Der Schaden, den der Ökumenismus anrichtet, ist unermeßlich: „Er ist eine Illusion, ein Truggebilde. Er ist eine gigantische Verirrung“ – erklärt der Mainzer Kirchenrechtler Georg May.
(kreuz.net, Mainz) „Die Behauptung, der Ökumenismus sei unumkehrbar, ist unhaltbar.“
Das betonte der
Mainzer Kirchenrechtler Georg May im Interview mit der katholischen Monatszeitschrift ‘Kirchliche Umschau’.
Er erinnert daran, daß der Ökumenismus auf das Zweite Vatikanische Pastoralkonzil zurückgeht. Dort
habe der Ökumenismus nur den Rang einer praktischen Handlungsanweisung:
„Sobald sich zeigt, und allgemein
zugegeben wird, daß er ein Verhängnis für die Kirche ist, muß – und wird – er eingestellt werden.“
Jeder Papst sei von Amts wegen befugt und verpflichtet, von der Kirche Schaden abzuwenden.
„Der Schaden,
den der besessene Ökumenismus der Kirche zufügt, ist unermeßlich.“
Der Ökumenismus ist eine Epidemie
Hw. May hofft, daß der Heilige Vater den ökumenischen Betrieb beendet.
„Der Ökumenismus ist eine
Illusion, ein Truggebilde. Er ist eine gigantische Verirrung und eine tödliche Gefahr für die Seelen.“
Er sei „wie eine Epidemie über unsere Kirche gekommen“ – erklärt der Kirchenrechtler:
„Er wurde ermuntert
von oben und unten, vom Papst und den Politikern, von Laienbewegungen und Theologenverbänden.“
Theologen
sind Opportunisten
Hw. May erklärte, warum so wenige Universitätstheologen dem Ökumenismus standgehalten
haben: Die meisten von ihnen seien einer „Überflutung von ökumenistischen Postulaten und Veranstaltungen
erlegen“.
Mit und ohne Überzeugung seien die Theologen in die Flut gestürzt und mitgeschwommen.
„Wer
Bedenken gegen den real existierenden Ökumenismus äußert, gerät in der ebenso real existierenden theologischen
Landschaft ins Abseits.“
Die Stellung im Abseits habe Folgen für den Theologen:
„Er hat keine Aussicht
auf eine akademische Karriere, er wird bei wissenschaftlichen Gemeinschaftsunternehmen ausgeschlossen,
er wird bei der Verteilung von Mitteln übergangen. Seine Schriften werden heruntergemacht.
Diese Folgen
mag fast kein einziger Universitätstheologe auf sich nehmen.“
Der Ökumenismus ist bequem
Der Ökumenismus
ist auch bequem – fügt Hw. May hinzu:
„Im Namen des Ökumenismus lassen sich alle Abschwächungen der
Glaubens- und Sittenlehre vertreten, die seit Jahrhunderten die Anziehungskraft des Protestantismus ausmachen.“
Als Beispiele nennt er die Eliminierung des Bußsakraments, die Freigabe der Kinderverhüntung und die
Ehescheidung.
Ökumenisten gälten es „offen“, „modern“ und „zeitgemäß“.
Der Kirchenrechtler fügt
hinzu: „Das wollen fast alle sein.“
Kampf gegen das ökumenistische Unheil
Im Kampf gegen den Ökumenismus
empfiehlt Hw. May, „unermüdlich – gelegen oder ungelegen – die im Namen des Ökumenismus vor sich gehende
Verbildung und Verführung der katholischen Gläubigen beim Namen zu nennen“:
„Wir müssen uns gegen
die Übernahme protestantischer Vorstellungen von Amt, Sakrament und Ehe zur Wehr setzen.“
Hw. May ermutigt
die Gläubigen zur Aufklärung: „Wir müssen die Priester ermuntern und stützen, die sich gegen den überbordenden
Ökumenismus wehren.“
Doch alle Aktivitäten könnten die „notwendige Wende nicht herbeiführen“.
„Die
Überwindung des Ökumenismus setzt eine völlige Regenerierung der Kirche voraus.“
Zuerst müßten Glaube
und Gehorsam, Frömmigkeit und Sittenreinheit wiederhergestellt werden.
Dann würde das „Unheil“, das
im Namen des Ökumenismus angerichtet wurde, erkannt werden – hofft Hw. May.
Fortführung der Reformation
mit anderen Mitteln
Zum ökumenischen Kirchentag in München im letzten Mai sagte Hw. May, daß die Veranstaltung
„aus der Verwirrung stammt und zu weiterer Verwirrung führt.“
Es handle sich um „eine Propaganda-Veranstaltung
des Protestantismus, ein Schlag gegen die Einzigartigkeit unserer Kirche.“
Jedes gemeinsame Auftreten
geweihter Priester mit Laien-Predigern führe die Menschen in die Irre.
Die protestantische Theologie
sehe „zu Recht – im katholischen Ökumenismus die Chance, ganz Deutschland im Protestantismus zu einigen“.
„Der katholische Ökumenismus ist die Fortführung der sogenannten Reformation mit anderen Mitteln.“
Nächstes Mal: Vier Schritte aus der selbstzerstörenden Kirchenkrise
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75 Lesermeinungen
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Fragender: doch nicht Dein Ernst Der von der V2 gepredigte Ökumenismus hat zur einer Abschwächung des
Glaubens geführt und die Kirche mehr den je gespalten. Eine Einheit mit Gauthier le Guignol, nein danke
matt 3: Ideologie Sie müssen doch zugeben, daß durch keine andere Einrichtung, als durch die Ideologie
die meisten Menschenleben vernichtet worden sind, denken Sie nur an die braune und die rote Ideologie
des letzten Jahrhunderts. Auch die Freigabe der Abtreibung, die nur auf der geistigen Grundlage der 68er
Ideologie möglich war, hat schon ausreichend Menschenleben gefordert. Die Nebeneinandernennung dieser
drei Ideologien bedeutet selbstverstämndlich keine Gleichstellung. Auf die Unterschiede habe ich in diesem
Forum wiederholt hingewiesen.
@Jörg du hast irgendwie einen „ismen“-Komplex. Wahrscheinlich sind deine redundanten Wortmeldungen in
dem Zusammenhang Ausdruck deines hausgemachten Guttenbergismus.
„Schaden durch Ökumenismus“ von Georg May May sieht geflissentlich darüber hinweg, daß es um Ökumene
und nicht um Ökumenismus geht. Sofern der den Ökumenismus, also die ideologische Ausgabe der Ökumene,
tatsächlich meint, ist ihm vollumfänglich zuzustimmen, denn jegliche Ideologie führt letztlich in den
Abgrund. Meint er jedoch die Ökumene, so liegt er ausweislich der Abschiedsreden unseres Herrn völlig
falsch, denn gerade dort legt Jesus Christus seinen Jüngern die Einheit mit unmißverständlicher Dringlichkeit
ans Herz. Umbrüche führen bei geistiger Trägheit (eine der sieben Hauptsünden!) immer zur Orientierungslosigkeit.
Das erleben wir im ehemaligen Ostblock nach dem Niedergang des Kommunismus genauso. Aber sollte alleine
deswegen alles beim Alten bleiben?
#74 chico flojo 23:18:47 | Dienstag, 31. August 2010
@Fragender Die Einheit muß letztlich kommen – und wenn es auf den letzten Drücker ist – aber nicht jetzt
und vor allem nicht um jeden Preis. Die katholische Kirche hat schon genug protestantischen Geist eingeatmet.
Es reicht.
#73 Fragender 23:01:15 | Dienstag, 31. August 2010
Der Schaden, den der Ökumenismus anrichtet, ist unermeßlich: … denn er könnte zur Einheit der Christen
führen- welch schreckliche Vorstellung für Kirchenhasser und -spalter!
@Febron: „Immerhin zahle ich fast so viel an katholischer Kirchensteuer pro Monat, dass davon ein Drittel
des Gehalts samt Gehaltsnebenleistungen eines Pfarrers bezahlt werden kann.“ Na, herzlichen Glückwunsch
dazu! Ich hoffe, Sie sind und bleiben auch gesund, damit Sie die wohlverdienten Früchte auch genießen
können!
@kristall: „Klappe halten“? genau darum halt deine klappe und mische dich nicht in katholische angelegenheiten
ein klar!!!! Soll ich „meine Klappe“ (die subproletarische Ausdrucksweise lässt ja tief blicken!) halten,
weil München nicht Hamburg ist? Immerhin zahle ich fast so viel an katholischer Kirchensteuer pro Monat,
dass davon ein Drittel des Gehalts samt Gehaltsnebenleistungen eines Pfarrers bezahlt werden kann.
@kristall: Frau Landesbischöfin Margot Käßmann ist Lutheranerin, und die Landeskirche in Hannover bekenntnismässig
eine lutherische Gemeinschaft. Tonangebend in Deutschland (in den Gremien der EKD, auf den Lehrstühlen
der Theologie) sind aber die Reformierten. Das ist ein Unterschied! München ist auch nicht Hannover,
England ist nicht Frankreich, die USA sind nicht China. Bitte hier nicht immer wieder „evanglisch“ mit
„lutherisch“ gleichsetzen.
„Wer ja sagt zu Jesus, muss auch ja sagen zur Kirche“ Zitat Papst Bendedikt XVI.; gilt auch für die sich
vom geheimnisvollen Leib Christi losgesagten protestantischen Gemeinschaften; die eine heilige katholische
und apostolische Kirche ist keinebanale „zetiliche Institution“; sie umspannt Zeit und Ewigkeit www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
Alleine in ihr setzt die Wahrheit Jesus Christus sein Erlösungswerk fort und alleine durch sie empfangen
auch jene die Gnaden des Heiligen Geistes, die noch fern sind von ihr, um zu ihr zu finden www.razyboard.com/…07887-5849444-0.html
Sie alleine ist die fürsorgende Mutter www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html die auch in der Verklärung
der Ewigkeit als die triumphierende Kirche jubeln wird. Sie alleine kann den Durst der Wahrheit Jesus
Christus nach Seelen www.razyboard.com/…07905-5955905-0.html durch ihre sakramentale Gnadenfülle lindern
@monens Im Mittelpunkt der protestantischen Gemeinschaften steht Jesus Christus der Herr. Sie alle sind
–-- bei im einzelnen unterschiedlicher Ausprägung –-- re=formiert, nämlich auf die Lehrtradition der
ersten Generationen der Christen zurück=geführt. Die römische Kirche hat sich davon entfernt und neben
den Herrn die Maria als „Mutter“, „Himmelskönigin“, Miterlöserin“ usw. gestellt. Über die wahre Kirche
des Herrn empfehle ich auch die nachtodliche Belehrung des Herrn Geheimrats Jung-Stilling: www.uni-siegen.de/…ads/wahre_kirche.pdf
Hier werden einige Merkmale bei einer Begegnung im Stadtkern von Wien herausgestellt.
#58 bejorommer 18:05:33 | Dienstag, 31. August 2010
Monens – vielleicht nur Rechthaberei?????? Das ist die Meinung der Fundamentalisten in der kaht. Kirche.
Was sagst du denn dazu, daß jede Religion für sich in Anspruch nimmt, die einzig richtige zu sein? Wem
soll man denn da glauben???????? Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Hat der Ökumenismus des Konzils nur den Rang einer praktischen Handlungsanweisung? Nein, das Ökumenismusdekret
enthält Lehren, und zwar auch gravierende Irrlehren. So erkennt es z. B. im Widerspruch zur traditionellen
Lehre – den anderen christlichen Gemeinschaften eine Heilsmittlerschaft zu – behauptet es, dass die Kirche
aus Elementen, also aus Teilen erbaut wird – behauptet es, dass diese Elemente z. T. auch außerhalb der
katholischen Kirche existieren – behauptet es, dass die protestantischen Gemeinschaften eine unvollständige
Eucharistie besäßen. Denn nach Artikel 15 von Lumen gentium heißt es von den anderen christlichen Gemeinschaften
„sie anerkennen und empfangen [außer der Taufe] auch andere Sakramente in ihren Kirchen oder kirchlichen
Gemeinschaften.“ Bezüglich der protestantischen Gemeinschaften bezieht sich jenes „andere Sakramente“
auf die Eucharistie und von dieser heißt es in Art. 22 des Ökumenismusdekrets, daß sie „vor allem wegen
des Fehlens des Weihesakramentes die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit (substantia) des eucharistischen
Mysteriums nicht bewahrt haben, …“ Danach hätten die protestantischen Denominationen das eucharistische
Mysterium zwar nicht vollständig bewahrt aber immerhin doch bewahrt, wenn auch unvollständig. Was aber
ist das eucharistische Mysterium? Die Wand-lung der Gaben Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu
Christi. Diese Wandlung findet entweder statt, oder sie findet nicht statt. Es ist also sinnlos, von einem
mehr oder weniger verwirklichten eucharistischen Mysterium zu sprechen.
#53 bejorommer 17:40:24 | Dienstag, 31. August 2010
Sind wir doch einmal christlich und ehrlich Wenn das Christentum insgesamt Bestand und Bedeutung für
die Zukunft haben soll, kommt man einer ehrlich gemeinten von allen christlichen Kirchen getragenen unvoreingenommenen
und auf Augenhöhe betriebenen Ökumene nicht vorbei. Zudem dürfte nur Gott ganz alleine wissen, welche
der christlichen Kirchen ihm und der Wahrheit am nächsten ist. Jegliche Rechthaberei ist da nur noch
vollkommen unsinnig und unproduktiv. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Kein „Konsens“ möglich Ein von „Neuererkreisen“ angestrebte „Konsens“ durch einen aufgezwungenen „Oekumenismus“
jenseits der kirchlichen Tradition ist unmöglich; zwischen der Auffassung „sola scriptura“ protestantischerseits
und der kirchlichen unfehlbaren Lehre der christlichen Religion als eine des Heiligen Geistes ( Hl. Schrift
und hl. Tradition ) steht ein tiefer Graben www.razyboard.com/…07914-5892625-0.html Es darf denn auch
niemals aus falsch verstandener „Menschenfreundlichkeit“ dem Zeitgeist nachgegeben werden www.razyboard.com/…07887-5828156-0.html
Die Kirche als der geheimnisvolle Leib Christi muss den Durst der Wahrheit Jesus Christus lindern helfen www.razyboard.com/…07905-5955905-0.html und Ihn nicht noch mehr leiden lassen
Seltsame Einmütigkeit Mit Recht hat Prof. May die zerstörerische Wirkung von Kardinal Kasper insbesondere
im Hinblick auf den Ökumenismus angeprangert. Aber das Urteil von Kardinal Ratzinger über diesen fiel
ganz anders aus. Anlässlich der Ernennung von Kasper zum Bischof von Rottenburg lobte ihn Ratzinger mit
den Worten: „Die theologische Kompetenz und der pastorale Weitblick Kaspers sind für die katholische
Kirche Deutschlands eine kostbare Gabe.“ Seit wann ist eine glaubenszersetzende Theologie ein Ausdruck
von theologischer Kompetenz, pastoralem Weitblick und eine kostbare Gabe für die katholische Kirche?!
Seit wann ist eine glaubenszersetzende Theologie ein Ausdruck von theologischer Kompetenz, pastoralem
Weitblick und eine kostbare Gabe für die katholische Kirche?! Im Hinblick auf das Ziel der konziliaren
Ökumene dürften beide übereinstimmen, denn wenn Kardinal Ratzinger sagt: „Das eigentliche Ziel aller
ökumenischen Bemühungen muß natürlich bleiben, den Plural der voneinander getrennten Konfessionskirchen
in den Plural von Ortskirchen umzuwandeln, die in ihrer Vielgestalt real eine Kirche sind“, dann kann
er des Beifalls und der Unterstützung von Kardinal Kasper bei der Verfolgung dieses Zieles sicher sein.
Wenn Benedikt XVI., der sich auch seit Beginn seines Pontifikats hinter den pastoralkonziliaren Ökumenismus
stellt, diesem ein Ende bereiten wollte, dann müsste er eine Revolution seiner diesbezüglichen Gesinnungsart
vollziehen.
#50 chico flojo 16:49:16 | Dienstag, 31. August 2010
Aaach soo… Sie meinen unseren Heiligen Vater Benedikt XVI… Na, das muß einem ja dann auch mal gesagt
werden… (Wieso muß ich jetzt an Pferderennen denken?)
Schade, dass nicht mehr Persönlichkeit wie Professor May gibt, die sich nicht scheuen die Dinge beim
Namen zu nennen. Nur ein Blinder vermag die verheerenden Folgen der von den Frevlern Roncalli, Montini
und Woytila geförderten Ökumene nicht zu erkennen. Oberstudienrat Holzer hat sie vor mehr als dreissig
Jahren mit seiner bahnbrechenden Studie: Vatikanum II, Reformkonzil oder Konstituante einer neuen Kirche
aufgezeigt. Ökumenisch gesinnt sein kann nur Jemand, dem die unzähligen Glaubensschätze unserer heiligen
Mutter Kirche gleichgültig sind. Das haben Roncalli, Montini und Woytila mehr als einmal bezeugt
#45 chico flojo 15:05:28 | Dienstag, 31. August 2010
@sriz Doch – es wird sie geben. Aber das werden Sie oder ich wohl nicht mehr erleben – zumindest nicht
in unserem jetzigen Zustand. Es sei denn, wir erleben das Ende aller Zeiten noch mit. Und es mag hie und
da einen gewissen Konsens geben – oder man führt ihn herbei. Das ändert aber nichts am Inhalt von ‘Dominus
Jesus’.
Dominus Iesus Aber sicher, chico flojo. Ändert aber nichts daran, dass Benedikt Realist genug ist, um
zu wissen, dass es keine ‘Rückkehrökumene’ geben kann und geben wird. Und er handelt(e) auch danach.
Bestes Beispiel dafür ist die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, die nicht einfach die katholische
Position übernahm, sondern einen Konsens zwischen evangelischem bzw. lutheranischem und katholischen
Veständnis darstellt.
#43 Palmström 14:47:23 | Dienstag, 31. August 2010
Truggebilde und gigantische Verirrung… zweiter Teil der Schreckenslitanei…: Papstbesuch in der römischen
Synagoge, Koranlesung des Papstes, interreligiöser Dialog, Gebetsgemeinschaft mit heidnischen Religionsvertretern,
jüdische Herkunft des Jesus, Schwächung des Cesaropapismus, Anbohren der Infallibilität, Infragestellung
der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel, Aberkennung der blutigen Gegenwart JX im Abendmahl, Abschaffung
der knieenden Mundkommunion, Verhöhnung der altehrwürdigen lateinischen Sprache, Unterminierung der
Rubrikenfrömmigkeit, Lästerung der mit dem Rücken zum Volk zelebrierenden Priester, Anzweifeln des
Holocaust, Aufweichung der ewigen tridentinischen Liturgie, Hinterfragung dass die Erde keine Scheibe
ist, Schöpfungsbericht als Mythendichtung, schädliche Interpretation des buchstabengetreuen Bibelglaubens…
zwischen den einzelnen Rufen lässt sich sinnvoll einfügen: Wir bitten um Gehör…!
#41 chico flojo 14:32:01 | Dienstag, 31. August 2010
Eklärung Dominus Jesus ÜBER DIE EINZIGKEIT UND DIE HEILSUNIVERSALITÄT JESU CHRISTI UND DER KIRCHE www.vatican.va/…ominus-iesus_ge.html
Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 6. August 2000, dem Fest der Verklärung des
Herrn. Joseph Card. Ratzinger Präfekt Tarcisio Bertone, S.D.B. Erzbischof em. von Vercelli Sekretär
Na, sriz – können Sie sich auch noch an die Wogen erinnern, die dieses Schreiben hervorgbracht hat?
Wer die Kirche angreift, greift die Wahrheit Jesus Christus an Lange genug haben als „römisch Katholiken“
verkleidete Gesinnungsprotestanten die Kirche von innen zersetzt. Wir haben auch in diesem Forum genügend
„bej(o)jammernswerte“ Beispiele. Die Kirche und ihre unfehlbare Lehre ist nicht von der Wahrheit Jesus
Christus zu trennen; sie ist der geheimnisvolle Leib Christi www.razyboard.com/…07887-5852715-0.html
„Wer ja sagt zur Wahrheit Jesus Christus, muss auch ja sagen zur Kirche“ ( Papst Benedikt XVI.) In der
einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche setzt die Wahrheit Jesus Christus das Erlösungswerk
fort www.razyboard.com/…07691-5948612-0.html Sämtliche anderen „Vorstellungen“ sind menschengemachte
Selbstgerechtigkeit und widersprechen dem Willen Gottes www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html Der
Wind dreht sich; „Neuererexperimente“ sind Auslaufmodelle und werden versanden; die neue Generation Priester
findet wieder zurück zur lange brach liegen gelassenen hl. Tradition www.razyboard.com/…07887-5896399-0.html
#39 Palmström 14:24:13 | Dienstag, 31. August 2010
Truggebilde, gigantische Verirrung, heilsgeschichtlicher Super-GAU, tödlich endende Irrfahrt, sündhaftes
Ranschmeissen, Verhöhnung der heiligsten Wahrheiten, Verballhornung, höchster Glaubensschätze, tödlicher
Modernismus, vatikanischer Offenbarungseid, Atomisierung der zu keinem Zeitpunkt realen Einheit, mangelndes
Sündenbewusstsein, Verächtlichmachung der Ohrenbeichte, Aufweichung von Sitte und Moral, Untergang der
Heiligenverehrung, Mahlfeier anstatt Eucharistiefeier, totale Nestbeschmutzung, Aufwertung Luthers, roter
Teppich für Melanchton, Akzeptanz Zwinglis, Heimholung Calvins…Untergang des Abendlandes, Ende der
Pilgerfahrten, Niedergang der Glaubenszentren Vesperbild, Wigratzbad und Zaitzkofen, Ablehnung der Soutane,
Aufwertung der Krawatte, Verhöhnung der Tüllalben und der Bassgeigen-Gewänder… Das alles sind die
Früchte des Ökumenismus …ohhh tempera, ohhh mores wie böse darf das enden…? o^/
#38 bejorommer 14:15:38 | Dienstag, 31. August 2010
Teufelswerk Jegliche Rechthaberei unter den christlichen Kirchen dürfte Teufelswerk sein, denn die zerstört
ja nur. Jesus hat dagegen Brüderlichkeit gepredigt. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#37 karljosef 14:15:16 | Dienstag, 31. August 2010
berens Die Frage ist nicht , Hatte Luther recht, sondern hat er noch heute recht. Bei der Gründung der
evagelischen Gemeinschaft war es nur als Notgruppe geplant mit dem Ziel- wenn die Katholen sich verändert
hatten- wieder einzutreten. sriz: geben sie ratzinger ekklesiologie in google ein
Der drohende Islam ist „hausgemacht“ Und zwar von jenen, die über Jahrzehnte damit beschäftigt waren,
unter sogenanntem „Dialog“ die Relativierung von unfehlbaren Glaubenswahrheiten der Kirche voranzutreiben.
Ein erschreckendes Beispiel des „Dialogerfolges“ www.razyboard.com/…08950-5927068-0.html Das sich Bequemmachen
in einem selbstgebastelten „Oekumenismus“ zeitigte vielerorts das „Opfern“ der unfehlbaren kirchlichen
Lehre auf dem „Altar der Oekumene“; man betrachte diese unfassbaren Zustände www.razyboard.com/…08950-5853619-0.html
Die Kirche ist zum Tummelplatz „individueller Liturgie-Wünsche“ geworden, die sich nahtlos ins Freizeitvergnügen
„einfügen lassen“ www.razyboard.com/…07921-5933219-0.html oder gleich nur noch dem „Spass“ dienlich
sein sollen www.razyboard.com/…08950-5933128-0.html Die eine heilige katholische und apostolische Kirche
kann nur wieder gesunden, wenn ihr „Herz“, das hl. Messopfer www.razyboard.com/…07690-5822815-0.html
wieder überall in demütiger Ehrfurcht gefeiert wird und die lange genug geduldeten „Expermimenten“ die
Türe gewiesen wird.
@karljosef Benedikt sieht es auch so. Ach? Das können Sie sicher mit einem Original-Zitat unterlegen?
Bin gespannt. „Wer war denn zuerst da“ ist übrigens nicht das cleverste Argument. Das Christentum war
auch nicht zuerst da…
#34 das war's † 14:09:56 | Dienstag, 31. August 2010
@bejorommer Die Argumente sind heute ebenso fadenscheinig wie damals. Der Teufel hat verlangt zu sieben.
Der Gehorsam gegenüber der Kirche Christi ist unbedingt notwendig für das Seelenheil und die ganze Christenheit.
#33 bejorommer 14:06:15 | Dienstag, 31. August 2010
Karljoserf – versuche doch einmal ehrlich zu bedenken Was war denn der Grund für die Trennung? Hatte
Martin Luther nicht mehr als Recht? Wohin hatte die kath. Kirche sich da verirrt? Josef Berens (als einfacher,
selbst denkender Katholik
#32 karljosef 14:00:26 | Dienstag, 31. August 2010
Alle Christen sollen zusammenfinden aber wo? In der Katholischen Kirche? Bei Lutheranern? Calvinisten,
Orthodoxen Methodisten? Wer war denn zuerst da und entspricht dem Willen Christi? Die Katholische Kirche.
Somit müssen alle katholisch werden. Benedikt sieht es auch so.
#30 bejorommer 13:46:15 | Dienstag, 31. August 2010
Ökumene ist nötiger denn je Kommen wir doch mal wieder auf den Boden. Die Ökumene was nie wichtiger
und nötiger als heute und sollte eine gemeinsame Suche nach Gott und der Wahrheit sein. Jegliche Rechthaberei
ist da vollkommen unsinnig, denn keine Religion und auch keine der christlichen sollte so überheblich
und vermessen sein, zu behaupten bedingunslos alleiniger Wahrheitseigner zu sein. Gerade jetzt, wo doch
der Islam droht, vielleicht in absehbarer Zeit die Religion Europas zu werden, müßten doch alle Christlichen
Kirchen und Religionen sich brüderlich zusammen tun, auf Augenhöhe miteinander umgehen und gemeinsam,
anhand des Evangeliums nach einem Weg suchen, wie man wieder glaubwürdiger und wieder mehr Akzeptanz,
vielleicht sogar auch in der Verschiedenheit, bei den Menschen erlangen kann. Nur so dürfte das Chriswtentum
noch eine wirkliche Chance in der modernen Welt haben. Jegliche Rechthaberei ist da vollkommen unsinnig
und beweist doch eher Unsicherheit. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
#29 marienkind 13:44:08 | Dienstag, 31. August 2010
Theologicus Haereticus – Widerspruch! Der Widerspruch gilt Ihnen – defendor hat in allen Punkten 100 %
recht. Er schildert haargenau die derzeitige Lage in der RKK. Möglicherweise interessiert das im Moment
wirklich nur ein paar „Spinner“, aber es wird eine Zeit kommen, in der man diese dann beneiden wird –
nämlich dann, wenn das Unbefleckte Herz Mariens triumphiert und die Kirche in neuem Glanz erstrahlt.
Und dass alles so kommen würde, wie es zur Zeit ist, wußte Paulus schon vor fast 2000 Jahren: „Es werden
Zeiten kommen, in denen man die gesunde Lehre nicht mehr erträgt und sich zum Ohrenkitzel Lehrer nach
eigenen Gelüsten beschafft. Von der Wahrheit aber wird man das Ohr abwenden und sich Fabeleien zuwenden
(2 Tim. 4,3)“
#27 das war's † 13:31:24 | Dienstag, 31. August 2010
@chico flojo sehr guter Beitrag. Sehe ich ebenso. Ökomene kann nur bedeuten die Bäume zu sehen, welche
Früchte sie hervorgebracht haben. Ein guter Baum bringt gute Früchte. Also ist auch nicht jeder dazu
geeignet sich an den Früchten anderer zu messen. Nehmen wir das Beispiel der unzähligen Heiligen. Ist
es eine Scheuklappe, welche die Religionen dies nicht unterscheiden lässt, oder die Zeichen Jesu. Viele
glauben nicht, dass Jesus der Messias ist. Sie haben keinen Grund dazu, weil Jesus im AT bereits prophezeit
worden ist. Wenn sie also Ihm schon nicht glauben, wieso sollen sie es dann plötzlich von einem anderen
Standpunkte aus tun? Die Kirche ist das sehr mehr als 2000 Jahren und ihre Früchte sind nicht weltlich,
sondern geistlich. Das zu unterscheiden fällt jeder Ökomene schwer.
#26 chico flojo 13:25:37 | Dienstag, 31. August 2010
@juemec und Eingeständnisse zu machen. Eingeständnisse bzgl. was? Der Lehre? Darauf kommt es letztlich
an. Daran ist alles zu messen. Wenn „Eingeständnisse“ bedeutet, Abstriche von der Wahrheit zu machen,
dann läßt man die Dinge besser ruhen und versucht nicht, etwas zusammenbringen, was nicht zusammen paßt.
#25 karljosef 13:24:45 | Dienstag, 31. August 2010
calroline, da du wikipedia magst Hexerei war für die Kirche kein derart bedrohliches Vergehen wie die
Häresie. Dies wird deutlich in der Anweisung Papst Alexanders IV. vom 20. Januar 1260 an die Inquisitoren,
Hexen seien nicht aktiv zu verfolgen, sondern auf Anzeigen hin festzunehmen. Prozesse gegen Hexen sollten
bei Zeitmangel zurückgestellt werden, die Bekämpfung von Häresien habe Vorrang. Später verurteilte
die Inquisition sogar zeitweise die Hexenprozesse. Hochgeschwender sieht die Ursache von Hexenverfolgungen
insbesondere in konfessionellen Gegensätzen und sieht die neuzeitlichen europäischen und die sehr späten
Hexenverfolgungen in den USA als gut vergleichbar an. Hexenverfolg. seien eine geradezu typische Erscheinung
im Gefolge konfessioneller Spaltungen; im Gegensatz zum postreformatorischen Mitteleuropa seien sie in
Südeuropa kaum oder nur in gemäßigter Form erschienen.
Defendor – Widerspruch! Auch mit Ihren schwülstigen, umständlichen Beiträgen ändern Sie Gott sei Dank
nichts an der zielstrebigen Arbeit der Oekumene-Bewegung. Alles, was Sie schreiben, trieft vor pseudo-katholischer
Arroganz. Es verpufft, weil niemand, außer ein paar Spinnern, Ihnen folgen mag.
#23 das war's † 13:21:27 | Dienstag, 31. August 2010
@juemuc Unbequem ist es aufeinander zuzugehen und Eingeständnisse zu machen. Wer vor der eigenen Türe
kehrt, braucht sich um die Sünden der Andere nicht zu kümmern.
Was an Ökumene bequem sein soll… ist mir ein Rätsel. Ökumene ist eine der kompliziertesten Unternehmen
der Christenheit überhaupt. Bequem ist es sich in seinem konfessionellen Séparée zu verkriechen und
sich schön dem traditionalistischen Diktat zu unterwerfen. Unbequem ist es aufeinander zuzugehen und
Eingeständnisse zu machen.
#21 chico flojo 13:05:11 | Dienstag, 31. August 2010
@Caroline Was Menschen denken und tun, ist und bleibt menschlich im tieferen Sinne des Wortes. Und Menschen
sind auch immer Kinder ihrer Zeit. Also tun sie Dinge, die zeitgemäß sind und – auch mit der christlichen
Brille betrachtet – aus unserer heutigen komfortablen Situation beleuchtet besser nicht geschehen wären.
All dies ändert aber nichts am katholischen Glauben bzw. an der Lehre – nicht ein Jota. Ich kann mich
übrigens nicht daran erinnern, irgendwo geschrieben habe, daß ich das Mittelalter in seinem ganzen Umfange
als erstrebenswert erachte oder es herbeizuwünschen sei. Das würden Sie sich wohl wünschen, daß dem
so wäre. Aber den Gefallen tu ich Ihnen nicht. Ich sprach von zwei Seiten der einen Medaille. Sie haben
von einer gesprochen – nach der anderen haben Sie gar nicht erst gefragt. Und wenn jetzt Domenico Tuttisanti
hier wäre, könnte er Ihnen auch die entsprechende Bulle anführen, in der eben die Sklaverei und andere
Dinge verdammt wurden. Dann gab es noch den Bartolomeo de las Casas – ein Dominikanermönch, der sich
in der Karibik sehr unbeliebt gemacht hat. Es wäre auch mal interessant sich darüber kundig zu machen,
wie das allgemeine Denken bzgl. der Sklaverei z.B. im 6. oder 7.Jh. aussah. Sie nehmen einfach Zitate
aus einem zeitlichen Zusammenhang heraus und versuchen dann, die ganze Sache mit den Kriterien des 21.Jahrhundert
einzuordnen. Das ist eine unhistorische Vorgehensweise. Und Ambrosius war ja noch früher – die Sklaverei
wurde erst sehr viel später abgeschafft.
Caroline /Prof. May Darf ich Sie darauf hinweisen, daß Baptisten und von ihnen gerprägte Staaten, wie
ab 1638/39 ihre Staatsgründung Rhode Island, nie Menschen wegen ihres Glaubens umbrachten, da sich die
damals wie heute – und wie oft auch andere Evangelikale – theologisch wie ethisch strikt konservativen
(Hr. Prof. May), 1611 entstandenen Freien Baptisten bereits seit 1611 ununterbrochen zum Menschenrecht
auf Religionsfreiheit für Anhänger aller Religionen und Religionslose bekannt haben? .
Aufgrund der nachkonziliären „Neuerungs“-Manie“ …sehen wir die Gefährdung der sakralen Identität
nicht bloss an der Tatsache der oft erschreckenden „Optik“ ( aussen wie innen ) nachkonziliärer Kirchenbauten
sondern auch an der gleichsam Verödung ihrer sakralen Identität, nicht zuletzt auch durch eine „theologische
Leerräumungs-Reform“ unbeschreiblichen Ausmasses. Der Blick fällt denn in einer kühl-kahlen Atmosphäre
nahezu überall auf einen – tristen – „Altar-Tisch“ protestantischer Prägung, der den – falls überhaupt
noch vorhandenen Hochaltar – ins „Abseits“ stellt. Heiligen-Statuen / Heiligenbilder sind denn in nachkonziliären
Kirchen nahezu überhaupt nicht mehr zu finden, stattdessen bieten „künstlerisch gestaltete Inneneinrichtungen“
( besser Ver-unstaltungen )Gelegenheit, auch die Bestuhlung (!) ( oft ohne jegliche Möglichkeit des Kniens )
als Beleg für den angesagten „Menschen-Dienst“als „Neurung“ einbringen zu können. Die damit verbreitet
werden sollende „Botschaft“ weist in die Richtung der „menschlichen Gemeinschaft“ als Mittel zur Selbstheilung.
Unverbindliches „gemeinsames Mahl-Halten“ als „Menschen-Dienst“ bestimmt vielerorts die Liturgie und zeitigt
die – unberechtigte – „Hand- und Stehkommunion“ sowie die – ebenso unberechtigte – Einführung von „KommunionhelferInnen“
„Oekumenisch“ genehm folgt womöglich bald auch das „Wegtolerieren“ der GEGENWART CHRISTI im Tabernakel
?! Hw May ist voll zuzustimmen ! dominus-iesus.de/…loria-Polo-Ortiz.htm
#17 Melchisedek 11:52:04 | Dienstag, 31. August 2010
Oops: Kopp- Nachrichten Die Kopp- Nachrichten sind heute heiß: Obama hat wohl mit FBI in Verbindung gestanden
und schon seine Eltern unterhielt Kontakt zu den Rothschilds und Rockefellern. Mit anderen Worten: Er
wurde von diesen aufgebaut
#16 Caroline † 11:36:12 | Dienstag, 31. August 2010
nochmals an Chico und lieber Chico, noch etwas, gerade die katholische Kirche hat die Armen und Sklaven
wenig ermutigt nach oben zu streben oder gar die eigene Freiheit zu suchen. Sie wollen dieses Kastendenken
den Protestanten unterjubeln, Ihre Katholiken waren hier nicht besser. Lesen Sie einmal diese Zitate:
Die Sklaverei ist ein Gottesgeschenk. (Kirchenlehrer Ambrosius) [Die Sklaven sollen] zur Ehre Gottes noch
eifriger Sklavendienste tun, damit sie herrlichere Freiheit von Gott erlangen. (Bischof Ignatius) Die
Sklaven sollen ihren Freikauf nicht aus der gemeinsamen christlichen Kasse fordern; sie sollen sich nicht
aufblähen, sondern zur Ehre Gottes noch eifriger Sklavendienste tun, damit sie herrlichere Freiheit von
Gott erlange. (Bischof Ignatius) Wer daher vom Bischof bis zum Subdiakon herab aus fluchwürdiger Ehe,
sei es mit einer Freien oder mit einer Sklavin, Söhne erzeugt, soll kanonisch bestraft werden; die aus
einer solchen Befleckung erzeugten Kinder sollen nicht bloß die Verlassenschaft ihrer Eltern nicht erhalten,
sondern auf immer als Sklaven der Kirche angehören, bei der ihrer Väter, die sie schandmäßig erzeugten,
angestellt waren. (Das 9. Konzil von Toledo, 655)
#14 Caroline † 11:30:59 | Dienstag, 31. August 2010
@ chico Lieber Chico, Sie verstehen mich leider überhaupt nicht. Ich glaube, ein Reicher ist reich, weil
er einfach Glück gehabt hat. Das Glück, nennen Sie es Zufall, hat ihm ein reiches Elternhaus, eine gute
Geschäftsidee oder einen Lottogewinn zugespielt. Irgendwelche Korrelationen mit Sünde ist hier nirgends
für mich erkennbar! Materialismus hat viele Schattenseiten, das ist überhaupt keine Frage. Und das Mittelalter
mag auch einige positive Dinge aufgewiesen haben. Aber wenn Sie in der Summe das Mittelalter voziehen,
nur zu! Aber dann sollten Sie beim nächsten Arztbesuch daran denken, dass eine Krebstherapie oder ein
künstliches Hüftgelenk Errungenschaften der Moderne sind! Einen christlichen Gotttesstaat nach mittelalterlicher
Prägung, bei der man umgebracht wird, wenn man nicht der Meinung der katholischen Kirche folgt, bei der
man keine freien Schulen besuchen kann, keine einzige Wissenschaft frei praktizieren kann, ist für mich
nichts. Sie sprechen von 2 Seiten der Medaille. Dann hier meine Frage: Ist für Sie denn Meinungsfreiheit,
Demokratie, Gewaltenteilung, freie Wissenschaften, Moderne Medizin, Rentenversicherung, Krankenversicherung
keine enorme Errungenschaft! Ich ziehe auch den Arzt dem Exorzisten vor, aber jeder wie er mag!
#12 chico flojo 11:11:10 | Dienstag, 31. August 2010
@Caroline Und sie favorisieren wahrscheinlich die Vorstellung, daß ein gutsituierter Mensch der Gnade
Gottes teilhaftig ist und der Arme nur aus einem Grunde eben so arm ist, wie er ist: Wer er zu viele Sünden
begangen hat. Genau das ist nämlich aus dem Protestantismus entstanden. Also ist ein Reicher, ein Kapitalist
eben deshalb so reich, weil er ein guter Mensch ist, nicht gegen die 10 Gebote verstößt – wobei gegen
das Gebot, nicht nach dem Gut seines Nächsten zu trachten, permanent verstoßen wird. Oder wie wollen
Sie Ausbeutung bezeichnen? Der Materialismus – auf nichts anderes ist das Kapital fixiert – ist ein Kind
des Protestantismus. Ich finde es sehr aufschlußreich, daß andauernd und ohne Unterlaß Bezug auf das
Mittelalter gezogen wird. Steckt da vielleicht Einfallslosigkeit dahinter? Ich und 28 andere werden sich
in den nächsten zwei bis drei Semestern ausgerechnet mit dem Mittelalter beschäftigen und mit dem Rabauken
Chlodwig beginnen. Aber eines weiß ich schon jetzt: Wer es vorzieht, nur EINE Seite der Medaille zu betrachten,
sollte Geschichte besser beiseite lassen. Kein guter Historiker würde so etwas, was Sie versuchen, unterschreiben.
Selbst auf Arte bekommt man Dokumentationen zu sehen, die sich weit seriöser mit dieser Problematik beschäftigen.
Ich hab’s noch immer auf Video. Was Menschen tun, ist und bleibt menschlich im tieferen Sinne des Wortes.
Und Menschen sind auch immer Kinder ihrer Zeit. Also tun sie Dinge, die zeitgemäß sind – auch wenn sie
mit der christliche…
#11 Caroline † 11:08:50 | Dienstag, 31. August 2010
@ karljosef Soso, die katholische Kirche hat hier gebremst. wie zB im Erzbistum Würzburg? Oder waren
das auch die Protestanten Mit den Namen der Würzburger Fürstbischofe Julius Echter von Mespelbrunn und
seinem Neffen Philipp Adolf von Ehrenberg sind die schlimmsten Hexenverfolgungen im Würzburger Territorium
verbunden, die zwischen 1626 und 1630 ihren Höhepunkt erreichten. Im Stift brannten über 900 „Hexen“,
allein in der Stadt Würzburg an die 200. Die Hexenverfolgung erfasste Menschen aller Stände: Adlige,
Ratsherren und Bürgermeister wurden neben einfachen Leuten verbrannt. 20 Prozent der in Würzburg Verbrannten
waren Priester und Ordensleute. Einsatz für angeklagte Hexen führte zum eigenen Prozess Aber verstehen
Sie mich nicht falsch. Ich bin genauso gegen einen katholischen, wie protestantischen oder islamischen
Staat. Alle haben Menschen umbebracht! Der Staat ist von der Releigion strikt zu trennen!
#9 Caroline † 10:52:42 | Dienstag, 31. August 2010
@ chico Unsere jetzige Gesellschaftsform ist protestantisch geprägt – der Kapitalismus einer seiner schlimmsten
Auswüchse. Soso Chico, dann favorisieren Sie wohl die katholisch geprägte Gesellschaftsform des Mittelalters.
Die war gekennzeichnet durch: Ausbeutung der Massen Prunk und Protz für Adel und Klerus Keine Krankenversicherung
Keine Rentenversicherung Keine freien Wissenschaften, Ärzte ohne jede medizinische Wissenschaft Lebenserwartung
um die 30 Jahre Hohe Kindersterblichkeit Keine Kenntnis des Evangeliums in der breiten Bevölkerung Hexenverfolgung
Ermordung geistig Kranker Zwangsmissionierungen Judenverfogung etc. etc. Ok, lieber Chico, ich respektiere
natürlich Ihre Meinung! Mir persönlich ist da die heutige Gesellschaft aber viel viel lieber! Ihr Katholiken
mit Eurer Mittelalterverehrung erinnert mich an die DDR-Nostalgiker. Kommen im Jetzt und Heute nicht zurecht
und flüchten sich in eine romantische Vergangenheit die so nie existiert hat. Bitte einfach mal aufwachen
und die Realitäten wahrnehmen!
Wenn die Kirche Christi in der Katholischen Kirche verwirklicht ist , dann ist nur eine Rückkehrökumene
möglich. Wenn die katholische Kirche nur eine unter vielen ist, dann hat der Ökumenismus recht. Nur
die zweite Möglichkeit wurde von Pozzo ausgeschlossen.
@chico flojo May spricht von ‘Ökumenismus’ und meint die Ökumene. Rückkehrökumene? Das hätten Sie
gern. Da können sie lange warten. Betonköpfe haben ausgedient.
#6 Botschafter 10:47:44 | Dienstag, 31. August 2010
falscher Sinn Der Ökumenismus ist nicht an sich falsch. Es gab ja schon früher ökumenische Konzile.
Der Sinn des Begriffs Ökumene wurde gebogen, dies ist das Problem. Ökumene will heute als gewichteter
arithmetischer Durchschnitt gelten, statt als Einheit in der Wahrheit. katholik.ch
#5 chico flojo 10:43:59 | Dienstag, 31. August 2010
Prof. May redet aber nicht von der „Ökumene“, sondern von der Ideologie des „Ökumenismus“. Und die gilt
es wahrlich zu bekämpfen. Und es waren die Protestanten, die Luther, Zwinglis und wie sie alle heißen,
welche die Glaubensspaltung herbeigeführt haben – nicht umgekehrt. Und wer spricht eigentlich für die
Protestanten? Wer hat das letztendliche Sagen, wenn es um die Lehre geht? Niemand. Alle berufen sich auf
Christus – und jeder sagt etwas anderes. Es kann letztendlich nur eine Rückkehrökumene geben. „Wir müssen
uns gegen die Übernahme protestantischer Vorstellungen von Amt, Sakrament und Ehe zur Wehr setzen.“ Unsere
jetzige Gesellschaftsform ist protestantisch geprägt – der Kapitalismus einer seiner schlimmsten Auswüchse.
#4 Caroline † 10:39:18 | Dienstag, 31. August 2010
Der Beitrag erinnert mich an einen Betonkommunisten der vor Galsnost und Perestroika in den Zeiten Gorbatschows
warnt. Aber wie sagt man so schön: Wer zu spät kommt den straft die Geschichte! Betonköpfe haben es
überall schwer!
Schon mal was von ‘ut unum sint’ gehört, Herr May? Macht nicht den Anschein. Ist aber auch egal. Die
Ökumene ist beim Papst in besten Händen. Vernünftiger Mann, der Papst.