Zum Beispiel so: „Bischof Punnakottil während der neugläubigen Eucharistiefeier, die vor allem dadurch gekennzeichnet ist, daß sich der Priester von Gott abwendet.“
Speyerer Bistumszeitung über den Besuch von Bischof Punnakottil in Dirmstein
(kreuz.net) Gewöhnlich ignoriert die Speyerer Bistumszeitung ‘Der Pilger’ die Altgläubigen in der eigenen
Diözese.
Eine altgläubige Gemeinde ist in der Pfarrkirche der 3000-Seelen-Ortschaft Dirmstein – im
rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim – angesiedelt.
Die größte altgläubige Gemeinde im Bistum
Speyer feiert seit zwei Jahren in der Sankt Laurentius-Kirche in Schifferstadt im Rhein-Pfalz-Kreis jeden
Samstag morgen die Messe im Alten Ritus.
Ab Herbst wird die Gemeinde von Dirmstein in der Stiftskirche
in Neustadt an der Weinstraße Ihr festes Quartier beziehen.
Die Altritus-Gemeinde rückte ins Rampenlicht,
als der Vize-Vorsitzende der gesamtindischen Bischofskonferenz, Mons. George Punnakottil von Kothamangalam
im südindischen Bundestaat Kerala, an einem Dirmsteiner Hochamt im Alten Ritus teilnahm.
Der Bischof gehört
dem syro-malabarischen Ritus an. Dieser lehnt den Traditionsbruch einer Meßfeier zu den Kirchenbänken
hin ab.
Er lobte ausdrücklich das Festhalten an der traditionellen Zelebrationsrichtung.
Deren Abschaffung
im neugläubig-lateinischen Ritus bezeichnete er als ein gravierendes Hindernis für den Ökumenismus
mit allen orthodoxen und altorientalischen Gemeinschaften.
Die Messe in Dirmstein wurde von einem Domkapitular,
Prälat Norbert Weis aus Speyer, zelebriert.
Mons. Punnakottil ist seit vielen Jahren mit dem Organisator
der Dirmsteiner Alten Messe – einem Polizeikommissar aus Grünstadt – befreundet.
Beide besuchen sich
regelmäßig. Die Ehefrau des Polizeikommissars stammt aus der Heimatregion des Bischofs.
Sogar die überregionale
‘Deutsche Tagespost’ berichtete über die Anwesenheit des indischen Bischofs.
Die Bistumszeitung mußte
darum – wohl oder übel – auch einen von den Altgläubigen eingeschickten Artikel veröffentlichen.
Das
geschah allerdings erst mit einer vierwöchigen Verspätung und erst nach einer Intervention der Autoren
beim Speyerer Generalvikar.
Aufschlußreich ist daran eine diffamierende Legende, die von der Redaktion
unter dem mit dem Artikel publizierten Bild veröffentlicht wurde.
Er heißt dort: „Bischof Punnakottil
während der tridentinischen Messe, die vor allem dadurch gekennzeichnet ist, daß der Priester sich vom
Kirchenvolk abwendet.“
Diese Dummschwätzer-Legende – die ein schiefes Licht auf die Bistumszeitung wirft –
könnte, durch die folgende Aussage erweitert werden:
„Bischof Punnakottil in einem Autobus, der vor
allem dadurch gekennzeichnet ist, daß der Fahrer sich von seinen Fahrgästen abwendet.“
Oder: „Bischof
Punnakottil während der neugläubigen Eucharistiefeier, die vor allem dadurch gekennzeichnet ist, daß
sich der Priester von Gott abwendet.“
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Langsam, aber sicher gewinnt die heilige Tradition wieder an Einfluss… …So hat der ehemalige Präfekt
der Liturgiekommission – Erzbischof Ranjith -sich in seinem Präfektenamt stets für die kniende Mundkommunion
ausgesprochen und auf die unhaltbaren Missstände aufgrund der „Hand- und Stehkommunion hingewiesen“ Als
damaliger Sekretär der vatikanischen Gottesdienstkongregation forderte er denn auch im Vorwort zu einem
neuen Buch über liturgische Anliegen von Kardinal Fernando Antonellis… EINE REFORM DER LITURGIEREFORM !
Dies aufgrund der unfassbaren liturgischen Missstände nach dem Vaticanum II… er nennt im Besonderen
einige Praktiken, die niemals im Einklang mit dem Vaticanum II. stünden wie z.b.: – die Messe versus
populum – die Handkommunion (!) – das völlige Verschwinden des Lateins und des gregoriansichen Chorals
– die völlig missverstanden „tätige Teilnahme“ der Gläubigen an der heiligen Eucharistie Weiter nennt
er eklatanteVersäumnisse: Verdrängung von fundamentalen Glaubensgrundlagen wie – Opfer und Erlösung,
– Mission, – Verkündigung und Bekehrung, – Anbetung und – die Kirche als Notwendigkeit für die Rettung…
stattdessen… „Dialog“, Inkulturation, Ökumene, Eucharistie als Mahl, Er bezeichnet die Einführung
der „Handkommunion“ als „missbräulich“ und „eilig“ mit erst nachträglicher „Anerkennung“… „Ich denke,
dass die Zeit gekommen ist, diese Praxis zu bewerten und zu überdenken und, wenn notwendig, sie aufzugeben.“
– dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
#65 chico flojo 09:25:30 | Dienstag, 31. August 2010
Die Leute, die da meinen, von erstarrten Ritualen reden zu müssen, sollen ihre weltgewandten Augen mal
in östliche Gefilde richten. Unter den „modernen und weltoffenen Katholiken“ gehört es ja zum guten
Ton, zum Beispiel den Buddhismus ein um’s andere Mal als ein gutes und nachahmenswertes Beispiel auf’s
Podest zu heben. Da finden die dann Rituale, die noch längeren Bestand haben als das Christentum existiert.
Und zwar unverändert. Aber weil das ja so schön anders und interessant und weiß der Geier was noch
ist, findet man das natürlich alles ganz toll und höchst spirituell. Bei den Buddhisten äußert niemand
Zweifel an Sinn und Inhalt der Rituale – eben weil sie Bestandteil des Glaubens und der Religion sind.
Und das finden die toleranten Katholiken natürlich gut, weil sie ja wissen, daß es ohne nicht geht,
daß der Religion, dem Kultus quasi ein wichtiger Bestandteil entzogen würde. Aber bei uns ist das natürlich
kein Problem. Die haben noch gar nicht gemerkt, daß mit dem Wegfall, mit der Verdammung und Verächtlichmachung
unserer althergebrachten und vor allem bewährten Liturgie dem Widersacher in die Hände gespielt wird.
Was heute als Ritual verkauft wird, ist so oberflächlich wie ein Kneipenbesuch. Da ist nichts mehr zu
spüren von einer Spiritualität, die das Herz des Menschen zu Gott erhebt. Da wird erzählt und getan
und gemacht und gewuselt – und die Versenkung in die Geheimnisse unseres Glaubens wird verhindert, ist
wohl auch nicht mehr erwünscht. Wir haben unsere Mystik verloren.
juemuc, was Sie schreiben ist Unsinn Es zeugt nur davon, daß Sie die Faktenlage nicht kennen. Sie kennen
nicht den 65er Ritus. Sie kennen nicht die Anweisungen im 70er Missale, wo der Priester aufgefordert wird
sich bei einzelnen Punkten zum Volk zu wenden. Sie kennen nicht die anschlie0ßenden Stellungnahmen der
Konzilsväter. Sie kennen nicht SC… Aber schwurbeln hier so einen Müll zusammen. *kopfschüttel*
@ Domenico Fakt ist, dass seit 1969 die neue Messordnung gilt, für diese wurde in SC und im Vat. II die
Grundlagen gelegt. Diese neue Messordnung sieht die Zelebrationsrichtung hin zum Volk als den Normalfall
an, die Zelebrationsrichtung mit Rücken zum Volk ist die Ausnahme. Da gibt es nichts zu rütteln.
@Lisibald Poier: noch nüchtern? Lesen Sie den ersten Abschnitt meines Leserbeitrags noch einmal in aller
Ruhe durch, und Sie werden merken, daß ich die Thesen von Schlumpf & Co wiedergebe – ganz schön durch
Konditional und Konjunktiv als Sicht eines anderes gekennzeichnet. Thesen, die ich natürlich nicht teile.
@Sycamore Jesus hätte auch kein Bedarf an Ikonen, Bildchen, etc. für sein Gebet gehabt. Es sei doch
alles Menschenwerk! Wir sind aber nicht Jesus, sondern Staub von Staub. Wenn selbst der größte aller
Propheten, wie Jesus den Jochanan nannte, sagte, daß er nicht wert sei ihm die Schuhe aufzubinden, bleibt
es ernstens nachzudenken, wer der Schuster des Papstes sind wird. Wer wusch dem Petrus die Füße? Und
dann erzähle Du von Menschenwerk und die Kinder Gottes von Gotteswerk.
@Lisibald Poier Fehlanzeige, mein Bester! Schlumpf und die anderen Nostalgiker, moderne Ikonoklasten,
würden Ihren Vorschlag mit dem Argument ablehnen, Jesus hätte auch kein Bedarf an Ikonen, Bildchen,
etc. für sein Gebet gehabt. Es sei doch alles Menschenwerk! Denn Sie verkennen fundamentale Implikationen
der Fleischwerdung Christi. Nur was am Anfang war, ist für sie authentisch. Als ob der Heilige Geist
2000 Jahre lang arbeitslos in seiner Kirche ausgeharrt hätte, verbittert durch die Tatsache, daß das
Volk Gottes nicht beim 1. Jahrhundert n.Ch. stehen geblieben ist. Entwicklung durch Rückwicklung. Kein
Brokat, keine Spitzenerzeugnisse: sie sind ja Menschenwerk, wie die romanischen Basiliken, die Kathedralen,
die barocken Kirchen, die Kirchen schlechthin. Man sucht den phantomatischen Jesus, der ganz Geist ist
und Materie und Kultur verabscheut. Der präsent ist, aber nicht im heiligen Sakrament des Altars, nicht
im Tabernakel – einer Büchse, ja … Als ob Jesus keine Kirche aus konkreten Menschen gegründet hätte,
die in Zeit und Geschichte bis zum Ende der Welt leben würden, Kinder ihrer Zeiten und ihrer Kulturen;
als ob das Ewige sich nicht ‘inkulturieren’ ließe, und Fleisch, unser geschichtliches Fleisch annehmen
würde. Als ob Er nur in einer Urkirchenähnlichen Gemeinde, im ‘Kultsaal’ einer Katakombe authentisch
präsent sein könnte, und uns nur dort zu Tränen rühren könnte. Ein christlicher ‘rousseauismus’ auf
der Suche nach der Ursprünglichkeit längst gestorbener Lebensformen.
@ Schlumpf „erstarrte Rituale“ Sie sind ein typischer Bundesbürger. In der Welt umhergereist und nichts
verstanden. Sie scheinen keinerlei Ahnung von der Bedeutung eines Rituals zu haben. Warum die vielen Regeln?
Damit das Ritual immer und zu allen Zeiten korrekt durchgeführt wird und wir seiner Wirkung sicher sein
können.
@Schlumpf Marienbilder, Heiligenbilder, Heiligenfiguren, sie alle dienen der Kontemplation. Man sieht
sie lange an und verinnerlicht sich im Andenken. Kleine Heiligenbildchen, die früher die Kinder hatten
und sich darüber freuten, so sie eines bekamen. Leuchtende kleine Bildchen, mit Licht. So sind die Heiligenbilder
auch oft für Gnadenwirken mittragend. Ikonen, die Verehrung finden, weil Wunder mit ihnen einhergingen
und viele Gebetserhörungen stattfanden und es auch weiterhin tun. Es ist wie das Weizenkorn, daß zur
Erde fällt und stirbt. Zu neuem Leben geboren wird und man lernt mehr durch die Betrachtung als durch
das Studium, wie der hl. Augustinus lehrte.
Schlumpf Wie gesagt: Hier kannst du mir das erzählen, wenn ich nicht gerade gekeult bin oder der Wand.
Ansonsten ist dies kein Ort, an dem es um Jesus geht!
@ Bassmann. und das ist das große Problem, dass es kaum noch um die Sache Jesu geht, sondern um von Menschen
entworfene Kulte. Jesus ist zu einer angebeteten Plastikfigur degradiert worden. Wie würde die Welt und
sie kath. Kirche wohl aussehen, würden die Gläubigen weniger traditionell Anbeten, Opferdarbringen oder
rosenkränze murmeln- stattdessen versuchen sich im realen alltag an die Lehren des nazareners zu orientieren
und versuchen ihm immer ähnlicher zu werden ? Wir sind doch alle Söhne und Töchter des einen Vaters.
– Mir erging es ähnlich wie Dir, in Jerusalem, eine Messe in der einfachen Krypta der ehemaligen Eleonora-Basilika
auf dem Ölberg unterhalb der Vaterunser Kirche war bewegender als das ganze heruntergespulte Ritualsgehabe
in der Grabeskirche, obwohl der Ort ansich schon eine heilige ausstrahlung hat, wird dies doch durch die
Streitereien der verschiedenen Kirchen und heruntergeleierten Rituale stark beeinträchtigt. Schade, das
hat Jesus wirklich nicht verdient, das man seine Lehre in erstarrten Ritualen vergewaltigt und dies von
den Rechtsgläubigen noch als einzige Wahrheit verkündet wird.
@ schlumpf Vergebene Liebemühe! Du vergisst die Tradition!! Die Tradition!! Schau dir unsere Kirche an!
Wen interessiert denn da noch was Jesus gesagt und getan hat. Kult hat die Menschen seit jeher fasziniert.
Es gibt für mich persönlich nichts schlimmeres wie ein Ponifikalamt. Dagegen hat mich eine Messe in
den Katakomben des Petersdom derart berührt wie selten etwas vorher. Sprach der Affe und biss in die
Seife!
wann kamen denn diese ganze Mess-Ritus Traditionen auf ? Beim ursprünglichen Abendmahl lag Jeus mit seinen
Jüngern zu Tisch, wie es im Nahen Osten üblich war. Da gab es kein Rücken zum Volk oder zum Altar.
Die ersten Christen hielten es genauso, sie trafen sich in privaten Häusern, lagen dort zu Tisch und
brachen miteinander das Brot- ohne priesterlichen Vorsteher. Erst mit der konstantinischen Zeitwende,
als das Christentum zur Staatsreligion erhoben wurde, entstanden aufeinmal mächtige Kirchenbauten und
es mußte ein entsprechender Ritus her. Den schaute man halt bei den ursprünglichen römischen Tempelkulten
ab. Also sind die ganzen Ritenentwicklungen von Menschen erdacht worden. Und diese können und müssen
sich auch mit den Zeiten ändern und weiterentwickeln Auch das Tabernakel gab es in den frühen Jahren
der Kirche nicht- Christus war / ist gegenwärtig wo 2 der 3 in seinem Namen versammelt sind. Es kommt
also nicht zwangsläufig darauf an, wie man zu dieser „ Keksdose“ steht mit dem Rücken oder nicht – anbeten
soll man sie aber auf keinen Fall, denn Christus ist in erster Linie im Mitmenschen gegenwärtig.
@marienkind Wenn ich aber in einer Prozession vor dem Allerheiligsten gehe und den Heiland noch nicht
in der Kommunion empfangen habe, ich also noch kein Tabernakel bin, muss ich dann rückwärts gehen? :)%
zeitundewigkeit Wer einen Menschen anspricht, der schaut ihm ins Gesicht. Das ist Anstand! Wenn der Priester
bei der Hl. Messe (Novus Ordo Missae) Gott Vater, Sohn und Hl Geist anspricht, zeigt er dem im Tabernakel
gegenwärtigen Gott und Menschen Jesu Christus den Rücken. Anstand? Fehlt der Glaube an den sakramental
gegenwärtigen Herrn?
#45 Mrs.Cologne 20:41:45 | Montag, 30. August 2010
Nicht schlecht, Herr Specht! „Bischof Punnakottil in einem Autobus, der vor allem dadurch gekennzeichnet
ist, daß der Fahrer sich von seinen Fahrgästen abwendet.“ :)3
Marienkind Das man Christus in sich trägt, ändert doch nichts an seiner Gegenwart (andernorts), der
man dann weiterhin den Rücken zudreht. Desweiteren könnte nach Ihrer Logik ein Priester, der zeitlich
vor der Gemeinde kommuniziert hätte, dann ja dem Tabernakel den Rücken zudrehen…
@marienkind In erster Linie geht es um die Gebetsrichtung des Priesters, denn er richtet stellvertretend
für die Gemeinde die Gebete an den HERRN im Tabernakel. Der Priester hat die Aufgabe, Seelen zu retten
für das ewige Leben. Dies wird durch die hl. Eucharistie und der hl. Beichte möglich. Der Rest ist zweitrangig.
Nixnutz / Sycamore Nixnutz: Und was ist mit denjenigen Klosterkirchen, in denen die Ordensleute im Chorgestühl
einander gegenüberstehen und „ins Gesicht beten“? In erster Linie geht es um die Gebetsrichtung des Priesters,
denn er richtet stellvertretend für die Gemeinde die Gebete an den HERRN im Tabernakel. Die Ordensleute
im Chorgestühl sollten sich nicht gegenseitig ins Gesicht schauen, sondern ihren Blick auf den Altar
richten, auf dem die Opfergaben Brot und Wein in den Leib und das Blut unseres HERRN verwandelt werden.
Sycamore: Rücken zum Volk? Skandal! Darf nicht hingenommen werden! So ist es leider! Ganz nach dem Motto
der fr maurerischen L genbrüder „Wir sind Kirche und der Mensch ist schließlich das Maß aller Dinge“
@marienkind Deine Betrachtung gefällt mir, doch denke auch daran, dass nicht jeder, der den Herrn empfängt
diesem auch so zugewandt ist, wie ein Engel.
@ Domenico Tuttisanti Man betet einander nicht ins Gesicht! Und was ist mit denjenigen Klosterkirchen,
in denen die Ordensleute im Chorgestühl einander gegenüberstehen und „ins Gesicht beten“?
Fundi Müßte man dann nach dem Kommunionempfang nicht auch möglichst rückwärts zum Platz zurückgehen?
Wieso? Sie haben anscheinend nichts kapiert. Bei der Hl. Kommunion hat man doch den Heiland selbst empfangen,
man trägt ihn also dann in sich selbst, d. h. man ist selbst zum Tabernakel geworden. Näher kann man
IHM doch garnicht sein.
AATS – ein wahres Wort zur rechten Zeit Es ist traurig, dass gerade die Hl. Messe immer wieder zum Zankapfel
wird. Danke für diese guten Worte!! Hoffentlich lesen sie viele hier!!
juemuc diese Richtung stellt die Regel dar, die Zelebrationsrichtung gegen das Volk ist eine seit kurzem
akzeptierte Ausnahme. Das Gegenteil ist der Fall! Die gemeinsame Gebetsrichtung bildet in den christlichen
Kirchen und Gemeinschaften die Regel, die auch vom II. Vatikan. Konzil nicht in Frage gestellt wurde und
die in der Kathol. Kirche eine nahezu 2000-jährige Selbstverständlichkeit war und erst nach dem Konzil
(in den konkreten Ausführungsbestimmungen der Liturgiereform von Paul VI.!) aufgegeben wurde. Fast alle
montheistischen Religionen: das Judentum, der Islam und das Christentum bilden in dieser Frage eine ideelle
und praktische Einheit: wenn gebetet wird, wird in eine gemeinsame Richtung gebetet. Man betet einander
nicht ins Gesicht! Der Wiener Erzbischof zu dieser Frage: Das II. Vaticanum hat überhaupt nichts über
die Zelebrationsrichtung gesagt. Erst 1969 heißt es in der Allgemeinen Einführung ins Messbuch (Nr.
262): „Der Hauptaltar soll von der Wand getrennt gebaut werden, so dass er leicht umschritten wer den
kann und auf ihm die Zelebration versus populum (zum Volk hin) ausgeführt werden kann … „ In der Neu
auflage von 2002 ist hinzugefügt: „Dies sollte der Fall sein,wo immer es möglich ist“. Die römische
Kongregation hat diesen Zusatz freilich als Empfehlung, nicht als Verpflichtung erklärt. Weiterlesen:
>>> hier www.kreuz.net/bookentry.1183.html <<<
#32 Junker Jörg 17:00:50 | Montag, 30. August 2010
Vielfalt So lange ich nicht irgendwann mal gezwungen bin, wieder das Stufengebet zu lernen, kann ich damit
leben, dass es in unserer Kirche verschiedene Formen der Messe zugelassen sind.
#31 das war's † 16:57:58 | Montag, 30. August 2010
Der Priester stellt das Opfer für die Gemeinschaft dar. Jesus ist der Hohepriester und daher ist die
Wandlung zweierlei. Vor dieser sollte der Priester zum Volk und danach vom Volk abgewandt stehen. Zumindest
empfinde ich das so als rechtschaffen. Vor der hl. Wandlung zum Volk, danach mit dem Volk. Ave
@ chico flojo Man muss überhaupt nichts rechtfertigen. In der Einführung zum Missale Romanum steht ganz
klar, dass der Altar so aufgestellt werden muss, dass der Priester hin zum Volk zelebriert, diese Richtung
stellt die Regel dar, die Zelebrationsrichtung gegen das Volk ist eine seit kurzem akzeptierte Ausnahme.
chico Der Priester richtet gemeinsam mit dem Volk die liturgischen Gebete zu Gott hin – gemeinsam! – was
sich auch in der Zelebrationsrichtung ausdrücken muß. Ich möchte Ihr Argument abschwächen: auf „ …
sollte“, statt „…muß“ Der Priester und der Liturgiker sollte dafür eintreten, dass Form und Inhalt
eine Einheit bilden. Und dies ist beim Gebet zum Vater, durch den Sohn im Hl. Geist tatsächlich am ehesten
gegeben, wenn alle Betenden, die ja betend gemeinsam vor „das Antlitz Gottes treten“, auch eine gemeinsame
Gebetsorientierung einnehmen.
Formen der Hl. Messe Die Heilige Messe ist das kostbarste was wir Katholiken haben. Es ist traurig, dass
gerade die Hl. Messe immer wieder zum Zankapfel wird. Der Hl. Vater hat beide Formen der Hl. Messe zugelassen
und danach sollten wir uns halten und nicht darüber streiten welche die bessere ist.
#25 chico flojo 16:42:49 | Montag, 30. August 2010
Immer wieder „schön“, mit welchen fadenscheinigen Argumenten manche Leute versuchen, die „Zelebrationsrichtung
zum Volk“ zu rechtfertigen. Der Priester richtet gemeinsam mit dem Volk die liturgischen Gebete zu Gott
hin – gemeinsam! – was sich auch in der Zelebrationsrichtung ausdrücken muß.
Es ist in keiner Weise erforderlich, dass der Pilger, die Speyerer Bistumszeitung, über das Ereignis
berichtet… Wenn die Veranstalter die Redaktion von Ihrem Vorhaben nicht informieren, besteht überhaupt
keine Pflicht dazu und ganz bestimmt war es so… Aber mal im Vertrauen: die Pfälzer Katholiken haben
das nicht so mit der musealen altkirchlichen Messfeier. Dafür haben die Pfälzer den Speyerer Dom als
Hort des Glaubens und der ist viel älter und historisch viel bedeutungsvoller als die museale Messfeier.
Das Gemurmel dabei ist den Pfälzern zuwider… Immerhin ist es gut, dass man hier wieder eine Möglichkeit
sieht, Klagelieder anstimmen zu können und eine Kirchenzeitung, die seit 1848 erscheint – eine der ältesten
in Deutschland – zu diffamieren. Aus Ost kann nichts Gutes kommen, denken die Pfälzer am Westufer des
Rheins… Da hat der Pilger ein gutes Werk getan…, denn Schweigen ist Gold!!! :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
:(3
#23 Junker Jörg 16:40:48 | Montag, 30. August 2010
Schuld und Sühne Die Päpste haben sich nie die Finger schmutzig gemacht. Schön, dass man immer weiß,
wer in der Geschichte die Schuldigen waren. Ich denke immer sind es Menschen, die sich aufhetzen lassen
und schließlich für ihre Ideologen in den heiligen Krieg ziehen.
Prof. R. Spaemann: „Solange es nicht eine triefgreifende Reform der Reform gibt, schuldet es die Katholische
Kirche ihrem Stifter, sich selbst und der Welt, der alten Liturgie einen Ehrenplatz einzuräumen, von
dem aus sie auch als Maßstab dienen kann für das, was jeder katholische Messritus sein muß. Ein wichtiger
Punkt dabei, der dem gegenwärtigen Papst besonders am Herzen liegt, ist, daß die Priesterzentriertheit
beendet wird, die den Priester der Gemeinde gegenüberstellt statt ihn an der Spitze des Gottesvolkes
gemeinsam mit der Gemeinde in die gleiche Richtung blicken und beten zu lassen: nach Osten oder aufs Kreuz.“
Weiteres s. >>> hier www.kreuz.net/bookentry.980.html <<<!
Der Herr ist überall… … daher ist es diesbezüglich völlig pille palle ob der Priester nun AzV zelebriert
oder nicht. Jesus hat sich beim Abendmahl auch nicht von seinen Jüngern abgewendet, sonder hat zusammen
mit ihnen gespeist und dem entspricht die Zelebrationsrichtung zum Volk noch am ehesten.
#18 Junker Jörg 16:30:14 | Montag, 30. August 2010
Unterstellung Ich finde das auch unsere heutigen Priester mit dem Gesicht zum Volk sehr andächtig zelebrieren.
Wenn Priester das nicht machen, haben sie ihre Berufung verfehlt und ich würde einen solchen Gottesdienst
nicht besuchen.
Der lutherische Bischof Wilhelm Stählin: Die Wendung zum Altar erleichtert dem Liturgen die innere Sammlung.
Sie mahnt ihn und hilft ihm, das Gebet nicht nur zu „verlesen“, sondern wirklich zu beten. Auch ermöglicht
diese Haltung dem Liturgen, während des Gebetes die Hände zu falten, statt wie bei einer Abkündigung
ein Buch zu halten.
die Ursache für dieses modernistische Verhalten 1. Das Konzil hat keinen Glaubenssatz, bzw. keine kirchliche
Anordnung aufgehoben. Die Katholische Kirche hat sich im Glauben nicht geändert. 2. Das Konzil sagt der
heilige Vater ist die oberste Lehrautorität in der Kirche, dies ist richtig! Dies wird von der modernisierten
Handlung der VK II. Häretiker bekämpft und abgelehnt. 3. Die Katholische Kirche kann den Protestanten
und anderen Religfionsgemeinschaten kein ökumenisches Leben anbieten. Ökumene ist der innerkirchliche
Lebensatem der vereinten, gesamten, katholischen Kirche des Osten und des Westen. Dazu gehören weder
die Protestanten noch die Orthodoxen. 4. Die Katholische Kirche soll mit den kirchlichen Gemeinschaften
der Orthodoxie ein besonders freundschaftliches Verwandtenverhältnis pflegen. Es bestehen viele DNA-Gemeinsamkeiten.
5. Mit den Prothestanten kann die Katholische Kirche freundschaftliche Kontakte pflegen. Die freundschaftliche
Enge, wie unter 3. nicht, da keine DNA – Gemeinsamkeiten. Zusammenfassend: Die Modernisten pflegen eine
unehrliche Aufwertung der Protestanten. Sie müssen Glaubenswahrheiten opfern um enger an diese Gruppe
von Häretikern, zur Gemeinsamkeit, heran treten zu können. [kursiv]Brennedes Öl und kaltes Wasser führen
zur Explusion. Vereinigung von Wahrheit und satanischer Lüge führt zum Verlust der Wahrheit.[kursiv]
Dies ist den Bischöfen der DBK bekannt. Sie sündigen begeistert gegen den Heiligen Gesit und die päpstlichen
Lehren. o^/
Ökumene Nach dem vom damaligen Theologieprofessor Ratzinger so besonders gelobten Augsburgischen Bekenntnis
von 1530 erlaubt das bekenntnistreue Lutherum großen Freiraum in äußeren (gottesdienstlichen) Dingen.
Der lutherische Bischof: Es ist alte und wohlbegründete Ordnung der lutherischen Kirche, daß im Altardienst
alle Gebete in der Wendung zum Altar gesprochen werden.
Lutherischer Bischof plädiert für die gemeinsame Wendung zum Altar beim Gebet: Er spricht von einer
gefährliche Unsitte, auch die Gebete in der Wendung zur Gemeinde zu sprechen. Ich nenne diese Unsitte
gefährlich, weil sie nur allzu leicht dazu verführt, auch im Gebet in Wirklichkeit die Gemeinde anzureden
und darüber den echten, Gott zugewendeten Dienst, zu versäumen. Weder die Gemeinde noch die Amtsbrüder
sind sich überall klar über den Sinn dieser Wendung zum Altar. Niemand meint, daß Gott, der Himmel
und Erde erfüllt, wie ein Gegenstand an einen räumlichen Ort gebunden sei. Wohl aber meinen wir mit
der ganzen Kirche, daß der Altar das Sinnbild der Gegenwart Gottes in seiner Gemeinde, das Kreuz auf
dem Altar das Zeichen seiner vollkommenen Offenbarung ist, und daß es darum wohl seinen tiefen Sinn hat,
sich von aller Welt abzuwenden und sich am Altar ganz dem heiligen Kreuz zuzuwenden. Auch soll die Gemeinde
in diesem sichtbaren Bilde spüren, daß ihr Pfarrer, wenn er das Gebet der Kirche spricht, nicht sie
anredet, sondern mit ihr, in einer Richtung schauend, betend und hoffend, sich Gott zuwendet. Weiterlesen
>>> hier www.kreuz.net/bookentry.6964.html <<<
@AnAnTeSe Unhöflich ist es, da gebe ich Ihnen Recht, doch bedenken Sie ebenso, dass es sich nicht jeder
Priester einfach aussuchen kann, wie er seine Heilige Messe zelebriert. Steht der Tabernakel hinter dem
Altar, dreht sich der Priester nach der Wandlung auch zu diesem um. Steht es aber eher seitlich, ist das
bereits eine Grobheit, die so nicht vorkommen darf. Jesus ist das Zentrum und kein seitlicher Ausleger.
Der damalige Kardinal Ratzinger hat es früh erkannt Kardinal Ratzinger, unser jetziger Heiliger Vater
Papst Benedikt XVI., hat schon früh den liturgischen Zerfall auf die Einführung einer „gemachten Liturgie“
zurückgeführt: „An die Stelle der gewordenen Liturgie hat man die gemachte Liturgie gesetzt. Man wollte
nicht mehr das organische Werden und Reifen des durch die Jahrhunderte hin Lebendigen fortführen, sondern
setzte andessen Stelle – nach dem Muster technischer Produktion – das Machen, das platte Produkt des Augenblicks.“ www.razyboard.com/…07699-5821707-0.html Die hl. Messe im tridentinischen Ritus ist nicht „gemacht“ www.razyboard.com/…07690-5825348-0.html
Fundi Ich denke, dass die Gebetsrichtung bei der Eucharistiefeier etwas mit dem Tabernakel zu tun hat.
Zelebriert er zum Volk hält er dem Allerheiligsten im Tabernakel den Rücken hin. Und das ist unhöflich.
Oder etwa nicht?
Was sagt der Papst zur Frage der Gebetsorientierung: „Aber wie steht es mit dem Altar? Wohin beten wir
in der eucharistischen Liturgie? … Die Wendung des Priesters zum Volk formt nun die Gemeinde zu einem
in sich geschlossenen Kreis. Sie ist – von der Gestalt her – nicht mehr nach vorne und oben aufgebrochen,
sondern schließt sich in sich selber. Die gemeinsame Wendung nach Osten war nicht ‘Zelebration zur Wand’,
bedeutete nicht, daß der Priester ‘dem Volk den Rücken zeigt’: So wichtig war er gar nicht genommen.
Denn wie man in der Synagoge gemeinsam nach Jerusalem blickte, so hier gemeinsam ‘zum Herrn hin’. Es handelte
sich … vielmehr um Gleichrichtung von Priester und Volk, die sich gemeinsam in der Prozession zum Herrn
hin wußten. Sie schließen sich nicht zum Kreis, schauen sich nicht gegenseitig an, sondern sind als
wanderndes Gottesvolk im Aufbruch zum Oriens, zum kommenden Christus, der uns entgegengeht … Nicht der
Blick auf den Priester ist wichtig, sondern der gemeinsame Blick auf den Herrn. Nicht um den Dialog geht
es nun, sondern um gemeinsame Anbetung, den Aufbruch zu Kommenden hin.“ (J. Ratzinger: Der Geist der Liturgie,
Freiburg 2002 66, 70 u. 71) Weiterlesen: >>> hier www.kreuz.net/bookentry.980.html <<<!
Kann mir das jemand erklären? In allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften fällt mir eines auf. Je
konservativer der Vorsteher des Gottesdienstes ist, desto mehr zieht es sich beim gemeinsamen Gebet in
die Gemeinschaft mit den Gläubigen zurück – je demokratischer er ist, desto mehr betont er seine Rolle
als „Vorbeter“. Warum?
Ja,ja,ja Je mehr man sich Gott zuwendet, desto mehr fließen die Gnadenströme. Wer sich dagegen dem Zeitgeist
zuwendet, der erntet eine Mamst, einen palavernden Pullover, einen versoffenen Ex-Politiker, einen Ich-geilen
Ex-Kollegen des Papstes (der mit dem Alfa) etc. als „kritische Stimmen des Katholizismus“.
‘‘Ist da draußen wer’’? Der Priester sollte sich von der Gemeinde abwenden und Gott zu wenden. Dann hätte
es auch keinen Missbrauch geben können, oder ?