Piusbruderschaft
Warum Erzbischof Lefebvre die Unterredungen mit Kardinal Ratzinger abbrach
Am 5. Mai 1988 erzielte der Vatikan ein Übereinkommen mit der Piusbruderschaft. Doch am 19. Juni wurde es widerrufen. Die damalige Presseerklärung von Mons. Marcel Lefebvre.
Erzbischof Marcel Lefebvre
Erzbischof Marcel Lefebvre
(kreuz.net) Man versteht diesen Abbruch tatsächlich schwer, wenn man die Unterredung nicht in ihren historischen Zusammenhang einordnet.

Obwohl wir die Beziehungen zum konziliaren Rom niemals abbrechen wollten, selbst nicht, nachdem die erste römische Visitation vom 11. November 1974 von sektiererischen und nichtigen Maßnahmen – der Schließung des Werkes am 6. Mai 1975 und der „Suspendierung“ im Juli 1976 – gefolgt war, konnten diese Beziehungen nur in einem Klima des Mißtrauens stattfinden.

Es gibt keinen größeren Sektierer als einen Liberalen

Der [katholische Publizist] Louis Veuillot († 1883) sagt, es gebe keinen größeren Sektierer als einen Liberalen.

Denn mit Irrtum und Revolution kompromittiert, fühlt er sich von denen verurteilt, die in der Wahrheit verbleiben, und so kommt es, daß er sie, wenn er die Macht besitzt, mit Erbitterung verfolgt.

Das ist unser Fall und der Fall all derer, die sich den liberalen Texten und den liberalen Reformen des Konzils widersetzt haben.

Sie wollen absolut, daß wir ihnen gegenüber einen Schuldkomplex haben, während sie es sind, die der Falschheit schuldig sind.

Daher fanden die Kontakte zu Kardinal Śeper und Kardinal Ratzinger in den Jahren 1976 bis 1987 immer in einem gespannten, wenn auch höflichen Klima statt, aber doch auch mit einer gewissen Hoffnung, daß man – angesichts der immer rascheren Selbstzerstörung der Kirche – uns schließlich mit Wohlwollen betrachten würde.

Bis dahin war das Ziel der römischen Kontakte mit uns, uns zur Annahme des Konzils und der Reformen und zur Anerkennung unseres Irrtums zu bringen.

Römische Versprechen

Die Logik der Ereignisse mußte mich dazu führen, zur Sicherstellung der Priesterweihen und Firmungen einen Nachfolger, wenn nicht zwei oder drei zu verlangen.

Angesichts der beharrlichen Weigerung Roms verkündete ich am 29. Juni 1987 meine Entscheidung, Bischöfe zu weihen.

Am 28. Juli eröffnete Kardinal Ratzinger neue Horizonte, die legitimerweise glauben machen konnten, daß Rom uns endlich mit günstigeren Augen betrachte.

Es war nicht mehr die Rede von einem zu unterschreibenden Lehrdokument oder von einer Bitte um Verzeihung, sondern es wurde endlich ein Visitator angekündigt, die Gesellschaft könne anerkannt werden, die Liturgie würde die von vor dem Konzil sein, die Seminaristen würden in demselben Geist verbleiben!

Wir gingen nun darauf ein, in diesen neuen Dialog einzutreten, doch unter der Bedingung, daß unsere Identität gegen liberale Einflüsse sicher geschützt werde durch aus den Reihen der Tradition genommene Bischöfe und durch eine Mehrheit an Mitgliedern in der »Römischen Kommission für die Tradition«.

Veränderte Bedingungen

Nun aber haben sich nach der Visitation durch Kardinal Gagnon, von der wir immer noch nichts wissen, die Enttäuschungen gehäuft.

Die Unterredungen, die im April und Mai folgten, haben uns sehr enttäuscht.

Man legt uns einen Lehrtext vor. Man fügt noch das neue Kirchenrecht hinzu. Rom behält sich fünf der sieben Mitglieder der Römischen Kommission vor, darunter der Präsident – der Kardinal Ratzinger sein wird – und der Vizepräsident.

Die Frage des Bischofs wird mit Mühe gelöst: Man beharrte darauf, uns zu zeigen, daß wir keinen bräuchten.

Der Kardinal läßt uns wissen, daß man dann in Saint Nicolas du Chardonnet eine neue Messe zelebrieren lassen müsse. Er insistiert auf der einzigen Kirche, jener des Zweiten Vatikanums.

Klima degeneriert

Trotz diesen Enttäuschungen unterzeichne ich am 5. Mai das Protokoll. Doch bereits das Datum der Bischofsweihe schafft Probleme.

Dann wird mir ein Entwurf zu einem um Verzeihung bittenden Brief an den Papst gereicht.

Ich sehe mich genötigt, einen Brief zu schreiben, in dem ich drohen mußte, Bischöfe zu weihen.

Das Klima sieht ganz und gar nicht mehr nach brüderlicher Zusammenarbeit noch nach einer einfachen, klaren Anerkennung der Bruderschaft aus.

Für Rom ist das Ziel der Gespräche die Versöhnung, wie Kardinal Gagnon in einem Interview mit der Zeitung ‘L’Avvenire’ sagt – das heißt die Rückkehr des verirrten Schafes in den Schafstall.

Ebendies bringe ich in dem Brief an den Papst vom 2. Juni zum Ausdruck: „Das Ziel der Unterredung ist für Sie nicht das gleiche wir für uns.“

Die Tradition ist die einzige Möglichkeit zur Erneuerung der Kirche

Wenn wir an die Geschichte der Beziehungen Roms zu den Traditionalisten von 1965 bis heute denken, so sind wir wirklich genötigt festzustellen, daß das eine pausenlose, grausame Verfolgung ist, um uns zur Unterwerfung unter das Konzil zu nötigen.

Das neueste Beispiel ist das Seminar „Mater Ecclesiae“ für die Überläufer aus Ecône, die in weniger als zwei Jahren in Gleichschritt mit der konziliaren Revolution gebracht wurden – im Widerspruch zu allen Versprechungen!

Das gegenwärtige konziliare und modernistische Rom wird nie die Existenz eines kraftvollen Zweiges der Katholischen Kirche ertragen können, der durch seine Vitalität dessen Verurteilung darstellt.

Man wird also noch warten müssen, daß Rom seine 2000jährige Tradition wiederfindet.

Wir fahren unsererseits fort, mit der Gnade Gottes den Beweis zu erbringen, daß diese Tradition die einzige Quelle der Heiligung und des Heils für die Seelen und die einzige Möglichkeit der Erneuerung für die Kirche ist.
      
115 Lesermeinungen
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#119   Rudolfus   21:15:30 | Freitag, 10. September 2010
Es geht nicht um“Tradtiom“,
es geht um den originalen römisch-katholischen Glauben, der viele häretische Feinde hat, am wirkungsvollsten die modernistischen Feinde,
denn der akademische Betrieb und der nationalkirchliche Betrieb ist auf allen Ebenen ih ihrem Händen,
so wie sich das britische Könihshaus überall in den Händen der Anglikanischen Kirche befindet.
Zum Unterschied der Geheimsekte der Modernisten, die sich uns immer noch als „echt katholisch“ vorstellt, ist das britische Königshaus wenigstens ehrlich und firmiert auch ganz offen als Anglikanische Kirche und Religion.
Die RKK wird dagegen nationaler – mit internationalen Konferenzen – als modernistische Geheimsekte geführt.
Und zu einer Geheimsekte gehört ein Neuer „Offener“ Ritus, und ein neuer „offener“ Neuritustisch, wie einer Loge nachgebildet …
„offen“ heißt: Ja, im Bedarfsall katholiscjverwendbar – aber das ist nicht das Geheimziel einer Geheimsekte. Diese folgt freimaurerisch-modernistischen Zielen … die Übernahme der RKK ist da nur ein Punkt auf der Agenda, aber praktisch mit den vielen gutdotierten Ämtern, Zugang zu Macht und Geld, die Möglichkeit, unzählige Neukultstätten zu errichtet, offiziell „katholische Stätten“ und darum von Katholiken finanziert … Katholiken sind dort aber dann unerwünscht, zumindest als Bischöfe, Priester Laien … Die neuen Stätten dienen anderer Aufgaben, jenen der Geheimsekte, und die dient dem Großen Baumeister aller Zeiten … und der hat eigene Ordnung und Lehre u. Ziele
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#118   Soramonas   00:16:15 | Freitag, 10. September 2010
Modernismus…
…und Liberalismus…die Quellen:
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
www.christliche-mitte.de/
Traut den Medien nicht! (3)
Montag, den 30. August 2010 um 16:46 Uhr
Nur gut ein Drittel der Deutschen vertrauen Journalisten. Das ergab die Studie „Entzauberung eines Berufes – Was die Deutschen vom Journalismus erwarten, und wie sie enttäuscht werden“.
Die wichtigsten Aussagen der Studie des Instituts zur Förderung journalistischen Nachwuchses, Konstanz, sind:
Für mehr als 50% der Befragten sind Journalisten mächtiger als Politiker, und sie beurteilen Journalisten als „oftmals zu rücksichtslos, intolerant und unsozial“.
Die Politik-Berichterstattung sei – so zwei Drittel der Befragten – „zu wenig objektiv. Journalisten unterdrücken häufig Stellungnahmen von Experten, die anderer Meinung sind als sie selbst“.
Die Mehrheit der Befragten hält Journalisten „für käuflich“ und glaubt, „daß bezahlte Recherchen häufiger vorkommen und die Interessen von Anzeigenkunden auch in redaktioneller Berichterstattung berücksichtigt werden.“
„Vor allem die Jungen, die traditionell im Verdacht stehen, sich überhaupt nicht mehr um gesellschaftliche Angelegenheiten zu kümmern und in bezug auf Medienangebote nur an leichter Unterhaltung und Ablenkung interessiert seien, fragen sogar eher Sachlichkeit, Meinungsvielfalt und Faktentiefe nach“, stellt der Kommunikationswissenschaftler und Autor der Studie, Wolfgang Donsbach, fest. Sie verlangten nach ausführlichen Hint…
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#117   Kurpfälzer   20:39:26 | Donnerstag, 9. September 2010
Traditionalisten ?
Hier geht es nicht um „Traditionen“, sondern um den Glauben. Den Glauben kann man nicht ändern wie Verkehrsregeln.
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#115   Rudolfus   15:31:25 | Dienstag, 7. September 2010
EB Lefebvre war sich selbst nicht im klaren, wie mit dem Novus-Ordo-Papsttum zu verfahren sei –
nachdem es einen exakten Präzedenzfall nicht gab,
am ehesten den Fall des hl. Bischofs Athanasius, der heute verdienterweise „der Große“ genannt wird.
Man wird EB Lefebvre also kein aufrechtes Suchen nach dem Weg Gottes absprechen können,
und je mehr die Kirche immer weiter in der Krise versinkt,
desto mehr verstehen nun auch zahlreiche Kritiker von damals, EB Lefebvres Entscheidung, den Widerstand gegen das N.-O.-Papsttum logisch und zielstrebig fortzusetzen – trotz und gerade wegen der tiefen Treue und Anbindung zur Kirche von Rom.
EB Lefebvre hat außerdem entschieden, nicht nur einen Nachfolgebischof, sondern vier Nachfolgebischöfe zu weihen.
Auch das sollte allen katholischen Kritikern zu denken geben – denn entsprechend groß muß der EB die Not in der Kirche angesehen haben, um das apostolische Erbe zu retten.
Und diese Weihe mehrerer Bischöfe war ganz offensichtlich ein Grundsatzprogramm, vorbehalt einer Rekatholisierung des Papsttums in den kommenden Jahren: entweder durch Johannes Paul II oder durch seinen Nachfolger, der jetzt Benedikt XVI ist.
Die Kirche kann nur durch einen wahrhaft katholischen Papst gerettet werden, der katholische Personalpolitik betreibt, aber die Situation ist unverändert – trotz dem Zugeständnis Benedikts an den alten Ritus, aber die Situation mit diesen Hierarchen und deren Einstellung als antikatholische Kirchenleiter ist unverändert ernst.
Der Grundsatzentscheidung über die vier Bischofsweihen folgt, daß sogar mehr notwendig sind – 201…
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#114   Rückkehr-Ökumene   13:06:43 | Dienstag, 7. September 2010
Warum hat Erzbischof Lefebvre zunächst unterschrieben und dann widerrufen?
Ein Erklärungsversuch: Erzbischof Lefebvre hat um die richtige Einstellung zum modernen Rom gerungen und dabei eine bewundernswerte geistige Entwicklung vollzogen. In der Anfangszeit versuchte er in Rom nur seiner Gemeinschaft einen hinreichenden Schutz davor zu verschaffen, nicht im Sinne des pastoralkonziliaren Modernismus praktizieren zu müssen. Er wollte der Tradition ein Fortbestehen im Rahmen der kirchlichen Offizialität ermöglichen.
Im Zuge seiner geistigen Auseinandersetzung mit dem modernen Rom wurde ihm immer mehr seine Verantwortung für die gesamte Kirche bewusst, und er gelangte zu der Erkenntnis, dass er darauf bestehen müsse, dass Rom vor einem Abkommen zu seiner Tradition zurückkehren müsse. Deshalb sagte er dann:
„Ich werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: ‘Sind Sie einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‘Quanta Cura’ Pius IX., ‘Immortale Dei’, ‘Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‘Pascendi’ Pius’X., ‘Quas Primas’ Pius’ XI., ‘Humani generis’ Pius’ XII.? Sind Sie in voller Gemeinschaft mimit diesen Päpsten und ihren festen Aussagen? Akzeptieren Sie noch den Antimoder-nisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres Herrn Jesus Christus über die Ge-sellschaft? Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden.“
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#113   tjark.p †   12:23:40 | Dienstag, 7. September 2010
chico
„Unzucht“, Homosexualtität, Scheidung, ohne Trauschein zusammenleben, Wiederverheiratung etc. sind keine „Sünden“.
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#112   chico flojo   12:12:17 | Dienstag, 7. September 2010
@tjpark.p
Und wie legen Sie ihn dann aus?
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#111   tjark.p †   11:51:23 | Dienstag, 7. September 2010
chico
Den Sündenbegriff lege ich ganz anders aus als du.
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#110   chico flojo   11:49:08 | Dienstag, 7. September 2010
@tjpark.p
Auch so habe ich mir nichts vorzuwerfen.
Dessen kann sich niemand sicher sein. Auch die größten Heiligen waren sich – und weit mehr als die „Ottonormalgläubigen“ – sehr darüber bewußt, daß sie sündigen Menschen sind.
Insbesonders dessen, was „in Gedanken und Worten“ anbelangt, sollten wir sehr vorsichtig sein. Vielleicht empfinden Sie vieles, was Ihnen so an Gedanken und Worten in den Sinn oder aus dem Mund, in die Tastatur kommt, als nicht beachtens- oder nicht der Rede wert. Aber wir sprechen in Bezug darauf z.B. von den läßlichen Sünden, die aber nichts Anderes sind, als die „kleinen Füchse im Weinberg“.
Oder anders gesagt – Kleinvieh macht auch Mist.
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#109   tjark.p †   11:38:18 | Dienstag, 7. September 2010
chico
Auch so habe ich mir nichts vorzuwerfen. Ich schließe nicht aus, dass es ein „höheres“ Ding geben könnte, genauso wenig,wie ausschließen kann, dass es noch andere bewohnte Planeten im Universum gibt. Als Gott bezeichne ich das nicht. Wer weiß denn, was passiert nachdem man gestorben ist? Niemand.
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#108   chico flojo   11:28:54 | Dienstag, 7. September 2010
@tjpark.p
Habe mir ja nix zu Schulden kommen lassen.
Vor dem Gesetzgeber staatlicherseits? Kein Kunststück.
Es heißt im Schuldbekenntnis übrigens:
„In Gedanken, Worten und Werken.“
Ich kann mit gutem Gewissen vor ihm stehen, sollte es wirklich so weit kommen.
Sie schließen also nicht ganz aus, daß es Gott gibt, daß er existiert?
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#107   tjark.p †   11:23:54 | Dienstag, 7. September 2010
chico
Das wird sich dann zeigen, wenn es so weit ist. Ich kann mit gutem Gewissen vor ihm stehen, sollte es wirklich so weit kommen. Habe mir ja nix zu Schulden kommen lassen.
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#106   chico flojo   11:16:51 | Dienstag, 7. September 2010
@tjpark.p
Ob wir für Sie eine Sekte sind oder nicht oder werden, ist nicht relevant für uns. Wesentlich entscheidender ist, wie wir letztlich vor Gott dastehen.
Und was das „kleine“ anbelangt:
„Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?“
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#105   tjark.p †   11:10:11 | Dienstag, 7. September 2010
chico
Irgendwann seid ihr dann auch nur noch eine kleine Sekte.
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#104   chico flojo   11:08:25 | Dienstag, 7. September 2010
@tjpark.p
Es geht nicht darum, ob etwas umsetzbar ist oder nicht, sondern um eine strikte Bewahrung der Inhalte des Glaubens der katholischen Kirche. Wir wissen sehr wohl, daß der katholische Glaube noch mehr in’s Hintertreffen geraten wird. Ein Blick nach China, Nord-Korea und viele andere Länder zeigt uns, wie weit das noch gehen kann.
Aber wir werden nicht so verrückt sein, euch nach dem Mund zu reden, bloß, damit uns keiner was zuleide tut. Die Kirche steht zwar in der Welt – aber sie ist nicht aus der Welt.
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#103   tjark.p †   10:57:26 | Dienstag, 7. September 2010
chico
Die Forderungen der RKK lassen sich auch in breiten Bevölkerungsschichten nicht mehr umsetzen. Also.
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#102   chico flojo   10:52:25 | Dienstag, 7. September 2010
@tjpark.p
dass gerade die RKK schon lange nicht mehr mit den gesellschaftlichen Veränderungen und der Denkweise der „modernen“ Menschen nicht schritthält?
Merken Sie denn nicht, dass Ihre „Forderung“ in der Art und Weise, wie sich das vorstellen, überhaupt nicht umsetzbar ist? Wenn die katholische Kirche auf die gesellschaftliche Änderungen, die Sie wohl im Sinne haben, eingehen würde in der Art, daß Sie sich quasi mit den Gegebenheiten arrangiere, die Veränderungen gar in ihrem Inneren mitmache, dann hätte sie erstens sich von ihrem Auftrag verabschiedet (was sie in weiten Teilen schon getan hat)- und von allem Anderen, was damit unmittelbar verbunden ist – und das ist jede Menge; und man könnte sagen: „Der Letzte macht das Licht aus.“
Na ja – das wäre wahrscheinlich auch in Ihrem Sinne.
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#101   tjark.p †   10:40:41 | Dienstag, 7. September 2010
DerRabe
Das Problem ist wohl, dass die Kirche etwas sagt und kaum jemand hört hin oder drauf. Liegt es daran, dass gerade die RKK schon lange nicht mehr mit den gesellschaftlichen Veränderänderungen und der Denkweise der „modernen“ Menschen nicht schritthält?
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#100   DerRabe   10:31:45 | Dienstag, 7. September 2010
in der TAT:
die kirche schweigt zu den abtreibungen und müsste nach dem auftrag gottes doch verteidiger des lebens sein. vom tierschutz hört man in der kirche gar nichts obwohl tiere doch mitgeschöpfe sind.
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#99   Lefebvre   06:57:42 | Dienstag, 7. September 2010
Die WHO zählt 46 Mio. Abtreibungen jährlich weltweit und 67.000 Tote durch Abtreibungen.
Wer betet für dieses Armen Seelen. Leider hat, wie in den meisten anderen Frage die Kirche nach dem Konzil versagt. Mit dem Niedergang der unverkürzten Glaubens-, Sitten und Morallehre, die zuförderst durch die Hlg. Mutter Kirche geprägt sein muss mit dem alleinigen Blick auf die Erlangung der ewigen Anschauung Gottes im Himmelreich, mit diesem Niedergang haben sich die Kleriker versündigt gg. die armen Seelen im Nimbus.
Gott-Vater sei diesen Seelen gnädig!
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#97   klausvonjaus   00:47:26 | Dienstag, 7. September 2010
ICH SAGTE: EIN HEILIGER
EIN WASCHECHTER HEILIGER
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#96   Przybislav Iamesseblo   00:30:59 | Dienstag, 7. September 2010
zu grösster Dankbarkeit verpflichtet
jeder Katholike weiss sich Erzbischof Lefebvre gegenüber zu grösster Dankbarkeit für seinen mutigen Schritt verpflichtet. Unverständlich bleibt jedoch weshalb er ein Protokoll unterschrieb, das er am nächsten Tag widerrief. Es war doch von Anfang an klar, dass Rom nur ein Ziel verfolgte, die Kaltstellung der Piusbruderschaft.
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#95   JörgJunker †   23:46:59 | Montag, 6. September 2010
Ex-Bischof
Nunja, der Herr Lefebvre (vormals Bischof) hat dann ja eine katholische Gemeinschaft gegründet, die derselbe Joseph Ratzinger als Papst dann wieder in die Kirche aufgenommen hat, ohne den Brüdern irgendeine Gewalt über Bistümer oder auch nur eins der Sakramente zu geben.
So schweben die Herrn im luftleeren Raum, veranstalten jährliche Priesterweihschauspiele und meinen, sie könnten die Weltkirche verändern…
Es träumt sich süss in Ecône und Zaitzkofen!
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#94   Lisibald Poier †   23:02:42 | Montag, 6. September 2010
hr. klaus von jaus
Bist Du ein Satyr?
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#93   klausvonjaus   22:53:48 | Montag, 6. September 2010
EIN HEILIGER
DIESER MANN IST EIN HEILIGER
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#92   wickerl   22:33:45 | Montag, 6. September 2010
ich höre ihn reden
Erzbischof Lefebrve schildert den nunmehrigen Papst Benedikt so wie er leibt und lebt, nicht nur heute, sondern offenbar auch damals schon
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#91   Lisibald Poier †   22:03:36 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Sie hat mir ein Wenig die Augen geöffnet. Es kommt darauf an, welchen Bezug man hat und Du kennst die Gegend, den Monte Sant Angelo und die Geschichten, die erzählt werden. Bspw. auf einer Webseite:
„Die Michaelsgrotte am Gargano – wo der Drache besiegt wurde, angeblich www.lochstein.de/…/michael/michael.htm
Ich erinnere mich glaub ich, einmal eine Audiokassette gehabt zu haben, über den hl. Erzengel Michael. Darauf waren denke ich auch andere Geschichten erwähnt, als die vier Erscheinungen. Auch vor dem Museum neben der Grotte findet man viele Ausdrücke von Bildern, die Geschichten zeigen, samt Foto als Zeugnis für eine „wunderbare“ Tat, wo der hl. Erzengel mithalf, daß diese gut ausgegangen waren. Wie überall entstehen Sagen und Geschichten. Die Frage wäre, in welchem Zusammenhang die Besiegung des Drachens auf die örtliche Region hat. Glaubt man den Überlieferungen, so findet man Spuren in der vorchristlichen Zeit, bei Mythras und Dionysosfesten.
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#90   Sharoch   21:56:28 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
ja, ich glaube, diese Wallfahrt hat dir viel Segen gebracht. Und das ist gut so, denn du hast dich lange vorbereitet, die Reise war perfekt geplant. Ja, ich denke, das war Balsam für deine Seele, und davon wirst du noch lange zehren.
Wenn ich darf, werde ich dir bei der Planung deiner nächsten Reise wieder helfen, wenn du in ein Gebiet fährst, das ich kenne. Nach Assisi vielleicht oder eben in den Gargano oder einen anderen Bereich Italiens…
Mein Freund, ich möchte mich zur Ruhe begeben, ich bin müde. Ich wünsche dir von Herzen eine gute Nacht und auch dir schöne Träume. Gott segne dich und breite seine schützenden Hände über dich. Pax tecum.
Gute Nacht!
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#89   Lisibald Poier †   21:51:20 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
In der Kirche ist es dunkel, obwol es taghell ist. Das ist das Wunder, daß die Sonne der Gerechtigkeit auch im Kirchenschiff aufgeht und allen leuchtet. O:)
Das schönste Erlebnis hatte ich durch St. Michael am Sant Angelo, als ich in Richtung Quartier ging, Trost suchend und am nächsten Morgen eine wunderbare heilige Messe mitfeiern durfte, in der Anbetung. Als ich den Segen bei Abschluß der hl. Messe erhielt und ich die Grotte verlies, spürte ich viel Licht um mich. Der Erzengel hinterlies sein Zeichen und ich, als ich wieder in meiner Gemeinde angekommen war, empfang stechende Schmerzen in der Brust, bis ich die zehn Opferkerzen in der Kirche angezündet hatte zum Dank für die armen Seelen der Gemeinde.
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#88   AlbanischOrthodoxerRitter1555   21:49:27 | Montag, 6. September 2010
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#87   logischgesehen †   21:48:11 | Montag, 6. September 2010
Coracao:
hab heut nicht mal gekifft,
soetwas muss ich mir nicht sagen lassen, tss tss
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#86   Sharoch   21:48:01 | Montag, 6. September 2010
Sohn Gottes!
Bis bald – gute Nacht :(3
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#85   Sohn Gottes †   21:47:18 | Montag, 6. September 2010
Sharoch
Herzlichen Dank! Wünsche ich Ihnen auch.
:(3
Und bis bald!
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#84   Coracao †   21:46:59 | Montag, 6. September 2010
Was ist das?
Was ist das hier für ein verkifftes Forum? Legal oder Illegal sind viele Drögeler? Oder sind da etliche verkappte Homos und Lesben! Wie die miteinander reden, IGITT!
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#83   Sharoch   21:44:35 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
ja, ich liebe auch prächtige Kirchen, stundenlanges Schauen, sich versenken, Staunen wie ein Kind… Lauschen… Da läuft einem das Herz über!
Fühlst du das auch so?
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#82   Lisibald Poier †   21:41:33 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Sie liegt im Herzen der Stadt. Darin befindet sich eine Statue der hl. Rita von Cascia in beinah Lebensgröße. Eine sehr interessante Rosenheilige. Oder auch die Lebensgroße Figur des hl. Josef mit dem Jesukind auf dem Arm. Es gibt darin eine ehrfurchtsvolle Antonius-kapelle, in welcher die Heiligenfiguren sind. Die Kirche ist groß und prächtig und sie gefällt mir ebenso wie der Stephansdom. Es gibt viele wunderschöne Kirchen in Wien, besonders im Zentrum. So wie in jeder mittelgroßen europäischen Stadt auch.
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#81   Sharoch   21:40:15 | Montag, 6. September 2010
Sohn Gottes
na, Hauptsache, es gibt Sie noch! Die Sperrung hat mich verschreckt, ich habe nicht mitbekommen, warum das passierte, aber reden wir nicht davon, sonst… Wer weiß?
Ich wünsche Ihnen auch eine gute Nacht, und Träume, die es wert sind, geträumt zu werden!
Bis morgen oder übermorgen… Bis bald mal!
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#80   AlbanischOrthodoxerRitter1555   21:39:01 | Montag, 6. September 2010
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#79   Sohn Gottes †   21:37:57 | Montag, 6. September 2010
@ Sharoch
Ich wollte mir einen kleinen Witz erlauben, habe aber erst nach der Sperrung bemerkt, dass es ein zu böser Witz war. Gruss von Mighty.
:-#
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#78   Sharoch   21:34:40 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
ist das die Kirche in Wien, die du so magst? Sie sieht beeindruckend aus. Und von innen wird so völlig still sein, nicht wahr?
Du hast Recht in deinen Empfindungen. Ja, du hast wirklich Recht.
Ich glaube, ich würde diese Kirche auch gerne mal von Innen erleben…
Was ist mit Mighty Counsellor passiert? Warum ist es passiert? Ich verstehe das nicht!
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#77   Sohn Gottes †   21:29:15 | Montag, 6. September 2010
@ Sharoch (und @ alle)
Wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!
Sohn Gottes (alias Mighty Counsellor)
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#76   Lisibald Poier †   21:28:37 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Vergleiche, der Stephansdom hat einen unfertigen Turm. Er hat also nur einen. Die Minorittenkirche (sehr italienisch de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Mi…) hat nur einen Turm, in der Form des Achtecks. Dieses Achteckt symbolisiert den Turm vor der Grotte in Sant Angelo als wohl deutlichste christliche Mystik des Abendlandes. Einen höheren Ausdruck fand sie nirgends, wie ich vermute. Viele Heilige pilgerten zu der Gnadengrotte.
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#75   Sharoch   21:24:03 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
ja, es ist hässlich, und in seiner Hässlicheit schon wieder beeindruckend…
Aber in der Ebene wohnen Leute, die Bauern, die die Felder bestellen. Sie haben gelernt, mit der Hitze zu leben.
Aber du solltest wirklich im Frühling fahren, da ist es für Mitteleuropäer wesentlich angenehmer zu Reisen.
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#74   Lisibald Poier †   21:21:24 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Es hat mich gewundert, daß der Petesplatz so klein ist, als ich in Rom war und auch das Castle del Monte war verhältnismäßig klein. Es war hässlich. Zudem viel zu heiß in dieser Landesebene. Daher auch nicht geeignet zum Wohnen. Vielleicht war das mit einer der Gründe, weshalb der Erbauer es nicht bezog. Die Bauweise des Achtecks ist natürlich eine Mystische Zahl, aber es reicht ein Turm.
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#73   Sharoch   21:20:47 | Montag, 6. September 2010
Mighty Counsellor
Nun gut, das ist ein Argument, das man in Familiengottesdiensten anwenden kann, da gibt es Lesungen, die etwas „geschönt“ sind, damit auch Kinder etwas damit anfangen können – aber ganz weglassen… Das geht einfach nicht! Die Lesungen sind doch extra für jeden Sonntag des Kirchenjahres aufgelistet…
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#72   Mighty Counsellor   21:18:37 | Montag, 6. September 2010
Sharoch
Lesungen lässt er vielleicht weg, weil die manchmal so „furchtbar“ / „unzumutbar“ alttestamentlich sind. Das ist ein Verdacht von mir.
:-O
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#71   Sharoch   21:15:26 | Montag, 6. September 2010
Mighty Counsellor
ich unterstelle Ihnen keine Lüge – ich verstehe den Priester nicht!!
Lisibald,
in Assisi war ich bereits. Es ist wundervoll. Nun, der Gargano liegt auch mir sehr am Herzen, aber Assisi ist empfehlenswert.
Ehrlich, am liebsten würde ich mit dir fahren und mir den Wind um die Nase wehen lassen!
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#70   Mighty Counsellor   21:12:42 | Montag, 6. September 2010
Sharoch
Das ist die Wahrheit, so wahr ich hier am PC sitze.
Lügen konnt ich sowieso noch nie, was mir allerdings das Berufsleben ziemlich erschwert …
Redaktion benachrichtigen
#69   Sharoch   21:10:32 | Montag, 6. September 2010
Sohn Gottes
stimmt – Entschuldigung!
Lisibald,
entschuldige bitte: essen heißt mangiare! Bitte verzeih!
Mighty Counsellor,
ich kann es immer noch nicht glauben… Tut mir leid…
Wobei ich davon ausgehe, dass Sie selbstverständlich die Wahrheit sagen …
Redaktion benachrichtigen
#68   Lisibald Poier †   21:09:36 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Interessant, ich wollte von ihr wissen, wo ich ein neues braunes Skapulier herbekommen konnte. De facto bekam ich es auch, allerdings in Kleinformat. Dachte mir, ich würde ein Geschäft finden, wo ich eines kaufen hätte können, eben weil es leider selten zu finden ist. Dachte mir, weil daneben (Vieste) eine Karmeliterkirche stand, würde ich auch ein Skapulier da finden, was ich ja auch habe. Das, welches ich auch trage, hing inter der Glaswand an der Hand der Madonnenstatue Unserer lieben Frau vom Berge Karmel. Ein Geschäft mit religiösen Untensilien habe ich auch gefunden, aber dort wiederum eine Figur des heiligen Franziskus, wo ich darüber nachdachte am Abschluß meiner Reise, nach Assisi das Nächste Mal ev. zu pilgern. Das ist weit mehr als Urlaub für mich. Ich würde nicht urlaub machen wollen, ohne dabei die Seele zu berücksichtigen. Vielleicht ist der Schwarzwald ja auch schön, aber es zieht mich eigentlich da nicht hin. Ich habe mein Ziel erreicht.
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#67   Mighty Counsellor   21:08:16 | Montag, 6. September 2010
Sharoch
Mit ihm reden? Zwecklos. Seine Standard-Ausrede lautet: „Jesus hätte nichts dagegen gehabt.“ Toll, was?
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#66   Sharoch   21:05:15 | Montag, 6. September 2010
Mighty Counsellor
also – ich glaube, so ein Priester würde bei uns als liturgischer Fehlgriff empfunden. Man muss mit ihm reden? Er müsste es doch wissen!
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#65   Sohn Gottes †   21:05:01 | Montag, 6. September 2010
Kurze Einmischung
mangiare statt manggiare?
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#64   Mighty Counsellor   21:02:52 | Montag, 6. September 2010
Sharoch
Ja, ich hab das selbst erlebt. Das Tagesgebet wird gebetet, der Priester setzt sich hin und wartet. Ich denke irritiert bei mir: Panne? Nach einem Weilchen folgt das Hallejula und das Evangelium. Jemand hat mir berichtet, das sei bei diesem Priester auch in anderen Messfeiern so.
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#63   Sharoch   21:02:33 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
das Verb manchare bedeutet fehlen,
das Verb manggiare bedeutet essen.
Du meintest manggiare, nicht wahr?
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#62   Lisibald Poier †   21:00:49 | Montag, 6. September 2010
Exakt, Sharoch
gut erkannt. Bin überwältigt und das war ich von der Nonna auch, denn irgendwie rutschte mir das Wort Manchare raus und dabei wollte ich gar nichts essen, aber die Gestik der Dame war genial.
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#61   Sharoch   20:59:25 | Montag, 6. September 2010
Mighty Counsellor
die Lesung weggelassen?
Ich kann’s nicht glauben?!?
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#60   Mighty Counsellor   20:56:35 | Montag, 6. September 2010
Man braucht kein Anhänger der Pius-Bruderschaft zu sein,
aber der Zerfall der Liturgie in Mitteleuropa ist offensichtlich. In den Messen bei uns ist das Schuldbekenntnis schon lange gestrichen. Und in den Werktagsmessen wird manchmal die Lesung weggelassen, was mich sehr irritiert.
Ist das erlaubt?
Ich geh ja unter Anderem in die Messe, um das Wort Gottes zu hören.
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#59   Sharoch   20:55:39 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
Der Mann war wahrscheinlich ein Fischer und knüpfte an Körben, die als Reusen für den Fang nach Krebsen oder Hummern gebraucht werden. So etwas machen da nur die Männer, es gehört dazu. Auch das Knüpfen von Netzen ist Männerarbeit.
Ja, die Nonna (Großmutter) passt auf die Kinder (Einzahl bambino oder bambina, Mehrzahl bambini oder bambine)auf, und ist in der Regel total stolz auf die Kinder, die sie hütet. Und la mamma kümmert sich um Haus und Küche…
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#58   Lisibald Poier †   20:50:57 | Montag, 6. September 2010
Du, Sharoch
Der korbknüpfende Mann saß da denke ich jeden Tag und knüpfte in der Nähe des Portos an einem Korb rum. Warum macht das die Frau nicht? Die Tochter? Warum muß das der Mann machen? Vielleicht passt die Grandma auf die Bambinos auf. Bambinos scheinen wie überall am Land den Großeltern besonders wichtig. Eine alte Senorita sagte mir in ihrer Sprache, ich solle die Bambinos filmen, anstatt das „Urgestein“ einer echten „italienischen Mama“.
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#57   Sharoch   20:42:55 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
du bist ein Meister in Doppeldeutigkeiten.
Korb – ja, aber er vergeben wird, dann ist er schon von Bestand – dann muss er nicht mehr geknüpft werden. Er wird abgestellt – in die Ecke mit ihm!
Italiener haben in der Regel viel Geduld mit Ausländern und versuchen sich begreiflich zu machen. Einem Italiener in Deutschland wird nicht so viel Geduld entgegengebracht, in Österreich wahrscheinlich auch nicht.
Aber so lernt man Italienisch! Drei Wochen ohne Dolmetscher, und du sprichst Italienisch!
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#56   Lisibald Poier †   20:37:45 | Montag, 6. September 2010
nett, daß Du danach fragst, Sharoch!
Ich meine, die Italiener hatten viel Geduld mit mir, waren gastfreundlich und einladend. Alle wollten mir etwas sagen, aber dann, irgendwann gaben sie’s auf, obwohl. Seltsamerweise kam die Information ohne Probleme rüber. Was wichtig war gewußt zu werden, wußte ich und den Rest bekam ich halt einfach nicht mit. Deswegen bin ich froh, daß niemand meine Sprache sprach. Außerdem versuchte ich mich ausschließlich mit englisch zu verständigen. Eine Frau hielt mich sogar für einen Amerikaner. Italien hat mir gut gefallen und es war wirklich abwechlungsreich. Da saß bspw. ein Mann in der Nähe des Hafens und knüpfte einen Korb. Wenn eine Frau einem Mann einen Korb gibt, muß er ihn knüpfen. Ich finde das recht out, wenn das ein Mann macht.
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#55   Mighty Counsellor   20:33:04 | Montag, 6. September 2010
kairos_03
Nun – diese Frage lasse ich mal offen.
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#54   kairos_03   20:31:40 | Montag, 6. September 2010
@ mighty counsellor
und wer soll das Waterloo erleben?
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#53   Sharoch   20:30:11 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
was meinst du mit Erfahrungen auf der Reise, menschlich gesehen? Hast du eher schlechte oder eher gute Erfahrungen gemacht?
Hast du dich allein gefühlt?
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#52   Mighty Counsellor   20:29:08 | Montag, 6. September 2010
Wo die aktuellen Verhandlungen zwischen Rom und der FSSPX enden dürften:
Hören Sie (vielleicht?) hier www.youtube.com/watch?v=MUJsYLiizvU
Gruss aus der Schweiz
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#51   Sharoch   20:25:36 | Montag, 6. September 2010
Mighty Counsellor
Guten Abend – sind Sie Österreicher?
Der Link ist hier in Deutschland nämlich nicht aufrufbar.
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#50   juemuc   20:25:26 | Montag, 6. September 2010
?????
Dieses Video ist in deinem Land nicht verfügbar.
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#49   Lisibald Poier †   20:25:15 | Montag, 6. September 2010
Ja, Sharoch
Es braucht eine Weile und die Zeit ist kurz. Der Urlaub hat mir jedoch viel gezeigt. Menschlich meine ich.
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#48   Mighty Counsellor   20:24:21 | Montag, 6. September 2010
Wo die aktuellen Verhandlungen zwischen Rom und der FSSPX enden werden:
Hören Sie hier www.youtube.com/watch?v=Sj_9CiNkkn4
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#47   Sharoch   20:23:00 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
ich freue mich, dass du zufrieden bist, dagewesen zu sein. Und das meine ich auch ehrlich!
Und ich wünsche dir von Herzen, dass du das noch einmal erleben kannst!
Kairos
War dir denn meine Mail eine Hilfe?
Also ehrlich, ich freue mich schon darauf, wenn Angel wieder da ist und hier kräftig mitmischt!
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#46   juemuc   20:19:51 | Montag, 6. September 2010
@ Ursus
Schön, die Äußerlichkeit der Messe spiegelt ihre jeweilige Epoche. Dann ist eben zu akzeptieren, dass heute großteils nicht mehr mit dem Rücken zum Volk, mit Baßgeige, Manipel und Hochaltar zelebriert wird. Punkt. Aber das will hier ja keiner hören.
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#45   Lisibald Poier †   20:18:41 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Da bleibt wohl noch ein Weilchen und ich habe, was ich brauche. Keine Ausreden mehr, ich freue mich, da gewesen zu sein. Ehrlich! :)3
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#44   Sharoch   20:15:45 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
es tut mir leid, mit den Frühlingsbetrachtungen kann ich dir wohl nicht helfen – aber ich merke, du kennst dich aus!
Drei Wochen mit dem Motorrad? Du müsstest ein Minimum mitnehmen, aber wenn du begeisterter Biker ist, dann ist das bestimmt ein Erlebnis.
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#43   Mighty Counsellor   20:14:13 | Montag, 6. September 2010
Wann ist der Weltenlauf vorbei?
Dazu Lenny hier www.youtube.com/watch?v=Rqte5w257C4
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#42   kairos_03   20:14:00 | Montag, 6. September 2010
@ sharoch
meinem Knie geht es so leidlich und Angel beneide ich nur, dass sie die letzten Tage im herbstlichen Schwarzwald weilen durfte, es wird sie für vieles entschädigen, was sie oft so an Stress zu ertragen hat.
Ich habe ja in Freiburg gelebt und bin sehr oft mit dem Zug über Kirchzarten durchs Höllental nach Hinterzarten, zum Titisee oder nach Feldberg-Bärental gefahren, habe gute Erinnerungen an Wanderungen mit und ohne Langlaufski oder Radwanderungen in dieser Region.
Und sie denkt sicherlich an uns.
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#41   Lisibald Poier †   20:12:54 | Montag, 6. September 2010
Ja, es muß in Sant Angelo gewesen sein…
ich meine, die Frühlingsbetrachtungen. Aber was war das doch gleich… vielleicht steht etwas in dem Buch über den Monte Gargano. Du weißt darüber nichts zufällig, Sharoch, oder? Es gibt Frühlingsbetrachtungen eines Mönchs, an mehr kann ich mich gerade nicht erinnern. Denke, ich habe irgendwo auf Video die Notiz gespeichert.
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#40   Sharoch   20:09:13 | Montag, 6. September 2010
Hallo, Kairos,
schön, dass du da bist!
Ich freue mich!
Was macht dein Knie??
War das heute nicht ein wundervolles Wetter für unsere Angel? Ob sie noch an uns denkt?
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#39   Lisibald Poier †   20:08:31 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Du meinst, ich soll mit dem Auto fahren? Motorrad.
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#38   kairos_03   20:07:35 | Montag, 6. September 2010
@ sharoch
guten Abend und danke für die Mail, heute war wieder denkerisches Arbeiten angesagt…
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#37   Sharoch   20:06:40 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
wirst du dann drei Wochen fahren?
Wirst du wieder allein fahren, um dich besser ins Gebet versenken zu können?
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#36   Lisibald Poier †   20:04:47 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
ich war bereit! Aber innerlich war ich nicht bereit. Ich war zu nervös und habe zu Wenig gebetet. Jetzt kenne ich den Weg. Ich habe also Maß genommen. :-]
Das Nächste Mal wird meine Wallfahrt mehr Zeit für Gebet in Anspruch nehmen.
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#35   Sharoch   20:01:10 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
ich empfehle dir den Frühling, weil dann dein Auge beim Betrachten mehr Freude empfindet, denn das Gras ist noch nicht verdorrt.
Außerdem schwitzt du nicht so schrecklich in der Motorradkleidung. Darunter leidest du ja beim Fahren nicht, aber wenn du dein Bike stehen lässt und herumgehst – es war dir doch ziemlich warm, nicht wahr?
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#34   Lisibald Poier †   19:58:06 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Du empfiehlst mir den Frühling, nun, es gibt es berühmte Frühlingsbetrachtungen eines Mönchs. Gut, daß Du mich daran erinnert hast. Wer war das doch gleich. War das in San Giovanni Rotondo oder in Sant Angelo. Ich denke letzteres. Hm. grübel.
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#33   Rudolfus   19:49:36 | Montag, 6. September 2010
Gleichschaltung durch den Novus-Ordo-Papst = Kapitulation vor dem N.-O.-Papsttum, dem Feind
Das N.-O.-Ziel der Unterwerfung auch der PB-Mitglieder dem N-O.-Papst gegenüber, und das hätte natürlich eine baldige Gleichschaltung durch den N.-O.-Papst produziert, wie jeder weiß, wer Eins und Eins zusammenzählt.
Und das wußte jeder Beteiligte: die Vertreter Roms und die Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X, Marcel Lefebvre.
Und da wird einem nur angst und bange: die Mitglieder der PB unter der direkten Leitung durch das N.-O.-Rom, das bereits die Kirche weltweit verwüstete,
mit der Aussicht, den PB-Oberen durch den N.-O.-Papst frei besetzen zu lassen, sehr wahrscheinlich beaufsichtigt, wenn nicht sogar direkt geleitet durch eine N.-O.-Päpstliche Kommission,
und die hätte dann die PB ein paar Jahre, vielleicht zehn Jahre geführt, und Stück für Stück an die Novus-Ordo-Ideologie herangeführt,
an alle mögliche Optionen: zuerst gelegentliche N.-O.-Konzelebrationen am Gründonnerstag, und dann wäre ja der NOM bereits grundsätzlich akzeptiert, und alle Schleusen der kühnsten Träume N.-O.-Roms geöffnet: eine Biritualisierung der PB, also auch eine praktische Akzeptanz des Novus Ordo, Aufstellung des N.-O.-Altares, das Motto hätte gelautet: Der Papst hat es angeschafft, und … akzeptiert die Lehrerklärungen, die euch Rom schickt: Verpflichtet euch, Kritik am Pastoralkonzil zu unterlassen (wie die jetzige PBSP das unterschrieb) …
Also eine Kapitulation vor dem N.-O.-Papsttum – und das wird von den antikatholischen Geheimbünden eingesetzt und kontrolliert.
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#32   Sharoch   19:48:41 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
nimm dir beim nächsten Mal mehr Zeit.
Am schönsten ist der Gargano landschaftlich gesehen im Frühjahr. Alles blüht so schön, und es ist nicht so heiß. Das Meer ist dann zwar nicht so warm, aber du gehst ja auf Wallfahrt, nicht zum Baden.
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#31   Lisibald Poier †   19:46:05 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Ja, ich denke ja. Es ist der einzige Ort, der nicht von Menschen geweiht worden ist.
Als ich in Manfredonia, genauer am Porto war, erklärte man mir, ich sei bereits in Siponto und als ich das Museum fand, hatte es geschlossen. Geöffnet wird lediglich in Verbindung mit einer Sightseeing Tour. Die Gegend in Manfredonia ist sehr schön, auch zum Campen.
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#30   Sharoch   19:39:56 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
aber Manfredonia ist gar nicht so weit – es wurde auch teils aus Steinen von Siponto erbaut – damals.
Wirst du bei deiner nächsten Wallfahrt zum Gargano dahin fahren?
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#29   Lisibald Poier †   19:37:14 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Santa Maria Maggiore di Siponto www.viaggiareinpuglia.it/…-Maggiore-di-Siponto
Das Bild ist nicht orginal. Das Orginal hängt in der Kathedrale in Manfredonia. Dort war ich leider nicht.
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#28   Sharoch   19:33:12 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
ich muss mich dieserhalb schlau machen.
In Italien ist die Mariengläubigkeit sehr groß und stark, deshalb ist es eigentlich nichts Ungewöhnliches.
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#27   Ein treuer Christ   19:27:54 | Montag, 6. September 2010
Ihr diskutiert über Themen,
die mir völlig vorbei gehen. Ist es wichtig, wie rum man in der Kirche steht? Kann man überhaupt wissen, wie rum vor 2000 Jahren stand?
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#26   Lisibald Poier †   19:26:17 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Eine Frage habe ich, theologisch. Siponto war von der Pest heimgesucht und die Menschen fanden Heilung durch die Grotte am nahegelegenen Monte Sant Angelo. Dennoch gibt es ein Marienheiligtum, an dem ich auch gewesen bin.
www.youtube.com/watch?v=o7HutdyTarQ
In der Wikipedia steht dazu ein Wenig. de.wikipedia.org/wiki/Siponto
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#25   Sinah   19:12:53 | Montag, 6. September 2010
Nicht erfaßt!
Für Rom ist das Ziel der Gespräche die Versöhnung, wie Kardinal Gagnon in einem Interview mit der Zeitung ‘L’Avvenire’ sagt – das heißt die Rückkehr des verirrten Schafes in den Schafstall.
Hierin hat sich bis heute nichts geändert. Das jedoch hat Bischof Fellay bis heute nicht erfaßt. Er will es nicht wahrhaben!
Diese Versöhnung wird die Fssspx in Stücke zerreißen.
Die Verantwortung ist unermesslich.
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#24   Sharoch   19:09:26 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
es gab für mich keinen Leichenschmaus. So nennt man das bei uns auch nicht. Es ist ein schlichtes Kaffeetrinken, eine Zusammenkunft, an der ich aber nie teilnehme.
Bezüglich Versicherung kenne ich die Bestimmungen in Österreich nicht, tut mir leid.
Ja, das sind „fichi d’india“ – Kaktusfeigen. Die rötlichen sind wundervoll reif. Man schneidet sie mit dem Messer von dem Kakteenblatt (Handschuhe!!!), dann schneidet man erst den oberen Teil und den unteren Teil wie Kappen großzügig weg, schneidet dann längs von oben nach unten ein und zieht die stachelige Außenhaut ab, immer mit Handschuhen! Nur ein Einheimischer kann das ohne Handschuhe machen!
Sie schmecken köstlich, glaube mir!
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#23   Lisibald Poier †   19:02:42 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Soso eine Trauerfeier. Ein Leichenschmaus. Als Katholik braucht man ein Grab, weil es nicht erlaubt ist, sich einäschern zu lassen, wegen der Auferstehung der Toten. Stimmt’s? Wird der Leichnam in ein Massengrab gelegt, wenn keine Angehörigen verblieben? Sollte man heute noch damit beginnen, eine Gräberversicherung einzugehen? :-# :-|
Wann wirst du wieder ein Video zeigen?
Du hattest mir gesagt, daß ich mir die Früchte dieser Kakteen www.youtube.com/watch?v=oNRM-zJ8mKw von einem Einheimischen auslesen lassen solle. Das habe ich nicht getan. :'( Mit denen bin ich also nicht recht Freund geworden.
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#22   Krak des Chevaliers   18:51:48 | Montag, 6. September 2010
Treue zum Kirchenrecht
Man legt uns einen Lehrtext vor. Man fügt noch das neue Kirchenrecht hinzu.
Das ist wirklich gut: Tatsächlich nimmt es in der (deutschen) „Amtskirche“ kaum noch einer genau mit dem Kirchenrecht. Beispiele ließen sich hier reihenweise anfügen. Da muss man nur mal sehen, wie die jüngsten römischen Instruktionen bezüglich der Liturgie umgesetzt werden. Und ausgerechnet von der Piusbruderschaft verlangt man dann, sich an das Kirchenrecht und an die Konzilstexte zu halten. o.OWirklich witzig! Gott erhalten, Gott segne und Gott schütze die Piusbruderschaft!
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#21   Sharoch   18:48:49 | Montag, 6. September 2010
Lisibald,
nun, dann war es wohl weniger ein Meeting – es war eine Trauerfeier mit anschließender Beerdigung…
Wann wirst du wieder ein Video zeigen?
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#20   Lisibald Poier †   18:47:09 | Montag, 6. September 2010
@Sharoch
Wenn Du zufrieden bist, bin ich müde. Habe bis in die ersten Morgenstunden Filme auf Youtube geladen und scheinbar gibt es keine Grenze. Das ist gut.
Meeting, damit meine ich, daß man jemanden kennenlernt, mit dem man dann öfters in Kontakt käme. Ein Meeting ist eine Handshakeveranstaltung. Der Rest ist trocken und man braucht viel Flüssigkeit. Die half bei mir wenig. Zu mittag gähnte ich in einer Tour.
Gehst du heute Abend denn dann früh ins Bett?
bestimmt!
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#19   Sharoch   18:41:11 | Montag, 6. September 2010
Lisibald, sei mir gegrüßt.
Wie geht es dir überhaupt noch so? Immer noch müde?
Ich bin zufrieden. Na ja, Meetings ist wohl nicht das richtige Wort, aber na ja.
Gehst du heute Abend denn dann früh ins Bett?
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#18   Lisibald Poier †   18:36:21 | Montag, 6. September 2010
Hallo Sharoch!
Hoffe, Deine Meetings waren in Ordnung. Meine machten mich etwas müde. Hätte früher zu Bett gehen wollen sollen…
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