Paedophilie
Würzburg: Eine feige Strategie der Vorverurteilung
Das Würzburger Ordinariat hat einen verdienten Franziskaner den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Wer ist dort für diese Schweinerei verantwortlich?
Bischof Friedhelm Hofmann von Würzburg auf einem Pressebild seiner Diözese
Bischof Friedhelm Hofmann von Würzburg auf einem Pressebild seiner Diözese
(kreuz.net) Der Franziskaner, Pater Damian Mai (76), wurde bischöflich vorverurteilt und jetzt von der Justiz vollständig entlastet.

Das stellte Felizitas Küble in einer Pressemitteilung vom 20. August fest.

Frau Küble ist Vorsitzende des ‘Christoferuswerks’ in Münster.

„Nach fünf Monaten hat die Staatsanwaltschaft Würzburg die Ermittlungen gegen den Franziskanerpater Damian Mai eingestellt, wie Staatsanwalt Burkhard Pöpperl am 18. August 2010 bekanntgab“ – erklärt Frau Küble.

Sie weist darauf hin, daß das Verfahren nicht wegen „Geringfügigkeit“ eingestellt wurde, sondern weil kein hinreichender Tatverdacht besteht: „Es handelt sich somit eine vollständige juristische Entlastung.“

Infame Dreckkampagne

Dem Geistlichen war im Februar 2010 in zahlreichen Zeitungsartikeln von der ‘Frankfurter Rundschau’, dem Bonner ‘Generalanzeiger’ und der Würzburger ‘Mainpost’ wochenlang sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen vorgeworfen worden.

Die Verleumder beriefen sich auf „anonyme Zeugen“.

Der ‘Generalanzeiger’ beschimpfte den entlasteten Geistlichen als „Seelenverderber“.

Pater Damian hatte die Anschuldigungen stets als „absurd“ bestritten und als „Intrige“ bezeichnet.

Wegen der gleichen Vorwürfe hatte sich der Pater bereits Ende 1971 selber angezeigt. Schon damals wurde er „mangels Tatbestand“ vollständig entlastet.

Die Diözese hängt alles an die große Glocke

Der Provinzial der Franziskaner, Pater Leo Beck, zeigte sich im Februar erstaunt darüber, daß die Bistumsleitung den beschuldigten Priester sofort beurlaubte und diese Entscheidung veröffentlichte, ohne mit dem Geistlichen gesprochen zu haben.

Die Würzburger Diözesanleitung reagierte auf die Medien-Haßberichte, obwohl die erhobenen Vorwürfe bereits juristisch widerlegt waren.

Bischof Friedhelm Hofmann beurlaubte ihn „mit sofortiger Wirkung“ von allen seelsorglichen Tätigkeiten und hängt die Sache an die große Medienglocke.

Kopfschütteln bei den Schützlingen des Paters

Der katholische Sportverband ‘Deutsche Jugendkraft’ in Würzburg stellte sich hinter den verleumdeten Geistlichen.

Der Pater wurde in zahlreichen Leserbriefen verteidigt. Man sprach von einer „Welle der Denunziation, die das Klima unserer Gesellschaft vergiftet“.

Frau Küble wirft dem bischöflichen Ordinariat in Würzburg vor, „eine feige Strategie der Entsolidarisierung und de-facto-Vorverurteilung“ betrieben zu haben:

„Nachdem die Ermittlungen gegen Pater Mai – wie bereits in den 70er Jahren – nun erneut eingestellt wurden, sollte die Bistumsleitung jetzt endlich in sich gehen, statt weiterhin vorschnell außer sich zu geraten.“

Frau Küble fordert eine sofortige Aufhebung der Beurlaubung des Priesters sowie die öffentliche Feststellung seiner Rehabilitierung.
      
28 Lesermeinungen
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#35   turk   23:58:33 | Montag, 4. Oktober 2010
Gemeinsame Erklärung des Provinzialats der Franziskaner-Minoriten und der Diözese Würzburg
Die Mainpost www.mainpost.de/…ldig;art1727,5761389 beruft sich auf eine gemeinsame kirchliche Presseerklärung www.bistum-wuerzburg.de/…chrichten/index.html?f_action=show&… widerspricht somit der oben zitierten Felizitas Küble diametral. Der 76jährige Pater Damain muß das Würzburger Franziskanerkloster verlassen: „Zwei Monate, nachdem die Würzburger Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Franziskaner-Minoriten-Pater Damian Mai wegen sexuellen Mißbrauchs von Schutzbefohlenen wegen Verjährung der Vorwürfe eingestellt hat, teilen Diözese und Ordensleitung mit www.bistum-wuerzburg.de/…chrichten/index.html?f_action=show&…, daß sie die Anschuldigungen für richtig halten. Sowohl ehemalige Schüler, die in den Jahren 1963 bis 1977 das Ordenskolleg in Bonn besucht hatten, als auch ehemalige Mitglieder der Katholischen Studentischen Jugend (KSJ) der Diözese Würzburg haben der Kirche oder der Polizei in den vergangenen Monaten berichtet, von Damian Mai sexuell mißbraucht worden zu sein. Bistum und Ordensoberen entschuldigen sich ‘bei den Betroffenen, die unter dem nicht hinnehmbaren Verhalten von P. Damian zu leiden hatten beziehungsweise immer noch leiden’. Eventuelle weitere Schritte gegen den ehemaligen Diözesankaplan und geistlichen Beirat der DJK Würzburg werden vom Ordensgeneral der Franziskaner-Minoriten in Rom entschieden. Keine Antwort haben die Verantwortlichen in Orden und Bistum in ihrer gemeinsamen Presseerklärung auf die Frage gegeben, warum Damian Mai von 1977 bis 2010 in der kirchlichen Jugendarbeit in der Diözese eingesetzt wurde, obwohl mehrere Kinder ausgesagt hatten.“
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#34   Mary Cruz   19:57:14 | Dienstag, 31. August 2010
Moderne Stasi-Methoden
Die Würzburger Diözesanleitung reagierte auf die Medien-Haßberichte, obwohl die erhobenen Vorwürfe bereits juristisch widerlegt waren.
Bischof Friedhelm Hofmann beurlaubte ihn „mit sofortiger Wirkung“ von allen seelsorglichen Tätigkeiten und hängt die Sache an die große Medienglocke.
Öffentliches Verbreiten von Fehlinformationen und öffentliches Anprangern gehört eindeutig zu den Stasi-Methoden der damaligen DDR oder anderen kommunistischen Staaten – ebenso zu den Nazi-Methoden.
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#32   Sycamore   12:56:46 | Montag, 30. August 2010
@Caroline (10:19): was für ein Monstrum ist die Kirche in Ihrem Köpfchen geworden?
Kennen Sie keinen guten katholischen Theologe bei sich zu Hause, mit dem Sie lange Gespräche über all das, was Sie am katholischen Glauben bedrückt, führen können?
(1) Über Napoleons Meinung werden Sie wohl mit ihm selbst diskutieren müssen, wenn es bei Ihnen so weit sein wird.
Napoleon hat vermutlich die katholischen Kirche korrekterweise nicht nur als Religion, wie das Judentum, den Islam, etc. gesehen, sondern auch als eine handfeste, hierarchisch verfasste Institution von Menschen, ein Staat, wie andere Staaten der Weltgeschichte. Verglichen mit der Lebensdauer solcher staatlichen Gebilden, muß die Kirche Napoleon als etwas ganz Außerordentliches erschienen sein.
(2) „Sie sprechen die Wahrheit der Kirche auf Basis von Petrus und Paulus an.“ Auf der Basis der lebendigen Tradition und der Schrift, ja. Und Sie sprechen stets von Ihrem traumatischen Erlebnis mit dem Streit zwischen Petrus und Paulus. Herr Tuttisanti hat Ihnen erklärt, worum es geht.
(3) Könnten Sie bitte genau angeben, welche Lehren von der Urkirche als Häresie erklärt und später zu Dogmen erhoben wurden?
(4) In der kath. Kirche unterscheidet man zwischen dem was „fest zu glauben ist“ und dem, was frei diskutierbare Meinung ist.
Wundert Sie die Tatsache, daß Päpste unterschiedlicher Meinung sein können, nicht über das, was „fest zu glauben ist“, sondern über allerlei anderes?
Was für einen Popanz haben Sie in Ihrer Phantasie aufgebaut, das Sie für die katholische Kirche halten?
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#30   Palmström   11:16:12 | Montag, 30. August 2010
Caroline: Gute Argumente – der Petrus
lässt sich doch nicht die Schlüssel aus der Hand
nehmen…Für so tölpelhaft sollte man ihn nun
wirklich nicht halten.
Und warum sollten die Apostel untereinander nicht auch in handfesten Streit geraten sein. Sie waren doch Menschen, keine Götter…
Dass die Nachfolgenden daraus ein verhängnisvolles Stück Einheit gedrechselt haben, anstatt ein Stück christlicher Streitkultur, ist das Kreuz der Nachfolgenden, dessen Frucht über lange Zeit ein stählernes Zwangkorsett war, das den Namen „Einheit“ tragen musste, aber innerlich nie war…!
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#29   Domenico Tuttisanti   11:02:09 | Montag, 30. August 2010
Caroline
Dass Petrus ganz und gar die Position des Paulus vertritt in der Frage der Proselyten wird auch in der Apostelgeschichte berichtet. Von „Beschimpfungen“ ist überhaupt keine Rede! Sowohl dort – wie aus den Briefen des Paulus – erfahren wir, dass die beiden Apostel schliesslich zu einer einheitlichen Auffassung kamen.
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#28   Caroline †   10:58:38 | Montag, 30. August 2010
Domenico
Was Sie Aussprache nennen, nenne ich üble Beschimpfung.
Paulus spricht über Petrus wie über einen Falschgläubigen und beschimpft ihn massiv! Eine sachliche Aussprache war das sicherlich nicht. (Und wer kannte Jesus besser als Petrus? Was erlaubt sich ein Paulus derart über einen Petrus zu sprechen? Er akzeptierte Petrus einfach nicht, das wird klar deutlich und damit ist Ihre einige Kirche von Beginn nicht geeint! Aber dies objektiv einzugestehn ist für einen Gläubigen natürlich schwer!)
Es ja einleuchtend, dass dieser Streit von der Kirche immer heruntergespielt und vertuscht wurde. Es passt einfach überhaupt nicht zu einer vom Heiligen Geist geführten Urkirche. Das können Sie nicht wegreden!
Die Problematik des antiochinischen Zwischenfalls als „Humbug“ zu bezeichnen ist aber ein starkes Stück.
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#27   Domenico Tuttisanti   10:26:32 | Montag, 30. August 2010
Caroline
Als ich dann später auf den Antiochischen Streit gestossen bin, und erfahren musste, wie sich Petrus und Paul gegenseitig beschimpft und bekämpft haben, da konnte ich nichtmehr das Märchen der einzigen wahren Kirche glauben.
Das ist reichlicher Humbug und hält keiner Überprüfung stand. Das Neue Testament selber berichtet, dass Petrus und Paulus unterschiedliche Vorstellungen darüber hatten, wie sich die (ursprünglich jüdische) Kirche zu Proselyten aus dem Heidentum verhalten solle. Bei einer Aussprache über diese Frage setzte sich eine bestimmte Auffassung durch, die schliesslich von beiden getragen wurde!
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#26   Caroline †   10:19:45 | Montag, 30. August 2010
Sycamore
Lieber Sycamore,
und verzeihen Sie bitte, aber diesen romantischen Kitsch glauben Sie, den Sie da schreiben?
1. Wäre Napoleons Argument richtig, warum existiert dann heute noch das Judentum, der Islam, der Protestantismus und unzählige andere Religionen?
(Nicht ganz einleuchtend oder?)
2. Sie sprechen die Wahrheit der Kirche auf Basis von Petrus und Paul an. Sehen Sie, das habe ich auch immer geglaubt, Petrus und Paul waren sich einig und haben die einzig wahre Kirche einstimmig gegründet. Schliesslich waren ja beide vom Heiligen Geist geführt.
Als ich dann später auf den Antiochischen Streit gestossen bin, und erfahren musste, wie sich Petrus und Paul gegenseitig beschimpft und bekämpft haben, da konnte ich nichtmehr das Märchen der einzigen wahren Kirche glauben. Aber Sie haben bestimmt auch hierfür eine Erklärung
3.Sie schreiben, daß aufrund des göttlichen Beistands die Kirche in wesentlichen Dingen der Lehre und der Moral nicht fehlbar ist.
Auch dies können Sie nicht ernst meinen. Was alles hat die Urkirche als Häresie bezeichnet was später zum Dogma wurde, wieviele Päpste haben sich gegenseitig widersprochen.
Und war für Sie die Hexenverfolgung, die Ausrottung anderer Glaubensgemeinschaften, die Unterstütung der Leibeigenschaft und das Auspressen der Bevölkerung, keine wesentliche moralische Frage???
Und würden Sie den Islam nicht ebenso verehren und als absolut göttlich und einzig heilsbringend ansehen, wären Sie in Afghanistan anstatt iu in D aufgwachsen?
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#25   Sycamore   00:10:48 | Montag, 30. August 2010
@Matthäus: die Kirche
Damit meine ich, daß Caroline die Kirche als rein menschliche Institution versteht. Die Kirche als „Volk Gottes“ und „mystischer Leib Christi“ bleibt ihr verborgen.
KKK 823. „Es ist Gegenstand des Glaubens, daß die Kirche …unzerstörbar heilig ist. Denn Christus, der Sohn Gottes, der mit dem Vater und dem Geist als ‘allein Heiliger’ gepriesen wird, hat die Kirche als seine Braut geliebt, indem er sich selbst für sie hingab, um sie zu heiligen, und er hat sie als seinen Leib mit sich verbunden sowie mit der Gabe des Heiligen Geistes erfüllt zur Ehre Gottes“ (Lumen Gentium 39). Die Kirche ist somit ‘das heilige Volk Gottes’ (LG 12) und ihre Glieder werden ‘heilig’ genannt (Apg 9,13; 1 Kor 6,1;16,1).“
KKK 827 „ ‘Während Christus, ‘heilig, schuldlos, unbefleckt’, die Sünde nicht kannte … umfaßt die Kirche in ihrem eigenen Schoß Sünder, ist zugleich heilig und stets reinigungsbedürftig, sie geht so immerfort den Weg der Buße und Erneuerung’ (LG 8). Alle Glieder der Kirche, auch ihre Amtsträger, müssen bekennen, daß sie Sünder sind (1 Joh 1,8-10). In allen wächst zwischen der guten Saat des Evangeliums bis zum Ende der Zeiten auch das Unkraut der Sünde (Mt 13, 24-30). Die Kirche vereint sündige Menschen, die zwar vom Heil Christi erfasst, aber noch immer erst auf dem Weg zur Heiligkeit sind.“
Es lohnt sich, wenn man die katholische Lehre erfahren möchte, den Katechismus der Katholischen Kirche (Oldenbourg Verlag, ISBN3-486-55999-0 {br}) nachzuschlagen und erst dann diskutieren!
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#23   Matthäus 10.2 †   23:23:19 | Sonntag, 29. August 2010
Diener zweier Dimensionen
Sycamore, was meinst Du damit:
Sie sehen, einäugig, nur die eine Dimension. Sie übersehen geflissentlich die andere.
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#22   Sycamore   23:21:10 | Sonntag, 29. August 2010
@Caroline: wir sind in nichts einig, meine Liebe!
Ich habe geschrieben, daß die Kirche auch ein Kind ihrer Zeit ist. Sie übersehen das „auch“. Die Kirche ist „auch“ ein Kind ihrer Zeit bedeutet, sie ist „nicht nur“ ein Kind ihrer Zeit.
Aus der menschlichen Unzulänglichkeiten des „Volkes Gottes“, denn dies ist „Kirche“, ziehen Sie den falschen Schluß. Napoleon Bonaparte sah darin, im Gegensatz zu Ihnen, ein klarer Hinweis auf die göttliche Natur dieser Institution, denn, wäre sie nur menschlich, wäre sie längst, bei solchen Menschen, untergegangen.
Die katholische Kirche, von Jesus Christus gestiftet (Mt 16, 15-18), ist einerseits der mystische Leib Christi (Paulus), andererseits besteht sie hier auf Erden aus Sündern. Sie sehen, einäugig, nur die eine Dimension. Sie übersehen geflissentlich die andere.
Aus dieser anderen Dimension, ganz klar in den Evangelien dargelegt, folgt: daß die katholische Kirche, als mystischer Leib Christi, für das Heil der Menschen notwendig ist; daß diese Kirche den Beistand des Herrn genießt bis zum Ende der Welt („Ich werde bei euch sein …“); daß diese Kirche auf dem Felsen Petri gebaut ist, dem Jesus Vollmacht und Ratifikationsversprechen gewährt hat; daß aufrund des göttlichen Beistands die Kirche in wesentlichen Dingen der Lehre und der Moral nicht fehlbar ist, und daß diese Unfehlbarkeit in Petrus, als Hirte und Lehrer der Kirche, getragen wird.
Von der inflationären Entschuldigungskultur halte ich nichts.
Sie sprechen die anderen Akteure frei von Schuld, weil sie nicht Kirche sind?
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#21   l'alleanzadifensivaperlaverità   21:33:16 | Sonntag, 29. August 2010
Wer stellt den guten Ruf wieder her???
:-[ :-[ :-[ :'( :'( :'( :-! :-! >:) >:) >:)
Nicht nur die Diözese Würzburg hat sich an einem Priester schuldig gemacht (in diesem Fall an P. Damian) und seinen guten Ruf schwer geschädigt, sondern leider auch manch andere Diözese!
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#19   Sycamore   19:29:25 | Sonntag, 29. August 2010
@Caroline: stets leidend und Wiedergutmachung fordernd!
Sie scheinen, stets an der Historie zu leiden, meine Liebe.
Die katholische Kirche ist nur eines der vielen historischen Akteure darunten, und sie ist auch Kind ihrer Zeit.
Dehnen Sie also, wenn Sie bei den Zeiten des Absolutismus schon bleiben wollen, Ihren Diskurs auf die anderen historischen Mitspieler und versuchen Sie, Ihre Forderungen an diese zu formulieren.
Spätestens dann werden Sie die Lächerlichkeit Ihren Anachronismus wahrnehmen, und sich verschämt auf Hegels Dictum konzentrieren: „Weltgeschichte Weltgericht“.
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#18   Caroline †   19:13:13 | Sonntag, 29. August 2010
Es wärer schön…
wenn sich das Bistum Würzburg mal wegen der zahlreichen Hexenverbrennungen und anderer Greueltaten aus der Zeit der Gegenreformation entschuldigen würde, die es nachweislich zu verantworten hat.
Auch interessant wäre eine Entschuldigung an die Bevölkerung die man ausgepresst hat um aberwitzige Prunk- und Protzbauten wie die Würzburger Residenz zu finanzieren.
Von der Kirche praktizierte Prasserei auf dem Rücken der Bevölkerung!!!
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#17   Palmström   17:48:06 | Sonntag, 29. August 2010
Hätte sich der betreffende Bischof
mal sehr strikt an diese Vorgabe
gehalten, wäre ihm eine große
Peinlichkeit erspart geblieben…!
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#16   Sycamore   17:46:11 | Sonntag, 29. August 2010
Der Bischof ist keine Verfolgungsbehörde!
Solche Dinge passieren, wenn die Ordinariate als Laienspielerschar sich als Verfolgungsbehörde verstehen.
Dann ist jeder Schweinerei Tür und Tor geöffnet. Siehe Augsburg, und nun Würzburg und wer weiß noch wer.
Anzeigeerstattung ( und dies bei Delikten, die nur auf Antrag verfolgt werden) bei gleichzeitiger Presseerklärungen gleicht der sozialen Vernichtung des als unschuldig zu vermutenden Betroffenen.
Die Justiz, und nur sie, soll sich damit befassen: sie tun es schon richtig und professionell, unter Berücksichtigung der Rechte der Betroffenen.
Der Bischof soll sich im Verdachtsfall darauf beschränken, sowohl mutmasslichem Täter als mutmasslichem Opfer dringend zu empfehlen, Anzeige zu erstatten – mehr nicht.
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#15   Palmström   13:48:08 | Sonntag, 29. August 2010
Infame Unterstellungen
Dem Geistlichen war im Februar 2010 in zahlreichen Zeitungsartikeln von der ‘Frankfurter Rundschau’, dem Bonner ‘Generalanzeiger’ und der Würzburger ‘Mainpost’ wochenlang sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen vorgeworfen worden.
Das ist eine infame Unterstellung. Die Main-Post hat dezent berichtet und dabei stets hervorgehoben, dass die Anschudiungen gegen Pater
Damian Jahrzehnte bereits zurück liegen…, aber auch
dass von Pater Damian nach der Übersiedlung nach Würzburg kein Missbrauch bekannt sei. Davon war
ständig die Rede in den Berichten der Main-Post.
Wenn der Artikel von kreuz.net das Gegenteil behauptet,
muss der Autor eine völlig andere Zeitung als die Main-Post gelesen haben, um sich zu dermaßen
verkehrt zu informieren, oder er ist kurz davor hirngewaschen worden, weil er jetzt so einen üblen Mist hier fabriziert.
Bischof Friedhelm Hofmann beurlaubte ihn „mit sofortiger Wirkung“ von allen seelsorglichen Tätigkeiten und hängt die Sache an die große Medienglocke.
Das ganze hängt wohl damit eng zusammen und weil
die Würzbuirger Bistumsleitung im Falle Damian mehr als unkorrekt und völlig kopflos reagiert hat. Auch das war fortwährend in den Beiträgen der Main-Post zu lesen…!
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#14   Ernst von Zwiefalten   13:03:09 | Sonntag, 29. August 2010
Da hat ein Bischof wohl „Tatkraft“
zeigen wollen und einen sicherlich Unschuldigen als Pappkameraden aufgestellt. Ein Schelm, der Übles davon denkt.
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#13   semper reformandus   12:49:29 | Sonntag, 29. August 2010
bin gespannt…
…wie die genannten Zeitungen jetzt über die Entlastung berichten.
Könnte der Verfasser des Artikels dies nachhalten und ggf demnächst in einer „Fortsetzung“ berichten?
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#11   noch ein Landorganist   12:04:38 | Sonntag, 29. August 2010
Weg zum Freispruch
wieso hat er sich selber angezeigt? versteh ich jetzt nicht.
Ist doch ein guter Weg, die Vorwürfe überprüfen zu lassen und wenn er nichts getan hat und die Ermittlungsbehörden nicht unterwandert sind, wird so einwandfrei seine Unschuld bewiesen trotz allen Geschwätzes mancher Leute.
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#9   Romulus   11:59:56 | Sonntag, 29. August 2010
@wahrer Glaube
Das ist ja ungeheuerlich, was Sie da behaupten. In einem Priesterseminar sind keine Minderjährigen, sondern erwachsene Männer. Dass der Bischof den Homosaustall ein Ende bereitet hat, ist nur zu begrüßen.
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#8   M. Kirschbaum   11:57:22 | Sonntag, 29. August 2010
Auch Frl. Küble
muss hier mal ausdrücklich gedankt werden! Sie tut wirklich alles für ungerecht verfolgte Priester: Dr. Rothe, Prälat Küchl, Damian May! Sie wird so in die Kirchengeschichte eingehn!
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#7   RosiLuxemburg †   11:56:02 | Sonntag, 29. August 2010
Öffnet eure Herzen
Öffnet eure Herzen :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
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#5   matt3   11:45:47 | Sonntag, 29. August 2010
wieso hat er sich selber angezeigt?
versteh ich jetzt nicht
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#4   RosiLuxemburg †   11:44:13 | Sonntag, 29. August 2010
Urteit nicht, damit ihr nicht verurteilt werdet
Gilt für uns alle.
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#3   M. Kirschbaum   11:40:40 | Sonntag, 29. August 2010
P. Damian May
ist wirklich ein sehr freundlicher Priester. Ich kenne ihn schon seit mehr als 20 Jahren … Wir haben uns immer hervorragend verstanden. Die wollten ihn nur loshaben, weil er zu uns als Jugendlichen immer gesagt hat: „Nehmt euch ein Vorbil an Euren Großvätern. Die waren hart wie Kruppstahl!“
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#2   Thomasius   11:13:31 | Sonntag, 29. August 2010
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#1   Myrtillo   11:13:04 | Sonntag, 29. August 2010
Freispruch zweiter Klasse
„Die Einstellung des Verfahrens wegen Verjährung wertet das Bistum nicht als Freispruch. Schweßinger: „Die Frage der Verjährung stellt sich im moralischen Bereich anders als im juristischen.“ (mainpost.de)
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