. Integralismus den Mittelweg wählen um rechtgläubig zu sein. Sehr komisch und unlogisch. Mal abgesehen davon, der Begriff des Integralismus ist ein schlecht gewählter diffamierender Begriff, der sich aufgrund seiner Unbestimmtheit nie richtig durchsetzen konnte.
Fortsetzung folgt
Redaktion benachrichtigen
#39   RosiLuxemburg †   12:19:02 | Donnerstag, 26. August 2010
RELIGIONSFREIER
Als Sozialistin kann ich Ihre Auffassung nicht billigen, respektiere sie aber, trotz der Tatsache, dass ich Ihre Worte für tendenziell faschistisch halte.
Redaktion benachrichtigen
#38   Sefirot   12:17:22 | Donnerstag, 26. August 2010
Wo ist auf der Bilderserie
ein Skandal festzustellen…wo???
:-O :-O :-O Sehen
So Skandale aus. Ich dachte immer
die wären ganz anders bestückt… :-)
Redaktion benachrichtigen
#37   monens   12:15:27 | Donnerstag, 26. August 2010
Wenn angebliche Demokratie zur Diktatur wird
Dann wird mit bunten „Friedensfahnen“ der freimaurerischer Lügengesinnung gehuldigt, deren Ziel die Errichtung einer „Weltreligion“ ist unter Ausschluss der Wahrheit Jesus Christus
www.razyboard.com/…07914-5919824-0.html
Auf „demokratischen Wege“ wird eine Diktatur des Relativismus gegenüber der Wahrheit Jesus Christus in die Gesellschaften gestreut; „Vorarbeit“ leisten die Feinde der Wahrheit Jesus Christus gleich selbst
www.razyboard.com/…07907-5903661-0.html
„Ganz demokratisch“ wird heute durch das mit freimaurerische Gesinnung verseuchte EU-Parlament der Mord an ungeborenen Kindern und die Förderung der Unzucht „friedensgerecht“ eingeflochten
www.razyboard.com/…07907-5854736-0.html
Nicht genug; „ganz demokratisch“ wird öffentlich dem Vater der Lüge „gehuldigt“
www.razyboard.com/…07913-5918559-0.html
Die Aussagen von Hw Mäder finden ihre traurige Bestätigung im heutigen Zeitgeist; wer aus der Wahrheit ist, hört auf die Stimme der Wahrheit Jesus Christus
www.razyboard.com/…07891-5959674-0.html
wer nicht aus der Wahrheit ist, wird zum Sprachrohr des Vaters der Lüge, Satan.
Redaktion benachrichtigen
#36   Frl. Semmelbrösel   11:56:51 | Donnerstag, 26. August 2010
Religionsfreier
Die Meinungen von Herrn Mäder (gest. 1945 in „Gedanken eines Reaktionärs“) haben aber mit der kirchl. Lehre nichts zu tun! s. meine Hinweise unten!
Redaktion benachrichtigen
#35   Religionsfreier †   11:54:18 | Donnerstag, 26. August 2010
Demokratie
Demokratie ist Widerspruch zum Christentum
Das wollte ich eigentlich wissen. Wenn das so gesehen wird, dann steht der Aberkennung des Status einer Körperschaft Offentlichen Rechts für die Kirche nichts mehr im Wege. Diese Demokratie sollte endlich davon absehen, ihren Feinden auch noch die Pfaffen und Bischöfe zu alimentieren. Aber das Geld der Demokraten stinkt ja nicht, gell? Das wird von den Katholiban immer noch gern genommen.
Feinde der Demokratie müssen bekämpft werden. Wer einen Gottesstaat will, der vergeht sich an der christlichen Lehre.
Redaktion benachrichtigen
#34   Lisibald Poier †   11:46:00 | Donnerstag, 26. August 2010
Fruchtbarkeit und Folgen des Zweiten Vatikanums
Eines sei einmal ganz klar vorweg gesagt. Ueberall auf der Welt in den Kirchen wird der Gottesdienst gleich gefeiert. Das hat den Vorteil, dass egal wohin man kommt, ueberall das Gefuehl hat, dass man mitfeiern kann. In Zeiten der Globalisierung waere es praktisch undenkbar, wenn man diese Regelung einfach umstoesst. Man wuerde unzaehlige Christen vor den Kopf stossen, glaub ich. In der neuen Kirche in San Giovanni Rotondo gibt es bspw. nichteinmal mehr Kniebaenke. Die Christen, die knien moechten, koennen das auch am Boden tun. Hier in Vieste gibt es bspw. eine Karmeliterkirche, wo anstatt des Kreuzes der Herr direkt an der Wand haengt. Auch das tut dem Glauben an Jesus keinen Abbruch, wenngleich es der Froemmigkeit wohl etwas schadet. Es gibt hier auch keine Orgel, sondern ein Piano und begleitet werden Messen auch auf der Gitarre. Es passt klar zu der Kultur hier, wo die Bambinos an erster Stelle sind. So ist es auch kaum verwunderich, dass zu ueber 90 Prozent Familien hier sind und zwar aus Italien.
Ueberall in den Geschaeften sind Bilder von Pater Pio zu sehen und ich dachte mir gestern erst, dass es wirklich seltsam ist. Die Wundmale des Heiligen lagen hoeher an der Handflaeche, als sie es bei einer Kreuzigung gewesen waeren. Doch selbst dann, wenn er sich diese Wundmale selber zugefuegt hatte, ist sein Andenken aufgrund seines Charismas auch heute noch ein wichtiger Fingerzeig auf die Gnade des Ortes Sant Angelo. Die Orte liegen ja dicht bei einander.
Redaktion benachrichtigen
#33   Frl. Semmelbrösel   11:14:44 | Donnerstag, 26. August 2010
diakonus
Interessant wäre noch zu wissen, welche Staatsform die Betreiber dieser Seite sich denn wünschen! Eine vor-moderne Demkratie, eine Diktatur, Anarchie?
Wenn Sie betrachten, dass der Autor, auf den sich kreuz.net bezieht, bereits 1945 verstorben ist und seine „Einsichten“ in einem Buch unter dem Titel: „Gedanken eines Reaktionärs“ versammelt, dann ahnt man schon, dass dies bereits zu seiner Zeit „Schnee von gestern“ war!
Die Soziallehre der Kirche wird vom ihrem obersten Lehrer und Hirten vorgetragen, dem Nachfolger Petri in Rom. Und da sollte man sich an „Centesimus annus www.vatican.va/…s/DEU0071/_INDEX.HTM“ halten! Das ist die Lehre der Kirche in der heutigen Zeit. Alles andere sind Privatmeinungen!
Zum Gedankengut auf kreuz.net., sobald es den politischen Bereich streift, dürfte der Wiki-Artikel:
Integralismus de.wikipedia.org/wiki/Integralismus
aufschlussreich sein!
Redaktion benachrichtigen
#32   Johannes Albendorfer   11:10:01 | Donnerstag, 26. August 2010
Kritik an Papst Benedikt XVI. Berichtigung
Falsch war:
„…und über unintelligente Kritik an ihm.“
Richtig ist:
„…und üben unintelligente Kritik an ihm.“
Redaktion benachrichtigen
#31   bassman75   11:09:32 | Donnerstag, 26. August 2010
@ Johannes Albensdorfer
Das mit Abstand vernünftigste, das ich seit langem hier gelesen habe! Herzlichen Dank für diesen, wenn auch selten, Lichtblick an diesem Morgen!!
Redaktion benachrichtigen
#30   Vogel   11:06:02 | Donnerstag, 26. August 2010
Für Frl. Semmelbrösel
ich darf Dir nur zwischendurch mal jemand vorstellen,
die schon auf Dich wartet.
www.rama.de/…eulein_Schnitzel.pdf
Redaktion benachrichtigen
#29   Johannes Albendorfer   11:05:01 | Donnerstag, 26. August 2010
Kritik an Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI. ist einer der intelligentesten Menschen unserer Zeit. Unter seriösen Gelehrten ist das unbestritten.
Viele objektiv weniger intelligente fühlen sich aber intelligenter als er. Manche von ihnen gleichen ihr Defizit an Intelligenz durch Eloquenz, Arroganz oder Impertinenz aus.
Statt Bücher aus erster Hand, also des Papstes Bücher zu lesen, lesen sie Bücher über ihn.
Second-Hand-(Ein)gebildete ziehen dann über den Papst her und über unintelligente Kritik an ihm.
Wer dem Heiligen Vater gerecht werden möchte, sollte
seine Bücher lesen. Was man nicht versteht, kann man ja wiederholt lesen und bedenken, bis das Verständnis immer besser wird.
Gott segne den Heiligen Vater.
Redaktion benachrichtigen
#28   Parmenas   11:00:53 | Donnerstag, 26. August 2010
Cenbtesimus annus
ist im Lichte der r.k Tradition völlig irrelevant. Es enthält keine katholische Lehre, sondern vom hl. Lehramt verurteilten Modernismus.
Redaktion benachrichtigen
#27   bassman75   11:00:24 | Donnerstag, 26. August 2010
Den Papst Schlange nennen!
Das bleibt (selbst) hier nicht ungesühnt! Herzlichen Dank auch an die Redax!!
Redaktion benachrichtigen
#26   diakonus   10:53:26 | Donnerstag, 26. August 2010
@ Frl. Semmelbrösel: Danke und Frage
Danke für einen vernünftigen Text auf dieser Seite!
Interessant wäre noch zu wissen, welche Staatsform die Betreiber dieser Seite sich denn wünschen! Eine vor-moderne Demkratie, eine Diktatur, Anarchie?
Redaktion benachrichtigen
#25   Frl. Semmelbrösel   10:50:23 | Donnerstag, 26. August 2010
Und noch mal aus der Enzyklika „Centesimus annus“ von Papst Johannes Paul II:
Die Kirche verschließt auch nicht die Augen vor der Gefahr des Fanatismus oder Fundamentalismus derer, die glauben, im Namen einer angeblich wissenschaftlichen oder religiösen Ideologie den anderen Menschen ihre Auffassung von dem, was wahr und gut ist, aufzwingen zu können. Die christliche Wahrheit ist nicht von dieser Art. Der christliche Glaube, der keine Ideologie ist, maßt sich nicht an, die bunte sozio-politische Wirklichkeit in ein strenges Schema einzuzwängen. Er anerkennt, daß sich das Leben des Menschen in der Geschichte unter verschiedenen und nicht immer vollkommenen Bedingungen verwirklicht. Darum gehört zum Vorgehen der Kirche, die stets die transzendente Würde der Person beteuert, die Achtung der Freiheit.
Redaktion benachrichtigen
#24   Vogel   10:49:21 | Donnerstag, 26. August 2010
Alter Ritus, Skandalfoto
Ich habe gerade mal nachgelesen und festgestellt, daß der Alte Ritus „erhabener“ sein soll.
Mir ist das wirklich so piepsegal, wie der Pfarrer steht.
Wenn ein Pfarrer meint, soll er halt seinen Rücken zeigen.
Wenn ein Priester die Kommunion direkt in den Mund geben will, soll ers halt so machen.
So schlimm ist latein auch nicht.
JESUS wird sich vielleicht öfters mal denken, „Verstehen die mich eigentlich immer noch nicht. Wie oft soll ich den Menschen denn noch erklären, daß es auf das HERZ ankommt, auf das Innere. Das äußere Erscheinungsbild ist auch nicht unwichtig, aber das HERZ hat nunmal obere Priorität.
Früher hat JESUS mit seinen Jüngern und überhaupt mit den Menschen zusammen gegessen. Sie saßen einfach an einem Tisch und haben gegessen und getrunken, wie man das ganz normal macht.
DIE Eucharistie ist doch sehr wichtig, die Wandlung von Brot in den LEIB Christi. Da ist doch JESUS gegenwärtig, egal in welche Richtung der Priester schaut. Warum sollen denn die Menschen nicht bei der Wandlung zuschauen???
Vielleicht sind die ganz altmodischen Priester ja gut dafür als Gegenpol für die ganz modernen, aber einen anderen Sinn sehe ich nicht drin.
JESUS ist doch mitten zwischen den Menschen und da fühlt er sich doch auch wohl.
Stimmt es eigentlich, daß Bethlehem so viel wie Brothausen heißt. Ist JESUS eigentlich dort geboren worden, weil er sich im Brot schenkt.
Redaktion benachrichtigen
#23   Brandenburgis   10:42:53 | Donnerstag, 26. August 2010
Zwar ist Ratzinger Papst
doch unfehlbar ist er nur, wenn er sein Amt ausdrücklich und unzweideutig für eine Defnition in Anspruch nimmt. Das kommt nur sehr selten vor, Jopa II hat es einmal getan, als er die Frauenweihe verdammte!!!
Benedikt wäre zu Defnitionen gar nicht in de Lage, dann müßte er ja ausnahmsweise mal nicht mit gespaltener Zunge reden. Schauen Sie doch mal in die Bibel, was über derartige Figuren ausgesagt wird.
Redaktion benachrichtigen
#22   Frl. Semmelbrösel   10:38:24 | Donnerstag, 26. August 2010
kreuz.net
hat mit Robert Mäder († 1945; Buchtitel: „Gedanken eines Reaktionärs“) sicher einen wichtigen Gewährsmann für die katholische Soziallehre ausgegraben.
Wer ganz unwichtige und unerhebliche Quellen studieren möchte, sei auf die folgenden Buchtitel verwiesen:
Kompendium der Soziallehre der Kirche www.weltbild.de/…licher-rat-fuer.html (bes. S. 293 ff. zum „System der Demokratie“)
Die Enzyklika „Centesimus annus www.vatican.va/…s/DEU0071/_INDEX.HTM“:
Die Kirche weiß das System der Demokratie zu schätzen, insoweit es die Beteiligung der Bürger an den politischen Entscheidungen sicherstellt und den Regierten die Möglichkeit garantiert, sowohl ihre Regierungen zu wählen und zu kontrollieren als auch dort, wo es sich als notwendig erweist, sie auf friedliche Weise zu ersetzen. Sie kann daher nicht die Bildung schmaler Führungsgruppen billigen, die aus Sonderinteressen oder aus ideologischen Absichten die Staatsmacht an sich reißen.
Eine wahre Demokratie ist nur in einem Rechtsstaat und auf der Grundlage einer richtigen Auffassung vom Menschen möglich… dann, wenn es keine letzte Wahrheit gibt, die das politische Handeln leitet und ihm Orientierung gibt, die Ideen und Überzeugungen leicht für Machtzwecke mißbraucht werden können. Eine Demokratie ohne Werte verwandelt sich, wie die Geschichte beweist, leicht in einen offenen oder hinterhältigen Totalitarismus.
Redaktion benachrichtigen
#21   bassman75   10:37:40 | Donnerstag, 26. August 2010
Das mit der Vernunft
klappt aber nur, wenn man ebendiese ausklammert und glaubt, der Papst, der der Papst ist ist gar nicht der Papst. Und der Papst davor, der ja auch Papst war war aber auch nicht Papst!! :-P :-P
Redaktion benachrichtigen
#19   bassman75   10:32:47 | Donnerstag, 26. August 2010
Brandenburgis und Antipacelli
Ihr seid echt zwei Komiker. Fehlt nur noch der Lingen!! :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#15   Guiseppe   10:14:29 | Donnerstag, 26. August 2010
Verständnisfrage
„Als hauptsächlicher Referent wird der neue Präsident des Einheitsrates, Erzbischof Kurt Koch, sprechen. Er referiert unter dem Titel: „Das Zweite Vatikanische Konzil zwischen Tradition und Innovation“. In einem zweiten Vortrag widmet er sich der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanums und der verheerenden nachkonziliaren Liturgiereform.“
Hält Bischof Koch also beide Vorträge?
Redaktion benachrichtigen
#14   Caroline †   10:14:01 | Donnerstag, 26. August 2010
Christentum und Demokratie passen nicht zusammen!
Schön, dass dies die Katholiban offen zugeben.
Das Christentum diente seitdem es Staatsreligion wurde meist der Unterstützung der Mächtigen und oft der Ausbeutung der Armen:
– Aktive Unterstützung des Feudalsystems
– Unterstützung von Leibeigenschaft und Sklaverei
– Anhäufung immenser Reichtümer auf dem Rücken der Bevölkerung
… Deshalb haben wir auch nicht der lieben Kirche Renten- und Sozialsysteme, Alters- und Krankenversicherung, breites Kindergarten, Schul- und Universitätswesen zu verdanken, sondern dies sind Errungenschaften von Vernunft, Aufklärung und Demokatie!
Obwohl die Kirche hierzu 2000 Jahre Zeit hatte! Und in dieser Zeit wahnsinnige Vermögen eingenommen und ausgegeben hat.
Wer schoneinmal bischöfliche Prunkresidenzen und Lustgärten wie in Würzburg besichtigt hat, dem wird bewusst, was die Kirche mit dem Geld Der Bevölkerung gemacht hat. Sie hat es verprasst, wie der Adel!
Wer sich diese Zeiten zurückwünscht, ist entweder Bischof oder Priester oder völlig verrückt!!!
Redaktion benachrichtigen
#13   Myrtillo   10:07:04 | Donnerstag, 26. August 2010
Ach soo, deshalb Skandalfoto…
… wenn man das Papstfoto anklickt, um es zu vergrößern, wird ein zweites Bild sichtbar, bei dem an Benedikts Arm eine Armbanduhr sichtbar wird! Naja, das ist auch schon bei den Dreharbeiten zu Ben Hur passiert, und die Menschen lieben den Film trotzdem.
Redaktion benachrichtigen
#12   bassman75   10:03:14 | Donnerstag, 26. August 2010
Wir sind auf k punkt net
Hier www.kreuz.net/?picture=gM47DJ… ist das Skandalfoto. Man muss nur draufklicken. Seeehr katholisch!!
Redaktion benachrichtigen
#11   Romulus   10:02:02 | Donnerstag, 26. August 2010
Wo ist das Skandalfoto?
Wo ist das Skandalfoto?
Redaktion benachrichtigen
#10   Criticon   10:00:03 | Donnerstag, 26. August 2010
Ochlokratie statt Demokratie
Die Demokratie ist schon in Ordnung, wenn sie denn in Ordnung wäre. Welche andere Regierungsform, die besser wäre, kann man sich denn vorstellen?
Allerdings erleben wir zur Zeit die Entartung der Demokratie zur Ochlokratie, der Herrschaft des Pöbels.
Redaktion benachrichtigen
#9   stimme der vernunft †   09:59:49 | Donnerstag, 26. August 2010
Verfassungsfeinde
Dass strenge Christen potentielle Verfassungsfeinde sind, hatte ich ja schon immer vermutet.
danke für den Beleg.
Redaktion benachrichtigen
#7   Brandenburgis   09:48:20 | Donnerstag, 26. August 2010
Es freut mich, daß Mäder zitiert
wird. Es ist klar, daß Demokratie eine gottlose und völlig unchristliche Lehre ist, die auf eine Stufe mit Liberallismus und Sozialismus zu setzen ist.
Redaktion benachrichtigen
#6   bassman75   09:46:41 | Donnerstag, 26. August 2010
@ AATS
Mir geht das eigentlich fast immer so. Vielleicht hilft ja solch ein Artikel dem ein oder anderen vernünftigen Katholiken, der dieser Plattform immer noch die Stange hält zu erkennen, welchses Geistes Kind sie ist. Nach meiner Auffassung kann jemand, der ein Papstfoto als Skandalfoto bezeichnet unmöglich katholisch sein.
Redaktion benachrichtigen
#5   AnnaAndreasTeresaSebastian   09:43:53 | Donnerstag, 26. August 2010
bassman75
Ich wünsche Ihnen einen guten Morgen, ich freue mich, Sie zu lesen. Ich bin über diesen Artikel heute morgen schon sehr verwundert.
Redaktion benachrichtigen
#4   bassman75   09:41:40 | Donnerstag, 26. August 2010
@ AATS
Guten morgen! Wir sind in einem „katholischen Nachrichtenforum“. Für dieses scheint der Papst skandalös zu sein. Vor allem ein sich sichtlich freuender Papst. :'(
Redaktion benachrichtigen
#1   AnnaAndreasTeresaSebastian   09:28:05 | Donnerstag, 26. August 2010
Skandalfoto?
Und wo ist das Skandalfoto? Ich sehe es nicht.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 13 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
kreuzmeldungenMusikpreis für Papstbruder + … kreuzmeldungenDen Zorn für wichtigere Dinge aufsparen + … kreuzmeldungenAugenblicks-Befriedung ist Illusion + … kreuzmeldungenErzbischof vorzeitig zurückgetreten + … kreuzmeldungenWas lange währt – kommt oft zuspät + … kreuzmeldungenDer Vatikan kassiert keine Eintritte + … kreuzmeldungenEs braucht wieder einen Pius-Papst + … kreuzmeldungenPolitiker als Vorbild? + … kreuzmeldungenEin Happen für die dummen Neokonservativen + … kreuzmeldungenDie Sieger über den Tod + … kreuzmeldungenTouristenmagnet + … kreuzmeldungenPapst unternahm spontane Tour im Papamobil + … kreuzmeldungenAltliberale CD zum Papstbesuch + … kreuzmeldungenÜberfällige Erneuerung + … kreuzmeldungenJämmerlich gescheitert + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net