Italien. Gestern empfing Papst Benedikt XVI. den neuen Präsidenten des Päpstlichen
Einheitsrates, Erzbischof Kurt Koch, in Castelgandolfo. Das gab der vatikanische Pressesaal bekannt. Inhalte
des Gesprächs sind nicht bekannt. Eine weitere bedeutende Audienz gewährt Benedikt XVI. am nächsten
Donnerstag. Dann empfängt er den rechtsradikalen israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres. Dabei
geht es um die Lage im Nahen Osten und besonders der Palästinenser.
Messe trotz Handgranaten
Philippinen.
Am Sonntag verübten zwei Männer einen Anschlag auf eine Kirche in der Stadt Kalilangan. Das berichtete
der römische Nachrichtendienst ‘AsiaNews’. Eine Handgranate verletzte drei Personen. Der Pfarrer von
Kalilangan, Pater Art Pariso, zelebrierte die Messe trotz des Anschlags weiter. Das sei seine Pflicht –
erklärte der Geistliche.
Moslems missionieren Europa
Italien. Der libysche Präsident Muammar Gaddafi
warb bei einer Ansprache in Rom vor rund 500 Italienerinnen für den Abfall zum Islam. Das berichteten
italienische Medien. Die Frauen wurden über eine Hostessen-Agentur engagiert. Sie bekamen 70 Euro und
als Geschenk einen Koran. Gaddafi erklärte, daß früher oder später ganz Europa muselmanisch werde.
Angeblich wurden drei der Anwesenden nach der Veranstaltung muselmanisch.
Schule wird gemischt
Deutschland.
Die letztes Jahr gegründete Internatsschule ‘Collegium Musicum’ im Schwarzwald wird ab dem nächsten
Schuljahr auch Mädchen aufnehmen. Das berichtete die Webseite ‘kath-info.de’.
Kirchentag für Tiere?
„Ich habe heute im Hessischen Radio 4 von überzeugten Katholiken gehört, daß Tiere auch eine unsterbliche
Seele besitzen. Kommt es so weit, daß ich für meinen Hund dann auch Kirchensteuer zahlen muß? Welche
Religion hat der eigentlich? Sollte ich ihm ein Kruzifix umhängen?“
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#148 Sharoch 14:35:01 | Montag, 13. September 2010
Lisibald, nein, ich spreche reines Italienisch, keinen Garganodialekt, verstehe aber einiges dort, wenn
die Menschen langsam sprechen, und das tun sie auch, wenn du sie darum bittest. Du brauchst auch nur reines
Italienisch zu lernen – den Rest lernst du vor Ort, und schnell, glaube mir! In der Schule lernen alle
Italiener das reine Italienisch, so wie wir das Hochdeutsch… Nein, ich kann mir leider keine paar freie
Tage nehmen, sogar der Wochentag, den ich normalerweise frei haben sollte, ist mit Terminen zu – aber
ich beklage mich nicht. Ich liebe meinen Beruf! Ich tue es gern und aus Überzeugung. Ja, bis heute Abend.
Vielleicht! Ciao a sta sera!
@Sharoch dafür bräuchte ich zwei geordnete Umstände. Zum Einen gefestigte Italienischkenntnisse und
zum Anderen genügend Kapital. Komm, lern Italienisch! Du kannst dich dann mit den Leuten unterhalten.
Es wird dir bestimmt gefallen! du hast absolut Recht, aber eigentlich müsste ich dann ja das Gargano-Italienisch
lernen, hab ich Recht? Wie komme ich dann von A nach B? Gibt es so etwas wie ein Dictionary of Slang auch
in italienisch? Wenn ich nach Italien käme, würde ich dich besuchen kommen, bestimmt! Das wäre es…
Du sprichst ja garganoesisch und würdest dort ja leichter hinpassen, wie ich. Für mich ist der Urlaub
in weite Ferne gerückt… Urlaub ist auch nicht so wichtig und ein paar Tage wirst Du wohl auch nehmen
können. Man muß dynamisch bleiben in einer Zeit, die von Veränderung durchsetzt wird. Lisibald, bist
du heute Abend da? Ich muss jetzt weg, habe noch einige Termine, komme spät zurück. Ich würde mich
freuen, dich zu treffen! Immer wieder gern. Kann Dir nichts versprechen, aber unverhofft kommt oft. Schönen
Tag!
#146 Sharoch 14:19:49 | Montag, 13. September 2010
Lisibald, dann ziehe nach Italien – auf den Gargano. Dort scheint dir immer die Sonne, und ich denke,
du würdest dich da wohlfühlen. Komm, lern Italienisch! Du kannst dich dann mit den Leuten unterhalten.
Es wird dir bestimmt gefallen! Wenn ich nach Italien käme, würde ich dich besuchen kommen, bestimmt!
Das wäre es… Ich werde leider im Oktober nicht verreisen können, da ich keinen Ersatz finde. Für
mich ist der Urlaub in weite Ferne gerückt… Lisibald, bist du heute Abend da? Ich muss jetzt weg, habe
noch einige Termine, komme spät zurück. Ich würde mich freuen, dich zu treffen! Bleib glücklich und
zufrieden! Bis später!
@Sharoch Die Sonnenuntergänge am Gargano fand ich beeindruckender als die Sonnenaufgänge. Die Sonne
war relativ rasch im Meer verschwunden, tauchte ab und weg war sie. Dabei war ihr Rot unvergleichlich.
Hatte so etwas schönes vorher noch nie gesehen. Mein Computer in der Arbeit steht übrigens auch neben
dem Fenster. Dadurch habe ich den Himmel über mir… Da hinten sehe ich zur Zeit dunkle Wolken aufziehen.
Ach, dieses wechselhafte Wetter bringt mich langsam dazu, darüber nachzudenken, von Wien wegzuziehen.
Wien ist mir zu multikulti.
#144 Sharoch 14:04:48 | Montag, 13. September 2010
Lisibald, ja, ich liebe Sonnenaufgänge. Ich bin morgens immer sehr früh wach und genieße es. Mein Computer
steht direkt am Fenster, gegen Osten gerichtet. Die Sonne, die frühen Vögel, die singen, um ihr Revier
abzugrenzen und zu verteidigen… Aber natürlich ist ein Sonnenaufgang am Gargano ganz etwas anderes,
würdiger, tiefgehender… Da berühren sich wirklich Himmel und Erde!
Ja, Sharoch wenn es so einfach wär, würde ich sofort noch zwei Wochen Urlaub drauf legen und wieder
nach Italien fahren. *grins* wie fühlt sich das an? Beschreibe es mir! Warst du wieder mit deinem Bike
unterwegs? Du scheinst glücklich zu sein, das freut mich sehr! Bleibe immer so! Es fühlt sich großartig
an, doch empfinde ich dabei keine Art Fluggefühl. Zudem fuhr ich durch kurvige Waldgegend. Da, wo die
Luft am Besten ist, Sharoch. Darauf hin hatte ich hervorragend geschlafen und wachte heute morgen bereits
sehr früh auf, um zu beten. Danach konnte ich nicht mehr einschlafen und genoß das langsame Erwachen
des Tages, als es mehr und mehr draussen hell wurde. Ich liebe Sonnenaufgänge, Du auch? Die Morgenröte
erinnert an Maria!
#142 Sharoch 13:53:41 | Montag, 13. September 2010
Lisibald, ich freue mich, dass es dir gut geht! Frei wie ein Vogel – die Schwingen ausbreiten und einfach
wegfliegen können – wie fühlt sich das an? Beschreibe es mir! Warst du wieder mit deinem Bike unterwegs?
Du scheinst glücklich zu sein, das freut mich sehr! Bleibe immer so! Denkaufgaben? Sag an – welcher Art?
Ich mag logische Denkaufgaben… Ich glaube, du hast heute mir gegenüber am Tisch gesessen – es gab Müsli,
diesmal mit Apfel. Wärest du bei mir gewesen, hätte ich dir ein Steak gebraten – ich weiß jetzt, wie
man es am besten macht, damit man hinterher ein zartes Stück bekommt und keine Schuhsohle. Du wärest
stolz auf mich gewesen!! Und wie war dein Mittagstisch? Wahrscheinlich gehaltvoller als der meine?
Hi, Sharoch! Sorry, ich hab Deine PN zur Kenntnis genommen, jedoch bin ich Dir ja noch eine AW schuldig.
Mir geht es ausgezeichnet, bin tip top fit und zudem frei wie ein Vogel. Was will ich mehr? Sag, wir geht’s
Dir? Multi bin ich jedenfalls keiner, aber ich kann mich ganz gut anpassen, sofern es erforderlich ist.
Das Wetter war übrigens gestern wieder herrlich. Habe es für eine kleine Ausfahrt vor der Maria Namen
Feier genutzt, doch das Wochenende ist schon wieder um und ich sitze bei Denkaufgaben. ; ) Zwischendurch
lese ich aber auch ein Wenig mit. Du hast mir meine Frage noch nicht beantwortet. Wie war Dein Mittagstisch?
#140 Sharoch 13:23:44 | Montag, 13. September 2010
Lisibald, wie schön, dich zu treffen. Wie geht es dir? Alles OK? Entschuldige, wenn ich gestern so plötzlich
entschwand, der Tag war hart gestern, ich war einfach müde. Entschuldige. Wolltest du mir nicht posten?
Ich wünsche dir einen guten Wochenanfang, bleib gesund, guter Freund!
@Brigitte Leider war es aber lange Zeit so, dass den Frauen eine Seele, eine unsterbliche Seele abgesprochen
wurde, genau wie heute noch dem Tier mit der Trennung von Vital- und Geistseele. Geist/Seele ist bereits
ein Widerspruch, denn vgl. hierzu die Engel; reine Geistwesen. Das Wort ist Mensch geworden bedeutet daher
eindeutig und unmissverständlich die Menschwerdung Gottes. Er wurde nicht als Engel geboren, sondern
als Mensch. Somit gibt es keine Engelwerdung des Wortes. Gleich verhält es sich auch auf der anderen
Seite bei den Tieren. Alles was Gott geschaffen hat, ist gut; die Natur ist göttlich. Der Mensch ist
wider die Natur geraten, wieder die Übernatur sogar. Dh. Er unterscheidet sich aufgrund seiner Fähigkeit
zu Besonnenheit sowohl von den Tieren als auch von den Engeln. Von der Natur, wie auch von der Übernatur.
Anschließend empfehle ich Dir hierzu die Lektüre der Philosophia Magna.
Nixnutz Bisher sind immer noch die meisten alttestamentlichen Exegeten weltweit der Ansicht, dass der
jahwistische Schöpfungstext der ältere ist und der priesterliche der jüngere. Klar gibt es Diskussionen,
aber bevor es nicht eine mehrheitliche Entscheidung gibt, werde ich dies so hinnehmen müssen, wie es
im Augenblick von der Bibelwissenschaft gesehen wird, denn ich gehöre nicht dem Entscheidungsgremium
der alttestamentlichen Exegeten an. Leider war es aber lange Zeit so, dass den Frauen eine Seele, eine
unsterbliche Seele abgesprochen wurde, genau wie heute noch dem Tier mit der Trennung von Vital- und Geistseele.
Die Bibel macht keinen Unterschied, aber das kirchliche Lehramt schon. Aber dies ist heute ja auch nicht
mehr einheitlich der Meinung, dass Tiere keine unsterbliche Seele haben. Als mündiger Christ kann ich
mir und soll mir auch eine eigene Meinung bilden, die aus meiner Erfahrung im Umgang mit Tieren hervorgeht.
Für mich gibt es keine göttliche Nähe, wenn das aus der göttlichen Liebe ausgeschlossen wird, was
ich Liebe, nämlich die Schöpfung, Tiere (eingeschlossen sind da natürlich auch die Unterordnung Mensch)
und Pflanzen. Viele User meinen aber immer noch, dass Tiere kein ewiges Leben haben, also wohl vergehen.
Dies wäre ein grober Verstoß gegen jedes physikalische Gesetz, denn alles in unserem Universum besteht
aus Atomen, diese bestehen ewig, auch wenn ein Teil der Atome sich verwandelt in andere Atome, so etwas
wie ein ewiger Kreislauf.
#137 Nixnutz 00:32:18 | Montag, 13. September 2010
@ Frau Bussmann Sie sind davon überzeugt, daß der jahwistische Schöpfungstext älter ist als der priesterschriftliche.
Eben das ist keine „Grundfeste“ der Bibelexegese mehr. Die bisher übliche Datierung wird heftig diskutiert.
Nicht nur der priesterschriftliche Bericht, auch der jahwistische geht von der Gleichheit von Mann und
Frau aus. Gen. 2,7: – da bildete Gott, der HERR, den Menschen, aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine
Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele. (Elberfelder Übersetzung) Von diesem „Erdling“
nahm Gott etwas weg und „baute“ daraus eine Frau, die der „Erdling“ als Bein von meinem Bein, Fleisch
von meinem Fleisch (an)erkannte, nachdem Gott für ihn unter den Tieren keine Hilfe, ihm entsprechend,
gefunden hatte. Sie war wie er eine „lebende Seele“; sie brauchte kein „eigenes“ Einhauchen. Wenn Kirchenmänner,
-väter und -lehrer unter Berufung auf diesen Text sagten, Frauen hätten keine Seele, ist das ein tragisches
Mißverständnis (beileibe nicht das einzige) bzw. interessengeleitete Exegese.
#136 Rudolfus 21:11:21 | Sonntag, 12. September 2010
B. Bussmann: Ihre AT-Redaktionen sind aller Wahrscheinlichkeit nach unbewiesene Erfindungen der Modernisten
des 19. Jh.s EZR, genau wie der Irrsinn der NT-Redaktionen. Es gab eine Redaktion: die der Kirche, die
die Bücher als Bibel kanonisierte, in einem Konzil. Alles andere ist unbewiesener Quatsch, den kein Mensch
beweisen kann – und der auch nicht sehr wahrscheinlich ist, weder für die Bücher des NT, noch für die
des AT. Fragen Sie mal einen katholischen Bibliker bei der PB!
Bussmann: Frau und Seele Die Aufassung, die Frau habe keine Seele, ist mehr, als abenteuerlich! Möglicherweise
wird diese These vom Islam tatsächlich vertreten, weil die Frau dort minderberechtigt ist. Laut Schrift
hat die Frau aus einer Rippe des Adam geschaffen. Das ganz bewußt, damit sie seinem Herzen nahe sei,
nicht aus dem Kopf, damit sie ihn nicht beherrsche und nicht aus dem Fuß, damit er sie nicht beherrsche.
Da also die Frau Fleisch von Fleisch des Mannes und Rippe vom Knochen des Mannes ist, warum soll sie dann
keine unsterbliche Geistseele haben? Natürlich hat heute jeder Mensch einen Mann zum Vater und eine Frau
zur Mutter. Hieraus ergibt sich die Frage, wieso nur der Sohn die unsterbliche Seele vom Vater erben soll,
nicht aber die Tochter. Oder sind Sie tatsächlich der Meinung, keine unsterbliche Seele zu haben? Bitte
überlegen Sie die Folgen: wenn mit dem Tode für die Frau alles aus ist, warum soll sie dann ein tugendhaftes,
Gott wohlgefälliges Leben führen, statt munter drauf los zu sündigen?
Seele der Tiere, der Menschen Ganz kurz nur, bevor ich erstmal mit meinem Text von gestern und vorgestern
weitermache. Was Lehre der Kirche ist, ist mir bekannt, aber hat denn Eva den Odem des Lebens eingehaucht
bekommen, im ältesten, dem jahwistischen Schöpfungstext? Wenn nein, dann hat diese auch keine Seele.
Ich schrieb bereits, dass dies über Jahrhunderte auch von der Kirche vertreten wurde. Jemand schrieb,
dass Tiere nicht in Verbindung mit Gott treten können und Gott Mensch wurde. Klar konnte laut Lehre des
Christentums die Inkarnation Gottes nur in einem Menschen, besser in einem Mann stattfinden. Gott konnte
auch nie und nimmer in einer Frau sichtbare Gestalt annehmen, weil ja Gott als männlich gesehen wurde.
Aber Ebenbild Gottes sind Mann und Frau, nur das Problem, dass die Frau ja immer noch keine Seele hat,
genau wie die Tiere und ihr deshalb auch alles Animalische zugeordnet wurde, und der Mann mehr das Geistige
des Menschen zeigte, weil er eine Seele hat. Der priesterliche Schöpfungstext hat ja damit aufgeräumt
und den Menschen an seine richtige Stelle gesetzt: 6. Schöpfungstag: Landtiere werden erschaffen und
der Mensch zu Gottes Ebenbild im Angesicht der Schöpfung erhoben, dies sollte aber nicht heißen, dass
der Mensch sich nun überheblich gebären soll, sondern dass er so handeln soll, wie Gott es selbst tun
würde, und der Mensch sich immer bewusst bleiben soll, woher er kommt, von den Landtieren. So entstand
eine neue Sichtweise. Bisher kannten die Juden ja nur den Jahwistischen Text.
alle Kreaturen sind zu achten… vorallem die mit den Beisserchen und den Reisserchen und alles was zu
groß ist um es auf einmal auf den Grill zu packen. jetzt mal ernsthaft: man soll keine Kreatur quälen.
Tiere haben sicher bis zu einem gewissen Maß auch Empfindungen. Deshalb bin ich auch strikt gegen Tierversuche.
Aber der Mensch ist die Universalkreatur, die in ihrem Wesen über alles artspezifische Sein erhaben ist.
Das Gotteskind weiß wie einst Adam die Tiere zu benennen, weil es sie aus sich selbst erkennt, weil sie
in ihm begriffen sind.
#131 angel1405 † 11:11:54 | Samstag, 11. September 2010
Lisibald Poier Das ist Quatsch, was du sagst. Natürlich haben Tiere auch eine Seele. Sie alle sind Gottes
Geschöpfe. Wie kannst du nur so reden ? Was ist überhaupt mit dir in letzter Zeit los ? Du bist anders
geworden ? Warum gehst du hier nicht auch raus ? Ich habe schnell nur hier auf deinen Kommentar geantwortet,
bin aber wieder weg. Was ist überhaupt in letzter Zeit mit dir los ? Du bist anders geworden. Ich sage
dir das, weil mich hier eh nichts mehr hält. Ich habe nichts zu verlieren. Dennoch versuche ich nach
wie vor ehrlich zu sein. Das versuche ich immer und ich will mit Sicherheit keinem schaden, aber es sind
hier einige aus, die anderen schaden wollen. Leider spreche ich aus Erfahrung. Sei behütet und beschützt.
Nutze deine Zeit sinnvoller als hier in +.net. Ich denke, dein IQ ist höher als dass du es nötig hättest,
dich hier aufhalten zu müssen. Nutze deine Zeit effektiver und wirklich mit Sinn. Das hier ist nur alles
Müll und unterste Schublade. Wenn du dich allerdings hier wohlfühlst, dann bist du nicht sehr viel besser.
Ich wünsche dir alles Gute. Mach’s gut !
@Brigitte Tiere haben keine Seele, keinen Hauch Gottes in sich. Sie wurde von Gott erschaffen, wie wir
Menschen auch. Aber erinnere Dich an die Geschichte des Stanislav Lem, bzw. dem Prager Golem. Dabei wird
versucht, einer Gestalt aus Lehm Geist einzuhauchen. Die Geschichte von Frankenstein.
an Jörg Guttenberg Bevor, ich auf Ihren Text eingehe, mache ich einmal weiter, in Bezug auf mein gestriges
Schreiben. Jemand schrieb; Tiere haben eine Seele, aber keine Geistseele. Tiere können nicht mit Gott
in Verbindung treten, sondern nur der Mensch. Der Mensch hat eine Geistseele und nur die ist unsterblich.
Da sind wir uns einig Tiere haben eine Seele und die Seele des Menschen wird in der christlichen Theologie
als Geistseele bezeichnet, aber nicht deswegen, weil nur der Mensch eine unsterbliche Seele hat, sondern
deswegen, weil das nichtmenschliche Tier keine Geistseele braucht, da das Tier genau wie die Pflanze in
Gottesunmittelbarkeit lebt. Der Mensch allein wurde aus dem Paradies vertrieben, weil er überheblich
war, gesündigt hat, wie Gott sein wollte und auch heute noch sein will. Da aber Pflanze, Mensch und Tier
eine Schöpfungsgemeinschaft bilden, leiden die Tiere unter dem sündigen Menschen und der Mensch ist
verpflichtet seiner Geistseele gerecht zu werden und die Schöpfung zu hüten, zu bewahren und zu lieben
und vor allem nicht zu quälen und zu töten. Im jahwistischen Schöpfungstext lesen wir, dass Gott dem
Menschen (Adam) den Odem des Lebens einhauchte. Was ist mit Eva, die keinen „Seele“ eingehaucht bekam?
Genau hier liegt der Grund, warum katholische Lehre der Frau eine unsterbliche Seele abgesprochen hat,
genau wie heute immer noch dem Tier. Welch eine Blasphemie des katholischen Lehramtes. Morgen geht es
aus Platzgründen weiter.
Bussmann: Diskriminierung Sind Sie etwa auch für das Priestertum der Frau? Die Frage ensteht, weil Sie –
völlig zu Recht – gegen die Diskriminierung von Frauen sind. Manche sehen jedoch in der Nichtzulassung
von Frauen zum Priestertum eine Diskriminierung, obwohl Jesus Christus auch ausschließlich Männer in
sein Apostelkollegium berufen hat. Treibt man das Ganze auf die Spitze, kann man auch in allen sonstigen
Kriterien für die Zulassung eine Diskriminierung derjenigen sehen, die die gestellten Bedingungen nicht
erfüllen. – Zum Tiertransport: nach diesem Erlebnis kann ich Ihre Abneigung gegen Fleischkonsum durchaus
verstehen. Sie sollten hieraus aber keine Allgemenverbindlichkleit herleiten.
nochmals Kirchentag mit Tieren An alle, deren Fragen noch offenstehen. 1. Ich bin römisch-katholisch
seit meiner Geburt und am Festtag Immaculata getauft worden, habe u.a. Theologie studiert und einen bischöflichen
Lehrauftrag. 2. Ich bin für Gleichwertigkeit von Mann und Frau auch in der Kirche und lehne jede Form
von Diskriminierung ab. 3. Ich habe auch andere Interessensgebiete z.B. auch die über Homosexualität
zu sprechen, über Ökumene in alle Richtungen. 4. Jeder darf seinen Glauben leben wie er wil, es sei
denn er würde gegen das Recht auf Leben verstoßen, egal um welches Lebewesen es sich dabei handelt.
5. Ja, ich habe mal Fleisch gegessen, aber das ist Jahrzehnte her und seit dem rühre ich kein Fleisch
mehr an und Fisch habe ich nie als Speise gemocht. Zu der Umwandlung kam es durch ein Erlebnis, ein Tiertranspsort
zum Schlachthof. Ich bin von dem Satz angetan, solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder
geben. 6. Jemand meinte: Schweine, Menschen und Affen sind Allesfresser. Schweine und Menschen ja, aber
Affen nein. Affen können genauso wenig über einen Daumen gepeilt werden wie alle anderen Lebewesen auch.
Der allergrößte Menschenaffe, der Gorilla lebt rein vegetarisch. Der Orang-Utan und der Bornobo überwiegend
vegetarisch, nur der Schimpanse futtert auch Kleintiere. Das Schwein hat übrigens mit dem Menschen auch
organisch viel gemeinsam, davon weiß die Transplantationsmedizin viel zu erzählen. Aus Platzgründen
muss ich aufhören, aber morgen geht meine Predigt weiter.
@Angel1405 Prima! Lege Dir ein paar Stücke auf den Toaster. Das riecht nicht nur gut, sondern schmeckt
auch gut. Da läuft mir gerade das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke. Aber ich habe ja keinen
Schinken,… oder doch? Na vielleicht sehe ich mal doch lieber nach.
#124 angel1405 † 18:50:35 | Donnerstag, 9. September 2010
Lisibald Poier ja, ich habe Schinken sogar mitgenommen. Das Wetter war schön. Der Urlaub ging so. Ich
muss nur eben wieder hier raus. Bis später vielleicht.
#121 das war's † 11:09:47 | Donnerstag, 9. September 2010
@kairos_03 Ich kann zu der Erkenntnis kommen, dass es heute nicht mehr sinnvoll ist, das zu tun, was die
Eltern getan haben. Und ich kann auch zu der Erkenntnis kommen, dass ich meine Lebensgewohnheiten ändern
muss. Es geht darum, dass Du Deine Eltern liebst und sie Dich lieben. Sie werden Dir keine Steine zu essen
geben, sondern das, was gut ist. Sie werden Dir keinen Stein zu essen geben, Kairos_03 und Brigitte auch
nicht. Du würdest Deinen Vater und Deine Mutter entehren, wenn Du ihnen sagst, dass das was sie Dir geben,
nicht gut wäre. Soviel zu den Essgewohnheiten. Begreift man sich dadurch als „Ausnahme oder als Entlaufener“?
#120 kairos_03 10:57:04 | Donnerstag, 9. September 2010
@ das war’s ich habe nichts gegen das Gebot der Ehrung von Vater und Mutter, auch ist mir nicht das Denkvermögen
ins Knie gerutscht. Sie haben die Ehrung der Eltern darin gesehen, es ihnen gleichzutun: Hat Dein Vater
Fleisch gegessen? Hat Deine Mutter Fleisch gegessen? Ehre Vater und Mutter und esse auch Fleisch. und
dagegen wende ich mich. Ich kann zu der Erkenntnis kommen, dass es heute nicht mehr sinnvoll ist, das
zu tun, was die Eltern getan haben. Und ich kann auch zu der Erkenntnis kommen, dass ich meine Lebensgewohnheiten
ändern muss.
#119 das war's † 10:49:18 | Donnerstag, 9. September 2010
@kairos_03 Schmerzt das Knie? Natürlich gilt dieses Gebot der Ehrung von Vater und Mutter, wie es die
heilige Schrift lehrt. Wenn Dir Dein Vater oder Deine Mutter zu essen gibt, dann wohl keinen Stein. Ich
darf jedoch hierzu die hl. Schrift zitieren: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden;
klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft,
dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet,
oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern
gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten. Nun frage
ich nochmal Brigitte. Brigitte B., kannst Du den Stein aufheben?
#118 kairos_03 10:40:55 | Donnerstag, 9. September 2010
@ das war’s das ist ja die unsinnigste ARgumentation, die ich je gelesen habe. Daraus wäre dann zu schließen:
Hatt dein Vater oder deine Mutter einen Menschen umgebracht, so ehre sie und bringe auch einen um? Was
ist das denn für ein Schwachsinn, den Sie hier verbreiten.
#115 chico flojo 10:16:27 | Donnerstag, 9. September 2010
@Kairos Gegen Ihren Gedankengang ist grundsätzlich nichts einzuwenden, und er ist auch nachvollziebar.
Mich stört schlicht und ergreifend diese Einseitigkeit von Fr. Bussmann, die für ihren ideologischen
Vegetarismus bewußt verfälschend die Heilige Schrift heranzieht und daraus folgernd allen Ernstes behauptet,
Christus hätte mit seinen Jüngern ein „vegetarisches Abendmahl“ gehalten. Wenn man sich z.B. einmal
die Ernährungsvorschriften des AT anschaut, findet man dort nichts über ein Verbot von Fleischkonsum.
Die Vorgehensweise von Fr. Bussmann ist einfach unlauter.
#114 kairos_03 10:04:33 | Donnerstag, 9. September 2010
@ chico flojo Guten Morgen, ich habe grundsätzlich etwas gegen Ideologien. Wir könnten aber doch aus
Sicht der Kath. Soziallehre einmal darüber nachdenken, ob es dem Gerechtigkeitsgrundsatz entspricht,
dass für den Nährwert von 1 kg Fleisch der 10-fache Nährwert von Getreide eingesetzt werden muss. Die
Essenskultur und die Verbrauchsmentalität in de Industrienationen frisst die landwirtschaftl. Produktion
in den Schwellenländern.
#113 chico flojo 10:00:30 | Donnerstag, 9. September 2010
Liebe Frau Bussmann, lassen Sie es doch endlich sein, Ihre vegetarische Ideologie aus der Heiligen Schrift
ableiten zu wollen. Leben Sie vegetarisch, wenn Sie es für gut befinden. Niemand hat etwas dagegen. Aber
daraus eine Religion machen zu wollen und darüber hinaus, wer dieser nicht folgt, auch noch die Rechtgläubigkeit
absprechen zu wollen, ist gelinde gesagt voll krass bescheuert. Die Tatsache, daß Sie sich fast ausschließlich
auf dieses eine Thema fixieren, läßt auf auf eine ungesunde Manie schließen – Scheuklappen inklusive.
Und geben Sie das, was Sie so hochtrabend und außerdem falsch als „Lehramt“ bezeichnet haben, schnellstmöglichst
ab – Sie schaden anderen Menschen nur.
An alle, die meinen den rechten Glauben zu haben 1. Wir wissen nichts über den historischen Jesus und
jeder der behauptet, dass es da irgend etwas gäbe, irrt. 2. Das NT ist nach dem Tod des historischen
Jesus entstanden, aufgrund von mündlichen Erzählungen, die teilweise aus der Logienquelle kommen. Das
Thomasevangelium bietet hier gute Anhaltspunkte, gehört aber leider nicht zu den kanonischen Evangelien.
Schminken Sie sich alle ab, das Abendmahl des biblischen Jesu mit seinen Getreuen war ein vegetarisches
Abendmahl, denn es wurde im Haus eines Esseners gefeiert. Johannes der Täufer war nachweislich Essener
und der biblische Jesus ist ihm in vielen Dingen gefolgt. Jetzt kramen Sie nicht in der Bibel herum, dass
Johannes sich von wildem Honig und Heuschrecken ernährte, denn das war vor seiner Gefolgschaft bei den
Essenern. Gerade das jüdische Urchristentum lebte vegetarisch. Das wissen wir, und dies habe ich bei
anderer Gelegenheit schon mal geschrieben. aus Homilien der Kirchenväter. Weiterhin wissen wir dies,
und das schrieb ich das letzte mal auch schon, dass wir vom Vegetarismus der Essener aufgrund von den
Funden bei Qumran wissen. Das Fleischessen der Urchristen kam erst durch die Heidenchristen. Die Gruppierung
der Juden- und Heidenchristen müssen wir deutlich voneinander trennen, was ihre Lebensgewohnheiten betrifft.
Bussmann: Fleisch Daß der Herr Fleiisch gegessen hat,brauchte damals nicht erwähnt zu werden, weil es
noch keine Vegetarier gab bzw. wenn, daß sie keine entscheidende Rollg gespielt haben. Außerdem ist
vom Osterlamm die Rede, daß der Herr mit seinen Jüngern gegessen hat. Sie dürfen nicht für alles einen
Beleg in der Schrift suchen, manches, wie das Essen von Fisch und Fleisch ergibt sich von selbst. Es steht
jedenfalls nirgendwo, daß der Herr von den gefangenen Fischen nichts gegessen hat.
#110 Nixnutz 21:28:14 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Frau Bussmann Danke für Ihre Antwort. Fisch ist einfach ein Auferstehungssymbol ein Zeichen für Christus.
Dieses Argument habe ich erwartet; ich kann es auch nachvollziehen. Aber für zwingend halte ich es nicht.
Denn Lk 24,1-43 dreht sich um die Frage, ob Jesus lebt oder nicht. Im Vers 37 meinen die Jünger, einen
Geist vor sich zu haben. Jesus sagt, daß ein Geist nicht Fleisch und Knochen habe und fragt nach etwas
Eßbarem. Daß der Autor in diesem Kontext den Fisch nur als symbolisch verstanden wissen will, bezweifle
ich. einen Mann, der Wasser trug … Machte er Frauenarbeit oder Sklavenarbeit? Er ist nämlich nicht
der Hausherr, sondern hat die Funktion, die Jünger zum Hausherrn zu bringen, und der weist ihnen einen
Raum zu. Falls der Hausherr zu den Essenern gehörte, also zu einer Sekte, vielleicht auch Minderheit,
und Jesus samt seinen Jüngern auch, sollte man nicht annehmen, daß die Jünger den Hausherrn schon kannten
und keinen Wegweiser brauchten? Falls man nachweisen könnte, daß Jesus weder Fleisch noch Fisch gegessen
hat, hätte ich kein Problem damit. Aber bei den diversen Gastmählern, von denen die Evangelien berichten,
soll er Fleisch zurückgewiesen haben? Und wenn auch der wunderbare Fischzug zur Pointe hat, daß die
Jünger Menschenfischer werden, so kann es doch gut sein, daß die oder einige Jünger tatsächlich hin
und wieder gefischt haben und der Fang nicht restlos in den Verkauf gegangen ist. Plausibler erscheint
mir, daß Jesus Fleisch und Fisch gegessen hat.
#107 das war's † 10:11:30 | Mittwoch, 8. September 2010
@Brigitte Zum Thema Hexen aus einem Interview: Aus dem Film „Interview mit einem Abt“: Berliner Morgenpost
(Herta Heine) Morgenpost: »Ja, aber wir haben die Gerichte!« Abt: »Wir haben sie noch. Aber so etwas
lässt sich schnell abschaffen. Von der Antike bis zum Mittelalter kannte man den ordentlichen Prozess,
bei dem vom Ankläger eine auf Tatsachen begründete Beweisführung verlangt wurde. Diese Jahrhundertealte
Gerichtsbarkeit wurde von der Inquisition einfach abgeschafft. Der Ankläger brauchte keine objektiven
Beweise. Der Beschuldigte erfuhr nicht einmal, wer ihn angezeigt hatte. Entlastungszeugen wurden grundsätzlich
nicht zugelassen. Statt dessen wurde die Folter eingeführt.« Morgenpost: »Erfolgte die Verurteilung
völlig willkürlich, oder gab es bestimmte unzweifelhafte Kennzeichen, an denen man eine Hexe erkannte?«
Abt: »Es gab sie. „Der Hexenhammer“ sagt: „Die Augen einer Hexe sind meistens grün.“ Sie haben grüne
Augen. „Hexenhaar ist auffallend dicht und meistens pechschwarz.“ So wie Ihr Haar. „Die Hexe trägt meistens
ein Muttermal auf dem Leib, eine auffällige Warze oder einen Drudenstern. Die Hexe hat einen flackernden
unsteten Blick, der den Augen eines Geistlichen nicht standzuhalten vermag.“ Schauen Sie mich an! Warum
sind Sie so nervös? Haben Sie Angst?«
@Bussmann… hör doch auf mit deinem Veganer-Unsinn. Als ob das von Bedeutung ist, was Jesus gegessen
hat. Er aß und trank wie alle anderen, genauso Fisch und Fleisch und was es eben gab. Nur weil das deinem
Ernährungsfimmel nicht in den Kram passt musst du nicht anfangen die Bibel blöd zu verdrehen.
Nixnutz Das NT ist nachösterlich, d.h. es wurde aufgrund der Auferstehungserfahrung geschrieben. Das
mit dem Fischessen von Jesus bedeutet nichts anderes, als dass er wirklich lebt, denn Leben wurde mit
Essen gleichgesetzt und Fischessen setzt im Urchristentum noch mal eins drauf, es soll gesagt werden JESUS,
der CHRISTUS lebt, er hat den Tod überwunden, er ist als erster Mensch von den Toten auferstanden, aber
es sagt nicht, dass er im Leben wirklich Fisch gegessen hat. Fisch ist einfach ein Auferstehungssymbol
ein Zeichen für Christus. Im Evangelium lesen wir, dass Jesus zwei seiner Jünger los schickte um einen
geeigneten Raum für das Pesachmahl zu finden. Sie trafen auf einen Mann, der Wasser trug, und er wies
ihnen einen Raum zu. Nur bei den Essenern (eine jüdische Sekte) wo Männer Frauenarbeit machten, also
Wasser trugen, war dies üblich. Diese Menschen lebten vegetarisch und das weiß man wiederum von den
Funden in der Nähe von Qumran. Die Essener feierten nur den 4. Teil des Pashalammessens und im 4. Teil
gibt es nur Wein und Brot. Sie sehen, hier haben wir einen Bestandteil der katholischen Liturgie. Irgend
jemand schrieb, dass ich mein eigenes Lehramt verkünde. Manchmal ist das notwendig, wenn Lehramt in der
Vergangenheit stecken bleibt und noch an Hexen glaubt. Aber gottlob gibt es schon viele Bischöfe, die
genau diese Richtung auch gehen, besonders in den nicht europäischen Ländern.
#102 Nixnutz 19:55:40 | Dienstag, 7. September 2010
@ Frau Bussmann Woher wollen Sie denn wissen, dass Jesus Fleisch oder Fisch gegessen hat. In der Bibel
steht davon nichts. Also, ein bißchen steht schon drin: Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er
nahm es und aß es vor ihren Augen. (Lk 24,42 f.) … das Pashamahl bei Essenern gegessen Darunter kann
ich mir jetzt wenig vorstellen. Gab es dabei ein Paschalamm? Wenn ja, hat man es dann nicht gegessen?
#101 tjark.p † 11:46:48 | Dienstag, 7. September 2010
Sharoch Natürlich kommt man ans Zweifeln…aber nur über die Einstellung der Fundis hier. Ich bin mir
sicher, du machst das schon richtig!…Dann mal guten Appetit. Mal sehen. Bin kaputt, habe gestern lange
gekellnert.
#100 Sharoch 11:44:19 | Dienstag, 7. September 2010
tjark.p OK, hast Recht. Aber ich geh jetzt was Essen – mit Fleisch, das habe ich mir fest vorgenommen!
Auch dir später einen guten Appetit – und vielleicht bis heute Abend! Pass auf dich auf, damit du uns
noch lange erhalten bleibst! :)3
#99 tjark.p † 11:41:50 | Dienstag, 7. September 2010
Sharoch Putzen hilft gegen Aggressionen,bei mir zumindest. Kampf den Bakterien im Haushalt. Kein Entkommen
für Wollmäuse. Silberfischchen sind des Todes.
#98 Sharoch 11:36:47 | Dienstag, 7. September 2010
tjark.p ich kann eigentlich nicht besser klagen… Allerdings bin ich heute irgendwie zornig drauf, und
da geht mir das hier doch schon ziemlich auf den … Wir verstehen uns? Mann, haben die Leute Probleme
hier. Wenn man so freundlich herumschreibt, dann ist es ja OK, aber wenn man als Neuleser auf +.net stößt,
dann kommt man echt ins Schlingern im Gedanken an die eigenen Werte, finde ich! Was meinst du?
#97 tjark.p † 11:32:52 | Dienstag, 7. September 2010
Sharoch Doch schon immer oder? Ist ein bisschen mühselig, aber dann guck mal, wann ich gesperrt wurde
und was ich da geschrieben habe. Wie gehts dir eigentlich? Alles soweit gut bei dir?
#95 tjark.p † 11:27:19 | Dienstag, 7. September 2010
Sharoch Hallo mein Lieber. Ich weiß jetzt, was ich definitiv nicht mehr schreiben darf um nicht rauszufliegen
wie gestern z. B.!! Verstehe ich nicht ganz, aber was solls.
#94 Sharoch 11:25:31 | Dienstag, 7. September 2010
Brigitte, Ihre Probleme will ich haben!! Ich glaube, dann ginge es mir wesentlich besser…!!! Gibt es
nichts anderes, worüber Sie sich den Kopf zerbrechen könnten!?!
@ Matthäus 15,11 Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern
was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
@Brigitte Jesus sagte: Nicht was in euch hineinkommt, macht euch unrein, sondern was rauskommt. Folgendessen
ist es völlig gleich, was Du isst. Ob Fleisch, Fisch oder Brot.
Liebe LeserInnen 1. Wahrheit kann ich sehr wohl vertragen und ich möchte nichts anderes, als Ihnen eine
Sichtweise zeigen, die Sie zum Nachdenken anregt, und nicht zum Nachplappern, was kirchliches Lehramt
vorgekaut hat. 2. Woher wollen Sie denn wissen, dass Jesus Fleisch oder Fisch gegessen hat. In der Bibel
steht davon nichts. Der Fisch ist im NT das Symbol des Christus oder haben Sie vergessen, dass Jesus lt.
Bibel sagte, dass er seine Getreuen zu Menschenfischern machen möchte? 3. Der Homo sapiens ist Fleischesser
von Urbeginn. Aber vor dem Homo sapiens gab es viele viele andere Menschenarten. Wie wir heute mit moderner
Computertechnik wissen, haben aufgrund von Hominidenfunden, Vorläufer des Homo sapiens kein Fleisch gegessen.
3. In der Bibel gibt es auch eine vegetarische Strömung, angefangen vom priesterlichen Schöpfungstext,
wo Gott Mensch und Tier zu den Früchten des Feldes führt und sagt, dies soll euch zur Nahrung dienen.
Es wurde nicht gesagt; Hör Mensch, die Tiere sollen euch zur Nahrung dienen. (Kommen Sie mir jetzt nur
nicht mit den Tieren, die Fleisch essen.) Weiterhin steht in der Bibel, dass zahlreiche PropheTinnen sich
gegen das Fleischessen ausgesprochen haben. Gott reute es den Menschen geschaffen zu haben, nicht das
Tier. Und nicht zuletzt der Hohepriester Melchisedech, der das Opfer darbrachte, dass heute noch in den
christlichen Kirchen stattfindet, getreu der essenischen Lehre. Jesus hat mit seinen Getreuen lt. den
Evangelien das Pashamahl bei Essenern gegessen.
Bussmann: Fleisch Ach Jesus Christus hat Fleisch gegessen,wie z. B. das Osterlamm. Und was glauben Sie
wohl,was er mit den vielen gefangenen Fischen gemacht hat?
@ Brigitte Bussmann: Hoppla, da haben Sie mich ja ganz eilig vom Tisch gewischt. Und es klingt viel ärgerlicher,
als ich Sie machen wollte. das wird natürlich in Köln oder Bonn nicht gelehrt Meine Anmerkungen kommen
weder aus Köln noch aus Bonn. denn es muss hier ja orthodox zugehen. Als ich noch in Bonn war, habe ich
nichts von Animositäten gegen SJ-Exegeten gehört; deshalb kann ich auch zu Ihrer Animosität gegen Köln
und Bonn nichts sagen. Es gibt so etwas wie eine wissenschaftliche Grundfeste der Bibelexegese. Weiß
ich. Aber nicht mal eine Grundfeste ist auf Dauer unveränderlich. Ich kenne TheologInnen (aus Bonn!),
die stöhnen darüber, wie sehr sich die Pentateuchforschung in den letzten zwanzig Jahren verändert
hat. Und wenn Sie Orthodoxie gegen Wissenschaftlichkeit und Lehrfreiheit ausspielen, bin ich nicht sicher,
ob Ihr Verständnis von Orthodoxie auf die Bonner Exegeten zutrifft. meine langen theologischen Studien
bei den Jesuiten waren gottlob auch kritisch. Ich habe nicht Ihre wissenschaftliche Qualifikation angegriffen,
sondern darauf hingewiesen, daß Ihre Auslegung von Gen 1,28 nicht unumstritten ist. Es gibt WissnschaftlerInnen,
die so etwas vertragen. Grüßen Sie mir Ihre Exegeten, sie irren. Nun gut, Sie setzen sich mit der Gegenmeinung
nicht auseinander. Macht nichts. Der Dozent hat übrigens nicht fürs Fleischessen geworben.
Fr. Bussmann Schon seit Steinzeittagen isst der Mensch Fleisch. Wie das Schwein oder die Affen ist der
Mensch ein Allesfresser. Reste der Jäger und Sammlerzeit. Was draus gemacht wurde (Massentierhaltung
etc.) ist eine andere Sache.
besonders an Nixnutz Grüßen Sie mir Ihre Exegeten, sie irren. Es gibt so etwas wie eine wissenschaftliche
Grundfeste der Bibelexegese, das wird natürlich in Köln oder Bonn nicht gelehrt, denn es muss hier ja
orthodox zugehen, aber gottlob haben wir in Deutschland auch noch die Lehrfreiheit und meine langen theologischen
Studien bei den Jesuiten waren gottlob auch kritisch. Aber noch ein allerletztes Wort zum Nachdenken an
alle fleischessenden, zu frommen katholischen User. Wer Fleisch oder Fisch ißt, muss Tiere töten oder
töten lassen. Jeder fleischessende Mensch wird somit mitschuldig am Leid und der Angst so vieler Tiere
und auch an dem berüchtigten und verheerenden Klimawandel auf unserer Erde. So verhält sich der fleischessende
Mensch menschenunwürdig, denn schlachten, schächten und anderweitiges Töten zum Nahrungserwerb des
Menschen ist nicht nur lebensverachtend, sondern verstößt auch aufs Gröbste gegen jegliche Mitgeschöpflichkeit
und jegliche Form der Nächstenliebe gegenüber Menschen, die durch Katastrophen aufgrund der klimatischen
Veränderungen leiden und sogar ums Leben kommen.
Lisibald – schönen Sonntag noch und einen guten Wochenanfang in Gesundheit und Zufriedenheit. Ich muss
weg, vielleicht bin ich später noch einmal da? Ich weiß es nicht. Alles Gute für dich!
@Sharoch Das Glück bleibt eine Vermutung und die Strahlen der Sonne geben jedem den Rest. Dh. der Herr
lässt seine Sonne über gut und böse scheinen. Auch matt3 hat hoffentlich heute ein Wenig die Sonne
gespürt. Was ist nur mit ihr los? Ich trage auch keine Diademe. Kapuziner haben eine interessante Kutte,
weil sie sich darin bergen können, wie Ben Kenobi… Findest Du nicht auch, daß die Figur des Kinobi
in Star Wars ein Bißchen an P. Pio erinnert? Den weisen Mystiker, dem „Möge die Macht mit dir sein“?
Wer weiß schon, woher die Kunst ihre Muster bezieht.
Hi, Sharoch! Über 100 Videos habe ich bereits auf youtube geladen und einen Großteil davon werde ich
freigeben. Zum Beantworten Deiner Mail bin ich leider nicht gekommen. Es ist selbstgefälliger Sonntag.
Irgendwann muß ja mal gut sein.
Hallo, Lisibald, wie geht es dir? Alles bestens? Hast du eine adäquate Software gefunden für dich? Bin
nur kurz drin, muss gleich wieder los, möchte es aber nicht versäumen, dich zu grüßen und dir einen
schönen und gesegneten Sonntag zu wünschen!
Poier: Seele Wenn Tiere und Pflanzen überhaupt keine Seele haben, aufgrund welchen lebensbewirkenden
Prinzips leben sie dann? Seele ist nun einmallebensbewirkendes Prinzip. Was Sie ansonsten über Tiere
sagen, stimmt mit der Lehre der Kirche voll überein.
@matt3 Die Tier-Mensch-Vergleiche bestätigen mich in meiner philosophischen Überzeugung, dass die umgebende
Natur die innere Natur des Menschen widergibt und das eben deshalb, weil er das Gotteskind ist, der logos
in der Schöpfung. Mit Philosophie hat es weit weniger gemein als dem Abglanz, also der Psychologie. Die
Psyche des Menschen, der Reizautomatismus des Tieres, des Menschen als Knöpfendrücker, als Rädchen
im System des großen Bienenbaus. Und sechseckig ist das Bienenkönigreich…
Bibelverdrehereien… das Viehzeug ist nicht auf dem Niveau des Menschseins… mögen auch Menschen handeln
wie Tiere, sich zuweilen wie Schweine und Affen gebärden…oder meinetwegen auch sanft sein, wie die
Lämmer…der Tieranalogien gibt es viele. Selbst wenn der Mensch das Niveau seiner Menschlichkeit unterbietet
zeigt sich darin im Umkehrschluss seine Überlegenheit gegenüber der sonstigen Natur. Tiere können das
nämlich nicht, weil sie lediglich ihrer Art entsprechen. Die Tier-Mensch-Vergleiche bestätigen mich
in meiner philosophischen Überzeugung, dass die umgebende Natur die innere Natur des Menschen widergibt
und das eben deshalb, weil er das Gotteskind ist, der logos in der Schöpfung.
Vermehrungssegen Ein brillianter Hinweis des Dozenten. Dies halte ich aber weniger für bedenklich, als
den Umstand der Menschwerdung des Wortes Gottes.
Liebe Frau Bussmann, Ihr Beitrag hat mich veranlaßt, meine Notizen durchzustöbern, die ich mir bei einer
Vorlesung über die Schöpfungsberichte mitgeschrieben habe. Und zwar geht es mir um Gen 1,28 „… füllt
die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht …“ Der Dozent (ATler, kath.-theolog. Fakultät)
erwähnte zunächst die verschiedenen Auslegungen, mit denen die Exegeten sich nach dem Aufkommen der
Umweltbewegung um diesen Vers bemüht haben. Er ging dann aber die einzelnen Bibelstellen durch, an denen
die hebr. Verben kaschab und radah verwendet werden, und kam zu dem (nachprüfbaren und nachvollziehbaren)
Ergebnis, daß eine „pazifistische“ Deutung dieser beiden Verben, so erfreulich sie wäre, einfach nicht
möglich ist. Beide Verben haben die Konnotation der Gewalttätigkeit. Der Dozent sprach von „Gewaltherrschaft,
zulässig nur gegenüber Fremden“. Demgemäß würden Tiere hier als Fremde gesehen, mit denen die Menschen
keine Solidarität verbinde. Auffällig ist auch, daß die Landtiere keinen „Vermehrungssegen“ erhalten.
Ausdrücklich sagte der Dozent, daß hier ein noch ungelöstes Verständnisproblem des priesterschriftl.
Textes vorliege. Denn natürlich kann es nicht darum gehen, Gen 1,28 als Vorwand für rücksichtslose
Ausbeutung und Zerstörung zu mißbrauchen. Trort meines Widerspruchs in diesem Punkt: Ganz herzlichen
Dank für Ihren Beitrag!
Liebe User, Wir haben 2 Schöpfungstexte in der Bibel: 1. den jahwistischen Text, dort sind die Tiere
schon da, als Adam erschaffen wird, dort bläst Gott dem Menschen den Lebensodem ein. Er macht Adam zum
Lebewesen. Gott führt dann dem Adam die Tiere zu, damit er sich eine Gehilfin aussucht. Er fand aber
keine, gab den Tieren aber einen Namen, was ein Vertrauensverhältnis darstellt. Danach schuf Gott Eva
aus der Rippe des Adam. 2. priesterlicher Schöpfungstext, dort wird der Mensch am 6. Tag mit den Landtieren
erschaffen, das nichts anderes heißt, dass selbst Gott den Menschen zu den Landtieren zählt, aber im
Angesicht der Schöpfung wird der Mensch Gottes Ebenbild und das bedeutet in der antiken Vorstellungswelt,
dass er mit der Schöpfung so umgehen soll, wie Gott es getan hat. Das Herrschen und Untertanmachen ist
eine Fehlübersetzung von Martin Luther, im Urtext steht bewahren und schützen. Aber in der Zeit von
Martin Luther wollte er mehr Gewicht in die Sache legen und übersetzte mit herrschen und untertan machen,
er meinte damit aber sicherlich nicht die rücksichtslose Ausbeutung der Schöpfung. Bibel und Naturwissenschaft
widerspricht sich nicht, ich muss nur die Bibel im Sinne der damaligen Zeit verstehen und interpretieren
und nicht einfach in die heutige Zeit übernehmen, denn wir leben weder in der Antike noch im Vorderen
Orient. Die Bibel ist kein Traumdeutungsbuch, sondern ein Glaubenszeugnis der antiken Welt im orientalischen
Raum. Nirgends steht das spezifisch das Wort Seele…
@Jörg Guttenberg Wir dürfen die Aussagen der Bibel nicht naturwissenschaftlich interpretieren. Was nützt
es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? [Mk 8,36 www.uibk.ac.at/…eraum/bibel/mk8.html]
Wir wissen um unser Dasein, das endlich ist. Unser Daseiendes, das wir kennenlernen zu begreifen und zu
fühlen, durch die Fülle des Leben. Jesus will, daß wir das Leben in Fülle haben! Er ist der gute Hirte,
der sein Leben lässt für die Schafe. Damit wir frei sind von Sünde, hat er sein Leben hingegeben für
alle, die an seinen Namen glauben und an seinem Wort und Willen festhalten, durch Gebet und Buße. Was
Mensch und Tier unterscheiden, ist die Art der Seele: unsterliche Geistseele, sensitive und vegetative
Seele. Das Tier hat keine Möglichkeit mit Gott zu kommunizieren. Die hl. Kommunion ist die Grundbasis
für eine Kommunikation durch Jesus, dem Sohn Gottes, dem Tor zum Herzen des Vaters. Die Tiere sind göttlich,
wie die Pflanzen. In ihnen ist nichts böses, weil Gott sie gut erschaffen hat. Die Seele blieb jedoch
dem Menschen vorbehalten. Daher gab es eine Menschwerdung.
Lisibald Poier Wir dürfen die Aussagen der Bibel nicht naturwissenschaftlich interpretieren. Wir wissen
heute, daß sich das Leben vom Einzeller aufwärts entwickelt hat. Was Mensch und Tier unterscheiden,
ist die Art der Seele: unsterliche Geistseele, sensitive und vegetative Seele. Das Tiere und Pflanzen
leben, ist unstreitig, daß der Mensch eine unsterbliche Geistseele hat, ebenfalls. Darüber, daß Pflanzen
und Tiere eine sterbliche Seele haben, besteht ebenfalls Einigkeit. Die Auffassung hierzu von Hieronymus
ist m. W. von niemendam bestätigt worden, aber auch nicht vom kirchlichen Lehramt verurteilt. Warum wollen
Sie daher den Anhängern von Hieronymus ihren Glauben nicht lassen?
12 Jahre auf eine Wallfahrt warten… „Unser Ziel ist es im Jahre 2022 als sichtbares Zeichen für ein
erneuertes Deutschland eine Jubiläumswallfahrt zu unternehmen. Angesichts der Wallfahrt des heiligen
deutschen Kaisers Heinrich II. im Jahre 1022, ebenfalls zum Monte Gargano im Apuliengebirge in Italien.“ gargano22.info/
#64 chico flojo 23:32:26 | Samstag, 4. September 2010
@Jörg Guttenberger Ich glaube nicht, daß Fr. Bussmann ein spezielles Dogma (welches eh nicht existiert)
angesprochen hat, sondern Dogmen allgemein auf’s Korn nimmt. Sollte sie jedoch tatsächlich so ein Dogma,
welches nur in ihrer Vorstellung existiert, gemeint haben, dann… Ich bin auf die morgige Antwort gespannt.
Bussmann: kirchliche Lehre zunächst einmal ist die Sprache der Bibel keine Sprache der Symbole, sondern
eine Bildersprache. Erst in der Scholatik hat sich hieraus eine Begriffssprache entwickelt. Für die Rechtsgültigkeit
eines Dogmas spielt die Entstehungsgeschichte keine Rolle. Gott schreibt selbst auf krummen Zeilenmn gerade.
Der Mensch hat laut Lehre der Kirche eine unsterbliche Geistseele. Das Tier hat eine sensitive und die
Pflanze eine vegetatie Seele. Seele ist lebensbewirkendes Prinzip. Die Sterblichkeit der Tier- und Pflanzenseele
ist nicht dogmatisiert, schließlich ist Auffassung des hl. Hieronymus über die Unsterblichkeit der Tierseele
niemals verurteilt worden.
Frau Bussmann, Ihre Aussage: Das und das Hochgebet „ist katholische Lehre“ und bestimmt Heilige „sind
katholische Lehre“ ist nicht nur sprachlich und stilistisch missglückt, sondern auch unsinnig. Hochgebete
dürfen nicht im Widerspruch zur katholischen Lehre stehen und Heilige dürfen ihr nach Möglichkeit auch
nicht widersprechen, aber damit hat es sich auch schon! Besonders lächerlich machen Sie sich aber, wenn
Sie sich überhaupt auf die katholische Lehre berufen. Sie sind es nämlich, die bei allen Gelegenheiten
dieser Lehre widerspricht: Gottheit und Gottessohnschaft Jesu, Priestertum, Zölibat, Zulassung nur von
Männern zum Priesteramt, Jungfrauengeburt etc.pp. Am Ende sieht es nämlich so aus, als wäre Brigitte
Bussmann ihr eigenes katholisches Lehramt – frei nach dem Motto: „Katholische Lehre ist nur das, was mir
an ihr gefällt!“
#60 chico flojo 10:36:25 | Samstag, 4. September 2010
@Brigitte Bussmann Wenn der Papst Ihre Texte lesen würde, hätten Sie ein Problem – und zwar ein massives.
Und wenn Sie Dogmen anzweifeln – na, Sie wissen schon. Leute wie Sie sind es, die den Glauben zerstören.
an alle Rechtgläubigen Ich muss Ihnen schon sagen, dass ich doch manchmal lache über Ihre Argumente.
Merken Sie denn nicht, dass Sie irgendwo etwas nachplappern, was andere vorgekaut haben. Selbst der Papst
würde darüber lachen, wenn er Ihre Texte lesen würde. Katholische Lehre ist all das, was Konzilien
für richtig und gut befunden haben und dazu gehört vor allem das 4. Hochgebet. Aber ich denke einfach
mal, dass Sie zum Sonntagsgottesdienst evtl. bei den Piusbrüdern gehen. Richtig, die kennen das 4. Hochgebet
nicht, weil sie ja das II Vatikanum mehr oder weniger ablehnen. Und von den Tierschutzheiligen noch nie
etwas gehört, von der Vogelpredigt des hl. Franziskus? Haben Sie noch nie den paulinischen Text gelesen,
dass die ganze Schöpfung auf Erlösung harrt, mein Gott, wie oft muss ich mich denn wiederholen um Sie
von Ihrem starren Denken mal umzulenken, damit Sie selbstständig denken lernen. Es stimmt, ich kritisiere
katholische Kirche und auch andere Religionen, und da wiederhole ich mich schon wieder, wenn sie gegen
die Mitgeschöpflichkeit verstoßen. Oder das Kirchengesetz wichtiger nehmen als dass, was in der Bibel
steht. Ich kritisiere auch Dogmen, denn ich weiß wie diese entstanden sind und was für Kämpfe, Mord-
und Totschlag darum herum stattfanden. Solche Erkenntnisse gehören zu einem wissenschaftlich begründeten
Theologiestudium.
Frau Bussmann meint: Was ich geschrieben habe ist katholische Lehre Seit wann interessiert Sie „die katholische
Lehre“- gewöhnlich widersprechen Sie derselben doch, wo Sie nur können … Was ich geschrieben habe
ist katholische Lehre oder wollen Sie das 4. Hochgebet nicht dazu zählen? Der hl. Franziskus und zahlreiche
andere Tierschutzheilige sind katholische Lehre. Ein Hochgebet „i s t“ nicht katholische Lehre und Heilige
„s i n d“ es auch nicht! – Wie kommen Sie nur darauf?
#56 chico flojo 09:53:44 | Freitag, 3. September 2010
@Brigitte Bussmann Sie werden, wie schon immer, ein klein wenig überheblich. Ich spreche, wenn ich „wir“
sage, von allen, die sich an die katholische Lehre halten und Leuten wie Ihnen, die nichts unversucht
lassen, ihr eigenes Sündendasein als gerechtfertigt darzustellen, in die Schranken verweisen und alles
dagegen tun, damit solche Häresien, wie jene die Sie hier verbreiten – und auch noch als „Lehre“ darstellen –
nicht noch weiter um sich greifen und den Glauben zerstören. Als Nichtwissender bin ich Ihnen gegenüber
ein Weiser.
chico flojo Wieso sprechen Sie von sich in Mehrzahl, erheben Sie sich über die anderen LeserInnen? Was
ich geschrieben habe ist katholische Lehre oder wollen Sie das 4. Hochgebet nicht dazu zählen? Der hl.
Franziskus und zahlreiche andere Tierschutzheilige sind katholische Lehre. Es gibt eben nicht die katholische
Lehre und von vielen uralten Lehren verabschiedet Kirche sich auch hin und wieder. Das scheinen Sie aber
nicht mitzubekommen, denn Sie legen die Bibel aus, wie Sie wollen, weil Sie kein Hintergrundwissen haben.
In keiner Disziplin, sei es Medizin, sei es Physik oder Chemie würden Leute sich außern dürfen, die
keine Ahnung haben. Und insofern habe ich das Recht, Ihnen als Nichtfachmann/Nichtfachfrau zu erklären,
was Sache ist. Und eins ist sicher, solange Würdenträger der katholischen Kirche oder anderer Religionen
gegen die Mitgeschöpflichkeit verstoßen und unsere Erde durch ihr Verhalten noch mehr ruinieren, werde
ich dagegen angehen. Ebenbildlichkeit Gottes besagt genau das, die Schöpfung zu bewahren, zu lieben,
zu achten und den Homo sapiens als das zu sehen, was die Bibel sagt, nämlich ein Geschöpf des 6. Tages.
#53 chico flojo 10:24:07 | Donnerstag, 2. September 2010
@Brigitte Bussmann Hören Sie endlich auf, Ihre perönliche Meinung als Wahrheit darzustellen. Wir halten
uns an die katholische Lehre – also vergessen Sie’s!! Und sowas wie ein „Kirchentag für Tiere“ kann ja
nur auf deutschem Mist sein – im Land der Schoßhündchen und Dackelknutscher. Da bleibt so etwas nicht
aus, wenn Tieren eine höherer Stellenwert als Menschen einmgeräumt wird.
monens Was ist denn überhaupt Seele? In der Bibel können wir nur lesen, dass mit Seele der Lebensatem
Gottes gemeint ist und der gilt für jedes Leben. Es gibt hier keinen Unterschied zwischen Tier und Mensch.
Mit der Geist-Seele ist wieder mal so eine unsinnige katholische Lehre, die von der Bibel abweicht und
dem Quälen und unsinnigen Töten von Tieren Tür und Tor öffnet und gegen den Dekalog verstößt, gemeint.
Wer keine Ehrfurcht vor dem unscheinbarsten Leben hat, wird es auch nicht vor menschlichem Leben haben.
Kirche zäumt leider zu gern das Pferd von hinten auf. Und manche „Getreuen“ benutzen nicht ihren Verstand,
sondern plappern alles nach, was Kirche in ihrer Hybris den sog. Gläubigen vorgaukelt. Angesichts unserer
zerstörten Erde, sollte auch katholische Kirche mal umdenken und die Schöpfung in den Mittelpunkt stellen,
und nicht nur den Menschen, der alles zerstört.
Die „Seele“ der Tiere ist NICHT unsterblich Das besonders heute oft Schildheben der Tiere auf Höhe des
Menschen ist völlig abwegig. Die Kirche lehrt eindeutig www.razyboard.com/…07914-5962458-0.html Alleine
der Mensch als Leib-Geistseele Geschöpf www.razyboard.com/…07667-5865380-0.html hat eine unsterbliche
Seele mit den Gaben der Vernunft und des freien Willens; sie ist so auch das Ebenbild Gottes
Kirchentag für Mensch und Tieer Erst einmal, wenn von der Schlange im Paradies die Rede ist, ist damit
nicht das Tier Schlange gemeint, sondern die Schlange ist Symbol für das Böse. Das Böse hat also den
Menschen im Paradies zur Sünde verführt, nicht das Tier. Wenn in der Apokalypse vom Tier die Rede ist,
so ist damit das Reich Babylon gemeint, das ebenfalls ein Reich des Bösen in dieser Zeit war. Es wird
nämlich auch vom Guten Hirten in der Bibel gesprochen, vom verloren gegangenen Schaf, das der Hirte sucht
bis er es gefunden hat und dann auf den Schultern nach Hause trägt. Jesus wird zum Symbol für den Guten
Hirten. Bevor Sie, liebe User, etwas für Tatsache halten und ins Netz stellen, denken Sie vorher mal
nach! Die Sprache der Bibel ist wie die Sprache in der Antike überhaupt symbolischer Natur. Tiere sind,
wie die Menschen, die, ich wiederhole mich, in der Biologie zum Tierreich zählen, Geschöpfe Gottes,
ja Gottes geliebte Geschöpfe und Vorläufer der Primaten, und auch des Primaten Mensch. Tiere haben wie
der Mensch den Lebensatem des Schöpfergottes. Schauen Sie mal in katholische Kirchen und zählen Sie
mal wieviel Tiersymbole Sie da finden, allem voran, die Taube als Symbol für die dritte göttliche Tatsache =
Heiliger Geist. Und zum Schluß, das Tier wurde nicht aus dem Paradies vertrieben, nur der überhebliche,
intolerante Mensch, der vergessen hat, dass er aus dem Tierreich genommen zum Ebenbild Gottes wurde.
matt3 Mein Bruder sagt, dass vom Tier auch in der Apokalypse des Johannes geschrieben steht. Kap 13, Kap
17… Der Teufel ist der Beherrscher der Welt. Das steht unter Eph 6,12. Dabei ist nicht von Tieren die
Rede, sondern von Menschen. Nicht ein Mensch hatte Eva im Paradies versucht, sondern ein Tier. Gibt Dir
das nicht auch zu denken? – Tierischer als jedes Tier zu sein, wie es im Faust heisst. Bei den Tieren
unterscheiden wir zwischen Warm- und Kaltblütern. Vielleicht sind die beiden Tiere aus der Offenbarung
Warm und Kaltblüter. Was meinst Du?
Tiere sind keine Gotteskinder… sie sind nicht Zeugen des absoluten Schöpferbewußtseins, sondern Geschöpfe,
die ihre Art repräsentieren und darin eben auch terminiert und beschränkt. Die tierischen Arten leiten
sich ja auch von Gott ab und sind bei ihm also auch aufgehoben und verewigt. Der Sinn der vielfältigen
Natur besteht aber nicht ihr selbst, sondern erst in der Anschauung des Menschen. Sie ist für ihn und
sie lebt und stirbt für ihn.