Liturgie: Ein Skandalfoto sagt mehr als tausend Worte + Den Deutschen weit voraus + Homo-Verfassung in Bremen + Christliche Gastarbeiter unterwandern + Demokratie ist Widerspruch zum Christentum
Liturgie: Ein Skandalfoto sagt mehr als tausend Worte
Italien. Von Freitag bis Sonntag tagt in der Päpstlichen
Sommerresidenz Castel Gandolfo der „Ratzinger Schülerkreis“ über die angebliche „Fruchtbarkeit und Folgen
des Zweiten Vatikanums“. Als hauptsächlicher Referent wird der neue Präsident des Einheitsrates, Erzbischof
Kurt Koch, sprechen. Er referiert unter dem Titel: „Das Zweite Vatikanische Konzil zwischen Tradition
und Innovation“. In einem zweiten Vortrag widmet er sich der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanums
und der verheerenden nachkonziliaren Liturgiereform.
Großbritannien. Am 20. November wird Weihbischof George Stack von Westminster
in London eine Firmung im Alten Ritus halten. Die Liturgie wird von der Vereinigung ‘Latin Mass Society’
vorbereitet.
Homo-Verfassung in Bremen
Deutschland. Am Dienstag stellte das Landesparlament von Bremen
die Privilegien an Homo-Paarungen unter den Schutz der Verfassung des Stadt-Staates. Die Zweidrittelmehrheit
kam mit den Stimmen der Sozialdemokraten, der extremistischen Grünen, der Liberalen und der Linken zustande.
Die Christdemokraten stimmten gegen die Homo-Verfassung.
Christliche Gastarbeiter unterwandern
Arabien.
Auf der arabischen Halbinsel wächst die Zahl der Christen kontinuierlich. Das schrieb das Magazin der
altliberalen ‘Päpstlichen Missionswerke’ in Deutschland. Laut offiziellen Schätzungen sind rund zehn
Prozent der Bürger in den arabischen Golfstaaten Christen. Doch nach Angaben von ‘Missio’ sind es deutlich
mehr. Viele Christen wohnen dort als Fremdarbeiter.
Demokratie ist Widerspruch zum Christentum
„Die
Demokratie, die moderne Demokratie, die Lehre von der Volkssouveränität und Volksherrschaft ist ein
Widerspruch gegen das christliche Dogma. Die moderne Demokratie mit ihrem Endziel, der Weltrepublik, diesem
Ideal der gegenwärtig herrschenden internationalen Freimaurerei, ist ein Werk des Gotteshasses und des
Antichristentums. Die immer harmlosen Katholiken ahnen das nicht. Desto schlimmer für sie. Die Prophezeiung
von Donoso Cortes in seinem Schreiben an Kardinal Fornari wird in Erfüllung gehen: »Das große antichristliche
Reich der letzten Zeiten, das die Geheime Offenbarung voraussagt, wird ein kolossales, demagogisches Weltreich
sein, regiert von einem Volksmann von satanischer Größe. Wir sind gegen die moderne Demokratie, weil
sie in Familie, Gesellschaft, Staat, Kirche und Völkerleben Friedhofarbeit ist. Wir sind gegen die Gleichmacherei
der Familie.«“
Aus dem Werk „Gedanken eines Reaktionärs. Ein Weckruf“ des Publizisten und Basler Diözesanpriesters,
Hw. Robert Mäder († 1945).
Email-Adressen der Empfänger
54 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#63 defendor 17:30:59 | Donnerstag, 26. August 2010
Ob er sich wohl wiedererkennt… …der „humane religionsfreie Chefarzt“ ? In der Heiligen Schrift lesen
wir eine Stelle über Esau ( Innbegriff des Weltmenschen), verkauft sein Erstgeburtsrecht an den jüngen
Bruder und dieser jüngere Bruder, Jacob, steht für die Kinder Gottes, Der heilige Ludwig Maria Grignion
von Montfort erläutert es so: –- „ Die Kinder Esaus verkaufen ihr Erstgeburtsrecht, nämlich die Freuden
des Paradieses, um das Linsengericht der irdischen Freuden. Sie lachen und trinken, sie essen und unterhalten
sich, sie spielen und tanzen, ohne sich Mühe zu geben, der Segnungen des himmlischen Vaters würdig zu
werden, genau wie Esau. Kurz, sie denken nur an die Welt, sie lieben nur die Welt und ihre Freuden. Für
einen kurzen Augenblick des Lust, für einen eitlen Dunst der Ehre, für goldenen oder silbernen Tand,
verkaufen sie ihre Taufgnade, ihr Unschuldskleid, ihr himmlisches Erbteil. Schliesslich verfolgen und
hassen die Weltmenschen täglich die Kinder Gottes offen oder im geheimen. Sie belästigen, verachten
und kritisieren sie; sie äffen sie nach, sie beschimpfen, bestehlen und bestrügen sie und treten sie
in den Staub. Sie selbst aber machen ihr Glück, lassen es sich gut gehen, sind angesehen, bereichern
sich, machen Karriere und führen ein angenehmens Leben.“ –-- Ob er sich wohl in „Esau“ wiedererkennt ? dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
Humbelina Das genannte Werk des EB habe ich genauso gelesen wie Dignitatis Humane. Im Buch von Lefebvre
gibt es zahlreiche logische Schnitzer, die ich bei der Lektüre auch gekennzeichnet habe. Es ist gerade
das Fehlen von Analysefähigkeit, was L. auszeichnet. Leider habe ich das Buch verliehen, sodass ich Ihnen
die entsprechenden Stellen jetzt nicht angeben kann. Aber einiges habe ich Ihnen aus meiner Erinnerung
ja schon benannt. (s.u.!) Dignitatis humanae, die Erklärung zur Religionsfreiheit, kann als nicht traditionswidrig
nur verstehen, wer die Unterscheidung von Grundsatz und Anwendung macht: „So wird beispielsweise die Religionsfreiheit
dann, wenn sie eine Unfähigkeit des Menschen, die Wahrheit zu finden, zum Ausdruck bringen soll und infolgedessen
dem Relativismus den Rang eines Gesetzes verleiht, von der Ebene einer gesellschaftlichen und historischen
Notwendigkeit auf die ihr nicht angemessene Ebene der Metaphysik erhoben und so ihres wahren Sinnes beraubt,
was zur Folge hat, daß sie von demjenigen, der glaubt, daß der Mensch fähig sei, die Wahrheit Gottes
zu erkennen und der aufgrund der der Wahrheit innewohnenden Würde an diese Erkenntnis gebunden ist, nicht
akzeptiert werden kann. Etwas ganz anderes ist es dagegen, die Religionsfreiheit als Notwendigkeit für
das menschliche Zusammenleben zu betrachten oder auch als eine Folge der Tatsache, daß die Wahrheit nicht
von außen aufgezwungen werden kann … „ (Benedikt XVI. Ansprache vom 22. Dez. 2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html)
#60 Humbelina 16:49:44 | Donnerstag, 26. August 2010
Semmel-xy Da irren Sie sich. Das kann ich leicht zeigen. Welche Stelle meinen Sie denn in „Sie haben Ihn
entthront“? Sie haben anscheinend Lefebvre und die weiteren Kritiker des Konzils gar nicht gelesen! „Dignitatis
humanae“ ist eindeutig Irrlehre, und da haben weder Lefebvre noch viel andere die Begriffe verwechselt,
hingegen die Unvereinbarkeit mit der Lehre der Kirche und mit der Offenbarung klar herausgearbeitet.
Humbelina Ja, von seinen Analysefähigkeiten hat EB Lefebvre in dem Buch „Sie haben Ihn entthront“ eine
eindrucksvolle Probe gegeben. Religionsfreiheit wird nicht von Indifferentismus unterschieden und „Liberalismus“
als staatlicher und rechtsstaatlicher Gedanke wird nicht unterschieden von dogamtischer Beliebigkeit innerhalb
der Kirche. usw. usf.
#58 Humbelina 16:28:43 | Donnerstag, 26. August 2010
Allerdings, d.h. in herausragender Weise. Zur Analyse gehört zunächst einmal die Fähigkeit zu erkennen,
was katholisch ist und was nicht. Und da gab es in den 1960er/70er Jahren leider nur sehr wenige. Die
geistige Auseinandersetzung mit Sozialismus, Kommunismus und Demokratie hatte die Kirche damals ja bereits
seit Jahrzehnten völlig aufgegeben. Nach dem 2. WK galt es als ausgemacht, daß die Lehren der liberalen
Demokratie normativ seien, auch in der Kirche. Ein gewaltiger Irrtum und es gehört zu den herauragenden
Leistungen Lefbvres, diesen Irrtum, wenn auch nach anfänglichem Zögern, erkannt zu haben!! Damit hat
er die Tür zu einer neuen Ära der Kirchengeschichte aufgestoßen. Die Krisis steht uns noch bevor, doch
der Modernismus eines Ratzigers wird mit so einem scheußlichen Krachen scheitern, daß mich jetzt schon
davor schauert.
@humbelina Der Modernismus wurde von dem hl. Papst Pius X, verurteilt. Die Lehre der Konzilspäpste und
ihrer Nachfolger wird von seinen Verurteilungen getroffen. Pius X ist seit fast 100 Jahren tot. Er muss
ein ziemlicher Hellseher gewesen sein, wenn er das 2. Vatikanum und seinen Ausgang „vorhergesehen“ und
gleich auch noch verurteilt haben soll. Diverse höchstrangige Theologen, so Ebf. Lefebvre haben das analytisch
vertieft. Sind diese „höchstrangigen Theologen“ auch Päpste, bei deren Wahl der „heilige Geist“ zugegen
gewesen sein soll? Besitzen die auch ein Unfehlbarkeitsdogma? Man traut sich kaum nach den entsprechenden
Bibelstellen zu fragen. Es gibt keine. Ihre Beiträge zeigen nur eines: der Papismus hat sich selbst überholt
und ist zutiefst unchristlich. Damit kann ich Ihnen sogar zustimmen.
#55 Humbelina 16:03:27 | Donnerstag, 26. August 2010
Der Modernismus wurde von dem hl. Papst Pius X, verurteilt. Die Lehre der Konzilspäpste und ihrer Nachfolger
wird von seinen Verurteilungen getroffen. Das hat Benedikt in seiner Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation
selbst zugegeben. Diverse höchstrangige Theologen, so Ebf. Lefebvre haben das analytisch vertieft.
Einfalt Bene docet, qui bene distinguit, gute Einfalt. Möglich, dass die Fähigkeit der Unterscheidung
sich nicht immer mit Einfalt verträgt. Der ganze Komplex „Moderne“ (und der von ihm abgeleitete „Modernismus“)
kann im 19. , im 20 und im 21. Jh. nur dann vom kirchl. Lehramt als ein Identisches behandelt werden,
wenn er sich als unveränderliche Größe präsentiert, quasi als Granitblock. Dies ist jedoch nicht der
Fall, wie vom Papst an der verlinkten Stelle gezeigt wurde! So wahr es ist, dass das Geistes- und Kulturleben
eine dynamische Größe bildet, so wahr ist es auch, dass dieser Dynamismus die Kirche dazu zwingt, ihre
unveränderlichen Grundsätze in jeweils adäquater Form anzuwenden. Man muss erkennen , dass Entscheidungen
der Kirche zu geistigen Strömungen wie „Liberalismus“ und „Moderniusmus“ „Bezug nahmen auf eine bestimmte
in sich selbst veränderliche Wirklichkeit. Man mußte lernen, zu akzeptieren, daß bei solchen Entscheidungen
nur die Grundsätze den dauerhaften Aspekt darstellen, wobei sie selbst im Hintergrund bleiben und die
Entscheidung von innen heraus begründen. Die konkreten Umstände, die von der historischen Situation
abhängen und daher Veränderungen unterworfen sein können, sind dagegen nicht ebenso beständig. So
können die grundsätzlichen Entscheidungen ihre Gültigkeit behalten, während die Art ihrer Anwendung
auf neue Zusammenhänge sich ändern kann.“ (Benedikt XVI.: Ansprache vom 22. Dez. 2005 www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html)
@Einfalt Mit anderen Worten, es handelt sich sowohl bei Johannes Paul II. alsauch bei Benedikt XVI. um
Modernisten im Sinne der verurteilten Irrlehre, die ja eigentlich ein ganzes Bündel von Irrlehren ist.
Klar, dass die das nicht ehrlich zugeben, sie reden um den Brei herum, aber wer hören will, der hört
die Botschaft aus dem fromm lklingenden Wortgeklingel schon heraus. Ja, das muss man sich schon auf der
Zunge zergehen lassen: Der Papst, als unter Mitwirkung des „heiligen Geistes“ im Konklave der Kardinäle
wie seit 2000 Jahren gewählter Stellvertreter Christi auf Erden, verfolgt ein ganzes Bündel von Irrlehren.
Ist irgendwie ziemlich spät für diese Erkenntnis, finden Sie nicht auch? In exakt den gleichen Worten
hat es Martin Luther schon vor 500 Jahren formuliert. Eine Frage noch: Wer hat eigentlich die Lehre dieser
Päpste als „Irrlehre“ verurteilt? Sie? Oder der heilige Bimbam? Oder wer denn nun?
#52 Gockeline 15:46:54 | Donnerstag, 26. August 2010
Was für Worte??? Demokratie und Christlichkeit passen nicht zusammen? Das hört sich ganz nach drittem
Reich an und Diktatur! Wenn die Kirche den Weg einschlägt,bin ich sicher, sind nicht mehr viele Christen
in dieser Kirche zu Hause! Dann sind nur noch die Piusbrüder alleine zu Hause!
#51 Humbelina 15:41:49 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösle Ihre Posting werden hier bestenfalls unter Ulk verbucht. Die Wesenszüge und Besonderheiten
der Moderne sind seit 200 Jahren bekannt und wurden samt und sonders von der Kirche in dogmatisch eindeutiger
und intelektuell klarer Weise verurteilt. Die Vorstellung, daß Jopa II hier irgend welche neuen Entdeckungen
geach habe, ist abzuweisen. Welche Vorstellungen sollen das auch sein? Nein, die Soziallehre der jüngeren
Päpste seit „Mater und magistra“ sind verurteilter Modernismus und somit nicht katholisch. Sie sind auch
nicht sachgerecht, denn sie beschreiben sozialistische Wunschvorstellungen, nicht Wirklichkeit. Immerhin
hatte Jopa durchaus lichte Momente, doch insgesamt gehören seine Sozialenzykliken ins Reich des Vergessens.
#50 Einfalt 15:27:59 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösel Mit anderen Worten, es handelt sich sowohl bei Johannes Paul II. alsauch bei Benedikt
XVI. um Modernisten im Sinne der verurteilten Irrlehre, die ja eigentlich ein ganzes Bündel von Irrlehren
ist. Klar, dass die das nicht ehrlich zugeben, sie reden um den Brei herum, aber wer hören will, der
hört die Botschaft aus dem fromm lklingenden Wortgeklingel schon heraus.
Einfalt Die Tatsache, dass JPII von „Progressismus“ spricht, hat natürlich damit zu tun, dass die Soziallehre
der Kirche sich weiterentwickelt hat und der Tatsache Rechnung trägt, dass auch die Moderne eine in sich
selbst veränderliche Wirklichkeit ist, die klassischen Verurteilungen des Modernismus daher obsolet sind.
Papst Benedikt XVI. beschreibt dies www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html so: In der Zwischenzeit hatte
jedoch auch die Moderne Entwicklungen durchgemacht. Man merkte, daß die amerikanische Revolution ein
modernes Staatsmodell bot, das anders war als das, welches die radikalen Tendenzen, die aus der zweiten
Phase der französischen Revolution hervorgegangen waren, entworfen hatten. Die Naturwissenschaften begannen,
immer klarer über die eigenen Grenzen nachzudenken, die ihnen von ihrer eigenen Methode auferlegt wurden,
die, auch wenn sie große Dinge vollbrachte, dennoch nicht in der Lage war, die gesamte Wirklichkeit zu
erfassen. So begannen beide Seiten, immer mehr Offenheit füreinander zu zeigen
@Einfalt Der Papst ist als Verteidiger des Glaubens von Gott eingesetzt. Das behaupten einige Katholiken.
Aber wenn es so wäre, warum kritisieren Sie und andere denn dann einen von Gott eingesetzten Verteidiger
des Glaubens? Verteidigt dieser von Gott Eingesetzte denn diesen Glauben gar nicht? Ja, warum wurde er
denn dann unter Zuhilfenahme des „heiligen“ Geistes in dieses Amt eingesetzt? Wo war dieser Geist bei
den Papstwahlen? Irgendwelche neue Lehren ersinnen und verbreiten ist weder seine Aufgabe noch ist er
dazu legitimiert. Warum tut er es dann? Hat sich etwa der „heilige“ Geist bei der Papstwahl geirrt? Welcher
Papst war denn dann ein genehmer Papst und welcher nicht? Ok, dass die Herren Woytila und der Hitlerjunge
Ratzinger, oder auch der Kolaborateur Pacelli dem Amt nicht gewachsen waren und sind, das erfährt man
ja nicht nur auf Kreuz.net. Das habe ich schon öfter irgendwo gehört. Aber die theologischen Gründe
dafür würde ich schon gern wissen. Kann es sein, dass die Katholiken permanent ihren eigenen Glauben
vergewaltigen und sich jeder ein bisschen Papst hier, ein bisschen Katechismus da frei nach gusto rauspickt?
Na ja, auch das hat ja nicht viel mit dem Christentum zu tun, oder? Er sollte das Leuten wie Ihnen überlassen
und selbst katholisch bleiben. Keine Sorge: von mir werden Sie keine religiösen Lehren zu erwarten haben.
Ich weise Sie lediglich auf Ihre eigene Lehre hin und das reicht dann schon auch.
#46 Einfalt 14:14:45 | Donnerstag, 26. August 2010
@Religionsfreier Der Papst ist als Verteidiger des Glaubens von Gott eingesetzt. Irgendwelche neue Lehren
ersinnen und verbreiten ist weder seine Aufgabe noch ist er dazu legitimiert. Er sollte das Leuten wie
Ihnen überlassen und selbst katholisch bleiben.
@Einfalt Dass sich Woytila als Papst dieser Irrlehre nicht gegen sie wenden kann ist klar. Dass diese
„Irrlehre“ vom Papst verbreitet und unterstützt wird, zeigt doch jedem Katholiken nur, dass es sich um
die „rechte Glaubenslehre“ handelt. Der Papst ist nämlich der Papst, also der von den Katholiken erklärte
Stellvertreter Christi auf Erden und seine Vorgaben sind bekanntlich vom „heiligen Geist“ beseelt. Wer
würde es wagen, da zu widersprechen und gleichzeitig rechtgläubig sein zu wollen? Entweder es gilt,
was der Papst sagt bis ins letzte Wort, oder aber man sollte sich vom Katholizismus verabschieden. Der
Katholizismus ist der Papismus. Wahres Christentum sieht anders aus und nimmt nicht irgendwelche Päpste
als Maßstab sondern Jesus Christus und nur ihn allein. Einen Wischiwaschi-Mittelweg kann es dabei ja
wohl kaum geben. Oder sind hier einige ein bisschen katholisch, ein bisschen christlich und ansonsten
bloß nicht papistisch? Entweder ultramontan oder nicht. Tertium non datur.
#44 Einfalt 13:58:56 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösel 2. Johannes Paul II. spricht wohlweislich nicht von Modernismus und Integralismus,
wie das Suhard trotz seines Zukunftsoptimismus „Aufwärtsbewegung“ immerhin noch tat, sondern er spricht
sehr verräterisch von Progressismus und Integralismus. Die Irrlehre des Modernismus ist nämlich mit
dem 2.Vatikanum absorbiert und zu einer Art künstlicher Orthodoxie, einer Scheinrechtgläubigkeit hochstilisiert
worden. Dass sich Woytila als Papst dieser Irrlehre nicht gegen sie wenden kann ist klar. Als gewiefter
Dialektiker spricht er daher von Progressismus, was wohl eine Art überschießender oder unvorsichtiger
Modernismus sein soll. Damit hat er gleichzeitig allerdings zugestanden, dass er nicht mehr gegen die
Irrlehre des Modernismus steht. Ganz nett von ihm, aber man hat es auch so gemerkt.
Mensch Rosi L. Als Sozialistin kann ich Ihre Auffassung nicht billigen, respektiere sie aber, trotz der
Tatsache, dass ich Ihre Worte für tendenziell faschistisch halte. Es ist mir völlig klar, dass jemand
der die Demokratie ablehnt, meine Auffassung nicht billigt. Das verlange ich auch nicht. Aber was halten
Sie an meinen Worten für „faschistisch“, wenn ich lediglich die Demokratie verteidige? Wenn für Sie
die Demokratie faschistisch ist, dann brauche ich mich eigentlich darüber nicht weiter zu unterhalten.
Dann hängen Sie auch nur einer Religion an und die nennt sich halt Sozialismus. Damit sind Sie ja auch
exakt auf Stalins Linie. Der sagte nach seinem Austritt aus dem Priesterseminar in Tiflis auch nur, dass
er jetzt die eine falsche Religion, nämlich das orthodoxe Christentum, durch die andere richtige Religion,
den Sozialismus, ersetzt habe (sinngemäß zitiert). Sie gestatten aber, dass mir das egal ist.
Einfalt Unabhängig von der Frage, ob der Autor des Wiki-Artikels mit seinen Einschätzungen in einem
kirchengeschichtl. Sinne recht hat oder nicht, hat sich das höchste kirchl. Lehramt längst von integralistischen
Positionen entfernt: Ein Beispiel: Zur Grundgestalt des Christentums gehört die Unterscheidung zwischen
dem, was des Kaisers und dem, was Gottes ist (vgl. Mt 22, 21), das heißt die Unterscheidung von Staat
und Kirche oder, wie das II. Vaticanum sagt, die Autonomie des weltlichen Bereichs. Der Staat darf die
Religion nicht vorschreiben, sondern muß deren Freiheit und den Frieden der Bekenner verschiedener Religionen
untereinander gewährleisten; die Kirche als sozialer Ausdruck des christlichen Glaubens hat ihrerseits
ihre Unabhängigkeit und lebt aus dem Glauben heraus ihre Gemeinschaftsform, die der Staat achten muß.
Beide Sphären sind unterschieden, aber doch aufeinander bezogen. … Die Kirche kann nicht und darf nicht
den politischen Kampf an sich reißen, um die möglichst gerechte Gesellschaft zu verwirklichen. Sie kann
und darf nicht sich an die Stelle des Staates setzen. Aber sie kann und darf im Ringen um Gerechtigkeit
auch nicht abseits bleiben. Sie muß auf dem Weg der Argumentation in das Ringen der Vernunft eintreten,
und sie muß die seelischen Kräfte wecken, ohne die Gerechtigkeit, die immer auch Verzichte verlangt,
sich nicht durchsetzen und nicht gedeihen kann. (Benedikt XVI.: Deus caritas est 28 www.vatican.va/…-caritas-est_ge.html)
#41 Einfalt 13:32:51 | Donnerstag, 26. August 2010
@Frl. Semmelbrösel Hochaufschlußreich was da in Wikipedia zum Thema Integralismus de.wikipedia.org/wiki/Integralismus
steht. Mal abgesehen von der Tatsache, dass der sog. Integralismus nie als Irrlehre von Rom bezeichnet
wurde, der Modernismus aber sehr wohl fällt folgendes auf: 1. Kardinal Emmanuel Suhard (Paris) warnte
in seinem Rundschreiben „Essor ou déclin de l’Église“ (1947) : „Die Aufwärtsbewegung erfordert es,
zwei einseitige, gegensätzliche und widersprüchliche Meinungen auszuschließen, Modernismus und Integralismus,
um einen vermittelnden, allein rechtgläubigen Weg zu wählen.“ Dabei ist bemerkenswert, dass der Kardinal
von Paris nicht der Papst ist und der sog. Integralismus von Rom bis dahin nicht und wohl auch später
nicht als als Irrlehre bezeichnet wurde. Paraphrasiert ergibt die Meinung Suhards folgendes irritierende
Bild: Man muss zwischen einer Irrlehre und der zur Irrlehre widersprüchlichen Meinung des sog. Integralismus
den Mittelweg wählen um rechtgläubig zu sein. Sehr komisch und unlogisch. Mal abgesehen davon, der Begriff
des Integralismus ist ein schlecht gewählter diffamierender Begriff, der sich aufgrund seiner Unbestimmtheit
nie richtig durchsetzen konnte. Fortsetzung folgt
RELIGIONSFREIER Als Sozialistin kann ich Ihre Auffassung nicht billigen, respektiere sie aber, trotz der
Tatsache, dass ich Ihre Worte für tendenziell faschistisch halte.
Wenn angebliche Demokratie zur Diktatur wird Dann wird mit bunten „Friedensfahnen“ der freimaurerischer
Lügengesinnung gehuldigt, deren Ziel die Errichtung einer „Weltreligion“ ist unter Ausschluss der Wahrheit
Jesus Christus www.razyboard.com/…07914-5919824-0.html Auf „demokratischen Wege“ wird eine Diktatur
des Relativismus gegenüber der Wahrheit Jesus Christus in die Gesellschaften gestreut; „Vorarbeit“ leisten
die Feinde der Wahrheit Jesus Christus gleich selbst www.razyboard.com/…07907-5903661-0.html „Ganz demokratisch“
wird heute durch das mit freimaurerische Gesinnung verseuchte EU-Parlament der Mord an ungeborenen Kindern
und die Förderung der Unzucht „friedensgerecht“ eingeflochten www.razyboard.com/…07907-5854736-0.html
Nicht genug; „ganz demokratisch“ wird öffentlich dem Vater der Lüge „gehuldigt“ www.razyboard.com/…07913-5918559-0.html
Die Aussagen von Hw Mäder finden ihre traurige Bestätigung im heutigen Zeitgeist; wer aus der Wahrheit
ist, hört auf die Stimme der Wahrheit Jesus Christus www.razyboard.com/…07891-5959674-0.html wer nicht
aus der Wahrheit ist, wird zum Sprachrohr des Vaters der Lüge, Satan.
Religionsfreier Die Meinungen von Herrn Mäder (gest. 1945 in „Gedanken eines Reaktionärs“) haben aber
mit der kirchl. Lehre nichts zu tun! s. meine Hinweise unten!
Demokratie Demokratie ist Widerspruch zum Christentum Das wollte ich eigentlich wissen. Wenn das so gesehen
wird, dann steht der Aberkennung des Status einer Körperschaft Offentlichen Rechts für die Kirche nichts
mehr im Wege. Diese Demokratie sollte endlich davon absehen, ihren Feinden auch noch die Pfaffen und Bischöfe
zu alimentieren. Aber das Geld der Demokraten stinkt ja nicht, gell? Das wird von den Katholiban immer
noch gern genommen. Feinde der Demokratie müssen bekämpft werden. Wer einen Gottesstaat will, der vergeht
sich an der christlichen Lehre.
Fruchtbarkeit und Folgen des Zweiten Vatikanums Eines sei einmal ganz klar vorweg gesagt. Ueberall auf
der Welt in den Kirchen wird der Gottesdienst gleich gefeiert. Das hat den Vorteil, dass egal wohin man
kommt, ueberall das Gefuehl hat, dass man mitfeiern kann. In Zeiten der Globalisierung waere es praktisch
undenkbar, wenn man diese Regelung einfach umstoesst. Man wuerde unzaehlige Christen vor den Kopf stossen,
glaub ich. In der neuen Kirche in San Giovanni Rotondo gibt es bspw. nichteinmal mehr Kniebaenke. Die
Christen, die knien moechten, koennen das auch am Boden tun. Hier in Vieste gibt es bspw. eine Karmeliterkirche,
wo anstatt des Kreuzes der Herr direkt an der Wand haengt. Auch das tut dem Glauben an Jesus keinen Abbruch,
wenngleich es der Froemmigkeit wohl etwas schadet. Es gibt hier auch keine Orgel, sondern ein Piano und
begleitet werden Messen auch auf der Gitarre. Es passt klar zu der Kultur hier, wo die Bambinos an erster
Stelle sind. So ist es auch kaum verwunderich, dass zu ueber 90 Prozent Familien hier sind und zwar aus
Italien. Ueberall in den Geschaeften sind Bilder von Pater Pio zu sehen und ich dachte mir gestern erst,
dass es wirklich seltsam ist. Die Wundmale des Heiligen lagen hoeher an der Handflaeche, als sie es bei
einer Kreuzigung gewesen waeren. Doch selbst dann, wenn er sich diese Wundmale selber zugefuegt hatte,
ist sein Andenken aufgrund seines Charismas auch heute noch ein wichtiger Fingerzeig auf die Gnade des
Ortes Sant Angelo. Die Orte liegen ja dicht bei einander.
diakonus Interessant wäre noch zu wissen, welche Staatsform die Betreiber dieser Seite sich denn wünschen!
Eine vor-moderne Demkratie, eine Diktatur, Anarchie? Wenn Sie betrachten, dass der Autor, auf den sich
kreuz.net bezieht, bereits 1945 verstorben ist und seine „Einsichten“ in einem Buch unter dem Titel: „Gedanken
eines Reaktionärs“ versammelt, dann ahnt man schon, dass dies bereits zu seiner Zeit „Schnee von gestern“
war! Die Soziallehre der Kirche wird vom ihrem obersten Lehrer und Hirten vorgetragen, dem Nachfolger
Petri in Rom. Und da sollte man sich an „Centesimus annus www.vatican.va/…s/DEU0071/_INDEX.HTM“ halten!
Das ist die Lehre der Kirche in der heutigen Zeit. Alles andere sind Privatmeinungen! Zum Gedankengut
auf kreuz.net., sobald es den politischen Bereich streift, dürfte der Wiki-Artikel: Integralismus de.wikipedia.org/wiki/Integralismus
aufschlussreich sein!
Kritik an Papst Benedikt XVI. Berichtigung Falsch war: „…und über unintelligente Kritik an ihm.“ Richtig
ist: „…und üben unintelligente Kritik an ihm.“
#31 bassman75 11:09:32 | Donnerstag, 26. August 2010
@ Johannes Albensdorfer Das mit Abstand vernünftigste, das ich seit langem hier gelesen habe! Herzlichen
Dank für diesen, wenn auch selten, Lichtblick an diesem Morgen!!
Kritik an Papst Benedikt XVI. Papst Benedikt XVI. ist einer der intelligentesten Menschen unserer Zeit.
Unter seriösen Gelehrten ist das unbestritten. Viele objektiv weniger intelligente fühlen sich aber
intelligenter als er. Manche von ihnen gleichen ihr Defizit an Intelligenz durch Eloquenz, Arroganz oder
Impertinenz aus. Statt Bücher aus erster Hand, also des Papstes Bücher zu lesen, lesen sie Bücher über
ihn. Second-Hand-(Ein)gebildete ziehen dann über den Papst her und über unintelligente Kritik an ihm.
Wer dem Heiligen Vater gerecht werden möchte, sollte seine Bücher lesen. Was man nicht versteht, kann
man ja wiederholt lesen und bedenken, bis das Verständnis immer besser wird. Gott segne den Heiligen
Vater.
#28 Parmenas 11:00:53 | Donnerstag, 26. August 2010
Cenbtesimus annus ist im Lichte der r.k Tradition völlig irrelevant. Es enthält keine katholische Lehre,
sondern vom hl. Lehramt verurteilten Modernismus.
#26 diakonus 10:53:26 | Donnerstag, 26. August 2010
@ Frl. Semmelbrösel: Danke und Frage Danke für einen vernünftigen Text auf dieser Seite! Interessant
wäre noch zu wissen, welche Staatsform die Betreiber dieser Seite sich denn wünschen! Eine vor-moderne
Demkratie, eine Diktatur, Anarchie?
Und noch mal aus der Enzyklika „Centesimus annus“ von Papst Johannes Paul II: Die Kirche verschließt
auch nicht die Augen vor der Gefahr des Fanatismus oder Fundamentalismus derer, die glauben, im Namen
einer angeblich wissenschaftlichen oder religiösen Ideologie den anderen Menschen ihre Auffassung von
dem, was wahr und gut ist, aufzwingen zu können. Die christliche Wahrheit ist nicht von dieser Art. Der
christliche Glaube, der keine Ideologie ist, maßt sich nicht an, die bunte sozio-politische Wirklichkeit
in ein strenges Schema einzuzwängen. Er anerkennt, daß sich das Leben des Menschen in der Geschichte
unter verschiedenen und nicht immer vollkommenen Bedingungen verwirklicht. Darum gehört zum Vorgehen
der Kirche, die stets die transzendente Würde der Person beteuert, die Achtung der Freiheit.
Alter Ritus, Skandalfoto Ich habe gerade mal nachgelesen und festgestellt, daß der Alte Ritus „erhabener“
sein soll. Mir ist das wirklich so piepsegal, wie der Pfarrer steht. Wenn ein Pfarrer meint, soll er halt
seinen Rücken zeigen. Wenn ein Priester die Kommunion direkt in den Mund geben will, soll ers halt so
machen. So schlimm ist latein auch nicht. JESUS wird sich vielleicht öfters mal denken, „Verstehen die
mich eigentlich immer noch nicht. Wie oft soll ich den Menschen denn noch erklären, daß es auf das HERZ
ankommt, auf das Innere. Das äußere Erscheinungsbild ist auch nicht unwichtig, aber das HERZ hat nunmal
obere Priorität. Früher hat JESUS mit seinen Jüngern und überhaupt mit den Menschen zusammen gegessen.
Sie saßen einfach an einem Tisch und haben gegessen und getrunken, wie man das ganz normal macht. DIE
Eucharistie ist doch sehr wichtig, die Wandlung von Brot in den LEIB Christi. Da ist doch JESUS gegenwärtig,
egal in welche Richtung der Priester schaut. Warum sollen denn die Menschen nicht bei der Wandlung zuschauen???
Vielleicht sind die ganz altmodischen Priester ja gut dafür als Gegenpol für die ganz modernen, aber
einen anderen Sinn sehe ich nicht drin. JESUS ist doch mitten zwischen den Menschen und da fühlt er sich
doch auch wohl. Stimmt es eigentlich, daß Bethlehem so viel wie Brothausen heißt. Ist JESUS eigentlich
dort geboren worden, weil er sich im Brot schenkt.
#23 Brandenburgis 10:42:53 | Donnerstag, 26. August 2010
Zwar ist Ratzinger Papst doch unfehlbar ist er nur, wenn er sein Amt ausdrücklich und unzweideutig für
eine Defnition in Anspruch nimmt. Das kommt nur sehr selten vor, Jopa II hat es einmal getan, als er die
Frauenweihe verdammte!!! Benedikt wäre zu Defnitionen gar nicht in de Lage, dann müßte er ja ausnahmsweise
mal nicht mit gespaltener Zunge reden. Schauen Sie doch mal in die Bibel, was über derartige Figuren
ausgesagt wird.
kreuz.net hat mit Robert Mäder († 1945; Buchtitel: „Gedanken eines Reaktionärs“) sicher einen wichtigen
Gewährsmann für die katholische Soziallehre ausgegraben. Wer ganz unwichtige und unerhebliche Quellen
studieren möchte, sei auf die folgenden Buchtitel verwiesen: Kompendium der Soziallehre der Kirche www.weltbild.de/…licher-rat-fuer.html
(bes. S. 293 ff. zum „System der Demokratie“) Die Enzyklika „Centesimus annus www.vatican.va/…s/DEU0071/_INDEX.HTM“:
Die Kirche weiß das System der Demokratie zu schätzen, insoweit es die Beteiligung der Bürger an den
politischen Entscheidungen sicherstellt und den Regierten die Möglichkeit garantiert, sowohl ihre Regierungen
zu wählen und zu kontrollieren als auch dort, wo es sich als notwendig erweist, sie auf friedliche Weise
zu ersetzen. Sie kann daher nicht die Bildung schmaler Führungsgruppen billigen, die aus Sonderinteressen
oder aus ideologischen Absichten die Staatsmacht an sich reißen. Eine wahre Demokratie ist nur in einem
Rechtsstaat und auf der Grundlage einer richtigen Auffassung vom Menschen möglich… dann, wenn es keine
letzte Wahrheit gibt, die das politische Handeln leitet und ihm Orientierung gibt, die Ideen und Überzeugungen
leicht für Machtzwecke mißbraucht werden können. Eine Demokratie ohne Werte verwandelt sich, wie die
Geschichte beweist, leicht in einen offenen oder hinterhältigen Totalitarismus.
#21 bassman75 10:37:40 | Donnerstag, 26. August 2010
Das mit der Vernunft klappt aber nur, wenn man ebendiese ausklammert und glaubt, der Papst, der der Papst
ist ist gar nicht der Papst. Und der Papst davor, der ja auch Papst war war aber auch nicht Papst!!
#15 Guiseppe 10:14:29 | Donnerstag, 26. August 2010
Verständnisfrage „Als hauptsächlicher Referent wird der neue Präsident des Einheitsrates, Erzbischof
Kurt Koch, sprechen. Er referiert unter dem Titel: „Das Zweite Vatikanische Konzil zwischen Tradition
und Innovation“. In einem zweiten Vortrag widmet er sich der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanums
und der verheerenden nachkonziliaren Liturgiereform.“ Hält Bischof Koch also beide Vorträge?
#14 Caroline † 10:14:01 | Donnerstag, 26. August 2010
Christentum und Demokratie passen nicht zusammen! Schön, dass dies die Katholiban offen zugeben. Das
Christentum diente seitdem es Staatsreligion wurde meist der Unterstützung der Mächtigen und oft der
Ausbeutung der Armen: – Aktive Unterstützung des Feudalsystems – Unterstützung von Leibeigenschaft und
Sklaverei – Anhäufung immenser Reichtümer auf dem Rücken der Bevölkerung … Deshalb haben wir auch
nicht der lieben Kirche Renten- und Sozialsysteme, Alters- und Krankenversicherung, breites Kindergarten,
Schul- und Universitätswesen zu verdanken, sondern dies sind Errungenschaften von Vernunft, Aufklärung
und Demokatie! Obwohl die Kirche hierzu 2000 Jahre Zeit hatte! Und in dieser Zeit wahnsinnige Vermögen
eingenommen und ausgegeben hat. Wer schoneinmal bischöfliche Prunkresidenzen und Lustgärten wie in Würzburg
besichtigt hat, dem wird bewusst, was die Kirche mit dem Geld Der Bevölkerung gemacht hat. Sie hat es
verprasst, wie der Adel! Wer sich diese Zeiten zurückwünscht, ist entweder Bischof oder Priester oder
völlig verrückt!!!
#13 Myrtillo 10:07:04 | Donnerstag, 26. August 2010
Ach soo, deshalb Skandalfoto… … wenn man das Papstfoto anklickt, um es zu vergrößern, wird ein zweites
Bild sichtbar, bei dem an Benedikts Arm eine Armbanduhr sichtbar wird! Naja, das ist auch schon bei den
Dreharbeiten zu Ben Hur passiert, und die Menschen lieben den Film trotzdem.
#10 Criticon 10:00:03 | Donnerstag, 26. August 2010
Ochlokratie statt Demokratie Die Demokratie ist schon in Ordnung, wenn sie denn in Ordnung wäre. Welche
andere Regierungsform, die besser wäre, kann man sich denn vorstellen? Allerdings erleben wir zur Zeit
die Entartung der Demokratie zur Ochlokratie, der Herrschaft des Pöbels.
#7 Brandenburgis 09:48:20 | Donnerstag, 26. August 2010
Es freut mich, daß Mäder zitiert wird. Es ist klar, daß Demokratie eine gottlose und völlig unchristliche
Lehre ist, die auf eine Stufe mit Liberallismus und Sozialismus zu setzen ist.
#6 bassman75 09:46:41 | Donnerstag, 26. August 2010
@ AATS Mir geht das eigentlich fast immer so. Vielleicht hilft ja solch ein Artikel dem ein oder anderen
vernünftigen Katholiken, der dieser Plattform immer noch die Stange hält zu erkennen, welchses Geistes
Kind sie ist. Nach meiner Auffassung kann jemand, der ein Papstfoto als Skandalfoto bezeichnet unmöglich
katholisch sein.
#4 bassman75 09:41:40 | Donnerstag, 26. August 2010
@ AATS Guten morgen! Wir sind in einem „katholischen Nachrichtenforum“. Für dieses scheint der Papst
skandalös zu sein. Vor allem ein sich sichtlich freuender Papst.